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Kap., Absatz
1502 III, 2(77) | Augustinus, Enarr. in ps. 143.~
1503 Ein, 3 | den diesem gewichtigen Punkt der christlichen Lehre entgegenstehenden
1504 II, 1 | meinen, nur in gewissen Punkten des Gesetzes Gottes und
1505 III, 8 | Versagen der Menschen der Quell verschüttet wird, aus dem
1506 II, 3 | daß Gott der Richter und Rächer unschuldigen Blutes ist,
1507 I, 3 | auf körperlich bedingter, rasch schwindender Sympathie,
1508 II, 3 | Zwecke nicht nur heilsame Ratschläge zur Erzielung einer starken
1509 II, 3 | höchsten Richter, ernste Rechenschaft über den Mißbrauch seines
1510 II, 1 | christliche Lehre von der Ehe rechnet und sie dahin verweist.~
1511 III, 8 | anzuführen, durchaus nach rechter Ordnung und im Geiste des
1512 Ein, 4 | ist schon gegeben, daß die rechtmäßige Autorität zwar das Recht
1513 II, 3 | die sie nie gehabt hat und rechtmäßigerweise überhaupt nicht haben kann.~
1514 II, 3 | dem Kanon des kirchlichen Rechtsbuches zusammengefaßt sind, der
1515 III, 8 | entspricht, auch die bürgerlichen Rechtsfolgen zu.“100Dieser Grundnorm
1516 II, 3 | des Mannes werden.~Jene Rechtsgleichheit aber, die hier in so übertriebener
1517 I, 3 | daß es nicht allein eine Rechtssatzung ist, sondern auch als Norm
1518 I, 4 | wenn von Eheabschluß die Rede ist, entweder so abgeschlossen
1519 II, 3(66) | Modestinus, I Regularum (Dig. XXIII 2: De ritu nuptiarum).~
1520 I, 4 | Gattin wird.“40~~~~~~Welch ein reicher Segen aus der Unauflöslichkeit
1521 III, 3 | christlichen Eheleuten eine reichlich fließende Gnadenquelle eröffnet,
1522 I, 3 | Würde und Glück der Ehe in reichstem Maße zuströmen. Kein Wunder
1523 II, 3 | Zwietracht weit und breit in reichster Fülle ausgestreut. Hier
1524 II, 3 | Tötung eines Schuldlosen reichte, gibt es nicht. Daß sich
1525 I, 3 | denen es wegen mangelnder Reife und Lebenserfahrung die
1526 III, 6 | anschlagen, um durch der Eltern reifes Urteil und Lebenserfahrung
1527 III, 6 | leiden, so mögen sie zuerst reiflich überlegen, bevor sie sich
1528 I, 3 | Gattin durch eine besondere, reine, heilige Liebe miteinander
1529 II, 3 | ein gewisser heiliger und religiöser Charakter eignet, „nicht
1530 II, 3 | Angelegenheit, die keineswegs der Religionsgemeinschaft, der Kirche Christi, sondern
1531 II, 3 | Indifferentismus verfallen, der der Religionslosigkeit und völligen Gottentfremdung
1532 II, 3 | einzugehen ohne Rücksicht auf die Religionsvorschriften und ohne vorherige Erlaubnis
1533 I, 4(38) | Pius VI., Rescript. Ad Episc. Agriens., 11.
1534 I, 3 | Gesetzes und des Naturgesetzes richten und sich bemühen, den Willen
1535 II, 3 | Hippo gegen entartete Gatten richtete, die die Empfängnis zu verhüten
1536 II, 3 | Nachkommenschaft, die die richtige Erziehung entbehren müsse
1537 II, 3 | wird, verlangen alle diese Richtungen, daß die Strafgesetze die
1538 II, 3(66) | Regularum (Dig. XXIII 2: De ritu nuptiarum).~
1539 I, 2 | erhabenerem Sinne als jene edle Römerin, die Mutter der Gracchen,
1540 III, 3 | ihren obersten Hirten, den Römischen Papst, der seinerseits von
1541 II, 1 | Schauspielen jeder Art, in Romanen, Liebesgeschichten und Satiren,
1542 II, 3 | keine Befreiung, sondern ein ruchloser Frevel ist, haben Wir schon
1543 III, 1 | zurückgeführt werden als durch Rückkehr zu den Gedanken Gottes,
1544 III, 3 | Völker gesandt wurde, als rückständig und weltfremd ansieht oder
1545 II, 3 | und zurückweist, für eine rückständige Enge des Geistes und Herzens
1546 III, 1 | unumstößliche Satz ins Gedächtnis zu rufen, zu dem sich jede gesunde
1547 I, 4 | an ihre Stelle tritt die Ruhe des sicheren Besitzes. Ferner
1548 III, 6 | einer glücklichen und die Ruinen einer unglücklichen werden
1549 II, 1 | in Kinodarstellungen, in Rundfunkvorträgen, kurz, mit allen Erfindungen
1550 Ein, 3 | Inhaltsangabe des Rundschreibens~ ~Wir haben deshalb beschlossen,
1551 II, 3 | wie schlimm dagegen die Saat von Übeln und Schäden, die
1552 III, 3 | so gilt es erst recht in Sachen der Ehe, wo die sinnliche
1553 II, 3 | auch wenn dieser den wahren Sachverhalt durchschaut, sie hätten
1554 II, 1 | Unkraut unter den Weizen zu säen sucht.45Wir, die der Hausvater
1555 I, 3 | Apostel aufgestellt, da er sagte: ‚Ihr Männer, liebet eure
1556 I, 3 | hl. Augustinus, wie Wir sagten, anführt, ist die Treue.
1557 III, 5 | mögen daher die Gnade des Sakraments, die in ihnen lebt, nicht
1558 II, 3 | anders, als ein Haus auf Sand bauen, das nach dem Worte
1559 II, 1 | Romanen, Liebesgeschichten und Satiren, in Kinodarstellungen, in
1560 II, 3 | erschüttert oder auch nur schadhaft werden.~ ~c) Die Mißkennung
1561 II, 3 | dort wird es den größten Schädigungen ausgesetzt. Hier sind der
1562 III, 2 | daß sie sich gegenseitig schändeten.“ Und noch einmal: „Deshalb
1563 III, 2 | einmal: „Deshalb gab sie Gott schändlichen Leidenschaften preis.“78
1564 I, 3 | Heiligtum der Ehe vor jeder Schändung zu schützen, auch alle dahingehenden
