1027-obwoh | offen-zuzug
Abschnitt
1 Ein(2)| November 1957, AAS 49 (1957) S. 1027-1033. Paul VI. Ansprache
2 Ein(2)| 1957, AAS 49 (1957) S. 1027-1033. Paul VI. Ansprache an die
3 Ein(2)| Vereinigung katholischer Frauen, 11. September 1947, AAS 39 (
4 Ein(2)| Oktober 1979, AAS 71 (1979) S. 1225. ~
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6 | 146
7 | 147
8 | 18
9 | 19
10 Ein(3)| besonders die Empfehlung 779 (1976) über die Rechte der Kranken
11 Ein(3)| Vgl. Sipeca, Nr. 1 (März 1977) S. 14-15. ~
12 Sch | Glaubenskongregation, den 5. Mai 1980. ~Franjo Kardinal Seper ~
13 | 2
14 | 20
15 | 22
16 | 25
17 | 29
18 | 3
19 | 34
20 Ein(2)| Mai 1974, AAS 66 (1974) S. 346. Johannes Paul II. Ansprache
21 | 39
22 | 40
23 | 43
24 | 45
25 Ein(2)| 1947, AAS 39 (1947) S. 483. Ansprache an die Mitglieder
26 | 50
27 III(6)| September 1958, AAS 50 (1958) S. 694. ~
28 | 71
29 Ein(1)| 1974, AAS 66 (1974), S. 730-747. ~
30 Ein(2)| Oktober 1953, AAS 45 (1953) S. 744-754. Ansprache an die Teilnehmer
31 Ein(1)| 1974, AAS 66 (1974), S. 730-747. ~
32 Ein(2)| 1953, AAS 45 (1953) S. 744-754. Ansprache an die Teilnehmer
33 Ein(3)| besonders die Empfehlung 779 (1976) über die Rechte der
34 | 8
35 Ein(2)| Oktober 1951, AAS 43 (1951) S. 835-854. Ansprache an die Mitglieder
36 Ein(2)| 1951, AAS 43 (1951) S. 835-854. Ansprache an die Mitglieder
37 | 9
38 IV | Anwendung dieser Mittel abbrechen, wenn das Ergebnis die auf
39 Ein | verschaffen, der die Leiden abkürzen könnte und der nach ihrer
40 III | dieser Mittel das Leben abkürzt)?“, antwortete der Papst: „
41 Ein | jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie und auch der
42 II | der in sich selbst immer abzulehnen ist. Man darf auch die flehentlichen
43 | acht
44 Ein | Würde verleiht und deren Achtung schützt. Es ist zu hoffen,
45 II | gänzlich fehlen kann, so ändert doch der Irrtum im Urteil,
46 III | bleibt. Einer Gruppe von Ärzten, die ihm die Frage vorgelegt
47 I | verletzen, ohne also ein äußerst schweres Verbrechen zu begehen.4 ~
48 I | sein Leben hingibt oder der äußersten Gefahr aus-setzt (vgl. Joh
49 II | Natur dieses todbringenden Aktes, der in sich selbst immer
50 III | tritt nicht immer unter allerschwersten Umständen, nach kaum erträglichen
51 IV | begnügen, welche die Medizin allgemein zur Verfügung stellt. Niemand
52 III | eine heroische Haltung als allgemeine Norm zu fordern. Menschliche
53 III | Krankheit, fortgeschrittenes Alter, Einsamkeit und Verlassenheit
54 Ein | Sinn eines extrem hohen Alters und des Todes. Es versteht
55 Ein(2)| italienischen Gesellschaft für Anästhesiologie, 24. Februar 1957, AAS 49 (
56 Ein | Gesichtspunkte zur Reflexion anbieten können. Die in diesem Dokument
57 | anderer
58 Sch | Gottes anzusehen ist, so ist andererseits der Tod unausweichlich.
59 Ein | dieser Erklärung auf die Anfragen der Bischöfe antworten,
60 Ein | gleiche Kongregation für angebracht, die Lehre der Kirche zur
61 Ein | Konzil hat, was dieses Thema angeht, die überragende Würde der
62 Ein(3)| XXVII. Ordentlichen Sitzung angenommen worden ist: Vgl. Sipeca,
63 Sch | und ihre Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz der Glaubenskongregation,
64 Ein | freiwillige Selbstmord“ gehören, angeprangert (Pastoralkonstitution Gaudium
65 IV | Erfolge entsprechen und ob die angewandte Therapie dem Kranken nicht
66 II | der Intention wie auch der angewandten Methoden betrachtet. Es
67 IV | allgemeinen Grundsätze leichter angewendet werden können, dürften die
68 I | eines unschuldigen Menschen angreifen, ohne damit der Liebe Gottes
69 III | das Herz des Menschen mit Angst erfüllt, zumal wenn ihm
70 II | immer handelt es sich um angstvolles Rufen nach Hilfe und Liebe.
71 III | Voraussetzungen schaffen, die die Annahme des Todes erleichtern. Dennoch
72 Sch | Verantwortung und mit aller Würde annehmen können, ohne die Todesstunde
73 II | Autorität sie rechtmäßig anordnen oder zulassen. Denn es geht
74 Ein | gleiche Konzil auch die Anschläge gegen das Leben, zu denen „
75 II | gegen das Leben, um einen Anschlag gegen das Menschengeschlecht.
76 Ein | könnte und der nach ihrer Ansicht der Würde des Menschen besser
77 III | Heilsplan Gottes. Er gibt Anteil am Leiden Christi und verbindet
78 Sch | uneingeschränkte Güte und liebende Anteilnahme. Ein solcher Dienst, den
