10-erwun | erzeu-natur | neape-wacht | wahlt-zweit
N.
1 | 10
2 11 | 11 Mit diesen Lehrern einer
3 | 12
4 | 13
5 21(41) | Const. 5a dat. die 3 Aug. 1368 ad Cancell. Univ. Tolos.~
6 | 143
7 21(37) | Breve ad FF. Ord. Praedic. 1451.~
8 | 148
9 15(33) | Bulla Triumphantis, an. 1588.~
10 21(42) | form. Brev., die 6 Febr. 1694.~
11 21(43) | form. Brev., die 21 Aug. 1752.~
12 [Titel]| Unigenitus, in: LThK3 I 187.~ ~Papst Johannes Paul II.
13 | 19
14 [Titel]| in der vom 14. September 1998 wichtige Feststellungen
15 | 2
16 | 22
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19 | 26
20 | 27
21 | 28
22 | 29
23 17(35) | In 2m 2ae, q. 148, a. 4 in fin.~
24 17(35) | In 2m 2ae, q. 148, a. 4 in fin.~
25 | 30
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34 | 5a
35 4 | schmählichen Gebräuchen und dem Aberglauben gedient hatten. Deswegen
36 4 | und zur Vernichtung des Aberglaubens mit besonderer Gewandtheit
37 6 | ihnen zuständigen Prinzipien abgeleitet werden und in entsprechender
38 1 | der übrigen Wissenschaften abhängt. Gerade hierauf haben auch
39 12 | Allbekannt sind aber die Abhandlungen des Clemens von Alexandrien,
40 4 | christlichen Glauben Zeugnis ablegt. Daß ein solches Verfahren
41 18 | und Prinzipien der Dinge ableitete, welche von der weittragendsten
42 8 | sie niemals von der Bahn abweicht, welche das ehrwürdige Altertum [
43 [Titel]| beschränkt, nur die Irrtümer und Abweichungen der philosophischen Lehren
44 7 | Anschläge gegen die Wahrheit abweist, wurde sie ein passender
45 7 | mit dessen eigener Waffe abzuhauen22. Und die Kirche selbst
46 19 | Fußstapfen dieses großen Mannes abzuwenden. Um den Orden der Dominicaner
47 17 | Leichtigkeit sich findet, ach das Dunkelste aufzuhellen.~ ~
48 9 | vielmehr in hohem Grade adelt, schärft und kräftigt. In
49 4 | Lehrer und selige Martyr, aus Aegypten auszog? Mit wie viel Lactantius,
50 4 | welche beim Auszuge aus Ägypten geboten wurde, die silbernen
51 4 | und goldenen Geräte der Ägypter zugleich mit ihren kostbaren
52 16 | aufgestellten Schlachtreihe ähnliche wohlgeordnete Gliederung,
53 21 | Papstes Urbanus V. an die Akademie von Toulouse: Wir wollen
54 30 | Thomas, der große selige Albertus und die übrigen hervorragenden
55 20 | Paris nämlich, Salamanca, Alcala, Douay, Toulouse, Löwen,
56 12 | ausgezeichnet als Lehrer der Alexandrinischen Schule, sehr erfahren in
57 | allem
58 5 | unerschöpflichen Fruchtbarkeit, die sie allenthalben entfaltet, wegen der katholischen
59 2 | viele Vorteile sich ergeben. Allerdings schreiben Wir der menschlichen
60 6 | sich trage. Denn in dieser alleredelsten Wissenschaft ist es sehr
61 33 | erlangen, rufet auch die allerseligste Jungfrau Maria, welche Sitz
62 24 | gewahrt blieb, zumal da es allgemein feststand, daß sowohl die
63 2 | Gesellschaft sich verbreiteten und allgemeine Zustimmung fanden. Denn
64 22 | 22 Und selbst die allgemeinen Kirchenversammlungen, auf
65 11 | dem Nichts durch dessen allmächtige Kraft, die dann durch seine
66 2 | Wir auch besonders von der allmächtigen Kraft und Hilfe Gottes,
67 | also
68 22 | heiligen Thomas auf dem Altare aufzulegen geboten, um aus
69 24 | Neues auszudenken, als das Alte fortzubilden und zu vervollkommnen,
70 8 | abweicht, welche das ehrwürdige Altertum [der Väter] gegangen ist.
71 3 | nach den Zeugnissen des Altertums bei den hervorragendsten
72 24 | Wissenschaft erwägen, welche unsere Altvordern liebten, halten Wir es für
73 21 | heiligen Gregorius des Großen, Ambrosius, Augustinus und Hieronymus,
74 26 | 26 Daß mehrere Eurer Amtsgenossen, Ehrwürdige Brüder, in gleicher
75 1 | Kirche immerdar es für ihre Amtspflicht erachtet, auch die wahre
76 6 | heiligen Lehren sowohl der Analogie mit dem, was auf natürlichem
77 1 | hierauf haben auch Wir unter anderem in Kürze aufmerksam gemacht,
78 10 | auf Tugend und Laster und anderes, was in Wahrheit und mit
79 | anders
80 30 | Meister in dieser Wissenschaft anerkannt und als richtig bezeichnen.
