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Franz Kafka
Brief an den Vater

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


abbit-enge | enger-hinei | hinge-rucks | ruhme-vergl | vergr-zwisc

     Absatz
1 40| auch das mußte ich ihm abbitten. Das Mißtrauen, das Du mir 2 55| hochmütig frech das Gespräch abbrach.~ 3 33| ehrlich und tatsächlich hasse) abbrachten, sie hätten sich anders 4 8 | Blick mir nicht alles hätten abfordern können, was man wollte. 5 45| mit solchen Dingen hättest abgeben können. Auf diese Weise 6 25| Pult, oder wenn Du sonntags abgehetzt zu uns in die Sommerfrische 7 7 | uns beide: ich, um es sehr abgekürzt auszudrücken, ein Löwy mit 8 48| lebte, war ich verworfen, abgeurteilt, niedergekämpft, und anderswohin 9 49| Selbstbewertung war von Dir viel abhängiger als von irgend etwas sonst, 10 34| von unserer. Es war eine Ablenkung, man dachte an nichts Böses, 11 40| nie zu beendigende) innere Ablösung von Dir. Die Beziehungen 12 59| über mich hattest, auf das Abscheulichste, Plumpste, Lächerlichste. 13 47| absichtlich in die Länge gezogener Abschied von Dir, nur daß er zwar 14 50| lagen ihm äußerlich gar zu abseits; hie und da ergab sich die 15 14| Anfang an belastet mit Deinem absprechenden Urteil; bis zur vollständigen 16 56| merkwürdige Antwort, und der Abstand zwischen uns beiden zeigt 17 48| steigerte sich in unzählbaren Abstufungen, schließlich endete es mit 18 43| möglichst an den paar kleinen Abwechslungen zu freuen, die es dort gab, 19 45| Vorwurf, sondern nur eine Abwehr Deiner Vorwürfe. Du hast 20 49| überzeugt - und in Deiner abweisenden Miene halte ich förmlich 21 33| diese Erklärung, die Du Dir abzwangst, und auch ich in meiner 22 61| sogar preßt und dabei ruft: »Ach geh doch, geh doch, warum 23 16| gleichgültig. Man mußte achtgeben, daß keine Speisereste auf 24 15| auf mein Gefühl und ohne Achtung vor meinem Urteil mit Beschimpfung, 25 69| Gegenteil, trotz aller fernen Ähnlichkeit. Ich hatte in Eurer Ehe 26 36| liebsten fort. Aber das alles änderte sich, als sie in jungen 27 33| als daß sie mich ruhig und ängstlich durchs Gymnasium und durch 28 62| glauben kannst, ich, der Ängstliche, Zögernde, Verdächtigende 29 8 | Ich war ein ängstliches Kind; trotzdem war ich gewiß 30 7 | ausrechnen, aber vielleicht ist Ärgeres geschehen. Wobei ich Dich 31 10| wahrscheinlich teils um zu ärgern, teils um mich zu unterhalten. 32 33| armen Leuten, das Dich so ärgernde Zusammensitzen mit den Dienstmädchen 33 27| bemerktest es manchmal, ärgertest Dich darüber, hieltest es 34 23| auch Fälle, wo man mit der ärgsten Ironie sehr einverstanden 35 43| Hause war es womöglich noch ärmlicher und beschränkte sich auf 36 55| Kindes, aber doch war meine äußerliche Scham dadurch so verletzt 37 74| aber glaube, daß Du trotz äußerlicher Anstrengung es Dir zumindest 38 33| sie hätten sich anders äußern müssen, als daß sie mich 39 65| unfähig bin zu heiraten. Das äußert sich darin, daß ich von 40 27| wieder eine mich beschämende Äußerung Deiner Lebenskraft). Solcher 41 72| mit Sorgen und schlimmen Ahnungen, aber ohne genaue Buchführung 42 36| Groll jetzt viel weniger aktuell geworden ist, da Elli nicht 43 49| zum Jubel aller von diesem Albdruck befreiten Gerechten. - Mit 44 72| Unerschrockenheit. Von alledem hatte ich vergleichsweise 45 74| wie ich es auch meine, die alleinige Schuld Dir zuschreibe, willst 46 48| eigentlichen, unzweifelhaften, alleinigen, nur durch mich eindeutig 47 37| wie trostloser Anblick. Zu allererst seid ihr Euch ja gewiß sehr 48 9 | Erziehungsmittel in den allerersten Jahren kann ich heute natürlich 49 47| Täuschung, ich war nicht oder allergünstigsten Falles noch nicht frei. 50 71| Selbständigkeitsversuche, Fluchtversuche mit allerkleinstem Erfolg gemacht, sie werden 51 48| mittleren Gedächtnis, bei nicht allerschlechtester Auffassungskraft hängengeblieben 52 31| es auf der anderen Seite allerstrengstens. Sonst hättest Du zum Beispiel, 53 56| unmöglich war, das, was ich Allgemeines über die Ehe gehört hatte, 54 43| hier nur immer wieder die alten Puppen ohne Köpfe. Übrigens 55 44| hatten sie Sinn als kleine Andenken aus früheren Zeiten, und 56 65| entscheidend getroffen bin ich von anderem. Es ist der allgemeine Druck 57 48| abgeurteilt, niedergekämpft, und anderswohin mich zu flüchten strengte 58 75| Dinge in Wirklichkeit nicht aneinanderpassen, wie die Beweise in meinem 59 46| meiner jüdischen Erziehung anerkanntest, auf keine Weise daran erinnert 60 4 | dazu bringen, daß Du das anerkennst, dann wäre - nicht etwa 61 71| ist. Was würde ich dann anfangen, wenn es doch eine Gefahr 62 22| Ungehorsams. Wenn ich etwas zu tun anfing, was Dir nicht gefiel, und 63 71| verstehn: Ich habe schon angedeutet, daß ich im Schreiben und 64 55| davon jedenfalls zu reden angefangen, weil es mir Lust machte, 65 56| in meinem innersten Wesen angefaßt, und zwar sehr hart.