11-gesta | geste-vermo | verna-zwolf
N.
501 39 | dergleichen auf die gleiche Stufe gestellt werden, da diese mehr Frucht
502 30 | beflecken oder sie als ein gewaltiges, aber doch veraltetes Monument
503 30 | entsprechendes und reicheres Gewand angelegt werden; man kann
504 15 | die unter sich sogar in gewissem Sinn im Widerspruch stehen,
505 42 | anvertraute Lehramt nicht ruhigen Gewissens ausüben können, wenn sie
506 32 | obwohl sie untereinander in gewisser Weise im Gegensatz stehen.
507 3 | allen leicht, mit fester Gewißheit und ohne jeglichen Irrtum
508 16 | durch die Verachtung der gewöhnlich überlieferten Lehre gegenüber,
509 18 | haben sich einige daran gewöhnt, das nicht zu beachten,
510 25 | Welt einen Anfang hat, und gezeigt, daß die Schöpfung notwendig
511 25 | gelangte. So wird in Zweifel gezogen, daß der menschliche Verstand
512 28 | sind Wir mit schwerer Sorge gezwungen, diese bereits bekannten
513 25 | nicht zu wundern, daß das Gift dieser Neuerungen in alle
514 37 | gleiche Freiheit. Darum können Gläubige sich nicht der Meinung anschließen,
515 16 | geprägt wurden, um eine Glaubenslehre verständlich zu machen,
516 7 | auch für die christlichen Glaubenssätze.~
517 14 | Vergleich kommt mit den Glaubenssätzen der von der Kirche Getrennten,
518 34 | Natur nach sehr eng mit dem Glaubensunterricht verbunden sind, die natürliche
519 17 | gefeilt haben, um geistige Glaubenswahrheiten noch stets genauer in Werte
520 33 | noch, der ”Doctor Communis” glaubt, daß der Verstand in irgendeiner
521 29 | göttliche Zeichen aufzuzeigen; gleicherweise soll sie auch das Gesetz,
522 21 | der Geschichtswissenschaft gleichgestellt werden, da Gott der Kirche
523 21 | Depositum fidei” nur dunkel und gleichsam eingehüllt enthalten sind.
524 26 | Vereinigung mit den gläubigen Gliedern im geheimnisvollen Leibe
525 43 | Irrenden könnten anders glücklich in den Schoß der Kirche
526 44 | als den Träger himmlischer Gnaden und als den Beweis Unseres
527 33 | gemütsmäßige natürliche oder gnadenhafte ”Naturgleichheit” (Connaturalitas)
528 34 | verbunden sind, die natürliche Gotteserkenntnis (Theodizee) und die natürliche
529 21(4) | Pius IX., Inter gravissimas, 28 oct. 1870, Acta, voI.
530 11 | andere Gefahr, die umso größer ist, als sie sich mehr in
531 30 | werden, sondern muß sie mit größter Sorgfalt prüfen und nach
532 30 | Wahrheit mit großer Gefahr und großem Schaden für seinen Glauben
533 23 | die von so vielen und so großen Exegeten unter der Aufsicht
534 10 | Philosophen und Theologen aus der gründlichen Untersuchung dieser Lehren
535 21 | Frucht bleibt. Aus diesem Grunde kann auch die sogenannte
536 29 | die unerschütterlichen Grundgesetze der Metaphysik – vom hinreichenden
537 8 | Schrift enthalten ist, als Grundlage der Theologie anerkennen
538 38 | die für unser Heil von grundlegender Bedeutung sind; zugleich
539 Seg | Ehrwürdige Brüder, Gruß und Apostolischen Segen !~ ~
540 32 | verteidige, es gebe eine absolut gültige Metaphysik; während sie
541 7 | Wahrheit und jedes allgemein gültigen Gesetzes vernichtet, sowohl
542 33 | irgendeiner Weise die höheren Güter der natürlichen oder übernatürlichen
543 33 | Connaturalitas) mit diesen Gütern verspürt.10 Es versteht
544 1 | Wahrheit war von jeher für alle Guten, besonders die gläubigen
545 18 | Glaubensschatz anvertraut hat, d. h. die Heilige Schrift und
546 18 | sich mehr oder weniger der Häresie nähern, und also ”auch die
547 | hätte
548 12 | Wenn diese nur die Absicht hätten, durch Einführung irgendeiner
549 22 | der Moral und der Religion handeln. In falscher Weise sprechen
550 25 | Vorherwissen Gottes um die freien Handlungen der Menschen: All diese
551 31 | seine Lehre fernerhin in Harmonie mit der göttlichen Offenbarung
552 30 | besonders die Grundsätze und Hauptlinien, die Wir oben erwähnten,
553 38 | Volkes angepaßten Sprache die Hauptwahrheiten, die für unser Heil von
554 5 | beobachtet, kann leicht die Hauptwege erkennen, die nicht wenige
555 8 | Offenbarung erheben, desto heftiger das Lehramt der Kirche verachten,
556 21 | Diesen Glaubensschatz hat der Heiland weder den einzelnen Christgläubigen
557 17 | außergewöhnlicher Geisteskraft und Heiligkeit unter der Aufsicht des kirchlichen
558 26 | Gegenwart Christi in der heiligsten Eucharistie auf einen gewissen
559 40 | entgegentreten, als dann erst die Heilmittel verordnen, wenn das Übel
560 16 | durch die Kirche wie ein heller Stern den Verstand des Menschen.
