10-erwun | erzeu-natur | neape-wacht | wahlt-zweit
N.
1501 10 | Gedanken in ihnen fanden, das wählten sie sorgfältig aus und nahmen
1502 12 | noch in den Sitten, wie ihr wähnt, kommt ihr uns gleich30.
1503 23 | öffentlich bekannten, sie würden, wäre nur einmal die Lehre des
1504 1 | Menschen das Heil geworden, wären nicht lange geblieben, hätte
1505 7 | Goliath mit dessen eigener Waffe abzuhauen22. Und die Kirche
1506 11 | Mit diesen Lehrern einer wahnsinnigen Meinung nun nahmen alsbald
1507 21 | heiligen Thomas als einer wahrhaften und katholischen folgt und
1508 7 | spitzfindig sein sollte, durch Wahrscheinlichkeit täuscht; denn wahr kann
1509 13 | Ewigkeit, über das Wesen der wandelbaren Körper selbst! Nachher haben
1510 24 | starke, sondern nur eine wankende und oberflächliche Philosophie.
1511 24 | philosophischen Systeme haben ein wankendes Fundament, da sie auf dem
1512 4 | Christi Kraft befruchtet ward, so wird sie gewiß eine
1513 | warum
1514 31 | mit fremdem und Ungesundem Wasser vermischt ist.~ ~
1515 18 | jener, welche in beständigem Wechsel in Zukunft auftreten, unbesiegbare
1516 24 | indem man sich die Freiheit wechselseitig herausnahm und gewährte,
1517 [Titel]| er die beiden durch Bande wechselseitiger Freundschaft: er sichert
1518 12 | indem er die Art der Waffen wechselst, auf philosophischem Wege;
1519 7 | Zaun und eine Mauer des Weinberges genannt21. In der Tat, wie
1520 24 | vervollkommnen, was gewiß kein weiser Gedanke war, noch ohne Schaden
1521 10 | Philosophen, welche für die weisesten gehalten wurden, aber die
1522 5(15) | Weish. XIII, 1.~
1523 26 | Ihr alle aus dem reinsten Weisheitsstrome, welcher von dem englischen
1524 8 | Satz annimmt, von dem er weiß, da er der Offenbarung widerspricht.~ ~
1525 18 | Glaube von der Vernunft kaum weitere oder triftigere Beweise
1526 [Titel]| Wiederentdeckung der bis dahin weithin unbekannten Schätze des
1527 12 | Aufzählung der einzelnen nicht zu weitläufig zu werden, nennen wir unter
1528 18 | ableitete, welche von der weittragendsten Bedeutung sind und eine
1529 6 | vernachlässigen oder geringschätzen, welches Augustinus und die anderen
1530 10 | und behaupteten, dieser Weltlauf sei durch eine blinde und
1531 22 | auserlesenen Geister aller Weltteile durch Weisheit hervorragen,
1532 1 | der Apostel mahnt, durch Weltweisheit und leeren Trug2 die Gemüter
1533 30 | auf diesem Gebiete nicht wendige Aussprüche und Grundsätze
1534 | wenige
1535 [Titel]| machte die Kenntnis des Werkes des hl. Thomas große Fortschritte;
1536 1 | nun aber drängt uns die Wichtigkeit des Gegenstandes und die
1537 24 | ganze oder auch nur die wichtigste Geistesarbeit sich beschränkt.
1538 24 | menschliche Erkenntnis die wichtigsten sind. Diese Menge von Ansichten
1539 12 | hatten, mit aller Kraft widerlegte und den verschiedenen Ursprung
1540 10 | wisst, so oft Falsches und Widersinniges, so viel Ungewisses und
1541 7 | Wahre dem Wahren keineswegs widerspreche23, gebietet sie den Lehrern
1542 7 | dem erleuchteten Glauben widersprechende Aufstellung durchaus falsch
1543 24 | mit verschiedenen und sich widersprechenden Anschauungen auch bezüglich
1544 27 | zu unterrichten und die Widersprecher zu widerlegen48. Sodann
1545 8 | weiß, da er der Offenbarung widerspricht.~ ~
1546 27 | selbst die noch so sehr widerstrebenden und dagegen ankämpfenden
1547 9 | Sätzen , die dem Glauben widerstreiten, und zur Begründung jener,
1548 8 | auch der gesunden Vernunft widerstreitet, so soll der katholische
1549 [Titel]| historische Forschung mit der Wiederentdeckung der bis dahin weithin unbekannten
1550 29 | Bewunderung hinreißen, durch die Wiederherstellung der Philosophie der Alten
1551 16 | 16 Wiewohl diese Worte sich nur auf
1552 13 | den menschlichen Geist, Wille und Freiheit, Religion und
1553 2 | leicht auch einen Fehler des Willens nach sich; und so geschieht
1554 7 | menschliche Vernunft selbst wirksam und leicht die Angriffe
1555 33 | genannt wird, um ihren höchst wirksamen Beistand bei Gott an; zugleich
1556 33 | offen eingestand, was er wisse, das habe er nicht so fast
1557 14 | die reiche und fruchtbare wissenschaftliche Ernte, welche in den ausgedehnten
1558 10 | Wahren haben sie, wie Ihr wisst, so oft Falsches und Widersinniges,
1559 29 | Gemeinwesens und dem öffentlichen Wohle als schädlich sich erweisen.
