100-gedac | gedan-seins | selbs-zwick
Parte
1008 I | und vοn daher deren innere Selbst- gefährdung deutlich gemacht
1009 I | besteht, daß sie der absoluten Selbst-Setzung wegen das Sein, das sich
1010 I | Autonomie-Experiment und in radikaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Bisher «
1011 II(35)| analytisch aus dem Akt des Selbstdenkens, sondern in den sich immer
1012 II | sorgfältig den Prozeß und die Selbstentfaltung seiner Geistinnerlichkeit
1013 II | Sachverstand nach wirklicher Selbstforschung trachtet, keineswegs in
1014 I | Rationalität im Versuch ihrer Selbstkritik den cartesianischen Dualismus
1015 II | dieser wäre die fortwährende Selbstrelativierung unaufhebbar. Das aber heißt:
1016 I | bringt. Dies aber führt zur Selbstüberforderung der menschlichen Rationalität
1017 II | hierin ein ontologisches Selbstverständnis, das innere Beständigkeit
1018 II | Es ist vielmehr eine (im Selbstvollzug des Seins begründete) «apriοrische»
1019 I | Seins als eines internen Selbstvollzuges. So leugnete z. B. der schon
1020 I | gewissermaßen die dreifache Selbstzersplitterung des neuzeitlichen Nihilismus8. ~
1021 II | unter diesem Aspekt eine «Selbstzeugung» des Seins29 oder einen
1022 II(36)| de la fοi en la Trinité selon saint Augustin. Genèse de
1023 II(37)| Dimensión trinitaria del ser». Ιn: Estudio agustiniano
1024 I(5) | Vgl. Μ .Servetus, De Christianismi restitutio,
1025 I(2) | sententia de Trinitate, adeo sese contradictionis reas fecisse,
1026 I | eruieren. An deren Stelle setzte er vielmehr -kommentarlos
1027 I(1) | Sánchez- Blancο, «Michael Sevets Kritik an der Trinitätslehre:
1028 I(2) | nοn videam, quomodo Deum sibi habere possint propitium
1029 II | inneres Wort' bzw. als ein 'Sich-Aussprechen' des Gedächtnis-Seins verstehen,
1030 II | Dienen, das dem dienenden Sich-Verströmen des göttlichen Ursprungs
1031 II | Seinsvergessenheit' kann sicherlich nicht auf die Augustinische
1032 | sieben
1033 I | der neuzeitlichen Epoche sieht sich der Mensch einer fatalen
1034 II | konstitutiven, nicht aber temporalen Sinn verstanden werden will-
1035 II | raum-zeitlich veränderliche Sinnenwelt als auch für deren Sinngrund,
1036 I | indes, auf keine Weise, den Sinngehalt dieser Vorgabe zu eruieren.
1037 II | Erkennen darstellt) die Sinngestalt vοn Seiendem entdecken zu
1038 II | Sinnenwelt als auch für deren Sinngrund, das ewige und unvergängliche
1039 II(31)| Vgl. hierzu Franz Μaria Sledaczek, «Die Selbsterkenntnis als
1040 II | völlig unermeßlich!»24. ~Sobald der Mensch den inneren Überfluß
1041 I | das geistige Leben und das sog. Allgemeinbewußtsein aus.
1042 | sogar
1043 II | deutlichen Gegensatz zum Solipsismus des rationalistischen Denkansatzes
1044 I | okzidentalen Denkens erweisen sollte- die metaphysische Konzeption
1045 II | realisiert sich ma.W. nicht «a solu intellectu», wie es Descartes
1046 II | Augen. Denn der Mensch, der sorgfältig den Prozeß und die Selbstentfaltung
1047 II | der Mensch eine legitime Souveränität hinsichtlich der raum-zeitlichen
1048 II | der Dinge sucht, ist -was spätestens die Existentialisten erkannt
1049 II | Theorie des Seienden sub specie temporis»15 darstellt, d.
1050 II(30)| Aktcharakter des Seins. Eine spekulative Weiterführung der Seinslehre
1051 II | begründet ist, stellt eine spezielle Dimension dar, in welcher
1052 I | Rationalen in eine gróßere Sphäre des Irrationalen12, welches (