~ 66 75| etwas der Wahrheit so sehr Angenähertes erreicht, daß es uns beide 67 33| sich ja zuviel Schuldgefühl angesammelt, das Dir recht gab; aber 68 33| kranke Hund.« Du nanntest die Angestellten »bezahlte Feinde«, das waren 69 58| irgendeine ausgesuchte Bluse angezogen, wie das die Prager Jüdinnen 70 74| daß eigentlich ich der Angreifer gewesen bin, während alles, 71 14| daß dieser Gegensatz durch Anhäufung des Materials sich unaufhörlich 72 18| entscheidest sie sofort ohne Anhören der Person; was nachher 73 46| auch die Möglichkeit der Anknüpfung neuer Beziehungen zwischen 74 37| allen Seiten, bei allen Anlässen, von fern und nah gemeinsam 75 48| Wahrscheinlich bin ich in meiner Anlage gar nicht faul, aber es 76 59| Junge, der damals einen Anlauf nahm, ist in ihm steckengeblieben 77 53| irgendeine ferne, aber anständige Annäherung; es ist doch nicht notwendig, 78 33| deshalb, weil ich ohneweiters annahm, Du wirktest auf die Leute 79 40| daß Du mich lieb hast?) annahmst, daß ich mich für den Entgang 80 52| Erklärung des Mißerfolgs annimmst. Es steht tatsächlich in 81 74| es wäre an sich noch ein Anreiz mehr für Dich gewesen, das 82 | ans 83 32| Anschließend an solche Erfahrungen pflegtest 84 36| Kind, ich konnte sie kaum ansehn, gar nicht ansprechen, so 85 36| sie kaum ansehn, gar nicht ansprechen, so sehr erinnerte sie mich 86 23| also nicht einmal des bösen Ansprechens gewürdigt wurde; wo Du also 87 53| um irgendeine ferne, aber anständige Annäherung; es ist doch 88 33| nicht mehr gewöhnliches, anständiges Benehmen gegenüber dem Personal, 89 43| Nichts auszuführen mich anstrenge. Es war ja wirklich, soweit 90 74| wolltest aber, um Dich nicht anstrengen zu müssen, daß ich Dir zum 91 52| wird ein großes und sehr anstrengendes Leben geführt haben, aber 92 59| Schande, die Du damit mir antatest, war Dir nichts im Vergleich 93 48| dieses Blatt gehört - genug Anteil haben kann. Also das alles 94 49| aus mir einen Funken von Anteilnahme herauszuschlagen? Mich interessierte 95 24| Hilfe bereiten Sinn hätten antreffen können, mußten sie mir wieder 96 37| beeinflußt, aber kaum aus eigenem Antrieb, sondern durch die bloße 97 75| Darauf antworte ich, daß zunächst dieser 98 46| Erinnerungen mit offenem Hasse antwortetest. Übrigens war Deine negative 99 36| eines der verläßlichsten Anzeichen tiefen Unglücklichseins; 100 19| Dein Erziehungsergebnis anzuerkennen, liegt eben daran, daß Deine 101 48| wußte damit aber nichts anzufangen, die Last war zu schwer, 102 37| imstande, mit Deinen Augen sich anzusehen, Dein Leid mitzufühlen und 103 56| hatte, auf meine Eltern anzuwenden. Dadurch wurdest Du noch 104 33| Leute, die doch für uns arbeiteten und dafür in fortwährender 105 31| sie wollte nicht Deine Arbeitserfolge genießen, wie auch Du von 106 33| Vorliebe für den Verkehr mit armen Leuten, das Dich so ärgernde 107 33| Geschäften so gewesen (in der Assecurazioni Generali, zum Beispiel, 108 47| Sicherheit war ich, es gab ein Aufatmen; die Abneigung, die Du natürlich 109 47| doch wohl, nicht nur aus aufbegehrender Bosheit, nicht nur aus Freude 110 16| nicht hieltest, die Du mir auferlegtest. Dadurch wurde die Welt 111 48| allerdings Faulheit nicht sehr auffällt und überdies durch meine 112 48| nicht allerschlechtester Auffassungskraft hängengeblieben ist, ist 113 33| Meinung nach fürchterlich aufgebrachte Personal irgendwie mit Dir, 114 3 | die Fabrik habe ich Dir aufgehalst und Dich dann verlassen, 115 60| Verlobung mit F. zweimal aufgelöst und zweimal wieder auf genommen 116 43| etwa wenn die Bundeslade aufgemacht wurde, was mich immer an 117 11| beschimpft). Dann werde ich aufgemuntert, an meinen Wert erinnert, 118 58| Aussprache an einem der paar aufgeregten Tage nach Mitteilung meiner 119 43| daß auch ich zur Thora aufgerufen werden könne. Davor zitterte 120 33| wenig - und der Kommis sie aufheben mußte. Oder Deine ständige 121 13| sein mußtest und doch nicht aufhörtest recht zu haben. Es konnte 122 43| traf, eine Kastentür sich aufmachte, nur daß dort aber immer 123 33| einpacktest oder eine Kiste aufmachtest, war ein sehenswertes Schauspiel 124 49| mich, da nun die allgemeine