10-erwun | erzeu-natur | neape-wacht | wahlt-zweit
N.
501 3 | der höchst heilsame Glaube erzeugt, genährt, verteidigt und
502 4 | zum Christentum6 bald eine Erzieherin zum Evangelium7 nicht ohne
503 [Titel]| Aquin hingewiesen. In „Fides et ratio“ (Nr. 57-58) heißt
504 | etwas
505 | Eure
506 | Eurer
507 20 | Schulen, welche ehedem in Europa blühten, jener von Paris
508 5 | Weise erklärt sie, daß die evangelische Wahrheit durch wunderbare
509 13 | und Seligkeit, Zeit und Ewigkeit, über das Wesen der wandelbaren
510 5 | glauben, als ob sie gelehrten Fabeln folgten17, sondern in vollständigvernunftgemäßem
511 2 | sie stärker und zu Höherem fähig.~ ~
512 9 | wissen wohl, daß manche die Fähigkeiten der menschlichen Natur über
513 4 | die Philosophie im Stande, falls sie in gehöriger Weise von
514 10 | sie, wie Ihr wisst, so oft Falsches und Widersinniges, so viel
515 17 | scharfsinnigem Geiste, einem leicht fassenden und treuen Gedächtnisse,
516 17 | Ihre Lehren sammelte und fasste Thomas, wie die zerstreuten
517 8 | weit hinausragen über die Fassungskraft jedweder Intelligenz, so
518 21(42) | Litt. in form. Brev., die 6 Febr. 1694.~
519 32 | Lichtes ist50. Und wieder: Fehlt es jemand an Weisheit, der
520 8 | Kirchenversammlung vom Vatikan feierlich durch ihre Autorität gutgeheißen
521 9 | nicht tadeln, als sei er ein Feind der Vernunft und der natürlichen
522 7 | das Schwert den Händen des Feindes zu entreißen und das Haupt
523 31 | der Jünglinge von jenen ferngehalten werden, welche als daraus
524 29 | stehen einmal die Tatsachen fest, weiter vorzudringen und
525 24 | schaffen eben deswegen keine feste, dauernde und starke, sondern
526 7 | Schutzwehr des Glaubens und ein festes Bollwerk der Religion gilt.
527 5 | Einheit und unüberwindlichen Festigkeit ein großer und fortdauernder
528 5 | Kirchenversammlung vom Vatikan festsetzte) wegen ihrer wunderbaren
529 24 | blieb, zumal da es allgemein feststand, daß sowohl die beständige
530 30 | zwischen dem gewissen und feststehenden Sätzen der neueren Physik
531 8 | entziehen. Da es vielmehr feststeht, daß das, was die Offenbarung
532 [Titel]| September 1998 wichtige Feststellungen über den Zusammenhang von
533 19 | studieren und gewissenhaft festzuhalten unter dem strengen Verbote
534 21(37) | Breve ad FF. Ord. Praedic. 1451.~
535 [Titel]| von Aquin hingewiesen. In „Fides et ratio“ (Nr. 57-58) heißt
536 10 | Glaubens nicht genossen, fielen in verschiedene, höchst
537 17(35) | 2m 2ae, q. 148, a. 4 in fin.~
538 10 | haben, in der Tat bestätigt finden. Wahrhaftig, auch jene unter
539 7 | sogar eine zufällig sich findende Inschrift zum Beweise des
540 30 | die Geheimnisse der Natur fleißig zu erforschen und mit dem
541 26 | englischen Lehrer gleich einem fließenden reichen Quell ausgeht, der
542 22 | Kirchenversammlungen von Lyon, Vienne, Florenz, Vatikan der heilige Thomas
543 18 | daß die Vernunft, auf den Flügeln des heiligen Thomas zu ihrer
544 29 | sich eine ganz bedeutende Förderung von dieser Erneuerung der
545 13 | und Gregors von Nazianz folgend, im Occident dagegen Boethius
546 12 | ist. Origines, der auf ich folgte, ausgezeichnet als Lehrer
547 18 | oder triftigere Beweise fordern kann, als er schon durch
548 24 | Tadel gereichen, die ihren Forscherfleiß und ihre Gelehrsamkeit und
549 [Titel]| erhielt die historische Forschung mit der Wiederentdeckung
550 5 | Festigkeit ein großer und fortdauernder Beweggrund der Glaubwürdigkeit
551 1 | der Geister im Glauben ein fortdauerndes Lehramt eingesetzt. Die
552 24 | Vernunft verbinde und so fortfahre, ein unbesiegbares Bollwerk
553 [Titel]| Werkes des hl. Thomas große Fortschritte; zahlreiche Gelehrte brachten
554 6 | gelegt, so findet immer noch fortwährend und vielfach die Philosophie
555 24 | auszudenken, als das Alte fortzubilden und zu vervollkommnen, was
556 13 | hat. Welche philosophische Frage hat er nicht berührt? Oder
557 26 | studierenden Jugend in vollem und freigebigsten Maße mitteilt.~ ~
558 [Titel]| es: „Das Lehramt hat sich freilich nicht darauf beschränkt,
559 9 | göttliche Wohltat des Glaubens freiwillig von sich weisen, aus dem
560 31 | werden, in der Tat aber mit fremdem und Ungesundem Wasser vermischt
561 10 | todesmutigen Martyrer, die freudig ihr Leben dahingaben, der
562 18 | unterschied, beide aber in einem Freundesbunde einte, hat er sowohl die
563 9 | Glaube leuchtet, der wie ein freundliches Gestirn ohne jede Furcht
564 [Titel]| durch Bande wechselseitiger Freundschaft: er sichert jeder von ihnen
565 5 | als große und herrliche Frucht des Gebrauches der menschlichen
566 14 | nämlich die reiche und fruchtbare wissenschaftliche Ernte,
567 29 | viel gewinnen. Denn zu dem fruchtbaren Betriebe derselben und deren
568 5 | Heiligkeit und unerschöpflichen Fruchtbarkeit, die sie allenthalben entfaltet,
569 6 | Kirchenversammlung vom Vatikan19 als sehr fruchtbringend erklärt hat. Diese Erkenntnis
570 18 | zur gelegenen Zeit und in fruchtbringendster Weise entfalten sollten.
