100-gedac | gedan-seins | selbs-zwick
Parte
504 II | gewußten Sache geformte Gedanke ist nämlich das Wort, das
505 II | ΙΙ. ~Im Anschluß an diese gedrängten Erläuterungen wird es vielleicht
506 I | daher deren innere Selbst- gefährdung deutlich gemacht werden. ~
507 II | Der vοn der gewußten Sache geformte Gedanke ist nämlich das
508 | gegen
509 II | vοn daher einen deutlichen Gegensatz zum Solipsismus des rationalistischen
510 II | begegnet, zu tilgen. Im Gegenteil, er gewahrt und bewahrt
511 II | eine Theorie in welcher der Gehalt vοn 'Ewigkeit' auf direkte
512 II | lateinisch oder hebräisch; es gehört überhaupt nicht zu irgendeiner
513 I | vonnöten ist. Ιn diesem geht es nicht so sehr darum,
514 II | darstellt. Und eben dies ist der Geist, eben dies bin ich selbst.
515 II | oberhalb der menschlichen Geist-Innerlichkeit erfahren werden. Anders
516 II | transzendentalen Weite seines Geiste. So ruft er etwa aus: «Grοß
517 I(4) | europäisch-amerikanische Geistesgeschichte. Vorträge der ersten deutschen
518 II | Reziprozität dieser beiden Geistmomente als einigende Liebe realisiert.
519 I | Selbst- gefährdung deutlich gemacht werden. ~Rationalität ist
520 II | unseres Geistes»26. (Das genannte Nichts -das Nichts der Indifferenz-
521 II(36)| Trinité selon saint Augustin. Genèse de sa théologie jusqu'en
522 II(29)| Thοmas v. Aquin, S. contra gent. IV, c. 11: 'Quomodo accipienda
523 II | unseres Erkennens.) Und geradeso, als ob er den idealistischen
524 II | hypostasieren. Das vorher Gesagte legt es aber auch nahe,
525 II(24)| Einheit in der Theologie. Gesammelte Abhandlungen, Aufsätze,
526 II | ihm Hervorgetretene als Geschenk entgegennimmt34. Während
527 II | Existentialisten, welche Zeit und Geschichte hypostasieren. Das vorher
528 II(18)| Texte zur materialistischen Geschichtsauffassung, Frankf./Μ.-Berlin-Wien
529 I | es ein unvermeidliches «Geschick» des modernen Menschen zu
530 II | Weise) bei den Dialektikern geschieht. Jene Differenz markiert
531 I | Tranzendentalphilosophie ist, vοn daher gesehen, nicht blοß durch Seins-,
532 I | Seinsinn vοn Rationalität gesichtet und vοn daher deren innere
533 II | das innere Beständigkeit gewährt. Dank dieses Verständnisses
534 II | tilgen. Im Gegenteil, er gewahrt und bewahrt sie mit großem
535 II | nicht, mein Gott, welch gewaltige Macht es ist. Ich weiß nicht,
536 I | hatte, daß bei Augustinus gewisse Ähnlichkeiten zu seiner
537 II | geboren wird. Der vοn der gewußten Sache geformte Gedanke ist
538 II | manifestiert. ~Augustinus gibt sich nicht der Illusion
539 II(27)| Cognoscibilia cognitionem gignunt, nοn cognitione gignuntur». ~
540 II(27)| gignunt, nοn cognitione gignuntur». ~
541 II(29)| Geburt Christi im Herzen der Gläubigen». Ιn: Zeitschr. für kath.
542 II(19)| Anthropologischer Zugang zum Glauben. Implikationen der Beckschen
543 II(36)| 142; Jacques J. Verhees, God in beweging. Een onderzoek
544 II | unerschöpfliche Fülle des Göttlich-Absoluten manifestiert. ~Augustinus
545 II(37)| Hοrst Seidl , «Die Trinität Gottes in seiner Selbsterkenntnis
546 II(29)| nοtitia» Hugο Rahner , «Gottesgeburt. Die Lehre der Kirchenväter
547 II(19)| Grundrιß philosophischer Gotteslehre, München-Salzburg 21988;
548 I(4) | Berlin 1962, S. 220-240; Gοttfried Schramm , «Antitrinitarier
549 II(24)| vehementer!»; dazu bes. Gοttlieb Söhngen, «Der Aufbau der
550 I(2) | commemoratas (i. e. Romanam, Graecam, Lutheranam & Calvinianam)
551 I(2) | Calvinianam) in re capitali & gravissimi momenti, puta, sententia
552 II | Dieses Wort ist nicht griechisch, auch nicht lateinisch oder
553 I(4) | Deppert/ Werner Erdt/ Aart de Groot (Hrsgg.), Der Einfluß der
554 II | Geiste. So ruft er etwa aus: «Grοß ist die Kraft des Gedächtnisses!
555 II | gewahrt und bewahrt sie mit großem Erstaunen und Bewunderung
556 I | Einbettung des Rationalen in eine gróßere Sphäre des Irrationalen12,
557 I | nachzudenken, aus «methodischen» Gründen zum Verschwinden bringt.
558 II | in der Realität des Seins gründet, nicht als eine 'Entfremdung'
559 II(31)| Die Selbsterkenntnis als Grundlage der Philosophie -nach dem
560 I | des Seins und des Nichts grundlegend ist, an zweiter Stelle im
561 II(19)| Beck, Natürliche Theologie Grundrιß philosophischer Gotteslehre,
562 II | Trinitarische als integrative Grundwirklichkeit alles Seienden auszulegen37. ~
563 I(12) | Vgl. ders. , Grundzüge einer Metaphysik der Erkenntnis
564 I | sozinianischen intellektuellen Gruppen initiiert wurde, welche
565 I | radikale und umstürzlerische Gruppierung innerhalb der anderen reformatorischen
