1027-obwoh | offen-zuzug
Abschnitt
501 Sch | diejenigen betrifft, die im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten,
502 III | verbindet mit dem erlösenden Opfer, das Christus im Gehorsam
503 Ein | darzulegen. Die letzten Päpste 2 haben bereits die Grundsätze
504 Ein(3)| und Sterbenden, die vom Parlament des Europarates auf seiner
505 Ein | gehören, angeprangert (Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 27).
506 Ein | Bedeutung gewonnen, wie der hl. Paulus sagt: „Leben wir, so leben
507 IV | Einsatz an Instrumenten und Personal die erwarteten Erfolge entsprechen
508 II | Eltern und Kinder, Ärzte und Pflegepersonen ihm schenken können und
509 III | gewährleisten, wegen des Phänomens der Gewöhnung im allgemeinen
510 Ein | dem Herrn“ (Röm 14,8; vgl. Phil 1,20). Was aber die Gläubigen
511 Ein | wenn sie unterschiedliche philosophische Lehren und Ideologien vertreten,
512 Sch | Bemühen, dem Menschen nach dem Plan des Schöpfers zu helfen.
513 Ein | Argumente aus dem politischen Pluralismus oder der Religionsfreiheit
514 Ein | keineswegs auf Argumente aus dem politischen Pluralismus oder der Religionsfreiheit
515 Sch | Franjo Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~
516 III | Beseitigung des Schmerzes um jeden Preis wünschenswert erscheint.
517 III | schmerzstillender Mittel ist aber nicht problemlos; denn man muß, um ihre Wirksamkeit
518 Ein | internationaler Gremien oft proklamiert worden. 3 Da es sich hier
519 III | steht. Da er aber auch das psychische Leben des Menschen berührt,
520 II | unerträglicher Schmerzen, aus psychischen oder anderen Gründen jemand
521 III | Einsamkeit und Verlassenheit jene psychologischen Voraussetzungen schaffen,
522 I | zugleich die notwendige Quelle und Vorbedingung für alle
523 III | und christliche Klugheit rät im Gegenteil bei den meisten
524 Ein(2)| Vereinten Nationen zur Frage der Rassentrennung, 22. Mai 1974, AAS 66 (1974)
525 III | und wünschen, sie nach dem Rat der Ärzte zu erhalten. Die
526 I | muß sein Leben nach dem Ratschluß Gottes führen. Es ist ihm
527 Ein | waches Bewußtsein von den Rechten der menschlichen Person.
528 I | ebenso wie der Mord nicht zu rechtfertigen; denn ein solches Tun des
529 IV | gesetzte Hoffnung nicht rechtfertigt. Bei dieser Entscheidung
530 II | ferner keine Autorität sie rechtmäßig anordnen oder zulassen.
531 IV | des Kranken oder seiner rechtmäßigen Vertreter wie auch der Ärzte
532 Ein | Frage Gesichtspunkte zur Reflexion anbieten können. Die in
533 Ein | richtig unterweisen und den Regierungsstellen zu dieser schwerwiegenden
534 III | die Erfüllung der übrigen religiösen und moralischen Pflichten
535 III | Kann es nach der Lehre der Religion und den Normen der Moral
536 Ein | aber die Gläubigen anderer Religionen betrifft, werden die meisten
537 Ein | politischen Pluralismus oder der Religionsfreiheit berufen, um die universale
538 IV | ihrer Anwendung mit den Resultaten verglichen werden, die man
539 Ein | vorgelegten Überlegungen richten sich vor allem an jene,
540 IV | Gebrauch, aber noch mit Risiken versehen oder zu aufwendig
541 Ein | wir gehören dem Herrn“ (Röm 14,8; vgl. Phil 1,20). Was
542 Sch | Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz der Glaubenskongregation,
543 II | handelt es sich um angstvolles Rufen nach Hilfe und Liebe. Über
544 IV | geben, sondern das Recht, in ruhiger Verfassung mit menschlicher
545 Ein | gewonnen, wie der hl. Paulus sagt: „Leben wir, so leben wir
546 II | Euthanasie in der Antike den sanften Tod, ohne übermäßige Schmerzen.
