Text
1 | 128
2 | 14
3 | 16
4 Text | 3. April, Gründonnerstag 1969, im sechsten Jahre Unseres
5 | 2
6 | 21
7 | 22
8 | 3
9 | 30
10 | 38
11 | 4
12 | 40
13 | 43
14 | 47
15 | 48
16 | 5
17 | 52
18 | 53
19 | 57
20 | 7
21 Text(2) | 9.1956: AAS 48 (1956), S.712. ~
22 | 8
23 Text(3) | 11.1955: AAS 47 (1955), S.838 ff. ~
24 Text | angebracht, neu geschaffen.~Zum Abschluß möchten Wir nach allem,
25 Text | ostkirchlichen Liturgien eine gewisse Abwechslung von Anaphoren zu. Gemäß
26 Text | liturgischen Hauptzeiten, der Advents-, Weihnachts-, Fasten- und
27 Text | 30. November, dem ersten Adventssonntag dieses Jahres, in Kraft.~
28 Text | Inzwischen sind sowohl älteste liturgische Quellen neu
29 Text | und als Einleitung einer Akklamation der Gläubigen verwendet.~
30 | alles
31 Text | herausgegeben1, gehört nach allgemeinem Urteil zu den vielen und
32 Text(14)| Vgl. Amos 8,11. ~
33 Text | gewisse Abwechslung von Anaphoren zu. Gemäß Unserer Anordnung
34 Text | Erweiterung bedürfen. Einen Anfang machte Unser Vorgänger Pius
35 Text | und Kommunionverse, soweit angebracht, neu geschaffen.~Zum Abschluß
36 Text | und Stärkung der Einheit angenommen werde. Durch seine Verwendung
37 Text | Vatikanische Konzil hat ferner angeordnet, daß innerhalb einer bestimmten
38 Text | Jahres, in Kraft.~Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen
39 Text | berechtigter Vielfalt und Anpassung15 ihren Platz zuerkannt;
40 Text | in reichem Maß wertvolle Anregungen geschöpft, aus jenen Texten
41 | ans
42 Text(2) | Vgl. Pius XII., Ansprache an die Teilnehmer des Internationalen
43 Text | zu erreichen, wurde der Antwortpsalm, von dem bei Augustinus
44 Text | Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien.~ ~
45 Text | zahlreichere Motive der Danksagung anzuführen. Außerdem haben Wir für
46 Text | jeweils eigene Orationen anzugeben.~Was schließlich die Texte
47 Text | dem Empfinden unserer Zeit anzupassen.~Das Zweite Vatikanische
48 Text | Geistes in seiner Kirche2 anzusehen ist. Diese Erneuerungsbewegung
49 Text | in der Osterzeit aus der Apostelgeschichte – vorausgestellt. Auf diese
50 Text(1) | Apostolische Konstitution „Quo primum“
51 Text | Weg bereitet. Wie aus der Apostolischen Konstitution „Quo primum“
52 Text | St. Peter in Rom, am 3. April, Gründonnerstag 1969, im
53 Text | liturgiewissenschaftlichen Arbeiten während der letzten vier
54 Text | um so die verschiedenen Aspekte des Heilsmysteriums deutlicher
55 Text(2) | Pastoralliturgischen Kongresses zu Assisi am 22.9.1956: AAS 48 (1956),
56 Text | Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan werden. 6 Ferner beschloß
57 Text | rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender
58 Text | Antwortpsalm, von dem bei Augustinus und Leo dem Großen oft die
59 Text | Vorgänger Pius V. die erste Ausgabe des Römischen Meßbuches
60 Text | der Danksagung anzuführen. Außerdem haben Wir für das Hochgebet
61 Text | notwendig ist, beziehen.~Die bedeutendste Neuerung betrifft wohl das
62 Text | der die ihm zukommende Bedeutung zurückerhielt.~Das Zweite
63 Text | des eucharistischen Opfers bedient, und Glaubensboten haben
64 Text | Überarbeitung und Erweiterung bedürfen. Einen Anfang machte Unser
65 Text | neue Orationen den neuen Bedürfnissen unserer Zeit entsprechen,
66 Text | Vatikanischen Bibliothek befanden oder die von überall her
67 Text | der Gläubigen“ 12 und zu Beginn der Messe ein „Schuldbekenntnis“
68 Text | hinzugezogen wurden, nicht wenig beigetragen. Inzwischen sind sowohl
69 Text | Wir zwar im neuen Meßbuch berechtigter Vielfalt und Anpassung15
70 Text | größere Anzahl von Präfationen bereichert worden, die teils der alten
71 Text | besser für das Herrenmahl bereiten und durch größere Vertrautheit
72 Text | ist9, vor allem bei der Bereitung von Brot und Wein sowie
73 Text | aufgetan werden. 6 Ferner beschloß das Konzil, daß ein neuer
74 Text | Meßbuch, auf Grund eines Beschlusses des Konzils von Trient von
75 Text | wenigstens in den Grundzügen beschreiben. Zunächst sei die Allgemeine
76 Text | Votivmessen. Dabei wurde besondere Sorgfalt auf die Orationen
77 Text | noch auf einen Gedanken besonders hinweisen. Als Unser Vorgänger
78 Text | Grund dieser Erneuerung besser für das Herrenmahl bereiten
79 Text | Gesangsvortrag – unverändert. Um ein besseres Verständnis der Texte zu