79 II | bezeichnete Euthanasie in der Antike den sanften Tod, ohne übermäßige
80 IV | verpflichtend vorschreiben. Diese Antwort, die als Grundsatz weiter
81 Ein | die Anfragen der Bischöfe antworten, damit diese leichter die
82 III | Mittel das Leben abkürzt)?“, antwortete der Papst: „Wenn andere
83 IV | anwenden? Bis vor kurzem antworteten die Moraltheologen, die
84 Ein | diese leichter die ihnen anvertrauten Gläubigen richtig unterweisen
85 Sch | Leben als Geschenk Gottes anzusehen ist, so ist andererseits
86 Sch | öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten, so werden sie nichts unterlassen,
87 Ein | man sich keineswegs auf Argumente aus dem politischen Pluralismus
88 Ein | hat zu den verschiedenen Aspekten der Euthanasie das Urteil
89 Sch | Kardinalpräfekten gewährten Audienz gebilligt und ihre Veröffentlichung
90 II | eine allzu schwere Last aufbürden könnte. Es muß daher klar
91 Ein | aus Christi Leben, Tod und Auferstehung haben das Leben und besonders
92 III | Verpflichtungen und den Aufgaben gegenüber ihren Verwandten
93 I | Schuldhaftigkeit mindern oder auch ganz aufheben können. Vom Selbstmord muß
94 Sch | Normen sind bestimmt vom aufrichtigen Bemühen, dem Menschen nach
95 IV | Gefahren, der benötigte Aufwand sowie die Möglichkeiten
96 IV | Risiken versehen oder zu aufwendig ist. Ein Verzicht darauf
97 IV | Gegebenheiten; oder man möchte einen aufwendigen Einsatz medizinischer Technik
98 IV | Mittel zuweilen manche Frage aufwerfen. In vielen Fällen kann die
99 IV | keine allzu große Belastung aufzuerlegen. – Wenn der Tod näher kommt
100 IV | des konkreten Falles vor Augen zu halten. Jeder ist verpflichtet,
101 I | oder der äußersten Gefahr aus-setzt (vgl. Joh 15,14). ~
102 II | sein, in welchem Sinn der Ausdruck in diesem Dokument verwendet
103 IV | der Gefahr des Mißbrauchs ausgesetzt ist. So spricht man heute
104 IV | Moraltheologen, die Anwendung „außerordentlicher“ Mittel könne man keinesfalls
105 III | die sich selbst nicht mehr auszudrücken vermögen, darf man mit Recht
106 III | Medikamente Schmerz und Bewußtsein auszuschalten (...) (auch beim Herannahen
107 II | implizit. Es kann ferner keine Autorität sie rechtmäßig anordnen
108 II | verstanden, und zwar: töten aus Barmherzigkeit, in der Absicht, extreme
109 III | Todesgefahr in Kauf nimmt; man beabsichtigt nur, die Schmerzen wirksam
110 Ein | Schmerz aus. Es ist ferner zu beachten, daß die Fähigkeit der ärztlichen
111 I | solches Tun des Menschen bedeutet die Zurückweisung der Oberherrschaft
112 Ein | das Leben unter bestimmten Bedingungen zu verlängern, zugenommen
113 Sch | zu beschleunigen. Der Tod beendet zwar den irdischen Lebenslauf,
114 Ein | sich in einer solchen Lage befinden, fragen sich besorgt nach
115 III | vollem Bewußtsein auf die Begegnung mit Christus richtig vorbereiten
116 I | äußerst schweres Verbrechen zu begehen.4 ~2. Jeder Mensch muß sein
117 III | Schmerzen voraufgehen oder ihn begleiten. Der körperliche Schmerz
118 IV | sich mit den Mitteln zu begnügen, welche die Medizin allgemein
119 II | Bedeutung der verwendeten Begriffe genau erklärt werden. Etymologisch
120 Ein | welche ihr volles Gewicht behalten; doch haben die Fortschritte
121 II | der Euthanasie richtig zu behandeln, muß zunächst die Bedeutung
122 | beim
123 IV | kann dadurch sogar ein Beispiel der Hochherzigkeit zum Wohl
124 Ein | Recht auf Leben, feierlich bekräftigt. Deshalb hat das gleiche
125 II | göttlichen Gesetzes, um eine Beleidigung der Würde der menschlichen
126 Sch | bestimmt vom aufrichtigen Bemühen, dem Menschen nach dem Plan
127 II | Hilfe und Liebe. Über die Bemühungen der Ärzte hinaus hat der
128 IV | Schwierigkeiten und Gefahren, der benötigte Aufwand sowie die Möglichkeiten
129 III | Grund des Bewußtseins zu berauben.“ 6~
130 IV | Entscheidung sind aber der berechtigte Wunsch des Kranken und seiner
131 II | Gründen jemand meint, er dürfe berechtigterweise den Tod für sich selbst
132 Ein | sich die Veränderungen im Bereich der Zivilisation auch auf
133 Ein | Die letzten Päpste 2 haben bereits die Grundsätze dieser Lehre
134 IV | verglichen werden, die man unter Berücksichtigung des Zustandes des Kranken
135 III | psychische Leben des Menschen berührt, übersteigt seine Belastung
136 Ein | oder der Religionsfreiheit berufen, um die universale Geltung