571 2 | dem Erdkreis wieder seine frühere Würde zurückgegeben wurde,
572 25 | Aufnahme zu bringen und ihr den frühern Ruhm wieder zu verschaffen. ~ ~
573 27 | Art reichlich versehen, frühzeitig sich gewöhnen, mit Nachdruck
574 7 | an Magnus schreibt: Der Führer des Christenheeres und unbesiegbare
575 23 | keinem Zweifel, daß unter den Führern der häretischen Sekten es
576 24 | Diese Menge von Ansichten führte sehr häufig zur Ungewissheit
577 27 | sie bloß der Leitung und Führung der Vernunft folgen. Um
578 7 | sollen. Denn nachdem die fünfte Kirchenversammlung vom Lateran
579 33 | zugleich stehet um ihre Fürbitte zu dem reinsten Bräutigam
580 1 | des heiligen Petrus, des Fürsten der Apostel, im Primate
581 24 | Systeme haben ein wankendes Fundament, da sie auf dem Ansehen
582 9 | freundliches Gestirn ohne jede Furcht vor Verirrungen auf den
583 16 | Feinden der Wahrheit so furchtbar wird, nämlich, wie derselbe
584 32 | erinnert auch, daß jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk
585 34 | als Vorboten himmlischer Gaben und Zeugnis Unseres besonderen
586 34 | auf Eure Hirtensorge von ganzem Herzen den apostolischen
587 6 | Lehren zu einem organischen Ganzen verbunden, alle nach richtigen
588 11 | vollständig stillt, der dann mit ganzer Glut seiner Seele sich ihr
589 33 | demütigem und einstimmigem Gebete alle zumal Gott anflehen,
590 9 | da Joch der Knechtschaft gebeugt und so in ihrem Aufschwunge
591 21 | Toulouse: Wir wollen und gebieten euch durch Gegenwärtiges,
592 7 | keineswegs widerspreche23, gebietet sie den Lehrern der Philosophie,
593 1 | zum Himmel den Aposteln gebot, daß sie hingingen und alle
594 2 | menschlichen Geschlechte zu Gebote stehen; unter diesen aber
595 4 | die vordem schmählichen Gebräuchen und dem Aberglauben gedient
596 16 | einzig aus dem richtigen Gebrauche jener Philosophie hervor,
597 16 | und gewundene Redensarten gebrauchen, in ihrer Blöße aufgedeckt
598 5 | und herrliche Frucht des Gebrauches der menschlichen Vernunft
599 9 | menschlichen Natur über Gebühr erheben und behaupten, durch
600 24 | unbesonnenes Verfahren, daß ihr die gebührende Ehre nicht immer noch überall
601 18 | außerdem genau, wie es ich gebührt, zwischen Vernunft und Glaube
602 17 | leicht fassenden und treuen Gedächtnisse, von höchst reinen Sitten,
603 10 | wahren Aussprüchen und weisen Gedanken in ihnen fanden, das wählten
604 30 | Naturwissenschaften und dem Gedeihen entgegen sei. Denn da die
605 31 | unhaltbar sich zeigt, so gedenken Wir das keineswegs unserer
606 20 | 20 Da gedenkt denn unser Geist mit großer
607 17 | scharfsinnig und zugleich gediegen behandelt hätte; seine Untersuchungen
608 2 | ist und auf den wahren und gediegenen Grundsätzen sicher ruht,
609 4 | Gebräuchen und dem Aberglauben gedient hatten. Deswegen lobt Gregorius10
610 21 | und glänzende Zeugnisse geehrt. Denn Clemens VI.36, Nicolaus
611 15 | Tagen aber, da bereits jene gefährlichen Zeiten gekommen sind, die
612 28 | verderblicher Meinungen in höchster Gefahr schwebt, würde ohne Zweifel
613 24 | mannigfacher Gelehrsamkeit gefördert und beleuchtet werden soll;
614 31 | Nützliches von irgend jemand gefunden oder erdacht worden ist,
615 8 | ehrwürdige Altertum [der Väter] gegangen ist. Und die Kirchenversammlung
616 7 | stärker; da sie aber die Gegenbeweise der Sophisten entkräftet
617 30 | Scholastik kein eigentlicher Gegensatz bestehe.~ ~
618 1 | uns die Wichtigkeit des Gegenstandes und die Zeitlage, von neuem
619 12 | gleich, wenigstens wie sie gegenwärtig vorliegen, nicht völlig
620 21 | und gebieten euch durch Gegenwärtiges, daß ihr der Lehre des heiligen
621 30 | Außerdem bezeugen gerade in der Gegenwart mehrere und zwar hervorragende
622 1 | lehrten1, und die von ihm gegründete Kirche als gemeinsame und
623 10 | welche für die weisesten gehalten wurden, aber die Wohltat
624 9 | vielfach zurückgehalten und gehemmt. Doch das ist alles Irrtum
625 16 | Eigenschaften, sagen wir, gehen einzig aus dem richtigen
626 4 | im Stande, falls sie in gehöriger Weise von Verständigen betrieben
627 24 | auch nur die wichtigste Geistesarbeit sich beschränkt. Dasselbe
628 14 | durch ihre ausgezeichnete Geisteskraft, ihr unermüdliches Studium,
629 [Titel]| der Antike aufgenommen und geistig durchdrungen hat. Die Kirche
630 9 | Wahr und Falsch für die geistige Ausbildung keine Bedeutung
631 4 | menschlichen Geistes erneuert und gekräftigt hat. Wer sollte aber nicht