547 III | psychologischen Voraussetzungen schaffen, die die Annahme des Todes
548 IV | die nötig oder nützlich scheinen. Muß man nun unter allen
549 II | Ärzte und Pflegepersonen ihm schenken können und sollen.~
550 III | dadurch als Nebenwirkungen Schläfrigkeit und vermindertes Bewußtsein
551 IV | handelt sich vielmehr um ein schlichtes Hinnehmen menschlicher Gegebenheiten;
552 II | Leben vorzeitig zu beenden. Schließlich wird das Wort in einem noch
553 Sch | SCHLUSS~Die in dieser Erklärung
554 III | zugemutet, ungewöhnlich schmerzlich wären. So kommt es, daß
555 III | wenn einzelne Christen schmerzstillende Mittel nur mäßig anwenden
556 IV | die nur eine schwache oder schmerzvolle Verlängerung des Lebens
557 IV | Ausdrucks oder wegen der schnellen Fortschritte in der Heilkunst.
558 Ein | der Glaube an Gott, den Schöpfer und Herrn des Lebens, und
559 Sch | Menschen nach dem Plan des Schöpfers zu helfen. Wenn einerseits
560 Ein | verleiht und deren Achtung schützt. Es ist zu hoffen, daß diese
561 II | Obwohl in solchen Fällen die Schuld des Menschen vermindert
562 IV | solchen Fällen einem Kranken schuldet. Dann liegt kein Grund vor,
563 I | zugrunde liegen, welche die Schuldhaftigkeit mindern oder auch ganz aufheben
564 IV | verzichten, die nur eine schwache oder schmerzvolle Verlängerung
565 I | verletzen, ohne also ein äußerst schweres Verbrechen zu begehen.4 ~
566 II | flehentlichen Bitten von Schwerkranken, die für sich zuweilen den
567 IV | Therapie, der Grad ihrer Schwierigkeiten und Gefahren, der benötigte
568 I | Gottes Ehre, das Heil der Seelen oder der Dienst an den Brüdern –
569 I | zuweilen, wie alle wissen, seelische Verfassungen zugrunde liegen,
570 IV | seiner körperlichen und seelischen Kräfte erwarten kann. Damit
571 | sehr
572 IV | vielleicht weniger einsichtig, sei es wegen der Unbestimmtheit
573 Sch | O.P.~Titularerzbischof ~Sekretär~
574 I | oft die Verweigerung der Selbstliebe, die Verleugnung des Naturinstinktes
575 Sch | Mai 1980. ~Franjo Kardinal Seper ~Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~
576 Ein | und auf ihn ihre Hoffnung setzen; denn aus Christi Leben,
577 Ein | werden die meisten von ihnen sicher darin mit uns übereinstimmen,
578 IV | Gesundheit zu sorgen und sicherzustellen, daß ihm geholfen wird.
579 Ein | Euthanasie neue Aspekte sichtbar wurden. Diese machen es
580 Ein(3)| angenommen worden ist: Vgl. Sipeca, Nr. 1 (März 1977) S. 14-
581 IV | hier die Grundsätze der Sittenlehre anzuwenden sind. Die betreffenden
582 IV | In vielen Fällen kann die Situation derart verwickelt sein,
583 Sch | Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz der Glaubenskongregation,
584 Ein(3)| seiner XXVII. Ordentlichen Sitzung angenommen worden ist: Vgl.
585 III | sich zu nehmen und sich sobewußt mit den Schmerzen des gekreuzigten
586 Ein | und an seine Vorsehung – sofern sie diesen teilen – jeder
587 | solche
588 Sch | liebende Anteilnahme. Ein solcher Dienst, den Menschen geschenkt,
589 I | rechtfertigen; denn ein solches Tun des Menschen bedeutet
590 I | auf Erden Frucht bringen soll, dessen volle und endgültige
591 Ein(2)| Ansprache an die Mitglieder der Sonderkommission der Vereinten Nationen zur
592 IV | wird. Jene aber, denen die Sorge für die Kranken anvertraut
593 IV | für seine Gesundheit zu sorgen und sicherzustellen, daß
594 IV | müssen ihren Dienst mit aller Sorgfalt verrichten und die Therapien
595 | sowohl
596 Ein | Pastoralkonstitution Gaudium et Spes, Nr. 27). Vor einiger Zeit