137 Sch | in irgendeiner Weise zu beschleunigen. Der Tod beendet zwar den
138 IV | Kranken nicht Schmerzen oder Beschwerden bringt, die in keinem Verhältnis
139 III | den Schmerz lindern oder beseitigen können, auch wenn sich dadurch
140 III | derart zunehmen, daß die Beseitigung des Schmerzes um jeden Preis
141 Ein | Lage befinden, fragen sich besorgt nach dem Sinn eines extrem
142 Ein | Ansicht der Würde des Menschen besser entspreche. Mehrere Bischofskonferenzen
143 II | wobei zuweilen die Gefahr besteht, das Leben vorzeitig zu
144 Sch | enthaltenen Normen sind bestimmt vom aufrichtigen Bemühen,
145 Ein | heilen und das Leben unter bestimmten Bedingungen zu verlängern,
146 I | Leben als etwas Heiliges betrachten und zugeben, daß niemand
147 II | der angewandten Methoden betrachtet. Es muß erneut mit Nachdruck
148 I | der Liebe Gottes, das sie bewahren und fruchtbar machen müssen.
149 Ein | Zivilisation auch auf die Bewertung von Tod und Schmerz aus.
150 IV | Verlängerung des Lebens bewirken könnten, ohne daß man jedoch
151 Ein | Fortschritte der Medizin bewirkt, daß in den letzten Jahren
152 II | ihrer Natur nach oder aus bewußter Absicht den Tod herbeiführt,
153 III | schwerwiegenden Grund des Bewußtseins zu berauben.“ 6~
154 II | erklärt werden. Etymologisch bezeichnete Euthanasie in der Antike
155 IV | man wünscht, der Familie beziehungsweise der Gemeinschaft keine allzu
156 | Bis
157 Ein | besser entspreche. Mehrere Bischofskonferenzen haben der Kongregation für
158 II | darf auch die flehentlichen Bitten von Schwerkranken, die für
159 III | die weiterhin voll gültig bleibt. Einer Gruppe von Ärzten,
160 Sch | anderen Trost viel notwendiger brauchen, nämlich uneingeschränkte
161 I | schon hier auf Erden Frucht bringen soll, dessen volle und endgültige
162 Sch | einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr
163 I | Seelen oder der Dienst an den Brüdern – bringt, indem er sein
164 | Dann
165 | daran
166 III | gegen den Willen des Vaters dargebracht hat. Es darf deshalb nicht
167 | darin
168 I | und zugeben, daß niemand darüber nach Willkür verfügen darf,
169 | Darum
170 | darunter
171 Ein | der Kirche zur Euthanasie darzulegen. Die letzten Päpste 2 haben
172 III | kommt es, daß die lange Dauer einer Krankheit, fortgeschrittenes
173 II | vielleicht noch etliche Jahre dauern würde und den Familien und
174 | dazu
175 Ein(2)| Pius XII. Ansprache an die Delegierten der Internationalen Vereinigung
176 III | nicht nur an extreme Fälle denken. Zahlreiche übereinstimmende
177 II | übermäßige Schmerzen. Heute denkt man nicht mehr an diese
178 III | Annahme des Todes erleichtern. Dennoch ist zuzugeben, daß der Tod
179 | deren
180 I | jedoch jenes Lebensopfer deutlich unterschieden werden, das
181 Sch | Licht ihres Glaubens. Was diejenigen betrifft, die im öffentlichen
182 | diesen
183 Ein | den Menschen unserer Tage diskutiert werden. Das II. Vatikanische
184 III | allgemeinen immer größere Dosen verabreichen. Es ist hilfreich,
185 II | Gründen jemand meint, er dürfe berechtigterweise den Tod
186 III | erträglichen Schmerzen ein. Wir dürfen nicht nur an extreme Fälle
187 IV | angewendet werden können, dürften die folgenden Klarstellungen
188 III(6)| Ebd., 145, vgl. Ansprache vom
189 II | Euthanasie wird also auf der Ebene der Intention wie auch der
190 I | übergeordneten Grund – wie Gottes Ehre, das Heil der Seelen oder
191 | eigene
192 Sch | Schöpfers zu helfen. Wenn einerseits das Leben als Geschenk Gottes
193 Ein | das Urteil von Fachleuten eingeholt und möchte nun mit dieser
194 IV | Der Kranke, der darauf eingeht, kann dadurch sogar ein
195 II | vielmehr an einen ärztlichen Eingriff, durch den die Schmerzen
196 Ein | Gaudium et Spes, Nr. 27). Vor einiger Zeit hat die Kongregation
197 Ein | EINLEITUNG~Die Rechte und Werte der
198 II | trägt, ja man darf nicht einmal einer solchen Handlung zustimmen,
199 III | fortgeschrittenes Alter, Einsamkeit und Verlassenheit jene psychologischen
200 IV | heute vielleicht weniger einsichtig, sei es wegen der Unbestimmtheit
201 III | vermindertes Bewußtsein einstellen. Bei denen aber, die sich
202 III | deshalb nicht verwundern, wenn einzelne Christen schmerzstillende
203 II | die alle Nahestehenden, Eltern und Kinder, Ärzte und Pflegepersonen
