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Samyutta Nikáya

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  • 12. Nidána-Samyutta - Von den Ursachen
    • 51-60 Rukkhavagga - Vom Baum
      • S.12.57. Der junge Baum
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S.12.57. Der junge Baum

 

1. Ort der Begebenheit: Sávatthí.

 

2. "Bei dem, ihr Bhikkhus, der das Annehmliche an den Dingen, die mit den Fesseln zusammenhängen, im Auge hat, nimmt der Durst zu. Aus dem Durst als Ursache usw. usw. (= 53. 2) ... Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

3. Gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da ein junger Baum stünde; diesem säuberte *f161) ein Mann von Zeit zu Zeit die Wurzeln; von Zeit zu Zeit gäbe er Erde zu und von Zeit zu Zeit gösse er Wasser darauf: auf solche Art, ihr Bhikkhus, würde ja der junge Baum, weil er daran Nahrungsstoff und Stoff zum Erfassen hätte, zu Wachstum, Gedeihen und Stärkung kommen.

 

4. Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, nimmt bei dem, der das Annehmliche an den Dingen, die mit den Fesseln zusammen hängen, im Auge hat, der Durst zu. Aus dem Durst als Ursache usw. usw. (= 2) ... Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

5. Bei dem, ihr Bhikkhus, der das Schädliche an den Dingen, die mit den Fesseln zusammenhängen, im Auge hat, wird der Durst aufgehoben. Aus der Aufhebung des Durstes folgt Aufhebung des Erfassens usw. usw. (= 53. 5) ... Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zu stande.

 

6. Gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da ein junger Baum stünde und (wie wenn) da ein Mann herbeikäme mit Spaten und Korb, und er schnitte den Baum an der Wurzel ab; dann, nachdem er den Baum an der Wurzel abgeschnitten, grübe er ihn aus, und nachdem er ihn ausgegraben, nähme er die Wurzeln heraus, sogar noch die von der Stärke eines Bartgrashalmes; dann zerschnitte er den Baum in einzelne Stücke, und nachdem er ihn in einzelne Stücke zerschnitten, spaltete er diese, und nachdem er sie gespalten, verwandelte er sie in lauter Spähne; nachdem er sie in lauter Spähne verwandelt, trocknete er diese an Wind und Sonne, und nachdem er sie an Wind und Sonne getrocknet, verbrannte er sie mit Feuer; nachdem er sie verbrannt, verwandelte er sie in Ruß, und nachdem er sie in Ruß verwandelt, verstreute er diesen in heftigem Wind oder ließe ihn von einem Fluß mit starker Strömung forttreiben: auf solche Art, ihr Bhikkhus, würde ja der junge Baum seiner Wurzeln beraubt sein, ausgerodet (tálavatthukata (*f113)) und vernichtet, so daß er künftighin nimmer wieder entstehen könnte.

 

7. Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, wird bei dem, der das Schädliche an den Dingen, die mit den Fesseln zusammenhängen, im Auge hat, der Durst aufgehoben. Aus der Aufhebung des Durstes folgt Aufhebung des Erfassens usw. usw. (= 5) ... Auf solche Art kommt die Aufhebung der ganzen Masse des Leidens zu stande."

 

 




*f161) Die Hss. schwanken hier zwischen palisajjeyya, palisatthejja und palipattheyya. Die Erklärung des Kommentars (II. 108.3) ist sodheyya. Es handelt sich offenbar um das Abschneiden der wilden Triebe.







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