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Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens
Richtlinien für Ausbildung in Ordensinstituten

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  • DRITTES KAPITEL DIE STUFEN DER ORDENSAUSBILDUNG
    • B) DAS NOVIZIAT UND DIE ZEITLICHEN GELÜBDE
      • 56
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56. Die ewigen Gelübde setzen eine lange Vorbereitung und einen ausdauernden Lernprozeß voraus. Das rechtfertigt, daß die Kirche ihnen die zeitlichen Gelübde vorausgehen läßt. »Wenn auch die Ablegung dieser ersten Gelübde aufgrund ihrer zeitlichen Begrenzung das Merkmal einer Prüfung an sich trägt, so macht sie den jungen Religiosen, der dieselbe vollzieht, doch der dem Ordensstand eigenen Weihe tatsächlich teilhaftig«.(135) Diese Periode der zeitlichen Gelübde hat daher zum Ziel, die jungen Professen in ihrer Treue zu stärken, unabhängig davon, ob das tägliche Leben »in der Nachfolge Christi« sie mit Genugtuungen zu erfüllen vermag oder nicht. Die liturgische Feier soll sorgfältig die ewige Profeß von der zeitlichen Profeß unterscheiden; letztere soll »ohne besondere Feierlichkeit« abgehalten werden,(136) während die Ablegung der ewigen Gelübde »mit der vorgeschriebenen Feierlichkeit und der Beteiligung der Ordensleute und des Volkes« verlaufen soll,(137) denn »sie ist das Zeichen der unlöslichen Verbindung Christi mit seiner Braut, der Kirche (vgl. LG 44)«.(138)




135) RC 7. 7



136) OPR 5; vgl. Vorw., Anm. 24.



137) OPR 6.



138) OPR 6.






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