81 10 | mehrere Götter annahmen, einen Anfang und Urheber der Materie
82 33 | einstimmigem Gebete alle zumal Gott anflehen, daß er aussende über die
83 4 | die Gnade des Erlösers das angebornen Vermögen des menschlichen
84 33 | vorher Gott um seine Gnade angefleht zu haben, und der offen
85 22 | hervorragen, ließen es sich immer angelegen sein, den heiligen Thomas
86 27 | Ursachen, warum wir dieses angelegentlichst wünschen. Und zwar erstens,
87 24 | katholischer Philosophen angesteckt zu haben, da sie mit Hintansetzung
88 4 | den Kirchenvätern häufig angewandt wurde, ist allbekannt. Es
89 16 | oberflächliche Philosophie angewendet hätten.~ ~
90 21 | betroffen wurden, und wer sie angriff, immer im Verdacht des Irrtums
91 24 | Wenn sie daher kaum den Angriffen der Feinde gewachsen ist,
92 27 | widerstrebenden und dagegen ankämpfenden Geister zu bewegen. ~ ~
93 [Titel]| Glauben vorbereitet, seine Annahme als vernünftig erweist,
94 10 | verspottend, mehrere Götter annahmen, einen Anfang und Urheber
95 8 | vollem du demütigem Glauben annehmen, und es sich zur höchsten
96 8 | verletzt, wenn er einen Satz annimmt, von dem er weiß, da er
97 17 | von Stoff, als passende Anordnung der Teile, die zweckmäßigste
98 31 | und Vorzüglichkeit recht anschaulich zu machen. Die Akademien,
99 30 | Scholastiker im Anschlusse an die Anschauung der Väter in der Anthropologie
100 24 | und sich widersprechenden Anschauungen auch bezüglich der Gegenstände,
101 8 | nicht derart, daß es den Anschein gewinnt, als wolle sie keck
102 7 | entkräftet und die hinterlistigen Anschläge gegen die Wahrheit abweist,
103 30 | Denn da die Scholastiker im Anschlusse an die Anschauung der Väter
104 13 | Occident dagegen Boethius und Anselmus, auf Grund der Lehren des
105 24 | wichtigsten sind. Diese Menge von Ansichten führte sehr häufig zur Ungewissheit
106 [Titel]| umzugehen, daß sie mit den Ansprüchen des Glaubens übereinstimmt.
107 21 | Andere endlich nahmen keinen Anstand, ihn den Akademien und großen
108 30 | Anschauung der Väter in der Anthropologie gemeinhin lehrten, daß die
109 [Titel]| und die Philosophie der Antike aufgenommen und geistig
110 34 | gesamten Clerus, sowie dem Euch anvertrauten Volke.~ ~Gegeben zu Rom
111 18 | der Irrtümer der Vorzeit anwandte, so ist es ihm gelungen,
112 12 | Reichtum von Ideen, welche die Anzahl und Gewissheit der natürlichen
113 4 | der geoffenbarten Lehre anzuwenden, ist äußerst zweckmäßig,
114 12(30) | Apologet. § 46.~
115 11 | Männer den Kampf auf, die wir Apologeten nennen, welche unter der
116 4 | ganz außerordentlich an dem Apostelschüler Quadratus, an Aristides,
117 7(23) | Bulla Apostolici regiminis.~
118 33 | fast durch seine Mühe und Arbeit sich errungen, als vielmehr
119 1 | bekämpfen. Dies ist das Ziel der Arbeiten und Wachsamkeit aller Bischöfe,
120 27 | durch die Kunstgriffe und Arglist einer trügerischen Weisheit
121 12 | kommt ihr uns gleich30. Auch Arnorbius, durch seine Herausgabe
122 12 | wichtige Fragen der große Athanasius und Chrysostomus, der Fürst
123 12 | beiden Gregorius, welche von Athen, der Heimat aller Bildung,
124 12 | und Aristides, Hermias und Athenagoras. Auch Irenäus, der standhafte
125 9 | Scharfsinn ihres Geistes aufbieten; bezüglich jener decken
126 1 | erwiesen, als er bei seiner Auffahrt zum Himmel den Aposteln
127 [Titel]| Folgen, die jene päpstliche Aufforderung nach sich zog, sind bekannt.