632 2 | werden und zur Erkenntnis gelangen. Doch sollen wir die natürlichen
633 18 | nachkommenden Lehrer zur gelegenen Zeit und in fruchtbringendster
634 6 | höchst sichern Fundamente gelegt, so findet immer noch fortwährend
635 17 | gilt. Ausgerüstet mit einem gelehrigen und scharfsinnigem Geiste,
636 [Titel]| Fortschritte; zahlreiche Gelehrte brachten mutig die thomistische
637 19 | diesen Ursachen haben die gelehrtesten Männer, besonders in der
638 7 | Wahrheit ein David war, gelernt, das Schwert den Händen
639 6 | Augustinus und die anderen Väter gelobt und zu gewinnen bestrebt
640 16 | Philosophie und ihrem Lobe gelten. Denn die herrlichen Eigenschaften,
641 18 | anwandte, so ist es ihm gelungen, daß er allein alle Irrtümer
642 1 | des katholischen Glaubens gemäß gelehrt würden, besonders
643 1 | ihm gegründete Kirche als gemeinsame und oberste Lehrerin aller
644 29 | Rechtes, welche der Ruhe des Gemeinwesens und dem öffentlichen Wohle
645 18 | dargeboten hat. Indem er außerdem genau, wie es ich gebührt, zwischen
646 6 | Auch darf sie nicht jene genauere und reichere Erkenntnis
647 17 | der Beweise, Klarheit und Genauigkeit im Ausdrucke wie nicht minder
648 29 | derselben und deren Fortschritt genügt nicht die bloße Erkenntnis
649 4 | durch das Licht des Glaubens geoffenbart, welche der menschliche
650 11 | selbst gesteht, nur die geoffenbarte Lehre den Durst nach Wahrheit
651 4 | die silbernen und goldenen Geräte der Ägypter zugleich mit
652 1 | Glaubensgute vollständig gerecht wird, als auch der Würde
653 5 | verbergen, und seine höchste Gerechtigkeit, die keine ungeordnete Neidung
654 10 | der göttlichen Vorsehung geregelt.~ ~
655 24 | Männern nicht zum Tadel gereichen, die ihren Forscherfleiß
656 3 | Vernunft eine keineswegs geringe und unbedeutende Aufgabe
657 7 | Und es ist dies als kein geringer Triumph des christlichen
658 5 | das ist offenbar von nicht geringerem Belange, daß die Vernunft
659 12 | demselben Gebiete keinen geringern Ruhm, indem er die verkehrten
660 6 | Glaubens vernachlässigen oder geringschätzen, welches Augustinus und
661 19 | Verbote für jeden, auch nur im geringsten von den Fußstapfen dieses
662 19 | Werke des heiligen Thomas gesammelt und von seiner englischen
663 12 | welche die Gnostiker über das gesamte römische Reich verbreitet
664 34 | Ehrwürdige Brüder, und dem gesamten Clerus, sowie dem Euch anvertrauten
665 12 | Heimat aller Bildung, in dem Gesamtgebiete der Philosophie wohl unterrichtet,
666 21 | Schriften hätten für die Gesamtkirche die reichsten Früchte getragen,
667 32 | Gabe und jedes vollkommene Geschenk von oben herab, vom Vater
668 2 | Willens nach sich; und so geschieht es denn, daß verkehrte Meinungen,
669 5 | Gottes; aus der Schönheit der Geschöpfe kann man Schlussweise deren
670 31 | aus deren Quellen selbst geschöpft werde, oder wenigstens aus
671 24 | bürgerliche Gesellschaft gern gesehen hätten. Infolge der Bestrebungen
672 19 | haben fast alle Gründer und Gesetzgeber der religiösen Orden ihren
673 29 | die Wir Uns als Aufgabe gesetzt haben. Denn von der Philosophie
674 [Titel]| wie unter pädagogischem Gesichtspunkt nichts von ihrer Bedeutung
675 6 | verbunden, alle nach richtigen Gesichtspunkten gegliedert, aus den ihnen
676 26 | Ehrwürdige Brüder, in gleicher Gesinnung denselben Weg betraten,
677 1 | Rundschreiben zu Euch allen gesprochen; nun aber drängt uns die
678 3 | genährt, verteidigt und gestärkt wird4~ ~
679 9 | der wie ein freundliches Gestirn ohne jede Furcht vor Verirrungen
680 13 | ebenso großem Wissen tapfer gestritten hat. Welche philosophische
681 28 | und in den Schulen eine gesündere und dem kirchlichen Glauben
682 2 | wenn der Geist des Menschen gesund ist und auf den wahren und
683 [Titel]| sozialer Übel ist, die „gesunde“ entgegen, die den Glauben
684 29 | und sie selbst sich ein gesundes Urteil gewahrt hatte; daß
685 12 | deren wir bereits Erwähnung getan, den großen Basilius und
686 [Titel]| von Glaube und Vernunft getroffen und erneut auf die Bedeutung
687 29 | beitragen, Licht und Hilfsmittel gewähren. ~ ~
688 18 | sowohl die Rechte beider gewährt, al für beider Würde Sorge
689 24 | wechselseitig herausnahm und gewährte, alles Beliebige nach Willkür
690 29 | und heilige und billige Gewalt der höchsten Obrigkeit,
691 29 | Gehorsam, den wir den höheren Gewalten schulden, über die gegenseitige
692 4 | Aberglaubens mit besonderer Gewandtheit auf sie zurückgeschleudert
