Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek
Pius XII
Miranda prorsus

IntraText CT - Text

  • EINLEITUNG
      • 3 - Die Früchte der päpstlichen Belehrung
zurück - vor

Hier klicken um die Links zu den Konkordanzen auszublenden

3 - Die Früchte der päpstlichen Belehrung

 

Es ist uns ein großer Trost zu wissen, wie unsere und unseres unmittelbaren Vorgängers seligen Angedenkens Papst Pius XI. mahnende Worte nicht wenig dazu beigetragen haben, daß Film, Funk und Fernsehen bestrebt waren, die Menschen wieder an ihre seelische Vervollkommnung, ja sogar an die Förderung der Ehre Gottes zu gemahnen.

Es sind ja, Ehrwürdige Brüder, durch eure eifrige und wache Sorge Unternehmen und Werke in Angriff genommen worden, durch welche diese Art Apostolat in den einzelnen Diözesen und Nationen gefördert werden und darüber hinaus in gemeinsamem Planen und Wirken alle Völker umfassen sollte.

Nicht wenige Männer des öffentlichen Lebens, wie Vertreter der Wissenschaft und Wirtschaft, wie auch viele Besucher jener Darbietungen, Katholiken und Nichtkatholiken, haben in dieser hochwichtigen Angelegenheit Proben ihres guten Willens gegeben; unter Opfern, auch materiellen, suchten sie zu erreichen, daß die Gefahr des Bösen gebannt, Gottes Gebote heiliggehalten und die Würde der menschlichen Person geschützt würde.

Indes müssen wir leider das Wort des Völkerapostels wiederholen: "Nicht alle leisten dem Evangelium Folge"9; denn auch auf diesem Gebiet fehlt es nicht an solchen, die dem Lehramt der Kirche weder Verständnis noch Anerkennung entgegenbringen, ja, die ihm auf jede Weise entgegenarbeiten: ihr kennt sie, die von ungeordneter Gewinnsucht getrieben werden; oder die vom Irrtum verblendet der Würde und Freiheit der menschlichen Natur nicht den gebührenden Platz einräumen; oder die endlich über die Kunst in allen ihren Formen eine mit der Wahrheit nicht vereinbare Ansicht vertreten.

So sehr wir ihre Haltung tief bedauern, so können wir uns doch unserer Pflicht nicht entziehen und vom rechten Weg abweichen. Dabei vertrauen wir darauf, daß, was dem göttlichen Heiland seine Feinde sagten, auch uns gelten wird: "Wir wissen, daß du wahrhaft bist und den Weg Gottes der Wahrheit gemäß lehrst und nach niemandem fragst"10.




9 Röm. X, 16.



10 Matt. XXII, 16.






zurück - vor

Index | Wörter: alphabetisch - Frequenz - rückläufig - Länge - Statistik | Hilfe | IntraText-Bibliothek

Best viewed with any browser at 800x600 or 768x1024 on Tablet PC
IntraText® (V89) - Some rights reserved by EuloTech SRL - 1996-2007. Content in this page is licensed under a Creative Commons License