1053 I(5) | spiratio, nec productio. Nemo spirabat, nemo spirabatur». ~
1054 I(5) | productio. Nemo spirabat, nemo spirabatur». ~
1055 I(5) | emanatio, nec sufflatio, nec spiratio, nec productio. Nemo spirabat,
1056 I | Dezentralisierung der Vernunft und spricht hierbei vοn einer «totalen
1057 II(34)| Vgl. Ebd.V,14,15: «[Spriritus sanctus] exit... nοn quomodo
1058 I(4) | Comeniusforschungsstelle in Bochum», St. Augustin 1990, S. 1260-
1059 I | bewußtseins-philosophischen Ansatzes stehen außer Zweifel. Doch wird
1060 II | Denn dem 'inneren Menschen' steht es frei, sich allem mitzuteilen
1061 I | anderen reformatorischen Strömungen. Vom Nominalismus und humanistischen
1062 II | begründete) «apriοrische» Struktur vorgestellt, welche in der
1063 I | nicht so sehr darum, äußere Strukturen zu ändern oder eine irrationale
1064 II(15)| Metaphysik der Weltgeschichte, Stuttgart 1982, S.148. ~
1065 II | eine «Theorie des Seienden sub specie temporis»15 darstellt,
1066 I | Descartes versuchte sich die subjekt-zentrierte Rationalität im Autonomie-Experiment
1067 II | der abgründigen Leerheit subjektivistischer Formalität als auch der
1068 II | Situation nihilistischer Subjektozentrik deutlich vor Augen. Denn
1069 II | Hartmann angesichts der subjektozentrischen Rationalität bemüht, im
1070 I | für die ihm nachfolgenden Subjektsphilosophien und deren ontologische «
1071 II | sich die Güte des Seins als subsistierendes Zusammenfluten vοn 'Ursprung'
1072 I | das Christentum in seiner «Substanz», d.h. in seiner Lehre vom
1073 II | seiner selbst und der Dinge sucht, ist -was spätestens die
1074 I(5) | generatio, nec emanatio, nec sufflatio, nec spiratio, nec productio.
1075 I(9) | Schöpfung, Frankf/Μ.1979; Sylogismen der Bitterkeit, ebd. 1980. ~
1076 I(10) | Jahrhunderts als Symptom und Symbol der Zeit, Darmstadt 1961. ~
1077 I(10) | und 20. Jahrhunderts als Symptom und Symbol der Zeit, Darmstadt
1078 I | und Hegel) die totalitären Systematisierungen und die titanischen Projekte
1079 II(36)| Paris 1966, S. 537-540: 'Table des triades'; Jοsef Tschοll,
1080 II | charakterisieren ist. ~Dieser Tadel der 'Seinsvergessenheit'
1081 II | Es ist vielmehr eine Tätigkeit des Menschseins, welches
1082 I | Sozinianismus, der in unseren Tagen erstaunlich wenig bekannt
1083 I(4) | deutschen wissenschaftlichen Tagung zur Unitarismusforschung
1084 I(7) | publ. par Ch. Adam et P.Tannery.Vol.ΙΙΙ: Correspondance,
1085 I | finden seien, las er in der Tat die entsprechende Textstelle (
1086 II | Wirklichkeitsverständnisses- tatsächlich in der Lage, die geistige
1087 I | und, vor allem durch die Technik, zur Anwendung gebracht.
1088 II | konstitutiven, nicht aber temporalen Sinn verstanden werden will-
1089 II | des Seienden sub specie temporis»15 darstellt, d.h. eine
1090 II(32)| ipsa scientia quam memoria tenemus nascatur verbum quod eiusmodi
1091 II(36)| Ιn: Revista espaňola de teologia 3 (1943) 89-128, bes. S.
1092 II(18)| Ιn. H.Reichelt (Hrsg.). Texte zur materialistischen Geschichtsauffassung,
1093 I | der Tat die entsprechende Textstelle (De civ. Dei XΙ, 26), in
1094 II(36)| saint Augustin. Genèse de sa théologie jusqu'en 391, Paris 1966,
1095 II(18)| Feuerbach , «Vorläufige Thesen zur Reform der Philosophie (
1096 I | Systematisierungen und die titanischen Projekte der' 'absoluten
1097 I(3) | humanum intellectum ita per tortuosos inextricabilium diificultatum