1565 III, 7 | 7. Schaffung der materiellen Grundlagen~
1566 II, 1 | Öffentlichkeit, ohne jedes Schamgefühl, in Wort und Schrift, in
1567 Ein, 2 | gar nicht mehr kennen oder schamlos leugnen oder gar, von den
1568 II, 1 | von jeglicher Schuld und Schande frei wären. Es fehlt auch
1569 I, 4 | Ehrenmal der Gnade, sondern als Schandmal der schweren Verfehlung, „
1570 III, 4 | christliche Ehe wird sich scharf unterscheiden von jener
1571 I, 4 | Sinnes das Jawort geben, die Schatzkammer der sakramentalen Gnade,
1572 III, 6 | mögen sie vor allem auf Gott schauen und der wahren Religion
1573 II, 1 | in Wort und Schrift, in Schauspielen jeder Art, in Romanen, Liebesgeschichten
1574 I, 4 | bestimmten Gründen einen Scheidungsbrief auszustellen, so hat jedenfalls
1575 II, 3 | würden. Denn um das ersehnte Scheidungsurteil zu erreichen, begingen die
1576 I, 4 | Festigkeit des Ehebandes scheint nun freilich Ausnahmen zuzulassen,
1577 II, 3 | Kindern für Gott das Leben zu schenken und sie für Gott zu erziehen
1578 I, 2 | der Erziehung~ ~Mit der Schenkung neuen Lebens ist aber das
1579 II, 3 | das mißlingt, sich nicht scheuen, in sündhaftem Tun die Frucht
1580 II, 1 | verherrlicht oder wenigstens in schillernden Farben dargestellt, als
1581 II, 3 | diese Dinge als eitel und schimpflich zurückweisen und verachten.
1582 II, 2 | werden, gerade als ob die schimpfliche Ausschweifung der Dirne
1583 II, 3 | des Ehebundes von solch schimpflicher Makel unversehrt zu bewahren,
1584 II, 3 | naturwidrig und tun etwas Schimpfliches und innerlich Unsittliches.~
1585 II, 1 | Ehescheidungen, Ehebruch und die schimpflichsten Laster werden verherrlicht
1586 II, 3 | der andere irrgläubig oder schismatisch ist. Falls bei einer solchen
1587 III, 4 | schließlich doch eher die Kunst, schlau zu sündigen, als die Tugend,
1588 II, 3 | Unauflöslichkeit der Ehe in sich schließt, wie schlimm dagegen die
1589 II, 3 | Ehe in sich schließt, wie schlimm dagegen die Saat von Übeln
1590 II, 3 | und Tor öffnet. Noch viel schlimmer erscheinen diese Übel, wenn
1591 III, 7 | helfen soll, schon um noch schlimmere Übel zu verhüten) ohne besondere
1592 III, 7 | Heiligen Schrift unter die schlimmsten Sünden gerechnet.95Es ist
1593 II, 1 | ihnen die verfänglichsten Schlingen gelegt.~Zwar lassen sich
1594 II, 3 | Zu verwerfen sind zum Schluß noch jene bedenklichen Bestrebungen,
1595 III, 8 | christlichen Ehe fernzuhalten.~ ~Schlußermahnung, Gebet und Segen~ ~Alles
1596 II, 3 | Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, die Christus mit ausdrücklichen
1597 III, 4 | Auffassungen abwenden, die zur Schmach der Menschenwürde mit Wort
1598 II, 2 | alle jedoch irren und wie schmachvoll sie von dem, was ehrbar
1599 III, 5 | durch Mühen, Sorgen und schmachvolle Behandlung fast zu Boden
1600 I, 3 | Sympathie, noch auf bloßen Schmeichelworten, sondern in der tiefen Zuneigung
1601 I, 2 | gedenkt sie nicht mehr ihrer Schmerzen vor Freude, daß ein Mensch
1602 Ein, 2 | ganz gewiß mit Uns aufs schmerzlichste, daß so viele Menschen das
1603 II, 3 | Kennzeichen, Zierde und Schmuck der christlichen Ehe sein
1604 III, 4 | Irrtum die Wahrheit, dem Schmutz des Lasters den Glanz der
1605 III, 2 | gibt es Gerechteres? Was Schöneres? Du dem Höheren, dir der
1606 III, 8 | nicht, den Menschen die Schönheit und Notwendigkeit der Tugend
1607 I, 2 | die ganze übrige sichtbare Schöpfung. Hierzu kommt noch, daß
1608 II, 3 | von der Erde zum Himmel schreit.56~~~~~~~~~~~~Die Frage der Eugenik~ ~
1609 III, 8 | ihres Gewissens zur Tat schreiten, weil sie Gott nicht fürchten
1610 III, 5 | Sakrament der Priesterweihe schrieb, als Timotheus durch Mühen,
1611 III, 4 | Kräften, durch Reden, Bücher, Schriften und in zahllosen anderen
1612 II, 3 | der Ehe gehen noch einen Schritt weiter. An Stelle der echten
1613 III, 5 | Paulus seinem geliebten Schüler Timotheus über das Sakrament
1614 III | beseitigen und die der Ehe schuldige Ehrfurcht allerorten wiederherzustellen.~ ~
1615 II, 3 | künftigen Vergehen solcher Schuldiger vorzubeugen, sondern indem
1616 II, 3 | zur direkten Tötung eines Schuldlosen reichte, gibt es nicht.
1617 II, 3 | so sagt er, „darf ein Schuldloser durch ein menschliches Gericht
1618 II, 3 | trefflichsten Mittel zum Schutze der ehelichen Treue und
1619 I, 4 | zur Untreue eine starke Schutzwehr errichtet. Der ängstlichen
1620 III, 3 | verlangt, Opfer, gegen die der schwache Mensch, wie die Erfahrung
1621 III, 8 | leitet und die menschliche Schwachheit durch die Hilfsmittel der
1622 II, 3 | freizuhalten und ihnen nicht aus Schwäche nachzugeben. Sollte aber
1623 II, 3 | offenkundig, daß die übrigen schwächeren Gründe, die man zugunsten
1624 II, 3 | aussetzt, wird der Ehebund schwankend und wandelbar oder Zweifeln
1625 II, 3 | für unerlaubt, falls nicht schwerwiegende Gründe hinzukommen, die
1626 II, 3 | gibt keinen auch noch so schwerwiegenden Grund, der etwas innerlich
