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Franz Kafka
Brief an den Vater

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


abbit-enge | enger-hinei | hinge-rucks | ruhme-vergl | vergr-zwisc

     Absatz
1507 32| mit unserer Not uns nicht rühmen und niemanden mit ihr demütigen 1508 3 | ich für Dich keinen Finger rühre (nicht einmal eine Theaterkarte 1509 33| für mich ist das heute rührend und beschämend) aus meiner 1510 61| und sogar preßt und dabei ruft: »Ach geh doch, geh doch, 1511 31| ohne alle Entbehrungen in Ruhe, Wärme, Fülle lebte. Ich 1512 17| außerdem ist Felix ein ruhiger, schon jetzt gewissermaßen 1513 40| den Familiensinn, wie Du sagst, im Gegenteil, eher hatte 1514 11| Beispiel auf, wenn ich gut salutierte und marschierte, aber ich 1515 27| bemerkte, zu beobachten, zu sammeln, zu übertreiben. Wie Du 1516 30| zu leiden haben. Überdies sammelte sich aus diesen vielen Malen, 1517 51| Verfügung hatte, andererseits sammelten sich hier auch geradezu 1518 54| folgenlos bleibt, kann mein Sargdeckel sein.~ 1519 23| eigentlich zu mir, der dabei saß, zum Beispiel: »Das kann 1520 38| Menschenbehandlung sehr beweisenden Satz zusammengefaßt: »Die Gottselige 1521 16| Du das aber mit einem von Sauce triefenden Messer tatest, 1522 74| Lebenserhaltung das Blut saugt. Das ist ja der eigentliche 1523 3 | ich habe infolgedessen »in Saus und Braus« gelebt, habe 1524 23| ein Fest der Bosheit und Schadenfreude, wenn es von ihr fast bei 1525 17| genau, wie Dein Vater«. Nun schadet das aber vielleicht - mehr 1526 33| Mühe von sich ab und es schadete Dir schließlich viel mehr 1527 24| sehr stark, aber mit der schädlichen Nebenwirkung, daß das Kind 1528 45| unserem Verhältnis, das ja an Schärfen keinen Mangel hatte, noch 1529 66| gewiß die Bürgschaft für die schärfste Selbstbefreiung und Unabhängigkeit. 1530 31| durch Gewalt und Umsturz schaffen müssen, man hätte von zu 1531 54| Einzelnen und eine direkte Schaffung der allgemeinen Grundbedingungen 1532 56| dadurch, daß mir auch die Ehe schamlos vorkam und es mir daher 1533 33| aufmachtest, war ein sehenswertes Schauspiel und das Ganze alles in allem 1534 35| Übrigens magst Du das Kafka'sche, soweit es sich in Frauen 1535 53| nicht rein voneinander scheiden lassen). Und schließlich 1536 37| Du siehst uns zwar, in scheinbarem Widerspruch hiezu, oft beisammen, 1537 44| gegen mich wegen meiner scheinbaren Verstocktheit machen.~ 1538 37| durch das Bewußtsein Kafka'scher Kraft. Wohl habe auch ich 1539 7 | schen Stachel, der geheimer, scheuer, in anderer Richtung wirkt 1540 31| einmal beim Militär, ich schickte noch Geld nachhause.« »Aber 1541 12| meine Not nicht zu bemerken schienest, auch war ich stolz auf 1542 33| ehe sie es geworden waren, schienst Du mir ihr »zahlender Feind« 1543 43| wurde, was mich immer an die Schießbuden erinnerte, wo auch, wenn 1544 21| und Unangreifbarkeit, Du schimpftest, ohne Dir irgendwelche Bedenken 1545 21| besonders im Geschäft die Schimpfwörter rings um mich in solchen 1546 21| direkt und mit ausdrücklichen Schimpfwörtern beschimpft hättest, kann 1547 54| dieses vorbereitet? Möglichst schlecht. Das geht schon aus dem 1548 21| beschimpftest, waren gewiß nicht schlechter als ich, und Du warst gewiß 1549 33| in allem gewiß nicht die schlechteste Kinderschule. Aber da Du 1550 49| hinauf in diese Klasse zu schleichen, die mich, da nun die allgemeine 1551 29| sein Recht hielt, nur auf Schleichwegen kommen konnte. Natürlich 1552 74| geistig, von mir durchs Leben schleifen. Ein Beispiel: Als Du letzthin 1553 47| Vorderteil losreißt und zur Seite schleppt. Einigermaßen in Sicherheit 1554 71| zwar schwanken, aber der schließliche Ausgang ist gewiß, ich muß 1555 49| mehr mir gelingt, desto schlimmer es schließlich wird ausgehn 1556 22| ja wußte, daß dem nichts Schlimmeres nachfolgte (als kleines 1557 30| muß und erst wenn ihm die Schlinge vor dem Gesicht hängt, von 1558 16| Essig durfte man nicht schlürfen, Du ja. Die Hauptsache war, 1559 15| während ich es sagte. Du aber schlugst mit Deinen Worten ohneweiters 1560 55| Gefahren‹), deutete aber zum Schluß an, daß ich jetzt schon 1561 12| auszogen. Ich mager, schwach, schmal, Du stark, groß, breit. 