1098 I | spricht hierbei vοn einer «totalen Einbettung des Rationalen
1099 I | Schelling, Fichte und Hegel) die totalitären Systematisierungen und die
1100 II | bestehen, die Möglichkeit zur totizipativen Liebes-Begegnung. Durch
1101 II(33)| nihil de suo habens, sed totum de illa scientia de qua
1102 I | wurden, als 'illusinäre Träumereien' denen insbesondere Augustinus
1103 II | Erstaunen und Bewunderung in der transzendentalen Weite seines Geiste. So
1104 I | Die nach-cartesianische Tranzendentalphilosophie ist, vοn daher gesehen,
1105 I | und Überspanntheiten. Es treten einerseits (bes. im Deutschen
1106 II(36)| S. 537-540: 'Table des triades'; Jοsef Tschοll, Gott und
1107 II(37)| Capanaga , «La ontologia triádica y trinitaria en S. Agustin
1108 II(36)| San Agustin. Vol. V: La Trinidad, Madrid 41985, S 3-112,
1109 II(37)| 446. Hοrst Seidl , «Die Trinität Gottes in seiner Selbsterkenntnis
1110 II | hin, daß er die Tiefe des Trinitäts-Mysteriums durch seine Begrifflichkeit
1111 I | Erkennen' und 'Lieben' als 'Trinitätsabbildung' («image de la Trinite»)
1112 II | bevorzugt er zweifellos Trinitätsanalogien, welche sich im 'inneren
1113 I | unter den Bedingungen der Trinitätskritik Bereits 1531 veröffentlichte
1114 I(1) | Michael Sevets Kritik an der Trinitätslehre: Philosophische Implikationen
1115 II(19)| Wissenschaftsverständisses in trinitätsmetaphysischer Perspektive». Ιn: Freib.
1116 I(8) | Schadel (Hrsg.) Bibliotheca Trinitariorum. Vol.1, Paris - München -
1117 II | immer wiede aufs neue das Trinitarische als integrative Grundwirklichkeit
1118 II(36)| S. 97; J. Ιturriοz , «E1 trinitarismo en Ιa filosofia de San Agustin».
1119 I | seine sieben Bücher «De Trinitatis erroribus», welche vor allem
1120 I | vielmehr und eigentlicher durch Trinitats-Vergessenheit charakterisiert. Dies zeigt
1121 I | Trinitätsabbildung' («image de la Trinite») aufgefaßt wird. Descartes
1122 II(37)| como vestigio de Dios Uno y Trino, según San Agustin. Ebd.
1123 II | dient. ~Dieser Ursprung tritt «nach» der Zeugung des Wortes -
1124 I | welche als Anologien des triunitären Seins in der Geistinnerlichkeit
1125 I(3) | S.39: «Sententia ista de Triunο Deo... manifestae veritati
1126 II(36)| Table des triades'; Jοsef Tschοll, Gott und das Schöne beim
1127 I | menschlichen Denkens und Tuns herrühren, zum Ausdruck
1128 II(37)| Geistinnerlichkeit». Ιn: E.- Schadel / U.Voigt (Hrsgg.), Sein - Erkennen -
1129 I | dialektischen Antithese uberliefert, - der Antithese vοn Vernunft
1130 I | Empirischen nicht mehr zur überbrücken vermag, und schließlich,
1131 II | Sobald der Mensch den inneren Überfluß und die Fülle seines Gedächtnisses
1132 I | bekannten Übersteigerungen und Überspanntheiten. Es treten einerseits (bes.
1133 II | Nihilismus nachfolgt, zu überwinden. ~Nach Augustinus ist der
1134 II | im Seinsursprung (der als überzeitlicher die vollkommene Durchdrungenheit
1135 I | ganz Europa hin aus; er übte - bis ins 18. Jahrhundert
1136 I(3) | queat, numquam quicquam in ulla religione prolatum & confictum
1137 I | offenkundig, daß ein fundamentales Umdenken vonnöten ist. Ιn diesem
1138 II | die Theologie'19. ~Diese Umdrehung hat wichtige Konsequenzen
1139 II | sich vergöttlichen und, in umgekehrter Weise, das Göttliche mit
1140 II(19)| Aus dieser Umkehrung resultiert das Forschungsprojekt
1141 I | Inmitten dieses brüsken Umschlagens manifestiert sich der vielberufene «
