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| Ioannes Paulus PP. II Redemptoris missio IntraText CT - Text |
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Der Geist erweist die Kirche insgesamt als Missionskirche Es ist in der Tat eines der wichtigsten Ziele der Mission, das Volk zum Hören der Frohbotschaft, zur brüderlichen Gemeinschaft, zum Gebet und zur Eucharistie zu versammeln. »Brüderliche Gemeinschaft« (koinonia) leben bedeutet, »ein Herz und eine Seele« haben (Apg 4, 32), eine Gemeinschaft unter allen humanen, spirituellen und materiellen Gesichtspunkten aufbauen. Wahrhaft christliche Gemeinde ist auch um die Teilung der irdischen Güter bemüht, damit es keine Notleidenden gebe und alle »je nach Bedarf« Zugang zu diesen Gütern haben (Apg 2,45; 4,35, 11,27-30). Die ersten Gemeinden, in denen »die Freude und die Einfachheit des Herzens« vorherrschten (Apg 2, 46), besaßen eine dynamische und missionarische Offenheit: »Sie waren beim ganzen Volk geschätzt« (Apg 2, 47). Mission bedeutet noch vor aller Aktivität Zeugnis und Ausstrahlung.34 Die Apostelgeschichte gibt uns zu verstehen, daß es in der Mission ad gentes am Anfang der Kirche zwar Missionare »auf Lebenszeit« gibt, die sich ihr aufgrund einer speziellen Berufung widmen, daß die Mission aber gleichzeitig als eine ganz selbstverständliche Frucht des christlichen Lebens, als Auftrag an jeden Gläubigen angesehen wurde, durch seine Lebensführung und wenn möglich durch ausdrückliche Verkündigung ein persönliches Glaubenszeugnis zu geben.
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34 Vgl. PAUL Vl., Apostol. Schreiben Evangelii nuntiandi; Nr. 41-42: a.a.O., 31-33. |
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