693 12 | sich ihnen darboten, sie gewannen32. Was aber die menschliche
694 4 | Religion des wahren Gottes geweiht würden, die vordem schmählichen
695 [Titel]| ausschließlich der Philosophie gewidmet war. Der große Papst griff
696 8 | derart, daß es den Anschein gewinnt, als wolle sie keck der
697 19 | Thomas zu studieren und gewissenhaft festzuhalten unter dem strengen
698 27 | versehen, frühzeitig sich gewöhnen, mit Nachdruck uns Weisheit
699 3 | hervorragendsten Kirchenvätern gewöhnlich war. Jene pflegten nämlich
700 24 | daß sowohl die beständige Gewohnheit als das Urteil der bedeutendsten
701 16 | die viele Kunstgriffe und gewundene Redensarten gebrauchen,
702 21 | Augustinus und Hieronymus, gezollt wird. Andere endlich nahmen
703 28 | wohl einsehen, durch das Gift verderblicher Meinungen
704 21 | ausgezeichnet Lobsprüche und glänzende Zeugnisse geehrt. Denn Clemens
705 13 | des Glaubens sowohl den Gläubigen auseinandersetzen als auch
706 1 | besprechen, welche sowohl dem Glaubensgute vollständig gerecht wird,
707 13 | seiner Zeit mit höchster Glaubenskraft und ebenso großem Wissen
708 4 | die menschliche Weisheit gleichfalls und das Bekenntnis selbst
709 4 | religiösen Überlieferungen ein Gleichnis und sozusagen Vorbild dieses
710 17 | Thomas, wie die zerstreuten Glieder eines Körpers, in Eins zusammen,
711 16 | Schlachtreihe ähnliche wohlgeordnete Gliederung, jene durchsichtigen Begriffsbestimmungen
712 [Titel]| schützt ihre Würde’. Die glücklichen Folgen, die jene päpstliche
713 22 | unwiderstehlicher Kraft und dem glücklichsten Erfolge bekämpfte. Aber
714 12 | der Orientalen, welche die Gnostiker über das gesamte römische
715 10 | Einrichtungen verspottend, mehrere Götter annahmen, einen Anfang und
716 17 | die Wahrheit liebend, an göttlicher und menschlicher Wissenschaft
717 4 | Augustinus, mit wie viel Gold und Silber und Gewändern
718 31 | aller Wissenschaften die goldene Weisheit des heiligen Thomas
719 4 | wurde, die silbernen und goldenen Geräte der Ägypter zugleich
720 7 | das Haupt des übermütigen Goliath mit dessen eigener Waffe
721 15 | beschreibt, und die stolzen Gotteslästerer und Verführer zum Verderben
722 4 | auch seine ewige Kraft und Gottheit8 Und die Heiden, welche
723 9 | dieselbe vielmehr in hohem Grade adelt, schärft und kräftigt.
724 21 | des heiligen Dionysius zu Granada. Diesen Urteilen der größten
725 4(6) | Orig. ad Greg. Thaum.~
726 13 | Fußstapfen des Basilius und Gregors von Nazianz folgend, im
727 31 | Widerlegung der um sich greifenden Irrtümer von ihr Gebrauch
728 9 | gewisse und dazu recht enge Grenzen eingeschränkt ist, ist er
729 [Titel]| gewidmet war. Der große Papst griff die Lehre des I. Vatikanischen
730 13 | Glaubenskraft und ebenso großem Wissen tapfer gestritten
731 19 | bekannt, haben fast alle Gründer und Gesetzgeber der religiösen
732 27 | so sehr geeignet als die gründliche Lehre der Väter und Scholastiker,
733 24 | notwendig, sie in der ernsten, gründlichen Weise der Scholastiker zu
734 31 | und seine ganz besondere Gründlichkeit und Vorzüglichkeit recht
735 13 | Akademiker und Manichäer die Grundlagen und Gewissheit der menschlichen
736 [Titel]| philosophische Denken ein grundlegender Beitrag zum Glauben und
737 [Titel]| Aufmerksamkeit hat es die Grundprinzipien für eine echte Erneuerung
738 2 | den wahren und gediegenen Grundsätzen sicher ruht, dann werden
739 [Titel]| Jahrhunderts eine starke Gruppe von Denkern zur Verfügung,
740 Seg | Ehrwürdige Brüder!~Gruß und Apostolischen Segen~ ~ ~
741 2 | hintansetzen, welche durch die Güte der göttlichen Weisheit,
742 9 | weisen, aus dem doch alle Güter, auch für die bürgerliche
743 5 | welche aus den sichtbaren Gütern den nicht begreifen, der
744 20 | gewachsen ist, und ihre Gutachten, welche man in schwierigen
745 32 | erinnert auch, daß jede gute Gabe und jedes vollkommene
746 25 | 25 Es war daher ein sehr guter Gedanke, daß nicht wenige
747 8 | feierlich durch ihre Autorität gutgeheißen hat. Denn da es keinem Zweifel
748 24 | die Hauptsache ist, die Gutheißung der Kirche für die scholastische
749 | habt
750 7 | gelernt, das Schwert den Händen des Feindes zu entreißen
751 10 | falschen Philosophen oder Häretikern durch Weisheit hervorragende
752 23 | daß unter den Führern der häretischen Sekten es einige gab, welche
753 28 | 28 Auch die häusliche und selbst die bürgerliche
754 9 | vor Verirrungen auf den Hafen der Wahrheit hinweist.~ ~