80 Text | die gleichen seien. Wir bestimmen also, daß sie in jedem eucharistischen
81 Text | Hilfe zur gegenseitigen Bezeugung und Stärkung der Einheit
82 Text | räumlich notwendig ist, beziehen.~Die bedeutendste Neuerung
83 Text | soll die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan werden. 6
84 Text | sich in der Vatikanischen Bibliothek befanden oder die von überall
85 Text | nicht länger im Dunkel der Bibliotheken verborgen zu halten, sondern
86 Text | Licht gerückt. Diese Fülle biblischer Lesungen, die an den Sonn-
87 Text | die Einleitung des Buches bildet. In ihr werden die neuen
88 | bis
89 Text | Text~Paulus ~Bischof~Diener der Diener Gottes~
90 Text | sind aber nicht nur die bisher erwähnten drei Teile (das
91 Text | Graduale Romanum betrifft, bleiben sie – wenigstens für den
92 Text | und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle
93 Text | Meßbuches veröffentlichte, bot er es dem christlichen Volk
94 Text | Brot und Wein sowie bei der Brotbrechung und der Kommunion.~Hingegen
95 Text | Versöhnung mit Gott und den Brüdern“, der die ihm zukommende
96 Text | Hoffnung Ausdruck, daß das neue Buch von den Gläubigen als eine
97 Text | gleichsam die Einleitung des Buches bildet. In ihr werden die
98 Text | weitere Teile der heiligen Bücher, die an den anderen Tagen
99 Text | bringen, um Herz und Sinn der Christen zu erleuchten und zu nähren.~
100 Text | Konzil für die gesamte Kirche Christi zeitigte. Vier Jahrhunderte
101 Text | unseren Hohenpriester Jesus Christus im Heiligen Geiste emporsteigen.~ ~
102 Text | Gedenktage der Heiligen, die Commune-Texte für die Gedenktage der Heiligen,
103 Text | Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ die Grundlage für eine
104 | Dabei
105 Text | zahlreichere Motive der Danksagung anzuführen. Außerdem haben
106 Text | Gottesdienstes in der Kirche dar. Der Anordnung des Zweiten
107 | darauf
108 | daraus
109 Text | des eucharistischen Opfers dargelegt, die sich auf die Handlungen
110 Text | den Herzen aller ein und dasselbe Gebet, das Gott wohlgefälliger
111 | davon
112 Text | Volke vorgetragen werden. 13 Dementsprechend wurden die an den Sonntagen
113 Text | ihren Platz zuerkannt; dennoch geben auch Wir der Hoffnung
114 | deren
115 Text | Erneuerungsbewegung hat weithin deutlich werden lassen, daß die Texte
116 Text | Heilige, dem sie als Zeichen dienen, deutlicher zum Ausdruck
117 Text | sich auf die Handlungen und Dienste eines jeden Teilnehmers
118 | dies
119 Text(3) | Ritenkongregation, Dekret „Dominicae Resurrectionis“ vom 9.2.
120 | dort
121 Text | verlesenden Perikopen auf eine Drei-Jahres-Ordnung verteilt. Überdies ist an
122 Text | Frömmigkeit nicht länger im Dunkel der Bibliotheken verborgen
123 Text | Auf diese Weise wird die Dynamik der Heilsgeschichte durch
124 Text | Liturgie und als Ausdruck echten und frommen Gottesdienstes
125 Text | wiederhergestellt nach der ehrwürdigen Norm der Väter, was durch
126 | eigene
127 Text | überarbeitet werden, daß der eigentliche Sinn der einzelnen Teile
128 Text | Verständnis des Gotteswortes eindringen. Die Heiligen Schriften
129 | einem
130 Text | unter Wahrung ihrer Substanz einfacher geworden. 8 Es entfiel,
131 Text | Zunächst sei die Allgemeine Einführung erwähnt, die gleichsam die
132 Text | oft die Rede ist, wieder eingeführt. Auch wurden für Meßfeiern
133 Text | auch Texte der Ostkirchen eingehender untersucht worden. Es ergab
134 Text | der eigentliche Sinn der einzelnen Teile und ihr wechselseitiger
135 Text | das Römische Meßbuch dem Empfinden unserer Zeit anzupassen.~
136 Text | Christus im Heiligen Geiste emporsteigen.~ ~Die Bestimmungen dieser
137 Text | Erneuerung in steigendem Maße entfaltet, die nach einem Wort Unseres
138 Text | einfacher geworden. 8 Es entfiel, was im Laufe der Zeit verdoppelt
139 Text | unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen
140 Text | Tradition der römischen Kirche entnommen, teils neu verfaßt sind,
141 Text | Bedürfnissen unserer Zeit entsprechen, sondern es wurden auch
142 Text | allen festlichen Tagen der Epistel- und Evangelienlesung eine
143 Text | eingehender untersucht worden. Es ergab sich bei vielen der Wunsch,
144 Text | Tagen verkündet werden, ergänzt.~Diese Neuordnungen zielen