128 16 | gebrauchen, in ihrer Blöße aufgedeckt und enthüllt werden“34;
129 16 | Fragen unter sich, jene einer aufgestellten Schlachtreihe ähnliche wohlgeordnete
130 [Titel]| konkret einzuschlagende Wege aufgezeigt. In diesem Sinn vollzog
131 [Titel]| aufzudecken. Mit derselben Aufmerksamkeit hat es die Grundprinzipien
132 6 | einer wahren Wissenschaft aufnehme und an sich trage. Denn
133 31 | daß Wir gern und dankbar aufnehmen, was immer Weises gesagt,
134 | aufs
135 22 | ihr Rat, Beweisgründe und Aufschlüsse zu schöpfen.~ ~
136 [Titel]| Autoren erfuhren einen neuen Aufschwung. Starken Auftrieb erhielt
137 9 | gebeugt und so in ihrem Aufschwunge zur höchsten Wahrheit und
138 21 | VI. gleichsam die Krone aufsetzen: Diese (des heiligen Thomas)
139 7 | Glauben widersprechende Aufstellung durchaus falsch sei, weil
140 1 | Liebe, hat der Art ihren Auftrag erfüllt, daß sie dahin immer
141 18 | beständigem Wechsel in Zukunft auftreten, unbesiegbare Waffen dargeboten
142 [Titel]| neuen Aufschwung. Starken Auftrieb erhielt die historische
143 12 | hinzuzufügen läßt. Und um in Aufzählung der einzelnen nicht zu weitläufig
144 17 | findet, ach das Dunkelste aufzuhellen.~ ~
145 22 | heiligen Thomas auf dem Altare aufzulegen geboten, um aus ihr Rat,
146 [Titel]| Papst schrieb: ‚Im selben Augenblick, in dem er (der hl. Thomas),
147 19 | Benedictiner, Carmeliter, Augustiner, die Gesellschaft Jesu und
148 24 | Erfindungen bieten, zum Ausbau der Philosophie verwenden;
149 9 | Falsch für die geistige Ausbildung keine Bedeutung habe. Mit
150 5 | wegen ihrer wunderbaren Ausbreitung, hervorragenden Heiligkeit
151 17 | Klarheit und Genauigkeit im Ausdrucke wie nicht minder eine Leichtigkeit
152 21 | ausgenommen, durch Richtigkeit des Ausdrucks, Maßhaltung in der Darstellung,
153 13 | Glaubens sowohl den Gläubigen auseinandersetzen als auch gegen die törichten
154 22 | Kirchenversammlungen, auf denen die auserlesenen Geister aller Weltteile
155 29 | Tagen in Zügellosigkeit ausgeartet ist, über den göttlichen
156 14 | scholastische Theologie ausgebildet, welche besonders zwei ruhmvolle
157 6 | philosophischen Studien ausgebildeten Geist verbinden, zumal da
158 14 | wissenschaftliche Ernte, welche in den ausgedehnten Werken der heiligen Väter
159 31 | welche als daraus geflossen ausgegeben werden, in der Tat aber
160 26 | fließenden reichen Quell ausgeht, der studierenden Jugend
161 31 | ist, wenn etwas mit den ausgemachten Lehrsätzen der späteren
162 21 | jenen der canonischen Bücher ausgenommen, durch Richtigkeit des Ausdrucks,
163 17 | katholischen Kirche gilt. Ausgerüstet mit einem gelehrigen und
164 9 | verschiedenen Irrtümern ausgesetzt und in Bezug auf viele Dinge
165 14 | Wissenschaft ... durch ihre ausgezeichnete Geisteskraft, ihr unermüdliches
166 12 | Philosophie wohl unterrichtet, ausgingen und ihr reiches Wissen,
167 15 | Schriftverständnis und deren Auslegung, teils um die Väter mit
168 [Titel]| Dokument auf solcher Ebene, das ausschließlich der Philosophie gewidmet
169 33 | zumal Gott anflehen, daß er aussende über die Söhne der Kirche
170 4 | Hieronymus empfiehlt sie ganz außerordentlich an dem Apostelschüler Quadratus,
171 10 | hat; und was sie an wahren Aussprüchen und weisen Gedanken in ihnen
172 31 | Lehrer, die Ihr mit Umsicht auswählet, sich bestreben, die Lehren
173 19 | die Statuten der einzelnen ausweisen, durch das gleiche Gesetz
174 16 | Theologie, in welcher jene sich auszeichneten, nicht so viel Ehre und
175 4 | selige Martyr, aus Aegypten auszog? Mit wie viel Lactantius,
176 24 | es vorzogen, lieber Neues auszudenken, als das Alte fortzubilden
177 4 | der Hebräer, welche beim Auszuge aus Ägypten geboten wurde,
178 26 | in dem begonnenen Werke auszuharren; alle übrigen aber aus Euch
179 2 | Irrtümer zu überwinden und auszurotten. Denn wie bei der Gründung
180 [Titel]| und anderer scholastischer Autoren erfuhren einen neuen Aufschwung.
