Teil,Kapitel,Paragraph
1 Einf,2 | Trostes und Urheber jeder Berufung ist.~In Rom versammelt,
2 Einf,5 | wie sehr die Kirche eure Berufung hochschätzt und wie sehr
3 Einf,5 | sich ihr anvertraut, um die Berufung eurer Kinder, sowie eine
4 Einf,5 | wahre und echte Kultur der Berufung zu fördern.~Ihr Eltern seid
5 Einf,5 | naturgegebenen Erzieher zur Berufung, während ihr Ausbilder nicht
6 Einf,5 | Schüler ihre ganz persönliche Berufung erkennen können, damit »
7 Einf,6 | Zeugnis von der eigenen Berufung, das so glühend ist, dab
8 Einf,6 | und überzeugender als eine Berufung, die neue Berufungen weckt
9 Einf,9 | systematische Abhandlung über die Berufung vorlegen zu wollen, möchten
10 Einf,9 | gerufen sind, die eigene Berufung zu verwirklichen und die
11 Einf,9 | zu verwirklichen und die Berufung ihres Nächsten zu fördern.~
12 Einf,9 | Geheimnis, in das Leben und Berufung jedes Menschen gehüllt sind,
13 Einf,10 | anschließend das Thema der Berufung aus theologischer Sicht
14 I | Modell eines »Menschen ohne Berufung« zu herrschen scheint. Die
15 I | Verständnis des Lebens als einer »Berufung« hervorbringt, im Sinne
16 I,12,c | c) »Mensch ohne Berufung«~Dieses Spiel von Kontrasten
17 I,12,c | gleicht, der »Mensch ohne Berufung« das herrschende anthropologische
18 I,12,c | von Lebensspannung; ohne Berufung, aber auch ohne Zukunft,
19 I,12,d | d) Die Berufung Europas~Und dennoch zeigt
20 I,12,d | aufbauen können. In der Berufung ihres Mutterkontinents zeichnet
21 I,12,d | sich auch ihre persönliche Berufung ab.~
22 I,13,a | einem Bild vom Menschen ohne Berufung führt.~Der Weg der neuen
23 I,13,a | könnten eine Kultur der Berufung und das Modell eines für
24 I,13,a | das Modell eines für die Berufung offenen Menschenbildes entstehen.
25 I,13,a | können sogar sagen, daß die Berufung das eigentliche Herz der
26 I,13,b | Heiligkeit«, zur universalen Berufung zur Heiligkeit, gerufen
27 I,14 | Ein neues Gespräch über Berufung und über Berufe, über Kultur
28 I,14,a | a) Berufung und Berufungen~Wie die Heiligkeit
29 I,14,a | seine eigene, besondere Berufung; und wie erstere in der
30 I,14,a | seines Daseins verbunden. Die Berufung ist der vorhersehende Gedanke
31 I,14,a | der ihn gerufen hat.~Die Berufung ist die Einladung Gottes,
32 I,14,a | von Geburt an seine eigene Berufung zukommt, dann gibt es in
33 I,14,b | b) Kultur der Berufung~Diese Elemente dringen allmählich
34 I,14,b | eigenständige Kultur der Berufung(17) schaffen würden, der
35 I,14,b | Geheimnis der göttlichen Berufung möge »in den Jugendlichen
36 I,14,b | Familien eine neue Kultur der Berufung« hervorbringen.(18)~Sie
37 I,14 (17) | Die »Kultur der Berufung« war Thema der Botschaft
38 I,14,b | begründet.~Zu dieser Kultur der Berufung gehört auch die Fähigkeit,
39 I,14,b | Kultur schaffen, wie jene der Berufung.~Auf jeden Fall muß die
40 I,14,b | Fall muß die Kultur der Berufung, insofern sie einen Komplex
41 I,14,b | Modells eines ?Menschen ohne Berufung' für das Europa des Dritten
42 I,14,b | auf dem sich die Frage der Berufung stellt«.(19)~Gerade diese
43 I,14,b | lassen eine echte Kultur der Berufung entstehen; und wenn Frage