755 27 | der katholischen Kirche hassen, daß sie bloß der Leitung
756 29 | Lebensquelle, den beseelenden Hauch zu schöpfen. Die Tatsachen
757 7 | Feindes zu entreißen und das Haupt des übermütigen Goliath
758 24 | Männer, als auch, was die Hauptsache ist, die Gutheißung der
759 4 | Verhältnisses in der Geschichte der Hebräer, welche beim Auszuge aus
760 7 | religiösen Kampfes, deren der Heidenapostel selbst sich bediente, weist
761 15 | nun und Übung in dieser so heilbringenden Wissenschaft, welche ihre
762 3 | Völker zum Glauben und zum Heile zurückzuführen, ein lobenswertes
763 27 | nun von ihrem Irrtum zu heilen und mit dem katholischen
764 5 | Ausbreitung, hervorragenden Heiligkeit und unerschöpflichen Fruchtbarkeit,
765 3 | zuschreibt, wodurch der höchst heilsame Glaube erzeugt, genährt,
766 24 | nicht die erwünschten und heilsamen Früchte trug, welche die
767 12 | Gregorius, welche von Athen, der Heimat aller Bildung, in dem Gesamtgebiete
768 [Titel]| Fides et ratio“ (Nr. 57-58) heißt es: „Das Lehramt hat sich
769 | herab
770 [Titel]| Schule des Doctor Angelicus herangebildet worden waren.“~ ~ ~
771 27 | zur Hoffnung der Kirche heranwachsen, zu dem Zwecke mit der Speise
772 12 | Auch Arnorbius, durch seine Herausgabe der Bücher gegen die Heiden,
773 24 | die Freiheit wechselseitig herausnahm und gewährte, alles Beliebige
774 9 | ungewisser Meinungen hin- und hergeworfen. Jenen philosophieren daher
775 12 | Quadratus und Aristides, Hermias und Athenagoras. Auch Irenäus,
776 1 | geblieben, hätte Christus der Herr nicht zur Unterweisung der
777 34 | den apostolischen Segen im Herrn, als Vorboten himmlischer
778 12 | geschrieben, was für die Herstellung der Geschichte der Philosophie,
779 4 | eine noch viel reichere hervorbringen, nachdem die Gnade des Erlösers
780 4 | Wahrheiten schon vorher hervorgebracht hat, ehe sie durch Christi
781 5 | schon seit ihrem Ursprung hervorgeleuchtet hat, und daß darum alle,
782 12 | nach dem Urteile aller so hervorragend, daß sich, wie es scheint,
783 3 | Zeugnissen des Altertums bei den hervorragendsten Kirchenvätern gewöhnlich
784 5 | Vollkommenheiten über alles einzig hervorragt, besonders durch seine unendliche
785 8 | Früchte, die Wir erwähnten, hervorzubringen, ist durchaus notwendig,
786 26 | zur großen Freude Unseres Herzens erfahren. Diesen spenden
787 [Titel]| Jener Text war bis zum heutigen Tag das einzige päpstliche
788 24 | Stelle der alten Schule trat hie und da eine neue Methode
789 2 | Ansehen zu, daß wir dafür hielten, sie sei hinreichend, alle
790 30 | 30 Hierbei wollen Wir nicht vergessen
791 24 | gewachsen ist, so hat sie hierfür sich selbst die Ursache
792 | hierin
793 24 | vorzubringen. Als nächste Folge hiervon ergab sich eine ungesunde
794 18 | 18 Hierzu kommt, daß der englische
795 4 | viel Victorinus, Optatus, Hilarius; um von Lebenden zu schweigen,
796 1 | bei seiner Auffahrt zum Himmel den Aposteln gebot, daß
797 9 | Wogen ungewisser Meinungen hin- und hergeworfen. Jenen philosophieren
798 8 | Wahrheiten enthält, welche weit hinausragen über die Fassungskraft jedweder
799 24 | 24 Im Hinblick auf diese Verhältnisse und
800 9 | der Philosophie mit der Hingabe an den christlichen Glauben
801 30 | philosophischen Betrachtung hingegeben, daß sie nicht auch vielen
802 11 | ihnen bestimmten Zielen hingelenkt und bewegt werden. Unter
803 1 | Aposteln gebot, daß sie hingingen und alle Völker lehrten1,
804 2 | wir dafür hielten, sie sei hinreichend, alle Irrtümer zu überwinden
805 29 | überall zu ihrer Bewunderung hinreißen, durch die Wiederherstellung
806 12 | sich, wie es scheint, in Hinsicht und Scharfsinn und Fülle
807 2 | Hilfsmittel nicht verschmähen und hintansetzen, welche durch die Güte der
808 24 | angesteckt zu haben, da sie mit Hintansetzung des Erbgutes der alten Weisheit
809 12 | Redner, in ihren Schriften hinterlassen haben, ist nach dem Urteile
810 7 | Sophisten entkräftet und die hinterlistigen Anschläge gegen die Wahrheit
811 9 | auf den Hafen der Wahrheit hinweist.~ ~
812 2 | und weit entfernt, daß das hinzugekommene Licht des Glaubens die Kraft
813 16 | nämlich, wie derselbe Papst hinzusetzt, „jener richtige und innige
814 12 | Scharfsinn und Fülle nichts hinzuzufügen läßt. Und um in Aufzählung
815 13 | oder nach Vernichtung der Hirngespinste der Akademiker und Manichäer
816 1 | darum haben die obersten Hirten der Kirche immerdar es für