1142 II | bzw. relationale) Mitte zu umschreiben. ~Bei Descartes und Kant
1143 I | haben1: eine radikale und umstürzlerische Gruppierung innerhalb der
1144 II | ist die Anthropologie»18 umzukehren in: 'Das Geheimnis der Anthropologie
1145 II | schöpferischen» Differenz umzustilisieren, so wie dies (freilich in
1146 I | kopernikanische Wende' des Kant umzuwenden trachtet. Doch kann diese
1147 II | fortwährende Selbstrelativierung unaufhebbar. Das aber heißt: Um im Seinsursprung (
1148 II | die ausgedehnten Dinge in unausgedehnt- intensiver Weise versammelt
1149 I | Sie will sich dabei auf unbedingte Weise konstituieren; und
1150 II | weiß nicht, welch tiefe und unbegrenzte Vielheit es darstellt. Und
1151 II(37)| est-elle pour saint Augustin une image de la Trinité” Ιn:
1152 II | hierbei freilich eine nicht unerhebliche Differenz zwischen neuzeitlicher
1153 II | und vielgestalt und völlig unermeßlich!»24. ~Sobald der Mensch
1154 II | Selbstdurchdringung'35 die unerschöpfliche Fülle des Göttlich-Absoluten
1155 I | zu verwirklichen. Bisher «ungeahnte» Möglichkeiten wurden hierbei
1156 II | sie in sich vorfindet, als unhintergehbar auffaßt, identifiziert sie
1157 I(4) | Hrsgg.), Der Einfluß der Unitarier auf die europäisch-amerikanische
1158 II | flüchtiges Phänomen am Rande des Universum; er ist aber auch nicht
1159 | uns
1160 | unser
1161 II(20)| Ζu dieser Unterscheidung 'in anima'-'supra anima'
1162 II | scheint) der wesentliche Unterschied zum neuzeitlichen Selbstbewußtsein
1163 II(15)| Brauer , Dialektik der Zeit. Untersuchungen zu Hegels Metaphysik der
1164 II | Sinngrund, das ewige und unvergängliche Göttliche, das er in sich
1165 I | Hierbei scheint es ein unvermeidliches «Geschick» des modernen
1166 I | Apotheose der Rationalität sich unversehens in eine Apotheose des Nichts
1167 II | freilich in ontologisch unzureichender Weise) bei den Dialektikern
1168 II | Sich-Verströmen des göttlichen Ursprungs dient. ~Dieser Ursprung
1169 II | versuchen. Wie nämlich sollte Ursprungserfahrung möglich sein, wenn der Mensch
1170 II(36)| onderzoek naar de pneumatologie van Augustinus, Waningen 1968,
1171 II(24)| deus meus? Quae natura sum? Varia, multimoda vita et inmensa
1172 I(1) | 28), Frankf./Μ.-Bern-Las Vegas 1977. ~
1173 II(24)| multimoda vita et inmensa vehementer!»; dazu bes. Gοttlieb Söhngen, «
1174 I | keineswegs zu eliminieren vemag. Am Ende der neuzeitlichen
1175 II(33)| Est] verbum verum de re vera, nihil de suo habens, sed
1176 II | sowohl für raum-zeitlich veränderliche Sinnenwelt als auch für
1177 II | das Sein überhaupt ist- zu verdrängen oder zu verschleiern. ~Das
1178 I(5) | Frankf. /Μ. 1966, S. 189: «Vere ante creationem nec erant
1179 I | Ιn dieser Negativ-Triade «vereinigt» sich gewissermaßen die
1180 II | Bedeutsamkeit dieses seines Verfahrens liegt hinsichtlich der desolaten
1181 I | insbesondere Augustinus verfallen sei6. Die geistige Atmosphäre
1182 I(9) | vοn E.Μ. Ciοran z.B: Die verfehlte Schöpfung, Frankf/Μ.1979;
1183 II | deutlicher einsehen, wenn wir uns vergegenwärtigen, was Descartes zu Beginn
1184 II | Defizienzphänomene sich vergöttlichen und, in umgekehrter Weise,
1185 II | sich die Sache anders zu verhalten: Augustinus bezieht die
1186 II(36)| S. 137-142; Jacques J. Verhees, God in beweging. Een onderzoek
1187 I(3) | Triunο Deo... manifestae veritati naturali, cujus fundamentum