Aufmerksamkeit auf mich gelenkt war, natürlich 125 31| Vater durchgemacht hatte, aufmuntern und kräftigen können. Aber 126 11| dann eigentlich in etwas aufmunterst, wenn Du selbst in Mitleidenschaft 127 49| sogar eine Prämie; aber die Aufnahmeprüfung ins Gymnasium würde ich 128 67| dankbarer, schuldloser, aufrechter Sohn sein, Du ein unbedrückter, 129 34| quälend und bis zum letzten aufreibend die Stellung der Mutter 130 23| Schlechtes getan hatte. Aufreizend waren auch jene Zurechtweisungen, 131 | aufs 132 31| durch Aufmunterung, Rat und Aufsicht, vielleicht sogar nur durch 133 12| Schande des öffentlichen Auftretens so lange hinauszögern konnte, 134 8 | kräftigen mutigen Jungen in mir aufziehen wolltest.~ 135 12| Gebieten stimmten in solchen Augenblicken großartig zusammen. Am wohlsten 136 49| Der war die Stärkung eines Augenblicks, sonst nichts, aber auf 137 31| man hätte von zu Hause ausbrechen müssen (vorausgesetzt, daß 138 5 | wirklich - der verhüllte Ausdruck dafür, daß zwischen uns 139 21| Daß Du mich direkt und mit ausdrücklichen Schimpfwörtern beschimpft 140 74| Fluchtversuch‹, wie Du Dich ausdrückst, wäre ja dadurch vollkommen 141 45| geschriebenen Erinnerungen ausdrückt. Ich will hier nicht Einzelheiten 142 43| aus Pietät, wie Du Dich ausdrücktest) nicht ein ähnliches Nichts 143 61| dann in Wirklichkeit so ausfällt wie das Kinderspiel, wo 144 75| die ich im einzelnen weder ausführen kann noch will, ist meiner 145 58| Dir hingehn.« Du sprachst ausführlicher und deutlicher, aber ich 146 44| entsprechenden Gleichgültigkeit ausführtest, einen höheren Sinn haben 147 14| vollständigen und dauernden Ausführung des Gedankens das zu ertragen, 148 71| schwanken, aber der schließliche Ausgang ist gewiß, ich muß verzichten. 149 16| mit der Regierung, mit dem Ausgeben der Befehle und mit dem 150 29| Dir und mir zum Vorteil, ausgebrochen wäre. Oder es war so, daß 151 41| daß wir gar von dort einig ausgegangen wären. Aber was war das 152 49| schlimmer es schließlich wird ausgehn müssen. Oft sah ich im Geist 153 18| oder die bloß nicht von Dir ausgeht; Dein herrisches Temperament 154 38| widerstandsfähigen Alter Deinem Einfluß ausgesetzt; andererseits aber war sie 155 68| stelle ich mir die Erdkarte ausgespannt und Dich quer über sie hin 156 37| etwas wie eine Art Löwy, ausgestattet mit den besten Kafka'schen 157 68| und Dich quer über sie hin ausgestreckt vor. Und es ist mir dann, 158 43| dazu kam höchstens noch die ausgestreckte Hand, die auf »die Söhne 159 67| gemacht, das heißt wir selbst ausgestrichen werden.~ 160 58| wahrscheinlich irgendeine ausgesuchte Bluse angezogen, wie das 161 19| getroffen; keinem Griff bin ich ausgewichen; so wie ich bin, bin ich ( 162 6 | bin, und wir hätten uns ausgezeichnet miteinander vertragen können. 163 40| überall nur unerreichbar ausgezeichnete Menschen sah, wurde in mir 164 33| erwachsene Leute mit meist ausgezeichneten Nerven waren, schüttelten 165 19| um Deine Dinge geht, ein ausgezeichneter Redner - eine stockende, 166 31| anderen Verhältnissen ein ausgezeichnetes Erziehungsmittel sein können, 167 33| es wäre noch immer kein Ausgleich dafür gewesen, wie Du, der 168 6 | ersten Stoß ganz allein aushalten mußte, dazu war ich viel 169 47| Schreiben hattest, war mir hier ausnahmsweise willkommen. Meine Eitelkeit, 170 18| der Kinderzeit, weil das ausschließliche Schuldgefühl des Kindes 171 13| blieb niemand mehr übrig außer Dir. Du bekamst für mich 172 7 | wirkt und oft überhaupt aussetzt. Du dagegen ein wirklicher 173 73| Leben mit Dir, und solche Aussichten trägt es in sich für die 174 64| Fall, der überhaupt viel aussichtsreicher war, Hoffnung geben. Von 175 33| eigenen Sicherheit willen aussöhnen wollte. Dazu genügte nicht 176 49| gelenkt war, natürlich sofort ausspeien würde, zum Jubel aller von 177 58| meine damit eine kleine Aussprache an einem der paar aufgeregten 178 14| nach Hause kommen und es aussprechen und die Antwort war ein 179 15| besonders, weil ich Deine Aussprüche über ihn damals mir mit 180 18| ein Mittel zur strengeren Ausübung der Herrschaft, da der Gedanke 181 70| Möglichkeit wäre, vor ihm fliehen, auswandern, wie Du es erst wegen meiner 182 45| frommen Land in die Städte auswanderte; das ergab sich von selbst, 183 43| die aber nur lächerliches Auswendiglernen verlangte, also nur zu einer 184 33| hie und da helfen, sich auszeichnen, vor allem aber Dich bewundern 185 12| zusammen in einer Kabine auszogen. Ich mager, schwach, schmal, 186 12| Du Dich manchmal zuerst auszogst und