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| Päpstliches Werk für geistliche Berufe Neue Berufungen für neues Europa IntraText CT - Text |
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36. »Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschlob?« (Lk 24,30-32). Die Bildung ist in gewisser Weise der Höhepunkt des pädagogischen Prozesses, denn sie ist der Augenblick, in welchem dem Jugendlichen einBild, eine Seinsweise vorgestellt wird, worin er seine eigene Identität, seine Berufung und seinen Mabstab wiedererkennt. Der Sohn, das Abbild des Vaters, ist der Bildner der Menschen, denn er ist das Bild, nach dem der Vater die Menschen erschaffen hat. Darum lädt der Sohn jene, die er beruft, dazu ein, dieselbe Gesinnung zu haben wie er, und sein Leben zu teilen, seine »Gestalt« anzunehmen. Er ist gleichzeitig Bildner und Bild. Der Ausbilder von Berufen ist dies insoweit, als er Vermittler dieses göttlichen Wirkens ist und sich neben den Jugendlichen stellt, um ihm zu helfen, in diesem Wirken seine Berufung »wiederzuerkennen« und sich davon gestalten zu lassen.
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