10. Die praktische
Anwendung dieser allgemeinen Richtlinien verlangt, daß Katholiken, die in
den Medien tätig sind, ihren Glauben gründlich kennen und treu
praktizieren. Sie erfordert gegenseitiges Vertrauen und Verständnis unter
Christen auf der Grundlage gegenseitiger Achtung und im Hinblick auf eine
gemeinsame Arbeit im Kommunikationswesen. Daraus ergibt sich für die
katholischen Kommunikationsdienste und für die in der Kommunikation
tätigen Katholiken die Notwendigkeit einer fairen und objektiven
Information hinsichtlich der ökumenischen Bewegung und der anderen
christlichen Kirchen und Gemeinschaften. Diese Verpflichtung wird niemals von
einer wahrheitsgemäßen Darlegung der spezifisch katholischen
Botschaft in aller ihrer Fülle abhalten.
Die Gegenseitigkeit scheitert oft an
praktischen Fragen wie etwa jener der verschiedenartigen Organisation des
Apostolats der Sozialen Kommunikation oder der Frage der verschiedenen Arten
der Finanzierung. Es ist unerläßlich, daß die für die
Pastoral zuständigen Autoritäten diesen praktischen Problemen
Rechnung tragen und einer fairen Aufteilung der finanziellen Mittel sowie einer
Angleichung der Arbeitsmethoden zustimmen.
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