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Franz Kafka
Blumfeld, ein älterer Junggeselle

IntraText - Konkordanzen

blumfeld

    Absatz
1 1 | Blumfeld, ein älterer Junggeselle, 2 1 | für diese Tätigkeiten wäre Blumfeld sehr willkommen gewesen. 3 1 | und treu; ein Kollege von Blumfeld hat einen solchen Hund, 4 1 | Zimmer aber verträgt wieder Blumfeld nicht, die Reinheit seines 5 1 | nicht mehr fern, an dem Blumfeld sein behagliches Zimmer 6 1 | teuer bezahlen. So gern Blumfeld einen Hund jetzt hätte, 7 2 | So wird also Blumfeld doch allein bleiben, er 8 2 | vor dem Fenster zufrieden. Blumfeld dagegen will nur einen Begleiter 9 2 | kann, das aber, wenn es Blumfeld danach verlangt, gleich 10 2 | steht. Etwas derartiges will Blumfeld, da er es aber, wie er einsieht, 11 3 | aber, sehr regelmäßig. Da Blumfeld gerade an Hunde gedacht 12 3 | Einmal im Gymnasium hat Blumfeld bei einem bekannten elektrischen 13 3 | elektrisches Experiment angestellt. Blumfeld bückt sich zu ihnen hinab, 14 3 | das klappernde Geräusch. Blumfeld greift in die Luft, um festzustellen, 15 3 | selbständig. Schade, daß Blumfeld nicht ein kleines Kind ist, 16 4 | flüchten sie sich, aber Blumfeld drängt sie mit auseinandergestellten 17 4 | Blumfelds Gesicht erreichen. Blumfeld könnte auch diesen Ball 18 4 | Überlegung schleudert aber Blumfeld in einer Art Zorn den Ball 19 5 | Blumfeld entkleidet sich ruhig, ordnet 20 5 | springen nun knapp hinter ihm. Blumfeld zieht den Schlafrock an 21 5 | halten mit ihm Schritt. Blumfeld dreht sich unerwartet um, 22 5 | sie es zu vermeiden, vor Blumfeld sich aufzuhalten. Bis jetzt 23 6 | Bisher hat Blumfeld immer in allen Ausnahmsfällen, 24 7 | neues Heft gekommen und Blumfeld holt es herunter. Den Schnaps 25 7 | salutierender Matrosen. Blumfeld betrachtet allmählich das 26 8 | herunterzuholen, sitzt Blumfeld still und blickt in den 27 8 | seinem Rücken. Nun sitzt Blumfeld mit dem Rücken zum Tisch, 28 8 | Gehör noch zu erfassen. Blumfeld allerdings ist sehr aufmerksam 29 8 | bemerkbar machen können, scheint Blumfeld eine große Schwäche der 30 9 | Jetzt könnte Blumfeld einen Hund gut brauchen, 31 9 | leicht möglich, daß sich Blumfeld in nächster Zeit einen Hund 32 10| aber müssen die Bälle nur Blumfeld fürchten und er hat jetzt 33 10| tun sie nicht, sie wollen Blumfeld nicht unnötig reizen, sie 34 11| auch dieses Notwendige, um Blumfeld den Aufenthalt beim Tisch 35 12| Bett springen könnten, hat Blumfeld gar nicht gedacht. Er ist 36 12| arbeiten könnten, glaubt Blumfeld nicht. Und tatsächlich springt 37 12| Jetzt habe ich sie, denkt Blumfeld, heiß vor Freude, und reißt 38 12| Übermäßig enttäuscht sinkt Blumfeld förmlich zusammen. Der Ball 39 12| Nacht hier haben‹, denkt Blumfeld, beißt die Lippen zusammen 40 13| langsamer als früher. Wie Blumfeld vor dem Bett kniet und mit 41 13| aber leicht möglich, daß Blumfeld, wenn er früh unter das 42 14| zu können, denn schon als Blumfeld im Bett liegt, hört er sie 43 14| werden niemals mehr springen. Blumfeld könnte aufstehn und nachschauen, 44 16| gesammelt? »Gleich«, ruft Blumfeld der Bedienerin zu, springt 45 16| auf die Teppiche«, sagt Blumfeld mit bösem Gesicht, und erst, 46 16| macht, die nötig sind, steht Blumfeld unbeweglich im Schlafrock 47 16| sehr unwahrscheinlich und Blumfeld schreibt es seiner durch 48 16| während dieser ganzen Zeit muß Blumfeld auf dem Bett ausharren, 49 16| wenig die Lippen und sieht