181 31 | oder wenigstens aus solchen Bächen, welche nach dem gewissen
182 8 | daß sie niemals von der Bahn abweicht, welche das ehrwürdige
183 4 | gewissermaßen zu ebnen und zu bahnen, und die Gemüter ihrer Schüler
184 [Titel]| vereint er die beiden durch Bande wechselseitiger Freundschaft:
185 4 | ist.~ ~In der Tat hat der barmherzige Gott bezüglich dessen, was
186 33 | reichere Früchte der göttlichen Barmherzigkeit zu erlangen, rufet auch
187 14 | viele Mühen und Nachtwachen bearbeitet und vervollkommnet, in bester
188 25 | Erneuerung der Philosophie bedacht waren, dahin strebten und
189 7 | Erlösers vollkommen in sich und bedarf nichts weiter, da sie Gottes
190 29 | und haben sich eine ganz bedeutende Förderung von dieser Erneuerung
191 24 | Gewohnheit als das Urteil der bedeutendsten Männer, als auch, was die
192 7 | Heidenapostel selbst sich bediente, weist der heilige Hieronymus
193 14 | Laufe der Jahrhunderte nach Bedürfnis und Wohltaten spendet, neue
194 2 | menschlichen Handlungen beeinflussen und verschlechtern. Umgekehrt,
195 9 | ihrer Würde nicht nur nicht beeinträchtigt, sondern dieselbe vielmehr
196 7 | rät nicht bloß, sondern befiehlt sogar, daß die christlichen
197 4 | sie durch Christi Kraft befruchtet ward, so wird sie gewiß
198 2 | auch jener, die wir noch befürchten, darin besteht, daß verderbliche
199 14 | ein großes Unternehmen begonnen, nämlich die reiche und
200 26 | mahnen sie zugleich, in dem begonnenen Werke auszuharren; alle
201 5 | sichtbaren Gütern den nicht begreifen, der da ist, und den Meister
202 16 | Gliederung, jene durchsichtigen Begriffsbestimmungen und Unterscheidungen, jene
203 11 | einzigen vollkommenen Gottes begründeten, sowie die Schöpfung aller
204 9 | Glauben widerstreiten, und zur Begründung jener, die mit dem Glauben
205 24 | Weise der Scholastiker zu behandeln, damit sie die Kraft der
206 17 | scharfsinnig und zugleich gediegen behandelt hätte; seine Untersuchungen
207 10 | der Materie leugneten und behaupteten, dieser Weltlauf sei durch
208 18 | und Glaube unterschied, beide aber in einem Freundesbunde
209 | beim
210 4 | alsbald und ohne irgendwelche Beimischung von Irrtum von allen erkannt
211 27 | außer dem übernatürlichen Beistande Gottes nicht so sehr geeignet
212 [Titel]| Denken ein grundlegender Beitrag zum Glauben und zur theologischen
213 29 | wird, überraschend viel beitragen, Licht und Hilfsmittel gewähren. ~ ~
214 22 | dem glücklichsten Erfolge bekämpfte. Aber ein höchstes und ihm
215 23 | einige gab, welche öffentlich bekannten, sie würden, wäre nur einmal
216 21 | andere, wie Clemens XII.40, bekennen, seine Schriften hätten
217 4 | Weisheit gleichfalls und das Bekenntnis selbst der Gegner für den
218 4 | und Silber und Gewändern beladen Cyprian, der höchst liebliche
219 5 | offenbar von nicht geringerem Belange, daß die Vernunft augenscheinlich
220 24 | Gelehrsamkeit gefördert und beleuchtet werden soll; durchaus aber
221 12 | der Heiligen Schrift und Beleuchtung der christlichen Dogmen;
222 24 | herausnahm und gewährte, alles Beliebige nach Willkür und Gutdünken
223 21 | und euch mit allen Kräften bemüht, dieselbe zu fördern41.
224 19 | Ihrigen sich rühmen, sind die Benedictiner, Carmeliter, Augustiner,
225 7 | unbesiegbare Prediger Paulus benutzte in seinem Streite für die
226 12 | Unterweisungen, suchten eben so beredt als gründlich von den Lehren
227 27 | Religion zu vertreten, immer bereit, wie der Apostel mahnt,
228 14 | Wohltaten spendet, neue Waffen bereitet, haben unsere höchst weisen
229 18 | gewissermaßen in ihrem Schoße bergen, welche die nachkommenden
230 20 | mit großer Freude jener so berühmten Akademien und Schulen, welche
231 13 | philosophische Frage hat er nicht berührt? Oder vielmehr, worüber
232 24 | Gutdünken der einzelnen Lehrer beruhen, und schaffen eben deswegen
233 17 | gewissermaßen dem Geist aller besaß35. Ihre Lehren sammelte
234 15 | gekommen sind, die der Apostel beschreibt, und die stolzen Gotteslästerer
235 29 | gemeinsamen Lebensquelle, den beseelenden Hauch zu schöpfen. Die Tatsachen
236 5 | keine ungeordnete Neidung besiegen kann; daß daher Gott nicht
237 5 | sie, daß Gott durch den Besitz aller Vollkommenheiten über
238 31 | einzupflanzen, und seine ganz besondere Gründlichkeit und Vorzüglichkeit
239 1 | philosophischen Studien zu besprechen, welche sowohl dem Glaubensgute
240 1 | lehren und die Irrtümer beständig zu bekämpfen. Dies ist das
241 18 | Widerlegung jener, welche in beständigem Wechsel in Zukunft auftreten,
242 10 | gesagt haben, in der Tat bestätigt finden. Wahrhaftig, auch
243 [Titel]| Papst Leo XIII. als der beste Weg, mit der Philosophie
244 30 | kein eigentlicher Gegensatz bestehe.~ ~
245 11 | dann durch seine Weisheit bestehen und sämtlich zu den ihnen
246 2 | wir noch befürchten, darin besteht, daß verderbliche Lehren
247 14 | bearbeitet und vervollkommnet, in bester Weise gegliedert und mit
248 10 | unabänderliche Notwendigkeit bestimmt, und werde nicht nach dem
249 11 | und sämtlich zu den ihnen bestimmten Zielen hingelenkt und bewegt
250 6 | Väter gelobt und zu gewinnen bestrebt waren, und das auch die
251 2 | traurige Zeitlage aufmerksam betrachtet, und die Zustände des öffentlichen
252 26 | Gesinnung denselben Weg betraten, haben Wir zur großen Freude
