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Ioannes Paulus PP. II
Tertio millennio adveniente

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  • I. "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute ..." (Hebr 13,8)
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I. "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute ..." (Hebr 13,8)

2. Lukas hat uns in seinem Evangelium eine anschauliche Beschreibung der Umstände rund um Jesu Geburt vermittelt: "In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen (...). Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war" (2,1.3-7). So erfüllte sich, was der Engel Gabriel in der Verkündigung vorausgesagt hatte. An die Jungfrau in Nazaret hatte er sich mit den Worten gewandt: "Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir" (1,28). Diese Worte hatten Maria beunruhigt, und der göttliche Bote hatte sich deshalb hinzuzufügen beeilt: "Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden (...). Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden" (1,30-32.35). Marias Antwort auf die Botschaft des Engels war eindeutig: "Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast" (1,38). Niemals in der Geschichte des Menschen hing soviel von der Zustimmung der menschlichen Kreatur ab wie damals.1




1 Vgl. Hl. Bernhard, In laudibus Virginis Matris, Homilia IV, 8, Opera omnia, Edit. Cisterc. (1966), 53.




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