Blumfeld mit langem Blicke an. Blumfeld 50 16| Blumfeld mit langem Blicke an. Blumfeld will sie schon zur Rede 51 16| schließlich. Am liebsten möchte Blumfeld die Tür aufreißen und ihr 52 17| macht sie ganz unhörbar. Blumfeld führt noch einige Schritte 53 17| Unannehmlichkeit. Jeder ist für sich, Blumfeld wie die Bälle, sie sind 54 17| einander nicht. Nur als Blumfeld sich einmal rascher umwendet 55 17| genug machen kann, stößt Blumfeld mit dem Knie an ihn. Es 56 17| Zwischenfall, im übrigen trinkt Blumfeld ruhig den Kaffee, er hat 57 17| Plätzchen, das zwischen Blumfeld und dem Kasten bleibt, nützen 58 17| helfen, denn jetzt steigt Blumfeld selbst rücklings in den 59 17| zwar - jetzt bedauert es Blumfeld - wohl geordnet sind, aber 60 17| sehr behindern. Und als nun Blumfeld, der inzwischen die Tür 61 17| ist also gelungen‹, denkt Blumfeld und wischt sich den Schweiß 62 17| als wären sie verzweifelt. Blumfeld dagegen ist sehr zufrieden. 63 18| holen kann. Während aber Blumfeld sonst, wenn ihm der Junge 64 18| streicheln können. So denkt Blumfeld, geht aber doch vorüber. 65 18| gefegten Himmels erscheinen. Blumfeld verdankt es den Bällen, 66 18| Kasten. Und es fällt hiebei Blumfeld ein, daß er die Bälle vielleicht 67 18| Flur steht noch der Junge, Blumfeld wird ihm die Bälle schenken, 68 18| unwiderstehlich werden. Blumfeld läuft ins Haus zurück. Gerade 69 18| will unten die Tür öffnen. Blumfeld muß den Jungen also rufen 70 18| Also komm doch«, ruft Blumfeld, »ich gebe dir etwas.« Die 71 18| neugierig rechts und links von Blumfeld auf. Sie fassen viel schneller 72 18| winken ihm, lassen dabei Blumfeld nicht aus den Augen, können 73 18| einem Fuß auf den andern. Blumfeld lacht sowohl über sie als 74 18| der Kellertür erscheint. Blumfeld schreit überlaut, damit 75 18| überwacht. »Ich habe oben«, sagt Blumfeld, »in meinem Zimmer zwei 76 18| aber fangen gleich an, um Blumfeld herumzuspringen und bitten 77 18| ihnen spielen dürfen«, sagt Blumfeld zu ihnen, wartet aber auf 78 18| Dann gib acht«, sagte Blumfeld, der gern übersieht, daß 79 18| leider nicht verstanden. Blumfeld hat diesem grenzenlos begriffstutzigen 80 18| begriffen, drängen sich an Blumfeld und strecken die Hände nach 81 18| aus. »Wartet doch«, sagt Blumfeld und ärgert sich schon über 82 18| und glaubt vielleicht, daß Blumfeld oben über ihren Jungen in 83 18| kleine Einmaleins abhöre. Blumfeld wieder kann aber doch nicht 84 18| noch immer nicht?« fragt Blumfeld fast wehmütig, nachdem er 85 19| schlägt eine Uhr und mahnt Blumfeld zur Eile. »Dann nehmt also 86 19| also den Schlüssel«, sagt Blumfeld, und der Schlüssel wird 87 19| unten von der Frau«, sagt Blumfeld noch, »und wenn ihr mit 88 19| durchaus alles, und als sei Blumfeld von der Begriffstutzigkeit 89 20| Rock der Bedienerin, aber Blumfeld kann, so verlockend es wäre, 90 20| Mutter zu Hilfe zu kommen. Blumfeld begreift es nicht, warum 91 21| die Wäschefabrik, in der Blumfeld angestellt ist, bekommen 92 21| enthält einen Schreibtisch für Blumfeld und zwei Stehpulte für die 93 21| und zwei Stehpulte für die Blumfeld untergeordneten Praktikanten. 94 21| es wird aber dadurch auch Blumfeld erschwert, sie zu beobachten. 