597 IV | unverhältnismäßigen“ Mitteln zu sprechen. Auf jeden Fall kann eine
598 IV | Mißbrauchs ausgesetzt ist. So spricht man heute ja auch vom „Recht
599 Ein(2)| Bischöfe der Vereinigten Staaten von Nordamerika, 5. Oktober
600 III | Menschen; vom biologischen Standpunkt aus ist er ein Warnzeichen,
601 III | dessen Nutzen außer Zweifel steht. Da er aber auch das psychische
602 IV | allgemein zur Verfügung stellt. Niemand kann daher verpflichtet
603 III | Schmerz jedoch, zumal in der Sterbestunde, eine besondere Bedeutung
604 I | Vorbedingung für alle menschliche Tätigkeit sowie auch für jegliches
605 Ein | von den Menschen unserer Tage diskutiert werden. Das II.
606 IV | aufwendigen Einsatz medizinischer Technik vermeiden, dem kein entsprechender
607 IV | sich vor einer gewissen „Technisierung“ zu hüten, die der Gefahr
608 III | wollen, um wenigstens einen Teil ihrer Schmerzen freiwillig
609 Ein | Vorsehung – sofern sie diesen teilen – jeder menschlichen Person
610 Ein(2)| 744-754. Ansprache an die Teilnehmer des IX. Kongresses der italienischen
611 IV | Sorgfalt verrichten und die Therapien anwenden, die nötig oder
612 Sch | Präfekt~Jerome Hamer, O.P.~Titularerzbischof ~Sekretär~
613 II | niemandem erlaubt, diese todbringende Handlung für sich oder einen
614 II | nicht die Natur dieses todbringenden Aktes, der in sich selbst
615 III | einem vernünftigen Grund die Todesgefahr in Kauf nimmt; man beabsichtigt
616 II | Schmerzen der Krankheit oder des Todeskampfes vermindert werden, wobei
617 I(4) | werden hier die Fragen der Todesstrafe und des Krieges. Diese erfordern
618 II | für den er Verantwortung trägt, ja man darf nicht einmal
619 III | im Tod zu vollziehenden Trennungen zu erleichtern, die, würden
620 III | SCHMERZSTILLENDER MITTEL~Der Tod tritt nicht immer unter allerschwersten
621 Sch | diese noch einen anderen Trost viel notwendiger brauchen,
622 | Tun
623 Ein | ihnen sicher darin mit uns übereinstimmen, daß der Glaube an Gott,
624 III | Fälle denken. Zahlreiche übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten,
625 I | werden, das jemand aus einem übergeordneten Grund – wie Gottes Ehre,
626 II | Antike den sanften Tod, ohne übermäßige Schmerzen. Heute denkt man
627 II | warme, menschliche und übernatürliche Zuneigung, die alle Nahestehenden,
628 Ein | dieses Thema angeht, die überragende Würde der menschlichen Person,
629 I(4) | das Thema dieser Erklärung überschreiten. ~
630 III | Leben des Menschen berührt, übersteigt seine Belastung oft den
631 III | Umständen die Erfüllung der übrigen religiösen und moralischen
632 Sch | ist andererseits der Tod unausweichlich. Darum müssen wir ihn im
633 IV | einsichtig, sei es wegen der Unbestimmtheit des Ausdrucks oder wegen
634 Sch | notwendiger brauchen, nämlich uneingeschränkte Güte und liebende Anteilnahme.
635 II | langanhaltender und fast unerträglicher Schmerzen, aus psychischen
636 IV | Experiment erprobt und nicht ungefährlich sind. Der Kranke, der darauf
637 III | voller Gesundheit zugemutet, ungewöhnlich schmerzlich wären. So kommt
638 Ein | Religionsfreiheit berufen, um die universale Geltung dieser Rechte zu
639 | uns
640 II | ein menschliches Lebewesen unschuldig zu töten, mag es sich um
641 I | Niemand kann das Leben eines unschuldigen Menschen angreifen, ohne
642 Sch | zugleich den Zugang zum unsterblichen Leben. Daher müssen sich
643 IV | jedoch die normalen Hilfen unterläßt, die man in solchen Fällen
644 Sch | arbeiten, so werden sie nichts unterlassen, um ihr ganzes fachliches