145 Text | gekommen. Ihr haben die Ergebnisse der liturgiewissenschaftlichen
146 Text | vielen und segensreichen Ergebnissen, die dieses Konzil für die
147 Text | anderen sind überprüft und erheblich verändert worden: die Eigenmessen
148 Text | der Kanon genannt wurde, erhielt in der Zeit vom 4. zum 5.
149 Text | Teilnahme der Gläubigen erleichtert wird. 5 Damit den Gläubigen
150 Text | pastoralen Gründen und zur Erleichterung der Konzelebration haben
151 Text | und Sinn der Christen zu erleuchten und zu nähren.~Wir möchten
152 Text | Kirche2 anzusehen ist. Diese Erneuerungsbewegung hat weithin deutlich werden
153 Text | für Meßfeiern ohne Gesang Eröffnungs- und Kommunionverse, soweit
154 Text | Verständnis der Texte zu erreichen, wurde der Antwortpsalm,
155 Text | liturgische Quellen neu erschlossen und veröffentlicht wie auch
156 Text | Unser Vorgänger Pius V. die erste Ausgabe des Römischen Meßbuches
157 Text | die Allgemeine Einführung erwähnt, die gleichsam die Einleitung
158 Text | aber nicht nur die bisher erwähnten drei Teile (das eucharistische
159 Text | einer Überarbeitung und Erweiterung bedürfen. Einen Anfang machte
160 Text | Über das Brot: „Nehmet und esset alle davon, das ist mein
161 Text | festlichen Tagen der Epistel- und Evangelienlesung eine weitere Lesung aus
162 Text | der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für
163 Text | die Herrenworte in allen Fassungen des Kanons die gleichen
164 | fast
165 Text | der Advents-, Weihnachts-, Fasten- und Osterzeit, jeweils eigene
166 Text | die Messen zu bestimmten Feiern und die Votivmessen. Dabei
167 Text | Lesungen, die an den Sonn- und Feiertagen den größeren Teil der Heiligen
168 Text | hingeführt wird. Wir hegen die feste Zuversicht, daß Priester
169 Text | verteilt. Überdies ist an allen festlichen Tagen der Epistel- und Evangelienlesung
170 Text | zu nähren.~Wir möchten im folgenden die Neuordnung des Römischen
171 Text | eucharistischen Hochgebet folgendermaßen lauten. Über das Brot: „
172 Text | Jahrhundert eine unveränderliche Form. Im Gegensatz hierzu ließen
173 Text | Reichtümer des Glaubens und der Frömmigkeit nicht länger im Dunkel der
174 Text | deutlicher hervortreten und die fromme und tätige Teilnahme der
175 Text | als Ausdruck echten und frommen Gottesdienstes in der Kirche
176 Text | ins Licht gerückt. Diese Fülle biblischer Lesungen, die
177 Text | Missae und die Leseordnung) geändert worden; auch die anderen
178 Text | Platz zuerkannt; dennoch geben auch Wir der Hoffnung Ausdruck,
179 Text | seinen Schriftlesungen und Gebeten in reichem Maß wertvolle
180 Text | für den ersten Teil dieses Gebetes, die Präfation, im Laufe
181 Text | haben es in fast alle Länder gebracht. Zahllose heilige Menschen
182 Text | gesagt haben, noch auf einen Gedanken besonders hinweisen. Als
183 Text | welcher Art sie auch seien.~ ~Gegeben zu St. Peter in Rom, am
184 Text | unveränderliche Form. Im Gegensatz hierzu ließen die ostkirchlichen
185 Text | Gläubigen als eine Hilfe zur gegenseitigen Bezeugung und Stärkung der
186 Text | Walten der Vorsehung Gottes gegenüber den Menschen unserer Zeit
187 Text | Priester gesprochenen Worte „Geheimnis des Glaubens“ werden aus
188 Text | verlorengegangen war. 10 Hierher gehören die Homilie11, das „Allgemeine
189 Text | Jahre 1570 herausgegeben1, gehört nach allgemeinem Urteil
190 Text | Jesus Christus im Heiligen Geiste emporsteigen.~ ~Die Bestimmungen
191 Text | gleichsam nie versiegenden Quell geistlichen Lebens, zur Grundlage der
192 Text | heilige Menschen haben für ihr geistliches Leben aus seinen Schriftlesungen
193 Text | plötzlich und unvorbereitet gekommen. Ihr haben die Ergebnisse
194 Text | des Römischen Meßbuches gelegt. Nach seinen Bestimmungen
195 Text | Kontext der Herrenworte gelöst und als Einleitung einer
196 Text | Abwechslung von Anaphoren zu. Gemäß Unserer Anordnung ist nun
197 Text | Teil hingegen, der Kanon genannt wurde, erhielt in der Zeit
198 Text | sollen Texte und Riten so geordnet werden, daß sie das Heilige,
199 Text | Großen zurückgeht.~Seit geraumer Zeit hat sich nun aber im
200 Text | Offenbarungswort klarer ins Licht gerückt. Diese Fülle biblischer
201 Text | das neue Römische Meßbuch gesagt haben, noch auf einen Gedanken
202 Text | die dieses Konzil für die gesamte Kirche Christi zeitigte.