561 18 | stellen dieses Lehramt als ein Hemmnis für den Fortschritt und
562 8 | die menschliche Vernunft herabsetzen, und je höher sie in ihrer
563 17 | das vom Winde hin- und hergetrieben wird. Die Verachtung der
564 11 | manche fragten, ob nicht die herkömmliche Apologetik mehr ein Hindernis
565 37 | Erbsünde sagen; diese geht hervor aus der wirklich begangenen
566 25 | notwendigen Freigebigkeit Gottes hervorgehe; verneint wird ebenfalls
567 13 | traurigen Sucht nach Neuerungen hervorgehen oder einen lobenswerten
568 39 | Alten Testamentes sosehr hervorleuchtet; darum muß auch von seinen
569 19 | in den Fragen, in denen hervorragende Geisteslehrer verschiedener
570 32 | mittelalterlichen Menschen in hervorragender Weise anpaßte; aber – so
571 2 | das der Schöpfer in unser Herz legte, kommen kann, so bestehen
572 28 | nicht verdient; traurigen Herzens sind Wir mit schwerer Sorge
573 11 | Frage vorlegen, ob nicht die heutige Theologie und ihre Methode,
574 15 | auch in den Begriffen der heutigen Philosophie ausgedrückt
575 | hier
576 25 | menschliche Verstand ohne Hilfe der göttlichen Offenbarung
577 44 | geben Wir als den Träger himmlischer Gnaden und als den Beweis
578 17 | einem Rohr, das vom Winde hin- und hergetrieben wird.
579 16 | wahrhaftig nicht auf ein so hinfälliges Fundament. Sie stützen sich
580 29 | Grundgesetze der Metaphysik – vom hinreichenden Grund, von der Ursächlichkeit
581 21 | authentischen Erklärung hinterlassen, sondern allein dem kirchlichen
582 36 | durch bis jetzt gefundene Hinweise und durch Schlußfolgerungen
583 26 | die Anschauung der Seligen hinzuordnen und sie dazu zu berufen.
584 44 | Hoffnung, die wächst durch Eure Hirtensorge, geben Wir als den Träger
585 7 | kommt noch ein falscher ”Historizismus”, der nur auf das Geschehen
586 30 | entdeckten Wahrheit; Gott, die höchste Wahrheit, hat den menschlichen
587 20 | die Päpste darin nicht ihr höchstes Lehramt ausüben. Sie sind
588 8 | Vernunft herabsetzen, und je höher sie in ihrer Begeisterung
589 33 | in irgendeiner Weise die höheren Güter der natürlichen oder
590 18 | Zwang an, der Theologen von höherer Bildung davon abhält, ihre
591 29 | überliefert ist, also auch ein höheres Ansehen besitzt, weil das
592 14 | Väter zurückzukehren. So hoffen sie, daß das Dogma, gereinigt
593 44 | 44 In dieser Hoffnung, die wächst durch Eure Hirtensorge,
594 11 | in den Schein der Tugend hüllt. Viele, die den Zwiespalt
595 5 | heute die Welt außerhalb der Hürde Christi beobachtet, kann
596 22 | von Christus dem Herrn als Hüterin und Erklärerin des ganzen
597 5 | verlangen sie; vermessentlich huldigen sie der monistischen und
598 37 | sich aber um eine andere Hypothese handelt, den so genannten
599 31(8) | C.I.C., can. 1366, 2.~
600 38(13) | Die 16 ianuarii 1948 : A.A.S. vol. XL, pp.
601 30 | leichtsinnig all die neuen Ideen in sich aufnehmen, die täglich
602 35 | Hypothesen sich direkt oder indirekt gegen die Offenbarung wenden,
603 11 | Eifer treiben, von ihrem Inneren drängen und brennen in unüberlegter
604 33 | insofern, als er in seinem Innern eine gewisse gemütsmäßige
605 26 | Gegenwart Christi und Seiner innigen Vereinigung mit den gläubigen
606 33 | Sittenordnung begreifen könne, insofern, als er in seinem Innern
607 36 | Fachleute beider Gebiete sei, insoweit sie Forschungen anstellt
608 15 | sich im Laufe der Zeit als Instrument bedient, neue Begriffe an
609 21(4) | Pius IX., Inter gravissimas, 28 oct. 1870,
610 32 | während das moderne Denken interessiert sein müsse an der ”Existenz”
611 33 | das Gefühl eine gewisse intuitive Kraft haben, und daß der
612 41 | Zusammenkünften, in Schriften irgendwelcher Art solche Meinungen vorgebracht,
613 | irgendwie
614 43 | glauben, die Getrennten und Irrenden könnten anders glücklich
615 32 | diese unsere Philosophie irrtümlicherweise die Meinung verteidige,
616 22 | Satz, nach dem sich die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift nur
617 44 | August 1950,~im zwölften Jahr unseres Pontifikates.~ ~
618 27 | gebunden an die vor einigen Jahren in einem Rundschreiben erklärte
619 17 | Leitung des Heiligen Geistes jahrhundertelang geformt und gefeilt haben,
620 | jedem
621 | jedes
622 43 | Wahrheit der Kirche, ohne jegliche Entstellung und jeden Abstrich,
623 3 | fester Gewißheit und ohne jeglichen Irrtum erkannt werden kann.1~
624 1 | von der Wahrheit war von jeher für alle Guten, besonders
625 30 | Grundsätze handelt oder jene Sätze, die sich auf die
626 13 | für viele, besonders den jüngeren Klerus und zum Schaden der
627 13 | Laienkreisen, besonders bei den Jugenderziehern. ~
628 4 | wunderbare Zeichen von Gott kamen, auf Grund derer schon in
629 32 | vereint werden. Aber kein Katholik kann daran zweifeln, daß
630 12 | Anforderungen anzupassen, gäbe es kaum einen Grund zur Besorgnis;
631 22 | 22 Kehren wir zu den neuen Ansichten
632 9 | abirrenden Ansichten zu kennen und zu beachten. Ja, diese
633 21 | falsch ist, nach der man klare Wahrheiten aus unklaren
634 41 | vorgebracht, noch sie auch Klerikern oder Christgläubigen auf
635 43 | aber auch mit der gebotenen Klugheit und Vorsicht untersuchen.