204 II | um einen Fötus oder einen Embryo, ein Kind, einen Erwachsenen
205 Ein(3)| berücksichtigen ist besonders die Empfehlung 779 (1976) über die Rechte
206 II | Absicht, extreme Schmerzen endgültig zu beenden oder um Kindern
207 I | bringen soll, dessen volle und endgültige Vollendung jedoch erst im
208 II | wird das Wort in einem noch engeren Sinn verstanden, und zwar:
209 Sch | Die in dieser Erklärung enthaltenen Normen sind bestimmt vom
210 IV | rechtfertigt. Bei dieser Entscheidung sind aber der berechtigte
211 IV | anzuwenden sind. Die betreffenden Entscheidungen stehen dem Gewissen des
212 IV | darf man sich im Gewissen entschließen, auf weitere Heilversuche
213 Ein | Würde des Menschen besser entspreche. Mehrere Bischofskonferenzen
214 IV | Personal die erwarteten Erfolge entsprechen und ob die angewandte Therapie
215 IV | Technik vermeiden, dem kein entsprechender zu erhoffender Nutzen gegenübersteht;
216 I | anvertraut, das schon hier auf Erden Frucht bringen soll, dessen
217 IV | Personal die erwarteten Erfolge entsprechen und ob die angewandte
218 Ein | wurden. Diese machen es erforderlich, daß die betreffenden ethischen
219 I(4) | Todesstrafe und des Krieges. Diese erfordern weitere besondere Überlegungen,
220 III | Herz des Menschen mit Angst erfüllt, zumal wenn ihm oft schwere
221 III | gegebenen Umständen die Erfüllung der übrigen religiösen und
222 IV | Mittel abbrechen, wenn das Ergebnis die auf sie gesetzte Hoffnung
223 I | dieser letzteren Überlegung ergibt sich Folgendes: ~1. Niemand
224 Ein | menschlichen Person eine erhabene Würde verleiht und deren
225 III | Nach christlicher Lehre erhält der Schmerz jedoch, zumal
226 III | nach dem Rat der Ärzte zu erhalten. Die intensive Anwendung
227 IV | dem kein entsprechender zu erhoffender Nutzen gegenübersteht; oder
228 III | Erklärung von Papst Pius XII. zu erinnern, die weiterhin voll gültig
229 Ein | Schwangerschaftsabbruch in Erinnerung gerufen.1 Nun hält es die
230 I | ihm noch etwas Höheres zu erkennen, nämlich das Geschenk der
231 Ein | Verlauf der letzten Jahre in Erklärungen internationaler Gremien
232 III | Christi und verbindet mit dem erlösenden Opfer, das Christus im Gehorsam
233 III | vorbereiten können. Pius XII.ermahnt deshalb: „Es ist nicht recht,
234 II | Methoden betrachtet. Es muß erneut mit Nachdruck erklärt werden,
235 Sch | irdischen Lebenslauf, er eröffnet aber zugleich den Zugang
236 IV | nicht genügend im Experiment erprobt und nicht ungefährlich sind.
237 II | Verlängerung ihres harten Lebens zu ersparen, das vielleicht noch etliche
238 I | endgültige Vollendung jedoch erst im ewigen Leben zu erwarten
239 III | allerschwersten Umständen, nach kaum erträglichen Schmerzen ein. Wir dürfen
240 II | Embryo, ein Kind, einen Erwachsenen oder Greis, einen unheilbar
241 IV | Instrumenten und Personal die erwarteten Erfolge entsprechen und
242 Sch | zugleich Christus dem Herrn erwiesen, der gesagt hat: „Was ihr
243 Ein | Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 27). Vor einiger
244 Ein | erforderlich, daß die betreffenden ethischen Normen noch mehr verdeutlicht
245 II | ersparen, das vielleicht noch etliche Jahre dauern würde und den
246 II | Begriffe genau erklärt werden. Etymologisch bezeichnete Euthanasie in
247 Ein(3)| Sterbenden, die vom Parlament des Europarates auf seiner XXVII. Ordentlichen
248 I | Vollendung jedoch erst im ewigen Leben zu erwarten ist. ~
249 IV | sie noch nicht genügend im Experiment erprobt und nicht ungefährlich
250 II | Handlung zustimmen, weder explizit noch implizit. Es kann ferner
251 Ein | besorgt nach dem Sinn eines extrem hohen Alters und des Todes.
252 IV | sowie das Urteil kompetenter Fachärzte zu berücksichtigen. Diese
253 Ein | Euthanasie das Urteil von Fachleuten eingeholt und möchte nun
254 Sch | unterlassen, um ihr ganzes fachliches Können in den Dienst der
255 Ein | ferner zu beachten, daß die Fähigkeit der ärztlichen Kunst, zu
256 III | dürfen nicht nur an extreme Fälle denken. Zahlreiche übereinstimmende
257 IV | vielfältigen Aspekte des konkreten Falles vor Augen zu halten. Jeder
258 IV | gegenübersteht; oder man wünscht, der Familie beziehungsweise der Gemeinschaft
259 II | Jahre dauern würde und den Familien und der Gesellschaft eine
260 Ein | besonders ihr Recht auf Leben, feierlich bekräftigt. Deshalb hat
