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Quintus Septimius Florens Tertullianus
Über die Taufe.

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- s283 -


7. Aus dem Taufbade herausgestiegen, werden wir gesalbt mit der gebenedeiten Salbung, welche aus der früheren Lehre1) herrührt, wonach man mit Öl aus dem Horn zum Priesterium gesalbt zu werden pflegte. Von der Zeit an, wo Aaron von Moses gesalbt worden war2), wonach er ein Gesalbter [ein Christus] genannt wurde, von Chrisma, welches Salbung bedeutet, ist sie, die Christus dem Herrn den Namen verlieh, geistig geworden. Denn er ist vom Vater mit dem Geiste gesalbt worden, wie es in der Apostelgeschichte heißt: „Wahrhaftig, sie haben sich in dieser Stadt versammelt wider Deinen heiligen Sohn, den Du gesalbt hast"3). So läuft auch bei uns die Salbe zwar am Körper herunter, sie nützt aber in geistiger Weise. In derselben Weise ist auch der körperliche Akt der Taufe selbst, der darin besteht, daß wir im Wasser eingetaucht werden, geistig geworden4), weil wir von den Sünden befreit werden.




1) Dem Alten Testament.



2) 2 Mos. 29, 7. 21. 35; 3 Mos. 8, 2. 12; Eccl. 45, 18.



3) Apg. 4, 27.



4) Die Ausdrücke: Spiritus, spiritalis braucht Tertullian sehr, häufig für: Gnadenleben, die übernatürliche Gnade u s. w., daher vom Neuen Testament im Gegensatz zum Alten so auch hier.






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