1560 16 | aufgestellten Schlachtreihe ähnliche wohlgeordnete Gliederung, jene durchsichtigen
1561 34 | Zeugnis Unseres besonderen Wohlwollens, Euch allen, Ehrwürdige
1562 8 | den Anschein gewinnt, als wolle sie keck der göttlichen
1563 | womit
1564 9 | Kirchenversammlung vom Vatikan mit diesen Worten auf die herrlichen Wohltaten
1565 13 | berührt? Oder vielmehr, worüber hat er nicht sorgfältige
1566 9 | schärft und kräftigt. In würdiger und nützlicher Weise machen
1567 12 | und mühevolle Werke, die wunderbar geeignet sind zur Erklärung
1568 20 | Lehrer wie der Schüler, mit wunderbarer Übereinstimmung auf der
1569 10 | ihr Leben dahingaben, der Wut der Tyrannen gegenüber erweckte,
1570 1(1) | Matth. XXVIII, 18.~
1571 12 | werden, nennen wir unter der Zahl der großen Männer, deren
1572 4 | schweigen, mit wie viel zahllose Griechen?14 Wenn nun aber
1573 [Titel]| Thomas große Fortschritte; zahlreiche Gelehrte brachten mutig
1574 7 | wurde sie ein passender Zaun und eine Mauer des Weinberges
1575 5 | Wahrheit durch wunderbare Zeichen zum gewissen Beweise der
1576 21 | des heiligen Thomas) Lehre zeichnet sich aus vor allen andern,
1577 31 | sein mag, unhaltbar sich zeigt, so gedenken Wir das keineswegs
1578 [Titel]| entwickelte sie weiter, indem er zeigte, daß das philosophische
1579 15 | bereits jene gefährlichen Zeiten gekommen sind, die der Apostel
1580 14 | der heiligen Väter sich zerstreut findet, sorgfältig zusammenstellen
1581 17 | und fasste Thomas, wie die zerstreuten Glieder eines Körpers, in
1582 21 | Lobsprüche und glänzende Zeugnisse geehrt. Denn Clemens VI.36,
1583 3 | Bestreben, das nach den Zeugnissen des Altertums bei den hervorragendsten
1584 2 | zur Führerin zu nehmen, so zieht der Irrtum des Verstandes
1585 11 | zu den ihnen bestimmten Zielen hingelenkt und bewegt werden.
1586 9 | Irrtum und Täuschung und zielt nur dahin, daß die Menschen
1587 [Titel]| päpstliche Aufforderung nach sich zog, sind bekannt. Die Forschungen
1588 23 | Lobpreisungen und Bewunderung zollten. Es unterliegt nämlich keinem
1589 [Titel]| Bedeutung eingebüßt; das gilt zuallererst für die Bedeutung in bezug
1590 29 | welche in unseren Tagen in Zügellosigkeit ausgeartet ist, über den
1591 5 | Glaubwürdigkeit und Autorität zuerkennt. In gleicher Weise erklärt
1592 7 | Sache Christi sogar eine zufällig sich findende Inschrift
1593 22 | Vatikan der heilige Thomas zugegen war und nahezu ihnen vorstanden
1594 18 | in beständigem Wechsel in Zukunft auftreten, unbesiegbare
1595 5 | erkennen15. So ergibt sich zunächst als große und herrliche
1596 15 | Verführer zum Verderben zunehmen, selbst im Irrtum und zum
1597 10 | Geschichte der Philosophie zurückblicket, werdet Ihr alles, was Wir
1598 2 | wieder seine frühere Würde zurückgegeben wurde, so hoffen Wir auch
1599 9 | Vollkommenheit vielfach zurückgehalten und gehemmt. Doch das ist
1600 4 | besonderer Gewandtheit auf sie zurückgeschleudert habe. Die gleiche Kampfesweise
1601 1 | oberste Lehrerin aller Völker zurückließ. Denn die Menschen, welche
1602 7 | Scheingründe der Vernunft stützen, zurückweist. Auf diese Art des religiösen
1603 3 | zum Glauben und zum Heile zurückzuführen, ein lobenswertes und weises
1604 17 | Glieder eines Körpers, in Eins zusammen, teilte sie nach einer wunderbaren
1605 3 | große Augustinus ganz kurz zusammengefasst hat, indem er dieser Wissenschaft
1606 12 | Dialektik, für das einträchtige Zusammengehen von Glaube und Vernunft
1607 6 | entsprechender Weise unter sich zusammenhängen; endlich hat die Theologie
1608 14 | zerstreut findet, sorgfältig zusammenstellen und zum Nutzen und Gebrauch
1609 3 | dieser Wissenschaft das zuschreibt, wodurch der höchst heilsame
1610 2 | aufmerksam betrachtet, und die Zustände des öffentlichen wie Privatlebens
1611 6 | gegliedert, aus den ihnen zuständigen Prinzipien abgeleitet werden
1612 2 | verbreiteten und allgemeine Zustimmung fanden. Denn da es in der
1613 9 | christliche Glaube dagegen ist der zuverlässigste Lehrer der Wahrheit, da
1614 12 | ihnen öffentlich und mit Zuversicht den Vorwurf macht: Weder
1615 4 | anzuwenden, ist äußerst zweckmäßig, um so durch die Tatsache
1616 25 | in jüngster Zeit auf eine zweckmäßige Erneuerung der Philosophie
1617 17 | Anordnung der Teile, die zweckmäßigste Methode, Sicherheit der
1618 | zwei
1619 10 | so viel Ungewisses und Zweifelhaftes gelehrt über das wahre Wesen
1620 24 | zur Ungewissheit und zu Zweifeln; wie leicht aber der menschliche
1621 34 | August des Jahres 1879,~dem zweiten Unseres Pontifikates.~LEO
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