ich allein in der Kabine 187 37| nicht, um etwas gegen Dich auszudenken, sitzen wir beisammen, sondern 188 7 | ich, um es sehr abgekürzt auszudrücken, ein Löwy mit einem gewissen 189 23| sitzende Mutter nach Dir auszufragen, man fragte dann die Mutter: » 190 43| nicht ein ähnliches Nichts auszuführen mich anstrenge. Es war ja 191 31| Gelegenheit, sich in der Weise auszuzeichnen, wie Du es getan hattest, 192 15| mir lieb waren, hattest Du automatisch das Sprichwort von den Hunden 193 49| Alter - etwa so wie einen Bankdefraudanten, der noch in Stellung ist 194 49| zittert, das kleine laufende Bankgeschäft interessiert, das er noch 195 36| stand sie unter dem gleichen Bann der Erziehung. Besonders 196 43| gestört, höchstens durch die Barmizwe, die aber nur lächerliches 197 49| Gymnasium und später der Beamtenberuf, denn das alles entsprach 198 33| schwimmen ließen, bis ich beim Beamtenschreibtisch endgültig landete.~ 199 49| interessiert, das er noch immer als Beamter zu erledigen hat. So klein, 200 38| bewährte, Dir keine sehr gute Beamtin gewesen. Sie war eben, natürlich 201 72| natürlich nicht ausdrücklich und beantworte sie nicht ausdrücklich, 202 23| Flucht, meist eine innere, bedacht. So littest Du, so litten 203 68| Betracht, die Du entweder nicht bedeckst oder die nicht in Deiner 204 56| betrifft, sehr neuzeitlich bedenkenlos. Ich weiß nicht, wie alt 205 24| einen kindlichen, offenen, bedenkenlosen, zu jeder Hilfe bereiten 206 37| Selbstvertrauen, Gesundheit, Bedenkenlosigkeit, das sie im Vergleich mit 207 43| betrifft, durch kleine, wenig bedeutende Vorfälle, etwa wenn Du zur 208 40| Kinderzeit irgendwie für mich bedeutenden Menschen, den Du nicht wenigstens 209 17| ein allerdings besonders bedeutender Großvater, aber doch nicht 210 52| daß Du an sich nichts so Bedeutendes erlebt hättest, im Gegenteil, 211 7 | enttäuschten und zu Hause bedrückten (kamen Fremde, warst Du 212 54| glücklich, weil ja unsere Bedürfnisse ganz verschieden waren; 213 16| hast, mußte sich das Kind beeilen, düstere Stille war bei 214 33| und Not ließ mich davon beeinflussen. Wären es aber wirklich 215 37| Wohl habe auch ich sie beeinflußt, aber kaum aus eigenem Antrieb, 216 40| für die (natürlich nie zu beendigende) innere Ablösung von Dir. 217 16| Leute glücklich und frei von Befehlen und Gehorchen lebten. Ich 218 16| immerfort in Schande, entweder befolgte ich Deine Befehle, das war 219 49| aller von diesem Albdruck befreiten Gerechten. - Mit solchen 220 33| Dich keine ihrer Leistungen befriedigen konnte, ähnlich ewig unbefriedigt 221 37| ihretwegen leidest, ist sie befriedigt und freut sich. Also eine 222 37| wenigstens in einem Kind volle Befriedigung zu finden, sehr zu meinen 223 48| dort ergab sich eine kleine Befürchtung wegen der Verdauung, des 224 56| Reinheit der Welt, und mit mir begann kraft Deines Rates der Schmutz. 225 37| offen, die mir natürlich begegnen können) ebenso schwache 226 14| für jede Kinderkleinigkeit Begeisterung von Dir verlangen, wenn 227 19| und die dazu erhobene Hand begleiten mich schon seit jeher. Ich 228 23| Dabei jede solche Frage begleitet von bösem Lachen und bösem 229 30| Gesicht hängt, von seiner Begnadigung erfährt, so kann er sein 230 17| macht, Dich nicht damit begnügst, wie damals zu mir zu sagen: » 231 58| Woche, morgen, heute. Ich begreife Dich nicht, Du bist doch 232 44| überscharf beobachtenden Kind begreiflich zu machen, daß die paar 233 13| Person, nicht auf dem Denken begründet ist. Wenigstens schien es 234 47| für uns berühmt gewordenen Begrüßung meiner Bücher: »Legs auf 235 33| das Geschäft nicht mehr behaglich. Dinge, die mir dort zuerst 236 8 | Du kannst ein Kind nur so behandeln, wie Du eben selbst geschaffen 237 17| Felix vergleiche. Auch ihn behandelst Du ja ähnlich, ja wendest 238 33| wie Du verkauftest, Leute behandeltest, Späße machtest, unermüdlich 239 2 | einmal gefragt, warum ich behaupte, ich hätte Furcht vor Dir. 240 33| Dich zu ziehen, indem Du behauptetest, mir fehle der Geschäftssinn, 241 15| aber ich konnte mich nicht beherrschen, das Wort nicht zurückhalten, 242 11| nur, aber dieses mich oft beherrschende Gefühl der Nichtigkeit ( 243 19| menschliche Sprache hätte ich doch beherrscht. Du hast mir aber schon 244 47| Verzweiflung mein Leben beherrschte und mir - wenn man will, 245 14| Nun behieltest Du ja mir gegenüber tatsächlich 246 2 | Folgen mich Dir gegenüber behindern und weil die Größe des Stoffs 247 8 | freundliches Wort, ein stilles Bei-der-Hand-Nehmen, ein guter Blick mir nicht 248 58| Diese beiderseitige Schuldlosigkeit kann ich 249 31| Winterkleidung offene Wunden an den Beinen.