10-erwun | erzeu-natur | neape-wacht | wahlt-zweit
N.
1001 20 | Löwen, Padua, Bologna, Neapel, Coimbra und vieler anderer.
1002 | neben
1003 5 | Gerechtigkeit, die keine ungeordnete Neidung besiegen kann; daß daher
1004 4 | Deswegen lobt Gregorius10 Neocäsarea den Origines, weil er verschiedene
1005 [Titel]| Denken des Doctor Angelicus neu vorzulegen, erschien Papst
1006 1 | Gegenstandes und die Zeitlage, von neuem mit Euch die Art und Weise
1007 30 | feststehenden Sätzen der neueren Physik und den philosophischen
1008 24 | Infolge der Bestrebungen der Neuerer des sechzehnten Jahrhunderts
1009 30 | Grundsätze von ihnen, welche die neuern Meister in dieser Wissenschaft
1010 24 | jedermann ein. Diese Sucht nach Neuerung scheint, da ein Nachahmungstrieb
1011 24 | Weisheit es vorzogen, lieber Neues auszudenken, als das Alte
1012 [Titel]| zu. Die Enzyklika gab der Neuscholastik starke Impulse. Vgl. W.
1013 23 | stürzen45 können. – Eine nichtige Hoffnung zwar, aber kein
1014 23 | Hoffnung zwar, aber kein nichtiges Zeugnis.~ ~
1015 4 | Gesetz nicht haben, zeigen nichtsdestoweniger, daß das Gesetz in ihre
1016 21 | geehrt. Denn Clemens VI.36, Nicolaus V.37, Benedict XIII.38 u.
1017 14 | gleichsam an einem Orte niederzulegen. Ursprung, Wesen und Vorzug
1018 11 | bewegt werden. Unter diesen nimmt der heilige Martyrer Justinus
1019 [Titel]| hingewiesen. In „Fides et ratio“ (Nr. 57-58) heißt es: „Das Lehramt
1020 9 | kräftigt. In würdiger und nützlicher Weise machen sie aber von
1021 31 | Weises gesagt, was immer Nützliches von irgend jemand gefunden
1022 4 | Nazianz11 als Gregorius von Nyssa12 an Basilius dem Großen;
1023 5(16) | A. a. O. V. 5.~
1024 | oben
1025 1 | Kirche als gemeinsame und oberste Lehrerin aller Völker zurückließ.
1026 29 | billige Gewalt der höchsten Obrigkeit, über den Gehorsam, den
1027 13 | von Nazianz folgend, im Occident dagegen Boethius und Anselmus,
1028 2 | dann werden hieraus für das öffentliche und private Wohl sehr viele
1029 33 | Verstandes, und ihnen den Sinn öffne, die Weisheit zu verstehen.
1030 5 | unterwerfen. Auch das ist offenbar von nicht geringerem Belange,
1031 6 | reichere Erkenntnis der Offenbarungswahrheiten und ein, so viel dies möglich
1032 10 | haben sie, wie Ihr wisst, so oft Falsches und Widersinniges,
1033 12(32) | De opif. Dei, cap. 21.~
1034 4 | mit wie viel Victorinus, Optatus, Hilarius; um von Lebenden
1035 4(10) | Orat. paneg. ad Origen.~
1036 21(37) | Breve ad FF. Ord. Praedic. 1451.~
1037 21(36) | Bulla In Ordine.~
1038 2 | alles mächtig und milde ordnet, dem menschlichen Geschlechte
1039 6 | himmlischen Lehren zu einem organischen Ganzen verbunden, alle nach
1040 13 | selbst! Nachher haben im Orient Johannes Damascenus, den
1041 4(6) | Orig. ad Greg. Thaum.~
1042 4(10) | Orat. paneg. ad Origen.~
1043 14 | Nachwelt gleichsam an einem Orte niederzulegen. Ursprung,
1044 24 | Gründe, Ehrwürdige Brüder, so ost wir die Trefflichkeit, Kraft
1045 20 | Douay, Toulouse, Löwen, Padua, Bologna, Neapel, Coimbra
1046 [Titel]| unter praktischem wie unter pädagogischem Gesichtspunkt nichts von
1047 13 | Augustinus gewissermaßen die Palme entrissen zu haben, der
1048 4(10) | Orat. paneg. ad Origen.~
1049 21 | wert die Worte des seligen Papstes Urbanus V. an die Akademie
1050 20 | Europa blühten, jener von Paris nämlich, Salamanca, Alcala,
1051 17 | eine Fülle von Stoff, als passende Anordnung der Teile, die
1052 7 | Wahrheit abweist, wurde sie ein passender Zaun und eine Mauer des
1053 [Titel]| I 187.~ ~Papst Johannes Paul II. hat in der vom 14. September
1054 34 | Gegeben zu Rom bei St. Peter, den 4. August des Jahres
1055 4 | entnommen, und gleichsam wie Pfeile, die er den Feinden entrissen,
1056 27 | trügerischen Weisheit zu bekämpfen pflegt, so müssen alle Jünglinge,
1057 1 | Primate das Recht und die Pflicht zukommt zu lehren und die
1058 8 | so soll der katholische Philosoph der Überzeugung sein, daß
1059 12 | Vielmehr was ist nicht tief philosophisch?29 Hat er doch mit unglaublicher
1060 12 | der Waffen wechselst, auf philosophischem Wege; diese aber widerlegt
1061 30 | feststehenden Sätzen der neueren Physik und den philosophischen
1062 21 | erleuchtet; der heilige Pius V.39 aber gesteht, durch
1063 10 | verborgen sind27, nach dem Plane der göttlichen Vorsehung
1064 34 | 1879,~dem zweiten Unseres Pontifikates.~LEO PP. XIII.~
1065 34 | Unseres Pontifikates.~LEO PP. XIII.~
1066 21(37) | Breve ad FF. Ord. Praedic. 1451.~