645 II | hier eine Handlung oder Unterlassung verstanden, die ihrer Natur
646 II | vielleicht guten Glaubens unterliegt, nicht die Natur dieses
647 I | jenes Lebensopfer deutlich unterschieden werden, das jemand aus einem
648 Ein | kann; denn auch wenn sie unterschiedliche philosophische Lehren und
649 Ein | anvertrauten Gläubigen richtig unterweisen und den Regierungsstellen
650 Sch | Johannes Paul II. in der dem unterzeichneten Kardinalpräfekten gewährten
651 I | fundamentales unverlierbares und unveräußerliches Recht zu verletzen, ohne
652 IV | verhältnismäßigen“ und „unverhältnismäßigen“ Mitteln zu sprechen. Auf
653 I | und so ein fundamentales unverlierbares und unveräußerliches Recht
654 III | körperliche Schmerz gehört gewiß unvermeidlich zur Verfassung des Menschen;
655 II | man nicht mehr an diese ursprüngliche Bedeutung des Ausdrucks,
656 III | Gehorsam gegen den Willen des Vaters dargebracht hat. Es darf
657 Ein | diskutiert werden. Das II. Vatikanische Konzil hat, was dieses Thema
658 III | allgemeinen immer größere Dosen verabreichen. Es ist hilfreich, an eine
659 Sch | Versammlung dieser Kongregation verabschiedet wurde, hat Papst Johannes
660 Ein | werden, wirken sich die Veränderungen im Bereich der Zivilisation
661 III | Anteil am Leiden Christi und verbindet mit dem erlösenden Opfer,
662 Ein | ethischen Normen noch mehr verdeutlicht werden. In der heutigen
663 III | zur Verfügung stehen. Doch verdienen die schmerzstillenden Mittel,
664 III | des gekreuzigten Christus vereinigen zu können (vgl. Mt 27,34).
665 Ein(2)| Ansprache an die Bischöfe der Vereinigten Staaten von Nordamerika,
666 Ein(2)| Delegierten der Internationalen Vereinigung katholischer Frauen, 11.
667 Ein(2)| der Sonderkommission der Vereinten Nationen zur Frage der Rassentrennung,
668 I | wie alle wissen, seelische Verfassungen zugrunde liegen, welche
669 IV | andere Heilmittel nicht verfügbar, darf man mit Zustimmung
670 IV | unter allen Umständen alle verfügbaren Mittel anwenden? Bis vor
671 I | niemand darüber nach Willkür verfügen darf, so vermögen die an
672 IV | Anwendung mit den Resultaten verglichen werden, die man unter Berücksichtigung
673 IV | Beschwerden bringt, die in keinem Verhältnis stehen zu den Vorteilen,
674 IV | ziehen es manche vor, von „verhältnismäßigen“ und „unverhältnismäßigen“
675 Ein | bestimmten Bedingungen zu verlängern, zugenommen hat, wobei sich
676 II | für sich zuweilen den Tod verlangen, nicht als wirklichen Willen
677 III | fortgeschrittenes Alter, Einsamkeit und Verlassenheit jene psychologischen Voraussetzungen
678 Ein | diese Rechte sind ja auch im Verlauf der letzten Jahre in Erklärungen
679 II | und niemand je das Recht verleihen kann, ein menschliches Lebewesen
680 Ein | Person eine erhabene Würde verleiht und deren Achtung schützt.
681 I | unveräußerliches Recht zu verletzen, ohne also ein äußerst schweres
682 II | Denn es geht dabei um die Verletzung eines göttlichen Gesetzes,
683 I | Verweigerung der Selbstliebe, die Verleugnung des Naturinstinktes zum
684 III | die Kranken das Bewußtsein verlieren, eine besondere Überlegung.
685 IV | Einsatz medizinischer Technik vermeiden, dem kein entsprechender
686 III | Nebenwirkungen Schläfrigkeit und vermindertes Bewußtsein einstellen. Bei
687 III | übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten, daß die Natur selber Vorsorge
688 IV | können mehr als andere eine vernünftige Abwägung vornehmen, ob dem
689 III | auch wenn man aus einem vernünftigen Grund die Todesgefahr in