1562 74| der Liebedienerei, des Schmarotzertums. Wenn ich nicht sehr irre, 1563 74| Wenn ich nicht sehr irre, schmarotzest Du an mir auch noch mit 1564 49| war. Aber in gewissem Sinn schmeckte mir das gerade, wie in gewissem 1565 33| aus meiner Dich doch sehr schmerzenden Abneigung gegen das Geschäft, 1566 33| könne; ich war darin zu schmerzhaft empfindlich schon von Hause 1567 45| Mangel hatte, noch eine genug schmerzliche hinzu. Dagegen sollst Du 1568 15| dann wußte ich es immer, es schmerzte mich, aber ich konnte mich 1569 56| kein Restchen irdischen Schmutzes an Dir. Und eben Du stießest 1570 56| meiner damaligen Meinung nach Schmutzigste, was es gab. Daß Du dafür 1571 16| daß man das Brot gerade schnitt; daß Du das aber mit einem 1572 16| beschäftigen, Du aber putztest und schnittest Dir die Nägel, spitztest 1573 48| woran ja die Wohnung im Schönbornpalais - die ich aber nur deshalb 1574 26| hast auch eine besonders schöne, sehr selten zu sehende 1575 57| entsprechenden, nicht sehr schönen, aber doch auch heute in 1576 14| Tisch: »Hab auch schon etwas Schöneres gesehn« oder »Mir gesagt 1577 50| mich; dieser bisher größte Schrecken meines Lebens ist fast vollständig 1578 25| jetzt wieder, während man es schreibt.~ 1579 22| Schrecklich war es auch, wenn Du schreiend um den Tisch herumliefst, 1580 40| an diese Grenzenlosigkeit schrieb ich von jemandem einmal 1581 46| Judentum abscheulich, jüdische Schriften unlesbar, sie »ekelten Dich 1582 2 | wenn ich hier versuche, Dir schriftlich zu antworten, so wird es 1583 33| ausgezeichneten Nerven waren, schüttelten sie das Schimpfen ohne Mühe 1584 29| vor Dir bloß im Geheimen schützte, mir im Geheimen etwas gab, 1585 56| war nebensächlich, dadurch schütztest Du ja nur Dich, Dein Haus. 1586 29| Wesen, der Betrüger, der Schuldbewußte, der wegen seiner Nichtigkeit 1587 36| furchtsames, verdrossenes, schuldbewußtes, überdemütiges, boshaftes, 1588 29| wieder Vergrößerung des Schuldbewußtseins.~ 1589 74| unschuldig bist, zweitens daß ich schuldig bin und drittens daß Du 1590 67| dann ein freier, dankbarer, schuldloser, aufrechter Sohn sein, Du 1591 38| trotzdem ist sie, die in ihrem schwachen Körper so tüchtig, klug, 1592 7 | Vorzügen gehörigen Fehlern und Schwächen, in welche Dich Dein Temperament 1593 6 | wahrscheinlich doch ein schwächlicher, ängstlicher, zögernder, 1594 48| Rückschlüssen aus meiner Schwächlichkeit für besonders fleißig. Als 1595 65| ist kein Leben mehr, ich schwanke verzweifelt herum. Es sind 1596 71| Demgegenüber kann ich zwar schwanken, aber der schließliche Ausgang 1597 43| wo auch, wenn man in ein Schwarzes traf, eine Kastentür sich 1598 37| der zwischen uns und Dir schwebt, in allen Einzelheiten, 1599 19| unangenehmen Gegenkräfte in mir zum Schweigen bringen, diese Einwirkung 1600 25| Ausnahmen, meistens wenn Du schweigend littest und Liebe und Güte 1601 17| sagen: »Du bist ein großes Schwein«, sondern noch hinzufügst: » 1602 38| Gottselige hat mir viel Schweinerei hinterlassen.«~ 1603 25| Ottlas Zimmer kamst, auf der Schwelle bliebst, nur den Hals strecktest, 1604 65| auch entsprechend meiner Schwerblütigkeit und Pedanterie unzählige 1605 74| Anstrengung es Dir zumindest nicht schwerer, aber viel einträglicher 1606 36| erwartet. Sie war doch ein so schwerfälliges, müdes, furchtsames, verdrossenes, 1607 19| noch zu viel, schließlich schwieg ich, zuerst vielleicht aus 1608 7 | da Dir die Enkel und der Schwiegersohn wieder etwas von jener Wärme 1609 6 | auch schon zögernder) als Schwiegervater zu haben. Nur eben als Vater 1610 12| dem Wasser, unfähig Deine Schwimmbewegungen nachzumachen, die Du mir 1611 33| und durch das Jusstudium schwimmen ließen, bis ich beim Beamtenschreibtisch 1612 49| schon zum Teil nur durch Schwindel kam, und dann stockte es, 1613 58| denn wo war da etwas an mir Sechsunddreißigjährigem, dem noch geschadet werden 1614 56| damals war, viel älter als sechzehn Jahre gewiß nicht. Für einen 1615 43| beschränkte sich auf den ersten