203 Text | wurden für Meßfeiern ohne Gesang Eröffnungs- und Kommunionverse,
204 Text | sie – wenigstens für den Gesangsvortrag – unverändert. Um ein besseres
205 Text | Maß wertvolle Anregungen geschöpft, aus jenen Texten also,
206 Text | Gedächtnis.“ Die vom Priester gesprochenen Worte „Geheimnis des Glaubens“
207 Text | ostkirchlichen Liturgien eine gewisse Abwechslung von Anaphoren
208 Text | ihrer Substanz einfacher geworden. 8 Es entfiel, was im Laufe
209 Text | Zuversicht, daß Priester und Gläubige sich auf Grund dieser Erneuerung
210 Text | eucharistischen Opfers bedient, und Glaubensboten haben es in fast alle Länder
211 Text | Lebens, zur Grundlage der Glaubensunterweisung und zum Herzstück aller
212 Text | Fassungen des Kanons die gleichen seien. Wir bestimmen also,
213 Text | verdoppelt oder weniger glücklich eingefügt worden ist9, vor
214 Text | Menschen unserer Zeit und als gnadenvolles Wirken des Heiligen Geistes
215 Text | Ausdruck echten und frommen Gottesdienstes in der Kirche dar. Der Anordnung
216 Text | schließlich die Texte des Graduale Romanum betrifft, bleiben
217 Text | Ordnung im wesentlichen auf Gregor den Großen zurückgeht.~Seit
218 Text | Sonn- und Feiertagen den größeren Teil der Heiligen Schrift
219 Text | hinzufügen lassen. Aus pastoralen Gründen und zur Erleichterung der
220 Text | Peter in Rom, am 3. April, Gründonnerstag 1969, im sechsten Jahre
221 Text | Meßbuches wenigstens in den Grundzügen beschreiben. Zunächst sei
222 Text | sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein,
223 Text | Bibliotheken verborgen zu halten, sondern ans Licht zu bringen,
224 Text | auch die alten Orationen an Hand der Quellen überprüft. So
225 Text | dargelegt, die sich auf die Handlungen und Dienste eines jeden
226 Text | der Vergleich der alten Handschriften, die sich in der Vatikanischen
227 | hatten
228 Text | Wochentage der liturgischen Hauptzeiten, der Advents-, Weihnachts-,
229 Text | Kirche hingeführt wird. Wir hegen die feste Zuversicht, daß
230 Text | Weise wird die Dynamik der Heilsgeschichte durch Gottes Offenbarungswort
231 Text | verschiedenen Aspekte des Heilsmysteriums deutlicher werden zu lassen
232 | her
233 Text | heiligen Pius V., im Jahre 1570 herausgegeben1, gehört nach allgemeinem
234 Text | worden: die Eigenmessen des Herrenjahres, die Eigenmessen für die
235 Text | Erneuerung besser für das Herrenmahl bereiten und durch größere
236 Text | Vorgängers, des heiligen Pius V., hervorgeht, hatten schon nach dem Konzil
237 Text | Zusammenhang deutlicher hervortreten und die fromme und tätige
238 Text | ans Licht zu bringen, um Herz und Sinn der Christen zu
239 Text | vieler Sprachen aus den Herzen aller ein und dasselbe Gebet,
240 Text | Glaubensunterweisung und zum Herzstück aller theologischen Lehre
241 Text | verlorengegangen war. 10 Hierher gehören die Homilie11, das „
242 Text | unveränderliche Form. Im Gegensatz hierzu ließen die ostkirchlichen
243 Text | wohlgefälliger ist als Weihrauch, zum himmlischen Vater durch unseren Hohenpriester
244 | hin
245 Text | vollkommenen Einheit der Kirche hingeführt wird. Wir hegen die feste
246 Text | mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Über den Kelch: „
247 Text | einen Gedanken besonders hinweisen. Als Unser Vorgänger Pius
248 Text | Hochgebet drei neue Texte hinzufügen lassen. Aus pastoralen Gründen
249 Text | oder die von überall her hinzugezogen wurden, nicht wenig beigetragen.
250 Text | dennoch geben auch Wir der Hoffnung Ausdruck, daß das neue Buch
251 Text | himmlischen Vater durch unseren Hohenpriester Jesus Christus im Heiligen
252 Text | Hierher gehören die Homilie11, das „Allgemeine Gebet“
253 Text | und den Brüdern“, der die ihm zukommende Bedeutung zurückerhielt.~
254 | ihren
255 | ihrer
256 Text | Diener der Diener Gottes~zum immerwährenden Gedächtnis~ ~ ~Das Römische
257 Text | hat ferner angeordnet, daß innerhalb einer bestimmten Anzahl
258 Text | Offenbarungswort klarer ins Licht gerückt. Diese Fülle
259 Text(2) | Ansprache an die Teilnehmer des Internationalen Pastoralliturgischen Kongresses
260 | Inzwischen
261 Text | einer bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der
262 Text | ersten Adventssonntag dieses Jahres, in Kraft.~Unsere Anordnungen
263 Text | in der Zeit vom 4. zum 5. Jahrhundert eine unveränderliche Form.