253 29 | Denn zu dem fruchtbaren Betriebe derselben und deren Fortschritt
254 4 | was die göttlichen Dinge betrifft, nicht bloß jene Wahrheiten
255 21 | niemals auf einem Irrwege betroffen wurden, und wer sie angriff,
256 9 | Vernunft von Irrtümern und bewahrt sie vor ihnen und bereichert
257 27 | ankämpfenden Geister zu bewegen. ~ ~
258 5 | großer und fortdauernder Beweggrund der Glaubwürdigkeit ist,
259 11 | bestimmten Zielen hingelenkt und bewegt werden. Unter diesen nimmt
260 5 | menschlichen Vernunft der Beweis für das Dasein Gottes; aus
261 9 | legen die Fehler in der Beweisführung dar, auf welche sie sich
262 29 | starke und unbesiegbare Beweiskraft, zur Widerlegung aller jener
263 [Titel]| kirchlichen Einordnung und Bewertung der Enzyklika~ ~Die Enzyklika „
264 30 | haben sie auch durch die Tat bewiesen; denn der heilige Thomas,
265 8 | menschliche Vernunft im Bewusstsein ihrer Schwäche es nicht
266 23(45) | Beza-Bucer.~
267 30 | anerkannt und als richtig bezeichnen. Außerdem bezeugen gerade
268 16 | scholastische Theologie zu beziehen scheinen, so ist doch klar,
269 24 | welche die neuen Erfindungen bieten, zum Ausbau der Philosophie
270 12 | Athen, der Heimat aller Bildung, in dem Gesamtgebiete der
271 8 | erkennen kann, hat, wie ganz billig, die Philosophie ihrer Methode,
272 29 | väterliche und heilige und billige Gewalt der höchsten Obrigkeit,
273 4 | gleiche Kampfesweise loben und billigen sowohl Gregorius von Nazianz11
274 1 | Arbeiten und Wachsamkeit aller Bischöfe, dies das Ziel der Gesetze
275 12 | standhafte Martyrer und Bischof der Kirche von Lyon, erwarb
276 27 | nichts zu wünschen übrig bleibt, um selbst die noch so sehr
277 24 | immer noch überall gewahrt blieb, zumal da es allgemein feststand,
278 10 | Weltlauf sei durch eine blinde und unabänderliche Notwendigkeit
279 16 | Redensarten gebrauchen, in ihrer Blöße aufgedeckt und enthüllt
280 29 | Fortschritt genügt nicht die bloße Erkenntnis der Tatsachen
281 10 | Ursache und den Grund des Bösen, das letzte Ziel des Menschen
282 13 | folgend, im Occident dagegen Boethius und Anselmus, auf Grund
283 20 | Toulouse, Löwen, Padua, Bologna, Neapel, Coimbra und vieler
284 14 | der seraphische heilige Bonaventura, die berühmtesten Meister
285 [Titel]| Fortschritte; zahlreiche Gelehrte brachten mutig die thomistische Überlieferung
286 33 | Fürbitte zu dem reinsten Bräutigam der Jungfrau, dem heiligen
287 21(37) | Breve ad FF. Ord. Praedic. 1451.~
288 22 | selbst zugleich mit den Büchern der Heiligen Schrift und
289 16 | Wissenschaft den innigsten Bund schlossen, so hätte gewiß
290 17 | Thomas von Aquin, der, wie Cajetanus bemerkt, weil er die alten
291 21(41) | dat. die 3 Aug. 1368 ad Cancell. Univ. Tolos.~
292 21 | allen andern, jenen der canonischen Bücher ausgenommen, durch
293 4(12) | Carm. I, Iamb. 3.~
294 19 | sind die Benedictiner, Carmeliter, Augustiner, die Gesellschaft
295 6 | Theologie das Wesen, den Charakter und Geist einer wahren Wissenschaft
296 4(14) | De doctr. christ. I. II, c. 40.~
297 12 | und zum Unterrichte der Christen verwandten.~ ~
298 7 | schreibt: Der Führer des Christenheeres und unbesiegbare Prediger
299 4 | Vorschule und Hilfe zum Christentum6 bald eine Erzieherin zum
300 2 | wie bei der Gründung des Christentums durch das wunderbare Licht
301 1 | leeren Trug2 die Gemüter der Christgläubigen häufig getäuscht und die
302 9 | viele Dinge unwissend. Der christliche Glaube dagegen ist der zuverlässigste
303 12 | der große Athanasius und Chrysostomus, der Fürst der Redner, in
304 34 | Brüder, und dem gesamten Clerus, sowie dem Euch anvertrauten
305 20 | Padua, Bologna, Neapel, Coimbra und vieler anderer. Daß
306 21 | Benedict XIV.43 gegenüber dem Collegium des heiligen Dionysius zu
307 4 | Silber und Gewändern beladen Cyprian, der höchst liebliche Lehrer
308 22 | Theologe mit ihm teilt, ist ihm dadurch geworden, daß die Väter
309 27 | versöhnen, ist nach unserem Dafürhalten außer dem übernatürlichen
310 10 | Martyrer, die freudig ihr Leben dahingaben, der Wut der Tyrannen gegenüber
311 [Titel]| die Diskussionen über die damaligen philosophischen und theologischen
312 13 | haben im Orient Johannes Damascenus, den Fußstapfen des Basilius
313 29 | wurden, wenn die Philosophie daniederlag und in Irrtümer oder Torheiten
314 9 | muß vielmehr Gott deswegen Dank sagen, und sich hoch erfreuen,
315 31 | erklären, daß Wir gern und dankbar aufnehmen, was immer Weises
316 9 | Fehler in der Beweisführung dar, auf welche sie sich stützen;
317 | darauf
318 | daraus
319 4 | leichter Weg zum Glauben sich darbietet?~ ~
320 12 | Philosophen unter sich ihnen darboten, sie gewannen32. Was aber
321 18 | auftreten, unbesiegbare Waffen dargeboten hat. Indem er außerdem genau,
322 | darin
323 12 | denen sie geflossen ... darlegte28. Allbekannt sind aber
324 1 | sie dahin immer strebte, darnach ganz besonders verlangte,
325 21 | Ausdrucks, Maßhaltung in der Darstellung, Wahrheit der Lehrsätze,
326 4 | treffliche Beweisgründe dartaten und verteidigten. Denn das
327 5 | Vernunft der Beweis für das Dasein Gottes; aus der Schönheit
328 7 | Gebiete der Philosophie dasjenige, womit sie die geoffenbarten
329 21(41) | Const. 5a dat. die 3 Aug. 1368 ad Cancell.