261 Ein | guten Willens Zustimmung finden kann; denn auch wenn sie
262 II | abzulehnen ist. Man darf auch die flehentlichen Bitten von Schwerkranken,
263 I | Naturinstinktes zum Leben, eine Flucht vor den Pflichten der Gerechtigkeit
264 II | töten, mag es sich um einen Fötus oder einen Embryo, ein Kind,
265 Ein | versteht sich, daß sie in der Folge auch die Frage stellen,
266 IV | werden können, dürften die folgenden Klarstellungen hilfreich
267 I | letzteren Überlegung ergibt sich Folgendes: ~1. Niemand kann das Leben
268 III | Haltung als allgemeine Norm zu fordern. Menschliche und christliche
269 Ein(2)| Mitglieder des Internationalen Forschungsrates für Militärmedizin, 19.
270 III | lange Dauer einer Krankheit, fortgeschrittenes Alter, Einsamkeit und Verlassenheit
271 IV | der neueste medizinische Fortschritt zur Verfügung gestellt hat,
272 Sch | Glaubenskongregation, den 5. Mai 1980. ~Franjo Kardinal Seper ~Präfekt~
273 Ein(2)| Vereinigung katholischer Frauen, 11. September 1947, AAS
274 I | zu erwarten ist. ~3. Der Freitod oder Selbstmord ist daher
275 III | einen Teil ihrer Schmerzen freiwillig auf sich zu nehmen und sich
276 Ein | Euthanasie und auch der freiwillige Selbstmord“ gehören, angeprangert (
277 IV | sich durch eigene oder fremde Hand nach Gutdünken den
278 I | das schon hier auf Erden Frucht bringen soll, dessen volle
279 I | Gottes, das sie bewahren und fruchtbar machen müssen. Aus dieser
280 I | nach dem Ratschluß Gottes führen. Es ist ihm als ein Gut
281 Ein | worden. 3 Da es sich hier um fundamentale Rechte handelt, die jeder
282 I | widersprechen und so ein fundamentales unverlierbares und unveräußerliches
283 II | Menschen vermindert sein oder gänzlich fehlen kann, so ändert doch
284 I | Gemeinschaften oder auch der ganzen menschlichen Gesellschaft
285 Sch | nichts unterlassen, um ihr ganzes fachliches Können in den
286 Ein | angeprangert (Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 27). Vor einiger
287 Sch | Kardinalpräfekten gewährten Audienz gebilligt und ihre Veröffentlichung
288 IV | zu; dabei sind sowohl die Gebote der Moral wie auch die vielfältigen
289 IV | anzuwenden, die zwar schon im Gebrauch, aber noch mit Risiken versehen
290 II | beenden oder um Kindern mit Geburtsfehlern, unheilbar Kranken oder
291 IV | müßte, als habe er einem Gefährdeten die Hilfe verweigert.~
292 IV | ihrer Schwierigkeiten und Gefahren, der benötigte Aufwand sowie
293 III | Mittel fehlen und dadurch den gegebenen Umständen die Erfüllung
294 IV | schlichtes Hinnehmen menschlicher Gegebenheiten; oder man möchte einen aufwendigen
295 III | christliche Klugheit rät im Gegenteil bei den meisten Kranken,
296 III | Verpflichtungen und den Aufgaben gegenüber ihren Verwandten nachkommen,
297 IV | entsprechender zu erhoffender Nutzen gegenübersteht; oder man wünscht, der Familie
298 III | Der körperliche Schmerz gehört gewiß unvermeidlich zur
299 IV | sicherzustellen, daß ihm geholfen wird. Jene aber, denen die
300 III | erlösenden Opfer, das Christus im Gehorsam gegen den Willen des Vaters
301 II | anordnen oder zulassen. Denn es geht dabei um die Verletzung
302 II | unheilbar Kranken oder Geisteskranken eine Verlängerung ihres
303 III | sobewußt mit den Schmerzen des gekreuzigten Christus vereinigen zu können (
304 I(4) | Ganz außer acht gelassen werden hier die Fragen der
305 IV | Abwägung der Mittel nur gelingen, wenn die Art der Therapie,
306 Ein | berufen, um die universale Geltung dieser Rechte zu leugnen.~
307 IV | Familie beziehungsweise der Gemeinschaft keine allzu große Belastung
308 I | Nächsten, den verschiedenen Gemeinschaften oder auch der ganzen menschlichen
309 II | der verwendeten Begriffe genau erklärt werden. Etymologisch
310 IV | auch wenn sie noch nicht genügend im Experiment erprobt und
311 I | Flucht vor den Pflichten der Gerechtigkeit und der Liebe, die den Nächsten,
312 Sch | Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt
313 Ein | Schwangerschaftsabbruch in Erinnerung gerufen.1 Nun hält es die gleiche
314 Sch | dem Herrn erwiesen, der gesagt hat: „Was ihr für einen
315 Sch | solcher Dienst, den Menschen geschenkt, wird zugleich Christus
316 I | menschlichen Gesellschaft geschuldet werden – wenn auch zuweilen,
317 I | sowie auch für jegliches gesellschaftliche Zusammensein. Während die
