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Samyutta Nikáya

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  • 18. Ráhula-Samyutta
      • S.18.21. Neigung
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S.18.21. Neigung

 

1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im Kloster des Anáthapindika.

 

2. Es begab sich da der Ehrwürdige Ráhula zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

 

3. Seitwärts sitzend sprach der Ehrwürdige Ráhula zum Erhabenen also: "Wie wissend, o Herr, wie erkennend, gibt es bei diesem Körper samt dem Bewußtsein und außerhalb bei allen Vorstellungen keine Dünkens-Neigung des Ich und Mein?"

 

4. "Was es irgend, o Ráhula, an Körperlichkeit gibt an Gefühl - an Wahrnehmung - an Gestaltungen - an Bewußtsein, vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nah, von jeder Körperlichkeit - von jedem Gefühl - jeder Wahrnehmung - allen Gestaltungen - jedem Bewußtsein (gilt): 'Dies ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.' So betrachtet man dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit.

 

5. So wissend, o Ráhula, so erkennend, gibt es bei diesem Körper samt dem Bewußtsein und außerhalb bei allen Vorstellungen keine Dünkens-Neigungen des Ich und Mein".

 

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