1067 [Titel]| enthaltene Hinweise sowohl unter praktischem wie unter pädagogischem
1068 7 | Christenheeres und unbesiegbare Prediger Paulus benutzte in seinem
1069 21(38) | Bulla Pretiosus.~
1070 [Titel]| Kirche erkennt ihm einen Primat der Lehre zu. Die Enzyklika
1071 1 | Fürsten der Apostel, im Primate das Recht und die Pflicht
1072 2 | für das öffentliche und private Wohl sehr viele Vorteile
1073 [Titel]| Philosophie, die Ursprung privater wie sozialer Übel ist, die „
1074 2 | Zustände des öffentlichen wie Privatlebens vor seinem Geiste vorübergehen
1075 [Titel]| philosophischen und theologischen Probleme ein. Die einflußreichsten
1076 13 | Gelehrsamkeit in den heiligen wie profanen Wissenschaften gegen alle
1077 11 | Akademien, gleichsam um sie zu prüfen, durchwandert und eingesehen
1078 17(35) | In 2m 2ae, q. 148, a. 4 in fin.~
1079 26 | einem fließenden reichen Quell ausgeht, der studierenden
1080 7 | Und die Kirche selbst rät nicht bloß, sondern befiehlt
1081 17 | den Lehrern der Scholastik ragt aber nun weit hervor der
1082 22 | aufzulegen geboten, um aus ihr Rat, Beweisgründe und Aufschlüsse
1083 [Titel]| hingewiesen. In „Fides et ratio“ (Nr. 57-58) heißt es: „
1084 22 | Griechen, Häretiker und Rationalisten mit unwiderstehlicher Kraft
1085 27 | gegen jeden, der von uns Rechenschaft fordert über unsere Hoffnung47
1086 8 | es sich zur höchsten Ehre rechnen, daß sie gleich einer Dienerin
1087 29 | jener Grundsätze des neuen Rechtes, welche der Ruhe des Gemeinwesens
1088 11 | Verleumdungen gegenüber rechtfertigte, vor den römischen Kaisern
1089 16 | Kunstgriffe und gewundene Redensarten gebrauchen, in ihrer Blöße
1090 12 | Chrysostomus, der Fürst der Redner, in ihren Schriften hinterlassen
1091 1 | Wissenschaften überall der Regel des katholischen Glaubens
1092 10 | Ursprung der Dinge, die Regierung der Welt, die göttliche
1093 7(23) | Bulla Apostolici regiminis.~
1094 12 | über das gesamte römische Reich verbreitet hatten, mit aller
1095 12 | unterrichtet, ausgingen und ihr reiches Wissen, das sie in eifrigem
1096 21 | für die Gesamtkirche die reichsten Früchte getragen, und ihm
1097 12 | enthalten sie dennoch einen Reichtum von Ideen, welche die Anzahl
1098 16 | Scholastik mit Fleiß und reifer Überlegung auch bei theologischen
1099 31 | selbst geflossen und daher rein und ungetrübt geblieben
1100 17 | Gedächtnisse, von höchst reinen Sitten, einzig die Wahrheit
1101 | richtig
1102 21 | Bücher ausgenommen, durch Richtigkeit des Ausdrucks, Maßhaltung
1103 12 | Gnostiker über das gesamte römische Reich verbreitet hatten,
1104 34 | anvertrauten Volke.~ ~Gegeben zu Rom bei St. Peter, den 4. August
1105 24 | philosophieren ohne jede Rücksicht auf den Glauben, indem man
1106 19 | Recht als des Ihrigen sich rühmen, sind die Benedictiner,
1107 19 | Theologie und Philosophie rühmlich hervorragen, mit unglaublichem
1108 27 | genährt werden, damit sie, rüstig an Geist und mit Waffen
1109 20 | vieler anderer. Daß der Ruf dieser Akademien mit der
1110 33 | Barmherzigkeit zu erlangen, rufet auch die allerseligste Jungfrau
1111 23 | 23 Auch die Ruhmespalme endlich schien dem unvergleichlichen
1112 14 | ausgebildet, welche besonders zwei ruhmvolle Lehrer, er englische heilige
1113 20 | Einen englischen Lehrers ruhten.~ ~
1114 1 | das erste Mal durch ein Rundschreiben zu Euch allen gesprochen;
1115 21(44) | Serm. de S. Thom.~
1116 18 | Bedeutung sind und eine Saat fast unendlich vieler Wahrheiten
1117 11 | seine Weisheit bestehen und sämtlich zu den ihnen bestimmten
1118 4 | Origines, weil er verschiedene Sätze sinnreich den Lehren der
1119 20 | jener von Paris nämlich, Salamanca, Alcala, Douay, Toulouse,
1120 17 | aller besaß35. Ihre Lehren sammelte und fasste Thomas, wie die
1121 8 | verletzt, wenn er einen Satz annimmt, von dem er weiß,
1122 24 | weiser Gedanke war, noch ohne Schaden für die Wissenschaften.
1123 29 | dem öffentlichen Wohle als schädlich sich erweisen. Alle menschlichen
1124 9 | vielmehr in hohem Grade adelt, schärft und kräftigt. In würdiger
1125 29 | Naturwissenschaften, die man so schätzt und welche überall zu ihrer
1126 24 | einzelnen Lehrer beruhen, und schaffen eben deswegen keine feste,
1127 21 | würden alle Häresien zu Schanden gemacht, widerlegt und vernichtet
1128 17 | mit einem gelehrigen und scharfsinnigem Geiste, einem leicht fassenden
1129 10 | Männer entgegen, welche den Schatz der geoffenbarten Wahrheiten
1130 7 | der Gegner, die sich auf Scheingründe der Vernunft stützen, zurückweist.