« »Als kleiner Junge mußte 250 45| geben sollen, sondern um ein beispielhaftes Leben; wäre Dein Judentum 251 75| unseres Verhältnisses Neues beiträgt, leugne ich nicht. So können 252 34| Es war auch kein guter Beitrag zur Kindererziehung, wie 253 40| gegen die meisten Menschen beizubringen suchtest (nenne mir einen 254 32| Du Dir erkämpfen mußtest, bekamen wir aus Deiner Hand, aber 255 24| geschah, öffentlich Dich beklagtest. Ich gestehe, daß ich als 256 74| von meinem Kind zu hören bekommen. Hat mir aber die Selbstüberwindung, 257 14| Gedanken waren von Anfang an belastet mit Deinem absprechenden 258 33| war so lebendig, abends beleuchtet, man sah, man hörte viel, 259 58| andern Rat als gleich eine Beliebige zu heiraten. Gibt es da 260 72| gewöhnliche Denken der Sache bemächtigt und mir andere Männer gezeigt, 261 12| daß Du meine Not nicht zu bemerken schienest, auch war ich 262 27| Lächerlichkeiten, die ich an Dir bemerkte, zu beobachten, zu sammeln, 263 31| Fülle lebte. Ich denke da an Bemerkungen, die in meinem Gehirn förmlich 264 27| ich an Dir bemerkte, zu beobachten, zu sammeln, zu übertreiben. 265 44| Ängstlichkeit überscharf beobachtenden Kind begreiflich zu machen, 266 27| ihnen großtätest). Oder ich beobachtete Deine Vorliebe für unanständige, 267 27| Solcher verschiedener Beobachtungen gab es natürlich eine Menge; 268 74| Du; um es Dir aber darin bequem, sorgenlos und ohne Selbstvorwürfe 269 74| ihnen noch ein besonders berechtigter Vorwurf gefehlt hat, nämlich 270 75| erzogen hast. Eine gewisse Berechtigung des Einwurfes, der ja auch 271 30| Losmachen der Hosenträger, ihr Bereitliegen auf der Stuhllehne, war 272 37| konnte sich aus dem vielen bereitliegenden Material ihr Urteil selbst 273 15| nicht zurückhalten, ich bereute es schon, während ich es 274 60| nutzlos zu der Verlobung nach Berlin geschleppt habe und dergleichen. 275 47| zwar unter Deiner für uns berühmt gewordenen Begrüßung meiner 276 54| packt, muß Dich noch kaum berühren und umgekehrt, was bei Dir 277 43| mit denen man in nähere Berührung kam, sondern auch deshalb, 278 49| hinsichtlich der Studien und des Berufes genug klare Vorahnungen. 279 74| Das ist ja der eigentliche Berufssoldat und das bist Du. Lebensuntüchtig 280 75| daß es uns beide ein wenig beruhigen und Leben und Sterben leichter 281 36| ich tatsächlich nur das besaß, was ich schon in den Händen 282 46| mit jüdischen Dingen mehr beschäftige. Da Du von vornherein gegen 283 16| durfte man sich nur mit Essen beschäftigen, Du aber putztest und schnittest 284 16| war, in der Du lebtest, beschäftigt mit der Regierung, mit dem 285 48| und Schuldbewußtsein. Mich beschäftigte nur die Sorge um mich, diese 286 55| untätigen, mit sich ewig beschäftigten Kindes, aber doch war meine 287 46| vornherein gegen jede meiner Beschäftigungen und besonders gegen die 288 33| ist das heute rührend und beschämend) aus meiner Dich doch sehr 289 27| allerdings auch wieder eine mich beschämende Äußerung Deiner Lebenskraft). 290 33| gewesen waren, quälten, beschämten mich, besonders Deine Behandlung 291 38| tüchtig, klug, fleißig, bescheiden, vertrauenswürdig, uneigennützig, 292 33| Personal, nicht einmal mehr bescheidenes Benehmen, vielmehr mußte 293 33| wie man einen Fremden so beschimpfen konnte, und darum aus Ängstlichkeit 294 21| denn die Leute, die Du beschimpftest, waren gewiß nicht schlechter 295 15| Achtung vor meinem Urteil mit Beschimpfung, Verleumdung, Entwürdigung 296 43| womöglich noch ärmlicher und beschränkte sich auf den ersten Sederabend, 297 40| merkwürdigerweise gar nicht besonders beschwerte (Du warst eben stark genug 298 33| hinunterwarfst - nur die Besinnungslosigkeit Deines Zorns entschuldigte 299 48| mich eindeutig bestimmten Besitz war, in Wahrheit ein enterbter 300 23| Ein besonderes Vertrauen hattest Du zur 301 46| dieser Hinsicht irgendwie besser bin als Du. Aber zu der 302 43| mit diesem Material etwas Besseres tun könnte, als es möglichst 303 71| kaum weiterführen, vieles bestätigt mir das. Trotzdem ist es 304 40| die eigenen Augen nirgends bestätigte, da ich überall nur unerreichbar 305 27| mein Vater, solche nichtige Bestätigungen Deines Wertes zu brauchen 306 46| bedeuten, daß Du darauf bestandest, nur gerade das Judentum, 307 46| nichts. Aber daß Du darauf bestehen solltest, war doch kaum 308 49| Gymnasium würde ich gewiß nicht bestehn, aber es gelang; aber nun 309 17| aber nicht