636 9 | falschen Ansichten häufig ein Körnchen Wahrheit liegt; endlich
637 40 | Seminarien und religiösen Kollegien zukommen lassen, weit von
638 5 | unterworfen sei. Die Freunde des Kommunismus aber benützen mit Freuden
639 21 | durch Erfahrung feststellen konnten, ohne Frucht bleibt. Aus
640 16 | Begriffen von den Allgemeinen Konzilien nicht nur angewandt, sondern
641 11 | schauen, den sie mit vereinten Kräften bekämpfen, sondern auch
642 9 | bekannt sein, weil schon Krankheiten nicht gut geheilt werden
643 15 | behaupten einige mit einiger Kühnheit, weil die Geheimnisse des
644 6 | nennt, die Wege bereitet; er kümmert sich nicht um das unveränderliche
645 16 | sich nicht an irgendein kurzlebiges philosophisches System binden
646 23 | in der Kirche verborgen lägen, allen geöffnet werden.
647 37 | genannten Polygenismus, läßt die Kirche nicht die gleiche
648 13 | Seminarien, sondern auch in Laienkreisen, besonders bei den Jugenderziehern. ~
649 14 | von der in der Kirche seit langem üblichen Ausdrucksweise
650 38 | Schreiben, das vor nicht langer Zeit von der Päpstlichen
651 38 | besten griechischen und lateinischen Autoren, auch von den Fachleuten
652 10 | zu entziehen trachten; so laufen sie Gefahr, sich unmerklich
653 8 | Willen die Notwendigkeit des lebendigen Lehramtes bezeugen. ~
654 34 | mit den Bedürfnissen des Lebens zusammenhängen und wie diese
655 2 | Selbstverleugnung, wenn sie auf die Lebensführung Einfluß gewinnen und sie
656 31 | Fundamente des Glaubens legt, wie auch mit Nutzen und
657 2 | der Schöpfer in unser Herz legte, kommen kann, so bestehen
658 37 | die Akten des kirchlichen Lehramts über die Erbsünde sagen;
659 31 | Grundsätzen des Englischen Lehrers. 8 Sie weiß ja nach einer
660 43 | Kraft und Anstrengung ihr Lehrfach fördern, sich aber auch
661 20 | sonstwie schon zum katholischen Lehrgut. Wenn die Päpste in ihren
662 42 | sie die von Uns erlassenen Lehrnormen nicht in religiösem Geist
663 32 | als in ganz verschiedenen Lehrsätzen, die sich ergänzen, obwohl
664 27 | daß der geheimnisvolle Leib Christi und die Römische
665 26 | Gliedern im geheimnisvollen Leibe Christi.~
666 30 | Theologe, nicht eilfertig und leichtsinnig all die neuen Ideen in sich
667 34 | Irrtümer keinen Schaden leiden. ~
668 4 | Vorurteile verleitet oder durch Leidenschaft und schlechten Willen angestachelt,
669 18 | 18 Leider gehen diese Neuerer von
670 26 | Genugtuung, die Christus für uns leistete. Es finden sich auch solche,
671 30 | Verstand erschaffen und leitet ihn, aber nicht so, daß
672 4 | Evidenz der äußeren Zeichen leugnen, die feststeht, wie auch
673 29 | Menschen schrieb, in das rechte Licht stellen; endlich auch zu
674 40 | darum wollen Wir ihnen lieber gleich beim Beginn entgegentreten,
675 22 | göttliche Sinn verborgen liege. Bei der Auslegung der Heiligen
676 33 | auch nur im Unterbewußtsein liegende Erkenntnis den Bemühungen
677 28 | einschlichen, die sich täuschen ließen von einem, unklugen Seeleneifer
678 27(6) | Litt. Enc. Mystici Corporis Christi,
679 35 | Rechnung halten. Es ist das lobenswert, soweit es sich um bewiesene
680 13 | Neuerungen hervorgehen oder einen lobenswerten Grund haben, werden nicht
681 32 | Beschreibung der Fragestellung und Lösung, mit der genauen Bestimmung
682 20(3) | Luc. 10,16.~
683 17 | bestehen und morgen fallen; es macht diese Auffassung das Dogma
684 29 | Behauptungen, die von geistvollen Männern allmählich aufgedeckt und
685 36 | Gebiet nicht die allergrößte Mäßigung und Vorsicht geböte. ~
686 11 | es eine Zeit gab, da sich manche fragten, ob nicht die herkömmliche