1131 23 | die Ruhmespalme endlich schien dem unvergleichlichen Manne
1132 16 | jene einer aufgestellten Schlachtreihe ähnliche wohlgeordnete Gliederung,
1133 16 | Wissenschaft den innigsten Bund schlossen, so hätte gewiß die Theologie,
1134 18 | Lehrer die philosophischen Schlussfolgerungen aus den Ideen und Prinzipien
1135 5 | Schönheit der Geschöpfe kann man Schlussweise deren Schöpfer erkennen16.
1136 10 | in verschiedene, höchst schmähliche Irrtümer. Denn neben einigem
1137 4 | geweiht würden, die vordem schmählichen Gebräuchen und dem Aberglauben
1138 5 | das Dasein Gottes; aus der Schönheit der Geschöpfe kann man Schlussweise
1139 5 | kann man Schlussweise deren Schöpfer erkennen16. Sodann beweist
1140 11 | Gottes begründeten, sowie die Schöpfung aller Dinge aus dem Nichts
1141 16 | pflegten. Da außerdem dies den scholastischen Theologen in ganz besonderer
1142 [Titel]| des hl. Thomas und anderer scholastischer Autoren erfuhren einen neuen
1143 18 | Wahrheiten gewissermaßen in ihrem Schoße bergen, welche die nachkommenden
1144 8 | nicht wagen, sich über ihre Schranken zu erheben, noch diese Wahrheiten
1145 7 | hin, indem er an Magnus schreibt: Der Führer des Christenheeres
1146 [Titel]| übereinstimmt. Der Papst schrieb: ‚Im selben Augenblick,
1147 15 | zum richtigen und gesunden Schriftverständnis und deren Auslegung, teils
1148 [Titel]| Enzyklika Aeterni Patris einen Schritt von wahrhaft historischer
1149 21 | vorzustellen, dem sie sichern Schrittes folgen könnten. In dieser
1150 [Titel]| ihnen ihre Rechte zu und schützt ihre Würde’. Die glücklichen
1151 24 | sich selbst die Ursache und Schuld zuzuschreiben. Was Wir hier
1152 29 | wir den höheren Gewalten schulden, über die gegenseitige Liebe,
1153 9 | Verbrechens der Undankbarkeit sich schuldig zu machen, die höheren Wahrheiten
1154 31 | Ehrwürdige Brüder, zum Schutz und Schmuck der katholischen
1155 4 | den Feinden entrissen, zum Schutze der christlichen Weisheit
1156 7 | großes Lob, da sie als eine Schutzwehr des Glaubens und ein festes
1157 8 | Vernunft im Bewusstsein ihrer Schwäche es nicht wagen, sich über
1158 28 | Meinungen in höchster Gefahr schwebt, würde ohne Zweifel viel
1159 4 | Hilarius; um von Lebenden zu schweigen, mit wie viel zahllose Griechen?14
1160 7 | David war, gelernt, das Schwert den Händen des Feindes zu
1161 20 | Gutachten, welche man in schwierigen Fragen einholte, überallhin
1162 24 | Bestrebungen der Neuerer des sechzehnten Jahrhunderts liebte man
1163 4 | und sehr vielen andern13. Sehen wir nicht, sagt Augustinus,
1164 23 | Führern der häretischen Sekten es einige gab, welche öffentlich
1165 | selben
1166 21 | Erwähnung wert die Worte des seligen Papstes Urbanus V. an die
1167 5 | Zeugnis ihrer göttlichen Sendung.18~ ~
1168 [Titel]| Paul II. hat in der vom 14. September 1998 wichtige Feststellungen
1169 14 | englische heilige Thomas und der seraphische heilige Bonaventura, die
1170 21(44) | Serm. de S. Thom.~
1171 33 | Erdkreis, der von der unreinen Seuche der Irrtümer verpestet war,
1172 2 | und gediegenen Grundsätzen sicher ruht, dann werden hieraus
1173 6 | und Einsicht erlangen aber sicherlich vollständiger und leichter
1174 13 | menschlichen Erkenntnis sicherstellen, oder Wesen, Ursprung und
1175 [Titel]| wechselseitiger Freundschaft: er sichert jeder von ihnen ihre Rechte
1176 4 | erschaffenen Dingen erkennbar und sichtbar, auch seine ewige Kraft
1177 5 | Menschen, welche aus den sichtbaren Gütern den nicht begreifen,
1178 23 | leicht den Kampf beginnen, siegen und die Kirche stürzen45
1179 24 | Zweifel in den Irrtum sinkt, sieht jedermann ein. Diese Sucht
1180 4 | Augustinus, mit wie viel Gold und Silber und Gewändern beladen Cyprian,
1181 4 | Ägypten geboten wurde, die silbernen und goldenen Geräte der
1182 24 | vom Zweifel in den Irrtum sinkt, sieht jedermann ein. Diese
1183 30 | Intelligenz nur auf Grund der Sinnenwelt zur Erkenntnis der körper-
1184 17 | Menschen und die übrigen sinnlichen Dinge, über die menschlichen
1185 4 | weil er verschiedene Sätze sinnreich den Lehren der Heiden entnommen,
1186 33 | daß er aussende über die Söhne der Kirche den Geist der
1187 1 | 1 Der eingeborene Sohn des ewigen Vaters, der auf
1188 3 | 3 Es fordert sonach der Plan der göttlichen
1189 17 | Wissenschaft überreich, hat er der Sonne gleich den Erdkreis durch
1190 7 | aber die Gegenbeweise der Sophisten entkräftet und die hinterlistigen
1191 1 | besonderer Wachsamkeit dafür zu sorgen, daß alle menschlichen Wissenschaften
1192 31 | ungetrübt geblieben sind; daher sorget dafür, daß die Gemüter der
1193 13 | vielmehr, worüber hat er nicht sorgfältige Untersuchung angestellt,
1194 [Titel]| die Ursprung privater wie sozialer Übel ist, die „gesunde“
1195 4 | Überlieferungen ein Gleichnis und sozusagen Vorbild dieses Verhältnisses