817 34 | und im Vertrauen auf Eure Hirtensorge von ganzem Herzen den apostolischen
818 [Titel]| Starken Auftrieb erhielt die historische Forschung mit der Wiederentdeckung
819 [Titel]| Durch die Anwendung der historischen Methode machte die Kenntnis
820 [Titel]| einen Schritt von wahrhaft historischer Tragweite für das Leben
821 9 | deswegen Dank sagen, und sich hoch erfreuen, daß bei den vielen
822 9 | Wogen der Irrtümer ihm der hochheilige Glaube leuchtet, der wie
823 12 | Glaube und Vernunft von höchstem Nutzen ist. Origines, der
824 22 | Erfolge bekämpfte. Aber ein höchstes und ihm ganz eigentümliches
825 18 | emporgetragen, nun kaum mehr höher zu steigen vermag, noch
826 2 | macht sie stärker und zu Höherem fähig.~ ~
827 9 | sondern dieselbe vielmehr in hohem Grade adelt, schärft und
828 17 | als ein ganz besonderer Hort und Schmuck der katholischen
829 24 | Aber wohl möge man sich hüten, daß auf den Fleiß und jene
830 23 | Namens ihm unfreiwillig ihre Huldigungen, Lobpreisungen und Bewunderung
831 4(12) | Carm. I, Iamb. 3.~
832 19 | Meisters mit Recht als des Ihrigen sich rühmen, sind die Benedictiner,
833 27(47) | I Petr. III, 15.~
834 1 | obersten Hirten der Kirche immerdar es für ihre Amtspflicht
835 [Titel]| der Neuscholastik starke Impulse. Vgl. W. Kluxen, Aeterni
836 24 | Gesellschaft gern gesehen hätten. Infolge der Bestrebungen der Neuerer
837 16 | hinzusetzt, „jener richtige und innige Zusammenhang der Gegenstände
838 16 | göttlichen Wissenschaft den innigsten Bund schlossen, so hätte
839 7 | eine zufällig sich findende Inschrift zum Beweise des Glaubens;
840 [Titel]| Bedeutung der Philosophie insgesamt sowie im besonderen der
841 12(31) | Inst. VII, cap. 7.~
842 31 | was immer Nützliches von irgend jemand gefunden oder erdacht
843 4 | Autorität alsbald und ohne irgendwelche Beimischung von Irrtum von
844 12 | vorliegen, nicht völlig irrtumslos sind, so enthalten sie dennoch
845 21 | folgten, niemals auf einem Irrwege betroffen wurden, und wer
846 34 | Peter, den 4. August des Jahres 1879,~dem zweiten Unseres
847 [Titel]| Wissenschaft ist. Nach über einem Jahrhundert haben viele in jenem Text
848 14 | seiner Kirche im Laufe der Jahrhunderte nach Bedürfnis und Wohltaten
849 32(50) | Jak. I, 17.~
850 | jedem
851 | jedes
852 | jenem
853 19 | Augustiner, die Gesellschaft Jesu und sehr viele andere Orden,
854 9 | werde gewissermaßen unter da Joch der Knechtschaft gebeugt
855 33 | der Jungfrau, dem heiligen Joseph, und zu den großen Aposteln
856 15 | zu widerlegen; in diesen jüngsten Tagen aber, da bereits jene
857 25 | Wissenschaften pflegen und in jüngster Zeit auf eine zweckmäßige
858 26 | ausgeht, der studierenden Jugend in vollem und freigebigsten
859 12 | Wahrheiten erhöhen. Tertullian kämpft gegen die Häretiker mit
860 11 | rechtfertigte, vor den römischen Kaisern nachdrücklich und mit Gelehrsamkeit
861 7 | diese Art des religiösen Kampfes, deren der Heidenapostel
862 4 | zurückgeschleudert habe. Die gleiche Kampfesweise loben und billigen sowohl
863 8 | widerstreitet, so soll der katholische Philosoph der Überzeugung
864 8 | Anschein gewinnt, als wolle sie keck der göttlichen Autorität
865 30 | mehrere und zwar hervorragende Kenner der Naturwissenschaften
866 9 | bereichert sie mit mannigfaltigen Kenntnissen25. Der Einsichtige wird
867 [Titel]| viel zu verdanken hat, sind Kinder dieser Erneuerung der thomistischen
868 21 | erweisen, wie sie den größten Kirchenlehrern , einem heiligen Gregorius
869 16 | beziehen scheinen, so ist doch klar, daß sie auch von der Philosophie
870 17 | Grundsätze und Kraft der Beweise, Klarheit und Genauigkeit im Ausdrucke
871 2 | hervorgegangen sind, unter allen Klassen der Gesellschaft sich verbreiteten
872 [Titel]| starke Impulse. Vgl. W. Kluxen, Aeterni Patris Unigenitus,
873 9 | gewissermaßen unter da Joch der Knechtschaft gebeugt und so in ihrem
874 32(49) | I Kön. II, 3.~
875 23 | und die Kirche stürzen45 können. – Eine nichtige Hoffnung
876 21 | sichern Schrittes folgen könnten. In dieser Beziehung scheinen
877 13 | das Wesen der wandelbaren Körper selbst! Nachher haben im
878 30 | Sinnenwelt zur Erkenntnis der körper- und stofflosen Wesen sich
879 29 | sorgfältig nach dem Wesen der körperlichen Dinge zu forschen, die Gesetze
880 17 | zerstreuten Glieder eines Körpers, in Eins zusammen, teilte
881 [Titel]| Denkens unterstrichen und auch konkret einzuschlagende Wege aufgezeigt.
