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Samyutta Nikáya

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  • 11. Sakka-Samyutta - Von Sakka
    • 11 – 20 Dutiya vagga - Der zweite Abschnitt
      • S.11.13. Die Götter (3)
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S.11.13. Die Götter (3)

1-2. Also habe ich vernommen.

Einstmals weilte der Erhabene in Vesálí, in dem Großen Walde, in der Kútágárasálá (*1).

 

3. Da nun begab sich der Licchavi (*2) Maháli dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, setzte er sich zur Seite nieder.

 

4. Zur Seite sitzend sprach dann der Licchavi Maháli zu dem Erhabenen also: "Hat, Herr, der Erhabene Sakka, den Fürsten der Götter, gesehen?"

 

5. "Ja, ich habe, Maháli, Sakka, den Fürsten der Götter, gesehen."

 

6. "Das wird wohl, Herr, einer gewesen sein, der dem Sakka ähnlich war; denn schwer zu sehen, Herr, ist Sakka, der Fürst der Götter."

 

7. "Ich kenne Sakka, Maháli, und auch die Dinge, die ihn zum Sakka machten, wegen deren Erfüllung Sakka zu der Sakkawürde gelangte, auch diese kenne ich (*3).

 

8. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, war früher, da er ein Dasein als Mensch führte, ein Brahmane mit Namen Magha. Daher heißt er Maghavan.

 

9. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, spendete früher, da er ein Dasein als Mensch führte, von Stadt zu Stadt Almosen. Daher heißt er Purindada.

 

10. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, spendete früher, da er ein Dasein als Mensch führte, in der richtigen Weise Almosen. Daher heißt er Sakka.

 

11. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, spendete früher, da er ein Dasein als Mensch führte, Heimstätten. Daher heißt er Vásava.

 

12. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, überdenkt in einem Augenblick tausend Dinge. Daher heißt er Sahassakkha.

 

13. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, hatte zur Gattin die Dämonentochter mit Namen Sujá. Daher heißt er Sujampati.

 

14. Sakka, der Fürst der Götter, Maháli, übte unter den Távatimsa-Göttern die Obmacht, die Herrschaft, die Königswürde aus. Daher heißt er Fürst der Götter.

 

15. Von Sakka, dem Fürsten der Götter, Maháli, waren früher, da er ein Mensch war, sieben Gelübde angenommen und erfüllt worden, wegen deren Erfüllung Sakka zur Sakkawürde gelangte.

 

16. Welche sieben Gelübde?

 

17. 

    'Mein Leben lang will ich einer sein, der Mutter und Vater unterhält. -  Mein Leben lang will ich einer sein, der die Ältesten in der Familie hoch verehrt. -  Mein Leben lang will ich einer sein, der sanft redet. -  Mein Leben lang will ich einer sein, der keine Verleumdung ausspricht. -  Mein Leben lang will ich mit einem von Schmutz und Geiz freien Herzen mein Haus bewohnen, freigebig, mit reinen Händen, am Spenden mich freuend, den Bittenden zugänglich, an Verteilung von Almosen mich freuend. -  Mein Leben lang will ich die Wahrheit sprechen. -  Mein Leben lang will ich nicht zornig sein. Wenn Zorn in mir entsteht, will ich ihn sogleich unterdrücken'.

 

18. Von Sakka, dem Fürsten der Götter, Maháli, waren früher, da er ein Mensch war, diese sieben Gelübde angenommen und erfüllt worden, wegen deren Erfüllung Sakka zur Sakkawürde gelangte.

 

Den Mann, der Mutter und Vater unterhält,

der die Ältesten in der Familie hoch verehrt,

Der sanft ist und freundlich redet, der Verleumllung meidet,

Der um Unterdrückung des Geizes sich bemüht,

den Mann, der wahrhaft ist und den Zorn überwindet:

Den nennen die Távatimsa-Götter einen guten Menschen."

(




*1) Siehe 1. 39. 1 mit der Note.

(



*2) Die Licchavi waren ein indischer Clan, dessen Hauptstadt Vesálí war. Rhys Davids, Buddhist India, S.40.

(



*3) sakkakarane dhamme ... tam ca (nach dem Komm. Sg. statt des Pl.) pajánami.






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