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Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens
Richtlinien für Ausbildung in Ordensinstituten

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  • VIERTES KAPITEL DIE AUSBILDUNG IN DEN GÄNZLICH AUF DIE KONTEMPLATION HINGEORDNETEN INSTITUTEN, BESONDERS DEN NONNENKLÖSTERN (PC 7)
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DIE LITURGIE

77. Die Liturgie, vor allem die Feier der Eucharistie und das Stundengebet oder Brevier, nimmt in diesen Instituten einen erstrangigen Platz ein. Wenn die Alten das Klosterleben gern mit dem Leben der Engel verglichen, dann unter anderem deshalb, weil die Engel »Liturgen« Gottes sind.(165) Die Liturgie, in der sich Himmel und Erde vereinen und die darum gleichsam einen Vorgeschmack der himmlischen Liturgie vermittelt, ist der Höhepunkt, dem die ganze Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt. In ihr erschöpft sich nicht das ganze Tun der Kirche, aber sie ist für diejenigen, die sich »einzig und allein der Sache Gottes zuwenden«, der Ort und das bevorzugte Mittel, namens der Kirche in Anbetung, Freude und Danksagung das von Christus vollbrachte Heilswerk zu verherrlichen, an das uns der Ablauf des liturgischen Jahes immer wieder erinnert.(166) Die Liturgie soll daher nicht nur sorgfältig nach den eigenen Traditionen und Riten der verschiedenen Institute gefeiert, sondern auch im Hinblick auf ihre Geschichte, die Vielfalt ihrer Formen und ihre theologische Bedeutung studiert werden.




165) Origines, Peri Archon I, 8, 1.



166) Vgl. LG 49 50; SC 5, 8, 9, 10.






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