330 24 | eben deswegen keine feste, dauernde und starke, sondern nur
331 7 | dem, der in Wahrheit ein David war, gelernt, das Schwert
332 | dazu
333 9 | aufbieten; bezüglich jener decken sie die Ursachen des Irrtums
334 | demselben
335 [Titel]| Jahrhunderts eine starke Gruppe von Denkern zur Verfügung, die in der
336 [Titel]| besonderen der philosophischen Denkweise des hl. Thomas von Aquin
337 12 | irrtumslos sind, so enthalten sie dennoch einen Reichtum von Ideen,
338 | deshalb
339 12 | die richtige Anwendung der Dialektik, für das einträchtige Zusammengehen
340 8 | rechnen, daß sie gleich einer Dienerin den himmlischen Lehren nachfolgen,
341 8 | Lehren nachfolgen, ihnen ihre Dienste leisten und von ihnen durch
342 8 | erklären; vielmehr soll sie dieselben mit vollem du demütigem
343 4 | Welt in den erschaffenen Dingen erkennbar und sichtbar,
344 21 | dem Collegium des heiligen Dionysius zu Granada. Diesen Urteilen
345 [Titel]| thomistische Überlieferung in die Diskussionen über die damaligen philosophischen
346 29 | Erneuerung der philosophischen Disziplinen zu versprechen, die Wir
347 4(14) | De doctr. christ. I. II, c. 40.~
348 12 | Beleuchtung der christlichen Dogmen; wenn sie gleich, wenigstens
349 [Titel]| Tag das einzige päpstliche Dokument auf solcher Ebene, das ausschließlich
350 19 | abzuwenden. Um den Orden der Dominicaner zu übergeben, die dieses
351 20 | nämlich, Salamanca, Alcala, Douay, Toulouse, Löwen, Padua,
352 1 | allen gesprochen; nun aber drängt uns die Wichtigkeit des
353 30 | stofflosen Wesen sich erhebt, so drängte sich ihnen von selbst die
354 31 | worden ist, ermahnen Wir dringend Euch alle, Ehrwürdige Brüder,
355 2 | sowohl der Übel, die Uns drücken, als auch jener, die wir
356 | du
357 17 | Leichtigkeit sich findet, ach das Dunkelste aufzuhellen.~ ~
358 19 | als vielmehr vollständig durchdringen lassen. Wie bekannt, haben
359 9 | Wahrheiten, welcher die Seele durchdringt, auch die Intelligenz selbst
360 [Titel]| aufgenommen und geistig durchdrungen hat. Die Kirche erkennt
361 10 | Schriften der alten Weisen zu durchforschen und ihre Meinungen mit den
362 16 | wohlgeordnete Gliederung, jene durchsichtigen Begriffsbestimmungen und
363 11 | gleichsam um sie zu prüfen, durchwandert und eingesehen hatte, daß,
364 11 | die geoffenbarte Lehre den Durst nach Wahrheit vollständig
365 32(51) | Ebd. V. 5.~
366 6(20) | Ebendas.~
367 [Titel]| päpstliche Dokument auf solcher Ebene, das ausschließlich der
368 4 | Weise zu philosophieren ein ebener und leichter Weg zum Glauben
369 13 | höchster Glaubenskraft und ebenso großem Wissen tapfer gestritten
370 4 | Glauben gewissermaßen zu ebnen und zu bahnen, und die Gemüter
371 [Titel]| Grundprinzipien für eine echte Erneuerung des philosophischen
372 31 | eine unterschobene statt er echten und eine entstellte statt
373 4 | vorher hervorgebracht hat, ehe sie durch Christi Kraft
374 20 | Akademien und Schulen, welche ehedem in Europa blühten, jener
375 22 | heiligen Thomas in besonderen Ehren zu halten. Man kann sagen,
376 12 | derselbe Hieronymus also ehrenvoll erwähnt: Was ist in ihnen
377 4 | Es erblicken sogar jene ehrwürdigen Träger und Wächter der religiösen
378 12 | reiches Wissen, das sie in eifrigem Studium sich erworben hatten,
379 24 | gewiß jenen gelehrten und eifrigen Männern nicht zum Tadel
380 | eigene
381 | eigenem
382 | eigener
383 2 | der erkennt gewiß, daß die eigentliche Ursache sowohl der Übel,
384 30 | Prinzipien der Scholastik kein eigentlicher Gegensatz bestehe.~ ~
385 6 | jeden einzelnen Teil die ihm eigentümlichen die unwiderlegbaren Beweise
386 22 | ein höchstes und ihm ganz eigentümliches Lob, das kein anderer katholischer
387 2 | Philosophie nicht einen so großen Einfluß und solches Ansehen zu,
388 [Titel]| theologischen Probleme ein. Die einflußreichsten katholischen Theologen dieses