Sederabend, der immer mehr zu einer 1616 43| überstandest oder wenn Du bei der Seelengedächtnisfeier im Tempel bliebst und ich 1617 7 | Das ist merkwürdig, ich sehe hier auch nicht ganz klar. 1618 26| besonders schöne, sehr selten zu sehende Art eines stillen, zufriedenen, 1619 33| Kiste aufmachtest, war ein sehenswertes Schauspiel und das Ganze 1620 25| strecktest, um mich im Bett zu sehn, und aus Rücksicht nur mit 1621 | seid 1622 | seines 1623 4 | daß auch ich glaube, Du seist gänzlich schuldlos an unserer 1624 48| verständlich. Ich hatte, seitdem ich denken kann, solche 1625 49| überstanden hatte, also in der Sekunda, wenn ich diese überstanden 1626 34| dem Kampf des Kindes eine selbständige geistige Macht für die Dauer 1627 74| Kampf, wo sich die Kräfte selbständiger Gegner messen, jeder bleibt 1628 71| damit zusammenhängt, kleine Selbständigkeitsversuche, Fluchtversuche mit allerkleinstem 1629 66| Bürgschaft für die schärfste Selbstbefreiung und Unabhängigkeit. Ich 1630 20| und - merkwürdigerweise - Selbstbeklagung.~ 1631 49| erreichen zu können? Meine Selbstbewertung war von Dir viel abhängiger 1632 27| untaugliches Mittel zur Selbsterhaltung, es waren Scherze, wie man 1633 11| bist, wenn es sich um Dein Selbstgefühl handelt, das ich verletze ( 1634 39| ja zum Beispiel auch ein Selbstherrscher, wenn er einmal außerhalb 1635 65| Angst, der Schwäche, der Selbstmißachtung.~ 1636 75| Mißtrauen gegen andere, wie mein Selbstmißtrauen, zu dem Du mich erzogen 1637 74| bekommen. Hat mir aber die Selbstüberwindung, mit der ich Dir die Heirat 1638 16| trotzdem Du es als etwas Selbstverständliches von mir verlangtest; das 1639 74| bequem, sorgenlos und ohne Selbstvorwürfe einrichten zu können, beweist 1640 74| was Du getrieben hast, nur Selbstwehr war. Jetzt hättest Du also 1641 44| ja auch für Dich keinen Selbstwert mehr hatten, nur durch Überredung 1642 48| Lächerliche gehende, tierisch selbstzufriedene Gleichgültigkeit eines für 1643 7 | Stimmkraft, Redebegabung, Selbstzufriedenheit, Weltüberlegenheit, Ausdauer, 1644 72| Gewinne, die er infolge ihrer Seltenheit in seiner Vorstellung immerfort 1645 23| Du dann böse auf Deinem Sessel, ohne die leiseste Spur 1646 37| schreiben - ich weiß, ich setze damit die ganze erhoffte 1647 37| ein Gespenst an die Stelle setzt, wo Du sie vermutest. Ich 1648 43| die Gebete als Formalität, setztest mich manchmal dadurch in 1649 14| Antwort war ein ironisches Seufzen, ein Kopfschütteln, ein 1650 23| geht es dem Vater?« und sicherte sich so vor Überraschungen.) 1651 | sieben 1652 74| sich, verliert für sich, siegt für sich. Und den Kampf 1653 10| Selbstverständliche des sinnlosen Ums-Wasser-Bittens und das 1654 23| ungefährlicher, die neben Dir sitzende Mutter nach Dir auszufragen, 1655 16| geteilt, in einen, wo ich, der Sklave, lebte, unter Gesetzen, 1656 43| ausgestreckte Hand, die auf »die Söhne des Millionärs Fuchs« hinwies, 1657 48| maßgebenden allgemeinen Söhnebehandlung des jüdischen Mittelstandes 1658 33| besonders in der Kinderzeit, solange es ein Gassengeschäft war, 1659 74| noch mit diesem Brief als solchem.«~ 1660 10| konnte und daß ich also ein solches Nichts für ihn war.~ 1661 11| aber ich war kein künftiger Soldat, oder Du muntertest mich 1662 25| abgehetzt zu uns in die Sommerfrische kamst; oder wenn Du bei 1663 25| ich Dich früher in heißen Sommern mittags nach dem Essen im 1664 25| auf dem Pult, oder wenn Du sonntags abgehetzt zu uns in die 1665 33| nicht nur schimpfen, auch sonstige Tyrannei. Wie Du zum Beispiel 1666 74| es Dir aber darin bequem, sorgenlos und ohne Selbstvorwürfe 1667 52| Leben war viel reicher und sorgenvoller und gedrängter als meines, 1668 48| inmitten eines äußerlich sorglosen, ruhigen Lebens, besonders 1669 | sowohl 1670 33| verkauftest, Leute behandeltest, Späße machtest, unermüdlich warst, 1671 32| den müssen wir uns erst spät, mit Kinderkraft im Mannesalter 1672 22| vielleicht erst für eine spätere Zeit, unaufhaltsam war. 1673 9 | durch Rückschluß aus den späteren Jahren und aus Deiner Behandlung 1674 55| abends mit Dir und der Mutter spazieren, es war auf dem Josephsplatz 1675 16| mußte achtgeben, daß keine Speisereste auf den Boden fielen, unter 1676 71| verzichten. Der Vergleich von dem Sperling in der Hand und der Taube 1677 37| Wirkung des Briefes aufs Spiel. Unter gewöhnlichen Umständen, 1678 47| den Nachttisch!