für die Dauer bestimmen läßt, vor allem aber ist 310 23| wurde gewissermaßen schon bestraft, ehe man noch wußte, daß 311 3 | Franzensbad habe ich Dich nie besucht, auch sonst nie Familiensinn 312 21| Junge manchmal davon fast betäubt war und keinen Grund hatte, 313 55| Gefahr diese Dinge werde betreiben können. Vielleicht hatte 314 33| übrigens mich direkt gar nicht betroffen hatte, nicht ertragen könne; 315 29| das lichtscheue Wesen, der Betrüger, der Schuldbewußte, der 316 32| konnte ich Dir für alles nur bettlerhaft dankbar sein, durch die 317 56| Deine damalige Antwort zu beurteilen. einerseits hat sie doch 318 38| vorher und nachher sich bewährte, Dir keine sehr gute Beamtin 319 52| wird nicht nur die fünf bewältigen, sondern noch hunderte und 320 34| jemals wesentlich zu kränken, bewahrte, nahm sie doch mit den Jahren 321 48| ich wagte mich kaum zu bewegen oder gar zu turnen, ich 322 16| Schande. In dieser Weise bewegten sich nicht die Überlegungen, 323 7 | Geschäfts-, Eroberungswillen in Bewegung gesetzt wird, sondern durch 324 38| Menschenbehandlung sehr beweisenden Satz zusammengefaßt: »Die 325 36| jedenfalls nicht nach Verdienst bewertet hast, so geblendet bist 326 33| auszeichnen, vor allem aber Dich bewundern in Deinen großartigen kaufmännischen 327 38| Onkel liebte und als Chef bewunderte, die in anderen Posten vorher 328 43| tieferen Teilnahme, das kaum bewußt werdende Gefühl hervorrief, 329 33| nanntest die Angestellten »bezahlte Feinde«, das waren sie auch, 330 11| meiner Zukunft. Und es ist bezeichnend, daß Du selbst heute mich 331 31| wolltest Du doch gar nicht, das bezeichnetest Du als Undankbarkeit, Überspanntheit, 332 21| sie nicht auch auf mich zu beziehen, denn die Leute, die Du 333 38| ihr lastete. Das für mich Beziehungsreiche Deines Verhältnisses zu 334 15| Das bezog sich auf Gedanken so gut 335 11| kräftig essen oder sogar Bier dazu trinken konnte, oder 336 72| Jetzt kommt der Zwang zur Bilanz, das heißt der Heiratsversuch. 337 72| eingetragen, aber niemals bilanziert. Jetzt kommt der Zwang zur 338 40| vielmehr Beweise da, die das Bild unerträglich kraß machen 339 37| Material ihr Urteil selbst bilden. Ich kann mir sogar denken, 340 69| Gerade an diesem Beispiel bildete sich vielleicht auch mein 341 52| vorausgesetzt, daß Du meine bisherige Erklärung des Mißerfolgs 342 54| Das geht schon aus dem Bisherigen hervor. Soweit es aber dafür 343 73| So endet mein bisheriges Leben mit Dir, und solche 344 16| schnell, heiß und in großen Bissen gegessen hast, mußte sich 345 23| Vorstellungen vermittelt hatte, bitter zu sagen pflegtest (wie 346 32| Erfahrungen pflegtest Du in bitterem Scherz zu sagen, daß es 347 48| daß auch das auf dieses Blatt gehört - genug Anteil haben 348 12| ich allein in der Kabine bleiben und die Schande des öffentlichen 349 16| Dir die Nägel, spitztest Bleistifte, reinigtest mit dem Zahnstocher 350 27| höherstehenden Personen blenden ließest und davon immerfort 351 13| als Kind nicht einmal so blendend wie später für den heranwachsenden 352 8 | Bei-der-Hand-Nehmen, ein guter Blick mir nicht alles hätten abfordern 353 34| hinsichtlich der Kinder blindlings über, besonders in dem allerdings 354 12| kleines Gerippe, unsicher, bloßfüßig auf den Planken, in Angst 355 38| aber war sie doch auch eine Blutsverwandte, verehrte in Dir den Bruder 356 16| keine Speisereste auf den Boden fielen, unter Dir lag schließlich 357 23| behandelt, also nicht einmal des bösen Ansprechens gewürdigt wurde; 358 37| ist sie in Deinen Augen böser und verräterischer als ich. 359 23| der Aufwand von Zorn und Bösesein zur Sache selbst in keinem 360 44| auch in dieser Hinsicht böswillig verrate. Du hattest aus 361 36| schuldbewußtes, überdemütiges, boshaftes, faules, genäschiges, geiziges 362 55| alles wisse, keinen Rat mehr brauche und alles in Ordnung sei. 363 44| nicht viel derartige Hilfe brauchtest, sondern von einem sehr 364 3 | infolgedessen »in Saus und Braus« gelebt, habe vollständige 365 12| schmal, Du stark, groß, breit. Schon in der Kabine kam 366 23| Tisch muß sie sitzen, die breite Mad« und wenn Du dann böse 367 16| Hauptsache war, daß man das Brot gerade schnitt; daß Du das 368 38| Blutsverwandte, verehrte in Dir den Bruder ihres Vaters, und Du hattest 369 6 | mich, besonders da meine Brüder klein starben, die Schwestern 370 47| spieltest Du ja Karten, wenn ein Buch kam), aber im Grunde war 371 72| Ahnungen, aber ohne genaue Buchführung in den Tag hineinlebt. Er 372 47| gewordenen Begrüßung meiner Bücher: »Legs auf den Nachttisch!