Centesimus annus
Kap., N. 1 1, 10 | schon in der griechischen Philosophie finden. Von Pius XI. wird
2 2, 18 | die eine Perversion echter Philosophie darstellt, die theoretische
3 5, 46 | skeptische Relativismus seien die Philosophie und die Grundhaltung, die
4 6, 54 | Humanwissenschaften und die Philosophie dienen dazu, die zentrale
5 6, 54 | der Wissenschaften und der Philosophie dem Menschen auf dem Weg
Dominum et vivificantem
Kap., N. 6 3, 56 | auf die materialistische Philosophie reduzieren kann, da es verschiedene
Fides et Ratio
Kap., N. 7 Einl, 3 | machen. Unter diesen ragt die Philosophie hervor, die unmittelbar
8 Einl, 3 | entsprechend bedeutet das Wort Philosophie »Liebe zur Weisheit«. Die
9 Einl, 3 | Entstehung und Entfaltung der Philosophie fällt tatsächlich genau
10 Einl, 3 | Die Tatsache, daß sich die Philosophie stark auf die Gestaltung
11 Einl, 4 | Angesicht einer impliziten Philosophie, auf Grund der sich ein
12 Einl, 5 | machen. Denn sie sieht in der Philosophie den Weg, um Grundwahrheiten
13 Einl, 5 | Gleichzeitig betrachtet sie die Philosophie als unverzichtbare Hilfe,
14 Einl, 5 | getrübt erscheint. Die moderne Philosophie hat zweifellos das große
15 Einl, 5 | zu gelangen. Die moderne Philosophie hat das Fragen nach dem
16 Einl, 5 | stellen. Die Hoffnung, von der Philosophie endgültige Antworten auf
17 Einl, 6 | Erkenntnisfähigkeiten geben und der Philosophie eine Herausforderung bieten,
18 Einl, 6 | Unmittelbaren vorziehen. Die Philosophie, der die große Verantwortung
19 1, 9 | Licht des Verstandes. Die Philosophie und die Wissenschaften schweifen
20 1, 14 | auf die sich sowohl die Philosophie als auch die Theologie beziehen:
21 1, 15 | Forschungsobjekt sowohl der Philosophie als auch der Theologie.
22 2, 19 | Denken der griechischen Philosophie aufgreift, auf das er sich
23 2, 23 | Verhältnis des Christen zur Philosophie verlangt daher eine tiefgreifende
24 2, 23 | wahre Knotenpunkt, der die Philosophie herausfordert, ist der Tod
25 2, 23 | denn geschlagen gibt! Die Philosophie, die schon von sich aus
26 2, 23 | Verhältnis von Glaube und Philosophie trifft in der Verkündigung
27 3, 24 | besonderer Weise hat die Philosophie diesen Antrieb in sich aufgenommen
28 3, 27 | denen der Mensch seiner »Philosophie« Gestalt zu geben versucht:
29 3, 30 | gewissem Maße auch in der Philosophie verwurzelt sind. Enthalten
30 3, 30 | weitere Gegebenheit der Philosophie bedenken.~
31 3, 35 | geoffenbarter Wahrheit und Philosophie vorzunehmen. Dieses Verhältnis
32 3, 35 | Beziehungen zwischen Glaube und Philosophie im Laufe der Geschichte.