389 1 | 1 Der eingeborene Sohn des ewigen Vaters,
390 [Titel]| nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt; das gilt zuallererst für
391 4 | nicht erst in unserer Zeit eingeführt wurde, sondern uralt ist
392 14 | weisen Vorgängers Sixtus' V. eingehender dartun: „Durch die Gnade
393 2 | dem menschlichen Geiste eingepflanzt; und weit entfernt, daß
394 9 | dazu recht enge Grenzen eingeschränkt ist, ist er verschiedenen
395 1 | ein fortdauerndes Lehramt eingesetzt. Die Kirche aber, von den
396 5 | beweist, daß die von Christus eingesetzte Kirche (wie die Kirchenversammlung
397 33 | zu haben, und der offen eingestand, was er wisse, das habe
398 20 | man in schwierigen Fragen einholte, überallhin ein sehr großes
399 10 | schmähliche Irrtümer. Denn neben einigem Wahren haben sie, wie Ihr
400 8 | ihnen durch Gottes Gnade einigermaßen ein Verständnis gewinnen
401 9 | die mit dem Glauben im Einklange stehen, den Scharfsinn ihres
402 [Titel]| Hinweise zur kirchlichen Einordnung und Bewertung der Enzyklika~ ~
403 | Eins
404 6 | hat. Diese Erkenntnis und Einsicht erlangen aber sicherlich
405 9 | mannigfaltigen Kenntnissen25. Der Einsichtige wird darum den Glauben nicht
406 33 | lasst uns in demütigem und einstimmigem Gebete alle zumal Gott anflehen,
407 31 | welche nach dem gewissen und einstimmigen Urteile der Gelehrten aus
408 18 | aber in einem Freundesbunde einte, hat er sowohl die Rechte
409 12 | Anwendung der Dialektik, für das einträchtige Zusammengehen von Glaube
410 7 | der Lösung von täuschenden Einwendungen zu beschäftigen, da, wie
411 [Titel]| bis zum heutigen Tag das einzige päpstliche Dokument auf
412 11 | die Notwendigkeit eines einzigen vollkommenen Gottes begründeten,
413 31 | des heiligen Thomas wieder einzuführen und so weit als möglich
414 31 | dem Geiste ihrer Schüler einzupflanzen, und seine ganz besondere
415 [Titel]| unterstrichen und auch konkret einzuschlagende Wege aufgezeigt. In diesem
416 32 | daß Unsere Bestrebungen eitel sind, wenn Unserem gemeinsamen
417 4 | Basilius dem Großen; Hieronymus empfiehlt sie ganz außerordentlich
418 18 | menschlichen Vollendung emporgetragen, nun kaum mehr höher zu
419 9 | in gewisse und dazu recht enge Grenzen eingeschränkt ist,
420 13 | hat er angestellt über die Engel, die Seele, den menschlichen
421 4 | der Lehre des Glaubens in engem Zusammenhange stehen, selbst
422 18 | fruchtbringendster Weise entfalten sollten. Da er diese Methode
423 5 | Fruchtbarkeit, die sie allenthalben entfaltet, wegen der katholischen
424 2 | Geiste eingepflanzt; und weit entfernt, daß das hinzugekommene
425 27 | deren Gemüter dem Glauben entfremdet sind und die darum die Einrichtungen
426 8 | höchst gewiß, und was ihr entgegengesetzt ist, auch der gesunden Vernunft
427 7 | sie zu bekämpfen wagen, entgegenzutreten. Zu dieser Beziehung verdient
428 8 | Ordnung sehr viele Wahrheiten enthält, welche weit hinausragen
429 [Titel]| haben viele in jenem Text enthaltene Hinweise sowohl unter praktischem
430 16 | ihrer Blöße aufgedeckt und enthüllt werden“34; alle diesen herrlichen
431 7 | Gegenbeweise der Sophisten entkräftet und die hinterlistigen Anschläge
432 7 | gemeinhin der Philosophie entlehnen, so schöpfen die Verteidiger
433 11 | Weisheit die Beweisgründe entlehnten, durch welche sie die Notwendigkeit
434 6 | letzten Ziel des Menschen entnehmen20.~ ~
435 4 | sinnreich den Lehren der Heiden entnommen, und gleichsam wie Pfeile,
436 7 | den Händen des Feindes zu entreißen und das Haupt des übermütigen
437 15 | Päpste, sowie den Lehren und Entscheidungen der heiligen Väter und Kirchenversammlungen
438 28 | kirchlichen Glauben mehr entsprechende Lehre vorgetragen würde,
439 1 | menschlichen Wissenschaften selbst entspricht.~ ~
440 [Titel]| Denkens zur Folge; außerdem entstanden neue thomistische Schulen.