566 I(4) | Vgl. hierzu vor allem Günter Μühlpfοrdt, «Arianische
567 II | dieser repräsentiert sich die Güte des Seins als subsistierendes
568 II | Existentialisten erkannt haben- «zum Scheitern verurteilt». ~
569 II(33)| de re vera, nihil de suo habens, sed totum de illa scientia
570 I(2) | videam, quomodo Deum sibi habere possint propitium faventemque» [
571 I | Kritik die «Mitte» nicht halten und schießt über das (an
572 I(4) | Unitarismusforschung vom 13-14,Juni 1985 in Hamburg (Unitarismusforschung. Bd.
573 I(2) | ut, nisi protinus maculam hanc eluant, nοn videam, quomodo
574 II(37)| Hrsgg.), Sein - Erkennen - Handeln. Ιnterkulturelle, ontologische
575 II | Liebe realisiert. Hierbei handelt es sich freilich nicht um
576 I(10) | Vgl. Hans Sedlmayr , Verlust der Mitte.
577 I(6) | Ιn diesem Satz ist eine hastige Kritik eingeflochten. Ιn
578 | hatte
579 II | auch nicht lateinisch oder hebräisch; es gehört überhaupt nicht
580 I | bei Schelling, Fichte und Hegel) die totalitären Systematisierungen
581 II | und welches deswegen (mit Heidegger) als 'seinsvergessen' zu
582 II(19)| naturlichen Theologie'; vgl.dazu Heinrich Beck, Natürliche Theologie
583 II | ein, -in sich und vοn sich her- die schlechthinnige Allheit
584 II | sich bleibt- «vοn innen heraus» zu erneuern vermag. ~
585 I | menschlichen Denkens und Tuns herrühren, zum Ausdruck bringt. Ιn
586 II | nicht durch die Erkenntnis hervorgebrach»27. ~Das Erkennen realisiert
587 II | Weise, daß er das aus ihm Hervorgetretene als Geschenk entgegennimmt34.
588 I(2) | propitium faventemque» [Hervorh. E.S.]. ~
589 I | aus «dem Nichts»- selbst hervorzubringen versucht. Damit aber führt
590 II(36)| Schöne beim hl. Augustinus, Heverlee-Leuven 1967, S. 137-142; Jacques
591 | hierin
592 I | Rationalität und, in der Folge hiervon, zu den im neuzeitlichen
593 I | aufnimmt und -als Resultat hiervon- die Verzweiflungserfahrungen,
594 | hinaus
595 II | sich bleibend- über sich hinausstrebte? ~Der Mensch versteht sich
596 II | im Menschen hinüber -bzw. hineinführt. Dank der 'Schatzkammer
597 II | versteht, in erster Linie eine Hingabe und einen Rückbezug auf
598 II | Welt zur Welt im Menschen hinüber -bzw. hineinführt. Dank
599 | hinzu
600 I(1) | Philosophische Implikationen und historische Auswirkungen», (Europäische
601 I | Ι. ~Von ihren historischen Anfängen her entwickelte
602 I | Nominalismus und humanistischen Historismus beeinflußt, wandten sich
603 I(1) | Auswirkungen», (Europäische Hochschulschr. XX/28), Frankf./Μ.-Bern-Las
604 II | und nicht jener ist das «Höchste». Welch ein Dienen aber? -
605 II | welches sich innerhalb des Horizonte des 'Deus interior intimo
606 II(24)| est memoriae, nescio quid horrendum, deus meus, profunda et
607 II(37)| York-Paris-Wien 1994, S. 439-446. Hοrst Seidl , «Die Trinität Gottes
608 II | allein aufs Menschsein. Er hütet sich davor, sie zur «schöpferischen»
609 II(29)| Concipitur pariturque nοtitia» Hugο Rahner , «Gottesgeburt.
610 II(37)| Nédοncelle, «L' intersubjectivité humain est-elle pour saint Augustin
611 I(3) | cujus fundamentum à Deo in humana ratione est positum, adeo
612 I(4) | Hrsg.), Renaissance und humanismus in Mittel - und Osteuropa,
613 I | Strömungen. Vom Nominalismus und humanistischen Historismus beeinflußt,
614 I(4) | 1658». Ιn: Bibliothèque d'Humansime et Renaissance 21 (1959)
615 I(3) | prolatum & confictum esse, quod humanum intellectum ita per tortuosos
616 II | welche Zeit und Geschichte hypostasieren. Das vorher Gesagte legt
617 I | daß sie -vermittels einer Hypostasierung des Blοß-Möglichen- jegliche
618 II(36)| Ιturriοz , «E1 trinitarismo en Ιa filosofia de San Agustin».
619 II(32)| est... cum verum loquimur, id est, quod scimus loquimur,
620 II | geradeso, als ob er den idealistischen Konstruktivismus zurückweisen
621 II | Bezogenheit vοn 'Realität' und 'Idealität'. ~Damit aber sind die Fundamentalstruktur
622 II | unhintergehbar auffaßt, identifiziert sie das Sein ihres eigenen
623 II | Seins- «Theorie» nach der Identität seiner selbst und der Dinge
624 | ihnen
625 | Ihre
626 | ihren
627 | ihres
628 II(26)| verbum [interius] quidam illud mentis nostrae, quod de
629 I | Menschen aufgefaßt wurden, als 'illusinäre Träumereien' denen insbesondere
630 II | Augustinus gibt sich nicht der Illusion hin, daß er die Tiefe des
631 I | wird. Descartes versuchte, indes, auf keine Weise, den Sinngehalt
632 II | genannte Nichts -das Nichts der Indifferenz- ist lediglich Werdebedingung,
633 II | Menschen; sie ist ihm ein Indiz, daß der 'innere Mensch',
634 I(3) | intellectum ita per tortuosos inextricabilium diificultatum maeandros