1627 II, 3 | die der Mutter oder die schwierige Vermögenslage nicht gestatten.~
1628 II, 3 | Harmonie der Seelen viel schwieriger, die das erwähnte große
1629 III, 7 | verhüten) ohne besondere Schwierigkeit schnell und ausreichend
1630 I, 3 | körperlich bedingter, rasch schwindender Sympathie, noch auf bloßen
1631 II, 3 | Eheglücks und der innigsten Seelengemeinschaft ist, setzen sie eine mehr
1632 II, 3 | aber ein Beichtvater oder Seelenhirte, was Gott verhüte, selber
1633 III, 2 | Sinne handeln also jene Seelenhirten, die die Ehegatten, damit
1634 III, 8 | sind, sondern daß auch die seelischen Belange richtig wahrgenommen
1635 I, 4 | sondern ebenso innerlich in seelischer Erfahrung erfassen, beharrlich
1636 II, 3 | Beichtväter und die übrigen Seelsorger, die ihnen anvertrauten
1637 III, 8 | erteilen Wir als Unterpfand der Segensfülle des Allmächtigen Gottes
1638 I, 4 | und Krönung durch jenes Segensgut der christlichen Ehe, das
1639 I, 3 | adelt. Soviel Namen, soviel Segensquellen für die Eheleute und den
1640 Ein, 2 | Ihr, Ehrwürdige Brüder, seht es und empfindet es ganz
1641 III, 3 | den Römischen Papst, der seinerseits von Jesus Christus Unserem
1642 | selben
1643 III, 3 | Damit also nicht irgendeine selbstgemachte oder verdrehte Idee vom
1644 I, 4 | zuzulassen, wenn auch nur in ganz seltenen Fällen, wie z.B. in gewissen
1645 II, 3 | Zeichen ihrer göttlichen Sendung, um die Reinheit des Ehebundes
1646 II, 3 | gleich einer ansteckenden Seuche oder einem mächtigen Strom,
1647 I, 4 | Festigkeit des Ehebandes ein sicheres Unterpfand dauerhafter und
1648 II, 3 | und er wird ihr ihren Lohn sicherlich nicht nur in vollem, sondern
1649 III, 6 | Gottessegen des vierten Gebots zu sichern: „Ehre Vater und Mutter,“ –
1650 II, 3 | durch Aufstellen geeigneter Sicherungen), so läßt sich doch nur
1651 II, 3 | könne, dies zwar für gewisse Sicherungsmaßnahmen zugibt, es aber mit Fug
1652 I, 2 | Vernunft die ganze übrige sichtbare Schöpfung. Hierzu kommt
1653 I, 4 | die christliche Ehe ein Sinnbild der vollkommenen Einheit
1654 Ein, 4 | nicht durch vorübergehende Sinneserregung oder bloße Gemütsbewegung,
1655 III, 3 | in Sachen der Ehe, wo die sinnliche Leidenschaft den schwachen
1656 III, 2 | ähnlicher) zur Zügelung der sinnlichen Triebe bringen zu können
1657 II, 3 | Ehescheidung ist, die aus der Sittenentartung der Völker entspringt und
1658 Ein, 4 | haben von einer wahren und sittengemäßen Vereinigung der Willen und
1659 III, 8 | bestrafen, ihnen auch nach dem Sittengesetz erlaubt sei, oder die offen
1660 II, 3 | bestellt, inmitten dieses Sittenverfalls, zum Zeichen ihrer göttlichen
1661 III, 3 | Geist vor Irrtum und ihr sittliches Leben vor Verderbnis zu
1662 II, 3 | der weiblichen Natur, der Sittlichkeit und Ehrbarkeit und des Gemeinwohls
1663 III, 2 | gehorchst, wirst du von deinem Sklaven tyrannisiert werden.“77~~~~~~
1664 II, 3 | Wirklichkeit) in die frühere Sklavenstellung zurückgedrängt und wie im
1665 I, 2 | unseres Erlösers gilt: „Sobald die Mutter ... das Kind
1666 III, 8 | allen Unseren geliebten Söhnen, die unmittelbar Eurer Obhut
1667 Ein, 4 | einzelne Ehe entspringt, sofern sie die eheliche Verbindung
1668 II, 3 | alles geschieht.“61~~~~~~~~~~~~Die sogenannte Frauenemanzipation~ ~Alle
1669 I, 4 | dem Sakrament der Ehe kein sogenanntes Hindernis entgegenstellen,
1670 I, 2 | entgegenhielte, warum denn?, fügte er sogleich bei: Um Kindern das Leben
1671 II, 3 | der religiöse Akt hingegen solle eine bloße Zutat sein, die
1672 I, 3 | Liebe als ihr Eigen- und Sonderrecht in Anspruch nehmen.~Grad
1673 | sonst
1674 III, 8 | Ehrwürdige Brüder, was Wir in sorgender Hirtenliebe mit Euch aufmerksam
1675 II, 3 | Teil auch der bürgerlichen, soweit es sich um bürgerliche Belange
1676 III, 7 | verweigert oder doch nur spärlich zugesteht und sie sich gewissermaßen
1677 III, 4 | gemeinsten Lastern lautes Lob spenden, dann müßt Ihr, Ehrwürdige
1678 I, 4 | zur Auswirkung kommt, so spiegelt sie auch die von Gott gewollte
1679 I, 2 | allen künftigen Gatten, sprach: „Wachset und mehret euch
1680 II, 3 | Unauflöslichkeit der Ehe sprechen, ebenso viele Nachteile
1681 III, 2 | von den alten Philosophen spricht, die den von ihnen erkannten
1682 III, 8 | Segen.~ ~Gegeben zu Rom bei St. Peter am 31. Dezember des
1683 II, 3 | Gutes zu stiften.“55~~~~~~Die Staatenlenker und Gesetzgeber endlich
1684 II, 3 | geben. Sie möchten daher von Staats wegen alle von der Ehe ausschließen,
1685 III, 8 | Licht der Herzen und die Stärke des Geistes: daß das, was
1686 III, 1 | stammenden Einrichtungen um so stärker erfahren, je mehr sie in
1687 III, 8 | hat“102der die Schwachen stärkt und den Furchtsamen und
1688 III, 7 | um sich, Frau und Kinder standesgemäß und den heimatlichen Verhältnissen
1689 I, 4 | deren zur Erfüllung ihrer Standespflichten bedürfen.~Nun gilt aber
1690 II, 3 | Ratschläge zur Erzielung einer starken und gesunden Nachkommenschaft