1196 31 | ausgemachten Lehrsätzen der späteren Zeit weniger übereinstimmt,
1197 27 | heranwachsen, zu dem Zwecke mit der Speise einer kräftigen und gesunden
1198 26 | Herzens erfahren. Diesen spenden Wir sehr großes Lob und
1199 14 | Bedürfnis und Wohltaten spendet, neue Waffen bereitet, haben
1200 24 | scholastische Philosophie sprachen. Und an die Stelle der alten
1201 24 | zuzuschreiben. Was Wir hier sprechen, soll gewiß jenen gelehrten
1202 34 | Volke.~ ~Gegeben zu Rom bei St. Peter, den 4. August des
1203 20 | daß Thomas an jenen großen Stätten der menschlichen Weisheit
1204 10 | Vernunft verteidigten. So standen gleich bei Gründung der
1205 12 | Athenagoras. Auch Irenäus, der standhafte Martyrer und Bischof der
1206 [Titel]| einen neuen Aufschwung. Starken Auftrieb erhielt die historische
1207 19 | viele andere Orden, wie die Statuten der einzelnen ausweisen,
1208 33 | Beistand bei Gott an; zugleich stehet um ihre Fürbitte zu dem
1209 18 | nun kaum mehr höher zu steigen vermag, noch der Glaube
1210 2 | Gottes, daß die Gemüter der Sterblichen von der Finsternis der Irrtümer,
1211 11 | nach Wahrheit vollständig stillt, der dann mit ganzer Glut
1212 17 | ihnen sowohl eine Fülle von Stoff, als passende Anordnung
1213 30 | Erkenntnis der körper- und stofflosen Wesen sich erhebt, so drängte
1214 15 | Apostel beschreibt, und die stolzen Gotteslästerer und Verführer
1215 25 | waren, dahin strebten und streben, die herrliche Lehre des
1216 1 | erfüllt, daß sie dahin immer strebte, darnach ganz besonders
1217 25 | Philosophie bedacht waren, dahin strebten und streben, die herrliche
1218 7 | Paulus benutzte in seinem Streite für die Sache Christi sogar
1219 12 | teils durch jene, welche die Streitigkeiten der Philosophen unter sich
1220 19 | gewissenhaft festzuhalten unter dem strengen Verbote für jeden, auch
1221 19 | Lehren des heiligen Thomas zu studieren und gewissenhaft festzuhalten
1222 26 | reichen Quell ausgeht, der studierenden Jugend in vollem und freigebigsten
1223 23 | beginnen, siegen und die Kirche stürzen45 können. – Eine nichtige
1224 17 | Gott un die unkörperlichen Substanzen, über den Menschen und die
1225 24 | sieht jedermann ein. Diese Sucht nach Neuerung scheint, da
1226 12 | durch seine Unterweisungen, suchten eben so beredt als gründlich
1227 22 | Bestimmungen der Päpste die Summe des heiligen Thomas auf
1228 24 | eifrigen Männern nicht zum Tadel gereichen, die ihren Forscherfleiß
1229 1 | Kirchenversammlungen, und besonders der täglichen Sorge der römischen Päpste,
1230 9 | solche Bestrebungen und Tätigkeit die Kräfte des Geistes sich
1231 5 | nicht getäuscht werden noch täuschen kann. Hieraus folgt augenscheinlich,
1232 7 | Eifer mit der Lösung von täuschenden Einwendungen zu beschäftigen,
1233 7 | durch Wahrscheinlichkeit täuscht; denn wahr kann er nicht
1234 9 | das ist alles Irrtum und Täuschung und zielt nur dahin, daß
1235 [Titel]| Text war bis zum heutigen Tag das einzige päpstliche Dokument
1236 21 | die ganze Erde mit jedem Tage von verderblichen Irrtümern
1237 13 | und ebenso großem Wissen tapfer gestritten hat. Welche philosophische
1238 4 | zweckmäßig, um so durch die Tatsache zu zeigen, daß die menschliche
1239 22 | katholischer Theologe mit ihm teilt, ist ihm dadurch geworden,
1240 17 | Körpers, in Eins zusammen, teilte sie nach einer wunderbaren
1241 12 | natürlichen Wahrheiten erhöhen. Tertullian kämpft gegen die Häretiker
1242 4(6) | Orig. ad Greg. Thaum.~
1243 22 | kein anderer katholischer Theologe mit ihm teilt, ist ihm dadurch
1244 21(44) | Serm. de S. Thom.~
1245 [Titel]| Kinder dieser Erneuerung der thomistischen Philosophie. So stand der
1246 20 | gleichsam wie in seinem reiche thronte, und die Gemüter aller,
1247 12 | Vielmehr was ist nicht tief philosophisch?29 Hat er
1248 6 | viel dies möglich ist, noch tieferes Verständnis selbst der Geheimnisse
1249 13 | angestellt, mochte er die tiefsten Geheimnisse des Glaubens
1250 27(48) | Tit. I, 9.~
1251 10 | Verteidigung der Kirche die todesmutigen Martyrer, die freudig ihr
1252 13 | auseinandersetzen als auch gegen die törichten Angriffe der Gegner verteidigen
1253 9 | daß die Menschen in höchst törichter Weise, und nicht ohne des
1254 9 | und entwickeln, der muß törichterweise behaupten, daß der Unterschied
1255 21(41) | 1368 ad Cancell. Univ. Tolos.~
1256 5 | göttlichen Weisheit die Torheit jener Menschen, welche aus
1257 29 | daniederlag und in Irrtümer oder Torheiten versank. Darum werden auch
1258 4 | erblicken sogar jene ehrwürdigen Träger und Wächter der religiösen
1259 6 | Wissenschaft aufnehme und an sich trage. Denn in dieser alleredelsten
1260 31 | lautern aufgenommen wird, traget Sorge dafür, daß die Weisheit
1261 [Titel]| von wahrhaft historischer Tragweite für das Leben der Kirche.