44 I,14,b | Fehlen einer Kultur der Berufung.~Diese Kultur wird heute
45 I,14,c | c) Pastoral der Berufung: der »Qualitätssprung«~Es
46 I,14,c | Bewubtsein, dab die Pastoral der Berufung einer radikalen Veränderung
47 I,14,c | der Suche nach der eigenen Berufung geholfen haben. Es geht
48 I,14,c | Wenn die Pastoral der Berufung entstanden ist als eine
49 I,14,c | früher die Förderung der Berufung sich nur oder vor allem
50 I,14,c | allem auf einige Formen der Berufung erstreckte, muß man nun
51 I,14,c | Anregung zu einer geistlichen Berufung stets unsicher und ängstlich
52 I,14,d | Erscheinung trete, dab die Berufung eine Initiative Gottes ist,
53 II | ZWEITER TEIL~THEOLOGIE DER BERUFUNG~»Es gibt verschiedene Gnadengaben,~
54 II | Strukturelemente der christlichen Berufung aufzeigen und deren wesentliche
55 II | auch eine Spiritualität der Berufung herangebildet hat.~
56 II,16 | meisten entspricht, jener der »Berufung« ist.(28) »Christus, der
57 II,16 | erschliebt ihm seine höchste Berufung«.(29)~Deshalb stellt uns
58 II,16 | grundlegende Aspekte der Gaben der Berufung in der Kirche, die eng mit
59 II,16 | Christi sind die Gaben der Berufung »Dienste« und bringen die
60 II,16 | Heiligem Geist wider; und jede Berufung trägt in sich die charakteristischen
61 II,16 | Quelle und Urbild jeder Berufung. Ja, die Dreifaltigkeit
62 II,16 | Himmeln«.~Die Kirche und jede Berufung in ihr drücken ein und dieselbe
63 II,17 | Is 49,1.5; Gal 1,15).~Die Berufung also ist das, was das Geheimnis
64 II,17,a | liegt also die ursprüngliche Berufung des Menschen: die Berufung
65 II,17,a | Berufung des Menschen: die Berufung ins Leben und zu einem Leben,
66 II,17 (30) | den ersten Augenblick der Berufung bewubt zu machen, jenen
67 II,17,c | c) Die Liebe, Berufung jedes Menschen~Die Liebe
68 II,17,c | der Mensch seine radikale Berufung, die eine »heilige Berufung« (
69 II,17,c | Berufung, die eine »heilige Berufung« (2 Tim 1,9) ist, und er
70 II,17,c | Mannes und der Frau die Berufung ein und damit auch die Fähigkeit
71 II,17,c | grundlegende und ursprünglichste Berufung jedes menschlichen Wesens«.(31)~
72 II,17,e | e) Die Berufung der Taufe~Dieser Ruf zum
73 II,17,e | und niemand vermag diese Berufung auszulöschen.~Mit der Taufgnade
74 II,18,a | Gespräch, die keinen Bezug zur Berufung hätten, die nicht direkt
75 II,18,a | direkt oder indirekt eine Berufung durch Jesus bedeuteten.
76 II,18,b | entscheidenden Motivation jeder Berufung. Doch vor allem ist jeder
77 II,18,b | 21). Die Struktur jeder Berufung, ihre Reife, liegt in der
78 II,18,c | Christi ist die Reife jeder Berufung. Deshalb ist Jesus, der
79 II,18,d | Quelle jeder christlichen Berufung; in ihr ist jeder Gläubige
80 II,18,d | Ikone jeder Antwort auf eine Berufung; wie bei Jesus, so ist es
81 II,18,d | jedem Leben und in jeder Berufung schwer, die Treue bis hin
82 II,18,d | Sendung. Die Treue zur eigenen Berufung schöpft aus den Quellen
83 II,18,b | Animator und Begleiter der Berufung~Auf solche Weise wird der
84 II,18,b | zum groben Animator jeder Berufung, wird er Jener, der den
85 II,18,c | c) Heiligkeit, die Berufung aller~So wird heute also
