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Päpstlicher Rat für die Familie
Vorbereitung auf Sakrament der Ehe

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  • I. DIE BEDEUTUNG DER VORBEREITUNG AUF DIE CHRISTLICHE EHE
      • 10
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10. Trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten birgt die Ehe als Lebens- und Liebesgemeinschaft sowohl als natürlich-göttliche Institution als auch als Sakrament immer in sich eine Quelle von beträchtlichen Energien (vgl. FC 43). DieBrautleute können dank dieser Quelle durch ihr Zeugnis zu einer Guten Nachricht werden, in starkem Mab zur Neuevangelisierung beitragen und die Zukunft der Gesellschaft sichern. Die Brautleute und die kirchliche Gemeinschaft müssen diese Energien allerdings in der Phase, die der Feier der Trauung vorausgeht und ihre Vorbereitung darstellt, entdecken, schätzen und aufwerten.

Viele Diözesen in der Welt bemühen sich um neue Formen für eine immer angemessenere Ehevorbereitung. Dem Päpstlichen Rat für die Familie wurden zahlreiche positive Erfahrungen weitergeleitet. Sie werden sich zweifellos immer mehr festigen und eine wirksame Hilfe darstellen, wenn sie in den Bischofskonferenzen und jedem Bischof bekannt sind und in der Pastoral der Ortskirche geschätzt werden.

Was hier Vorbereitung genannt wird, umfabt einen umfangreichen und anspruchsvollen Erziehungsprozeb zum Eheleben, das in der Gesamtheit seiner Werte zu betrachten ist. Berücksichtigt man die augenblickliche psychologische und kulturelle Situation, so erscheint die Vorbereitung auf die Ehe als dringende Notwendigkeit. Denn Ehevorbereitung heibt Erziehung zur Achtung vor dem Leben und zum Schutz des Lebens, das im Heiligtum der Familien für die zu einer wahren und eigentlichen Kultur des menschlichen Lebens in allen seinen Äuberungen und Stadien werden mub, die zum Volk des Lebens und für das Leben gehören (vgl. EV 6, 78, 105). Die Wirklichkeit der Ehe ist so reichhaltig, dab sie zuerst einen Sensibilisierungsprozeb erfordert, damit die Verlobten die Notwendigkeit verspüren, sich darauf vorzubereiten. In der Familienpastoral geht es daher darum, sich um eine Verbesserung dieser Vorbereitung zu bemühen, wobei die Hilfen einer gesunden Pädagogik und Psychologie zu berücksichtigen sind.

Mit einem anderen vom Päpstlichen Rat für die Familie vor kurzem veröffentlichten Dokument Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung. Orientierungshilfen zur Erziehung in der Familie (8. Dezember 1995) kommt der Rat den Familien in ihrer Aufgabe der Sexualerziehung der Kinder entgegen.




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