687 32 | anerkannt ist, heute von mancher Seite der Verachtung preisgibt,
688 30 | prüfen und nach rechtem Maß abwägen, um nicht die bereits
689 29 | und bestimmt wurden, zum Maßstab der göttlichen „Offenbarung“
690 | Mehrere
691 16 | gemeinsamer Übereinkunft im Laufe mehrerer Jahrhunderte geprägt wurden,
692 36 | verwegen diese Freiheit der Meinungsäußerung, da sie so tun, als sei
693 40 | wissen nun gut, daß die meisten katholischen Lehrer, die
694 36(11) | Cfr. Allocut. Pont. ad membra Academiae Scientiarum, 30
695 37 | abstammen, oder daß Adam eine Menge von Stammvätern bezeichne,
696 38 | Bericht vom Ursprung des Menschengeschlechtes und des auserwählten Volkes.~
697 3 | gegenwärtigen Zustande des Menschengeschlechts, von allen leicht, mit fester
698 22 | kirchlichen Lehramtes zu messen sei nach der Heiligen Schrift –
699 32 | wenigstens gegen den Wert der metaphysischen Schlußfolgerung wendet. ~
700 | mich
701 33 | Erkenntnis und den Willensakt miteinander. ~
702 32 | sich der Denkungsart des mittelalterlichen Menschen in hervorragender
703 30 | sich weder unmittelbar noch mittelbar auf den Glauben und die
704 35 | die katholische Religion möge mit dieser Wissenschaft
705 5 | vermessentlich huldigen sie der monistischen und pantheistischen Auffassung,
706 30 | gewaltiges, aber doch veraltetes Monument zu achten; denn die Wahrheit
707 3 | göttliche ”Offenbarung” moralisch notwendig ist, damit, was
708 17 | berauben, um ihre Stelle mutmaßliche Begriffe zu stellen und
709 27(6) | Litt. Enc. Mystici Corporis Christi, A.A.S.
710 39 | Erzählungen in keiner Weise mit Mythologien oder dergleichen auf die
711 | nachher
712 41 | Unserer heiligen Pflicht nachzukommen, schreiben Wir nach reiflicher
713 18 | Glaubens und der Sitten die nächste und allgemeine Norm sein
714 18 | oder weniger der Häresie nähern, und also ”auch die Konstitutionen
715 39 | volkstümlichen Erzählungen nahmen – was ruhig zugegeben werden
716 28 | Wissenschaft, die diesen Namen nicht verdient; traurigen
717 2 | schützt und regiert, sowie des Naturgesetzes, das der Schöpfer in unser
718 33 | natürliche oder gnadenhafte ”Naturgleichheit” (Connaturalitas) mit diesen
719 5 | auf dem eigenen Gebiet der Naturwissenschaften noch nicht sicher bewiesen
720 35 | zu den Fragen Stellung zu nehmen, die aus den positiven Wissenschaften
721 23 | symbolische oder geistige nennen; nach dieser Exegese würden
722 6 | sich ”Existenzialismus” nennt, die Wege bereitet; er kümmert
723 30 | vergrößern durch die Formung neuer zweckentsprechender Ausdrücke,
724 12 | durch Einführung irgendeiner Neuerung die kirchliche Lehre und
725 40 | offen oder versteckt durch Neuerungssucht oder übertriebenen apostolischen
726 18 | Wissenschaft hin. Einige Nichtkatholiken aber sehen es als ungerechten
727 | niemand
728 34 | 34 Es nimmt kein Wunder, daß diese neuen
729 18 | disputieren, und darum sei es nötig, zu den ersten Quellen zurückzugehen
730 36 | die ihr entgegensteht, mit nötigen Ernst abgewogen und beurteilt,
731 18 | die nächste und allgemeine Norm sein muß (da Christus, der
732 24 | von den Grundsätzen und Normen der Schrifterklärung entfernen,
733 25 | notwendig ist, da sie aus der notwendigen Freigebigkeit Gottes hervorgehe;
734 15 | gestalten sie aber auch notwendigerweise um. Darum halten sie es
735 36(11) | Academiae Scientiarum, 30 novembris 1941 : A.A.S vol XXXIII,
736 32 | klaren Unterscheidungen wohl nützlich sein könne zum Studium der
737 41 | Herrn den Bischöfen und Obern der Ordensgenossenschaften
738 21(4) | Inter gravissimas, 28 oct. 1870, Acta, voI. I, p.