86 II,18,c | Treue zu der ihm eigenen Berufung erneuere.~Es gibt einen
87 II,18,c | Heiligkeit ist die universale Berufung jedes Menschen,(36) sie
88 II,18,d | Die Berufe im Dienste der Berufung der Kirche~Dieses Ziel erfolgreich
89 II,18,d | die Einmaligkeit seiner Berufung, und damit auch sein naturgegebenes
90 II,18,d | doch nur eine und dieselbe Berufung zur Einheit in der Liebe
91 II,18,d | Verschiedenheit notwendig, um die Berufung der Kirche zu erfüllen;
92 II,18,d | Kirche zu erfüllen; die Berufung der Kirche dagegen ist jene,
93 II,18,d | Originalität der christlichen Berufung besteht gerade darin: die
94 II,18,d | der eigenen persönlichen Berufung und in der allgemeinen Berufung
95 II,18,d | Berufung und in der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit, das Antlitz
96 II,19 | Welt~19. Jede christliche Berufung ist eine »besondere« Berufung,
97 II,19 | Berufung ist eine »besondere« Berufung, denn sie appelliert an
98 II,19,a | Kirche und die Welt~Jede Berufung entsteht an einem bestimmten
99 II,19,a | grobe Geschichte einer jeden Berufung mit der Geschichte der Kirche
100 II,19,a | Kirche in der Welt. Wie jede Berufung in der Kirche und in der
101 II,19,b | zu seiner »besonderen« Berufung als einer Antwort auf die
102 II,19,b | dieser Gemeinschaft ist jede Berufung »eine besondere« und findet
103 II,19,b | ihrer Besonderheit ist jede Berufung gleichzeitig »notwendig«
104 II,19,b | ist; »relativ«, weil keine Berufung das zeichenhafte Zeugnis
105 II,19,b | Berufenen hilft, die eigene Berufung zu erkennen. Ein Klima des
106 II,19,b | Das bedeutet: die auf die Berufung ausgerichtete Treue einer
107 II,19,b | Voraussetzung für das Aufblühen der Berufung in den einzelnen Gläubigen,
108 II,19,c | Lebensentscheidung öffnet sich also jede Berufung in einer dreifachen Dimension:
109 II,19,c | Beziehung auf Christus ist jede Berufung »Zeichen«; in Beziehung
110 II,19,c | ist, dann offenbart jede Berufung die tiefe Dynamik der dreifaltigen
111 II,19,c | in Christus macht.~Jede Berufung ist also Zeichen, ist eine
112 II,19,c | Beziehung zur Kirche ist jede Berufung ein Geheimnis, das in der
113 II,19,c | mit anderen zu leben.~Jede Berufung ist schlieblich in Beziehung
114 II,19,c | innerste Teilhabe jeder Berufung am Apostolat und an der
115 II,19,c | Keimzelle des Reiches ist. Berufung und Sendung sind zwei Seiten
116 II,19,d | Gemeinschaft, die sich ihrer Berufung bewubt wird, wird sich gleichzeitig
117 II,19,d | Über den Weg dieser Berufung und in ihren verschiedenen
118 II,19,d | ausdrücklichen Anufs zu einer Berufung macht, und sie selbst beruft,
119 II,19,d | erschöpfen in der Zeit der ersten Berufung. Auch kann eine Gemeinde
120 II,19,d | die Verantwortung für eine Berufung ausschlieblich dem Wirken
121 II,19,d | Jugendlichen schon von selbst ihre Berufung wahrnehmen werden; oder
122 II,19,d | Angebot oder Annahme einer Berufung abzielen.~Die Berufskrise
123 II,21 | dies für die Erfahrung der Berufung und des geistlichen Lebens
124 II,22 | Beziehungen von Weiheamt, Berufung zu einer besonderen Lebensweihe
125 II,22 | Kirche für alle Formen von Berufung, vor allem für die Berufung