33 4, 36 | Menschen. Aufgabe der Väter der Philosophie war es, den Zusammenhang
34 4, 37 | Annäherungsbewegung der Christen an die Philosophie hinweist, muß man freilich
35 4, 37 | Lebensschule konnte die Philosophie leicht mit einer Erkenntnis
36 4, 37 | euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt,
37 4, 38 | des Christentums mit der Philosophie erfolgte also weder spontan
38 4, 38 | Wertschätzung für die griechische Philosophie auch nach seiner Bekehrung
39 4, 38 | sichere und nutzbringende Philosophie« gefunden zu haben.32 Ähnlich
40 4, 38 | das Evangelium »die wahre Philosophie«33 und interpretierte die
41 4, 38 | und interpretierte die Philosophie in Analogie zum mosaischen
42 4, 38 | dieser Weisheit trägt die Philosophie Verlangen; diese ist ein
43 4, 38 | Hauptzweck der griechischen Philosophie ist für den Alexandriner
44 4, 39 | Origenes die platonische Philosophie. Unter Einbeziehung zahlreicher
45 4, 39 | In der aristotelischen Philosophie zum Beispiel bezeichnete
46 4, 39 | Denken bediente sich der Philosophie, war aber gleichzeitig auf
47 4, 41 | Verhältnisses von Glaube und Philosophie auseinandersetzten; sie
48 4, 43 | genauer der aristotelischen Philosophie wiederentdeckten, kam ihm
49 4, 43 | Natur, die Gegenstand der Philosophie ist, zum Verstehen der göttlichen
50 4, 43 | Christentums mit der weltlichen Philosophie ebenso wenig gelten läßt
51 4, 43 | Pionier auf dem neuen Weg der Philosophie und der universalen Kultur
52 4, 44 | Objektivität anerkennen. Seine Philosophie ist wahrhaftig die Philosophie
53 4, 44 | Philosophie ist wahrhaftig die Philosophie des Seins und nicht des
54 4, 45 | Verbindung zwischen Theologie und Philosophie festhielten, der Philosophie
55 4, 45 | Philosophie festhielten, der Philosophie und den Wissenschaften die
56 4, 45 | Glaubensinhalten absolut autonomen Philosophie anlangte. Zu den Folgen
57 4, 46 | herausgebildet. Er schafft es, als Philosophie vom Nichts auf unsere Zeitgenossen
58 4, 47 | modernen Kultur die Rolle der Philosophie selbst verändert hat. Von
59 4, 48 | erscheinen, daß Glaube und Philosophie die tiefe Einheit wiedererlangen
60 5, 49 | Kirche legt weder eine eigene Philosophie vor noch gibt sie irgendeiner
61 5, 49 | sie irgendeiner besonderen Philosophie auf Kosten der anderen den
62 5, 49 | Zurückhaltung liegt darin, daß die Philosophie auch dann, wenn sie mit
63 5, 49 | Prozeß nach ihr strebt. Eine Philosophie, die nicht im Lichte der
64 5, 49 | Autonomie, deren sich die Philosophie erfreut, daran zu erkennen,
65 5, 49 | Mitteln ausgestattet ist. Eine Philosophie, die sich dieser ihrer »
66 5, 50 | zu formulieren, die der Philosophie unter dem Gesichtspunkt
67 5, 51 | keine historische Form der Philosophie legitim beanspruchen kann,
68 5, 52 | modernen Denkens ihre eigene Philosophie entgegenzusetzen. Hier wurde
69 5, 54 | Ablehnung der marxistischen Philosophie und des atheistischen Kommunismus
70 5, 54 | bezug auf das Gebiet der Philosophie vorgenommen. Alles, was
71 5, 55 | man will, daß sich die Philosophie mit bescheideneren Aufgaben
72 5, 55 | Geringschätzung für die klassische Philosophie, aus deren Begriffspotential
73 5, 56 | zu erkennen, nach dem die Philosophie traditionell gesucht hat.
74 5 | Interesse der Kirche für die Philosophie [57-63]~
75 5, 57 | das ausschließlich der Philosophie gewidmet war. Der große
76 5, 57 | unvergleichlichen Wert der Philosophie des hl. Thomas. Das Denken
77 5, 57 | als der beste Weg, mit der Philosophie wieder so umzugehen, daß
78 5, 58 | Erneuerung der thomistischen Philosophie. So stand der Kirche im
79 5, 59 | noch andere schufen eine Philosophie, die, ausgehend von der
80 5, 60 | fruchtbare Lehre in bezug auf die Philosophie vor. Ich kann besonders
81 5, 60 | Inspirationsquelle für die Philosophie darstellt. Auf jenen Seiten
82 5, 60 | auch mit dem Studium der Philosophie befaßt, dem sich die Priesteramtskandidaten
83 5, 60(84)| auch einige Kommentare zur Philosophie des hl. Thomas: Ansprache
84 5, 61 | nicht nur der scholastischen Philosophie, sondern allgemeiner des
85 5, 61 | allgemeiner des Studiums der Philosophie überhaupt zuzuschreiben
86 5, 61 | gegenüber dem Studium der Philosophie teilen.~Es sind verschiedene
87 5, 61 | Großteil der zeitgenössischen Philosophie dadurch bekundet, daß auf
88 5, 61 | interpretiert werden, die Philosophie in der Pastoralausbildung
89 5, 62 | betonen, daß das Studium der Philosophie ein grundlegendes und untilgbares
90 5, 62 | Beschäftigung mit dem Studium der Philosophie vorgesehen ist. Diese vom
91 5, 62 | Entwicklung der modernen Philosophie beeinflußt, erleichtert
92 5, 62 | verschließen oder aber jede Philosophie unterschiedslos anzunehmen.~
93 5, 63 | betonen, das die Kirche der Philosophie entgegenbringt; ja, es geht
94 5, 63 | wirksame Beziehung zwischen Philosophie und Theologie aufbauen zu
95 6 | WECHSELWIRKUNG ZWISCHEN THEOLOGIE UND PHILOSOPHIE~
96 6, 65 | betrifft, so leistet die Philosophie der Theologie ihren eigentlichen
97 6, 65 | wichtig ist der Beitrag der Philosophie für ein zusammenhängendes
98 6, 66 | Denn ohne den Beitrag der Philosophie ließen sich theologische
99 6, 66 | objektive Wahrheit gegründete Philosophie vom Menschen, von der Welt
100 6, 68 | höherem Maße den Beitrag der Philosophie nötig. Denn im Neuen Bund
101 6, 69 | gegenwärtigen Situation weniger der Philosophie als vielmehr der Hilfe anderer
102 6, 69 | sollte sich statt einer Philosophie griechischen und eurozentrischen
103 6, 72 | zunächst der griechischen Philosophie begegnete, ist keineswegs
104 6, 73 | sich zwischen Theologie und Philosophie anbahnen soll, in Form einer
105 6, 73 | der Kreisbewegung geht die Philosophie bereichert hervor, weil
106 6, 74 | die Meister der antiken Philosophie gestellt werden können.