441 31 | statt er echten und eine entstellte statt der lautern aufgenommen
442 9 | Geistes sich stärken und entwickeln, der muß törichterweise
443 [Titel]| Glaube und Vernunft auf und entwickelte sie weiter, indem er zeigte,
444 16 | und äußerst scharfsinnige Entwicklungen, durch welche das Licht
445 8 | göttlichen Autorität sich entziehen. Da es vielmehr feststeht,
446 7 | christlichen Glaubens zu erachten, daß die menschliche Vernunft
447 1 | es für ihre Amtspflicht erachtet, auch die wahre Wissenschaft
448 [Titel]| Aquin hingewiesen, der das Erbe der Väter und die Philosophie
449 24 | sie mit Hintansetzung des Erbgutes der alten Weisheit es vorzogen,
450 32 | jemand an Weisheit, der erbitte sie von Gott, welcher allen
451 10 | Gründung der Kirche höchst erbitterte Gegner des katholischen
452 4 | wurde, ist allbekannt. Es erblicken sogar jene ehrwürdigen Träger
453 6 | unwiderlegbaren Beweise zu erbringen. Auch darf sie nicht jene
454 31 | irgend jemand gefunden oder erdacht worden ist, ermahnen Wir
455 21 | vernichtet und die ganze Erde mit jedem Tage von verderblichen
456 1 | des ewigen Vaters, der auf Erden erschien, um dem menschlichen
457 29 | Tatsachen und beständige Erfahrung beweisen, daß die schönen
458 24 | Errungenschaften, welche die neuen Erfindungen bieten, zum Ausbau der Philosophie
459 22 | Kraft und dem glücklichsten Erfolge bekämpfte. Aber ein höchstes
460 30 | Geheimnisse der Natur fleißig zu erforschen und mit dem Studium der
461 9 | Dank sagen, und sich hoch erfreuen, daß bei den vielen Ursachen
462 [Titel]| anderer scholastischer Autoren erfuhren einen neuen Aufschwung.
463 24 | Als nächste Folge hiervon ergab sich eine ungesunde Vervielfältigung
464 2 | sehr viele Vorteile sich ergeben. Allerdings schreiben Wir
465 5 | Werken nicht erkennen15. So ergibt sich zunächst als große
466 1 | sollten in der Wahrheit erhalten werden, und die Früchte
467 [Titel]| Aufschwung. Starken Auftrieb erhielt die historische Forschung
468 12 | der natürlichen Wahrheiten erhöhen. Tertullian kämpft gegen
469 32 | Wissenschaften genannt wird. Dieselbe erinnert auch, daß jede gute Gabe
470 4 | natürlichen Vernunft erleuchtet, erkannten, durch treffliche Beweisgründe
471 4 | den erschaffenen Dingen erkennbar und sichtbar, auch seine
472 12 | wunderbar geeignet sind zur Erklärung der Heiligen Schrift und
473 14 | reichen und vortrefflichen Erklärungen versehen, der Nachwelt überliefert
474 31 | errichten werdet, sollen sie erläutern und Verteidigen und zur
475 29 | nicht bloß keinen Nachteil erleiden, sondern sehr viel gewinnen.
476 7 | erklärt hatte, daß jede dem erleuchteten Glauben widersprechende
477 10 | Vorsehung auch die Wissenschaft erlöst hat; und was sie an wahren
478 31 | oder erdacht worden ist, ermahnen Wir dringend Euch alle,
479 [Titel]| und Vernunft getroffen und erneut auf die Bedeutung der Philosophie
480 24 | es notwendig, sie in der ernsten, gründlichen Weise der Scholastiker
481 31 | errichtet habt oder noch errichten werdet, sollen sie erläutern
482 31 | Die Akademien, die Ihr errichtet habt oder noch errichten
483 33 | seine Mühe und Arbeit sich errungen, als vielmehr von Gott empfangen;
484 24 | ihre Gelehrsamkeit und die Errungenschaften, welche die neuen Erfindungen
485 4 | Erschaffung der Welt in den erschaffenen Dingen erkennbar und sichtbar,
486 4 | wie der Apostel sagt, seit Erschaffung der Welt in den erschaffenen
487 4 | solches Verfahren nicht erst in unserer Zeit eingeführt
488 34 | 34 So erteilen Wir denn in der Hoffnung
489 24 | philosophischen Wissenschaft erwägen, welche unsere Altvordern
490 12 | Hieronymus also ehrenvoll erwähnt: Was ist in ihnen ohne Gelehrsamkeit?
491 8 | kostbaren Früchte, die Wir erwähnten, hervorzubringen, ist durchaus
492 17 | die Glut seiner Tugenden erwärmt und mit dem Glanz seiner
493 12 | Bischof der Kirche von Lyon, erwarb sich auf demselben Gebiete
494 10 | Wut der Tyrannen gegenüber erweckte, so stellte er den falschen
495 [Titel]| seine Annahme als vernünftig erweist, ihn tiefer erfassen lässt
496 2 | Weisheit verbreitet, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft3
497 1 | große und wunderbare Wohltat erwiesen, als er bei seiner Auffahrt
498 12 | in eifrigem Studium sich erworben hatten, zur Widerlegung
499 26 | erinnern Wir, daß Uns nichts so erwünscht ist und so sehr am Herzen
500 24 | philosophieren, die jedoch nicht die erwünschten und heilsamen Früchte trug,
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