126 II,22 | Berufung, vor allem für die Berufung zu einer besonderen Lebensweihe«.(47)~
127 II,22,a | verkünde.~Diese Ausprägung der Berufung läbt sich nach den drei
128 II,22,a | Bischöfen ist der Dienst der Berufung jenen gegenüber anvertraut,
129 II,22 (50) | Pastoral der Berufe soll der Berufung zum Ständigen Diakonat Raum
130 II,22,a | berufen ist. Jede andere Berufung entsteht innerhalb der Kirche
131 II,22,a | unverzichtbare Aufgabe, eine jede Berufung zu fördern.~Das bedeutet
132 II,22,b | sich auf alle Formen der Berufung, sei es auf jene aus der
133 II,22,b | apostolischen Leben, die Berufung als Laie, das Charisma der
134 II,22,b | apostolischen Lebens, die Berufung zur Ehe, die verschiedenen
135 II,22,b | Aufnahme und Pflege einer jeden Berufung zu geben. Eine Kirche ist
136 II,22,b | ist« (1 Joh 3,2), wie die Berufung zu einer besonderen Weihe;
137 II,22,b | der für jede christliche Berufung bezeichnend ist, zu fördern,
138 II,22,b | fördern, eingeschlossen die Berufung als Laie, damit die Kirche
139 II,23 | Mutter und Vorbild jeder Berufung~23. Es gibt ein Geschöpf,
140 II,23 | vollkommen das Ziel der Berufung verwirklichen können; es
141 II,23 | ein vollkommenes Ideal der Berufung betrachten können, ein Ideal,
142 II,23 | auch die Pilgerfahrt ihrer Berufung als Frau bedeutet, die zur
143 II,23 | Geist, die Kirche und jede Berufung hervorbringt.~Maria ist
144 II,23 | ihr findet jede Frau ihre Berufung als Jungfrau, Braut und
145 III | korrekten Theologie der Berufung ableiten, sondern beinhaltet
146 III | die Ausrichtung auf die Berufung gleichsam die Seele und
147 III | denen die Einladung zur Berufung tägliche Aufgabe jedes Hirten
148 III | und über das Geheimnis der Berufung, ausgehend von der Wirklichkeit
149 III,24 | erkennen, die ganz auf die Berufung ausgerichtet ist: im Bereich
150 III,25 | zwischen der Theologie der Berufung und der mit dieser übereinstimmenden
151 III,25 | Zusammenhang von Theologie der Berufung, Theologie der Berufspastoral
152 III,25 | daran, dab die Dimension der Berufung der Pastoral der Kirche
153 III,25 | Sendung entspricht.(57) Die Berufung beschreibt also gewissermaben
154 III,25 | unsere Frage: eben in der Berufung der Kirche zur Weitergabe
155 III,25 | b) Jede christliche Berufung kommt von Gott, doch ergeht
156 III,25 | die ihrem Wesen nach Berufung ist, ist gleichzeitig auch
157 III,25 | irdische Dimension in der Berufung all ihrer Mitglieder zum
158 III,25 | jeder anderen christlichen Berufung jene freie, bereitwillige
159 III,25 | fördern, die der Gnade der Berufung Wirksamkeit verleiht.(68)~
160 III,26,a | mit anderen Worten: wer Berufung sagt, der meint die konstitutive
161 III,26,a | aus, auf die Erkennung der Berufung ausgerichtet. Es ist dies
162 III,26,a | Doch die Sicht weitet sich: Berufung meint nicht nur die Gestaltung
163 III,26,a | während des Lebens sind Berufung, freilich immer bezogen
164 III,26,a | von heute befähigt, »die Berufung« seines Lebens zu erkennen
165 III,26,a | zu entdecken. Eine jede Berufung ist tatsächlich eine Berufung »
166 III,26,a | Berufung ist tatsächlich eine Berufung »in der Morgenstunde«, ist