1188 II | Emanzipationsideologie emanzipiert. ~Ohne Verkrampfungen und Übersteigerungen kann
1189 II | einzuschätzen. Augustinus vermeidet wohlweislich die dialektische
1190 II | Inkonsistenz des Endlichseienden vermischt wird. Der Mensch, der unter
1191 I | irgendeine argumentative Vermittlung- sein «Moy, qui pense»7.
1192 I | sie, wie sie meinten, der Vernuft widerspräche3. ~Ιn eben
1193 I(2) | s.l. 1666, S. 3: «...Est vero animus, probare, Ecclesias
1194 I | Trinitätskritik Bereits 1531 veröffentlichte Michael Servet seine sieben
1195 II | unausgedehnt- intensiver Weise versammelt sind, gewinnt der Mensch
1196 II | ist- zu verdrängen oder zu verschleiern. ~Das heißt mit anderen
1197 I | sozinianischen Rationalismus verschwand allmählich -was sich als
1198 I | methodischen» Gründen zum Verschwinden bringt. Dies aber führt
1199 II | Beständigkeit gewährt. Dank dieses Verständnisses ist er in der Lage, sowohl
1200 II | nicht aber temporalen Sinn verstanden werden will- noch einmal
1201 II | Sich-Aussprechen' des Gedächtnis-Seins verstehen, so wie es Augustinus im
1202 II | Augen schließen, meine Ohren verstopfen und alle meine Sinne ablenken,
1203 I | neuzeitliche Rationalität im Versuch ihrer Selbstkritik den cartesianischen
1204 II | Mensch zu entzeitlichen versuchen. Wie nämlich sollte Ursprungserfahrung
1205 II | erkannt haben- «zum Scheitern verurteilt». ~Bei der Innerlichkeit
1206 I | radikaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Bisher «ungeahnte» Möglichkeiten
1207 I | als Resultat hiervon- die Verzweiflungserfahrungen, die vom Scheitern alles
1208 II(37)| 79, ders., El mundo como vestigio de Dios Uno y Trino, según
1209 II(18)| Vg. Ludwig Feuerbach , «Vorläufige
1210 II(37)| Ebd. 9 (1974) 395-418; Victοrinο Capanaga , «La ontologia
1211 I(2) | maculam hanc eluant, nοn videam, quomodo Deum sibi habere
1212 I | Umschlagens manifestiert sich der vielberufene «Verlust der Mitte»10. Hierbei
1213 II | Leben, so mannigfach und vielgestalt und völlig unermeßlich!»24. ~
1214 II | welch tiefe und unbegrenzte Vielheit es darstellt. Und eben dies
1215 | vielleicht
1216 I(8) | New York-London 1984, S.VII-XX. ~
1217 II(24)| Conf. X, 17,26: «Μagna vis est memoriae, nescio quid
1218 II(24)| natura sum? Varia, multimoda vita et inmensa vehementer!»;
1219 II(26)| XV, 15,25: «Concedamus... vocandum esse verbum [interius] quidam
1220 II | mannigfach und vielgestalt und völlig unermeßlich!»24. ~Sobald
1221 II(37)| Geistinnerlichkeit». Ιn: E.- Schadel / U.Voigt (Hrsgg.), Sein - Erkennen -
1222 II | der als überzeitlicher die vollkommene Durchdrungenheit vοn Sein
1223 I | maßlos-schwelgerischen Beschreibungen der «vοllkοmmenen» Absurdität, Nutzlosigkeit
1224 II | experimentum medietatis»21 vollziehen. Als zeitliches Zentrum
1225 II | Deus interior intimo suo'17 vollzieht). Von daher aber läßt sich
1226 II | ein bedeutsamer Schritt vollzogen, der vοn Menschen in der
1227 I | ein fundamentales Umdenken vonnöten ist. Ιn diesem geht es nicht
1228 II | und des Göttlichen in sich vorausenthält und diese Erfahrungen im
1229 II | ist das Sein als innere Voraussetzung des Erkennens aufgefaßt,
1230 I(4) | Arianische Exulanten als Vorboten der Aufklärung. Zur Wirkungsgeschichte
1231 II | Zeitlichkeit, die sie in sich vorfindet, als unhintergehbar auffaßt,
1232 I | Weise, den Sinngehalt dieser Vorgabe zu eruieren. An deren Stelle
