19.
Die praktische Anwendung dieser allgemeinen Richtlinien verlangt, daß
Katholiken, die in den Medien tätig sind, ihren Glauben gründlich
kennen und treu praktizieren. Sie
erfordert gegenseitiges Vertrauen und Verständnis unter Katholiken,
anderen Christen und Anhängern anderer Religionen auf der Grundlage
gegenseitiger Achtung und im Hinblick auf eine gemeinsame Arbeit im
Kommunikationswesen. Daraus ergibt sich für die katholischen
Kommunikationsdienste und für die in der Kommunikation tätigen
Katholiken die Notwendigkeit einer fairen und objektiven Information
hinsichtlich der anderen Religionen der Menschheit. Diese Verpflichtung wird
niemals von einer wahrheitsgemäßen Darlegung der spezifisch
katholischen Botschaft in all ihrer Fülle abhalten.
Die Gegenseitigkeit scheitert oft an
praktischen Fragen wie etwa jener der verschiedenartigen Organisation des
Apostolats der Sozialen Kommunikation oder der Frage der verschiedenen Arten
der Finanzierung. Es ist unerläßlich, daß die für
Pastoral zuständigen Autoritäten diesen praktischen Problemen Rechnung
tragen und einer fairen Aufteilung der finanziellen Mittel sowie einer
Angleichung der Arbeitsmethoden zustimmen.
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