95 21| oder sogar einzunicken. Blumfeld hat viel Ärger mit ihnen, 96 21| mehr, deshalb kann auch Blumfeld niemandem die Berechtigung 97 21| Verdienste an, die sich Blumfeld in der Fabrik im Laufe der 98 21| muß, sondern auch, weil er Blumfeld als treuen, vertrauenswürdigen 99 21| eingerichtet werden, als sie Blumfeld betreibt. Man sagt, und 100 21| verkannt zu werden, ist für Blumfeld gewiß traurig, aber es gibt 101 21| lassen. Deshalb also versieht Blumfeld seine Arbeit unbeirrt wie 102 21| niemand aus eigenem Antrieb Blumfeld zugeteilt. Infolgedessen 103 21| des härtesten Kampfes, als Blumfeld, der bis dahin in der Abteilung 104 21| Fast jeden Tag erschien Blumfeld im Bureau Ottomars und erklärte 105 21| deshalb notwendig, weil Blumfeld sich schonen wolle, Blumfeld 106 21| Blumfeld sich schonen wolle, Blumfeld wolle sich nicht schonen, 107 21| Arbeit angewachsen! Als Blumfeld eintrat, an diese Zeiten 108 21| Arbeit verlangt Kräfte, Blumfeld könne dafür bürgen, daß 109 21| zuhörte, über den bittenden Blumfeld hinweg mit andern Leuten 110 21| beleidigend. Nicht eigentlich für Blumfeld, Blumfeld ist kein Phantast, 111 21| eigentlich für Blumfeld, Blumfeld ist kein Phantast, so schön 112 21| Ehre und Anerkennung ist, Blumfeld kann sie entbehren, er wird 113 21| hat ja auch tatsächlich Blumfeld sogar zwei Praktikanten 114 21| daß Ottomar nur deshalb Blumfeld so lange vertröstet hatte, 115 21| beklagen konnte sich jetzt Blumfeld nicht, die Antwort war ja 116 21| Natürlich beklagte sich Blumfeld doch, aber nur weil ihn 117 21| denn möglich sei, daß sich Blumfeld, der doch jetzt eine so 118 21| geantwortet, es sei richtig, Blumfeld beklage sich noch immer, 119 21| eingesehn und er beabsichtige Blumfeld nach und nach für jede Näherin 120 21| selbst aber, daran zweifelte Blumfeld nicht, war weit davon entfernt, 121 21| in ähnlicher Weise über Blumfeld zu äußern. Das Ganze war 122 21| Bureaus im ersten Stock, Blumfeld ging darüber hinweg, - hätte 123 21| gebückt in einem Winkel. Blumfeld suchte ihnen begreiflich 124 21| die Pulte voll Ware, aber Blumfeld hatte alles vernachlässigen, 125 21| Zeit der größten Arbeit war Blumfeld einmal schweißtriefend an 126 21| gewesen, aber es waren Kinder, Blumfeld konnte doch nicht Kinder 127 21| leere Hoffnungen gewesen, Blumfeld sah bald ein, daß er sie 128 21| Bonbons in den Mund gesteckt. Blumfeld machte diesem Unwesen allerdings 129 21| sie ihrer Meinung nach von Blumfeld zu erleiden hatten.~ 130 22| immer zu spät ins Bureau. Blumfeld, ihr Vorgesetzter, der es 131 22| Anstand veranlaßt ihn dazu, - Blumfeld muß auf seine Praktikanten 132 22| lächerlich ist, daß sie Blumfeld absichtlich überhört, denn 133 22| denn sonst zu erklären, daß Blumfeld heute, wo er doch selbst 134 22| unseren Herren«, schreit Blumfeld mit erhobenen Händen den 135 22| Praktikanten eintreten, will Blumfeld nicht mehr zanken, antwortet 136 22| an und für sich hätte ja Blumfeld nichts dagegen, daß der 137 22| Worte, denn er fürchtet doch Blumfeld, welcher scheinbar rechnet, 138 22| unbegreiflicherweise, daß Blumfeld ihn nicht hört. Auf den 139 22| dem Finger und zeigt auf Blumfeld, bei dem er, wenn der Praktikant 140 22| der Diener, denn jetzt muß Blumfeld alles offenbar werden. Tatsächlich 141 22| werden. Tatsächlich blickt Blumfeld an seinem Guckfenster auf, 142 22| sofort erschrocken weg, als Blumfeld aufspringt und aus dem Verschlage 143 22| mehr gemuckst«, schreit Blumfeld und zeigt mit ausgestreckter 144 22| drehn sie sich steif an Blumfeld vorüber und sehn ihm starr 145 22| darüber belehrt sein, daß Blumfeld grundsätzlich niemals schlägt.


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