264 | jedem
265 Text | Handlungen und Dienste eines jeden Teilnehmers sowie auf alles,
266 Text | Römischen Meßbuches ist jedoch nicht plötzlich und unvorbereitet
267 Text | rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder entgegenstehender Konstitutionen
268 Text | Anregungen geschöpft, aus jenen Texten also, deren Ordnung
269 Text | darauf hin, bei den Gläubigen jenes Verlangen nach dem Worte
270 Text | durch unseren Hohenpriester Jesus Christus im Heiligen Geiste
271 Text | Fasten- und Osterzeit, jeweils eigene Orationen anzugeben.~
272 Text | zweite Teil hingegen, der Kanon genannt wurde, erhielt in
273 Text | Herrenworte in allen Fassungen des Kanons die gleichen seien. Wir
274 Text | Neuordnung der Osternacht und der Karwoche3, womit er gleichsam den
275 Text | Gottes Offenbarungswort klarer ins Licht gerückt. Diese
276 Text | der Brotbrechung und der Kommunion.~Hingegen wurde wiederhergestellt
277 Text | ohne Gesang Eröffnungs- und Kommunionverse, soweit angebracht, neu
278 Text(2) | Internationalen Pastoralliturgischen Kongresses zu Assisi am 22.9.1956:
279 Text | jedweder entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer
280 Text | Glaubens“ werden aus dem Kontext der Herrenworte gelöst und
281 Text | und zur Erleichterung der Konzelebration haben Wir verfügt, daß die
282 Text | das Konzil, daß ein neuer Konzelebrationsritus geschaffen und in das Römische
283 Text | Adventssonntag dieses Jahres, in Kraft.~Unsere Anordnungen und
284 Text | Glaubensboten haben es in fast alle Länder gebracht. Zahllose heilige
285 Text | und der Frömmigkeit nicht länger im Dunkel der Bibliotheken
286 Text | zeitigte. Vier Jahrhunderte lang haben Priester des lateinischen
287 Text | lang haben Priester des lateinischen Ritus sich seiner als Norm
288 Text | Hochgebet folgendermaßen lauten. Über das Brot: „Nehmet
289 Text | haben für ihr geistliches Leben aus seinen Schriftlesungen
290 Text | versiegenden Quell geistlichen Lebens, zur Grundlage der Glaubensunterweisung
291 Text | Herzstück aller theologischen Lehre werden.~Bei der Erneuerung
292 Text | alle davon, das ist mein Leib, der für euch hingegeben
293 Text | Volk des Neuen Bundes unter Leitung des Heiligen Geistes zur
294 Text | von dem bei Augustinus und Leo dem Großen oft die Rede
295 Text | der Ordo Missae und die Leseordnung) geändert worden; auch die
296 Text | Evangelienlesung eine weitere Lesung aus dem Alten Testament –
297 Text | Diese Fülle biblischer Lesungen, die an den Sonn- und Feiertagen
298 Text | liturgiewissenschaftlichen Arbeiten während der letzten vier Jahrhunderte den Weg
299 Text | Form. Im Gegensatz hierzu ließen die ostkirchlichen Liturgien
300 Text | Hilfe zur Einheit in der Liturgie und als Ausdruck echten
301 Text | ließen die ostkirchlichen Liturgien eine gewisse Abwechslung
302 Text | haben die Ergebnisse der liturgiewissenschaftlichen Arbeiten während der letzten
303 Text | für die Wochentage der liturgischen Hauptzeiten, der Advents-,
304 Text | Erweiterung bedürfen. Einen Anfang machte Unser Vorgänger Pius XII.
305 Text | sollen so – entsprechend den Mahnungen des Zweiten Vatikanischen
306 Text | seine Verwendung soll in der Mannigfaltigkeit vieler Sprachen aus den
307 Text | Schriftlesungen und Gebeten in reichem Maß wertvolle Anregungen geschöpft,
308 Text | Erneuerung in steigendem Maße entfaltet, die nach einem
309 Text(3) | 1951), S.128 ff.; Dekret „Maxima redemptionis nostrae mysteria“
310 Text | der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Die vom Priester
311 Text | Gläubigen“ 12 und zu Beginn der Messe ein „Schuldbekenntnis“ oder „
312 Text | Gedenktage der Heiligen, die Messen zu bestimmten Feiern und
313 Text | eingeführt. Auch wurden für Meßfeiern ohne Gesang Eröffnungs-
314 Text | Ausdruck bringen. 4~Der Meßordo soll so überarbeitet werden,
315 Text | Römische Pontifikale und Missale eingefügt werde. 7~Diese
316 Text | überprüft. So wurde es auch möglich, für die Wochentage der
317 Text | lassen und zahlreichere Motive der Danksagung anzuführen.
318 Text(3) | Maxima redemptionis nostrae mysteria“ vom 16.11.1955: AAS 47 (
319 Text | Christen zu erleuchten und zu nähren.~Wir möchten im folgenden
320 Text | Heiligen Schrift den Gläubigen nahebringt, wird durch weitere Teile
