37.
In
dieser Phase der Vorbereitung werden regelmäbige Treffen in einer Atmosphäre
des Dialogs, der Freundschaft, des Gebetes und unter Teilnahme von Hirten und
Katecheten notwendig sein. Sie sollen deutlich machen, dab »die Familie das
Evangelium vom Leben durch das tägliche Gebet, das persönliche und
das Gebet in der Familie [feiert]: mit ihm lobt sie den Herrn und dankt Ihm für
die Gabe des Lebens und fleht um Licht und Kraft, um mit schwierigen
Situationen und Leiden fertigzuwerden, ohne die Hoffnung zu verlieren« (EV
93). Darüber hinaus können die christlichen Brautpaare, die apostolisch tätig
sind, in einem gesunden christlichen Optimismus das christliche Leben im Rahmen
der Berufung zur Ehe und in der Komplementarität aller Berufungen immer
deutlicher zum Vorschein bringen. Diese Zeit wird deshalb nicht nur eine
theoretische Vertiefung darstellen, sondern auch einen Ausbildungsweg, auf dem
sich die Verlobten mit Hilfe der Gnade und unter Meidung jeder Form von Sünde
vorbereiten, sich als Ehepaar Christus zu schenken, der die Verlobung und das
Eheleben trägt, reinigt und veredelt. So erhält die voreheliche Keuschheit
ihren vollen Sinn und schliebt das Zusammenleben vor der Ehe aus, wie auch den
vorehelichen Geschlechtsverkehr und andere Formen wie den mariage coutumier
im Reifungsprozeb der Liebe.
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