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Kongregation für die Glaubenslehre
Erklärung zur euthanasie

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


1027-obwoh | offen-zuzug

    Abschnitt
501 Sch | diejenigen betrifft, die im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten, 502 III | verbindet mit dem erlösenden Opfer, das Christus im Gehorsam 503 Ein | darzulegen. Die letzten Päpste 2 haben bereits die Grundsätze 504 Ein(3)| und Sterbenden, die vom Parlament des Europarates auf seiner 505 Ein | gehören, angeprangert (Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 27). 506 Ein | Bedeutung gewonnen, wie der hl. Paulus sagt: „Leben wir, so leben 507 IV | Einsatz an Instrumenten und Personal die erwarteten Erfolge entsprechen 508 II | Eltern und Kinder, Ärzte und Pflegepersonen ihm schenken können und 509 III | gewährleisten, wegen des Phänomens der Gewöhnung im allgemeinen 510 Ein | dem Herrn“ (Röm 14,8; vgl. Phil 1,20). Was aber die Gläubigen 511 Ein | wenn sie unterschiedliche philosophische Lehren und Ideologien vertreten, 512 Sch | Bemühen, dem Menschen nach dem Plan des Schöpfers zu helfen. 513 Ein | Argumente aus dem politischen Pluralismus oder der Religionsfreiheit 514 Ein | keineswegs auf Argumente aus dem politischen Pluralismus oder der Religionsfreiheit 515 Sch | Franjo Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~ 516 III | Beseitigung des Schmerzes um jeden Preis wünschenswert erscheint. 517 III | schmerzstillender Mittel ist aber nicht problemlos; denn man muß, um ihre Wirksamkeit 518 Ein | internationaler Gremien oft proklamiert worden. 3 Da es sich hier 519 III | steht. Da er aber auch das psychische Leben des Menschen berührt, 520 II | unerträglicher Schmerzen, aus psychischen oder anderen Gründen jemand 521 III | Einsamkeit und Verlassenheit jene psychologischen Voraussetzungen schaffen, 522 I | zugleich die notwendige Quelle und Vorbedingung für alle 523 III | und christliche Klugheit rät im Gegenteil bei den meisten 524 Ein(2)| Vereinten Nationen zur Frage der Rassentrennung, 22. Mai 1974, AAS 66 (1974) 525 III | und wünschen, sie nach dem Rat der Ärzte zu erhalten. Die 526 I | muß sein Leben nach dem Ratschluß Gottes führen. Es ist ihm 527 Ein | waches Bewußtsein von den Rechten der menschlichen Person. 528 I | ebenso wie der Mord nicht zu rechtfertigen; denn ein solches Tun des 529 IV | gesetzte Hoffnung nicht rechtfertigt. Bei dieser Entscheidung 530 II | ferner keine Autorität sie rechtmäßig anordnen oder zulassen. 531 IV | des Kranken oder seiner rechtmäßigen Vertreter wie auch der Ärzte 532 Ein | Frage Gesichtspunkte zur Reflexion anbieten können. Die in 533 Ein | richtig unterweisen und den Regierungsstellen zu dieser schwerwiegenden 534 III | die Erfüllung der übrigen religiösen und moralischen Pflichten 535 III | Kann es nach der Lehre der Religion und den Normen der Moral 536 Ein | aber die Gläubigen anderer Religionen betrifft, werden die meisten 537 Ein | politischen Pluralismus oder der Religionsfreiheit berufen, um die universale 538 IV | ihrer Anwendung mit den Resultaten verglichen werden, die man 539 Ein | vorgelegten Überlegungen richten sich vor allem an jene, 540 IV | Gebrauch, aber noch mit Risiken versehen oder zu aufwendig 541 Ein | wir gehören dem Herrn“ (Röm 14,8; vgl. Phil 1,20). Was 542 Sch | Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz der Glaubenskongregation, 543 II | handelt es sich um angstvolles Rufen nach Hilfe und Liebe. Über 544 IV | geben, sondern das Recht, in ruhiger Verfassung mit menschlicher 545 Ein | gewonnen, wie der hl. Paulus sagt: „Leben wir, so leben wir 546 II | Euthanasie in der Antike den sanften Tod, ohne übermäßige Schmerzen. 