321 Text | beschloß das Konzil, daß ein neuer Konzelebrationsritus geschaffen
322 Text | beziehen.~Die bedeutendste Neuerung betrifft wohl das eucharistische
323 Text | verkündet werden, ergänzt.~Diese Neuordnungen zielen darauf hin, bei den
324 Text | für alle zum gleichsam nie versiegenden Quell geistlichen
325 | noch
326 Text(3) | Dekret „Maxima redemptionis nostrae mysteria“ vom 16.11.1955:
327 Text | Feier sachlich und räumlich notwendig ist, beziehen.~Die bedeutendste
328 Text | Konstitution treten am 30. November, dem ersten Adventssonntag
329 Text | Heilsgeschichte durch Gottes Offenbarungswort klarer ins Licht gerückt.
330 Text | Augustinus und Leo dem Großen oft die Rede ist, wieder eingeführt.
331 | ohne
332 Text | jenen Texten also, deren Ordnung im wesentlichen auf Gregor
333 Text | durch die Neuordnung der Osternacht und der Karwoche3, womit
334 Text | veröffentlicht wie auch Texte der Ostkirchen eingehender untersucht worden.
335 Text | Gegensatz hierzu ließen die ostkirchlichen Liturgien eine gewisse Abwechslung
336 Text | Texte hinzufügen lassen. Aus pastoralen Gründen und zur Erleichterung
337 Text(2) | Teilnehmer des Internationalen Pastoralliturgischen Kongresses zu Assisi am
338 Text | Sonntagen zu verlesenden Perikopen auf eine Drei-Jahres-Ordnung
339 Text | seien.~ ~Gegeben zu St. Peter in Rom, am 3. April, Gründonnerstag
340 Text | Vielfalt und Anpassung15 ihren Platz zuerkannt; dennoch geben
341 Text | Meßbuches ist jedoch nicht plötzlich und unvorbereitet gekommen.
342 Text | geschaffen und in das Römische Pontifikale und Missale eingefügt werde. 7~
343 Text | im sechsten Jahre Unseres Pontifikates.~ ~PAULUS PP. VI.~ ~ ~ ~
344 Text | Unseres Pontifikates.~ ~PAULUS PP. VI.~ ~ ~ ~
345 Text | Teil dieses Gebetes, die Präfation, im Laufe der Jahrhunderte
346 Text | eine größere Anzahl von Präfationen bereichert worden, die teils
347 Text | gleichsam nie versiegenden Quell geistlichen Lebens, zur
348 Text | heiligen Feier sachlich und räumlich notwendig ist, beziehen.~
349 Text | und in Zukunft gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder
350 Text | und Leo dem Großen oft die Rede ist, wieder eingeführt.
351 Text(3) | 128 ff.; Dekret „Maxima redemptionis nostrae mysteria“ vom 16.
352 Text | Schriftlesungen und Gebeten in reichem Maß wertvolle Anregungen
353 Text | der Tisch des Gotteswortes reicher bereitet werde, soll die
354 Text | Wunsch, die dort vorhandenen Reichtümer des Glaubens und der Frömmigkeit
355 Text(3) | Ritenkongregation, Dekret „Dominicae Resurrectionis“ vom 9.2.1951: AAS 43 (1951),
356 Text | dem Konzil von Trient zur Revision des Römischen Meßbuches
357 Text | In ihr werden die neuen Richtlinien für die Feier des eucharistischen
358 Text(3) | Vgl. Ritenkongregation, Dekret „Dominicae Resurrectionis“
359 Text | Gegeben zu St. Peter in Rom, am 3. April, Gründonnerstag
360 Text | schließlich die Texte des Graduale Romanum betrifft, bleiben sie –
361 Text | was zur heiligen Feier sachlich und räumlich notwendig ist,
362 Text | hat mit der Konstitution „Sacrosanctum Concilium“ die Grundlage
363 Text | bereitet werde, soll die Schatzkammer der Bibel weiter aufgetan
364 Text | Orationen anzugeben.~Was schließlich die Texte des Graduale Romanum
365 | schon
366 Text | eindringen. Die Heiligen Schriften sollen so – entsprechend
367 Text | geistliches Leben aus seinen Schriftlesungen und Gebeten in reichem Maß
368 Text | er gleichsam den ersten Schritt tat, um das Römische Meßbuch
369 Text | zu Beginn der Messe ein „Schuldbekenntnis“ oder „Ritus der Versöhnung
370 Text | Gründonnerstag 1969, im sechsten Jahre Unseres Pontifikates.~ ~
371 Text | Urteil zu den vielen und segensreichen Ergebnissen, die dieses
372 Text | Grundzügen beschreiben. Zunächst sei die Allgemeine Einführung
373 Text | gültig und rechtskräftig sein, unter Aufhebung jedweder
374 | seine
375 | Seit
376 Text | biblischer Lesungen, die an den Sonn- und Feiertagen den größeren
377 Text | Dementsprechend wurden die an den Sonntagen zu verlesenden Perikopen
378 Text | Votivmessen. Dabei wurde besondere Sorgfalt auf die Orationen verwandt;
379 Text | Eröffnungs- und Kommunionverse, soweit angebracht, neu geschaffen.~
380 | sowohl
381 Text | Mannigfaltigkeit vieler Sprachen aus den Herzen aller ein