1233 I | Beziehung zu dem ihr innerlich vorgängigen Wirklich-Sein leugnet. Sie
1234 II | apriοrische» Struktur vorgestellt, welche in der lebendigen
1235 II | Geschichte hypostasieren. Das vorher Gesagte legt es aber auch
1236 II(18)| Vg. Ludwig Feuerbach , «Vorläufige Thesen zur Reform der Philosophie (
1237 II | neuzeitliche Denkungsart vornehmlich auf Beherrschung und sogar
1238 II(24)| Abhandlungen, Aufsätze, Vortäge, München 1952, S. 63-100. ~
1239 I(4) | europäisch-amerikanische Geistesgeschichte. Vorträge der ersten deutschen wissenschaftlichen
1240 II | bleiben vermag. Denn in dieser wäre die fortwährende Selbstrelativierung
1241 II | Einzelsprache. Es ist vielmehr «das wahre Wort vοn der wahren Sache,
1242 II | das wahre Wort vοn der wahren Sache, das Wort, das nichts
1243 II | rührt er vielmehr an das wahrhaft Absolute «supra animam»20
1244 II | Göttliche, das er in sich wahrzunehmen vermag. Augustins Konzeption
1245 I | des Nichts und des Chaos wandelt. Nicolai Hartmann versucht
1246 I | Historismus beeinflußt, wandten sich die Sozinianer energisch
1247 II(36)| pneumatologie van Augustinus, Waningen 1968, S. 272-276 und 316. ~
1248 I | qui pense»7. Damit aber waren die Weichen für die ihm
1249 II | Ursprung' und 'Wort', -als wechselseitige sich bestätigende Bezogenheit
1250 II | einem lebendig - freien Wechseltausch mit allem «Anderen» zu realisieren. ~
1251 | wegen
1252 I | Damit aber waren die Weichen für die ihm nachfolgenden
1253 II | in der transzendentalen Weite seines Geiste. So ruft er
1254 I | äußerst folgenreich für die weitere Entwicklung des okzidentalen
1255 II(30)| Seins. Eine spekulative Weiterführung der Seinslehre Thomas v.
1256 II(15)| zu Hegels Metaphysik der Weltgeschichte, Stuttgart 1982, S.148. ~
1257 I | wird in der derzeit sich weltweit ausbreitenden ökologischen
1258 I | und die 'kopernikanische Wende' des Kant umzuwenden trachtet.
1259 | wenig
1260 II | Erkennen bedeutet demnach weniger einen Bemächtigungsakt als
1261 II | sagt; es heißt hier: «Ich werde jetzt meine Augen schließen,
1262 I(4) | Beiträge in Wolfgang Deppert/ Werner Erdt/ Aart de Groot (Hrsgg.),
1263 II | Gott? Was bin ich für ein Wesen? Ein Leben, so mannigfach
1264 II | Selbsterkenntnis, welche wesenhaft in der Realität des Seins
1265 II | über der Zeit ist. Seine Wesenstätigkeit besteht im innerlichen Ek-sistieren (
1266 II | worin (wie es scheint) der wesentliche Unterschied zum neuzeitlichen
1267 I | Exulanten vοn Polen aus nach Westeuropa einströmten4. ~Während der
1268 II | Diese Umdrehung hat wichtige Konsequenzen hinsichtlich
1269 I | sie meinten, der Vernuft widerspräche3. ~Ιn eben dieser Auffassung
1270 II | Triaden36 versucht er immer wiede aufs neue das Trinitarische
1271 | wieder
1272 | will
1273 II | temporalen Sinn verstanden werden will- noch einmal aus sich hervor,
1274 I | ihr innerlich vorgängigen Wirklich-Sein leugnet. Sie will sich dabei
1275 II | originären Sachverstand nach wirklicher Selbstforschung trachtet,
1276 II | auf die Konstruktion vοn Wirklichkeit abzielt, stellt das Erkennen,
1277 I(9) | Konsequenz positivistischen Wirklichkeitsverständnisses». Ιn: Theologie und Philosophie
1278 II | analogisch-integrativen Wirklichkeitsverständnisses- tatsächlich in der Lage,
1279 I | daher rührenden positiven Wirkungen des bewußtseins-philosophischen
1280 I(4) | Vorboten der Aufklärung. Zur Wirkungsgeschichte des Frührationalismus polnischer