547 III | psychologischen Voraussetzungen schaffen, die die Annahme des Todes 548 IV | die nötig oder nützlich scheinen. Muß man nun unter allen 549 II | Ärzte und Pflegepersonen ihm schenken können und sollen.~ 550 III | dadurch als Nebenwirkungen Schläfrigkeit und vermindertes Bewußtsein 551 IV | handelt sich vielmehr um ein schlichtes Hinnehmen menschlicher Gegebenheiten; 552 II | Leben vorzeitig zu beenden. Schließlich wird das Wort in einem noch 553 Sch | SCHLUSS~Die in dieser Erklärung 554 III | zugemutet, ungewöhnlich schmerzlich wären. So kommt es, daß 555 III | wenn einzelne Christen schmerzstillende Mittel nur mäßig anwenden 556 IV | die nur eine schwache oder schmerzvolle Verlängerung des Lebens 557 IV | Ausdrucks oder wegen der schnellen Fortschritte in der Heilkunst. 558 Ein | der Glaube an Gott, den Schöpfer und Herrn des Lebens, und 559 Sch | Menschen nach dem Plan des Schöpfers zu helfen. Wenn einerseits 560 Ein | verleiht und deren Achtung schützt. Es ist zu hoffen, daß diese 561 II | Obwohl in solchen Fällen die Schuld des Menschen vermindert 562 IV | solchen Fällen einem Kranken schuldet. Dann liegt kein Grund vor, 563 I | zugrunde liegen, welche die Schuldhaftigkeit mindern oder auch ganz aufheben 564 IV | verzichten, die nur eine schwache oder schmerzvolle Verlängerung 565 I | verletzen, ohne also ein äußerst schweres Verbrechen zu begehen.4 ~ 566 II | flehentlichen Bitten von Schwerkranken, die für sich zuweilen den 567 IV | Therapie, der Grad ihrer Schwierigkeiten und Gefahren, der benötigte 568 I | Gottes Ehre, das Heil der Seelen oder der Dienst an den Brüdern – 569 I | zuweilen, wie alle wissen, seelische Verfassungen zugrunde liegen, 570 IV | seiner körperlichen und seelischen Kräfte erwarten kann. Damit 571 | sehr 572 IV | vielleicht weniger einsichtig, sei es wegen der Unbestimmtheit 573 Sch | O.P.~Titularerzbischof ~Sekretär~ 574 I | oft die Verweigerung der Selbstliebe, die Verleugnung des Naturinstinktes 575 Sch | Mai 1980. ~Franjo Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~ 576 Ein | und auf ihn ihre Hoffnung setzen; denn aus Christi Leben, 577 Ein | werden die meisten von ihnen sicher darin mit uns übereinstimmen, 578 IV | Gesundheit zu sorgen und sicherzustellen, daß ihm geholfen wird. 579 Ein | Euthanasie neue Aspekte sichtbar wurden. Diese machen es 580 Ein(3)| angenommen worden ist: Vgl. Sipeca, Nr. 1 (März 1977) S. 14- 581 IV | hier die Grundsätze der Sittenlehre anzuwenden sind. Die betreffenden 582 IV | In vielen Fällen kann die Situation derart verwickelt sein, 583 Sch | Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz der Glaubenskongregation, 584 Ein(3)| seiner XXVII. Ordentlichen Sitzung angenommen worden ist: Vgl. 585 III | sich zu nehmen und sich sobewußt mit den Schmerzen des gekreuzigten 586 Ein | und an seine Vorsehungsofern sie diesen teilen – jeder 587 | solche 588 Sch | liebende Anteilnahme. Ein solcher Dienst, den Menschen geschenkt, 589 I | rechtfertigen; denn ein solches Tun des Menschen bedeutet 590 I | auf Erden Frucht bringen soll, dessen volle und endgültige 591 Ein(2)| Ansprache an die Mitglieder der Sonderkommission der Vereinten Nationen zur 592 IV | wird. Jene aber, denen die Sorge für die Kranken anvertraut 593 IV | für seine Gesundheit zu sorgen und sicherzustellen, daß 594 IV | müssen ihren Dienst mit aller Sorgfalt verrichten und die Therapien 595 | sowohl 