318 II | Verletzung eines göttlichen Gesetzes, um eine Beleidigung der
319 IV | das Ergebnis die auf sie gesetzte Hoffnung nicht rechtfertigt.
320 IV | zu können. Unter diesem Gesichtspunkt kann die Anwendung therapeutischer
321 Ein | dieser schwerwiegenden Frage Gesichtspunkte zur Reflexion anbieten können.
322 III | keineswegs gewollt oder gesucht wird, auch wenn man aus
323 Sch | betrifft, die im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten, so werden sie
324 III | die Natur selber Vorsorge getroffen hat, um jene im Tod zu vollziehenden
325 III | um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten, wegen des Phänomens der
326 Sch | unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz gebilligt und ihre
327 Ein | herausgestellt, welche ihr volles Gewicht behalten; doch haben die
328 III | körperliche Schmerz gehört gewiß unvermeidlich zur Verfassung
329 III | wegen des Phänomens der Gewöhnung im allgemeinen immer größere
330 III | daß der Tod keineswegs gewollt oder gesucht wird, auch
331 Ein | Christen eine neue Bedeutung gewonnen, wie der hl. Paulus sagt: „
332 III | im Heilsplan Gottes. Er gibt Anteil am Leiden Christi
333 IV | die als Grundsatz weiter gilt, erscheint heute vielleicht
334 Ein | übereinstimmen, daß der Glaube an Gott, den Schöpfer und
335 Ein | an jene, die an Christus glauben und auf ihn ihre Hoffnung
336 I | vermögen die an Christus Glaubenden in ihm noch etwas Höheres
337 Sch | angeordnet. ~Rom, am Sitz der Glaubenskongregation, den 5. Mai 1980. ~Franjo
338 IV | darf nicht mit Selbstmord gleichgesetzt werden: es handelt sich
339 Ein | ihren Angehörigen einen „gnädigen Tod“ zu verschaffen, der
340 II | um die Verletzung eines göttlichen Gesetzes, um eine Beleidigung
341 Ein | übereinstimmen, daß der Glaube an Gott, den Schöpfer und Herrn
342 IV | die Art der Therapie, der Grad ihrer Schwierigkeiten und
343 II | einen Erwachsenen oder Greis, einen unheilbar Kranken
344 Ein | Erklärungen internationaler Gremien oft proklamiert worden. 3
345 III | Gewöhnung im allgemeinen immer größere Dosen verabreichen. Es ist
346 IV | Gemeinschaft keine allzu große Belastung aufzuerlegen. –
347 Ein | menschlichen Person sind von großer Bedeutung bei den Fragen,
348 II | psychischen oder anderen Gründen jemand meint, er dürfe berechtigterweise
349 I | menschliche Leben ist die Grundlage aller Güter und zugleich
350 Ein | Gesellschaft, in der sogar die grundlegenden Werte des menschlichen Lebens
351 IV | Diese Antwort, die als Grundsatz weiter gilt, erscheint heute
352 III | voll gültig bleibt. Einer Gruppe von Ärzten, die ihm die
353 III | erinnern, die weiterhin voll gültig bleibt. Einer Gruppe von
354 Sch | nämlich uneingeschränkte Güte und liebende Anteilnahme.
355 I | ist die Grundlage aller Güter und zugleich die notwendige
356 I | führen. Es ist ihm als ein Gut anvertraut, das schon hier
357 IV | eigene oder fremde Hand nach Gutdünken den Tod zu geben, sondern
358 | habe
359 Ein | Erinnerung gerufen.1 Nun hält es die gleiche Kongregation
360 IV | konkreten Falles vor Augen zu halten. Jeder ist verpflichtet,
361 III | Klugheit, eine heroische Haltung als allgemeine Norm zu fordern.
362 Sch | Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~
363 IV | durch eigene oder fremde Hand nach Gutdünken den Tod zu
364 II | Kranken oder Sterbenden handeln. Es ist auch niemandem erlaubt,
365 II | eine Verlängerung ihres harten Lebens zu ersparen, das
366 | hatten
367 Ein(2)| Mitglieder des katholischen Hebammenverbandes Italiens, 29. Oktober 1951,
368 I | Grund – wie Gottes Ehre, das Heil der Seelen oder der Dienst
369 Ein | der ärztlichen Kunst, zu heilen und das Leben unter bestimmten
370 I | menschliche Leben als etwas Heiliges betrachten und zugeben,
371 IV | schnellen Fortschritte in der Heilkunst. Daher ziehen es manche
372 IV | hilfreich sein: – Sind andere Heilmittel nicht verfügbar, darf man
373 III | eine besondere Bedeutung im Heilsplan Gottes. Er gibt Anteil am
374 IV | entschließen, auf weitere Heilversuche zu verzichten, die nur eine
375 Sch | dem Plan des Schöpfers zu helfen. Wenn einerseits das Leben
376 III | auszuschalten (...) (auch beim Herannahen des Todes und wenn vorauszusehen
377 Ein | Grundsätze dieser Lehre herausgestellt, welche ihr volles Gewicht
