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| Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens Richtlinien für Ausbildung in Ordensinstituten IntraText CT - Text |
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GÖTTLICHE BERUFUNG ZU EINER HEILSSENDUNG 8. Am Anfang der Weihe zum Ordensleben steht ein Anruf Gottes, der nichts anderes bedeutet, als die Liebe, die er dem von ihm berufenen Menschen entgegenbringt. Diese Liebe ist absolut selbstlos, persönlich und einzigartig. Sie ergreift vom Menschen so sehr Besitz, daß er nicht mehr sich selbst gehört, sonderrn Christus.(19) Sie nimmt so den Charakter einer festen Verbindung an. In dem Blick, den Jesus auf den reichen Jüngling richtete, kommt dieser Charakter zum Ausdruck: »Da sah ihn Jesus an und gewann ihn lieb« (Mk 10,21). Die Gabe des Geistes ist Kennzeichen und Ausdruck dieser Liebe. Diese Gabe veranlaßt den von Gott berufenen Menschen, durch die Übernahme und Verwirklichung der evangelischen Räte der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams Christus nachzufolgen. Es ist »eine göttliche Gabe, welche die Kirche von ihrem Herrn empfangen hat und in seiner Gnade immer bewahrt!«.(20) Darum muß »die letzte Norm des Ordenslebens die im Evangelium dargelegte Nachfolge Christi« sein.(21)
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19) Vgl. 1 Kor 6, 19. 20) LG 43.. 21) PC 2a. Über die göttliche Berufung vgl. auch LG 39; 43b; 44a, 47; PC lc; RC Vorwort, 2d; OPR I, 57, 62, 67, 85, 140, 142; II 65, 72; Anhang; OCV. 17, 20; ET 3; 6; 8; 10; 19; 31; 55; MR 8a; can. 574,2; 575; EE 2; 5; 6; 7; 12; 14; 23; 44; 53; RD 3c; 6b; 7d; 10c: 16a. |
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