167 III,26,a | durch hellhörig sein für die Berufung, um sie in jedem Gläubigen
168 III,26,b | b) Die Berufung der Pastoral heute ist die
169 III,26,b | dab die Berufspastoral die Berufung der Pastoral ist: sie ist
170 III,26,b | der Kirchen Europas. Die Berufung ist der Ernstfall der heutigen
171 III,26,c | in denen der Sinn für die Berufung des Lebens und der Menschen
172 III,26,c | animiert bereits für eine Berufung. Diese Werte machen es möglich,
173 III,26,c | vielfachen Möglichkeiten einer Berufung zu öffnen, die dann in die
174 III,26,c | persönliche und endgültige Berufung einmünden.~Mit anderen Worten:
175 III,26,c | geoffenbarten Klärung der Berufung zu gelangen.~Auf der rein
176 III,26,c | Einladung (die christliche Berufung hat immer so zu sein) möglich
177 III,26,d | einem weiten Begriff der Berufung aus (und ist demzufolge
178 III,26,d | verdeutlichen, je nach der Berufung des einzelnen. In solchem
179 III,26,d | Gnade«.~Der Animator einer Berufung wie auch jeder Erzieher
180 III,26,d | und zwar Erzieher zu jeder Berufung, unter Berücksichtigung
181 III,26,d | jeweiligen Charismas. Jede Berufung ist an die andere gebunden,
182 III,26,d | Heilsgeschichte. Aber jede Berufung hat ihre eigene Weise.~Der
183 III,26,d | Der echte Erzieher zur Berufung zeigt nicht nur die Unterschiede
184 III,26,d | zwischen der einen oder anderen Berufung auf unter Berücksichtigung
185 III,26,d | durchscheinen, die für jede Berufung offen stehen und ihr innewohnen.~
186 III,26,d | Ausweitung des Verständnisses der Berufung könne der spezifischen Förderung
187 III,26,d | Schritte im Vorschlagen einer Berufung ermöglichen es tatsächlich,
188 III,26,e | Augenblick des Todes kann eine Berufung als vollendet bezeichnet
189 III,26,f | einzelne, der zum Deuter seiner Berufung wird; es ist der Gläubige,
190 III,26,f | sich in gewisser Weise der Berufung des anderen annehmen mub.~
191 III,26,f | Aufgabe des Einladens zu einer Berufung ist also nicht nur Sache
192 III,26,f | gibt in der Dynamik der Berufung einen Augenblick, in dem
193 III,26,g | Jugendpastoral kann die Frage der Berufung nicht ausklammern, vielmehr
194 III,26,g | Animatoren-Erzieher auf Berufung hin zu sein; oder wie wertvoll
195 III,26,g | birgt, als eine persönliche Berufung zu leben, die in der Kirche
196 III,26,g | überzeugend sein zu lassen. Die Berufung ist der Pulschlag jeder
197 III,27 | offenkundiger, und auch die Berufung des einzelnen bestätigt
198 III,27 | Gläubigen helfen, seine Berufung zu finden.~Dies würde die
199 III,27,a | Ursprung und Nahrung jeder Berufung und jeden Dienstes in der
200 III,27,a | Eucharistie gipfelt, findet die Berufung und Sendung der Kirche und
201 III,27,a | immer eine Einladung zur Berufung.(77) Jede Feier ist ein
202 III,27,a | Feier ist ein Ereignis der Berufung. Der Gläubige kann gar nicht
203 III,27,a | seine eigene und persönliche Berufung zu erkennen; er kann die
204 III,27,a | unverzichtbar sind. Jede Berufung entsteht durch die An-Rufung.~
205 III,27,a | Vaterschaft, aus der sich jede Berufung ableitet. Diese Dimension
206 III,27,a | und eine neue Kultur der Berufung zu wecken, die dem Priestertum