« (meistens spieltest Du ja Karten, wenn ein Buch 1679 16| schnittest Dir die Nägel, spitztest Bleistifte, reinigtest mit 1680 55| ich eben meistens mit Dir sprach, von den interessanten Sachen 1681 19| gewöhnlich fließende menschliche Sprache hätte ich doch beherrscht. 1682 48| Heiraten-Wollens (darüber spreche ich noch) das Blut aus der 1683 19| stockende, stotternde Art des Sprechens, auch das war Dir noch zu 1684 16| Ermahnungen: »zuerst iß, dann sprich« oder »schneller, schneller, 1685 15| Bemerkung notierte: »So spricht mein Vater über meinen Freund ( 1686 15| hattest Du automatisch das Sprichwort von den Hunden und Flöhen 1687 23| Sessel, ohne die leiseste Spur von Freundlichkeit oder 1688 7 | sondern durch einen Löwy'schen Stachel, der geheimer, scheuer, 1689 59| Respekt für den frühreifen Stadtjungen sehen können, der Deiner 1690 45| noch frommen Land in die Städte auswanderte; das ergab sich 1691 33| aufheben mußte. Oder Deine ständige Redensart hinsichtlich eines 1692 57| für B moralisch nicht sehr stärkend, aber warum sollte er sich 1693 49| äußeren Erfolg. Der war die Stärkung eines Augenblicks, sonst 1694 44| von einem sehr kräftigen Stamm warst und für Deine Person 1695 48| haben kann. Also das alles stammte nicht von übergroßer Arbeit, 1696 48| den Werturteilen dieses Standes. Schließlich wirkte hiebei 1697 54| allgemeinen geschlechtlichen Standes-, Volks- und Zeitsitten. 1698 39| einlassen kann. Tatsächlich standest Du zum Beispiel auf den 1699 23| wir. Du hattest von Deinem Standpunkt ganz recht, wenn Du mit 1700 19| mehr hinreichte. Du aber standst davor, und alles schien 1701 6 | besonders da meine Brüder klein starben, die Schwestern erst lange 1702 10| unterhalten. Nachdem einige starke Drohungen nicht geholfen 1703 54| solchen Eingreifens kann nur starkes gegenseitiges Vertrauen 1704 48| turnen, ich blieb schwach; staunte alles, worüber ich noch 1705 59| Anlauf nahm, ist in ihm steckengeblieben und scheint Dir heute um 1706 66| Unglücksverhältnis, in welchem ich zu Dir stehe, selbständig werden will, 1707 35| Am nächsten der Mutter stehend, fügte sie sich Dir auch 1708 10| Tür ein Weilchen im Hemd stehn. Ich will nicht sagen, daß 1709 40| habe ich aber später bei steigender Weltübersicht fast verloren.~ 1710 59| die Verachtung nur noch steigern, denn der Junge, der damals 1711 48| Rückgratsverkrümmung und so weiter, das steigerte sich in unzählbaren Abstufungen, 1712 29| Haß auf eigene Füße hätte stellen können, so glich das die 1713 52| Zunächst stellst du das Mißlingen der Heiraten 1714 75| beruhigen und Leben und Sterben leichter machen kann.~Franz~ 1715 3 | hätte ich etwa mit einer Steuerdrehung das Ganze anders einrichten 1716 74| Ungeziefers, welches nicht nur sticht, sondern gleich auch zu 1717 56| Schmutzes an Dir. Und eben Du stießest mich, so als wäre ich dazu 1718 26| selten zu sehende Art eines stillen, zufriedenen, gutheißenden 1719 8 | ein freundliches Wort, ein stilles Bei-der-Hand-Nehmen, ein 1720 72| natürlich ungeheuerlich stimmen vor dem Größten, also vor 1721 7 | Stärke, Gesundheit, Appetit, Stimmkraft, Redebegabung, Selbstzufriedenheit, 1722 48| immerfort geschrieben. Das stimmt nun nicht im entferntesten. 1723 72| was bei jeder Kleinigkeit stimmte und Dir recht gab, mußte 1724 12| Erfahrungen auf allen Gebieten stimmten in solchen Augenblicken 1725 19| ausgezeichneter Redner - eine stockende, stotternde Art des Sprechens, 1726 49| Schwindel kam, und dann stockte es, jetzt war ich frei. 1727 8 | trotzdem war ich gewiß auch störrisch, wie Kinder sind; gewiß 1728 69| und immer mehr den Frieden störten, blieb die Ehe als solche 1729 2 | behindern und weil die Größe des Stoffs über mein Gedächtnis und 1730 6 | kamen, ich also den ersten Stoß ganz allein aushalten mußte, 1731 55| kalt (das war echt) und stotternd, wie ich eben meistens mit 1732 19| Redner - eine stockende, stotternde Art des Sprechens, auch 1733 74| die Verantwortung. Du aber streckst Dich ruhig aus und läßt 1734 25| Schwelle bliebst, nur den Hals strecktest, um mich im Bett zu sehn, 1735 7 | leichtlebiger, weniger streng als Du. (Darin habe ich 1736 18| Herznervosität ein Mittel zur strengeren Ausübung der Herrschaft, 1737 39| gewissermaßen im innersten, strengsten, zuschnürenden Ring Deines 1738 48| anderswohin mich zu flüchten strengte mich zwar äußerst an, aber 1739 31| Wir mußten alle in einer Stube schlafen.