Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek
Quintus Septimius Florens Tertullianus
Über den Götzendienst.

IntraText CT - Text

  • 7
zurück - vor

Hier klicken um die Links zu den Konkordanzen auszublenden

- 146 -


7. Ganze Tage lang könnte hier der Glaubenseifer sich darüber beklagen, daß Christen von den Idolen weg zur Kirche gehen, daß sie aus der Werkstätte des bösen Feindes zum Hause Gottes kommen, daß sie ihre Hände, die Mütter von Götzenbildern sind, zu Gott dem Vater erheben, daß die ihre Hände anbetend zum Himmel erheben, deren Werke draußen gegen den Willen Gottes angebetet werden, daß sie Hände mit dem Leibe des Herrn in Berührung bringen, welche den Dämonen Leiber verleihen. Und das ist noch nicht alles! Es ist ihnen noch nicht genug, daß sie beflecken, was sie aus den Händen anderer empfangen; nein, sie reichen auch ändern noch dar, was durch sie ist befleckt worden14). Werden doch Verfertiger von Götzenbildern in den geistlichen Stand aufgenommen! Pfui der Schande! Die Juden haben nur einmal an Christus Hand angelegt, jene mißhandeln seinen Leib täglich! Solche Hände müßten abgehauen werden! Da ist es die große Frage, ob der Ausspruch: „Wenn deine Hand dich ärgert, so haue sie ab"15), ein bildlicher sei. Welche Hände verdienten wohl mehr, abgehauen zu werden, als die, in welchen der Leib des Herrn geärgert wird?!   




14. p.146 1) Die Eucharistie



15. p.146 2) Matth. 18, 8.






zurück - vor

Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek

Best viewed with any browser at 800x600 or 768x1024 on Tablet PC
IntraText® (V89) - Some rights reserved by EuloTech SRL - 1996-2007. Content in this page is licensed under a Creative Commons License