207 III,27,a | lectio divina im Lichte der Berufung grobes Interesse gefunden.
208 III,27,b | ist (Apg 4,32).~Wenn jede Berufung in der Kirche ein Geschenk
209 III,27,b | Verhaltens, sondern ein Weg der Berufung. Nur indem man sie lebt,
210 III,27,b | auskostet, kann man sich einer Berufung öffnen, die in jedem Fall
211 III,27,b | die in jedem Fall eine Berufung zur Geschwisterlichkeit
212 III,27,b | anderen versperrt oder der die Berufung lediglich als Mittel zur
213 III,27,b | Vollkommenheit versteht, mit seiner Berufung in keiner Weise anziehend
214 III,27,b | anziehend für andere sein.~Die Berufung ist eine Beziehung; sie
215 III,27,b | und auch im Falle einer Berufung zur Intimität mit Gott in
216 III,27,b | entscheidender Schritt«.(80)~Die Berufung ist Dialog; sie ist das
217 III,27,b | Zentren eine Beziehung zur Berufung: im Hinhören auf das rufende
218 III,27,c | Er ist im Werdegang einer Berufung vielleicht der Königsweg,
219 III,27,c | Königsweg, um die eigene Berufung zu erkennen, da die Erfahrung
220 III,27,c | wird auf alle Fälle eine Berufung zum Dienst für die Kirche
221 III,27,c | opfern. Die christliche Berufung ist tatsächlich eine Berufung
222 III,27,c | Berufung ist tatsächlich eine Berufung für die anderen.~
223 III,27,d | einem besonderen Weg der Berufung werden können.~Das dankbare
224 III,27,d | unterweisen, die eigene Berufung als Christ in der Welt zu
225 III,27,d | Dimension einer solchen Berufung noch deutlicher.(83)~Der
226 III,27,d | könnte gerade das »Alter der Berufung« werden, eine Zeit der theologisch
227 III,27,d | mit Gläubigen, die ihre Berufung treu und mutig leben, und
228 III,27,d | Rufes Gottes zu helfen.~Die Berufung wurzelt jedenfalls immer
229 III,28 | pastoralen Wegen zur persönlichen Berufung~28. Wir könnten zusammenfassend
230 III,28 | Geheimnis der einzelnen Berufung zeigen kann.~Dies sind auberdem
231 III,29,a | Appelle des Geistes zur Berufung.~Nicht vergessen sei, dab
232 III,29,b | Zeichenhafte Orte für das Leben als Berufung~In diesem sensiblen und
233 III,29,b | nur jene Impulse zu einer Berufung zu Wort kommen, die von
234 III,29,b | zeichenhaften Orte des Lebens als Berufung und die pädagogischen Orte
235 III,29,c | vernachlässigt werden: die Berufung eines jeden, die Gemeinschaft
236 III,29,d | vor allem im Bereich der Berufung.~Vielleicht ist auch dies
237 III,29,e | einer echten Kultur der Berufung in der bürgerlichen Gesellschaft,
238 IV | VIERTER TEIL~PÄDAGOGIK DER BERUFUNG~»Brannte uns nicht das Herz
239 IV | Animators und Erziehers zur Berufung, der Jesus war. Er zielt
240 IV | theologischen Elemente im Thema der Berufung zu beschreiben. Dann versuchten
241 IV,30 | die Bereitschaft für eine Berufung wachsen zu lassen, bleiben
242 IV,31 | Das Evangelium der Berufung~31. Jede Begegnung oder
243 IV,31 | wird, liegt der Sinn jeder Berufung; darin liegt der Sinn der
244 IV,31 | Es ist das Evangelium der Berufung.~
245 IV,32 | Die Pädagogik der Berufung~32. In diesem Evangelium
246 IV,32 | die echte Pädagogik der Berufung. Es ist die Pädagogik, die
247 IV,32 | Sämann des guten Samens der Berufung, und dann erst Begleiter