739 22 | und erneuern den bereits öfters verworfenen Satz, nach dem
740 32 | alte oder neue, solche östlicher oder westlicher Völker,
741 28 | Wahrheiten zu wiederholen und offenbare Irrtümer wie ihre Gefahren
742 22 | Erklärerin des ganzen von Gott offenbarten Glaubensschatzes aufgestellt
743 13 | behandelt wird, das wird offener vorgestellt in privat verarbeiteten
744 25(5) | cath., cap. 1, De Deo rerum omnium creatore.~
745 41 | Bischöfen und Obern der Ordensgenossenschaften unter schwerer Verpflichtung
746 13 | nicht nur beim Welt und Ordensklerus und in den Seminarien, sondern
747 38 | nicht langer Zeit von der Päpstlichen Bibelkommission an den Erzbischof
748 5 | sie der monistischen und pantheistischen Auffassung, daß das Weltall
749 24 | der Enzyklika ”Spiritus Paraclitus” und von Uns selbst in der
750 38 | Bibelkommission an den Erzbischof von Paris gerichtet wurde.13 Es weist
751 30 | Ausdrücke, sie von weniger passenden, schulmäßigen Dingen freimachen,
752 32 | ein, daß die ”philosophia perennis” nur eine Philosophie der
753 26 | Frage auf, ob die Engel persönliche Geschöpfe sind, ob Stoff
754 44 | Gegeben zu Rom, bei St. Peter, am 12. August 1950,~im
755 18 | behaupten. Die Päpste, so pflegen sie zu sagen, wollen kein
756 30 | Darum soll der Christ, Philosoph oder Theologe, nicht eilfertig
757 32 | wenden ferner ein, daß die ”philosophia perennis” nur eine Philosophie
758 15 | entsprechend den verschiedenen Philosophien, deren sie sich im Laufe
759 16 | an irgendein kurzlebiges philosophisches System binden kann; die
760 37 | handelt, den so genannten Polygenismus, läßt die Kirche nicht die
761 36(11) | Cfr. Allocut. Pont. ad membra Academiae Scientiarum,
762 44 | im zwölften Jahr unseres Pontifikates.~ ~PIUS PP. XII.~
763 21 | kann auch die sogenannte positive Theologie nicht einfach
764 35 | Stellung zu nehmen, die aus den positiven Wissenschaften entspringen
765 18(2) | 4, De fide et ratione, post canones.~
766 6 | Idealismus”, ”Immanentismus” und ”Pragmatismus” wetteifert und sich ”Existenzialismus”
767 32 | diese Philosophie verachten, preisen sie andere Systeme hoch,
768 32 | mancher Seite der Verachtung preisgibt, als veraltet in der Form
769 31 | verlangt, daß ihre zukünftigen Priester in den philosophischen Fächern
770 16 | stützen sich im Gegenteil auf Prinzipien und Begriffe, die aus wahrheitsgemäßer
771 13 | wird offener vorgestellt in privat verarbeiteten Schriften,
772 39 | gesagt werden, daß sie alle Profanschriftsteller deutlich übertreffen. ~
773 24 | XIII. in der Enzyklika ”Providentissimus”, von Benedikt XV. in der
774 30 | sie mit größter Sorgfalt prüfen und nach rechtem Maß abwägen,
775 21 | ist, daß dieser doppelte Quell der Lehre göttlicher Offenbarung
776 8 | in den Grundsätzen des ”Rationalismus” erzogen wurden, heute nicht
777 32 | veraltet in der Form und rationalistisch –, wie sie sagen – in der
778 18(2) | cath., cap. 4, De fide et ratione, post canones.~
779 29 | Menschen schrieb, in das rechte Licht stellen; endlich auch
780 30 | Sorgfalt prüfen und nach rechtem Maß abwägen, um nicht die
781 9 | diese mehr oder weniger vom rechten Weg abirrenden Ansichten
782 2 | der Erbsünde haben. Darum reden sich Menschen in diesen
783 18 | abhält, ihre Lehrmeinungen zu reformieren. Und wenn auch dieses heilige
784 11 | vervollkommnet, sondern ganz reformiert werden müßte, damit das
785 2 | Vorsehung die Welt schützt und regiert, sowie des Naturgesetzes,
786 11 | werden müßte, damit das Reich Christi auf der ganzen Welt,
787 30 | mehr entsprechendes und reicheres Gewand angelegt werden;
788 41 | nachzukommen, schreiben Wir nach reiflicher Überlegung im Herrn den
789 22 | die von den Exegeten in rein menschlicher Weise erklärt
790 16 | sogenannten dogmatischen ”Relativismus” führen, sondern ihn bereits
791 42 | erlassenen Lehrnormen nicht in religiösem Geist annehmen und beim
792 25(5) | Fide cath., cap. 1, De Deo rerum omnium creatore.~
793 3(1) | De Fide cath., cap. 2, De revelatione.~
794 27 | geheimnisvolle Leib Christi und die Römische katholische Kirche ein und
795 18 | was die Rundschreiben der Römischen Päpste über die Natur und
796 17 | Auffassung das Dogma zu einem Rohr, das vom Winde hin- und
797 2 | bestehende Verhältnis angehen, ruhen in Wahrheiten, die die Welt
798 39 | Erzählungen nahmen – was ruhig zugegeben werden kann –,
799 42 | anvertraute Lehramt nicht ruhigen Gewissens ausüben können,
800 12 | aber nur zum allgemeinen Ruin. ~
801 33(10) | Cfr. S. Thom., Summa Theol., II–
802 30 | Grundsätze handelt oder jene Sätze, die sich auf die Weisheit
803 22 | bereits öfters verworfenen Satz, nach dem sich die Irrtumslosigkeit
804 21 | Offenbarung so viele und so große Schätze der Wahrheiten enthält,
805 26 | keine vernunftbegabten Wesen schaffen, ohne sie auf die Anschauung
806 11 | nicht nur auf den Atheismus schauen, den sie mit vereinten Kräften
807 34 | auf das Lehramt der Kirche schauten. Seine Aufgabe ist es nach
808 11 | als sie sich mehr in den Schein der Tugend hüllt. Viele,
809 21 | Quellen das lebendige Lehramt schenkte, um auch die Wahrheiten
810 4 | oder durch Leidenschaft und schlechten Willen angestachelt, sowohl
811 32 | Wert der metaphysischen Schlußfolgerung wendet. ~
812 36 | gefundene Hinweise und durch Schlußfolgerungen aus diesen bereits mit vollständiger
813 1 | die Ursache allertiefsten Schmerzes. Heute gilt das ganz besonders,
814 30 | aus der wir die Wahrheit schöpfen, aufgebaut sehen. Darum
815 17 | Bezeichnungen und Begriffe, die die scholastische Theologie gebraucht, führt
816 43 | anders glücklich in den Schoß der Kirche zurückgeführt
817 29 | die Herzen der Menschen schrieb, in das rechte Licht stellen;
818 42 | Verstand und dem Herzen ihrer Schüler einprägen. ~
819 36 | Grundsätze des Glaubens zu schützen.11 Einige überschreiten
820 2 | seine Vorsehung die Welt schützt und regiert, sowie des Naturgesetzes,
821 42 | genauestens befolgen. Diese schuldige Ehrfurcht und diesen Gehorsam,
822 30 | sie von weniger passenden, schulmäßigen Dingen freimachen, sie auch –
823 43 | davor hüten, die von Uns zum Schutz der Wahrheit des Glaubens
824 27 | dasselbe seien. 6 Andere schwächen die Notwendigkeit der Zugehörigkeit
825 17 | führt auch von selbst zur Schwächung der spekulativen Theologie,
826 36(11) | Pont. ad membra Academiae Scientiarum, 30 novembris 1941 : A.A.S
827 28 | ließen von einem, unklugen Seeleneifer oder einer Wissenschaft,
828 | seinem
829 | seit
830 32 | anerkannt ist, heute von mancher Seite der Verachtung preisgibt,
831 24 | wurden von Unseren Vorgängern sel. Angedenkens, Leo XIII.