1262 24 | Stelle der alten Schule trat hie und da eine neue Methode
1263 2 | 2 Wer unsere traurige Zeitlage aufmerksam betrachtet,
1264 4 | erleuchtet, erkannten, durch treffliche Beweisgründe dartaten und
1265 24 | Ehrwürdige Brüder, so ost wir die Trefflichkeit, Kraft und den vorzüglichen
1266 17 | einem leicht fassenden und treuen Gedächtnisse, von höchst
1267 22 | der Kirchenversammlung zu Trient mitten im Versammlungssaale
1268 18 | Vernunft kaum weitere oder triftigere Beweise fordern kann, als
1269 3(4) | De Trin. Lib. XIV, c. 1.~
1270 7 | ist dies als kein geringer Triumph des christlichen Glaubens
1271 15(33) | Bulla Triumphantis, an. 1588.~
1272 27 | Kunstgriffe und Arglist einer trügerischen Weisheit zu bekämpfen pflegt,
1273 10 | Seligkeit, in Bezug auf Tugend und Laster und anderes,
1274 17 | Erdkreis durch die Glut seiner Tugenden erwärmt und mit dem Glanz
1275 10 | dahingaben, der Wut der Tyrannen gegenüber erweckte, so stellte
1276 21 | Nicolaus V.37, Benedict XIII.38 u. a. bezeugen, durch seine
1277 20 | schwierigen Fragen einholte, überallhin ein sehr großes Ansehen
1278 19 | Orden der Dominicaner zu übergeben, die dieses hervorragenden
1279 16 | Scholastik mit Fleiß und reifer Überlegung auch bei theologischen Untersuchungen
1280 14 | Erklärungen versehen, der Nachwelt überliefert haben. ~ ~
1281 [Titel]| brachten mutig die thomistische Überlieferung in die Diskussionen über
1282 4 | und Wächter der religiösen Überlieferungen ein Gleichnis und sozusagen
1283 7 | entreißen und das Haupt des übermütigen Goliath mit dessen eigener
1284 8 | Zweifel unterliegt, daß die übernatürliche Ordnung sehr viele Wahrheiten
1285 27 | unserem Dafürhalten außer dem übernatürlichen Beistande Gottes nicht so
1286 29 | verständiger Weise betrieben wird, überraschend viel beitragen, Licht und
1287 2 | des Glaubens, nicht durch überredende Worte menschlicher Weisheit
1288 17 | menschlicher Wissenschaft überreich, hat er der Sonne gleich
1289 18 | alle Irrtümer der Vorzeit überwand und zur Widerlegung jener,
1290 2 | hinreichend, alle Irrtümer zu überwinden und auszurotten. Denn wie
1291 8 | katholische Philosoph der Überzeugung sein, daß er die Rechte
1292 27 | daß nichts zu wünschen übrig bleibt, um selbst die noch
1293 15 | 15 Die Kenntnis nun und Übung in dieser so heilbringenden
1294 2 | Finsternis der Irrtümer, die sie umfangen, befreit werden und zur
1295 2 | beeinflussen und verschlechtern. Umgekehrt, wenn der Geist des Menschen
1296 31 | die Lehrer, die Ihr mit Umsicht auswählet, sich bestreben,
1297 2 | vorzüglichste. Denn nicht umsonst hat Gott das Licht der Vernunft
1298 9 | wird weder von Irrtümern umstrickt noch von den Wogen ungewisser
1299 [Titel]| der Philosophie wieder so umzugehen, daß sie mit den Ansprüchen
1300 17 | Gesetze des Denkens, über Gott un die unkörperlichen Substanzen,
1301 10 | sei durch eine blinde und unabänderliche Notwendigkeit bestimmt,
1302 3 | eine keineswegs geringe und unbedeutende Aufgabe zuzuschreiben, was
1303 4 | Vernunft nicht vollständig unbegreiflich sind, so daß sie nach Hinzutritt
1304 [Titel]| Wiederentdeckung der bis dahin weithin unbekannten Schätze des mittelalterlichen
1305 24 | verbinde und so fortfahre, ein unbesiegbares Bollwerk des Glaubens46
1306 5 | Evangelium glauben, nicht unbesonnen glauben, als ob sie gelehrten
1307 24 | liebten, halten Wir es für ein unbesonnenes Verfahren, daß ihr die gebührende
1308 9 | ohne des Verbrechens der Undankbarkeit sich schuldig zu machen,
1309 18 | sind und eine Saat fast unendlich vieler Wahrheiten gewissermaßen
1310 5 | hervorragt, besonders durch seine unendliche Weisheit, vor der nichts
1311 14 | ausgezeichnete Geisteskraft, ihr unermüdliches Studium, viele Mühen und
1312 5 | hervorragenden Heiligkeit und unerschöpflichen Fruchtbarkeit, die sie allenthalben
1313 27 | Scholastiker, welche die unerschütterlichen Fundamente des Glaubens,
1314 23 | katholischen Namens ihm unfreiwillig ihre Huldigungen, Lobpreisungen
1315 5 | Gerechtigkeit, die keine ungeordnete Neidung besiegen kann; daß
1316 30 | erinnern, daß man in höchst ungerechter Weise dieser Philosophie
1317 30 | Naturwissenschaften offen und ungescheut, daß zwischen dem gewissen
1318 24 | hiervon ergab sich eine ungesunde Vervielfältigung der philosophischen
1319 31 | Tat aber mit fremdem und Ungesundem Wasser vermischt ist.~ ~
1320 31 | geflossen und daher rein und ungetrübt geblieben sind; daher sorget
1321 9 | umstrickt noch von den Wogen ungewisser Meinungen hin- und hergeworfen.