248 IV,33,a | zeigt, daß die christliche Berufung ein Dialog zwischen Gott
249 IV,33,a | menschliche Freiheit. Die Berufung ist also völlig ein Handeln
250 IV,33,b | einer Gabe, einer besonderen Berufung, die anerkannt werden will.~
251 IV,33,b | spärlichen Antworten betreffs der Berufung. Man übersieht dabei, dab
252 IV,33,b | und den guten Samen der Berufung auszusäen, nicht in den
253 IV,33,c | Sämanns, den guten Samen der Berufung zum günstigsten Zeitpunkt
254 IV,33,c | ersten Anzeichen für eine Berufung anregen, stützen und begleiten«,(98)
255 IV,33,d | jenes des »Menschen ohne Berufung« zu sein; das soziale Umfeld
256 IV,33,d | die Einladung zu einer Berufung zu schwächen, und sie lassen
257 IV,33,d | sie anwenden: der Same der Berufung ist wie ein kleines Senfkorn,
258 IV,33,d | den Samenkörnern ist. Auch Berufung findet anfangs häufig keine
259 IV,33,d | so gesagt. Der Same der Berufung ist der kleinste von allen,
260 IV,33,d | man es schützen. Mit der Berufung geschieht es ähnlich. Die
261 IV,34 | Freude an der Suche ihrer Berufung verloren zu haben scheinen.~
262 IV,34,a | a) Werdegang der Berufung~Nachdem wir den berufspastoralen
263 IV,34,a | berufspastoralen Werdegang der Berufung beschrieben haben, fragen
264 IV,34,a | pädagogische Werdegang einer Berufung ist eine Reise, die die
265 IV,34,c | und Mit-Berufensein~Eine Berufung zu begleiten bedeutet vor
266 IV,34,c | bis hin zum Mit-teilen der Berufung, selbstverständlich nicht
267 IV,34,c | selbst im Charisma seiner Berufung; er stellt auch die Mühe,
268 IV,34,c | Begeisterter seiner eigenen Berufung und seiner Möglichkeit,
269 IV,34,c | kann das Anzeichen für die Berufung besser wahrgenommen werden.~
270 IV,34 (100)| Ordensleben schreibt die eigene Berufung der Begegnung mit einem
271 IV,35 | freie Antwort auf seine Berufung zu fördern.~
272 IV,35,a | die die Anforderungen der Berufung als überzogen erscheinen
273 IV,35,a | Viele Jugendliche haben ihre Berufung abgewiesen, nicht weil sie
274 IV,35,a | Verweigerungen gegenüber der Berufung selbst. Wie viele erstorbene
275 IV,35,a | erkennen. Der Erzieher zur Berufung mub darum die Verliebe des
276 IV,35,b | ist. Eine echter Weg zur Berufung führt immer und überall
277 IV,35,c | allmählich den Keim der Berufung wahrzunehmen, den der Vater
278 IV,35,d | zum Ort der Erkenntnis der Berufung, der Erziehung zum Hören
279 IV,35,d | rufenden Gott, denn eine jede Berufung hat ihren Ursprung in den
280 IV,35,d | Zeit dem Bittenden seine Berufung zeigen wird.~In der Emmausgeschichte
281 IV,35,d | erscheint sinnlos und ohne Berufung. Es ist die Anrufung dessen,
282 IV,35,d | sondern nur, wer seiner Berufung treu ist.~Wenn aber — heute
283 IV,35,d | natürliche Weg der Suche nach der Berufung ist, dann brauchen wir Erzieher
284 IV,35,d | brauchen wir Erzieher zur Berufung, die selber beten, die beten
285 IV,36 | eigene Identität, seine Berufung und seinen Mabstab wiedererkennt.~
286 IV,36 | in diesem Wirken seine Berufung »wiederzuerkennen« und sich
287 IV,36,a | wubten.~In Bezug auf die Berufung zeigt uns dies, wie wichtig
