11-gesta | geste-vermo | verna-zwolf
N.
1001 33 | und der Gemütsbewegungen vernachlässige. Das entspricht nicht der
1002 17 | genauer in Werte zu fassen, zu vernachlässigen, zu verwerfen oder ihres
1003 21 | Untersuchung des Glaubensschatzes vernachlässigt, wie Wir durch Erfahrung
1004 25 | Freigebigkeit Gottes hervorgehe; verneint wird ebenfalls das ewige
1005 26 | Behauptung, Gott könne keine vernunftbegabten Wesen schaffen, ohne sie
1006 13 | kirchlichen . Autorität. Was bei Veröffentlichungen in Buchform mit mehr Vorsicht
1007 40 | dann erst die Heilmittel verordnen, wenn das Übel bereits eingewurzelt
1008 34 | sind auch unvereinbar mit Verordnungen des Vatikanischen Konzils.
1009 36 | der katholische Glaube uns verpflichtet, daran festzuhalten, daß
1010 41 | Ordensgenossenschaften unter schwerer Verpflichtung für ihr Gewissen vor, mit
1011 19 | hervorragende Geisteslehrer verschiedener Meinung sind; die Geschichte
1012 19 | umstritten waren, nachher keine Verschiedenheit der Meinungen zugelassen
1013 23 | Testamentes, die heute wie ein verschlossener Brunnen in der Kirche verborgen
1014 23 | Weise, so behaupten sie, verschwinden alle Schwierigkeiten, die
1015 33 | Connaturalitas) mit diesen Gütern verspürt.10 Es versteht sich, wie
1016 12 | Hindernisse der brüderlichen Verständigung, die auf den Gesetzen und
1017 16 | wurden, um eine Glaubenslehre verständlich zu machen, stützen sich
1018 4 | der Kraft des natürlichen Verstandes der göttliche Ursprung der
1019 33 | der Mensch, wo er durch Verstandestätigkeit nicht mit Sicherheit die
1020 40 | sind, die heute offen oder versteckt durch Neuerungssucht oder
1021 16 | zeigen deutlich, daß diese Versuche nicht nur zum sogenannten
1022 32 | irrtümlicherweise die Meinung verteidige, es gebe eine absolut gültige
1023 29 | anerkannt und zugelassen, verteidigt den wirklichen Wert der
1024 38 | verteidigen berufen sich die Vertreter dieses Systems auf ein Schreiben,
1025 11 | gebilligt werden, nicht nur vervollkommnet, sondern ganz reformiert
1026 36 | Einige überschreiten nun verwegen diese Freiheit der Meinungsäußerung,
1027 8 | 8 Bei einer solchen Verwirrung der Meinungen tröstet es
1028 18 | falsche Ansichten dieser Art verworfen und verboten hat.“ 2 Mit
1029 22 | erneuern den bereits öfters verworfenen Satz, nach dem sich die
1030 34 | anzunehmen seien, um der Verzweiflung aus dem Wege zu gehen und
1031 23 | ihre Auslegung, die von so vielen und so großen Exegeten unter
1032 34 | Wesen zu beweisen, sondern vielmehr zu zeigen, wie doch die
1033 32 | östlicher oder westlicher Völker, in einer Art, die andeuten
1034 21(4) | gravissimas, 28 oct. 1870, Acta, voI. I, p. 260.~
1035 44 | wie auch Eurem Klerus und Volk von Herzen den Apostolischen
1036 33 | der Gesamtseele für die volle Erkenntnis und Erfassung
1037 15 | Begriffe fassen lassen, die vollständig der Wahrheit entsprechen,
1038 11 | gute und aufrechte Menschen voneinander getrennt sind; sie geben
1039 35 | es heißt aber, vorsichtig voranzugehen, wenn es sich mehr um Hypothesen
1040 36 | abgewogen und beurteilt, vorausgesetzt, daß alle bereit sind, das
1041 21 | was das lebendige Lehramt vorbringt, sich in der Heiligen Schrift
1042 24 | aufgestellt wurden von Unseren Vorgängern sel. Angedenkens, Leo XIII.