1691 Ein, 2 | da dies Unseres Amtes als Statthalters Christi auf Erden und obersten
1692 II, 1 | Heiligkeit der Ehe in den Staub gezogen oder der Lächerlichkeit
1693 II, 3 | andere Teil unschuldig, so stehe ihm das Recht zu, von dem
1694 II, 1 | Unser Schmerz um so mehr steigern, als Wir sehen, wie diese
1695 III, 2 | Gnadenmittel~ ~Diesem Streben stellt sich nun aber sofort die
1696 II, 3 | allem wird die Würde und Stellung der Frau in der häuslichen
1697 II, 3 | Geschichtsquellen des Altertums, die stete Überzeugung der Menschheit,
1698 III, 4 | Gottes halten wollen: in steter gegenseitiger, von Liebe
1699 I, 2 | darf schließlich nicht mit Stillschweigen übergangen werden, daß nach
1700 III, 2 | Denn „Gott widersteht den Stolzen, den Demütigen dagegen gibt
1701 III, 6 | gegenseitige Verachtung, Streit, Eifersucht, Widerwillen
1702 II, 3 | Gelegenheit geboten. Hier werden Streitigkeiten leichter unterdrückt, dort
1703 II, 3 | eine Dispens von diesen strengen Vorschriften nicht verweigert (
1704 II, 3 | sind, der bestimmt: „Aufs strengste verbietet die Kirche die
1705 II, 3 | Seuche oder einem mächtigen Strom, der die Dämme durchbricht
1706 III, 6 | Paradies wird, ein letztes Stück jenes Paradieses, in das
1707 II, 3 | es bliesen die Winde und stürmten wider jenes Haus, es brach
1708 III, 6 | Wechselfällen des Lebens Stütze zu sein und sich gegenseitig
1709 I, 3 | befolgen.~ ~Gegenseitige Stützung in Liebe im Sinne des christlichen
1710 I, 3 | als ob die Frau auf einer Stufe stehen sollte mit denen,
1711 III, 8 | Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Königreich Italien
1712 III, 2 | Erfahrung machen, daß der Sturm der Leidenschaften den Krieg
1713 II, 3 | die ersteren nennen sie subjektive, die letzteren objektive
1714 III, 6 | selbst und ihren Eigennutz suchten, die allen ihren Begierden
1715 II, 3 | ihrer inneren Natur nach sündhaft sind, aufzuheben vermöchten.
1716 II, 3 | sich nicht scheuen, in sündhaftem Tun die Frucht zu töten: „
1717 II, 3 | selten der eine Eheteil das sündige Tun nur leidet, nicht vollbringt,
1718 III, 4 | eher die Kunst, schlau zu sündigen, als die Tugend, rein zu
1719 Ein, 4(7) | Thomas von Aquin, S. theol. Suppl., q.49, a.3.~
1720 III, 4(86) | Bellarmin, De controversiis, t. III, De Matr., controvers.
1721 III, 7 | Lebensunterhalts finden kann, wenn der tägliche Bedarf nur mehr zu unerschwinglichen
1722 III, 3 | Menschen so leicht überfallen, täuschen und verführen kann. Dies
1723 III, 2 | und wahren.~In schwerer Täuschung sind demgegenüber jene befangen,
1724 III, 3 | aber ein jeder, wie vielen Täuschungen das Tor geöffnet und wie
1725 I, 2 | verwenden, sondern um es am Tage des Gerichtes dem Herrn
1726 II, 3 | Der Ehebruch~ ~Die Treue tasten zunächst jene an, die die
1727 II, 3 | Ehen, die doch nichts mehr taugen zur Erreichung dessen, was
1728 II, 3 | Eingehung einer Ehe an sich tauglich sind. Ja sie gehen so weit,
1729 II, 2 | es sei denn, daß beide Teile ihre Lebensgemeinschaft
1730 I, 2 | des unsterblichen Lebens teilhaft und endlich ein Erbe der
1731 I, 4 | Sinne übernatürlicher Weihe teilhaftig sein. Wie nämlich nach der
1732 III, 4 | Sinnes mit anderen großen Theologen denkt und schreibt: „Man
1733 III, 1 | Philosophie und noch viel mehr die Theologie feierlich bekennen: Was
1734 II, 3 | sogenannten „medizinischen und therapeutischen Indikation“ haben Wir schon
1735 II, 3 | einmal von der Höhe und dem Thron herabsteigt, zu dem sie
1736 III, 8 | unerschütterliche Festigkeit, die ganze Tiefe des Sakramentes und die
1737 I, 3 | Schmeichelworten, sondern in der tiefen Zuneigung der Seelen gegründet
1738 II, 3 | der Familien, um mit den tiefernsten Worten Leos XIII. zu schließen, „
1739 I, 2 | werde, nach der wir alle aus tiefster Seele verlangen.~Wenn das
1740 II, 3 | über die Trennung von Bett, Tisch und Hausgemeinschaft71gewährt.
1741 III, 8(101)| Tit 2,12-13.~
1742 I, 2 | Lebens im Gegenteil zum Todespfand geworden ist, auf dem die
1743 I, 1 | fünfzehnhundertjährigen Todestag Wir noch vor kurzem durch
1744 II, 3 | Behörden sollten zu diesen tödlichen Operationen ihre hilfreiche
1745 II, 3 | abhelfen zu wollen, ist töricht und dem Gebot Gottes zuwider,
1746 II, 3 | Unauflöslichkeit der Ehe~ ~Allen diesen Torheiten steht, Ehrwürdige Brüder,
1747 III, 4 | Ehe~ ~Wenn die heutigen Totengräber der Ehe mit allen Mitteln
1748 II, 3 | Keuschheit zu verdunkeln trachten, sind es auch, die als Lehrer
1749 Ein, 4 | ständige und allgemeine Tradition der Kirche, die feierliche
1750 III, 6 | auch wenn inmitten dieses Tränentals die materiellen Güter mangeln)
1751 II, 1 | dahin verweist.~Diese Lehren träufeln sie allen Menschenklassen
1752 III, 2 | gegen Gott empört, muß die traurige Erfahrung machen, daß der
1753 II, 3 | Neuheidentums setzen trotz der traurigen Erfahrungen ihren von Tag
1754 II, 3 | diese Gemeinsamkeit in der traurigsten Weise geschwächt. Hier die
1755 II, 3 | Weise geschwächt. Hier die trefflichsten Mittel zum Schutze der ehelichen