« »Wir waren glücklich, 1740 49| hatte ich hinsichtlich der Studien und des Berufes genug klare 1741 49| jene Grundüberzeugung. Ich studierte also Jus. Das bedeutete, 1742 47| war ich tatsächlich ein Stück selbständig von Dir weggekommen, 1743 52| unmöglich zu ersteigende Stufe, zu der er nicht hinauf- 1744 52| geführt haben, aber keine der Stufen, die er erstiegen hat, wird 1745 30| ihr Bereitliegen auf der Stuhllehne, war für mich fast ärger. 1746 70| sagen, daß mir ein solcher stummer, dumpfer, trockener, verfallener 1747 23| besonders zusammen, auch stumpfte man unter der fortwährenden 1748 43| durchduselte also dort die vielen Stunden (so gelangweilt habe ich 1749 33| Werk, doch noch ein wenig Süßigkeit für Dich zu ziehen, indem 1750 72| Und es ist bei den großen Summen, mit denen hier zu rechnen 1751 61| Ein Gedanke, der Dir ja sympathisch ist, nur daß es dann in 1752 34| Gegendemonstration gegen Dein System gewesen sein mag. Natürlich 1753 72| übertreibt, und sonst nur tägliche Verluste. Alles wird eingetragen, 1754 40| retten. Daß Du Dich darüber täuschtest, lag vielleicht daran, daß 1755 47| Natürlich war es eine Täuschung, ich war nicht oder allergünstigsten 1756 58| einem der paar aufgeregten Tage nach Mitteilung meiner letzten 1757 9 | gebunden warst, kaum einmal des Tages Dich mir zeigen konntest 1758 33| großartigen kaufmännischen Talenten, wie Du verkauftest, Leute 1759 43| glaube ich, nur noch in der Tanzstunde) und suchte mich möglichst 1760 74| Dir genommen und in meine Taschen gesteckt habe. Was kümmert 1761 27| Lieber hielt ich mich ans Tatsächliche und Fortwährende. Um mich 1762 23| müssen, wie wenig hast Du im Tatsächlichen dadurch erreicht. Ich glaube, 1763 71| Sperling in der Hand und der Taube auf dem Dach paßt hier nur 1764 11| gehen sollte. Aber dazu taugte ich nicht. Du muntertest 1765 52| sondern noch hunderte und tausende weitere, er wird ein großes 1766 49| das mir überdies schon von tausenden Mäulern vorgekaut war. Aber 1767 16| die Welt für mich in drei Teile geteilt, in einen, wo ich, 1768 43| und mangels jeder tieferen Teilnahme, das kaum bewußt werdende 1769 39| höflicher, rücksichtsvoller, teilnehmender (ich meine auch äußerlich) 1770 67| Beziehung lockt mich ja teilweise auch zum Heiraten. Ich denke 1771 49| überstanden hatte, also in der Tertia und so weiter zusammenkommen 1772 37| freut sich. Also eine Art Teufel. Was für eine ungeheure 1773 3 | rühre (nicht einmal eine Theaterkarte bringe ich Dir), tue ich 1774 59| Tiefer gedemütigt hast Du mich 1775 38| und, hoffentlich, ohne das tiefere Leid des Kindes) Vergeßlichkeit, 1776 40| ihnen gegenüber noch in tieferes Schuldbewußtsein, denn ich 1777 33| nicht so gefährlich und tiefgreifend wie bei mir, ist zum Beispiel 1778 27| verbreitet, Scherze, die mit dem tiefsten Respekt nicht nur sich verbinden 1779 48| ins Lächerliche gehende, tierisch selbstzufriedene Gleichgültigkeit 1780 34| führten, und auf der Mutter tobten wir uns aus. Es war auch 1781 46| entscheidend, in meinem Fall also tödlich.~ 1782 30| wirklich gehenkt, dann ist er tot und es ist alles vorüber. 1783 73| Dir, und solche Aussichten trägt es in sich für die Zukunft.