832 2 | Menschen die Eigenhingabe und Selbstverleugnung, wenn sie auf die Lebensführung
833 26 | sie auf die Anschauung der Seligen hinzuordnen und sie dazu
834 8 | erzogen wurden, heute nicht selten zu den Quellen der göttlichen
835 37(12) | V, 12 – 19; Conc.Trid., sess. V, can. 1 – 4.~
836 15 | an die Stelle der alten setze, so daß sie auf verschiedene
837 31 | in wirkungsvoller Weise sichere Fundamente des Glaubens
838 33 | Vernunft zu helfen, zu einer sichereren und festeren Erkenntnis
839 30 | dieser Philosophie gibt es sicherlich verschiedene Fragen, die
840 34 | Theodizee) und die natürliche Sittenlehre (Ethik). Sie sind der Ansicht,
841 33 | natürlichen oder übernatürlichen Sittenordnung begreifen könne, insofern,
842 16 | diese Versuche nicht nur zum sogenannten dogmatischen ”Relativismus”
843 2 | Verstand wird in der Erkenntnis solcher Wahrheiten behindert durch
844 | sonstwie
845 28 | Herzens sind Wir mit schwerer Sorge gezwungen, diese bereits
846 41 | mit allem Eifer dafür zu sorgen, daß weder in der Schule,
847 30 | sondern muß sie mit größter Sorgfalt prüfen und nach rechtem
848 39 | Büchern des Alten Testamentes sosehr hervorleuchtet; darum muß
849 35 | Es ist das lobenswert, soweit es sich um bewiesene Tatsachen
850 21 | ihre Kraft, während die Spekulation, die eine weitere Untersuchung
851 17 | selbst zur Schwächung der spekulativen Theologie, der sie keine
852 24 | Enzyklika „Divino afflante Spiritu”. ~
853 24 | Benedikt XV. in der Enzyklika ”Spiritus Paraclitus” und von Uns
854 38 | gebildeten Volkes angepaßten Sprache die Hauptwahrheiten, die
855 22 | handeln. In falscher Weise sprechen sie über einen menschlichen
856 4 | die Gott zu unseren Herzen spricht. ~
857 27(6) | A.A.S. vol. XXXV, p. 193 sq.~
858 44 | Segen.~ ~Gegeben zu Rom, bei St. Peter, am 12. August 1950,~
859 5 | Auffassung, daß das Weltall einer ständigen Entwicklung unterworfen
860 37 | daß Adam eine Menge von Stammvätern bezeichne, weil auf keine
861 37 | die nicht von ihm, als dem Stammvater aller auf natürliche Weise
862 35 | dieser Wissenschaft möglichst stark Rechnung halten. Es ist
863 29 | der menschlichen Vernunft stellt, der es zukommt, die Existenz
864 35 | jetzt noch zu den Fragen Stellung zu nehmen, die aus den positiven
865 16 | die Kirche wie ein heller Stern den Verstand des Menschen.
866 26 | persönliche Geschöpfe sind, ob Stoff und Geist sich wesentlich
867 30 | daß er der in ehrlichem Streben erworbenen Wahrheit täglich
868 39 | Einbildungskraft sind als des Strebens nach Wahrheit und Einfachheit,
869 40 | Lehrer, die die Früchte ihrer Studien den Universitäten, Seminarien
870 39 | dergleichen auf die gleiche Stufe gestellt werden, da diese
871 18 | beachten, mit denen der Heilige Stuhl falsche Ansichten dieser
872 26 | philosophischen Begriff der Substanz stütze, müsse so verändert
873 31 | Unterricht wie auch in der Suche nach verborgenen Wahrheiten;
874 13 | sie nun aus der traurigen Sucht nach Neuerungen hervorgehen
875 33(10) | Cfr. S. Thom., Summa Theol., II–II, quaest. 1,
876 23 | Schrifterklärung weichen, die sie die symbolische oder geistige nennen; nach
877 26 | Eucharistie auf einen gewissen Symbolismus zurückgeführt werde. Demnach
878 38 | sich die Vertreter dieses Systems auf ein Schreiben, das vor
879 30 | philosophischen Äußerungen kann nicht täglichen Veränderungen unterworfen
880 33 | Verstand berücksichtige, die Tätigkeit des Willens aber und der
881 28 | Söhne einschlichen, die sich täuschen ließen von einem, unklugen
882 39 | Beistand göttlicher Eingebung taten, der sie bei der Wahl und
883 35 | soweit es sich um bewiesene Tatsachen handelt; es heißt aber,
884 25 | dieser Neuerungen in alle Teile der Theologie gelangte.