107 6, 74 | fruchtbare Beziehung zwischen der Philosophie und dem Wort Gottes schlägt
108 6 | Verschiedene Standorte der Philosophie [75-79]~
109 6, 75 | Beziehungen von Glaube und Philosophie ergibt, lassen sich verschiedene
110 6, 75 | verschiedene Standorte der Philosophie in bezug auf den christlichen
111 6, 75 | Evangeliums völlig unabhängigen Philosophie: Gemeint ist die Philosophie,
112 6, 75 | Philosophie: Gemeint ist die Philosophie, wie sie geschichtlich in
113 6, 75 | dieser Situation bekundet die Philosophie das legitime Bestreben,
114 6, 75 | sogenannten »getrennten« Philosophie ab, wie sie von einigen
115 6, 75 | nämlich, sich zum Schaden der Philosophie den Zugang zu einer tieferen
116 6, 76 | Ein zweiter Standort der Philosophie ist jener, den viele mit
117 6, 76 | dem Ausdruck christliche Philosophie bezeichnen. Die Bezeichnung
118 6, 76 | beabsichtigt, auf eine offizielle Philosophie der Kirche anzuspielen,
119 6, 76 | der Glaube an sich keine Philosophie ist. Vielmehr soll mit dieser
120 6, 76 | also nicht einfach auf eine Philosophie, die von christlichen Philosophen
121 6, 76 | haben. Wenn von christlicher Philosophie die Rede ist, will man damit
122 6, 76 | Aspekte der christlichen Philosophie: einen subjektiven, der
123 6, 76 | und insbesondere für die Philosophie des Seins so große Bedeutung
124 6, 76 | geschichtlichen Ereignisses für die Philosophie erwähnen, das die Mitte
125 6, 76 | Elementen der christlichen Philosophie gehört auch die Notwendigkeit,
126 6, 76 | modernen und zeitgenössischen Philosophie gar nicht gäbe. Der Befund
127 6, 77 | bedeutsamer Standort der Philosophie ergibt sich, wenn die Theologie
128 6, 77 | die Theologie selbst die Philosophie hineinzieht. In Wirklichkeit
129 6, 77 | braucht die Theologie die Philosophie als Gesprächspartnerin,
130 6, 77 | der Autonomie hin, den die Philosophie auch in diesem dritten Standort
131 6, 77 | vortrefflichen Beitrags wurde die Philosophie seit der Väterzeit ancilla
132 6, 77 | rein funktionale Rolle der Philosophie gegenüber der Theologie
133 6, 77 | als »Mägden« der »ersten Philosophie« sprach. Der Ausdruck, der
134 6, 77 | Theologe weigern, von der Philosophie Gebrauch zu machen, liefe
135 6, 77 | Gefahr, ohne sein Wissen Philosophie zu treiben und sich in Denkstrukturen
136 6, 77 | hier besprochene Status der Philosophie steht wegen der Implikationen,
137 6, 77 | Forderungen, welche die Philosophie in dem Augenblick respektieren
138 6, 79 | Wahrheit leiten lassen und eine Philosophie erarbeiten, die im Einklang
139 6, 79 | Wort Gottes steht. Diese Philosophie wird der Boden für die Begegnung
140 7, 80 | in der Bibel enthaltenen »Philosophie« besteht darin, daß das
141 7, 80 | Herausforderungen für die Philosophie, weil die Vernunft aufgerufen
142 7, 81 | Transzendenz zu haben. Eine Philosophie, die nicht mehr die Frage
143 7, 81 | Gottes zu befinden, muß die Philosophie vor allem ihre Weisheitsdimension
144 7, 81 | erste Forderung für die Philosophie einen sehr nützlichen Ansporn
145 7, 81 | lädt das Wort Gottes die Philosophie ein, sich für die Suche
146 7, 81 | als Person eigen ist. Eine Philosophie, die die Möglichkeit eines
147 7, 82 | allerdings nicht von einer Philosophie wahrgenommen werden, die
148 7, 82 | Wissen wäre; das heißt eine Philosophie, die nicht nur auf einzelne,