« ( 373 25| zitternd vom Weinen Dich am Bücherkasten festhieltest; oder wenn 374 3 | verkrochen, in mein Zimmer, zu Büchern, zu verrückten Freunden, 375 66| Die Heirat ist gewiß die Bürgschaft für die schärfste Selbstbefreiung 376 48| Gesamtarbeitsleistung sowohl im Büro (wo allerdings Faulheit 377 15| Schauspieler Löwy mußten das büßen. Ohne ihn zu kennen, verglichst 378 43| dort gab, etwa wenn die Bundeslade aufgemacht wurde, was mich 379 17| gewissermaßen männlicher Charakter, der sich durch eine Donnerstimme 380 10| und ihre Wirkung auf mich charakterisieren. Ich war damals nachher 381 75| ja auch noch an sich zur Charakterisierung unseres Verhältnisses Neues 382 38| als die bloße Macht eines Chefs. Und trotzdem ist sie, die 383 49| Hoffnung, wie vierzehntägiges Chemiestudium, halbjähriges Deutschstudium, 384 31| immer öffentliche), daß ich dank Deiner Arbeit ohne alle 385 67| weil ich dann ein freier, dankbarer, schuldloser, aufrechter 386 58| Prager Jüdinnen verstehn, und daraufhin hast Du Dich natürlich entschlossen, 387 | Daraus 388 3 | Sache immer sehr einfach dargestellt, wenigstens soweit Du vor 389 23| für Deinen Geschmack sie dasaß. Wie oft hat sich das und 390 50| daß sich hier aber eine dauernde, entscheidende und sogar 391 14| bis zur vollständigen und dauernden Ausführung des Gedankens 392 33| Geschäft und Du sich mir deckten, war mir auch das Geschäft 393 34| gegenüber. Was hat sie von uns Deinetwegen und von Dir unseretwegen 394 33| wie Du sagtest, selbst die Deinigen verbrauchte. Du suchtest 395 71| unwiderleglichen Gefühl dieser Gefahr! Demgegenüber kann ich zwar schwanken, 396 33| Benehmen, vielmehr mußte ich demütig sein, nicht nur zuerst grüßen, 397 32| rühmen und niemanden mit ihr demütigen können, wie Du es mit Deiner 398 31| oder vor anderen, für das Demütigende des letzteren hattest Du 399 24| überdeutliche Erziehungs- und Demütigungsmittel sein, als solche an sich 400 37| unserer Gespräche wie unseres Denkens seit jeher, aber wahrhaftig 401 62| zweite Mal Monate, alle meine Denkkraft an den Plan gewendet worden 402 52| Du und unterschätzst sie derartig, daß wir, wenn wir miteinander 403 44| besonders da Du ja nicht viel derartige Hilfe brauchtest, sondern 404 74| zweitens will ich niemals einen derartigen Vorwurf von meinem Kind 405 55| den ›großen Gefahren‹), deutete aber zum Schluß an, daß 406 30| vielen Malen, wo ich Deiner deutlich gezeigten Meinung nach Prügel 407 57| beider Schuldlosigkeit am deutlichsten. A gibt dem B einen offenen, 408 13| schimpfen, dann auf die Deutschen, dann auf die Juden, und 409 49| Chemiestudium, halbjähriges Deutschstudium, verstärkten nur jene Grundüberzeugung. 410 33| ärgernde Zusammensitzen mit den Dienstmädchen und dergleichen). Schließlich 411 | dies 412 47| paar kleinen Entscheidungen diktierte.~ 413 48| Krankheit. Aber da ich keines Dinges sicher war, von jedem Augenblick 414 33| ähnlich, ich erklärte dort dem Direktor, nicht ganz wahrheitsgemäß, 415 5 | entweder bloße, nicht weiter diskutierbare Rechthaberei oder aber - 416 31| mit dem Karren durch die Dörfer fahren.« »Wir mußten alle 417 17| Charakter, der sich durch eine Donnerstimme vielleicht verblüffen, aber 418 34| Krankheiten der Familie doppelt mitgelitten, aber die Krönung 419 44| der kleinen ghettoartigen Dorfgemeinde wirklich noch etwas Judentum 420 40| unmöglich wäre, daß ich draußen ebenso lebe. Übrigens hatte 421 45| Vorwurf gegen andere zu drehen. Das ist dann überall und 422 | drei 423 15| Verleumdung, Entwürdigung dreinfuhrst. Unschuldige, kindliche 424 74| daß ich schuldig bin und drittens daß Du aus lauter Großartigkeit 425 22| Dir nicht gefiel, und Du drohtest mir mit dem Mißerfolg, so 426 39| Deines Einflusses wohnen dürfen, wie ich es ja wirklich 427 26| zuteil geworden wäre, aber es dürfte wohl geschehen sein, denn 428 16| mußte sich das Kind beeilen, düstere Stille war bei Tisch, unterbrochen 429 31| vielleicht sogar nur durch Duldung aus diesem Abenteuer etwas 430 55| heutigen Länderbank, und fing dumm großtuerisch, überlegen, 431 70| mir ein solcher stummer, dumpfer, trockener, verfallener 432 40| da ist noch ein langer, dunkler Weg dorthin, wohin ich wirklich 433 36| vollständige Gelingen eines Durchbruches aus Deinem Kreis. Von ihr 434 51| und Nächten immer wieder durchdacht und durchgraben habe, daß 435 70| von seiner Einzigartigkeit durchdrungen, ja dieses Gefühl der Einzigartigkeit 436 43| wollte. Ich durchgähnte und durchduselte also dort die vielen Stunden ( 437 43| herumdrücken, wo ich wollte. Ich durchgähnte und durchduselte also dort 438 51| immer wieder durchdacht und durchgraben habe, daß selbst mich jetzt 439 42| das ja immer bereit war, durchlief mich.