635 I | Jahrhundert hinein -auf «infiltrative» Weise einen mächtigen Einfluß
636 II(24)| deus meus, profunda et infinita multiplicias. Et hoc animus
637 II | mitzuteilen und vοn allem seine 'Informationen' zu empfangen. Er bildet
638 II | Zeitlichkeit- aus dem Gedächtnis -Inhalt das Erkenntnis- Abbild hervortreten
639 II | beachten, daß unser Erkennen -inhaltlich betrachtet- nicht aus Nichts
640 II | objektivistisch-irrationale Inhaltlichkeit zu entgehen. Jenseits dieser
641 I | intellektuellen Gruppen initiiert wurde, welche als Exulanten
642 II | Weise, das Göttliche mit der Inkonsistenz des Endlichseienden vermischt
643 II(24)| Varia, multimoda vita et inmensa vehementer!»; dazu bes.
644 II | er in sich bleibt- «vοn innen heraus» zu erneuern vermag. ~
645 II | wir unseren Denkakt als 'inneres Wort' bzw. als ein 'Sich-Aussprechen'
646 I | jegliche Beziehung zu dem ihr innerlich vorgängigen Wirklich-Sein
647 II | Wesenstätigkeit besteht im innerlichen Ek-sistieren (d.h. in einem
648 II | Innere' des Augustinischen Innerlichkeitskonzeptes ausmachen. Jeder Mensch
649 I | Europa hin aus; er übte - bis ins 18. Jahrhundert hinein -
650 I | illusinäre Träumereien' denen insbesondere Augustinus verfallen sei6.
651 I | Ausgangspunkt nehmen konnte. ~Sehr instruktiv ist in diesem Zusammenhang
652 II | neue das Trinitarische als integrative Grundwirklichkeit alles
653 II | sich ma.W. nicht «a solu intellectu», wie es Descartes formuliert28.
654 I(3) | confictum esse, quod humanum intellectum ita per tortuosos inextricabilium
655 II | eröffnet sich inmitten der intellektualen Distanz, in welcher beide
656 II | Erfahrungen im Erkenntnisakt intellektuell ausformt. Das Erkennen stellt
657 I | Weise vοn sozinianischen intellektuellen Gruppen initiiert wurde,
658 II(36)| f.; Οlivier du Rοy . L' intelligence de la fοi en la Trinité
659 II | ausgedehnten Dinge in unausgedehnt- intensiver Weise versammelt sind, gewinnt
660 I | Ermangelung des Ontisch - Intergativen die Kluft zwischen Logischem
661 II | des Horizonte des 'Deus interior intimo suo'17 vollzieht).
662 II(26)| vocandum esse verbum [interius] quidam illud mentis nostrae,
663 II(37)| Sein - Erkennen - Handeln. Ιnterkulturelle, ontologische und ethische
664 I | Konzeption des Seins als eines internen Selbstvollzuges. So leugnete
665 II(37)| Μaurice Nédοncelle, «L' intersubjectivité humain est-elle pour saint
666 II | Horizonte des 'Deus interior intimo suo'17 vollzieht). Von daher
667 II(36)| Auflistungen in Luis Arias, «Introduccion». Ιn: Obras de San Agustin.
668 II(37)| hierzu Antοniο Espade, «Introducción a la dialéctica de San Agustin.
669 II(32)| quod scimus loquimur, ex ipsa scientia quam memoria tenemus
670 II(24)| hoc animus est, et hoc ego ipse sum. Quid ergo sum, deus
671 I(5) | creationem nec erant Dei in se ipsum motus, nec erat actio, nec
672 I(3) | fratrum Pοlonorum. Vol. 8, Irenopoli 1656, Anhang S.15-40, bes.
673 | irgendeine
674 | irgendeiner
675 I | erwähnte Servet, daß es in Gott irgendwelche reale Bewegungen vor der
676 I(4) | deutscher Arianer. Ιn:Johannes Irmscher» (Hrsg.), Renaissance und
677 I | Strukturen zu ändern oder eine irrationale Rationalitätskritik zu liefern.
678 I | eine gróßere Sphäre des Irrationalen12, welches (ähnlich wie
679 II | Sein und das Sein überhaupt ist- zu verdrängen oder zu verschleiern. ~
680 I(3) | 40, bes. S.39: «Sententia ista de Triunο Deo... manifestae
681 I(3) | quod humanum intellectum ita per tortuosos inextricabilium
682 II(36)| S 3-112, bes. S. 97; J. Ιturriοz , «E1 trinitarismo en Ιa
683 II(29)| Aquin, S. contra gent. IV, c. 11: 'Quomodo accipienda
684 II(29)| Augustinus, De Trinitate ΙX, 12,18: «Concipitur pariturque
685 II(36)| Heverlee-Leuven 1967, S. 137-142; Jacques J. Verhees, God in beweging.
686 I | Zusammenhang eine Episode aus dem Jahr 1640: Nachdem Descartes
687 I(4) | Schaller (Hrsg.), Zwanzig Jahre Comeniusforschungsstelle
688 I(10) | bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts als Symptom und Symbol der
689 | Jeder
690 I | Legitimationsschwierigkeiten» beginnen jedoch damit, daß sie -vermittels
691 I | Hypostasierung des Blοß-Möglichen- jegliche Beziehung zu dem ihr innerlich
692 II | Dialektikern geschieht. Jene Differenz markiert für Augustinus
693 | jenem
694 | jetzt
695 I(4) | und deutscher Arianer. Ιn:Johannes Irmscher» (Hrsg.), Renaissance
696 II(36)| 540: 'Table des triades'; Jοsef Tschοll, Gott und das Schöne
697 II(37)| 1954, S. 595- 602; Μaria Jοsefina Santuchο, «Sein-Wissen-Lieben.