1322 10 | und Widersinniges, so viel Ungewisses und Zweifelhaftes gelehrt
1323 24 | Ansichten führte sehr häufig zur Ungewissheit und zu Zweifeln; wie leicht
1324 19 | rühmlich hervorragen, mit unglaublichem Eifer die unsterblichen
1325 12 | philosophisch?29 Hat er doch mit unglaublicher Mannigfaltigkeit geschrieben,
1326 31 | dies nur immer sein mag, unhaltbar sich zeigt, so gedenken
1327 21(41) | 3 Aug. 1368 ad Cancell. Univ. Tolos.~
1328 21 | Innocentius XII.42 bezüglich der Universität Löwen und Benedict XIV.43
1329 17 | Denkens, über Gott un die unkörperlichen Substanzen, über den Menschen
1330 33 | den Erdkreis, der von der unreinen Seuche der Irrtümer verpestet
1331 | unser
1332 29 | der Freiheit, welche in unseren Tagen in Zügellosigkeit
1333 4 | und verteidigten. Denn das Unsichtbare an ihm ist, wie der Apostel
1334 19 | unglaublichem Eifer die unsterblichen Werke des heiligen Thomas
1335 14 | genannt werden, ein großes Unternehmen begonnen, nämlich die reiche
1336 10 | ersten Väter und Lehrer es unternommen, die Schriften der alten
1337 4 | Alten bald ein vorläufiger ~Unterricht im christlichen Glauben5
1338 12 | Widerlegung der Häretiker und zum Unterrichte der Christen verwandten.~ ~
1339 12 | Gesamtgebiete der Philosophie wohl unterrichtet, ausgingen und ihr reiches
1340 [Titel]| vollkommen von der Vernunft unterscheidet, vereint er die beiden durch
1341 16 | Begriffsbestimmungen und Unterscheidungen, jene Kraft in den Beweisen
1342 16 | das Wahre vom Falschen unterschieden, die Lügen der Häretiker,
1343 31 | machen. Damit aber nicht eine unterschobene statt er echten und eine
1344 [Titel]| philosophischen Denkens unterstrichen und auch konkret einzuschlagende
1345 13 | hat er nicht sorgfältige Untersuchung angestellt, mochte er die
1346 1 | Christus der Herr nicht zur Unterweisung der Geister im Glauben ein
1347 12 | Lactantius, besonders durch seine Unterweisungen, suchten eben so beredt
1348 5 | der göttlichen Autorität unterwerfen. Auch das ist offenbar von
1349 9 | und behaupten, durch die Unterwerfung unter die göttliche Autorität
1350 5 | katholischen Einheit und unüberwindlichen Festigkeit ein großer und
1351 16 | sie eine mangelhafte oder unvollkommene oder nur oberflächliche
1352 6 | die ihm eigentümlichen die unwiderlegbaren Beweise zu erbringen. Auch
1353 5 | Glaubwürdigkeit ist, und ein unwidersprechliches Zeugnis ihrer göttlichen
1354 22 | Häretiker und Rationalisten mit unwiderstehlicher Kraft und dem glücklichsten
1355 9 | in Bezug auf viele Dinge unwissend. Der christliche Glaube
1356 9 | den vielen Ursachen zur Unwissenheit und mitten unter den Wogen
1357 4 | eingeführt wurde, sondern uralt ist und von den Kirchenvätern
1358 10 | annahmen, einen Anfang und Urheber der Materie leugneten und
1359 1 | Verheißungen ihres göttlichen Urhebers getragen und in Nachahmung
1360 9 | Autorität verliere sie ihre ursprüngliche Würde und werde gewissermaßen
1361 21 | Dionysius zu Granada. Diesen Urteilen der größten Päpste über
1362 29 | und ihre Kraft, über die väterliche und heilige und billige
1363 32 | Geschenk von oben herab, vom Vater des Lichtes ist50. Und wieder:
1364 1 | eingeborene Sohn des ewigen Vaters, der auf Erden erschien,
1365 [Titel]| Denken und Forschen das II. Vatikanische Konzil viel zu verdanken
1366 [Titel]| Papst griff die Lehre des I. Vatikanischen Konzils über das Verhältnis
1367 12 | Akademiker pflegten, durch Verachtung der Philosophie31, sondern
1368 27 | wie der Apostel mahnt, zur Verantwortung gegen jeden, der von uns
1369 5 | Weisheit, vor der nichts sich verbergen, und seine höchste Gerechtigkeit,
1370 10 | sorgfältig aus und nahmen es mit Verbesserung oder Verwerfung alles übrigen
1371 24 | Offenbarung mit jener der Vernunft verbinde und so fortfahre, ein unbesiegbares
1372 21(40) | Bulla Verbo Dei.~
1373 10 | Weisheit und Wissenschaft verborgen sind27, nach dem Plane der
1374 19 | festzuhalten unter dem strengen Verbote für jeden, auch nur im geringsten
1375 9 | Weise, und nicht ohne des Verbrechens der Undankbarkeit sich schuldig
1376 31 | und so weit als möglich zu verbreiten. Die Weisheit des heiligen
1377 2 | Klassen der Gesellschaft sich verbreiteten und allgemeine Zustimmung
1378 6 | einem organischen Ganzen verbunden, alle nach richtigen Gesichtspunkten
1379 21 | wer sie angriff, immer im Verdacht des Irrtums stand44. ~ ~
1380 [Titel]| Vatikanische Konzil viel zu verdanken hat, sind Kinder dieser