1756 II, 3 | Mensch nicht trennen.“67Trennt er gegen das Recht trotzdem,
1757 III, 4 | Tod unverletzt gewahrten Treueid entgegen zu halten.~So werden
1758 II, 3 | als Lehrer des Irrtums den treuen und ehrenvollen Gehorsam
1759 II, 2 | zu geben, und der heftige Trieb, sie mit Befriedigung zu
1760 II, 3 | ist, setzen sie eine mehr triebhafte Übereinstimmung und Zuneigung,
1761 II, 3 | von Natur eine so starke Triebveranlagung hätten, daß sie sie innerhalb
1762 I, 4 | geschlossen und an ihre Stelle tritt die Ruhe des sicheren Besitzes.
1763 I, 2 | einem höheren und überaus trostreichen Sinne jenes Wort unseres
1764 III, 4 | sollen zu diesem Zweck die trostvollen Worte des hl. Kardinals
1765 II, 2 | ganze Verderblichkeit dieser Truggebilde erhellt erst recht aus den
1766 II, 1 | Du aber sei wachsam ... Tue, was deines Amtes ist! ...
1767 I, 4 | durch ihre Gesinnung und ihr tugendhaftes Leben immer ein lebendiges
1768 III, 2 | wirst du von deinem Sklaven tyrannisiert werden.“77~~~~~~Diese von der
1769 II, 3 | schlimm dagegen die Saat von Übeln und Schäden, die die Ehescheidung
1770 III, 4 | so beiden leicht, sie zu üben, da sie sich ja schon daran
1771 I, 3 | der Liebe, die notwendige Über- und Unterordnung~ ~In der
1772 II, 3 | sie ohne inniges Mitleid überdenken? Wer wird nicht von der
1773 I, 4 | heiligmachende Gnade, es verleiht überdies besondere Gaben, Antriebe
1774 III, 8 | Grundnorm sind dann in den Übereinkommen noch weitere Abschnitte
1775 II, 3 | Privatverträgen, dem Gutdünken und dem übereinstimmenden Willen der beiden Vertragschließenden
1776 III, 3 | schwachen Menschen so leicht überfallen, täuschen und verführen
1777 II, 3 | nur in vollem, sondern in überfließendem Maße zukommen lassen.50~~~~~~
1778 III, 7 | Ärmeren helfen sollen. Die im Überfluß leben, dürfen Geld und Gut
1779 II, 1 | nicht völlig mit Schweigen übergehen.~ ~
1780 I, 2 | Erbschuld auf die Kinder übergeht, so haben sie doch etwas
1781 III, 6 | mögen sie zuerst reiflich überlegen, bevor sie sich für jemanden
1782 Ein, 4 | nichts von Verstand oder überlegtem Wollen findet, wie auch
1783 Ein, 4 | Gemütsbewegung, sondern durch überlegten und festen Willensentschluß:
1784 III, 6 | sein müssen. Bei dieser Überlegung mögen sie vor allem auf
1785 II, 3 | Ehescheidung aus natürlichen Überlegungen~ ~Dieselben Gründe aber,
1786 II, 3 | ununterbrochener Folge von Anfang an überlieferten christlichen Lehre geglaubt
1787 III, 6 | echte katholische Empfinden übermitteln und dazu hochsinnige Liebe
1788 I, 4 | Wir ihn unschwer in der übernatürlich geheimnisvollen Bedeutung,
1789 I, 2 | Gott in die Ordnung der Übernatur alles, was ein Auge gesehen,
1790 I, 3 | Geltung kommen. Sie besagt die Überordnung des Mannes über Frau und
1791 II, 3 | oder wenigstens, und zwar überraschend schnell, dem sogenannten
1792 I, 4 | man aus Erfahrung, eine überreiche Quelle ehrbaren Wandels
1793 III, 7 | er zum Weltgericht kommt, überreichen Lohn empfangen. Wer aber
1794 I, 5 | Gemeinschaft des Ehebundes überreichlich Sorge getragen hat.~ ~ ~
1795 Ein, 2 | Vaterblick den gesamten Erdkreis überschauen, wahrnehmen – auch Ihr,
1796 II, 3 | durchbricht und das Land überschwemmt.“73~~~~~~Wenn daher, wie es
1797 Ein, 4 | Kurze Übersicht über die kirchliche Lehre
1798 III, 3 | den heutigen Ehefragen vor Überspannung der Unabhängigkeit des eigenen
1799 I, 3 | ist Ungebundenheit und übersteigerte Freiheit ohne Rücksicht
1800 I, 2 | Eltern zum Besten des Kindes übertragen ist, darf schließlich nicht
1801 II, 3 | selten erdichtete oder doch übertriebene vorgebracht. Nichtsdestoweniger
1802 III, 4 | unterscheiden von jener übertriebenen physiologischen Unterweisung,
1803 II, 3 | Sakramentes, die anderen übertrifft, darf es nicht wundernehmen,
1804 III, 3 | gründlich, mit klaren und überzeugenden Gedanken, so daß die Wahrheit
1805 II, 3 | des Altertums, die stete Überzeugung der Menschheit, die Sitten
1806 I, 2 | bloße Vernunft die ganze übrige sichtbare Schöpfung. Hierzu
1807 II, 3 | Trennung der Ehegatten~ ~Übrigens lassen sich die oben erwähnten
1808 III, 2 | Linie zu den religiösen Übungen anhalten: daß sie sich ganz
1809 III, 1 | 1. Umdenken im Sinne des Denkens Gottes~ ~
1810 II, 3 | Christus in seinem vollen Umfang bestätigt hat. Ein Gesetz,
1811 II, 1 | Unerfahrenheit am leichtesten umgarnen lassen, werden gerade ihnen
1812 III, 8 | göttlichen Gnade in die Tat umgesetzt werde, damit so in der christlichen
1813 II, 3 | und der Mutterwürde, eine Umkehrung der ganzen Familienordnung,
1814 III, 4 | der „vollkommenen Ehe“ im Umlauf sind und die ja schließlich
1815 I, 4 | übernatürlichen Kräfte in die Tat umsetzen und die in sie gelegten
1816 II, 3 | Tun infolge natürlicher Umstände, seien es bestimmte Zeiten
1817 II, 3 | kommen lassen. Unter diesen Umständen müßten, so sagen sie, die
1818 II, 3 | Ehe, denen die heutigen Umstürzler der Gesellschaftsordnung