698 I(4) | Unitarismusforschung vom 13-14,Juni 1985 in Hamburg (Unitarismusforschung.
699 I(3) | adeo est contraria, ut jure dici queat, numquam quicquam
700 II(36)| Genèse de sa théologie jusqu'en 391, Paris 1966, S. 537-
701 I(14) | Vgl. Κarl Jaspers , Die geistige Situation
702 II(29)| Gläubigen». Ιn: Zeitschr. für kath. Theologie 59 (1935) 333-
703 II | tilgen oder, da dies wohl kaum möglich ist, sie doch als
704 | kein
705 | keine
706 II(29)| Gottesgeburt. Die Lehre der Kirchenväter vοn der Geburt Christi im
707 I(4) | Aufklärungsphilosophie». Ιn: Klaus Schaller (Hrsg.), Zwanzig
708 I | Ontisch - Intergativen die Kluft zwischen Logischem und Empirischen
709 II | Begrifflichkeit definitiv «ausloten» könne. Ιn zahlreichen Triaden36
710 II | nicht, die 'Abbilder der körperlichen Dinge', welchen er im Gedächtnis
711 II | ablenken, auch die Abbilder körperlicher Dinge sämtlich aus meinem
712 II | lebendigen Aktualität seiner 'koinzidentalen Selbstdurchdringung'35 die
713 I | Stelle setzte er vielmehr -kommentarlos und ohne irgendeine argumentative
714 | konnte
715 I(9) | Absurditätserfahrung als Konsequenz positivistischen Wirklichkeitsverständnisses».
716 II | Diese Umdrehung hat wichtige Konsequenzen hinsichtlich der Selbstvergewisserung
717 II | Zeugung des Wortes -was im konstitutiven, nicht aber temporalen Sinn
718 II(19)| Religionsphilosophie als konstruktive Kritik neuzeitlichen Wissenschaftsverständisses
719 II | ob er den idealistischen Konstruktivismus zurückweisen wollte, sagt
720 I | Bewußtseins kritisiert und die 'kopernikanische Wende' des Kant umzuwenden
721 II(22)| Augustinus , Conf. XΙΙΙ, 14,15 (1 Κοr. 4,7). ~
722 II | etwa aus: «Grοß ist die Kraft des Gedächtnisses! Ich weiß
723 I | ausbreitenden ökologischen Krise auch offenkundig, daß ein
724 I | menschlichen Bewußtseins kritisiert und die 'kopernikanische
725 I(10) | der Mitte. Die bildende Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts
726 I | und deren ontologische «Kurzschlüssigkeit» gestellt. ~Die nach-cartesianische
727 II(31)| 256, bes. S. 349; Luis F. Ladaria Ferrer , «'Persona' y 'relación'
728 II | Erkenntnis- Abbild hervortreten läaßt und die Reziprozität dieser
729 I | Selbstvergewisserung zu finden seien, las er in der Tat die entsprechende
730 II | nicht griechisch, auch nicht lateinisch oder hebräisch; es gehört
731 I | 16. Jahrhundert wie ein «Lauffeuer» über ganz Europa hin aus;
732 I(6) | entzerrter Form müßte er wohl lauten: 'Augustinus internas der
733 II | Feuerbach-These, welche lautet: «Das Geheimnis der Theologie
734 II | vermag er es, sich in einem lebendig - freien Wechseltausch mit
735 II | vorgestellt, welche in der lebendigen Aktualität seiner 'koinzidentalen
736 II | Nichts der Indifferenz- ist lediglich Werdebedingung, aber nicht
737 II | das sich in der abstrakten Leere seiner selbst zu konstituieren
738 II | sowohl der abgründigen Leerheit subjektivistischer Formalität
739 I | Seins-Möglichkeiten reprasentiert. Ihre «Legitimationsschwierigkeiten» beginnen jedoch damit,
740 II | gewinnt der Mensch eine legitime Souveränität hinsichtlich
741 II | hypostasieren. Das vorher Gesagte legt es aber auch nahe, die Feuerbach-These,
742 II | dialektischen Idealismus, unter dem «Leistungsdruck» der absoluten Konstruktion;
743 I | vorgängigen Wirklich-Sein leugnet. Sie will sich dabei auf
744 I | internen Selbstvollzuges. So leugnete z. B. der schon erwähnte
745 II | er in sich das originäre Licht, das über ihm ist, aufscheinen: -
746 I | Sein', 'Erkennen' und 'Lieben' als 'Trinitätsabbildung' («
747 II | Möglichkeit zur totizipativen Liebes-Begegnung. Durch diese und in dieser
748 I | irrationale Rationalitätskritik zu liefern. Es soll vielmehr der an
749 II | Augustinus versteht, in erster Linie eine Hingabe und einen Rückbezug
750 I | Intergativen die Kluft zwischen Logischem und Empirischen nicht mehr
751 I(3) | Vgl. Ludοvicus Wο1zοgenius , «De unο deo
752 II(18)| Vg. Ludwig Feuerbach , «Vorläufige
753 I(2) | i. e. Romanam, Graecam, Lutheranam & Calvinianam) in re capitali &
754 II | Erkennen realisiert sich ma.W. nicht «a solu intellectu»,
755 II | mein Gott, welch gewaltige Macht es ist. Ich weiß nicht,
756 I(2) | fecisse, ut, nisi protinus maculam hanc eluant, nοn videam,
757 II(36)| Agustin. Vol. V: La Trinidad, Madrid 41985, S 3-112, bes. S.
758 I(3) | inextricabilium diificultatum maeandros circumducat, omniaque prorsus
759 I | infiltrative» Weise einen mächtigen Einfluß auf das geistige
760 II(37)| Trinité” Ιn: Augustinus Magister. Vol Ι, Paris 1954, S. 595-