382 Text | auch seien.~ ~Gegeben zu St. Peter in Rom, am 3. April,
383 Text | gegenseitigen Bezeugung und Stärkung der Einheit angenommen werde.
384 Text | liturgische Erneuerung in steigendem Maße entfaltet, die nach
385 Text | nach dem Worte Gottes14 zu steigern, wodurch das Volk des Neuen
386 Text | Römischen Meßbuches das Studium und der Vergleich der alten
387 Text | Riten unter Wahrung ihrer Substanz einfacher geworden. 8 Es
388 Text | vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.“
389 Text | hervortreten und die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen
390 Text | gleichsam den ersten Schritt tat, um das Römische Meßbuch
391 Text | und die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert
392 Text(2) | Pius XII., Ansprache an die Teilnehmer des Internationalen Pastoralliturgischen
393 Text | und Dienste eines jeden Teilnehmers sowie auf alles, was zur
394 Text | weitere Lesung aus dem Alten Testament – in der Osterzeit aus der
395 Text | Text~Paulus ~Bischof~Diener der
396 Text | Anregungen geschöpft, aus jenen Texten also, deren Ordnung im wesentlichen
397 Text | und zum Herzstück aller theologischen Lehre werden.~Bei der Erneuerung
398 Text | mit der Heiligen Schrift tiefer in das Verständnis des Gotteswortes
399 Text | Damit den Gläubigen der Tisch des Gotteswortes reicher
400 Text | worden, die teils der alten Tradition der römischen Kirche entnommen,
401 Text | Bestimmungen dieser Konstitution treten am 30. November, dem ersten
402 Text | Über den Kelch: „Nehmet und trinket alle daraus, das ist der
403 | Tut
404 Text | Bibliothek befanden oder die von überall her hinzugezogen wurden,
405 Text | bringen. 4~Der Meßordo soll so überarbeitet werden, daß der eigentliche
406 Text | Römischen Meßbuches einer Überarbeitung und Erweiterung bedürfen.
407 Text | Drei-Jahres-Ordnung verteilt. Überdies ist an allen festlichen
408 Text | Unserer Vorgänger sowie aller übrigen Anweisungen, welcher Art
409 Text | der Väter, was durch die Ungunst der Zeiten verlorengegangen
410 Text | dieses Jahres, in Kraft.~Unsere Anordnungen und Vorschriften
411 | Unserem
412 Text | himmlischen Vater durch unseren Hohenpriester Jesus Christus
413 Text | der Ostkirchen eingehender untersucht worden. Es ergab sich bei
414 Text | zum 5. Jahrhundert eine unveränderliche Form. Im Gegensatz hierzu
415 Text | für den Gesangsvortrag – unverändert. Um ein besseres Verständnis
416 Text | jedoch nicht plötzlich und unvorbereitet gekommen. Ihr haben die
417 Text | gehört nach allgemeinem Urteil zu den vielen und segensreichen
418 Text | der ehrwürdigen Norm der Väter, was durch die Ungunst der
419 Text | Weihrauch, zum himmlischen Vater durch unseren Hohenpriester
420 Text | überprüft und erheblich verändert worden: die Eigenmessen
421 Text | Dunkel der Bibliotheken verborgen zu halten, sondern ans Licht
422 Text | entfiel, was im Laufe der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich eingefügt
423 Text | Kirche entnommen, teils neu verfaßt sind, um so die verschiedenen
424 Text | Konzelebration haben Wir verfügt, daß die Herrenworte in
425 Text | alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu
426 Text | Meßbuches das Studium und der Vergleich der alten Handschriften,
427 Text | das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
428 Text | die an den anderen Tagen verkündet werden, ergänzt.~Diese Neuordnungen
429 Text | bei den Gläubigen jenes Verlangen nach dem Worte Gottes14
430 Text | die an den Sonntagen zu verlesenden Perikopen auf eine Drei-Jahres-Ordnung
431 Text | durch die Ungunst der Zeiten verlorengegangen war. 10 Hierher gehören
432 Text | wurden nicht nur zahlenmäßig vermehrt, damit neue Orationen den
433 Text | Quellen neu erschlossen und veröffentlicht wie auch Texte der Ostkirchen
434 Text | des Römischen Meßbuches veröffentlichte, bot er es dem christlichen
435 Text | entgegenstehender Konstitutionen und Verordnungen Unserer Vorgänger sowie
436 Text | im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Texte geschaffen worden;
437 Text | verfaßt sind, um so die verschiedenen Aspekte des Heilsmysteriums
438 Text | für alle zum gleichsam nie versiegenden Quell geistlichen Lebens,
439 Text | Schuldbekenntnis“ oder „Ritus der Versöhnung mit Gott und den Brüdern“,
