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Johannes Paul II.
Mane nobiscum Domine

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  • III. DIE EUCHARISTIE ALS QUELLE UND EPIPHANIE DER GEMEINSCHAFT
    • ,,Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch” (Joh 15,4)
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III.

DIE EUCHARISTIE ALS QUELLE UND EPIPHANIE DER GEMEINSCHAFT

,,Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch(Joh 15,4)

19. Auf die Bitte der Jünger von Emmaus, ,,bei” ihnen zu bleiben, antwortet Jesus mit einem viel größeren Geschenk: Durch das Sakrament der Eucharistie fand er Gelegenheit, ,,in” ihnen zu bleiben. Die Eucharistie empfangen bedeutet in tiefe Gemeinschaft mit Jesus eintreten. ,,Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch” (Joh 15, 4). Diese Beziehung eines zuinnersten, wechselseitigen ,,Verbleibens”, erlaubt uns in gewisser Weise, den Himmel auf der Erde vorwegzunehmen. Ist dies nicht das größte Verlangen des Menschen? Ist es nicht das, was Gott sich vorgenommen hat in der Verwirklichung seines Heilsplans in der Geschichte? Er hat in das Herz des Menschen den ,,Hunger” nach seinem Wort gelegt (vgl. Am 8,11), einen Hunger, der nur in der vollen Einheit mit ihm gestillt werden wird. Die eucharistische Gemeinschaft ist uns geschenkt, um uns auf dieser Erde an Gott zu ,,sättigen” in Erwartung der vollen Befriedigung im Himmel.




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