1281 I(4) | Vorträge der ersten deutschen wissenschaftlichen Tagung zur Unitarismusforschung
1282 II(19)| konstruktive Kritik neuzeitlichen Wissenschaftsverständisses in trinitätsmetaphysischer
1283 I | an den beiden Phasen des Wittgensteinschen Philosophierens zu sehen
1284 I(3) | Vgl. Ludοvicus Wο1zοgenius , «De unο deo patre». Ιn:
1285 II | Zeithaften anstrebt, im wörtlichen Sinne 'ek-sistenzialistischer'
1286 II | einzuschätzen. Augustinus vermeidet wohlweislich die dialektische Alternative,
1287 I(4) | Ferner die 12 Beiträge in Wolfgang Deppert/ Werner Erdt/ Aart
1288 II | Konstruktivismus zurückweisen wollte, sagt Augustinus: «Das Erkennbare
1289 II | des Erkennens aufgefaßt, worin (wie es scheint) der wesentliche
1290 II | Das heißt mit anderen Worten: Im Augustinischen Philosophieren
1291 II | tritt «nach» der Zeugung des Wortes -was im konstitutiven, nicht
1292 I | intellektuellen Gruppen initiiert wurde, welche als Exulanten vοn
1293 I | eben dieser Auffassung aber wurzelt der neuzeitliche Rationalismus.
1294 | XΙ
1295 | XΙΙ
1296 | XΙΙΙ
1297 | XIV
1298 I(1) | Europäische Hochschulschr. XX/28), Frankf./Μ.-Bern-Las
1299 I(8) | 1, Paris - München -New York-London 1984, S.VII-XX. ~
1300 I(4) | Frankf. /Μ. -Bern-New York-Paris 1990. ~
1301 II(37)| Frankf./ Μ.-Berlin-Bern-New York-Paris-Wien 1994, S. 439-446. Hοrst
1302 II | definitiv «ausloten» könne. Ιn zahlreichen Triaden36 versucht er immer
1303 II | wie sich noch deutlicher zeigen wird vermittels eines analogisch-integrativen
1304 I | versucht die darin sich zeigende Dialektik aufzubrechen,
1305 II | der die Entzeitlichung des Zeithaften anstrebt, im wörtlichen
1306 II | zu können, muß sich der zeitliche Mensch zu entzeitlichen
1307 II | medietatis»21 vollziehen. Als zeitliches Zentrum ist er in seiner
1308 II | unter der Bedingung der Zeitlichkeit- aus dem Gedächtnis -Inhalt
1309 II | Ewigkeit' auf direkte Weise im 'Zeitlichkeitsprozeß'16 zum Ausdruck kommt. Dies
1310 I | Neuplatonismus die «angemaßte Zentralstellung11 des menschlichen Bewußtseins
1311 II | Ursprung tritt «nach» der Zeugung des Wortes -was im konstitutiven,
1312 I | das (an sich berechtigte) Ziel hinaus. Hartmann proklamiert
1313 II(18)| Berlin-Wien 1975, S. 236-253, Zitat, S. 236. ~
1314 II | es sich freilich nicht um zufällige oder beliebig auswechselbare
1315 II | der Mensch nicht blοß ein zufälliges und flüchtiges Phänomen
1316 II(19)| Schadel, «Anthropologischer Zugang zum Glauben. Implikationen
1317 II | Seiendes, das in der Zeit zugleich auch über der Zeit ist.
1318 I | charakterisiert. Dies zeigt sich zunächst im Dialektizismus, für welchen
1319 II | dieses sich auf jenen hin zurückbeugt [jenen «re-flektiert»),
1320 II | idealistischen Konstruktivismus zurückweisen wollte, sagt Augustinus: «
1321 II | Seins als subsistierendes Zusammenfluten vοn 'Ursprung' und 'Wort', -
1322 I | instruktiv ist in diesem Zusammenhang eine Episode aus dem Jahr
1323 I | absoluten Konstruktion' zutage. Andererseits aber kommt
1324 | Zwanzig
1325 I | bewußtseins-philosophischen Ansatzes stehen außer Zweifel. Doch wird in der derzeit
1326 II | Hierbei bevorzugt er zweifellos Trinitätsanalogien, welche
1327 I | Nichts grundlegend ist, an zweiter Stelle im Positivismus,
1328 I(2) | Vgl. Daniel Ζwicker, De contradictione, s.l.
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