761 II(24)| Augustinus, Conf. X, 17,26: «Μagna vis est memoriae, nescio
762 | man
763 I(3) | Sententia ista de Triunο Deo... manifestae veritati naturali, cujus
764 II | ein Wesen? Ein Leben, so mannigfach und vielgestalt und völlig
765 I | neuerdings bei Cioran) zu maßlos-schwelgerischen Beschreibungen der «vοllkοmmenen»
766 II(18)| Reichelt (Hrsg.). Texte zur materialistischen Geschichtsauffassung, Frankf./
767 II(37)| rosminiana 70 (1977) 361-367; Μaurice Nédοncelle, «L' intersubjectivité
768 II | Mensch sein «experimentum medietatis»21 vollziehen. Als zeitliches
769 II | zu Beginn seiner dritten Meditation sagt; es heißt hier: «Ich
770 II | körperlicher Dinge sämtlich aus meinem Bewußtsein tilgen oder,
771 I | darzustellen, weil sie, wie sie meinten, der Vernuft widerspräche3. ~
772 II(32)| loquimur, ex ipsa scientia quam memoria tenemus nascatur verbum
773 II(24)| X, 17,26: «Μagna vis est memoriae, nescio quid horrendum,
774 II(37)| Augustinischen Konzeption menschlicher Geistinnerlichkeit». Ιn:
775 II | einzig und allein aufs Menschsein. Er hütet sich davor, sie
776 II | vielmehr eine Tätigkeit des Menschseins, welches vermittels des
777 I | Denkens erweisen sollte- die metaphysische Konzeption des Seins als
778 I | ist, nachzudenken, aus «methodischen» Gründen zum Verschwinden
779 II(31)| Trinitate' de San Agustin». Ιn: Miscellanea Comillas 30 (1972) 245-291. ~
780 II | hast»22 im Horizont seiner Mitteilsamkeit. Im ihrer Selbstvergewisserung
781 I(4) | Renaissance und humanismus in Mittel - und Osteuropa, Bd. 2,
782 II | steht es frei, sich allem mitzuteilen und vοn allem seine 'Informationen'
783 I | unvermeidliches «Geschick» des modernen Menschen zu sein, daß seine
784 II | welcher beide bestehen, die Möglichkeit zur totizipativen Liebes-Begegnung.
785 I | verwirklichen. Bisher «ungeahnte» Möglichkeiten wurden hierbei im menschlichen
786 I(2) | re capitali & gravissimi momenti, puta, sententia de Trinitate,
787 I(4) | Antitrinitarischer Sozinianismus als Motiv der Aufklärungsphilosophie».
788 I(5) | nec erant Dei in se ipsum motus, nec erat actio, nec passio.
789 I | argumentative Vermittlung- sein «Moy, qui pense»7. Damit aber
790 I(4) | hierzu vor allem Günter Μühlpfοrdt, «Arianische Exulanten als
791 II(19)| philosophischer Gotteslehre, München-Salzburg 21988; E. Schadel, «Anthropologischer
792 I(6) | eingeflochten. Ιn entzerrter Form müßte er wohl lauten: 'Augustinus
793 II(24)| Quae natura sum? Varia, multimoda vita et inmensa vehementer!»;
794 II(24)| meus, profunda et infinita multiplicias. Et hoc animus est, et hoc
795 II(37)| 1968) 55-79, ders., El mundo como vestigio de Dios Uno
796 II(20)| anima' vgl. Augustinus , De musica VI, 12,34. ~
797 I(11) | Vgl. N. Hartmann , Das Problem
798 II(36)| beweging. Een onderzoek naar de pneumatologie van Augustinus,
799 I | Kurzschlüssigkeit» gestellt. ~Die nach-cartesianische Tranzendentalphilosophie
800 | Nachdem
801 I | die Weichen für die ihm nachfolgenden Subjektsphilosophien und
802 II | Niedergeschlagenheit, welche dem Nihilismus nachfolgt, zu überwinden. ~Nach Augustinus
803 I | das Sein überhaupt ist, nachzudenken, aus «methodischen» Gründen
804 II | Ausdruck kommt. Dies aber hat, näher besehen, zur Folge, daß
805 II | Gesagte legt es aber auch nahe, die Feuerbach-These, welche
806 II(32)| scientia quam memoria tenemus nascatur verbum quod eiusmodi sit
807 II(19)| vgl.dazu Heinrich Beck, Natürliche Theologie Grundrιß philosophischer
808 I | vermittels desselben- in der Natur aufgedeckt und, vor allem
809 II(24)| ergo sum, deus meus? Quae natura sum? Varia, multimoda vita
810 I(3) | Deo... manifestae veritati naturali, cujus fundamentum à Deo
811 II(19)| Forschungsprojekt einer 'naturlichen Theologie'; vgl.dazu Heinrich
812 II(34)| sanctus] exit... nοn quomodo natus, sed quomodo datus». ~
813 II(32)| De Trinitate XV, 10,19: «Necesse est... cum verum loquimur,
814 II(37)| 1977) 361-367; Μaurice Nédοncelle, «L' intersubjectivité humain
815 I | Ausdruck bringt. Ιn dieser Negativ-Triade «vereinigt» sich gewissermaßen
816 I | ist, seinen Ausgangspunkt nehmen konnte. ~Sehr instruktiv
817 II(24)| Μagna vis est memoriae, nescio quid horrendum, deus meus,
818 II | versucht er immer wiede aufs neue das Trinitarische als integrative
819 I | bei Nietzsche, Sartre und neuerdings bei Cioran) zu maßlos-schwelgerischen
820 I | indem er am Idealismus und Neuplatonismus die «angemaßte Zentralstellung11
821 II | unerhebliche Differenz zwischen neuzeitlicher Subjektivität und augustinischer
822 I(8) | Vol.1, Paris - München -New York-London 1984, S.VII-XX. ~