1381 15 | Gotteslästerer und Verführer zum Verderben zunehmen, selbst im Irrtum
1382 2 | befürchten, darin besteht, daß verderbliche Lehren über die göttlichen
1383 21 | Erde mit jedem Tage von verderblichen Irrtümern befreit; andere,
1384 28 | einsehen, durch das Gift verderblicher Meinungen in höchster Gefahr
1385 7 | entgegenzutreten. Zu dieser Beziehung verdient die Philosophie großes Lob,
1386 17 | heiligen Lehrer aufs höchste verehrte, darum gewissermaßen dem
1387 [Titel]| Vernunft unterscheidet, vereint er die beiden durch Bande
1388 [Titel]| starke Gruppe von Denkern zur Verfügung, die in der Schule des Doctor
1389 15 | stolzen Gotteslästerer und Verführer zum Verderben zunehmen,
1390 10 | Lehren der Offenbarung zu vergleichen, indem sie wohl eingesehen
1391 [Titel]| Vatikanischen Konzils über das Verhältnis von Glaube und Vernunft
1392 24 | 24 Im Hinblick auf diese Verhältnisse und Gründe, Ehrwürdige Brüder,
1393 4 | sozusagen Vorbild dieses Verhältnisses in der Geschichte der Hebräer,
1394 1 | Die Kirche aber, von den Verheißungen ihres göttlichen Urhebers
1395 9 | Gestirn ohne jede Furcht vor Verirrungen auf den Hafen der Wahrheit
1396 2 | so geschieht es denn, daß verkehrte Meinungen, welche im Verstande
1397 12 | geringern Ruhm, indem er die verkehrten Meinungen der Orientalen,
1398 1 | darnach ganz besonders verlangte, die Religion zu lehren
1399 15 | im Irrtum und zum Irrtum verleitend, ist sie wahrhaftig äußerst
1400 11 | sich ihr hingab und sie den Verleumdungen gegenüber rechtfertigte,
1401 9 | die göttliche Autorität verliere sie ihre ursprüngliche Würde
1402 31 | fremdem und Ungesundem Wasser vermischt ist.~ ~
1403 4 | Erlösers das angebornen Vermögen des menschlichen Geistes
1404 6 | Geheimnisse des Glaubens vernachlässigen oder geringschätzen, welches
1405 29 | gewahrt hatte; daß sie aber vernachlässigt und fast vergessen wurden,
1406 2 | Glaubens die Kraft der Vernunft vernichte oder mindere, vervollkommnet
1407 21 | Schanden gemacht, widerlegt und vernichtet und die ganze Erde mit jedem
1408 [Titel]| vorbereitet, seine Annahme als vernünftig erweist, ihn tiefer erfassen
1409 9 | erhärten und einen jeden Vernünftigen überzeugen. Wer aber leugnet,
1410 12 | Griechen und Orientalen, veröffentlichte sehr viele und mühevolle
1411 1 | das Ziel der Gesetze und Verordnungen der Kirchenversammlungen,
1412 33 | unreinen Seuche der Irrtümer verpestet war, durch die Wahrheit
1413 19 | durch das gleiche Gesetz verpflichtet.~ ~
1414 22 | Kirchenversammlung zu Trient mitten im Versammlungssaale selbst zugleich mit den
1415 29 | Irrtümer oder Torheiten versank. Darum werden auch die Naturwissenschaften,
1416 25 | den frühern Ruhm wieder zu verschaffen. ~ ~
1417 29 | gegenseitige Verwandtschaft in der Verschiedenheit hervorgeht. Zu solchen Forschungen
1418 2 | Handlungen beeinflussen und verschlechtern. Umgekehrt, wenn der Geist
1419 2 | natürlichen Hilfsmittel nicht verschmähen und hintansetzen, welche
1420 23 | heiligen Thomas von der Welt verschwunden, mit allen katholischen
1421 27 | katholischen Glauben zu versöhnen, ist nach unserem Dafürhalten
1422 10 | Lehren und Einrichtungen verspottend, mehrere Götter annahmen,
1423 29 | philosophischen Disziplinen zu versprechen, die Wir Uns als Aufgabe
1424 4 | sie in gehöriger Weise von Verständigen betrieben wird, den Weg
1425 29 | Philosophie, wenn sie in verständiger Weise betrieben wird, überraschend
1426 2 | verkehrte Meinungen, welche im Verstande ihren Sitz haben, die menschlichen
1427 33 | Sinn öffne, die Weisheit zu verstehen. Und um noch reichere Früchte
1428 7 | entlehnen, so schöpfen die Verteidiger der göttlichen Wissenschaften
1429 11 | nachdrücklich und mit Gelehrsamkeit verteidigte und die Übereinstimmung
1430 34 | göttlichen Beistand und im Vertrauen auf Eure Hirtensorge von
1431 27 | die Sache der Religion zu vertreten, immer bereit, wie der Apostel
1432 24 | ergab sich eine ungesunde Vervielfältigung der philosophischen Systeme
1433 24 | Alte fortzubilden und zu vervollkommnen, was gewiß kein weiser Gedanke
1434 17 | wunderbaren Ordnung ein und vervollkommnete sie vielfache derart, daß
1435 30 | Fleiß auf die Naturforschung verwandt hätten; wir haben vielmehr
1436 29 | Liebe, was er über diese und verwandte Gegenstände lehrt, hat eine
1437 12 | Unterrichte der Christen verwandten.~ ~
1438 29 | Mannigfaltigkeit, und die gegenseitige Verwandtschaft in der Verschiedenheit hervorgeht.
