58. Die Zukunft der Welt und der Kirche gehört den
jungen Generationen, die, noch in diesem Jahrhundert geboren, erst im
nächsten, dem ersten Jahrhundert des neuen Jahrtausends, reife Menschen
sein werden. Christus nimmt sich der jungen Menschen an, wie er sich des jungen
Mannes annahm, der ihm die Frage stellte: "Was muß ich tun, um das
ewige Leben zu gewinnen?" (Mt 19,16). Auf die wunderbare Antwort, die
Jesus ihm gab, bin ich in der jüngsten Enzyklika Veritatis splendor ebenso
eingegangen wie zuvor in dem Schreiben an die Jugend der ganzen Welt von 1985.
Die jungen Menschen, und zwar in jeder Situation, in jeder Gegend auf der Erde,
hören nicht auf, Fragen an Christus zu richten: Sie begegnen Ihm und
suchen Ihn, um Ihn weiter zu fragen. Wenn sie dem Weg zu folgen vermögen,
den Er angibt, werden sie zu ihrer Freude ihren Beitrag zu seiner Gegenwart im
nächsten und in den darauffolgenden Jahrhunderten, bis zum Ende der Zeiten,
leisten können. "Jesus ist derselbe gestern, heute und in
Ewigkeit".
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