378 II | bewußter Absicht den Tod herbeiführt, um so jeden Schmerz zu
379 III | widerspricht es der Klugheit, eine heroische Haltung als allgemeine Norm
380 III | das natürlicherweise das Herz des Menschen mit Angst erfüllt,
381 Ein | verdeutlicht werden. In der heutigen Gesellschaft, in der sogar
382 Ein | Kongregation für die Glaubenslehre hierzu einige Fragen vorgelegt.
383 IV | man jedoch die normalen Hilfen unterläßt, die man in solchen
384 | hinaus
385 I | bringt, indem er sein Leben hingibt oder der äußersten Gefahr
386 IV | vielmehr um ein schlichtes Hinnehmen menschlicher Gegebenheiten;
387 Ein | Bedeutung gewonnen, wie der hl. Paulus sagt: „Leben wir,
388 IV | dadurch sogar ein Beispiel der Hochherzigkeit zum Wohl der Menschheit
389 I | Glaubenden in ihm noch etwas Höheres zu erkennen, nämlich das
390 Ein | Achtung schützt. Es ist zu hoffen, daß diese Erklärung bei
391 Ein | nach dem Sinn eines extrem hohen Alters und des Todes. Es
392 IV | gewissen „Technisierung“ zu hüten, die der Gefahr des Mißbrauchs
393 I | I. ~WERT DES MENSCHLICHEN
394 Ein | philosophische Lehren und Ideologien vertreten, so haben sie
395 III | III. ~DIE BEDEUTUNG DES SCHMERZES
396 II | zustimmen, weder explizit noch implizit. Es kann ferner keine Autorität
397 I | an den Brüdern – bringt, indem er sein Leben hingibt oder
398 Sch | Werte auf dieses Ereignis innerlich richtig vorbereiten, ganz
399 IV | vornehmen, ob dem Einsatz an Instrumenten und Personal die erwarteten
400 III | der Ärzte zu erhalten. Die intensive Anwendung schmerzstillender
401 II | wird also auf der Ebene der Intention wie auch der angewandten
402 Ein | letzten Jahre in Erklärungen internationaler Gremien oft proklamiert
403 Sch | Der Tod beendet zwar den irdischen Lebenslauf, er eröffnet
404 | irgendeiner
405 II | kann, so ändert doch der Irrtum im Urteil, dem das Gewissen
406 Ein(2)| Teilnehmer des IX. Kongresses der italienischen Gesellschaft für Anästhesiologie,
407 Ein(2)| katholischen Hebammenverbandes Italiens, 29. Oktober 1951, AAS 43 (
408 IV | IV. ~DAS RICHTIGE MASS IN DER
409 Ein(2)| Ansprache an die Teilnehmer des IX. Kongresses der italienischen
410 Ein | bewirkt, daß in den letzten Jahren in der Frage der Euthanasie
411 II | daß nichts und niemand je das Recht verleihen kann,
412 | jede
413 I | Tätigkeit sowie auch für jegliches gesellschaftliche Zusammensein.
414 I | Vom Selbstmord muß jedoch jenes Lebensopfer deutlich unterschieden
415 Sch | Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~
416 I | äußersten Gefahr aus-setzt (vgl. Joh 15,14). ~
417 Sch | den 5. Mai 1980. ~Franjo Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer,
418 Sch | der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten Audienz gebilligt
419 Ein(2)| Internationalen Vereinigung katholischer Frauen, 11. September 1947,
420 III | Grund die Todesgefahr in Kauf nimmt; man beabsichtigt
421 III | allerschwersten Umständen, nach kaum erträglichen Schmerzen ein.
422 IV | Beschwerden bringt, die in keinem Verhältnis stehen zu den
423 | keiner
424 IV | außerordentlicher“ Mittel könne man keinesfalls verpflichtend vorschreiben.
425 II | Fötus oder einen Embryo, ein Kind, einen Erwachsenen oder
426 II | Nahestehenden, Eltern und Kinder, Ärzte und Pflegepersonen
427 II | endgültig zu beenden oder um Kindern mit Geburtsfehlern, unheilbar
428 IV | können, dürften die folgenden Klarstellungen hilfreich sein: – Sind andere
429 IV | außerordentlicher“ Mittel könne man keinesfalls verpflichtend
430 IV | Verlängerung des Lebens bewirken könnten, ohne daß man jedoch die
431 III | oder ihn begleiten. Der körperliche Schmerz gehört gewiß unvermeidlich
432 IV | des Kranken sowie seiner körperlichen und seelischen Kräfte erwarten
433 IV | Angehörigen sowie das Urteil kompetenter Fachärzte zu berücksichtigen.
434 Ein(2)| an die Teilnehmer des IX. Kongresses der italienischen Gesellschaft
435 IV | vielfältigen Aspekte des konkreten Falles vor Augen zu halten.
436 IV | körperlichen und seelischen Kräfte erwarten kann. Damit diese
437 I(4) | der Todesstrafe und des Krieges. Diese erfordern weitere
438 IV | Mittel anwenden? Bis vor kurzem antworteten die Moraltheologen,
439 Ein | die sich in einer solchen Lage befinden, fragen sich besorgt
440 II | kann vorkommen, daß wegen langanhaltender und fast unerträglicher