690 Sch | Audienz gebilligt und ihre Veröffentlichung angeordnet. ~Rom, am Sitz
691 IV | Mittel könne man keinesfalls verpflichtend vorschreiben. Diese Antwort,
692 III | nicht nur ihren moralischen Verpflichtungen und den Aufgaben gegenüber
693 IV | Dienst mit aller Sorgfalt verrichten und die Therapien anwenden,
694 Sch | welche in der ordentlichen Versammlung dieser Kongregation verabschiedet
695 IV | Gebrauch, aber noch mit Risiken versehen oder zu aufwendig ist. Ein
696 II | wirklichen Willen zur Euthanasie verstehen; denn fast immer handelt
697 Ein | philosophische Lehren und Ideologien vertreten, so haben sie doch ein waches
698 IV | oder seiner rechtmäßigen Vertreter wie auch der Ärzte zu; dabei
699 III | Aufgaben gegenüber ihren Verwandten nachkommen, sondern sich
700 IV | einem Gefährdeten die Hilfe verweigert.~
701 I | Selbstmord ist ferner oft die Verweigerung der Selbstliebe, die Verleugnung
702 II | zunächst die Bedeutung der verwendeten Begriffe genau erklärt werden.
703 IV | kann die Situation derart verwickelt sein, daß sich Zweifel ergeben,
704 III | hat. Es darf deshalb nicht verwundern, wenn einzelne Christen
705 IV | oder zu aufwendig ist. Ein Verzicht darauf darf nicht mit Selbstmord
706 IV | weitere Heilversuche zu verzichten, die nur eine schwache oder
707 Ein(2)| 1957) S. 1027-1033. Paul VI. Ansprache an die Mitglieder
708 IV | manche Frage aufwerfen. In vielen Fällen kann die Situation
709 IV | Gebote der Moral wie auch die vielfältigen Aspekte des konkreten Falles
710 Ein | zu denen „jede Art Mord, Völkermord, Abtreibung, Euthanasie
711 III | erinnern, die weiterhin voll gültig bleibt. Einer Gruppe
712 I | Frucht bringen soll, dessen volle und endgültige Vollendung
713 III | sondern sich vor allem auch in vollem Bewußtsein auf die Begegnung
714 Sch | Darum müssen wir ihn im vollen Bewußtsein unserer Verantwortung
715 I | dessen volle und endgültige Vollendung jedoch erst im ewigen Leben
716 III | würden sie dem Menschen bei voller Gesundheit zugemutet, ungewöhnlich
717 Ein | herausgestellt, welche ihr volles Gewicht behalten; doch haben
718 III | getroffen hat, um jene im Tod zu vollziehenden Trennungen zu erleichtern,
719 III | und langdauernde Schmerzen voraufgehen oder ihn begleiten. Der
720 III | vermögen, darf man mit Recht voraussetzen, daß sie diese schmerzstillenden
721 III | Verlassenheit jene psychologischen Voraussetzungen schaffen, die die Annahme
722 III | Herannahen des Todes und wenn vorauszusehen ist, daß die Anwendung dieser
723 I | die notwendige Quelle und Vorbedingung für alle menschliche Tätigkeit
724 Ein | Die in diesem Dokument vorgelegten Überlegungen richten sich
725 II | Menschengeschlecht. Es kann vorkommen, daß wegen langanhaltender
726 IV | eine vernünftige Abwägung vornehmen, ob dem Einsatz an Instrumenten
727 IV | keinesfalls verpflichtend vorschreiben. Diese Antwort, die als
728 III | vermuten, daß die Natur selber Vorsorge getroffen hat, um jene im
729 IV | Verhältnis stehen zu den Vorteilen, die sie ihm verschaffen
730 II | Gefahr besteht, das Leben vorzeitig zu beenden. Schließlich
731 Ein | vertreten, so haben sie doch ein waches Bewußtsein von den Rechten
732 I | gesellschaftliche Zusammensein. Während die meisten Menschen das
733 III | ungewöhnlich schmerzlich wären. So kommt es, daß die lange
734 IV | Bedeutung des Lebens zu wahren und sich vor einer gewissen „
735 II | der Kranke Liebe nötig, warme, menschliche und übernatürliche
736 III | Standpunkt aus ist er ein Warnzeichen, dessen Nutzen außer Zweifel