1439 24 | zum Ausbau der Philosophie verwenden; denn dies gehört, wie Wir
1440 4 | zu einem anderen Zwecke verwendet, der Religion des wahren
1441 9 | die höheren Wahrheiten verwerfen und die göttliche Wohltat
1442 10 | es mit Verbesserung oder Verwerfung alles übrigen an. Denn wie
1443 [Titel]| Neuscholastik starke Impulse. Vgl. W. Kluxen, Aeterni Patris
1444 4 | Lactantius, mit wie viel Victorinus, Optatus, Hilarius; um von
1445 17 | und vervollkommnete sie vielfache derart, daß er mit vollem
1446 22 | Kirchenversammlungen von Lyon, Vienne, Florenz, Vatikan der heilige
1447 4(11) | Vit. Moys.~
1448 12 | gegenwärtig vorliegen, nicht völlig irrtumslos sind, so enthalten
1449 34 | sowie dem Euch anvertrauten Volke.~ ~Gegeben zu Rom bei St.
1450 13 | der mächtigen Geistes und voll tiefer Gelehrsamkeit in
1451 29 | als der Philosophie die volle Ehre gegeben wurde und sie
1452 18 | ihrer höchsten menschlichen Vollendung emporgetragen, nun kaum
1453 32 | jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk von oben herab,
1454 11 | Notwendigkeit eines einzigen vollkommenen Gottes begründeten, sowie
1455 9 | zur höchsten Wahrheit und Vollkommenheit vielfach zurückgehalten
1456 5 | Gott durch den Besitz aller Vollkommenheiten über alles einzig hervorragt,
1457 27 | zu Teil geworden, dessen vollständige Übereinstimmung mit der
1458 6 | erlangen aber sicherlich vollständiger und leichter jene, welche
1459 5 | Fabeln folgten17, sondern in vollständigvernunftgemäßem Gehorsam ihren Geist und
1460 [Titel]| aufgezeigt. In diesem Sinn vollzog Papst Leo XIII. mit seiner
1461 29 | Wissenschaften endlich müssen im voraus auf Fortschritt hoffen und
1462 23 | unvergleichlichen Manne vorbehalten zu sein, daß selbst die
1463 [Titel]| entgegen, die den Glauben vorbereitet, seine Annahme als vernünftig
1464 34 | apostolischen Segen im Herrn, als Vorboten himmlischer Gaben und Zeugnis
1465 4 | Gottes geweiht würden, die vordem schmählichen Gebräuchen
1466 14 | haben unsere höchst weisen Voreltern die scholastische Theologie
1467 21 | Römischen Päpste, Unsere Vorfahren, haben die Weisheit des
1468 14 | Worte Unseres höchst weisen Vorgängers Sixtus' V. eingehender dartun: „
1469 7 | Autorität der heiligen Schriften vorgebracht wird, wenn er auch noch
1470 4 | teils von Gott zu glauben vorgelegt werden, teils mit der Lehre
1471 28 | mehr entsprechende Lehre vorgetragen würde, wie sie die Werke
1472 4 | sie von den Alten bald ein vorläufiger ~Unterricht im christlichen
1473 12 | wenigstens wie sie gegenwärtig vorliegen, nicht völlig irrtumslos
1474 32 | reichlich gibt und es nicht vorrückt, und sie wird ihm gegeben
1475 12 | gründlich von den Lehren und Vorschriften der katholischen Weisheit
1476 4 | christlichen Glauben5 bald eine Vorschule und Hilfe zum Christentum6
1477 31 | anders von ihnen weniger vorsichtig gelehrt worden ist, wenn
1478 22 | zugegen war und nahezu ihnen vorstanden und die Irrtümer der Griechen,
1479 4 | Heiden erkannt haben, zum Vorteil und Nutzen der geoffenbarten
1480 2 | private Wohl sehr viele Vorteile sich ergeben. Allerdings
1481 30 | Erkenntnis auf, daß nicht so vorteilhaft für den Philosophen sei,
1482 14 | gegliedert und mit reichen und vortrefflichen Erklärungen versehen, der
1483 12 | 12 Dasselbe leisteten in vortrefflicher Weise zu derselben Zeit
1484 2 | Privatlebens vor seinem Geiste vorübergehen läßt, der erkennt gewiß,
1485 12 | öffentlich und mit Zuversicht den Vorwurf macht: Weder in der Wissenschaft
1486 30 | dieser Philosophie es zum Vorwurfe gemacht hat, als ob sie
1487 24 | Erbgutes der alten Weisheit es vorzogen, lieber Neues auszudenken,
1488 4 | in entsprechender Weise vorzubereiten, deshalb sie von den Alten
1489 24 | nach Willkür und Gutdünken vorzubringen. Als nächste Folge hiervon
1490 29 | die Tatsachen fest, weiter vorzudringen und sorgfältig nach dem
1491 24 | Trefflichkeit, Kraft und den vorzüglichen Nutzen jener philosophischen
1492 31 | besondere Gründlichkeit und Vorzüglichkeit recht anschaulich zu machen.
1493 2 | Gebrauch der Philosophie das vorzüglichste. Denn nicht umsonst hat
1494 14 | niederzulegen. Ursprung, Wesen und Vorzug der Scholastik aber mögen
1495 31 | unserer Zeit zur Nachfolge vorzuhalten. Im übrigen mögen die Lehrer,
1496 [Titel]| des Doctor Angelicus neu vorzulegen, erschien Papst Leo XIII.
1497 21 | als Vorbild und Meister vorzustellen, dem sie sichern Schrittes
1498 [Titel]| Neuscholastik starke Impulse. Vgl. W. Kluxen, Aeterni Patris
1499 31 | Besten der Gesellschaft, zum Wachstum aller Wissenschaften die
1500 4 | jene ehrwürdigen Träger und Wächter der religiösen Überlieferungen
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