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Päpstlicher Rat für die Familie
Vorbereitung auf Sakrament der Ehe

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  • II. DIE STUFEN ODER ZEITEN DER VORBEREITUNG
    • B. Die nähere Vorbereitung
      • 41
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41. Die bräutliche Spiritualität, die die menschliche Erfahrung umfabt und nie vom sittlichen Verhalten getrennt ist, hat ihren Ursprung in Taufe und Firmung. Zur Vorbereitung der Verlobten mub demzufolge auch die Wiedergewinnung des sakramentalen Lebens gehören, in dem die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie eine besondere Rolle spielen. Das Sakrament der Versöhnung macht die göttliche Barmherzigkeit gegenüber dem menschlichen Elend deutlich und bringt die Lebenskraft der Taufe und die Tatkraft der Firmung zur Reife. Vor diesem Hintergrund erklärt sich die Verstärkung der Pädagogik der erlösten Liebe, die angesichts des Dramas des Menschen, der von Gott geschaffen und noch wunderbarer erlöst ist, voller Verwunderung die Gröbe der Barmherzigkeit Gottes erkennen läbt. Die Eucharistie als Feier des Gedächtnisses der Hingabe Jesu an seine Kirche entfaltet die der Ehe eigentümlichen affektiven und in der täglichen Hingabe an den Gatten und die Kinder vollzogene Liebe. Dabei darf man nicht vergessen und ignorieren, dab die Feier, die jeder anderen Gebets- und Kultform erst Sinn gibt, diejenige ist, »die sich im alltäglichen Dasein der Familie ausdrückt, wenn es ein Dasein ist, dab von Liebe und Sichverschenken bestimmt wird« (EV 93).




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