596 Ein | Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 27). Vor einiger Zeit 597 IV | unverhältnismäßigen“ Mitteln zu sprechen. Auf jeden Fall kann eine 598 IV | Mißbrauchs ausgesetzt ist. So spricht man heute ja auch vom „Recht 599 Ein(2)| Bischöfe der Vereinigten Staaten von Nordamerika, 5. Oktober 600 III | Menschen; vom biologischen Standpunkt aus ist er ein Warnzeichen, 601 III | dessen Nutzen außer Zweifel steht. Da er aber auch das psychische 602 IV | allgemein zur Verfügung stellt. Niemand kann daher verpflichtet 603 III | Schmerz jedoch, zumal in der Sterbestunde, eine besondere Bedeutung 604 I | Vorbedingung für alle menschliche Tätigkeit sowie auch für jegliches 605 Ein | von den Menschen unserer Tage diskutiert werden. Das II. 606 IV | aufwendigen Einsatz medizinischer Technik vermeiden, dem kein entsprechender 607 IV | sich vor einer gewissenTechnisierung“ zu hüten, die der Gefahr 608 III | wollen, um wenigstens einen Teil ihrer Schmerzen freiwillig 609 Ein | Vorsehung – sofern sie diesen teilen – jeder menschlichen Person 610 Ein(2)| 744-754. Ansprache an die Teilnehmer des IX. Kongresses der italienischen 611 IV | Sorgfalt verrichten und die Therapien anwenden, die nötig oder 612 Sch | Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~Sekretär~ 613 II | niemandem erlaubt, diese todbringende Handlung für sich oder einen 614 II | nicht die Natur dieses todbringenden Aktes, der in sich selbst 615 III | einem vernünftigen Grund die Todesgefahr in Kauf nimmt; man beabsichtigt 616 II | Schmerzen der Krankheit oder des Todeskampfes vermindert werden, wobei 617 I(4) | werden hier die Fragen der Todesstrafe und des Krieges. Diese erfordern 618 II | für den er Verantwortung trägt, ja man darf nicht einmal 619 III | im Tod zu vollziehenden Trennungen zu erleichtern, die, würden 620 III | SCHMERZSTILLENDER MITTEL~Der Tod tritt nicht immer unter allerschwersten 621 Sch | diese noch einen anderen Trost viel notwendiger brauchen, 622 | Tun 623 Ein | ihnen sicher darin mit uns übereinstimmen, daß der Glaube an Gott, 624 III | Fälle denken. Zahlreiche übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten, 625 I | werden, das jemand aus einem übergeordneten Grund – wie Gottes Ehre, 626 II | Antike den sanften Tod, ohne übermäßige Schmerzen. Heute denkt man 627 II | warme, menschliche und übernatürliche Zuneigung, die alle Nahestehenden, 628 Ein | dieses Thema angeht, die überragende Würde der menschlichen Person, 629 I(4) | das Thema dieser Erklärung überschreiten. ~ 630 III | Leben des Menschen berührt, übersteigt seine Belastung oft den 631 III | Umständen die Erfüllung der übrigen religiösen und moralischen 632 Sch | ist andererseits der Tod unausweichlich. Darum müssen wir ihn im 633 IV | einsichtig, sei es wegen der Unbestimmtheit des Ausdrucks oder wegen 634 Sch | notwendiger brauchen, nämlich uneingeschränkte Güte und liebende Anteilnahme. 635 II | langanhaltender und fast unerträglicher Schmerzen, aus psychischen 636 IV | Experiment erprobt und nicht ungefährlich sind. Der Kranke, der darauf 637 III | voller Gesundheit zugemutet, ungewöhnlich schmerzlich wären. So kommt 638 Ein | Religionsfreiheit berufen, um die universale Geltung dieser Rechte zu 639 | uns 640 II | ein menschliches Lebewesen unschuldig zu töten, mag es sich um 641 I | Niemand kann das Leben eines unschuldigen Menschen angreifen, ohne 642 Sch | zugleich den Zugang zum unsterblichen Leben. Daher müssen sich 643 IV | jedoch die normalen Hilfen unterläßt, die man in solchen Fällen 644 Sch | arbeiten, so