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Päpstlicher Rat für die Familie
Ehe, Familie und faktische Lebensgemeinschaften

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  • IV- Die Gerechtigkeit und die Familieals Gut der Gesellschaft
    • Zu fördernde soziale objektive Werte
      • 26
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26. Die Würde der menschlichen Person verlangt, das diese aus in der Ehe verbundenen Eltern, aus einer intimen, ganzheitlichen, gegenseitigen und dauerhaften-rechtlich verpflichtenden-Verbindung geboren wird, die sich aus dem Ehegatten-Sein ableitet. Sie ist demzufolge ein Gut für die Kinder. Nur durch diesen Ursprung kann die Identität des Kindes wirklich gewahrt werden, und zwar nicht nur in genetischer und biologischer, sondern auch in biographischer und historischer Hinsicht. 54 Außerdem ist die Ehe das angemessenste menschliche und vermenschlichende Umfeld für die Annahme des Kindes: das geeignetste Milieu, wo affektive Geborgenheit, Einheit und Fortschritt im sozialen und pädagogischen Integrationsprozeß am besten gewährleistet sind. „Die Verbindung zwischen Mutter und Kind und die unersetzliche Rolle des Vaters erfordern die Aufnahme des Kindes in einer Familie, die ihm soweit als möglich die Anwesenheit beider Elternteile garantiert. Der besondere Beitrag, den sie der Familie leisten und damit der Gesellschaft, ist der höchsten Anerkennung würdig“.55 Schließlich erspart die ununterbrochene Kontinuität zwischen Ehe, Mutterschaft/Vaterschaft und Verwandtschaft (Kindschaft, Geschwisterlichkeit, usw.) der Gesellschaft viele und auch ernste Probleme, die dann aufkommen, wenn sich diese verschiedenen, miteinander verketteten Elemente trennen und jedes unabhängig von den anderen handelt. 56




54 Vgl. Johannes Paul II.,Gratissimam sane (Brief an die Familien), Nr. 9-11.



55 Johannes Paul II.,Ansprache beim Angelus, 26.12.1999, Nr. 2.



56 Vgl. Johannes Paul II., Apostolisches Schreiben Familiaris consortio, Nr. 21; vgl. Johannes Paul II., Gratissimam sane (Brief an die Familien), Nr. 13-15.






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