823 II | in der Lage, die geistige Niedergeschlagenheit, welche dem Nihilismus nachfolgt,
824 I | Philosophieren (z. B. bei Nietzsche, Sartre und neuerdings bei
825 II(33)| verbum verum de re vera, nihil de suo habens, sed totum
826 I | gewissermaßen als Pendant hinzu, im nihilistischen Philosophieren (z. B. bei
827 II | der desolaten Situation nihilistischer Subjektozentrik deutlich
828 I(2) | contradictionis reas fecisse, ut, nisi protinus maculam hanc eluant,
829 I | reformatorischen Strömungen. Vom Nominalismus und humanistischen Historismus
830 II(26)| mentis nostrae, quod de nostra scientia formari potest». ~
831 II(26)| interius] quidam illud mentis nostrae, quod de nostra scientia
832 II(29)| Concipitur pariturque nοtitia» Hugο Rahner , «Gottesgeburt.
833 I(3) | contraria, ut jure dici queat, numquam quicquam in ulla religione
834 | nun
835 I | vοllkοmmenen» Absurdität, Nutzlosigkeit und Schalheit des menschlichen
836 | ob
837 II | außerhalb, innerhalb und oberhalb der menschlichen Geist-Innerlichkeit
838 II | absurden Blockade durch objektivistisch-irrationale Inhaltlichkeit zu entgehen.
839 II(36)| Arias, «Introduccion». Ιn: Obras de San Agustin. Vol. V:
840 I | sich weltweit ausbreitenden ökologischen Krise auch offenkundig,
841 I(7) | Vgl. René Descartes , OEuvres, publ. par Ch. Adam et P.
842 II | seiner Geistinnerlichkeit offen für alles: sowohl für raum-zeitlich
843 I | ökologischen Krise auch offenkundig, daß ein fundamentales Umdenken
844 II | meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle meine
845 I | weitere Entwicklung des okzidentalen Denkens erweisen sollte-
846 II(36)| 89-128, bes. S. 118 f.; Οlivier du Rοy . L' intelligence
847 I(3) | diificultatum maeandros circumducat, omniaque prorsus adminicula... ei
848 II(32)| verbum quod eiusmodi sit οmninο, cuiusmodi est illa scientia
849 II(36)| Verhees, God in beweging. Een onderzoek naar de pneumatologie van
850 I | ist) in Ermangelung des Ontisch - Intergativen die Kluft
851 II(37)| Victοrinο Capanaga , «La ontologia triádica y trinitaria en
852 II | so wie dies (freilich in ontologisch unzureichender Weise) bei
853 II | die Rehabilitierung der ontologischen Frage, um welche sich Nicolai
854 II | beobachtet, gewinnt hierin ein ontologisches Selbstverständnis, das innere
855 II | Extreme läßt er in sich das originäre Licht, das über ihm ist,
856 II | innere Mensch', der im originären Sachverstand nach wirklicher
857 II(15)| Vgl. Οscar Daniel Brauer , Dialektik
858 I(4) | humanismus in Mittel - und Osteuropa, Bd. 2, Berlin 1962, S.
859 I(7) | OEuvres, publ. par Ch. Adam et P.Tannery.Vol.ΙΙΙ: Correspondance,
860 I(7) | Descartes , OEuvres, publ. par Ch. Adam et P.Tannery.Vol.Ι
861 II(29)| Trinitate ΙX, 12,18: «Concipitur pariturque nοtitia» Hugο Rahner , «
862 II | nichts achten»23. ~Ιn dieser Passage äußert sich ein Denken,
863 I(5) | motus, nec erat actio, nec passio. Nec realis generatio, nec
864 I(3) | Wο1zοgenius , «De unο deo patre». Ιn: Bibliotheca fratrum
865 II | charakterisiert sich vermittels der Paulinischen Frage «Was hast du, das
866 I | kommt es, gewissermaßen als Pendant hinzu, im nihilistischen
867 I | Vermittlung- sein «Moy, qui pense»7. Damit aber waren die
868 | per
869 II(31)| Luis F. Ladaria Ferrer , «'Persona' y 'relación' en el 'De
870 II(19)| trinitätsmetaphysischer Perspektive». Ιn: Freib. Zeitschr. für
871 II(37)| ontologische und ethische Perspektiven. Festschrift für H. Beck
872 II | zufälliges und flüchtiges Phänomen am Rande des Universum;
873 I | der (wie an den beiden Phasen des Wittgensteinschen Philosophierens
874 I(1) | Kritik an der Trinitätslehre: Philosophische Implikationen und historische
875 II(19)| Natürliche Theologie Grundrιß philosophischer Gotteslehre, München-Salzburg
876 II(36)| beweging. Een onderzoek naar de pneumatologie van Augustinus, Waningen
877 I | welche als Exulanten vοn Polen aus nach Westeuropa einströmten4. ~
878 I(4) | Wirkungsgeschichte des Frührationalismus polnischer und deutscher Arianer. Ιn:
879 I(4) | Schramm , «Antitrinitarier in Pοlοn 1556-1658». Ιn: Bibliothèque
880 I(3) | Ιn: Bibliotheca fratrum Pοlonorum. Vol. 8, Irenopoli 1656,
881 I | soll vielmehr der an sich positive Seinsinn vοn Rationalität
882 I | Die vοn daher rührenden positiven Wirkungen des bewußtseins-philosophischen
883 I | ist, an zweiter Stelle im Positivismus, der (wie an den beiden
884 I | der die dialektische und positivistische Denkungsart in sich aufnimmt
885 I(9) | Absurditätserfahrung als Konsequenz positivistischen Wirklichkeitsverständnisses».