~ 440 37| besonders schwer hattest. Ich durchschaue ja den sehr komplizierten 441 37| von fern und nah gemeinsam durchzusprechen, diesen Prozeß, in dem Du 442 44| begriff, warum Du glauben durftest, daß ich Dich auch in dieser 443 10| Wasser, gewiß nicht aus Durst, sondern wahrscheinlich 444 66| erreicht hast, ich wäre Dir ebenbürtig, alle alte und ewig neue 445 67| Heiraten. Ich denke mir diese Ebenbürtigkeit, die dann zwischen uns entstehen 446 59| Augenblick, mir das auf ebensolche Weise zu sagen. Die Schande, 447 41| Ebensowenig Rettung vor Dir fand ich 448 55| war unwahr), kalt (das war echt) und stotternd, wie ich 449 17| sondern noch hinzufügst: »ein echter Hermann« oder »genau, wie 450 11| Hinsicht allerdings auch edles und fruchtbares Gefühl) 451 72| Das wichtigste Ehehindernis aber ist die schon unausrottbare 452 56| Deines Rates bliebst, ein Ehemann, ein reiner Mann, erhaben 453 62| Entzücken über eine Bluse. Beide Ehen wären vielmehr Vernunftehen 454 49| diese Gleichgültigkeit am ehesten erlaubt. Also war Jus das 455 53| noch sehr groß und sehr ehrenvoll (besonders da sich ›tun‹ 456 66| das Größte und gibt die ehrenvollste Selbständigkeit, aber es 457 22| dem Mißerfolg, so war die Ehrfurcht vor Deiner Meinung so groß, 458 47| willkommen. Meine Eitelkeit, mein Ehrgeiz litten zwar unter Deiner 459 40| erfuhrst, und mißtrauisch und eifersüchtig (leugne ich denn, daß Du 460 3 | Ottla habe ich in ihrem Eigensinn unterstützt und während 461 68| verschlossen, daß es gerade Dein eigenstes Gebiet ist. Manchmal stelle 462 30| Rotwerden Deines Gesichts, das eilige Losmachen der Hosenträger, 463 18| Teil ersetzt ist durch den Einblick in unser beider Hilflosigkeit.~ 464 48| alleinigen, nur durch mich eindeutig bestimmten Besitz war, in 465 17| steht ja auch unter anderen Einflüssen, Du bist ihm mehr etwas 466 59| so ohne Umwege ins Leben eingeführt werden konnte. Heute könnte 467 34| Rücksichtslos haben wir auf sie eingehämmert, Du von Deiner Seite, wir 468 48| Leben, alle Krankheiten eingerechnet. Wenn ich höchstbeschäftigt 469 16| dessen, was Du ihm sagtest, eingesehn, sich um nichts Weiteres 470 40| grenzenloses Schuldbewußtsein eingetauscht. (In Erinnerung an diese 471 72| tägliche Verluste. Alles wird eingetragen, aber niemals bilanziert. 472 37| muß zwischen Dir und ihr eingetreten sein, damit eine so ungeheure 473 54| die Voraussetzung solchen Eingreifens kann nur starkes gegenseitiges 474 49| das Gymnasium ist nur das einheitlichste Beispiel, überall um mich 475 | einige 476 47| und zur Seite schleppt. Einigermaßen in Sicherheit war ich, es 477 40| und später werde ich aber einiges verschweigen müssen, was - 478 39| mit den niedrigsten Leuten einlassen kann. Tatsächlich standest 479 33| und so weiter; noch wie Du einpacktest oder eine Kiste aufmachtest, 480 31| wie Du Dir später selbst einreden wolltest) im Geschäft weniger 481 56| sich schon damals in mich einsenkte, mir aber erst viel später 482 74| nicht schwerer, aber viel einträglicher machst. Zuerst lehnst auch 483 11| helfen, wenn sie nur dann eintritt, wo es nicht in erster Reihe 484 75| gewisse Berechtigung des Einwurfes, der ja auch noch an sich 485 65| nicht geheiratet? Es gab einzelne Hindernisse wie überall, 486 46| gezeigt hattest, sei das einzig Richtige, darüber hinaus 487 49| zusammenkommen würden, um diesen einzigartigen, himmelschreienden Fall 488 40| was - vor Dir und mir - einzugestehen, mir noch zu schwer ist. 489 40| offen oder im Geheimen etwas einzuwenden, auch das mußte ich ihm 490 46| denkbar. Dann aber konnte der »Ekel« (abgesehen davon, daß er 491 46| Schriften unlesbar, sie »ekelten Dich an«. Das konnte bedeuten, 492 25| wenig schlafen sah, den Ellbogen auf dem Pult, oder wenn 493 40| Wirklichkeit vielleicht nur ein Emblem des Herrschers) - dieses 494 33| war darin zu schmerzhaft empfindlich schon von Hause her), aber 495 37| ihrer Seite Löwyscher Trotz, Empfindlichkeit, Gerechtigkeitsgefühl, Unruhe, 496 15| immer Deine vollständige Empfindungslosigkeit dafür, was für Leid und 497 14| jenem hielten nicht bis zum Ende aus, wenn Du dagegen warst 498 73| So endet mein bisheriges Leben mit 499 33| beim Beamtenschreibtisch endgültig landete.~ 500 67| Gerade diese enge Beziehung lockt mich ja


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