737 | weder
738 | weiter
739 III | Pius XII. zu erinnern, die weiterhin voll gültig bleibt. Einer
740 II | muß daher klar sein, in welchem Sinn der Ausdruck in diesem
741 IV | erscheint heute vielleicht weniger einsichtig, sei es wegen
742 III | mäßig anwenden wollen, um wenigstens einen Teil ihrer Schmerzen
743 I | I. ~WERT DES MENSCHLICHEN LEBENS~
744 IV | ist in unserer Zeit sehr wichtig, gerade in der Todesstunde
745 I | der Liebe Gottes zu ihm zu widersprechen und so ein fundamentales
746 III | können (vgl. Mt 27,34). Doch widerspricht es der Klugheit, eine heroische
747 Ein(2)| Ansprache zur Frage der „Wiederbelebung“, 24. November 1957, AAS
748 Ein | bei allen Menschen guten Willens Zustimmung finden kann;
749 I | daß niemand darüber nach Willkür verfügen darf, so vermögen
750 Ein | in Frage gestellt werden, wirken sich die Veränderungen im
751 II | Tod verlangen, nicht als wirklichen Willen zur Euthanasie verstehen;
752 III | beabsichtigt nur, die Schmerzen wirksam zu lindern, und verwendet
753 III | problemlos; denn man muß, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten, wegen
754 I | auch zuweilen, wie alle wissen, seelische Verfassungen
755 IV | Beispiel der Hochherzigkeit zum Wohl der Menschheit geben. –
756 III | Mittel nur mäßig anwenden wollen, um wenigstens einen Teil
757 II | beenden. Schließlich wird das Wort in einem noch engeren Sinn
758 III | Mittel haben möchten und wünschen, sie nach dem Rat der Ärzte
759 III | Schmerzes um jeden Preis wünschenswert erscheint. Nach christlicher
760 IV | gegenübersteht; oder man wünscht, der Familie beziehungsweise
761 III | Trennungen zu erleichtern, die, würden sie dem Menschen bei voller
762 IV | sind aber der berechtigte Wunsch des Kranken und seiner Angehörigen
763 Sch | Kongregation verabschiedet wurde, hat Papst Johannes Paul
764 Ein | Euthanasie neue Aspekte sichtbar wurden. Diese machen es erforderlich,
765 Ein(3)| des Europarates auf seiner XXVII. Ordentlichen Sitzung angenommen
766 III | an extreme Fälle denken. Zahlreiche übereinstimmende Zeugnisse
767 III | Zahlreiche übereinstimmende Zeugnisse lassen vermuten, daß die
768 IV | in der Heilkunst. Daher ziehen es manche vor, von „verhältnismäßigen“
769 Ein | Veränderungen im Bereich der Zivilisation auch auf die Bewertung von
770 II | erbitten oder ihn anderen zufügen. Obwohl in solchen Fällen
771 Sch | eröffnet aber zugleich den Zugang zum unsterblichen Leben.
772 I | Heiliges betrachten und zugeben, daß niemand darüber nach
773 III | Menschen bei voller Gesundheit zugemutet, ungewöhnlich schmerzlich
774 Ein | Bedingungen zu verlängern, zugenommen hat, wobei sich natürlich
775 I | seelische Verfassungen zugrunde liegen, welche die Schuldhaftigkeit
776 Ein | jeder menschlichen Person zukommen, darf man sich keineswegs
777 II | rechtmäßig anordnen oder zulassen. Denn es geht dabei um die
778 II | richtig zu behandeln, muß zunächst die Bedeutung der verwendeten
779 III | Nutzen, ja sie kann derart zunehmen, daß die Beseitigung des
780 II | menschliche und übernatürliche Zuneigung, die alle Nahestehenden,
781 I | des Menschen bedeutet die Zurückweisung der Oberherrschaft Gottes
782 I | jegliches gesellschaftliche Zusammensein. Während die meisten Menschen
783 IV | unter Berücksichtigung des Zustandes des Kranken sowie seiner
784 II | einmal einer solchen Handlung zustimmen, weder explizit noch implizit.
785 III | erleichtern. Dennoch ist zuzugeben, daß der Tod ein Ereignis
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