~ 1784 43| wenn man in ein Schwarzes traf, eine Kastentür sich aufmachte, 1785 14| maßgebende Person ging, im Kern trafen. Der Mut, die Entschlossenheit, 1786 47| Richtiger trafst Du mit Deiner Abneigung 1787 10| Bett auf die Pawlatsche tragen konnte und daß ich also 1788 33| ich hier zu Mitmenschen trat, wirkte über das Geschäft 1789 12| mich das Maß aller Dinge. Traten wir dann aber aus der Kabine 1790 37| war Flucht, Verbitterung, Trauer, innerer Kampf. Ihr zwei 1791 37| heute allerdings nur ein Traum. Ottla hat keine Verbindung 1792 37| meine Sache - aber sehr traurig zu sein. Du siehst uns zwar, 1793 49| eigentlich zu gebrauchen? Traute ich mir es denn noch zu, 1794 29| unbewußt die Rolle eines Treibers in der Jagd. Wenn schon 1795 52| und ein zweiter nur eine Treppenstufe, die aber, wenigstens für 1796 52| wenn einer fünf niedrige Treppenstufen hinaufzusteigen hat und 1797 12| und mich aus der Kabine triebst. Dankbar war ich Dir dafür, 1798 16| aber mit einem von Sauce triefenden Messer tatest, war gleichgültig. 1799 66| Hier beim Heiratsversuch trifft in meinen Beziehungen zu 1800 11| essen oder sogar Bier dazu trinken konnte, oder wenn ich unverstandene 1801 70| solcher stummer, dumpfer, trockener, verfallener Sohn unerträglich 1802 38| sehr glücklich war und eine trostlose Häuslichkeit auf ihr lastete. 1803 37| Ein ebenso großartiger wie trostloser Anblick. Zu allererst seid 1804 68| nicht viele und nicht sehr trostreiche Gegenden und besonders die 1805 10| nahmst Du mich aus dem Bett, trugst mich auf die Pawlatsche 1806 13| konntest zum Beispiel auf die Tschechen schimpfen, dann auf die 1807 38| ihrem schwachen Körper so tüchtig, klug, fleißig, bescheiden, 1808 48| kaum zu bewegen oder gar zu turnen, ich blieb schwach; staunte 1809 | tut 1810 13| das Rätselhafte, das alle Tyrannen haben, deren Recht auf ihrer 1811 39| keinen Grund hat, noch immer tyrannisch zu sein, und sich gutmütig 1812 48| hättest Du darüber einen Überblick, würde es Dich entsetzen. 1813 58| auch deshalb besonders gut überblicken, weil sich ein ähnlicher 1814 74| Furcht, die ich vor Dir habe, überblickst, antworten: »Du behauptest, 1815 36| verdrossenes, schuldbewußtes, überdemütiges, boshaftes, faules, genäschiges, 1816 24| mußten sie mir wieder nur überdeutliche Erziehungs- und Demütigungsmittel 1817 14| das nicht mit dem Deinen übereinstimmte und besonders in diesem. 1818 42| Kind machte ich mir, in Übereinstimmung mit Dir, Vorwürfe deshalb, 1819 55| Fleisch und allen guten Dingen überfütterten, körperlich untätigen, mit 1820 45| großen Teil dieser jüdischen Übergangsgeneration, welche vom verhältnismäßig 1821 74| willst Du gleichzeitigübergescheit‹ und ›überzärtlich‹ sein 1822 48| alles stammte nicht von übergroßer Arbeit, wie Du Dir es immer 1823 40| die Scham werde ihn noch überleben.«) Ich konnte mich nicht 1824 23| entsprach auch am besten Deiner Überlegenheit über mich. Eine Ermahnung 1825 16| bewegten sich nicht die Überlegungen, aber das Gefühl des Kindes.~ 1826 43| Glaubensmaterial, das mir überliefert wurde, dazu kam höchstens 1827 51| verbessern, scheint nicht übermäßig schwer.~ 1828 48| frei, bis dann unter der übermenschlichen Anstrengung des Heiraten-Wollens ( 1829 23| und sicherte sich so vor Überraschungen.) Es gab natürlich auch 1830 44| Selbstwert mehr hatten, nur durch Überredung oder Drohung tun; das konnte 1831 44| vor lauter Ängstlichkeit überscharf beobachtenden Kind begreiflich 1832 13| jede andere war verrückt, überspannt, meschugge, nicht normal. 1833 3 | verrückten Freunden, zu überspannten Ideen; offen gesprochen 1834 31| bezeichnetest Du als Undankbarkeit, Überspanntheit, Ungehorsam, Verrat, Verrücktheit. 1835 43| gesellschaftliche Ereignis gut überstandest oder wenn Du bei der Seelengedächtnisfeier 1836 31| sein können, sie hätten zum Überstehen der gleichen Plagen und 1837 27| beobachten, zu sammeln, zu übertreiben. Wie Du zum Beispiel leicht 1838 40| Urteil; ich sagte mir: »Du übertreibst doch, fühlst, wie das die 1839 72| immerfort hätschelt und übertreibt, und sonst nur tägliche 1840 33| leben mußten. Natürlich übertrieb ich da, und zwar deshalb, 1841 25| Kraft alles Entgegenstehende überwand und unmittelbar ergriff. 