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| Ioannes Paulus PP. II Redemptoris missio IntraText CT - Text |
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Das Geheimnis Christi, des »Gesandten«, leben Hier wird das Geheimnis der Menschwerdung und der Erlösung als totale Selbstentäußerung beschrieben, die Christus dazu führt, den Zustand des Menschseins ganz zu leben und dem Plan des Vaters bis zum Äußersten nachzukommen. Es handelt sich um eine tiefe Entsagung, ja Selbstentleerung, die jedoch von Liebe durchdrungen und Ausdruck der Liebe ist. Die Mission durchläuft denselben Weg und hat ihren Zielpunkt am Fuße des Kreuzes. Vom Missionar wird verlangt, »sich selbst und allem, was er bislang als sein angesehen hat, zu entsagen, um allen alles zu werden«:172 in der Armut, die ihn frei macht für das Evangelium, im Abstand zu Personen und Gütern seiner Umgebung, um zum Bruder derer zu werden, zu denen er gesandt ist, um ihnen Christus, den Erlöser, zu bringen. Das ist das Ziel, auf welches die Spiritualität der Missionare hinausläuft: »Den Schwachen wurde ich ein Schwacher... Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen« (1 Kor 9, 22-23). Gerade weil er »gesandt« ist, erfährt der Missionar die stärkende Gegenwart Christi, der ihn in jedem Augenblick seines Lebens begleitet: »Fürchte dich nicht!.... denn ich bin bei dir« (Apg 18, 9-10), und ihn im Herzen jedes Menschen und jedes Volkes erwartet.
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172 II. VATIKANISCHES KONZIL, Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche Ad gentes, Nr. 24. |
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