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Zum Schluß nun, Ehrwürdige
Brüder, möchten wir noch kurz mit euch die Frage des Fernsehens behandeln, das
ja gerade im Laufe Unseres Pontifikats in einigen Ländern eine wunderbare
Entwicklung genommen hat, in anderen aber bereits Schritt für Schritt
eingeführt wird.
Wir haben die wachsende
Verwendung dieser Erfindung, die zweifellos für die Geschichte der Menschheit
ein Ereignis von gewichtiger Bedeutung ist, mit Aufmerksamkeit, lebhafter
Hoffnung und großer Sorge verfolgt; Wir haben von Anfang an ihre segenvolle
Macht und ihre neuen Verwendungsmöglichkeiten hervorgehoben, aber auch die
Gefahren sowie den unbeherrschten Mißbrauch vorausgesehen und auf sie
hingewiesen.
Das Fernsehen hat vieles
mit dem Film gemeinsam, da seine Darbietungen ja das
tätige und bewegte Leben vorführen; nicht selten stellt ihm darum der Film den
Stoff zur Verfügung. Außerdem teilt es in gewissem Maß Wesen und Wirksamkeit
des Rundfunks, da es ja den Menschen, mehr als im
Theater, in seinem eigenen Heim anspricht.
Es scheint uns überflüssig,
hier unsere Mahnungen zu wiederholen, die wir hinsichtlich der Lichtspiele und
der Rundfunksendungen bereits ausgesprochen haben über die Pflichten, die dabei
die Zuschauer, die Hörer, die Sendeleiter und die
öffentlichen Behörden binden. Auch brauchen wir nicht noch einmal die Sorgfalt
zu erwähnen, die für die ordentliche Vorbereitung und Förderung der
verschiedenen religiösen Sendungen notwendig ist.
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