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Samyutta Nikáya

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  • 1. Devatá-Samyutta - Von den Devatas
    • 1 – 10 Nalavagga - Der Abschnitt vom Rohr
      • S.1.9. Der den Wahn liebt
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S.1.9. Der den Wahn liebt

1. Zur Seite stehend sprach dann die Devatá zu dem Erhabenen die folgende Strophe:

2. "Nicht gibt es hier Zügelung bei dem, der den Wahn liebt *f18);
Nicht gibt es Weisheit bei dem, der nicht geistig gesammelt.
Wer, allein in der Wildnis hausend, lässig ist,
Nicht wird der wohl über des Todes Bereich hinweg
ans rettende Ufer gelangen."

3. (Der Erhabene:)
"Wer, den Wahn meidend, geistig stets gesammelt ist,
Guten Herzens *f19), durchaus losgelöst,
Allein in der Wildnis lebend, unermüdlich:
Der wird wohl über des Todes Bereich hinweg ans rettende Ufer gelangen."




*f18) P. mánakámassa. Mit Recht betont Frau Rhys Davids (Book of the Kindred Sayings, transl.,I.S.7,N.1), daß der Begriff mána, der in der Regel mit "Stolz" übersetzt wird, eine viel weitere Bedeutung hat. Er begreift alle Illusionen, Einbildungen, Wahnvorstellungen, zu denen auch Dünkel, Stolz, Selbstüberhebung gehört. Vgl. unser "eingebildet" im Sinn von "dünkelhaft".



*f19) Nach dem Komm. I. 32.19 spielt der Vers auf die drei Stufen der sikkhá, der "Schulung" an. Mit "den Wahn meidend" sei die Schulung auf dem Gebiet der sittlichen Zucht (adhisílasikkhá), mit "geistig stets gesammelt" die auf dem Gebiet des Denkens (adhicittasikkhá) und mit "guten Herzens" die auf dem Gebiet der Erkenntnis (adhipaññásihkhá) gemeint. Vgl. auch Mrs, Rhys Davids,a.a.O.S.7,N.2. 




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