149 7, 82 | phänomenalistische oder relativistische Philosophie würde sich als ungeeignet
150 7, 82 | widmet, den Beitrag einer Philosophie, welche die Möglichkeit
151 7, 83 | sich: Erforderlich ist eine Philosophie von wahrhaft metaphysischer
152 7, 83 | heutzutage große Teile der Philosophie durchzieht, zu überwinden
153 7, 85 | diese vom Wort Gottes an die Philosophie gestellten Forderungen vielen,
154 7, 87 | daß die Wahrheit einer Philosophie auf der Grundlage ihrer
155 7, 88 | anderen großen Probleme der Philosophie herangeht. Sofern sie nicht
156 7, 91 | aktuellen Situation der Philosophie zu bieten: Sie ließe sich
157 7, 92 | angeht, fordert zugleich die Philosophie heraus. Das Ausmaß der Probleme,
158 7, 92 | die Theologie als auch die Philosophie leitet, anregt und wachsen
159 7, 93 | man auf den Beitrag der Philosophie verzichtet.~
160 7, 96 | Andernfalls könnten die Philosophie und die Naturwissenschaften
161 7, 97 | habe, den Beitrag einer Philosophie des Seins, die es vor allem
162 7, 97 | integrieren soll, muß er sich der Philosophie des Seins bedienen. Diese
163 7, 97 | des Seins bedienen. Diese Philosophie des Seins wird fähig sein
164 7, 97 | Schemata zu verfallen. Die Philosophie des Seins ist im Rahmen
165 7, 97 | Überlieferung eine dynamische Philosophie, welche die Wirklichkeit
166 7, 98 | Die Wiedergewinnung der Philosophie ist auch für das Glaubensverständnis,
167 Schl, 100 | notwendig gehalten, den Wert der Philosophie für das Glaubensverständnis
168 Schl, 101 | aus der Begegnung zwischen Philosophie und Theologie und aus dem
169 Schl, 101 | zweifellos von Vorteil für die Philosophie, die erlebt hat, daß sich
170 Schl, 101 | ihr wahres Verhältnis zur Philosophie wiederherzustellen, betont
171 Schl, 101 | Denkens willen auch die Philosophie ihre Beziehung zur Theologie
172 Schl, 101 | zurückgewinnen soll. Die Philosophie wird in der Theologie nicht
173 Schl, 102 | echter Weisheit gewordenen Philosophie wird der heutige Mensch
174 Schl, 103 | 103. Zudem ist die Philosophie gleichsam der Spiegel, in
175 Schl, 103 | Völker niederschlägt. Eine Philosophie, die sich unter der Herausforderung
176 Schl, 104 | Weise verfolgen«. 126 Eine Philosophie, in der etwas von der Wahrheit
177 Schl, 106 | Philosophen und an alle, die Philosophie lehren: Sie mögen in Anbetracht
178 Schl, 106 | die auf dem Gebiet der Philosophie tätig sind: sie sollen die
179 Schl, 108 | und der Berufung echter Philosophie. Wie die Jungfrau berufen
180 Schl, 108 | werden konnte, so ist die Philosophie berufen, ihre kritische
181 Schl, 108 | das stimmige Abbild der Philosophie und waren überzeugt, sie
Laborem exercens
Kap., Abschnitt 182 3, 11 | marxistische Programm, das auf der Philosophie von Marx und Engels aufbaut,
183 3, 13 | Auftauchen der materialistischen Philosophie und mit ihrer Entwicklung
184 3, 13 | Prozesses -, nicht nur in der Philosophie und in den Wirtschaftstheorien
Redemptor hominis
Kap., Abschnitt 185 4, 19 | Geisteswissenschaften und auch die Philosophie, deren enge Verbindung mit
Redemptoris missio
Kap., N. 186 3, 25 | Griechen spricht er über Philosophie und zitiert ihre Dichter (
Slavorum apostoli
Kap., N. 187 2, 4 | bewegen, den Unterricht in Philosophie an der Hochschule von Konstantinopel
Ut unum sint
Kap., N. 188 I, 28 | angesiedelt. Vom Standpunkt der Philosophie her verbindet sich eine
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