885 [Titel]| Text~
886 34 | natürliche Gotteserkenntnis (Theodizee) und die natürliche Sittenlehre (
887 33(10) | Cfr. S. Thom., Summa Theol., II–II, quaest. 1, art.
888 30 | der Christ, Philosoph oder Theologe, nicht eilfertig und leichtsinnig
889 33(10) | Cfr. S. Thom., Summa Theol., II–II, quaest.
890 17 | 17 Es wäre sehr töricht, die Begriffe und Bezeichnungen,
891 10 | heiligen Lehramtes zu entziehen trachten; so laufen sie Gefahr, sich
892 35 | Heiligen Schrift oder der Tradition in Berührung stehen. Wenn
893 44 | Hirtensorge, geben Wir als den Träger himmlischer Gnaden und als
894 22 | Überlieferung” keine Rechnung tragen, so daß mehr die Lehre der
895 32 | Wahrheiten, besonders die transzendenten, könnten keinen geeigneteren
896 34 | über Gott oder ein anderes transzendentes Wesen zu beweisen, sondern
897 38 | gibt ein System Anlaß zur Trauer, das die geschichtlichen
898 33 | entgegengesetzten Meinungen treffen kann; dabei vermischt er
899 11 | von einem unklugen Eifer treiben, von ihrem Inneren drängen
900 11 | unter Beiseitesetzung der trennenden Fragen nicht nur auf den
901 37(12) | Cfr. Rom. V, 12 – 19; Conc.Trid., sess. V, can. 1 – 4.~
902 26 | Entscheidungen des Konzils von Trient, ebenso wie dieser der Sünde
903 8 | Verwirrung der Meinungen tröstet es Uns ein wenig, zu sehen,
904 11 | sich mehr in den Schein der Tugend hüllt. Viele, die den Zwiespalt
905 40 | Heilmittel verordnen, wenn das Übel bereits eingewurzelt ist.~
906 1 | das ganz besonders, da Wir überall Angriffe gegen die Grundlagen
907 12 | Besorgnis; aber in dem unklugen Übereifer ihres ”Irenismus” halten
908 16 | Gelehrten nach gemeinsamer Übereinkunft im Laufe mehrerer Jahrhunderte
909 37 | durch die Geburt auf alle überging und jedem einzelnen zu eigen
910 30 | neue Erkennniswahrheiten zu überhöhen, in der gleichen Ordnung
911 30 | Erörterung der Fachgelehrten überlassen werden; aber für verschiedene
912 41 | schreiben Wir nach reiflicher Überlegung im Herrn den Bischöfen und
913 31 | 31 Nach diesen Überlegungen versteht man leicht, warum
914 29 | christlicher Jahrhunderte überliefert ist, also auch ein höheres
915 16 | Verachtung der gewöhnlich überlieferten Lehre gegenüber, sowie der
916 26 | Andere verwerfen es, daß die übernatürliche Ordnung ein freies Geschenk
917 2 | die die Welt der Sinne überragen. Diese verlangen vom Menschen
918 36 | Glaubens zu schützen.11 Einige überschreiten nun verwegen diese Freiheit
919 39 | Profanschriftsteller deutlich übertreffen. ~
920 13 | zurückhaltend sind, offen, in übertriebene Weise vor; und zwar zum
921 40 | durch Neuerungssucht oder übertriebenen apostolischen Eifer Verbreitung
922 33 | kann; dabei vermischt er in übler Weise die Erkenntnis und
923 14 | in der Kirche seit langem üblichen Ausdrucksweise und den Begriffen
924 11 | eine andere Gefahr, die umso größer ist, als sie sich
925 19 | verschiedenen Fragen, die vorher umstritten waren, nachher keine Verschiedenheit
926 20 | Urteil über eine bislang umstrittene Frage aussprechen, dann
927 11 | unüberlegter Begierde, die Umzäunungen zu entfernen, durch die
928 18 | sagen, nur um eine mehr unbestimmte Auffassung vorherrschen
929 29 | menschlichen Erkenntnis, die unerschütterlichen Grundgesetze der Metaphysik –
930 25 | ebenfalls das ewige und unfehlbare Vorherwissen Gottes um die
931 18 | Nichtkatholiken aber sehen es als ungerechten Zwang an, der Theologen
932 40 | Früchte ihrer Studien den Universitäten, Seminarien und religiösen
933 21 | man klare Wahrheiten aus unklaren beweisen will; im Gegenteil
934 5 | Gelehrte wählten. Einige lassen unklug und urteilslos die sogenannte
935 10 | laufen sie Gefahr, sich unmerklich den geoffenbarten Wahrheiten
936 34 | Vatikanischen Konzils. Es wäre unnötig, diese Irrtümer zu betrauern,
937 16 | bestätigt wurden; es ist darum unrecht, sie fallen zu lassen. ~
938 33 | diese, wenn auch nur im Unterbewußtsein liegende Erkenntnis den
939 32 | sich ergänzen, obwohl sie untereinander in gewisser Weise im Gegensatz
940 20 | mehr der freien Erörterung unterliegen kann. ~
941 31 | philosophischen Fächern unterrichtet werden ”nach der Methode,
942 26 | und Geist sich wesentlich unterscheiden. Andere verwerfen es, daß
943 36 | Entwicklungslehre Gegenstand der Untersuchungen und Besprechungen der Fachleute
944 11 | Inneren drängen und brennen in unüberlegter Begierde, die Umzäunungen
945 6 | alles, was absolut, fest, unveränderlich ist, leugnet, haben dem
946 6 | kümmert sich nicht um das unveränderliche Wesen der Dinge und wendet
947 34 | und Pius X.; sie sind auch unvereinbar mit Verordnungen des Vatikanischen
948 21 | gehen. Darum fügte Unser unvergeßlicher Vorgänger, Pius IX., bei
949 12 | Bollwerk und Stütze des unversehrten Glaubens dastehen; wenn
950 40 | diese neuen Auffassungen die Unvorsichtigen anlocken können; darum wollen
951 29 | des christlichen Glaubens unwiderleglich durch göttliche Zeichen
952 10 | wissenschaftlichen Fortschritts für unwissend gehalten zu werden, und
953 1 | Kirche, der Grund und die Ursache allertiefsten Schmerzes.