1819 II, 2 | eine vollberechtigte Ehe umwandeln.~Es fehlt sogar nicht an
1820 I, 3 | bekräftigtes Grundgesetz einfachhin umzukehren oder anzutasten, ist nie
1821 III, 4 | zu halten und in die Tat umzusetzen, wird den Eheleuten ernstes
1822 II, 2 | selbst beruhend, sei etwas Unantastbares und erstrecke sich über
1823 II, 3 | aber, die zur Erhärtung der unauflöslichen Festigkeit der Ehe angeführt
1824 III, 4 | Charakter einprägt, dennoch unausgesetzt fortdauert. Sie sollen zu
1825 III, 5 | die in ihnen lebt, nicht unbeachtet liegen lassen!87Wenn sie
1826 I, 4 | Menschen Autorität zu lockernde unbedingte Festigkeit und Unauflöslichkeit
1827 III, 8 | dahingehende Verdacht ist völlig unbegründet, wie bereits Leo XIII. klar
1828 III, 6 | werden sich selbst mit ihren unbeherrschten Leidenschaften vorfinden.~
1829 II, 3 | Vorschriften nicht verweigert (unbeschadet jedoch des göttlichen Rechts,
1830 III, 8 | mystisches Abbild seiner unbeschreibbaren Verbindung mit der Kirche
1831 II, 3 | steht, Ehrwürdige Brüder, unbeugsam und unerschütterlich das
1832 III, 7 | Lohn zu verweigern oder unbillig herabzudrücken, ist schweres
1833 III, 7 | der rechten Ordnung der unehelichen Mutter und ihrem Kinde (
1834 I, 3 | und ebenso jedes andere unehrbare Tun, sondern er hat sogar,
1835 Ein, 4 | die Pflicht obliegt, die unehrbaren, vernunft- und naturwidrigen
1836 I, 3 | hat sie sicher mit einer unendlichen Liebe umfaßt, nicht um des
1837 II, 1 | bewußt, Sendlinge jenes unerbittlichen Feindes, der Unkraut unter
1838 II, 1 | denn da sie sich in ihrer Unerfahrenheit am leichtesten umgarnen
1839 II, 3 | Sittenverderbnis und die unerhörte Entartung des Familienlebens
1840 I, 4 | keine Ehe vor, sondern eine unerlaubte, dem göttlichen Gesetz innerlich
1841 III, 8 | Fruchtbarkeit, makellose Treue, unerschütterliche Festigkeit, die ganze Tiefe
1842 I, 4 | menschlichen Gesellschaft aus der unerschütterlichen Festigkeit der Ehe erwachsen.
1843 III, 7 | tägliche Bedarf nur mehr zu unerschwinglichen Preisen erstanden werden
1844 II, 3 | Gemeinschaft, die für den andern unerträglich und erzwungen sei, ausgesondert
1845 I, 4 | es nicht erlaubt ist, die unfruchtbare Gattin zu verlassen, um
1846 II, 3 | sie mit Gifttränken die Unfruchtbarkeit herbeizuführen suchen und,
1847 II, 3 | wodurch die Tötung des Ungeborenen verboten wird, verlangen
1848 I, 3 | sie aber verbietet, ist Ungebundenheit und übersteigerte Freiheit
1849 III, 8 | Sorgen beider Gewalten die ungeheuren Schäden abgewendet werden,
1850 III, 8 | Angelegenheiten frei und ungehindert wissen wollte, freilich
1851 II, 1 | darauf, es komme gelegen oder ungelegen, halte die Wahrheit vor,
1852 I, 4 | zu einem großen Teil ein ungenütztes, im Acker vergrabenes Talent
1853 III, 6 | Kindheit an sind daher die ungeordneten Neigungen zu verbessern,
1854 II, 1 | Wissenschaft haben, die man aber ungescheut als wissenschaftlich anpreist,
1855 III, 2 | vermag.80~~~~~~Ihr zügelloses Ungestüm kann also unmöglich, wie
1856 I, 4 | B. bei den Ehen zwischen Ungetauften, so muß doch auch bei einer
1857 III, 2 | aber sofort die Macht der ungezähmten Begierlichkeit entgegen,
1858 II, 1 | letzten Folgerungen einer ungezügelten Leidenschaft fortreißen.
1859 III, 6 | glücklichen und die Ruinen einer unglücklichen werden in den Seelen der
1860 II, 3 | ersten Ansturm der Wogen des Unglücks sofort ins Wanken gerät
1861 III, 2 | Gelüsten ihres Herzens, der Unlauterkeit preis, so daß sie sich gegenseitig
1862 II, 3 | Gatten werden schon aus dem unmittelbaren natürlichen Empfinden heraus
1863 I, 3 | größtem Schaden, ja mit unmittelbarer Gefahr seines völligen Untergangs.
1864 II, 3 | Denn Gott befiehlt nichts Unmögliches; indem er befiehlt, mahnt
1865 I, 4 | also auch vor Christus die unnahbare Strenge des paradiesischen
1866 II, 3 | Diese falsche Freiheit und unnatürliche Gleichstellung mit dem Manne
1867 III, 7 | dürfen Geld und Gut nicht für unnütze Ausgaben verwenden oder
1868 III, 4 | des Fleisches und jeder unrühmlichen Knechtschaft der Begierde
1869 II, 3 | Gatten: ist der andere Teil unschuldig, so stehe ihm das Recht
1870 II, 3 | Indikationen aufbauen, durch Tötung Unschuldiger abhelfen zu wollen, ist
1871 II, 3 | Frage. (Wer wollte wohl ein unschuldiges Kind einen ungerechten Angreifer
1872 II, 3 | schreibt: „Unerlaubt und unsittlich ist der eheliche Verkehr
1873 II, 3 | so werden – um von den unsittlichen ganz zu schweigen – nicht
1874 II, 3 | Schimpfliches und innerlich Unsittliches.~Es ist darum auch nicht
1875 I, 2 | lebendiges Glied Christi, des unsterblichen Lebens teilhaft und endlich
1876 II, 3 | ihren natürlichen Funktionen untauglich machen, außer wenn sonst
1877 III, 5 | ausgenutzt werden. Wenn das unterbleibt, stiften sie kaum irgendwelchen
1878 II, 3 | Streitigkeiten leichter unterdrückt, dort wird der Same der
1879 I, 3 | vertraute Verkehr der Gatten untereinander das Gepräge der Keuschheit