1043 41 | irgendwelcher Art solche Meinungen vorgebracht, noch sie auch Klerikern
1044 13 | den gleichen Ausdrücken vorgelegt, auch nicht immer unter
1045 13 | behandelt wird, das wird offener vorgestellt in privat verarbeiteten
1046 19 | verschiedenen Fragen, die vorher umstritten waren, nachher
1047 18 | mehr unbestimmte Auffassung vorherrschen zu lassen, die sie aus den
1048 25 | das ewige und unfehlbare Vorherwissen Gottes um die freien Handlungen
1049 11 | sie ernstlich die Frage vorlegen, ob nicht die heutige Theologie
1050 36 | der Offenbarung kein Grund vorliege, der auf diesem Gebiet nicht
1051 21 | bei der Erklärung, daß es vornehmste, Aufgabe der Theologie sei,
1052 2 | Gottes, der durch seine Vorsehung die Welt schützt und regiert,
1053 4 | Mensch kann ja entweder durch Vorurteile verleitet oder durch Leidenschaft
1054 34 | philosophischen Fächer zu wachen, damit die katholischen
1055 44 | In dieser Hoffnung, die wächst durch Eure Hirtensorge,
1056 5 | die nicht wenige Gelehrte wählten. Einige lassen unklug und
1057 11 | solchen, die so weit zu gehen wagen, daß sie ernstlich die Frage
1058 30 | Entfernung etwaiger Irrtümer, das Wahre durch andere neue Erkennniswahrheiten
1059 2 | zweifelhaft, was sie nicht wahrhaben möchten. ~
1060 16 | zu machen, stützen sich wahrhaftig nicht auf ein so hinfälliges
1061 16 | Prinzipien und Begriffe, die aus wahrheitsgemäßer Erkenntnis der geschaffenen
1062 1 | der christlichen Kultur wahrnehmen. ~
1063 | war
1064 19 | Fragen, die vorher umstritten waren, nachher keine Verschiedenheit
1065 23 | einer neuen Schrifterklärung weichen, die sie die symbolische
1066 30 | Sätze, die sich auf die Weisheit von Jahrhunderten wie auch
1067 31 | Englischen Lehrers. 8 Sie weiß ja nach einer Erfahrung
1068 38 | Paris gerichtet wurde.13 Es weist ausdrücklich darauf hin,
1069 21 | die Spekulation, die eine weitere Untersuchung des Glaubensschatzes
1070 5 | pantheistischen Auffassung, daß das Weltall einer ständigen Entwicklung
1071 32 | Atheismus oder wie er sich wenigstens gegen den Wert der metaphysischen
1072 17 | Glaubenswahrheiten noch stets genauer in Werte zu fassen, zu vernachlässigen,
1073 17 | zu verwerfen oder ihres Wertes zu berauben, um ihre Stelle
1074 39 | sie bei der Wahl und der Wertung dieser Dokumente vor allem
1075 32 | Philosophie der unveränderlichen Wesenheiten sei, während das moderne
1076 26 | behaupten, die Lehre von der Wesensverwandlung, die sich auf den veralteten
1077 26 | ob Stoff und Geist sich wesentlich unterscheiden. Andere verwerfen
1078 30 | Aber es kann auch in diesen wesentlichen Fragen der Philosophie ein
1079 29 | selbst, ihre Grundsätze und wesentlichsten Behauptungen, die von geistvollen
1080 32 | neue, solche östlicher oder westlicher Völker, in einer Art, die
1081 6 | Immanentismus” und ”Pragmatismus” wetteifert und sich ”Existenzialismus”
1082 21 | enthalten sei, nicht ohne wichtigen Grund die Worte hinzu: ”
1083 4 | übernatürlichen Einflüsterungen widerstehen, durch die Gott zu unseren
1084 15 | der Dogmen bestehe in der Wiedergabe der verschiedenen aufeinanderfolgenden
1085 28 | bekannten Wahrheiten zu wiederholen und offenbare Irrtümer wie
1086 | will
1087 33 | behaupten, daß nämlich der Wille und das Gefühl eine gewisse
1088 33 | Vernunft helfen kann. Den Willensaffekten die Kraft zuerkennen, der
1089 33 | Weise die Erkenntnis und den Willensakt miteinander. ~
1090 17 | Dogma zu einem Rohr, das vom Winde hin- und hergetrieben wird.
