10-schut | schwe-zwolf
N.
501 7 | kennt Ihr nicht nur Unsere schwere Lage und mannigfachen schweren
502 3 | ausgebreitet und suchten, das Schwert in der Hand, mordend und
503 1 | bekleiden, und die äußerst schwierigen gegenwärtigen Zeitverhältnisse
504 11 | September des Jahres 1883,~dem sechsten Unseres Pontifikates.~LEO
505 4 | Dieses Gebet erwies auch im sechzehnten Jahrhundert seine Wirksamkeit
506 11 | inständig und aus der ganzen Seele zu Gott, durch Jene, welche
507 7 | aber ist dies, daß so viele Seelen, durch das Blut Jesu Christi
508 4 | beigestanden; denn in der Seeschlacht bei den Echinaden tötete
509 6 | ihrem Sohne erlangen. – Ihr sehet, Ehrwürdige Brüder, die
510 | seiner
511 | seines
512 3 | hervorgegangen aus der Sekte der Neumanichäer, hatten
513 11 | Rom bei St. Peter, den 1. September des Jahres 1883,~dem sechsten
514 3 | besonders auf jenes Gebet setzte er sein Vertrauen, das er
515 1 | einen gewünschten Erfolg zu sichern. – Zu diesem Ende halten
516 3 | Gegner der streitenden Kirche sichtlich Gefahr brachten. – Die Geschichte
517 6 | Frömmigkeit, die öffentliche Sitte, ja den Glauben selbst,
518 3 | Irrtümer oder außerordentliches Sittenverderbnis oder der Ansturm mächtiger
519 5 | Wohltaten zu Teil werden; Sixtus IV. erklärte den Rosenkranz
520 3 | persönlich als durch seine Söhne überall verbreitete. Von
521 1 | Fürbitte willen ihr göttlicher Sohn sich durch unsere Leiden
522 9 | Quadragenen. Dieselbe Wohltat soll auch jenen zu Teil werden,
523 10 | durch Euer Wort angefeuert, sollen die christlichen Völker
524 11 | Eurem Klerus und dem der Sorge eines jeden von Euch anvertrautem
525 2 | beizuspringen und Trost zu spenden, so ist nicht zu zweifeln,
526 1 | unseres Friedens bei Gott und Spenderin himmlischer Gnaden, die
527 9 | und kommuniziert haben, sprechen Wir von aller Schuld und
528 11 | Gegeben zu Rom bei St. Peter, den 1. September
529 1 | Wanderschaft zu jener himmlischen Stadt ihren Schutz und Beistand
530 8 | Glaubens durch die Straßen der Städte wallen. Wo aber wegen der
531 8 | verrichten, und als eine ständige Gewohnheit einzuführen,
532 1 | erflehen; denn nur diese ist im Stande, Unseren Arbeiten und Sorgen
533 8 | daß, wenn diese Andacht stattfindet, zu gleicher Zeit entweder
534 9 | Wir von aller Schuld und Strafe in Weise eines päpstlichen
535 8 | ihres Glaubens durch die Straßen der Städte wallen. Wo aber
536 10 | für die Kirche so äußerst stürmischen Zeiten in dem größten Teile
537 7 | sich in das ewige Verderben stürzen. Darum bedarf es heute nicht
538 3 | Irrtümer ausgebreitet und suchten, das Schwert in der Hand,
539 3 | Neumanichäer, hatten im Süden Galliens und auch in anderen
540 2 | der Tat, die Jungfrau ohne Sünde empfangen, auserwählt zur
541 9 | vollkommenen Nachlaß ihrer Sünden gewähren Wir auch denjenigen,
542 2 | erreichen kann. Und da es süß ihr ist und überaus angenehm,
543 2 | Gottes gesetzt hat. In der Tat, die Jungfrau ohne Sünde
544 10 | stürmischen Zeiten in dem größten Teile des katholischen Volkes
545 4 | vorigen Jahrhundert einmal bei Temesvar in Ungarn, einmal bei der
546 [Titel]| Text~
547 1 | und Herrlichkeit im Himmel thront, um den Menschen auf ihrer
548 4 | Seeschlacht bei den Echinaden tötete die christliche Flotte viele
549 3 | wohlbekannt, wie viel Not und Trauer der Ausgang des zwölften
550 7 | Kläglichste und bei weitem Traurigste aber ist dies, daß so viele
551 10 | Eifer sich unter Marias treuen Schutz begeben, mehr und
552 4 | Verlust in die Flucht und trug einen herrlichen Sieg davon.
