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14. Nunmehr wollen wir den Punkt
Idololatrie, welcher, wenn vorgelegt, allein schon zum Verzicht auf die Spiele
genügen müßte, fallen lassen und zum Überfluß in anderer Weise verhandeln, um
derentwillen, die sehr viel darauf geben, daß jene Enthaltung nicht
ausdrücklich vorgeschrieben sei. Das klingt, als wenn in betreff der Spiele
noch zu wenig besagt sei, wenn die Begierlichkeit der Welt verboten wird. Wie
eine Begierde nach Geld, nach Ehren, nach Schlemmerei, nach Wollust, nach Ruhm,
so gibt es auch eine nach Vergnügen. Schauspiele sind aber eine Art Vergnügen,
Ich meine, wenn die Begierden im allgemeinen genannt werden, so begreifen diese
auch die Vergnügungen in sich, und in gleicher Weise die Vergnügungen,
allgemein verstanden, sprechen im speziellen auch gegen die Spiele, Aber wir
haben ja oben bei Gelegenheit der Örtlichkeiten angeführt, daß nicht diese an
und für sich uns verunreinigen, sondern das, was daselbst geschieht, wodurch
sie, sobald sie die Verunreinigung eingesogen haben, diese dann wieder auf
andere ausspeien.
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