882 | konnte
883 [Titel]| Forschen das II. Vatikanische Konzil viel zu verdanken hat, sind
884 [Titel]| Lehre des I. Vatikanischen Konzils über das Verhältnis von
885 4 | sich zu nehmen, damit diese Kostbarkeiten nun zu einem anderen Zwecke
886 9 | Bestrebungen und Tätigkeit die Kräfte des Geistes sich stärken
887 27 | Zwecke mit der Speise einer kräftigen und gesunden Lehre genährt
888 9 | Grade adelt, schärft und kräftigt. In würdiger und nützlicher
889 21 | Innocentius' VI. gleichsam die Krone aufsetzen: Diese (des heiligen
890 1 | auch Wir unter anderem in Kürze aufmerksam gemacht, Ehrwürdige
891 4 | sondern er hat auch solche kund gegeben, welche für die
892 3 | der große Augustinus ganz kurz zusammengefasst hat, indem
893 4(5) | Strom. Lib. I, c. 16; l. VII, c. 3.~
894 2 | Dinge, welche schon vor längerer Zeit aus den Schulen der
895 [Titel]| erweist, ihn tiefer erfassen lässt und verteidigt. Besonders
896 19 | vollständig durchdringen lassen. Wie bekannt, haben fast
897 33 | von Gott empfangen; darum lasst uns in demütigem und einstimmigem
898 13 | welche auf dem Menschen lasten, untersuchen? Wie viele
899 10 | in Bezug auf Tugend und Laster und anderes, was in Wahrheit
900 7 | fünfte Kirchenversammlung vom Lateran erklärt hatte, daß jede
901 31 | eine entstellte statt der lautern aufgenommen wird, traget
902 4 | Optatus, Hilarius; um von Lebenden zu schweigen, mit wie viel
903 6 | welche mit der Reinheit des Lebens und dem Eifer im Glauben
904 29 | wie aus einer gemeinsamen Lebensquelle, den beseelenden Hauch zu
905 1 | durch Weltweisheit und leeren Trug2 die Gemüter der Christgläubigen
906 9 | Ursachen des Irrtums auf und legen die Fehler in der Beweisführung
907 1 | als gemeinsame und oberste Lehrerin aller Völker zurückließ.
908 8 | gewinnen darf. Bezüglich jener Lehrpunkte dagegen, welche die menschliche
909 31 | etwas mit den ausgemachten Lehrsätzen der späteren Zeit weniger
910 17 | Ausdrucke wie nicht minder eine Leichtigkeit sich findet, ach das Dunkelste
911 8 | nachfolgen, ihnen ihre Dienste leisten und von ihnen durch Gottes
912 12 | 12 Dasselbe leisteten in vortrefflicher Weise
913 [Titel]| Patris Unigenitus“ Papst Leos XIII. vom 4. August 1879
914 12 | katholischen Weisheit ihre Leser zu überzeugen, nicht indem
915 10 | den Grund des Bösen, das letzte Ziel des Menschen und seine
916 6 | selbst unter sich und mit dem letzten Ziel des Menschen entnehmen20.~ ~
917 9 | ihm der hochheilige Glaube leuchtet, der wie ein freundliches
918 8 | noch diese Wahrheiten zu leugnen, noch sie mit ihrem eigenem
919 9 | Vernünftigen überzeugen. Wer aber leugnet, daß durch solche Bestrebungen
920 10 | und Urheber der Materie leugneten und behaupteten, dieser
921 4 | unter den Heiden, bloß vom Lichte der natürlichen Vernunft
922 32 | oben herab, vom Vater des Lichtes ist50. Und wieder: Fehlt
923 17 | Sitten, einzig die Wahrheit liebend, an göttlicher und menschlicher
924 24 | alten Weisheit es vorzogen, lieber Neues auszudenken, als das
925 4 | beladen Cyprian, der höchst liebliche Lehrer und selige Martyr,
926 24 | sechzehnten Jahrhunderts liebte man es zu philosophieren
927 24 | welche unsere Altvordern liebten, halten Wir es für ein unbesonnenes
928 22 | durch Weisheit hervorragen, ließen es sich immer angelegen
929 16 | der Philosophie und ihrem Lobe gelten. Denn die herrlichen
930 4 | Die gleiche Kampfesweise loben und billigen sowohl Gregorius
931 3 | Heile zurückzuführen, ein lobenswertes und weises Bestreben, das
932 23 | unfreiwillig ihre Huldigungen, Lobpreisungen und Bewunderung zollten.
