Ehrwürdige Brüder
und Schwestern, Gruß und Apostolischen Segen,
es war für uns, die wir mit wachsamem Auge,
unserer Hirtenpflicht gemäß, die segensreiche Tätigkeit unserer Mitbrüder im
Episkopat und des gläubigen Volkes begleiten, überaus trostreich, die Früchte
zu sehen, die schon geerntet sind, und die immer noch anhaltenden Fortschritte
jener vorsorglichen Tätigkeit, die vor mehr als zwei Jahren gegen die
Mißbräuche in den Kinovorstellungen begonnen wurde: Wir meinen jenen heiligen
Kreuzzug, der insbesondere der "Legion des Anstandes" anvertraut war.
Dieser ausgezeichnete Versuch gibt uns die
freudig ergriffene Gelegenheit, in umfassender Weise unsere Gedanken über eine
Angelegenheit zu äußern, die so nahe das moralische und religiöse Leben des
gesamten christlichen Volkes berührt.
Vor allem unsern Dank der Hierarchie der
Vereinigten Staaten und ihren treuen Mitarbeitern für die bedeutenden
Leistungen, die unter ihrer Leitung und Führung von der "Legion des
Anstandes" vollbracht worden sind. Um so lebhafter ist unser Dank, je mehr
wir in Sorge gewesen waren, als wir Tag für Tag den traurigen Fortschritten -
"magni passus extra viam" (große Schritte, aber vom Wege ab) - der
Filmkunst und -industrie in der Darstellung von Sünden und Lastern
begegneten.
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