553 4 | Sieg über die türkischen Truppen errungen und zwar an Marienfesten,
554 4 | Kraft, als unermessliche Türkenscharen fast ganz Europa mit dem
555 4 | glorreicher Sieg über die türkischen Truppen errungen und zwar
556 10 | demselben Fortgang in der Tugend erflehen, daß die verirrten
557 3 | durch Reinheit der Lehre, tugendhafte Vorbildlichkeit und groß
558 2 | Und da es süß ihr ist und überaus angenehm, einem jeden, der
559 8 | mit dem Allerheiligsten in üblicher Weise gegeben wird. – Außerdem
560 6 | und das Fundament aller übrigen Tugenden, sehen wir mit
561 8 | sich durch um so fleißigere Übung der christlichen Tugenden
562 5 | plötzlich in andere Menschen umgewandelt, die Finsternisse der Ketzereien
563 4 | dort versammelten sie sich unbewaffnet zu frommem Gebete, riefen
564 4 | Wirksamkeit und Kraft, als unermessliche Türkenscharen fast ganz
565 2 | felsenfeste Hoffnung, sondern ein unerschütterliches Vertrauen, welches die Katholische
566 4 | Jahrhundert einmal bei Temesvar in Ungarn, einmal bei der Insel Corfu
567 2 | erste, in banger Lage und ungewissen Zeitverhältnissen ihre Zuflucht
568 8 | wallen. Wo aber wegen der Ungunst der Zeiten dieses etwa nicht
569 | Unser
570 3 | gottlosen und wahnsinnigen Unternehmen abzulassen. Und so ist es
571 11 | verleihe. Als Vorboten und Unterpfand derselben erteilen Wir Euch
572 5 | verbreiten. So bezeugte Urban IV., daß durch den Rosenkranz
573 4 | bereit, für Religion und Vaterland Blut und Leben zu opfern;
574 3 | und der Anordnung des hl. Vaters Dominicus entsprechend in
575 5 | verkünden und dieselbe zu verbreiten. So bezeugte Urban IV.,
576 3 | wenn die Menge weit sich verbreitender Irrtümer oder außerordentliches
577 3 | durch seine Söhne überall verbreitete. Von Gott erleuchtet und
578 5 | darüber der hl. Pius V.: Durch Verbreitung dieser Gebetsweise würden
579 7 | verfallen und sich in das ewige Verderben stürzen. Darum bedarf es
580 3 | Anhänger derselben ihre verderblichen Irrtümer ausgebreitet und
581 3 | vom Frieden. Unter diesen verdient jener vom Rosenkranz besonderer
582 7 | dahintaumeln, immer mehr dem Bösen verfallen und sich in das ewige Verderben
583 3 | in der Hand, mordend und verheerend weithin ihre Herrschaft
584 9 | aus rechtmäßigen Gründen verhindert sind, den öffentlichen Andachten
585 10 | Tugend erflehen, daß die verirrten sich wieder dem Wege des
586 5 | ihr Lob mehr und mehr zu verkünden und dieselbe zu verbreiten.
587 2 | und gewissermaßen darnach verlangt. ~ ~
588 4 | sie ohne großen eigenen Verlust in die Flucht und trug einen
589 8 | ist, alle Ketzereien zu vernichten. Deswegen hat er das heilige
590 3 | Ketzer wurden allenthalben vernichtet, über dies sehr viele aus
591 9 | folgenden achte Tage nach verrichteter Beicht und Kommunion in
592 4 | und Leben zu opfern; dort versammelten sie sich unbewaffnet zu
593 8 | zum Schlusse der frommen Versammlung der Segen mit dem Allerheiligsten
594 5 | worden, um den Zorn Gottes zu versöhnen und die Fürbitte der allerseligsten
595 1 | sich durch unsere Leiden versöhnt und gnädig erweise. Darum
596 5 | ganz besonders geeignet zur Verteidigung der Kirche und des christlichen
597 3 | Vorbildlichkeit und groß in der Verwaltung seines Apostolischen Amtes,
598 1 | Eueren Eifer das fromme Volk zur gewissenhaften Ausführung
599 3 | Himmelskönigin erschien dann in ihrem vollen Glanze, wenn die Menge weit
600 9 | Ablasses frei. – Diesen vollkommenen Nachlaß ihrer Sünden gewähren
601 4 | frommes Rosenkranzgebet vorausgegangen war. Hierdurch bewogen,
602 3 | Reinheit der Lehre, tugendhafte Vorbildlichkeit und groß in der Verwaltung
603 11 | himmlischen Gaben verleihe. Als Vorboten und Unterpfand derselben
604 4 | Hierdurch bewogen, führte Unser Vorfahre Clemens XI. das Rosenkranzfest
605 1 | die drohenden oder bereits vorhandenen Gefahren nach Kräften abzuwenden
606 4 | gleicher Weise wurde im vorigen Jahrhundert einmal bei Temesvar
607 10 | christlichen Völker mit täglich wachsendem herzlichem Eifer sich unter
608 1 | Wir sie bedrängt sehen. Während Wir darum in jeglicher Weise
609 3 | Gebetes als der mächtigsten Waffe die Feinde besiegt und niedergeworfen,
610 3 | die Katholiken, welche die Waffen ergriffen hatten, um Gewalttaten
611 3 | katholische Kirche; nicht auf Waffengewalt, sondern ganz besonders
612 3 | von ihrem gottlosen und wahnsinnigen Unternehmen abzulassen.