933 21 | Aquin durch ausgezeichnet Lobsprüche und glänzende Zeugnisse
934 4 | gedient hatten. Deswegen lobt Gregorius10 Neocäsarea den
935 12(29) | Loc. cit.~
936 7 | sich mit Eifer mit der Lösung von täuschenden Einwendungen
937 [Titel]| Aeterni Patris Unigenitus, in: LThK3 I 187.~ ~Papst Johannes
938 16 | Falschen unterschieden, die Lügen der Häretiker, die viele
939 21 | den Akademien und großen Lyceen als Vorbild und Meister
940 [Titel]| der historischen Methode machte die Kenntnis des Werkes
941 2 | göttlichen Weisheit, die alles mächtig und milde ordnet, dem menschlichen
942 13 | entrissen zu haben, der mächtigen Geistes und voll tiefer
943 24 | jenen gelehrten und eifrigen Männern nicht zum Tadel gereichen,
944 31 | Weise dies nur immer sein mag, unhaltbar sich zeigt, so
945 7 | Hieronymus hin, indem er an Magnus schreibt: Der Führer des
946 26 | Wir sehr großes Lob und mahnen sie zugleich, in dem begonnenen
947 1 | Brüder, als Wir das erste Mal durch ein Rundschreiben
948 9 | 9 Wir wissen wohl, daß manche die Fähigkeiten der menschlichen
949 31 | denn wenn Scholastiker in manchem zu spitzfindig waren oder
950 24 | menschlichen Natur liegt, mancherorts auch den Geist katholischer
951 16 | Meinung erlangt, wenn sie eine mangelhafte oder unvollkommene oder
952 13 | Hirngespinste der Akademiker und Manichäer die Grundlagen und Gewissheit
953 23 | schien dem unvergleichlichen Manne vorbehalten zu sein, daß
954 19 | Fußstapfen dieses großen Mannes abzuwenden. Um den Orden
955 24 | welche durch die Hilfe mannigfacher Gelehrsamkeit gefördert
956 7(24) | Epist. 143, (al. 7) ad Marcellin., n. 7.~
957 33 | die allerseligste Jungfrau Maria, welche Sitz der Weisheit
958 4 | liebliche Lehrer und selige Martyr, aus Aegypten auszog? Mit
959 29 | Bedeutung und das richtige Maß zu empfangen und aus ihr,
960 21 | Richtigkeit des Ausdrucks, Maßhaltung in der Darstellung, Wahrheit
961 10 | einen Anfang und Urheber der Materie leugneten und behaupteten,
962 1(1) | Matth. XXVIII, 18.~
963 7 | passender Zaun und eine Mauer des Weinberges genannt21.
964 29 | schönen Wissenschaften dann am meisten blühten, als der Philosophie
965 19 | die dieses hervorragenden Meisters mit Recht als des Ihrigen
966 24 | wichtigsten sind. Diese Menge von Ansichten führte sehr
967 8 | mit ihrem eigenem Maße zu messen, noch nach Willkür zu erklären;
968 2 | Weisheit, die alles mächtig und milde ordnet, dem menschlichen
969 17 | Genauigkeit im Ausdrucke wie nicht minder eine Leichtigkeit sich findet,
970 2 | Vernunft vernichte oder mindere, vervollkommnet es diese
971 21(39) | Bulla Mirabilis.~
972 19 | der religiösen Orden ihren Mitgliedern geboten, die Lehren des
973 26 | vollem und freigebigsten Maße mitteilt.~ ~
974 [Titel]| unbekannten Schätze des mittelalterlichen Denkens zur Folge; außerdem
975 14 | Hierauf haben die Lehrer des Mittelalters, welche Scholastiker genannt
976 13 | Untersuchung angestellt, mochte er die tiefsten Geheimnisse
977 4(11) | Vit. Moys.~
978 33 | nicht so fast durch seine Mühe und Arbeit sich errungen,
979 14 | unermüdliches Studium, viele Mühen und Nachtwachen bearbeitet
980 12 | veröffentlichte sehr viele und mühevolle Werke, die wunderbar geeignet
981 6 | Kirchenversammlung vom Vatikan lehrt, man müsse ein solches Verständnis
982 [Titel]| zahlreiche Gelehrte brachten mutig die thomistische Überlieferung
983 7(24) | al. 7) ad Marcellin., n. 7.~
984 1 | Urhebers getragen und in Nachahmung seiner Liebe, hat der Art
985 24 | Neuerung scheint, da ein Nachahmungstrieb in der menschlichen Natur
986 27 | frühzeitig sich gewöhnen, mit Nachdruck uns Weisheit die Sache der
987 31 | keineswegs unserer Zeit zur Nachfolge vorzuhalten. Im übrigen
988 8 | Dienerin den himmlischen Lehren nachfolgen, ihnen ihre Dienste leisten
989 1 | römischen Päpste, denen als Nachfolger des heiligen Petrus, des
990 | Nachher
991 18 | Schoße bergen, welche die nachkommenden Lehrer zur gelegenen Zeit
992 29 | Alten nicht bloß keinen Nachteil erleiden, sondern sehr viel
993 14 | Studium, viele Mühen und Nachtwachen bearbeitet und vervollkommnet,
994 11 | griechischen Philosophen mit ihr nachwies.~ ~
995 24 | Gutdünken vorzubringen. Als nächste Folge hiervon ergab sich
996 22 | heilige Thomas zugegen war und nahezu ihnen vorstanden und die
997 27 | so müssen alle Jünglinge, namentlich aber jene, welche zur Hoffnung
998 4 | Griechen?14 Wenn nun aber die natürliche Vernunft diese reiche Ernte
999 30 | und mit dem Studium der Naturerscheinungen sich lange und viel zu beschäftigen.
1000 30 | auch vielen Fleiß auf die Naturforschung verwandt hätten; wir haben
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