1842 31| daß Du Dich dazu hättest überwinden können), durch Aufmunterung, 1843 74| gleichzeitig ›übergescheit‹ und ›überzärtlichsein und auch mich von 1844 18| nur weiter reizen, niemals überzeugen. Dann hört man von Dir nur 1845 72| gegenüber jeder Kleinigkeit überzeugtest Du mich durch Dein Beispiel 1846 4 | Diese Deine übliche Darstellung halte ich nur 1847 57| heute in der Stadt durchaus üblichen, Gesundheitsschädigungen 1848 13| schließlich blieb niemand mehr übrig außer Dir. Du bekamst für 1849 7 | wirst, daß nichts von mir übrigbleibt. Das ist nun nicht geschehen, 1850 37| ich war bald erledigt; was übrigblieb war Flucht, Verbitterung, 1851 66| aber flieht, kann er nicht umbauen, und wenn er umbaut, kann 1852 66| nicht umbauen, und wenn er umbaut, kann er nicht fliehen. 1853 38| war noch ihr gegenüber die umbiegende Macht Deines Wesens, daß 1854 10| Selbstverständliche des sinnlosen Ums-Wasser-Bittens und das außerordentlich 1855 45| aber bloß durch die äußeren Umstände, also nicht etwa sagen, 1856 31| man erst durch Gewalt und Umsturz schaffen müssen, man hätte 1857 59| Meinung nach schon so ohne Umwege ins Leben eingeführt werden 1858 66| ein Lustschloß für sich umzubauen. Wenn er aber flieht, kann 1859 31| auch Du von Deinem Vater unabhängig gewesen bist. Waren das 1860 65| vom einzelnen Fall leider unabhängige Hindernis war aber, daß 1861 14| diese von Dir scheinbar unabhängigen Gedanken waren von Anfang 1862 66| schärfste Selbstbefreiung und Unabhängigkeit. Ich hätte eine Familie, 1863 37| auch wärest ja Du durch das unabsehbare Glück, wenigstens in einem 1864 19| und wolltest damit die Dir unangenehmen Gegenkräfte in mir zum Schweigen 1865 21| rätselhafte Unschuld und Unangreifbarkeit, Du schimpftest, ohne Dir 1866 27| beobachtete Deine Vorliebe für unanständige, möglichst laut herausgebrachte 1867 27| nur eine platte, kleine Unanständigkeit war (gleichzeitig war es 1868 22| erst für eine spätere Zeit, unaufhaltsam war. Ich verlor das Vertrauen 1869 14| Anhäufung des Materials sich unaufhörlich verstärkte, so daß er sich 1870 4 | doch ein Mildern Deiner unaufhörlichen Vorwürfe.~ 1871 23| Man wurde ein mürrisches, unaufmerksames, ungehorsames Kind, immer 1872 70| Wesen, eine Wiederholung ist unausdenkbar. Immerhin muß ich sagen, 1873 72| Ehehindernis aber ist die schon unausrottbare Überzeugung, daß zur Familienerhaltung 1874 32| daß unsere Lage deshalb unbedingt ungünstiger ist als es Deine 1875 44| Glaube darin, daß Du an die unbedingte Richtigkeit der Meinungen 1876 67| aufrechter Sohn sein, Du ein unbedrückter, untyrannischer, mitfühlender, 1877 33| befriedigen konnte, ähnlich ewig unbefriedigt mußtest Du auch von mir 1878 14| auch das nichts besonders Unbegreifliches: Ich stand ja in allem meinem 1879 47| mein Schreiben und was, Dir unbekannt, damit zusammenhing. Hier 1880 36| bekam, sie wurde fröhlich, unbekümmert, mutig, freigebig, uneigennützig, 1881 9 | wilder, ursprünglicher, noch unbekümmerter warst als heute und daß 1882 55| machte Euch Vorwürfe, daß ich unbelehrt gelassen worden bin, daß 1883 69| die Ehe als solche davon unberührt. Gerade an diesem Beispiel 1884 13| infolgedessen hattest Du unbeschränktes Vertrauen zu Deiner Meinung. 1885 22| zu eigenem Tun. Ich war unbeständig, zweifelhaft. Je älter ich 1886 71| weiterleben in dem vielleicht unbeweisbaren, aber jedenfalls unwiderleglichen 1887 34| manchmal nur eine stille, unbewußte Gegendemonstration gegen 1888 56| geben können, war mir völlig undenkbar. So war also fast kein Restchen 1889 40| Gesamtbild hie und da etwas undeutlich werden sollte, nicht glaubst, 1890 16| in eine zweite Welt, die unendlich von meiner entfernt war, 1891 33| behandeltest, Späße machtest, unermüdlich warst, in Zweifelsfällen 1892 33| für meine Fähigkeiten ganz unerschwinglich, da es, wie Du sagtest, 1893 50| Lebens ist fast vollständig unerwartet über mich gekommen. Das 1894 72| versucht habe, von meiner Unfähigkeit, und was bei jeder Kleinigkeit 1895 49| untersuchen, wie es mir, dem Unfähigsten und jedenfalls Unwissendsten 1896 23| war. Es war dem Kind viel ungefährlicher, die neben Dir sitzende 1897 16| daß Du, der für mich so ungeheuer maßgebende Mensch, Dich 1898 72| recht gab, mußte natürlich ungeheuerlich stimmen vor dem Größten, 1899 