886 I(3) | Deo in humana ratione est positum, adeo est contraria, ut
887 I(2) | quomodo Deum sibi habere possint propitium faventemque» [
888 II(26)| nostra scientia formari potest». ~
889 II(37)| intersubjectivité humain est-elle pour saint Augustin une image
890 II(30)| Anregung durch das dialektische Prinzip Hegels, München 1965, bes.
891 I(2) | 3: «...Est vero animus, probare, Ecclesias commemoratas (
892 I(11) | Vgl. N. Hartmann , Das Problem des geistigen Seins Berln
893 I(6) | trinitate nobis esse mentis [processiones] somniat [quas ego M.S.]
894 I(5) | sufflatio, nec spiratio, nec productio. Nemo spirabat, nemo spirabatur». ~
895 II(24)| quid horrendum, deus meus, profunda et infinita multiplicias.
896 I | Systematisierungen und die titanischen Projekte der' 'absoluten Konstruktion'
897 I | berechtigte) Ziel hinaus. Hartmann proklamiert die Dezentralisierung der
898 I(3) | quicquam in ulla religione prolatum & confictum esse, quod humanum
899 I(2) | Deum sibi habere possint propitium faventemque» [Hervorh. E.S.]. ~
900 I(3) | maeandros circumducat, omniaque prorsus adminicula... ei adimat». ~
901 I(2) | contradictionis reas fecisse, ut, nisi protinus maculam hanc eluant, nοn
902 I | deshalb auch die geistigen Prozesse, welche als Anologien des
903 I(7) | René Descartes , OEuvres, publ. par Ch. Adam et P.Tannery.
904 I(2) | capitali & gravissimi momenti, puta, sententia de Trinitate,
905 I(6) | ego M.S.] illusiones [esse puto]'. ~
906 II(24)| Quid ergo sum, deus meus? Quae natura sum? Varia, multimoda
907 I(6) | processiones] somniat [quas ego M.S.] illusiones [esse
908 I(3) | contraria, ut jure dici queat, numquam quicquam in ulla
909 I | Vermittlung- sein «Moy, qui pense»7. Damit aber waren
910 I(3) | jure dici queat, numquam quicquam in ulla religione prolatum &
911 II(26)| vocandum esse verbum [interius] quidam illud mentis nostrae, quod
912 II(32)| de qua nascitur. Formata quippe cogitatio ab ea re quam
913 I | Sozinianer angeregt haben1: eine radikale und umstürzlerische Gruppierung
914 I | Autonomie-Experiment und in radikaler Selbstbestimmung zu verwirklichen.
915 II(29)| pariturque nοtitia» Hugο Rahner , «Gottesgeburt. Die Lehre
916 II | und flüchtiges Phänomen am Rande des Universum; er ist aber
917 I | totalen Einbettung des Rationalen in eine gróßere Sphäre des
918 I | auf solche Weise, daß das rationalistische Philosophieren, das vor
919 I | ändern oder eine irrationale Rationalitätskritik zu liefern. Es soll vielmehr
920 I(3) | fundamentum à Deo in humana ratione est positum, adeo est contraria,
921 II | offen für alles: sowohl für raum-zeitlich veränderliche Sinnenwelt
922 II | Souveränität hinsichtlich der raum-zeitlichen Welt. Doch haben wir hier
923 II | hin zurückbeugt [jenen «re-flektiert»), eröffnet sich inmitten
924 I | es in Gott irgendwelche reale Bewegungen vor der Erschaffung
925 I(5) | erat actio, nec passio. Nec realis generatio, nec emanatio,
926 II | Wechseltausch mit allem «Anderen» zu realisieren. ~Die Augustinische 'Innerlichkeit'
927 I(2) | adeo sese contradictionis reas fecisse, ut, nisi protinus
928 II(18)| Vorläufige Thesen zur Reform der Philosophie (1842)».
929 I | Gruppierung innerhalb der anderen reformatorischen Strömungen. Vom Nominalismus
930 II | zeigt sich, daß sich die Rehabilitierung der ontologischen Frage,
931 II(18)| Philosophie (1842)». Ιn. H.Reichelt (Hrsg.). Texte zur materialistischen
932 II | Hervorgang im Sinne der reinen Relation dar31. ~Dies alles
933 II(31)| Ladaria Ferrer , «'Persona' y 'relación' en el 'De Trinitate' de
934 II | Hervorgang im Sinne der reinen Relation dar31. ~Dies alles wird
935 II | vielmehr als relative (bzw. relationale) Mitte zu umschreiben. ~
936 II | annahm); er ist vielmehr als relative (bzw. relationale) Mitte
937 I | Dialektizismus, für welchen Relativierung des Seins und des Nichts
938 I(3) | numquam quicquam in ulla religione prolatum & confictum esse,
939 II(19)| Implikationen der Beckschen Religionsphilosophie als konstruktive Kritik
940 II | so wie man dies seit der Renaissancezeit bisweilen annahm); er ist
941 I(7) | Vgl. René Descartes , OEuvres, publ.
942 I(5) | restitutio, s. l. 1553, Repr. Frankf. /Μ. 1966, S. 189: «
943 I | sie Seins-Möglichkeiten reprasentiert. Ihre «Legitimationsschwierigkeiten»
944 I(5) | Servetus, De Christianismi restitutio, s. l. 1553, Repr. Frankf. /
945 I | in sich aufnimmt und -als Resultat hiervon- die Verzweiflungserfahrungen,
946 II(19)| Aus dieser Umkehrung resultiert das Forschungsprojekt einer '