1880 II, 3 | trotzdem, so bleibt sein Unterfangen wirkungslos. Daraus ergibt
1881 III, 8 | ja den bereits drohenden Untergang von der christlichen Ehe
1882 I, 3 | unmittelbarer Gefahr seines völligen Untergangs. Denn wenn der Mann das
1883 II, 3 | eingedenk bleibt und es nicht unterläßt, dem Ehegefährten von der
1884 II, 3 | Gutdünken der einzelnen unterliegen kann.~ ~Die Ersetzung der
1885 I, 4 | keiner weltlichen Gewalt unterliegt. Das ist so wahr, daß immer,
1886 III, 1 | Unüberlegtheit oder Bosheit es unternimmt, die so fürsorglich getroffene
1887 III, 3 | nur dem zustimmt und sich unterordnet, was sie durch die genannten
1888 III, 3 | Gläubigen über die Ehe genau unterrichtet werden: durch das geschriebene
1889 Ein, 4 | Eigenart des Ehevertrages. Sie unterscheidet ihn himmelweit von den Verbindungen
1890 III, 8 | Gewalt von der staatlichen unterschieden und eine jede von ihnen
1891 II, 2 | sollen sie auch ihm allein unterstehen und können und müssen deshalb,
1892 II, 3 | staatlichen Gesellschaft zu unterstellen sei. Ferner wollen sie den
1893 III, 4 | selbst und durch die Euch unterstellten Priester, dann aber auch
1894 III, 7 | schnell und ausreichend Unterstützung gewährt wird, während man
1895 II, 3 | körperlichen Organe ihrer Untertanen keine direkte Gewalt. Wo
1896 III, 2 | 2. Unterwerfung des menschlichen Willens
1897 III, 2 | festes Gesetz: Wer sich Gott unterwirft, erfährt mit Freuden, wie
1898 Ein, 4 | auch der Gatten nicht, unterworfen sein. Das ist die Lehre
1899 III, 2 | Gnade seine Leidenschaften unterwürfig werden. Wer sich aber gegen
1900 I, 4 | Liebe vervollkommnen, die untrennbare Einheit festigen und die
1901 II, 3 | der Zwietracht und anderer Untugenden der Eltern nur allzuleicht
1902 III, 6 | Leben unter den Folgen einer unüberlegten Wahl leiden, so mögen sie
1903 III, 1 | erreicht. Wenn aber menschliche Unüberlegtheit oder Bosheit es unternimmt,
1904 III, 1 | ist nun vor allem jener unumstößliche Satz ins Gedächtnis zu rufen,
1905 I, 4 | lebenslängliche Eheband erinnert sie ununterbrochen daran, daß sie sich nicht
1906 II, 3 | offenkundiger Abweichung von der in ununterbrochener Folge von Anfang an überlieferten
1907 III, 1 | ursprünglichen Zustand unversehrt und unverändert verbleiben. Denn Gott, der
1908 I, 3 | mit der ehelichen Treue unvereinbar ist und deshalb niemals
1909 III, 4 | anvertrauten Völkern vollkommen und unverfälscht die Lehre festgehalten werde,
1910 Ein, 1 | Menschengeist zunächst die unverfälschte Lehre Christi über die Ehe
1911 I, 4 | gegenseitig zu höheren und unvergänglichen Gütern zu helfen, die Hand
1912 Ein, 4 | unverletzliche Eheband.~Das ist die unvergleichliche Eigenart des Ehevertrages.
1913 Ein, 4 | bestimmt, das heilige und unverletzliche Eheband.~Das ist die unvergleichliche
1914 III, 4 | Gattenliebe und den bis zum Tod unverletzt gewahrten Treueid entgegen
1915 I, 3 | willfahren, die vielleicht unvernünftig sind oder der Frauenwürde
1916 Ein, 4 | sicherzustellen, so muß zunächst als unverrückbare und unantastbare Grundlage
1917 I, 2 | sein muß, das Angefangene unvollendet liegen zu lassen und es
1918 II, 3 | äußersten Fällen den Gatten eine unvollkommene Trennung gestattet wird,
1919 II, 3 | Frau unter den Mann, die unwandelbare und aufrichtige gegenseitige
1920 II, 3 | Namens und Lobes eines Arztes unwürdig erweisen, wer unter dem
1921 II, 3 | Herzens oder sehen in ihr unwürdige und verächtliche Eifersucht.
1922 II, 3 | Geltung gebracht, dort in unwürdiger Weise herabgedrückt; denn
1923 II, 3 | nicht zur Ehe, sondern zur Unzucht zusammen. Sind aber nicht
1924 III, 3 | Menschenverstand an sich nicht unzugänglich ist. Denn gleichwie Gott
1925 I, 2 | Erziehung des Kindes. Völlig unzureichend hätte ja der allweise Gott
1926 III, 7 | öffentlichen Autorität, die unzureichenden Kräfte der Privaten zu ergänzen,
1927 I, 4 | Ehe der Stammeltern, dem Ur- und Vorbild jeder zukünftigen
1928 I, 4 | tatsächlich. Denn sie ist von Urbeginn nach göttlichem Recht derart
1929 I, 3 | sie der Schöpfer in dem Urbild aller Ehen, der Ehe der
1930 III, 8 | Gnaden.~Auf daß nun Gott, der Urquell aller Gnaden, von dem alles „
1931 I, 2 | etwas von der Ehe, wie sie ursprünglich im Paradiese war; denn ihre
1932 III, 3 | Unabhängigkeit des eigenen Urteils und vor der falsch verstandenen
1933 III | damit von selbst nahe, in väterlicher Sorge nach geeigneten Heilmitteln
1934 II, 3 | des verwegenen und von den Vätern unter der Strafe des Bannes
1935 Ein, 2 | Apostolischen Amtes mit Vaterblick den gesamten Erdkreis überschauen,
1936 III, 6 | dazu hochsinnige Liebe zum Vaterland einpflanzen, wie Pietät
1937 I, 2 | auch nur dem des irdischen Vaterlandes zu verwenden, sondern um
1938 Ein | Herr, der Sohn des ewigen Vaters, nach Annahme unserer gefallenen
1939 III, 8 | allmächtige Vater, „von dem alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden
1940 II, 3 | göttliche Majestät hasse und verabscheue solch verwerfliches Tun,