1091 42 | sie fortwährend in ihrem Wirken dem kirchlichen Lehramt
1092 29 | zugelassen, verteidigt den wirklichen Wert der menschlichen Erkenntnis,
1093 26 | die heiligen Gestalten nur wirksame Zeichen sein der geistigen
1094 33 | Philosophie den Nutzen und die Wirksamkeit geleugnet, die die gute
1095 35 | auch wenn sie irgendwie wissenschaftlich begründet sind –, mit denen
1096 10 | fürchten, in den Dingen des wissenschaftlichen Fortschritts für unwissend
1097 | wo
1098 5 | verteidigen und verbreiten, wobei sie jeden Gedanken an Gott
1099 23 | 23 Außerdem müßte der wörtliche Sinn der Heiligen Schrift
1100 23 | Hindernis bilden, die am wörtlichen Sinn der Heiligen Schrift
1101 44 | Beweis Unseres väterlichen Wohlwollens Euch allen einzeln, Ehrwürdige
1102 10 | nur solche Früchte suchen wollten, hätte das kirchliche Lehramt
1103 14 | Bestandteilen, die nach ihren Worten äußerliche Bestandteile
1104 8 | Offenbarung zurückkehren wünschen und das Wort Gottes, das
1105 23 | nennen; nach dieser Exegese würden endlich einmal die Bücher
1106 34 | 34 Es nimmt kein Wunder, daß diese neuen Ansichten
1107 4 | obwohl so zahlreiche und wunderbare Zeichen von Gott kamen,
1108 25 | Es braucht uns nicht zu wundern, daß das Gift dieser Neuerungen
1109 | X
1110 | XII
1111 38(13) | ianuarii 1948 : A.A.S. vol. XL, pp. 45-48.~
1112 | XV
1113 36(11) | novembris 1941 : A.A.S vol XXXIII, p. 506.~
1114 27(6) | Corporis Christi, A.A.S. vol. XXXV, p. 193 sq.~
1115 31(9) | A.A.S. vol. XXXVIII, 1946, p. 387.~
1116 4 | Glauben selbst, obwohl so zahlreiche und wunderbare Zeichen von
1117 11 | 11 Es zeigt sich auch eine andere Gefahr,
1118 10 | sich in den Irrtum zu ziehen. ~
1119 33 | Willensaffekten die Kraft zuerkennen, der Vernunft zu helfen,
1120 39 | Erzählungen nahmen – was ruhig zugegeben werden kann –, so darf man
1121 27 | schwächen die Notwendigkeit der Zugehörigkeit zur wahren Kirche, um das
1122 30 | aber hat man das Recht, sie zugrundezurichten oder sie mit falschen Grundsätzen
1123 40 | und religiösen Kollegien zukommen lassen, weit von diesen
1124 29 | Vernunft stellt, der es zukommt, die Existenz des einen
1125 31 | Kirche verlangt, daß ihre zukünftigen Priester in den philosophischen
1126 22 | wir zu den neuen Ansichten zurück, die oben berührt wurden.
1127 21 | der göttlichen Offenbarung zurückgreifen sollen; es ist ja ihre Aufgabe,
1128 13 | morgen andere, die weniger zurückhaltend sind, offen, in übertriebene
1129 8 | der göttlichen Offenbarung zurückkehren wünschen und das Wort Gottes,
1130 18 | nötig, zu den ersten Quellen zurückzugehen und die neueren Konstitutionen
1131 14 | Schrift und der heiligen Väter zurückzukehren. So hoffen sie, daß das
1132 21 | werden, da Gott der Kirche zusammen mit diesen heiligen Quellen
1133 41 | weder in der Schule, bei Zusammenkünften, in Schriften irgendwelcher
1134 17 | der sie keine Sicherheit zuschreiben, weil sie sich auf theologische
1135 3 | auch bei dem gegenwärtigen Zustande des Menschengeschlechts,
1136 36 | die der Entwicklungslehre zustimmt, wie jener, die ihr entgegensteht,
1137 4 | 4 Ja, zuweilen kann der menschliche Verstand
1138 20 | den Rundschreiben nicht zuzustimmen, weil die Päpste darin nicht
1139 18 | sehen es als ungerechten Zwang an, der Theologen von höherer
1140 30 | durch die Formung neuer zweckentsprechender Ausdrücke, sie von weniger
1141 29 | von der Ursächlichkeit und Zweckhaftigkeit – und endlich die Erreichung
1142 | zwei
1143 25 | Theologie gelangte. So wird in Zweifel gezogen, daß der menschliche
1144 2 | es sei das falsch oder zweifelhaft, was sie nicht wahrhaben
1145 32 | kein Katholik kann daran zweifeln, daß dieses ein vollständiger
1146 11 | Tugend hüllt. Viele, die den Zwiespalt und die Verirrung der Geister
1147 44 | am 12. August 1950,~im zwölften Jahr unseres Pontifikates.~ ~
|