954 29 | hinreichenden Grund, von der Ursächlichkeit und Zweckhaftigkeit – und
955 2 | Hindernisse, von seiner ursprünglichen Fähigkeit einen wirklich
956 4 | der Bildung eines sicheren Urteils der ”Glaubwürdigkeit” um
957 5 | Einige lassen unklug und urteilslos die sogenannte Entwicklungslehre,
958 44 | und als den Beweis Unseres väterlichen Wohlwollens Euch allen einzeln,
959 3(1) | Conc. Vatic., D. B. 1876, Const. De
960 26 | Substanz stütze, müsse so verändert werden, daß die wirkliche
961 32 | Verachtung preisgibt, als veraltet in der Form und rationalistisch –,
962 26 | Wesensverwandlung, die sich auf den veralteten philosophischen Begriff
963 30 | ein gewaltiges, aber doch veraltetes Monument zu achten; denn
964 13 | offener vorgestellt in privat verarbeiteten Schriften, in Verlesungen
965 16 | Lehramt benützt werden, verbessert und gefeilt werden können;
966 32 | notwendig ist - einiger Verbesserungen oder Ergänzungen mit dem
967 36 | 36 Aus diesem Grund verbietet das Lehramt der Kirche nicht,
968 30 | der gleichen Ordnung und Verbindung, in der wir die Natur selbst,
969 31 | wie auch in der Suche nach verborgenen Wahrheiten; daß seine Lehre
970 18 | dieser Art verworfen und verboten hat.“ 2 Mit Absicht haben
971 5 | wirkungsvoller zu verteidigen und verbreiten, wobei sie jeden Gedanken
972 11 | Anschauung wirkungsvoller verbreitet werden könne. ~
973 34 | mit dem Glaubensunterricht verbunden sind, die natürliche Gotteserkenntnis (
974 13 | Unterscheidungen, in mehr verdeckter Weise gelehrt wird, das
975 30 | Glauben zu verlieren oder zu verderben.~
976 28 | die diesen Namen nicht verdient; traurigen Herzens sind
977 22 | der Heiligen Schrift. Sie verdrehen kühn den Sinn der Definition
978 33 | und des bösen Willens so verdunkelt wird, daß er nicht mehr
979 26 | Christi und Seiner innigen Vereinigung mit den gläubigen Gliedern
980 32 | mit dem katholischen Dogma vereint werden. Aber kein Katholik
981 11 | Atheismus schauen, den sie mit vereinten Kräften bekämpfen, sondern
982 39 | 39 Wenn auch die alten Verfasser der Heiligen Bücher einiges
983 39 | darum muß auch von seinen Verfassern gesagt werden, daß sie alle
984 39 | so darf man doch nie vergessen, daß sie es unter dem Beistand
985 18 | gerät doch immer wieder in Vergessenheit, als wenn sie nicht bestände,
986 14 | sind, zu einem fruchtbaren Vergleich kommt mit den Glaubenssätzen
987 30 | werden; man kann ihre Kraft vergrößern durch die Formung neuer
988 2 | den Menschen bestehende Verhältnis angehen, ruhen in Wahrheiten,
989 12 | ihre Methode den modernen Verhältnissen und Anforderungen anzupassen,
990 36 | geschaffen sind. Es sollen diese Verhandlungen in der Weise geschehen,
991 11 | die den Zwiespalt und die Verirrung der Geister betrauern, lassen
992 2 | Einbildungskraft, wie auch durch die verkehrten Leidenschaften, die ihren
993 8 | Theologie anerkennen und verkünden. Zugleich aber ist es zu
994 31 | leicht, warum die Kirche verlangt, daß ihre zukünftigen Priester
995 4 | entweder durch Vorurteile verleitet oder durch Leidenschaft
996 13 | verarbeiteten Schriften, in Verlesungen und Besprechungen. Diese
997 30 | Schaden für seinen Glauben zu verlieren oder zu verderben.~
998 5 | Dinge zu und verlangen sie; vermessentlich huldigen sie der monistischen
999 33 | Meinungen treffen kann; dabei vermischt er in übler Weise die Erkenntnis
1000 30 | ehrlichem Suchen entdecken wird, vermögen nicht im Gegensatz zu stehen
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