440 Text | eine Drei-Jahres-Ordnung verteilt. Überdies ist an allen festlichen
441 Text | bereiten und durch größere Vertrautheit mit der Heiligen Schrift
442 Text | Sorgfalt auf die Orationen verwandt; sie wurden nicht nur zahlenmäßig
443 Text | Akklamation der Gläubigen verwendet.~Was den Ordo Missae betrifft,
444 Text | angenommen werde. Durch seine Verwendung soll in der Mannigfaltigkeit
445 Text | Pontifikates.~ ~PAULUS PP. VI.~ ~ ~ ~
446 Text | in der Mannigfaltigkeit vieler Sprachen aus den Herzen
447 Text | neuen Meßbuch berechtigter Vielfalt und Anpassung15 ihren Platz
448 Text | der Heiligen Schrift dem Volke vorgetragen werden. 13 Dementsprechend
449 Text | des Heiligen Geistes zur vollkommenen Einheit der Kirche hingeführt
450 Text | glücklich eingefügt worden ist9, vor allem bei der Bereitung
451 Text | der Apostelgeschichte – vorausgestellt. Auf diese Weise wird die
452 Text | Heiligen Schrift dem Volke vorgetragen werden. 13 Dementsprechend
453 Text | vielen der Wunsch, die dort vorhandenen Reichtümer des Glaubens
454 Text | Unsere Anordnungen und Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft
455 Text | Pius XII. als Walten der Vorsehung Gottes gegenüber den Menschen
456 Text | bestimmten Feiern und die Votivmessen. Dabei wurde besondere Sorgfalt
457 Text | liturgiewissenschaftlichen Arbeiten während der letzten vier Jahrhunderte
458 Text | betrifft, sind die Riten unter Wahrung ihrer Substanz einfacher
459 Text | Vorgängers Pius XII. als Walten der Vorsehung Gottes gegenüber
460 | war
461 Text | einzelnen Teile und ihr wechselseitiger Zusammenhang deutlicher
462 Text | letzten vier Jahrhunderte den Weg bereitet. Wie aus der Apostolischen
463 Text | Hauptzeiten, der Advents-, Weihnachts-, Fasten- und Osterzeit,
464 Text | Gott wohlgefälliger ist als Weihrauch, zum himmlischen Vater durch
465 Text | der Bereitung von Brot und Wein sowie bei der Brotbrechung
466 Text | vorausgestellt. Auf diese Weise wird die Dynamik der Heilsgeschichte
467 | weiter
468 Text | Erneuerungsbewegung hat weithin deutlich werden lassen,
469 Text | aller übrigen Anweisungen, welcher Art sie auch seien.~ ~Gegeben
470 | wenig
471 Text | der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich eingefügt worden
472 Text | und Gebeten in reichem Maß wertvolle Anregungen geschöpft, aus
473 Text | Texten also, deren Ordnung im wesentlichen auf Gregor den Großen zurückgeht.~
474 Text | bestimmten Anzahl von Jahren die wichtigsten Teile der Heiligen Schrift
475 | wieder
476 Text | Kommunion.~Hingegen wurde wiederhergestellt nach der ehrwürdigen Norm
477 Text | Zeit und als gnadenvolles Wirken des Heiligen Geistes in
478 Text | es auch möglich, für die Wochentage der liturgischen Hauptzeiten,
479 Text | Worte Gottes14 zu steigern, wodurch das Volk des Neuen Bundes
480 Text | bedeutendste Neuerung betrifft wohl das eucharistische Hochgebet.
481 Text | dasselbe Gebet, das Gott wohlgefälliger ist als Weihrauch, zum himmlischen
482 | womit
483 Text | entfaltet, die nach einem Wort Unseres Vorgängers Pius
484 Text | ergab sich bei vielen der Wunsch, die dort vorhandenen Reichtümer
485 Text | verwandt; sie wurden nicht nur zahlenmäßig vermehrt, damit neue Orationen
486 Text | fast alle Länder gebracht. Zahllose heilige Menschen haben für
487 Text | deutlicher werden zu lassen und zahlreichere Motive der Danksagung anzuführen.
488 Text | das Heilige, dem sie als Zeichen dienen, deutlicher zum Ausdruck
489 Text | was durch die Ungunst der Zeiten verlorengegangen war. 10
490 Text | die gesamte Kirche Christi zeitigte. Vier Jahrhunderte lang
491 Text | ergänzt.~Diese Neuordnungen zielen darauf hin, bei den Gläubigen
492 Text | Anpassung15 ihren Platz zuerkannt; dennoch geben auch Wir
493 Text | den Brüdern“, der die ihm zukommende Bedeutung zurückerhielt.~
494 Text | Vorschriften sollen jetzt und in Zukunft gültig und rechtskräftig
495 Text | Grundzügen beschreiben. Zunächst sei die Allgemeine Einführung
496 Text | ihm zukommende Bedeutung zurückerhielt.~Das Zweite Vatikanische
497 Text | wesentlichen auf Gregor den Großen zurückgeht.~Seit geraumer Zeit hat
498 Text | und ihr wechselseitiger Zusammenhang deutlicher hervortreten
499 Text | wird. Wir hegen die feste Zuversicht, daß Priester und Gläubige
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