werden sie nichts unterlassen, um ihr ganzes fachliches 645 II | hier eine Handlung oder Unterlassung verstanden, die ihrer Natur 646 II | vielleicht guten Glaubens unterliegt, nicht die Natur dieses 647 I | jenes Lebensopfer deutlich unterschieden werden, das jemand aus einem 648 Ein | kann; denn auch wenn sie unterschiedliche philosophische Lehren und 649 Ein | anvertrauten Gläubigen richtig unterweisen und den Regierungsstellen 650 Sch | Johannes Paul II. in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten 651 I | fundamentales unverlierbares und unveräußerliches Recht zu verletzen, ohne 652 IV | verhältnismäßigen“ und „unverhältnismäßigenMitteln zu sprechen. Auf 653 I | und so ein fundamentales unverlierbares und unveräußerliches Recht 654 III | körperliche Schmerz gehört gewiß unvermeidlich zur Verfassung des Menschen; 655 II | man nicht mehr an diese ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks, 656 III | Gehorsam gegen den Willen des Vaters dargebracht hat. Es darf 657 Ein | diskutiert werden. Das II. Vatikanische Konzil hat, was dieses Thema 658 III | allgemeinen immer größere Dosen verabreichen. Es ist hilfreich, an eine 659 Sch | Versammlung dieser Kongregation verabschiedet wurde, hat Papst Johannes 660 Ein | werden, wirken sich die Veränderungen im Bereich der Zivilisation 661 III | Anteil am Leiden Christi und verbindet mit dem erlösenden Opfer, 662 Ein | ethischen Normen noch mehr verdeutlicht werden. In der heutigen 663 III | zur Verfügung stehen. Doch verdienen die schmerzstillenden Mittel, 664 III | des gekreuzigten Christus vereinigen zu können (vgl. Mt 27,34). 665 Ein(2)| Ansprache an die Bischöfe der Vereinigten Staaten von Nordamerika, 666 Ein(2)| Delegierten der Internationalen Vereinigung katholischer Frauen, 11. 667 Ein(2)| der Sonderkommission der Vereinten Nationen zur Frage der Rassentrennung, 668 I | wie alle wissen, seelische Verfassungen zugrunde liegen, welche 669 IV | andere Heilmittel nicht verfügbar, darf man mit Zustimmung 670 IV | unter allen Umständen alle verfügbaren Mittel anwenden? Bis vor 671 I | niemand darüber nach Willkür verfügen darf, so vermögen die an 672 IV | Anwendung mit den Resultaten verglichen werden, die man unter Berücksichtigung 673 IV | Beschwerden bringt, die in keinem Verhältnis stehen zu den Vorteilen, 674 IV | ziehen es manche vor, von „verhältnismäßigen“ und „unverhältnismäßigen“ 675 Ein | bestimmten Bedingungen zu verlängern, zugenommen hat, wobei sich 676 II | für sich zuweilen den Tod verlangen, nicht als wirklichen Willen 677 III | fortgeschrittenes Alter, Einsamkeit und Verlassenheit jene psychologischen Voraussetzungen 678 Ein | diese Rechte sind ja auch im Verlauf der letzten Jahre in Erklärungen 679 II | und niemand je das Recht verleihen kann, ein menschliches Lebewesen 680 Ein | Person eine erhabene Würde verleiht und deren Achtung schützt. 681 I | unveräußerliches Recht zu verletzen, ohne also ein äußerst schweres 682 II | Denn es geht dabei um die Verletzung eines göttlichen Gesetzes, 683 I | Verweigerung der Selbstliebe, die Verleugnung des Naturinstinktes zum 684 III | die Kranken das Bewußtsein verlieren, eine besondere Überlegung. 