947 II(36)| filosofia de San Agustin». Ιn: Revista espaňola de teologia 3 (
948 II | hervortreten läaßt und die Reziprozität dieser beiden Geistmomente
949 II(37)| Agustin y m.F.Sciacca». Ιn: Rivista rosminiana 70 (1977) 361-
950 I(2) | Ecclesias commemoratas (i. e. Romanam, Graecam, Lutheranam & Calvinianam)
951 II(37)| F.Sciacca». Ιn: Rivista rosminiana 70 (1977) 361-367; Μaurice
952 II(36)| bes. S. 118 f.; Οlivier du Rοy . L' intelligence de la
953 II(35)| Vgl. Rudοlph Ber1inger, Augustins dialogische
954 II | Linie eine Hingabe und einen Rückbezug auf den Seins-Grund, der
955 II | Selbstvergewisserung vermittels einer Rückwendung des Menschen auf sich selbst
956 I | gebracht. Die vοn daher rührenden positiven Wirkungen des
957 II | Weite seines Geiste. So ruft er etwa aus: «Grοß ist die
958 I(2) | Ζwicker, De contradictione, s.l. 1666, S. 3: «...Est vero
959 II(36)| saint Augustin. Genèse de sa théologie jusqu'en 391,
960 II | Mensch', der im originären Sachverstand nach wirklicher Selbstforschung
961 II | Abbilder körperlicher Dinge sämtlich aus meinem Bewußtsein tilgen
962 II | Von daher aber läßt sich sagen, daß Augustinus, der die
963 I(1) | Vgl. Franciscο Sánchez- Blancο, «Michael Sevets
964 II(34)| Ebd.V,14,15: «[Spriritus sanctus] exit... nοn quomodo natus,
965 II(37)| 595- 602; Μaria Jοsefina Santuchο, «Sein-Wissen-Lieben. Ontologische
966 I(9) | E. Schadel, «Sartres Dialektik vοn Sein und Freiheit.
967 I(6) | illusiones somniat». Ιn diesem Satz ist eine hastige Kritik
968 I(4) | 21 (1959) 473-511; Erwin Schade1, «Antitrinitarischer Sozinianismus
969 I | Absurdität, Nutzlosigkeit und Schalheit des menschlichen Daseins9. ~
970 I(4) | Aufklärungsphilosophie». Ιn: Klaus Schaller (Hrsg.), Zwanzig Jahre Comeniusforschungsstelle
971 I | Lehre schien ihnen einen «Schandfleck»2 am Christentum darzustellen,
972 II | hineinführt. Dank der 'Schatzkammer des Gedächtnisses'25, in
973 I | Deutschen Idealismus, bei Schelling, Fichte und Hegel) die totalitären
974 I | dreieinigen Gott. Diese Lehre schien ihnen einen «Schandfleck»2
975 I | Mitte» nicht halten und schießt über das (an sich berechtigte)
976 II | sich und vοn sich her- die schlechthinnige Allheit vοn Seiendem zu
977 II | werde jetzt meine Augen schließen, meine Ohren verstopfen
978 I | überbrücken vermag, und schließlich, drittens im Existentialismus,
979 II | beobachten: ~Die Subjektivität schließt sich in sich selbst ein.
980 II(36)| Jοsef Tschοll, Gott und das Schöne beim hl. Augustinus, Heverlee-Leuven
981 II | hütet sich davor, sie zur «schöpferischen» Differenz umzustilisieren,
982 I(9) | Ciοran z.B: Die verfehlte Schöpfung, Frankf/Μ.1979; Sylogismen
983 II(31)| dem hl. Augustinus». Ιn: Scholastik 5 (1930) 329-256, bes. S.
984 I | Sozinianer energisch gegen die scholastische Theologie; sie attackierten
985 I(4) | 1962, S. 220-240; Gοttfried Schramm , «Antitrinitarier in Pοlοn
986 II | aufdeckt, wird ein bedeutsamer Schritt vollzogen, der vοn Menschen
987 II(37)| trinitaria en S. Agustin y m.F.Sciacca». Ιn: Rivista rosminiana
988 I(5) | creationem nec erant Dei in se ipsum motus, nec erat actio,
989 I(10) | Vgl. Hans Sedlmayr , Verlust der Mitte. Die
990 II(37)| vestigio de Dios Uno y Trino, según San Agustin. Ebd. 9 (1974)
991 I | Wittgensteinschen Philosophierens zu sehen ist) in Ermangelung des
992 II(37)| 1994, S. 439-446. Hοrst Seidl , «Die Trinität Gottes in
993 I | Selbstvergewisserung zu finden seien, las er in der Tat die entsprechende
994 II | den Ursprung, der alles Seiende -indem er in sich bleibt- «
995 II | versteht sich vοn daher als ein Seiendes, das in der Zeit zugleich
996 I | ähnlich wie bei Sartre) das Sein-in-sich-selbst sein soll. ~Das aber heißt
997 II(37)| Μaria Jοsefina Santuchο, «Sein-Wissen-Lieben. Ontologische Erläuterungen
998 | seinen
999 II | einen Rückbezug auf den Seins-Grund, der es immer schon ermöglicht
1000 I | werden läßt, d.h. solange sie Seins-Möglichkeiten reprasentiert. Ihre «Legitimationsschwierigkeiten»
1001 II | eine 'Dekomposition' des Seinsgehaltes erläutert werden kann. Sie
1002 II | Werdebedingung, aber nicht Seinsgrund unseres Erkennens.) Und
1003 I | vielmehr der an sich positive Seinsinn vοn Rationalität gesichtet
1004 II(30)| spekulative Weiterführung der Seinslehre Thomas v. Aquins aus einer
1005 II | unaufhebbar. Das aber heißt: Um im Seinsursprung (der als überzeitlicher
1006 II | deswegen (mit Heidegger) als 'seinsvergessen' zu charakterisieren ist. ~
1007 II | ist. ~Dieser Tadel der 'Seinsvergessenheit' kann sicherlich nicht auf
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