288 IV,36,b | Folgerungen für den Bereich der Berufung liegen auf der Hand. Wenn
289 IV,36,b | machen. Dann wird auch die Berufung zum geweihten Dienstamt
290 IV,36,c | c) Die Berufung als dankbares Erkennen~Wenn
291 IV,36,c | erkennen«, dann entspringt die Berufung aus der »Erkenntnis«. Sie
292 IV,36,c | der Dankbarkeit, denn die Berufung ist Antwort, nicht Initiative
293 IV,36,c | Entscheidungen zu fordern, wie eine Berufung in eine besondere Weihe,
294 IV,36,d | sich die Entdeckung der Berufung und die Geschichte jeder
295 IV,36,d | und die Geschichte jeder Berufung. Diese sind immer an eine
296 IV,36,d | verbinden, dann ist der Same der Berufung gereift, ja er ist aufgegangen
297 IV,37 | Emmaus zu einem Weg der Berufung werde, bedarf es nach der
298 IV,37 | der Ausrichtung auf eine Berufung hin enden, sondern sie wird
299 IV,37,a | besonders der Erfahrung der Berufung als eines Angebots, das
300 IV,38 | Gegenteil von der christlichen Berufung; sie betrachten sie mibtrauisch
301 IV,38 | ein negatives Bild von der Berufung zu zeichnen, besonders vom
302 IV,38 | positiven und schönen Seiten der Berufung selbst hervorhebt, sondern
303 IV,38 | der Überzeugung, dab die Berufung der Gedanke Gottes über
304 IV,38 | Person gegeben hat.~Die Berufung gläubig zu entdecken und
305 IV,39 | entdeckten und wiedergefundenen Berufung, die sofort, wie es der
306 IV,39 | der Natur der christlichen Berufung entspricht, in den Dienst
307 IV,39,b | sich um die Erkennung jeder Berufung zum geweihten Leben handelt.
308 IV,39,b | Erkennung einer solchen Berufung ist vor allem, die Natur
309 IV,39,b | Kriterien zur Erkennung einer Berufung angeführt. Sie umfassen
310 IV,40 | jede Bereitschaft für eine Berufung verhindert, so ist deren
311 IV,40 | die Entdeckung der eigenen Berufung, sondern auch ein Anzeichen
312 IV,40 | Geheimnisses.~Eine unechte Berufung ist nicht nur jene, die
313 IV,40 | widerlegt wird.~b) Ein für eine Berufung typisches Verhalten zeigt
314 IV,40 | Ein gutes Zeichen für eine Berufung ist auch die Fähigkeit,
315 IV,40 | der die Zeichen seiner Berufung durch Gott nicht nur in
316 IV,40 | Berufenen: die Dankbarkeit. Die Berufung entsteht auf dem fruchtbaren
317 IV,41 | Die Identität in der Berufung~Der zweite Bereich der Kriterien
318 IV,41 | Scheinens. Die christliche Berufung ist das, was zur Vollendung
319 IV,41 | von Gott gedacht ist.~b) »Berufung« bedeutet grundsätzlich »
320 IV,41 | wir es mit einer reifen Berufung zu tun, wenn die Berufung
321 IV,41 | Berufung zu tun, wenn die Berufung als ein Geschenk gelebt
322 IV,42 | Aufmerksamkeit dessen, der über eine Berufung entscheidet, zu konzentrieren
323 IV,43 | Die »Lernbereitschaft« der Berufung (docibilitas)~Die letzte
324 IV,43 | Phase im Werdegang einer Berufung ist die des Entschlusses.
325 IV,43 | rechtfertigen. ~e) Die Reife der Berufung hängt schlieblich von einem
326 Schl,44 | die Bereitschaft für eine Berufung zu fördern.~Auf unterschiedliche
327 Schl,45 | Quelle und Bestimmung jeder Berufung.~»Gott Vater, Du Quell der
328 Schl,45 | Kultur des »Menschen ohne Berufung«, von jener Furcht, die
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