685 IV | Einsatz medizinischer Technik vermeiden, dem kein entsprechender 686 III | Nebenwirkungen Schläfrigkeit und vermindertes Bewußtsein einstellen. Bei 687 III | übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten, daß die Natur selber Vorsorge 688 IV | können mehr als andere eine vernünftige Abwägung vornehmen, ob dem 689 III | auch wenn man aus einem vernünftigen Grund die Todesgefahr in 690 Sch | Audienz gebilligt und ihre Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz 691 IV | Mittel könne man keinesfalls verpflichtend vorschreiben. Diese Antwort, 692 III | nicht nur ihren moralischen Verpflichtungen und den Aufgaben gegenüber 693 IV | Dienst mit aller Sorgfalt verrichten und die Therapien anwenden, 694 Sch | welche in der ordentlichen Versammlung dieser Kongregation verabschiedet 695 IV | Gebrauch, aber noch mit Risiken versehen oder zu aufwendig ist. Ein 696 II | wirklichen Willen zur Euthanasie verstehen; denn fast immer handelt 697 Ein | philosophische Lehren und Ideologien vertreten, so haben sie doch ein waches 698 IV | oder seiner rechtmäßigen Vertreter wie auch der Ärzte zu; dabei 699 III | Aufgaben gegenüber ihren Verwandten nachkommen, sondern sich 700 IV | einem Gefährdeten die Hilfe verweigert.~ 701 I | Selbstmord ist ferner oft die Verweigerung der Selbstliebe, die Verleugnung 702 II | zunächst die Bedeutung der verwendeten Begriffe genau erklärt werden. 703 IV | kann die Situation derart verwickelt sein, daß sich Zweifel ergeben, 704 III | hat. Es darf deshalb nicht verwundern, wenn einzelne Christen 705 IV | oder zu aufwendig ist. Ein Verzicht darauf darf nicht mit Selbstmord 706 IV | weitere Heilversuche zu verzichten, die nur eine schwache oder 707 Ein(2)| 1957) S. 1027-1033. Paul VI. Ansprache an die Mitglieder 708 IV | manche Frage aufwerfen. In vielen Fällen kann die Situation 709 IV | Gebote der Moral wie auch die vielfältigen Aspekte des konkreten Falles 710 Ein | zu denen „jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie 711 III | erinnern, die weiterhin voll gültig bleibt. Einer Gruppe 712 I | Frucht bringen soll, dessen volle und endgültige Vollendung 713 III | sondern sich vor allem auch in vollem Bewußtsein auf die Begegnung 714 Sch | Darum müssen wir ihn im vollen Bewußtsein unserer Verantwortung 715 I | dessen volle und endgültige Vollendung jedoch erst im ewigen Leben 716 III | würden sie dem Menschen bei voller Gesundheit zugemutet, ungewöhnlich 717 Ein | herausgestellt, welche ihr volles Gewicht behalten; doch haben 718 III | getroffen hat, um jene im Tod zu vollziehenden Trennungen zu erleichtern, 719 III | und langdauernde Schmerzen voraufgehen oder ihn begleiten. Der 720 III | vermögen, darf man mit Recht voraussetzen, daß sie diese schmerzstillenden 721 III | Verlassenheit jene psychologischen Voraussetzungen schaffen, die die Annahme 722 III | Herannahen des Todes und wenn vorauszusehen ist, daß die Anwendung dieser 723 I | die notwendige Quelle und Vorbedingung für alle menschliche Tätigkeit 724 Ein | Die in diesem Dokument vorgelegten Überlegungen richten sich 725 II | Menschengeschlecht. Es kann vorkommen, daß wegen langanhaltender 726 IV | eine vernünftige Abwägung vornehmen, ob dem Einsatz an Instrumenten 727 IV | keinesfalls verpflichtend vorschreiben. Diese Antwort, die als 728 III | vermuten, daß die Natur selber Vorsorge getroffen hat, um jene im 729 IV | Verhältnis stehen zu den Vorteilen, die sie ihm verschaffen 730 II | Gefahr besteht, das Leben vorzeitig zu beenden. Schließlich 731 Ein | vertreten, so haben sie doch ein waches Bewußtsein von den Rechten 732 I | gesellschaftliche Zusammensein. Während die meisten Menschen das 733 III | ungewöhnlich schmerzlich wären. So kommt es, daß die lange 734 IV | Bedeutung des Lebens zu wahren und sich vor einer gewissen „ 735 II | der Kranke Liebe nötig, warme, menschliche und übernatürliche 736 III | Standpunkt aus ist er ein Warnzeichen, dessen