613 1 | Weise die Rechte der Kirche wahren, die drohenden oder bereits
614 4 | sei und zu Hilfe komme. Wahrhaftig! Dies war in jenen Tagen
615 8 | durch die Straßen der Städte wallen. Wo aber wegen der Ungunst
616 1 | so mühe- und gefahrvollen Wanderschaft zu jener himmlischen Stadt
617 5 | Unserer Vorfahren bestrebt waren, ihr Lob mehr und mehr zu
618 | was
619 | weder
620 8 | zu Christus, welcher der Weg, die Wahrheit und das Leben
621 10 | verirrten sich wieder dem Wege des Heils zuwenden und sich
622 | wegen
623 7 | Das Kläglichste und bei weitem Traurigste aber ist dies,
624 3 | mordend und verheerend weithin ihre Herrschaft zu begründen.
625 9 | welche in der genannten Zeit wenigstens zehnmal, sei es öffentlich
626 8 | zurückkehren und häufig das Werk unserer Erlösung durch ihn
627 2 | dadurch zur Mitwirkung in dem Werke der Erlösung des Menschengeschlechtes,
628 1 | auf daß um ihrer Fürbitte willen ihr göttlicher Sohn sich
629 4 | sechzehnten Jahrhundert seine Wirksamkeit und Kraft, als unermessliche
630 8 | göttliche Erleuchtung, daß das wirksamste Heilmittel gegen die Übel
631 4 | Eifer ganz besonders dahin wirkte, daß die Christenheit durch
632 3 | Feinde erweckte, wie Ihr wisset, der barmherzige Gott einen
633 | Wo
634 10 | 10 Wohlan denn, Ehrwürdige Brüder!
635 3 | Ehrwürdige Brüder, ist es wohlbekannt, wie viel Not und Trauer
636 1 | Gottesmutter und Jungfrau Maria Wohlgefallen zu erflehen, dieser Mittlerin
637 5 | hl. Dominikus gestiftet worden, um den Zorn Gottes zu versöhnen
638 10 | ermuntert und durch Euer Wort angefeuert, sollen die christlichen
639 8 | andächtig gebetet werden; Wir wünschen auch, daß, wenn diese Andacht
640 5 | so dürfen wir uns nicht wundern, daß auch andere Unserer
641 4 | Rosenkranzfest gab. In gleicher Weise wurde im vorigen Jahrhundert einmal
642 3 | Pläne und Ränke der Ketzer wurden allenthalben vernichtet,
643 3 | abzuwehren, bezwangen die Wut der Gottlosen.~ ~
644 | X
645 | XI
646 8 | geschehen kann, so möge der zahlreiche Kirchenbesuch ersetzen,
647 1 | nächsten Festfeier, da Wir der zahlreichen und großen Wohltaten gedenken,
648 9 | genannten Zeit wenigstens zehnmal, sei es öffentlich in den
649 9 | innerhalb des angegebenen Zeitraumes der öffentlichen Rosenkranzandacht
650 1 | schwierigen gegenwärtigen Zeitverhältnisse mahnen Uns mit jedem Tage
651 2 | banger Lage und ungewissen Zeitverhältnissen ihre Zuflucht zu Maria zu
652 5 | gestiftet worden, um den Zorn Gottes zu versöhnen und
653 3 | heiligen Rosenkranzes selbst zuerst einführte, und sowohl persönlich
654 2 | ungewissen Zeitverhältnissen ihre Zuflucht zu Maria zu nehmen und in
655 8 | Vorfahren in feierlichem Zuge und zum Bekenntnisse ihres
656 9 | ihnen einen Antrieb und Lohn zugleich für ihr Frömmigkeit finden.
657 3 | dem Irrtum zur Wahrheit zurückgeführt, und die Katholiken, welche
658 8 | Wahrheit und das Leben ist, zurückkehren und häufig das Werk unserer
659 10 | wieder dem Wege des Heils zuwenden und sich bekehren, daß Gott,
660 | zwar
661 6 | Andachten zu halten zu dem Zwecke, daß wir durch Anrufung
662 8 | finden Wir es für besonders zweckmäßig, daß die Rosenkranzbruderschaften
663 3 | und Trauer der Ausgang des zwölften Jahrhunderts die Häresie
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