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Päpstliches Werk für geistliche Berufe
Neue Berufungen für neues Europa

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  • ZWEITER TEIL THEOLOGIE DER BERUFUNG »Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist ...« (1 Kor 12,4)
    • Der Sohn ruft zur Nachfolge
      • a) Vom Vater gesandt, den Menschen zu rufen
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a) Vom Vater gesandt, den Menschen zu rufen

Der Vater hat uns erschaffen im Sohn, dem »Abglanz seiner Herrlichkeit und Abbild seines Wesens« (Hebr 1,3), hat uns vorausbestimmt, seinem Bild gleichzuwerden (vgl. Rom 8,29). Das Wort ist das vollkommene Ebenbild des Vaters. Im Wort ist es, in dem der Vater sich sichtbar gemacht hat; es ist der Logos, durch den »er zu uns gesprochen hat« (Hebr 1,2). Sein ganzes Wesen besteht darin, »gesandt zu sein«, um Gott den Menschen als Vater nahe zu bringen, um sein Antlitz und seinen Namen den Menschen zu offenbaren (Joh 17,6).

Wenn der Mensch gerufen ist, Kind Gottes zu sein, dann kann folglich niemand besser zum Menschen von Gott »sprechen« und dessen geglücktes Abbild sein als der Sohn. Deshalb hat der Sohn Gottes, indem er auf diese Welt kam, in seine Nachfolge gerufen, zu sein, wie er ist, an seinem Leben Anteil zu haben, sein Wort zu teilen, sein Ostern mit Tod und Auferstehung zu teilen, ja sogar seine ganze Gesinnung.

Der Sohn, der Gesandte des Vaters, wurde Mensch, um den Menschen zu berufen; der Gesandte des Vaters ist der »Rufer« der Menschen.

Deshalb gibt es keine Stelle im Evangelium, keine Begegnung und kein Gespräch, die keinen Bezug zur Berufung hätten, die nicht direkt oder indirekt eine Berufung durch Jesus bedeuteten. Es ist, als seien seine, durch verschiedene Umstände bedingten menschlichen Begegnungen für ihn eine Gelegenheit, die jeweilige Person vor die entscheidende Frage zu stellen: »Was mache ich mit meinem Leben? Was ist mein Weg




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