1941 II, 3 | schimpflich zurückweisen und verachten. Und die Stimme der Natur
1942 II, 3 | sehen in ihr unwürdige und verächtliche Eifersucht. Und darum wollen
1943 II, 3 | Gesetze solchen Notlagen, den veränderten Zeitumständen, der öffentlichen
1944 Ein, 3 | Schreiben, weit davon entfernt, veraltet zu sein, vielmehr seine
1945 III, 7 | Die für das Staatswohl Verantwortlichen dürfen daher die materielle
1946 III, 6 | ungeordneten Neigungen zu verbessern, die guten zu fördern und
1947 III, 8 | beider Gemeinschaften sich verbinden und einen kann, und daß
1948 III, 1 | unversehrt und unverändert verbleiben. Denn Gott, der Schöpfer
1949 II, 3 | unter der Strafe des Bannes verbotenen Wortes bedienen: die Gebote
1950 II, 3 | Aktes fernhalten. Solche verbrecherische Freiheit nehmen einige für
1951 III, 4 | andere in Wort und Schrift verbreiten, was sie wollen, für die
1952 III, 8 | Klugheit möglichst weit verbreitet wissen, damit alle die gesunde
1953 I, 2 | Mitwirkung der Ehegatten verdankt.~Die christlichen Eltern
1954 II, 3 | Treue und Keuschheit, dort verderbliche Anreize zur Untreue. Hier
1955 III | suchen, um die genannten verderblichen Mißbräuche zu beseitigen
1956 II, 2 | auseinandergesetzt haben. Aber die ganze Verderblichkeit dieser Truggebilde erhellt
1957 III, 3 | ihr sittliches Leben vor Verderbnis zu bewahren. Und damit sie
1958 Ein, 2 | gefährlichen Irrlehren und verderbten Sitten sich auch unter den
1959 I, 4 | Gesellschaft die größten Verdienste.~ ~b) Die Ehe als Quelle
1960 II, 3 | erfahrene Ärzte bemühen, verdient alles Lob und alle Anerkennung;
1961 III, 3 | irgendeine selbstgemachte oder verdrehte Idee vom göttlichen Gesetz,
1962 II, 3 | Treue und Keuschheit zu verdunkeln trachten, sind es auch,
1963 III, 2 | aller Dinge anzubeten und zu verehren sich weigerten, sagt er: „
1964 III, 2 | das Opfer gottesfürchtiger Verehrung darbringt. Es ist also vor
1965 I, 4 | Verbindung, die in Wahrheit das verehrungswürdige Geheimnis der Vollendung
1966 II, 3 | ein „großes und überaus verehrungswürdiges Geheimnis“ erschien.64~~~~~~
1967 Ein, 4 | keiner entgegenstehenden Vereinbarung, auch der Gatten nicht,
1968 I, 3 | durch dieses Band nur zwei vereinigt und verbunden werden, hat
1969 I, 4 | können die durch das Eheband vereinigten Gläubigen der sakramentalen
1970 III, 7 | privaten und öffentlichen Vereinigungen, um so den Lebensnöten abzuhelfen.96~~~~~~
1971 I, 4 | gewährleistet; denn mit vereinten Kräften können die Eltern
1972 III, 8 | zu gestalten, damit durch vereintes Mühen und Sorgen beider
1973 III | gegenwärtig allenthalben vereitelt und mit Füßen getreten wird.
1974 II, 3 | Wissenschaft infolge von Vererbungen nur eine minderwertige Nachkommenschaft
1975 III, 2 | Naturwissenschaften (der Biologie, der Vererbungslehre und anderer ähnlicher) zur
1976 II, 1 | werden gerade ihnen die verfänglichsten Schlingen gelegt.~Zwar lassen
1977 II, 3 | etwa Rechnung tragen. Sie verfechten die Ansicht, man müsse den
1978 II, 3 | Erleichterung der Ehescheidung. Die Verfechter des Neuheidentums setzen
1979 II, 3 | fort. Ihr leidenschaftlich verfolgtes Ziel ist, die Ehescheidung
1980 II, 3 | seines Leibes kein anderes Verfügungsrecht, als daß er sie ihrem natürlichen
1981 III, 3 | überfallen, täuschen und verführen kann. Dies um so mehr, als
1982 I, 4 | daran, daß sie sich nicht vergänglicher Dinge wegen oder um den
1983 II, 3 | und erbarmungsvolle Gott vergelten und er wird ihr ihren Lohn
1984 I, 4 | wiederhergestellt durch jene nie zu vergessenden Worte: „Was Gott verbunden
1985 Ein, 2 | anvertrauten Schaffe von den vergifteten Weiden abzuwehren und, soviel
1986 I, 4 | ein ungenütztes, im Acker vergrabenes Talent bleiben, wenn die
1987 III, 5 | Pflichten zu erfüllen. Es verhält sich da wie im natürlichen
1988 II, 3 | sich davor hüten, daß die verhängnisvolle Vermögenslage Anlaß zu einem
1989 III, 6 | und Lebenserfahrung vor verhängnisvollem Fehlgriff bewahrt zu bleiben
1990 III, 8 | Sorge tragen können, um die verhängnisvollen Gefahren, ja den bereits
1991 II, 3 | Vermögenslage Anlaß zu einem noch verhängnisvolleren Irrtum wird. Es kann keine
1992 Ein, 4 | Pflichten und dem von ihm verheißenen Segen.~ ~
1993 III, 6 | das erste Gebot mit einer Verheißung ist – „damit es dir wohl
1994 II, 1 | schimpflichsten Laster werden verherrlicht oder wenigstens in schillernden
1995 II, 3 | oder Seelenhirte, was Gott verhüte, selber die ihm anvertrauten
1996 II, 3 | die Weckung neuen Lebens verhütet wird. Das hat Onan, des
1997 III, 3 | Ansichten als gefährlich oder verkehrt verboten und verurteilt
1998 I, 1 | geadelt und zugleich das verkehrte Begehren in den rechten
1999 II, 3 | Gut der Ehe mit den andern verkettet ist. Aber davon abgesehen
2000 I, 4 | Recht mit jeder wahren Ehe verknüpfte Bindung auf Lebenszeit in
2001 II, 3 | Beruf der Gattin und Mutter verknüpften natürlichen Lasten von sich
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