Nutzen außer Zweifel 737 | weder 738 | weiter 739 III | Pius XII. zu erinnern, die weiterhin voll gültig bleibt. Einer 740 II | muß daher klar sein, in welchem Sinn der Ausdruck in diesem 741 IV | erscheint heute vielleicht weniger einsichtig, sei es wegen 742 III | mäßig anwenden wollen, um wenigstens einen Teil ihrer Schmerzen 743 I | I. ~WERT DES MENSCHLICHEN LEBENS~ 744 IV | ist in unserer Zeit sehr wichtig, gerade in der Todesstunde 745 I | der Liebe Gottes zu ihm zu widersprechen und so ein fundamentales 746 III | können (vgl. Mt 27,34). Doch widerspricht es der Klugheit, eine heroische 747 Ein(2)| Ansprache zur Frage der „Wiederbelebung“, 24. November 1957, AAS 748 Ein | bei allen Menschen guten Willens Zustimmung finden kann; 749 I | daß niemand darüber nach Willkür verfügen darf, so vermögen 750 Ein | in Frage gestellt werden, wirken sich die Veränderungen im 751 II | Tod verlangen, nicht als wirklichen Willen zur Euthanasie verstehen; 752 III | beabsichtigt nur, die Schmerzen wirksam zu lindern, und verwendet 753 III | problemlos; denn man muß, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten, wegen 754 I | auch zuweilen, wie alle wissen, seelische Verfassungen 755 IV | Beispiel der Hochherzigkeit zum Wohl der Menschheit geben. – 756 III | Mittel nur mäßig anwenden wollen, um wenigstens einen Teil 757 II | beenden. Schließlich wird das Wort in einem noch engeren Sinn 758 III | Mittel haben möchten und wünschen, sie nach dem Rat der Ärzte 759 III | Schmerzes um jeden Preis wünschenswert erscheint. Nach christlicher 760 IV | gegenübersteht; oder man wünscht, der Familie beziehungsweise 761 III | Trennungen zu erleichtern, die, würden sie dem Menschen bei voller 762 IV | sind aber der berechtigte Wunsch des Kranken und seiner Angehörigen 763 Sch | Kongregation verabschiedet wurde, hat Papst Johannes Paul 764 Ein | Euthanasie neue Aspekte sichtbar wurden. Diese machen es erforderlich, 765 Ein(3)| des Europarates auf seiner XXVII. Ordentlichen Sitzung angenommen 766 III | an extreme Fälle denken. Zahlreiche übereinstimmende Zeugnisse 767 III | Zahlreiche übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten, daß die 768 IV | in der Heilkunst. Daher ziehen es manche vor, von „verhältnismäßigen“ 769 Ein | Veränderungen im Bereich der Zivilisation auch auf die Bewertung von 770 II | erbitten oder ihn anderen zufügen. Obwohl in solchen Fällen 771 Sch | eröffnet aber zugleich den Zugang zum unsterblichen Leben. 772 I | Heiliges betrachten und zugeben, daß niemand darüber nach 773 III | Menschen bei voller Gesundheit zugemutet, ungewöhnlich schmerzlich 774 Ein | Bedingungen zu verlängern, zugenommen hat, wobei sich natürlich 775 I | seelische Verfassungen zugrunde liegen, welche die Schuldhaftigkeit 776 Ein | jeder menschlichen Person zukommen, darf man sich keineswegs 777 II | rechtmäßig anordnen oder zulassen. Denn es geht dabei um die 778 II | richtig zu behandeln, muß zunächst die Bedeutung der verwendeten 779 III | Nutzen, ja sie kann derart zunehmen, daß die Beseitigung des 780 II | menschliche und übernatürliche Zuneigung, die alle Nahestehenden, 781 I | des Menschen bedeutet die Zurückweisung der Oberherrschaft Gottes 782 I | jegliches gesellschaftliche Zusammensein. Während die meisten Menschen 783 IV | unter Berücksichtigung des Zustandes des Kranken sowie seiner 784 II | einmal einer solchen Handlung zustimmen, weder explizit noch implizit. 785 III | erleichtern. Dennoch ist zuzugeben, daß der Tod ein Ereignis


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