441 III | wenn ihm oft schwere und langdauernde Schmerzen voraufgehen oder
442 III | wären. So kommt es, daß die lange Dauer einer Krankheit, fortgeschrittenes
443 III | übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten, daß die Natur
444 II | Gesellschaft eine allzu schwere Last aufbürden könnte. Es muß
445 Sch | beendet zwar den irdischen Lebenslauf, er eröffnet aber zugleich
446 I | Selbstmord muß jedoch jenes Lebensopfer deutlich unterschieden werden,
447 II | verleihen kann, ein menschliches Lebewesen unschuldig zu töten, mag
448 Ein | unterschiedliche philosophische Lehren und Ideologien vertreten,
449 I | machen müssen. Aus dieser letzteren Überlegung ergibt sich Folgendes: ~
450 Ein | Geltung dieser Rechte zu leugnen.~
451 Sch | uneingeschränkte Güte und liebende Anteilnahme. Ein solcher
452 I | Oberherrschaft Gottes und seiner liebenden Vorsehung. Selbstmord ist
453 I | seelische Verfassungen zugrunde liegen, welche die Schuldhaftigkeit
454 Ein(3)| ist: Vgl. Sipeca, Nr. 1 (März 1977) S. 14-15. ~
455 III | schmerzstillende Mittel nur mäßig anwenden wollen, um wenigstens
456 II | Lebewesen unschuldig zu töten, mag es sich um einen Fötus oder
457 IV | IV. ~DAS RICHTIGE MASS IN DER VERWENDUNG THERAPEUTISCHER
458 IV | anwenden, die der neueste medizinische Fortschritt zur Verfügung
459 IV | einen aufwendigen Einsatz medizinischer Technik vermeiden, dem kein
460 | Mehrere
461 | meiner
462 II | oder anderen Gründen jemand meint, er dürfe berechtigterweise
463 I | Verbrechen zu begehen.4 ~2. Jeder Mensch muß sein Leben nach dem
464 II | einen Anschlag gegen das Menschengeschlecht. Es kann vorkommen, daß
465 IV | Hochherzigkeit zum Wohl der Menschheit geben. – Ebenso darf man
466 II | Recht verleihen kann, ein menschliches Lebewesen unschuldig zu
467 II | wie auch der angewandten Methoden betrachtet. Es muß erneut
468 Ein(2)| Internationalen Forschungsrates für Militärmedizin, 19. Oktober 1953, AAS 45 (
469 I | welche die Schuldhaftigkeit mindern oder auch ganz aufheben
470 | mir
471 IV | hüten, die der Gefahr des Mißbrauchs ausgesetzt ist. So spricht
472 III | schmerzstillenden Mittel haben möchten und wünschen, sie nach dem
473 IV | benötigte Aufwand sowie die Möglichkeiten ihrer Anwendung mit den
474 Ein | natürlich zuweilen einige moralische Fragen ergeben. Menschen,
475 IV | vor kurzem antworteten die Moraltheologen, die Anwendung „außerordentlicher“
476 IV | der Arzt Bedenken haben müßte, als habe er einem Gefährdeten
477 II | betrachtet. Es muß erneut mit Nachdruck erklärt werden, daß nichts
478 III | gegenüber ihren Verwandten nachkommen, sondern sich vor allem
479 I | Gerechtigkeit und der Liebe, die den Nächsten, den verschiedenen Gemeinschaften
480 IV | aufzuerlegen. – Wenn der Tod näher kommt und durch keine Therapie
481 II | übernatürliche Zuneigung, die alle Nahestehenden, Eltern und Kinder, Ärzte
482 III | erlaubt sein, mit Hilfe narkotischer Medikamente Schmerz und
483 Ein(2)| Sonderkommission der Vereinten Nationen zur Frage der Rassentrennung,
484 Ein | zugenommen hat, wobei sich natürlich zuweilen einige moralische
485 III | Tod ein Ereignis ist, das natürlicherweise das Herz des Menschen mit
486 I | Selbstliebe, die Verleugnung des Naturinstinktes zum Leben, eine Flucht vor
487 III | auch wenn sich dadurch als Nebenwirkungen Schläfrigkeit und vermindertes
488 III | Schmerzen freiwillig auf sich zu nehmen und sich sobewußt mit den
489 IV | Mittel anwenden, die der neueste medizinische Fortschritt
490 II | Sterbenden handeln. Es ist auch niemandem erlaubt, diese todbringende
491 III | die Todesgefahr in Kauf nimmt; man beabsichtigt nur, die
492 Ein(2)| Vereinigten Staaten von Nordamerika, 5. Oktober 1979, AAS 71 (
493 III | heroische Haltung als allgemeine Norm zu fordern. Menschliche
494 IV | ohne daß man jedoch die normalen Hilfen unterläßt, die man
495 I | aller Güter und zugleich die notwendige Quelle und Vorbedingung
496 Sch | einen anderen Trost viel notwendiger brauchen, nämlich uneingeschränkte
497 IV | anwenden, die nötig oder nützlich scheinen. Muß man nun unter
498 Sch | Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~Sekretär~
499 I | bedeutet die Zurückweisung der Oberherrschaft Gottes und seiner liebenden
500 | Obwohl
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