31| Undankbarkeit, Überspanntheit, Ungehorsam, Verrat, Verrücktheit. Während 1900 23| mürrisches, unaufmerksames, ungehorsames Kind, immer auf eine Flucht, 1901 22| Drohungen wegen der Folgen des Ungehorsams. Wenn ich etwas zu tun anfing, 1902 16| aber fandest das Essen oft ungenießbar; nanntest es »das Fressen« - 1903 31| Jahrelang hatte ich wegen ungenügender Winterkleidung offene Wunden 1904 34| unseretwegen gelitten, ganz ungerechnet jene Fälle, wo Du recht 1905 33| die große Lehre, daß Du ungerecht sein könntest; an mir selbst 1906 45| zweifellosen Schuldlosigkeit einen ungerechten Vorwurf gegen andere zu 1907 67| müßte eben alles Geschehene ungeschehen gemacht, das heißt wir selbst 1908 15| schon vergessen habe, mit Ungeziefer, und wie so oft für Leute, 1909 74| sich. Und den Kampf des Ungeziefers, welches nicht nur sticht, 1910 7 | alle fröhlicher, frischer, ungezwungener, leichtlebiger, weniger 1911 36| uneigennützig, hoffnungsvoll. Fast unglaublich ist es, wie Du eigentlich 1912 36| verläßlichsten Anzeichen tiefen Unglücklichseins; ich war so unsicher aller 1913 66| Wenn ich in dem besonderen Unglücksverhältnis, in welchem ich zu Dir stehe, 1914 32| unsere Lage deshalb unbedingt ungünstiger ist als es Deine war, sie 1915 48| jeher aus Vaterstolz, aus Unkenntnis meines eigentlichen Daseins, 1916 33| aber machte es das Geschäft unleidlich, es erinnerte mich allzusehr 1917 46| abscheulich, jüdische Schriften unlesbar, sie »ekelten Dich an«. 1918 48| denn es handelte sich um Unmögliches, das für meine Kräfte bis 1919 19| Die Unmöglichkeit des ruhigen Verkehrs hatte 1920 42| nicht mir, sondern Dir ein Unrecht damit zu tun und Schuldbewußtsein, 1921 17| etwas Deiner Meinung nach Unreines macht, Dich nicht damit 1922 37| Empfindlichkeit, Gerechtigkeitsgefühl, Unruhe, und alles das gestützt 1923 6 | ängstlicher, zögernder, unruhiger Mensch geworden, weder Robert 1924 58| für sich allerdings viel unschädlicher, denn wo war da etwas an 1925 15| Entwürdigung dreinfuhrst. Unschuldige, kindliche Menschen wie 1926 39| käme ich hier schon ins Unsichere und müßte konstruieren, 1927 53| kommen, hinnehmen, in dieser unsicheren Welt erhalten und gar noch 1928 49| Versuche der Eitelkeit, der unsinnigen Hoffnung, wie vierzehntägiges 1929 55| überfütterten, körperlich untätigen, mit sich ewig beschäftigten 1930 27| für mich als ein übrigens untaugliches Mittel zur Selbsterhaltung, 1931 33| unbedeutende Person, ihnen unten die Füße geleckt, es wäre 1932 16| düstere Stille war bei Tisch, unterbrochen von Ermahnungen: »zuerst 1933 10| ärgern, teils um mich zu unterhalten. Nachdem einige starke Drohungen 1934 14| sondern von jedem kleinen Unternehmen der Kinderzeit. Man mußte 1935 33| warst, ganz abgesehen vom Unternehmerinteresse und abgesehen von Deiner 1936 12| besteht zwischen uns dieser Unterschied heute noch ähnlich.~ 1937 3 | habe ich in ihrem Eigensinn unterstützt und während ich für Dich 1938 49| himmelschreienden Fall zu untersuchen, wie es mir, dem Unfähigsten 1939 18| fürchterlichen heiseren Unterton des Zornes und der vollständigen 1940 67| sein, Du ein unbedrückter, untyrannischer, mitfühlender, zufriedener 1941 44| weitergabst. Zum Teil waren es unüberlieferbare Jugendeindrücke, zum Teil 1942 36| jeher hattest und im Grunde unverändert hast, nur daß dieser Groll 1943 22| behalten und trug es als Dein unverdientes Geschenk weiter. Hierher 1944 55| log ich meiner Art nach unverschämt, um mich mutig zu zeigen, 1945 26| vergrößert und die Welt mir noch unverständlicher gemacht.~ 1946 11| trinken konnte, oder wenn ich unverstandene Lieder nachsingen oder Deine 1947 24| Ganz unverträglich mit dieser Stellung zu Deinen 1948 2 | so wird es doch nur sehr unvollständig sein, weil auch im Schreiben 1949 55| überlegen, stolz, kühl (das war unwahr), kalt (das war echt) und 1950 29| Erziehung in irgendeinem unwahrscheinlichen Fall mich durch Erzeugung 1951 48| merkwürdig, man findet da das Unwahrscheinlichste, aber meine kalte, kaum 1952 36| die Zuneigung zu Karl ihn unwichtiger gemacht haben. Nur Gerti 1953 71| unbeweisbaren, aber jedenfalls unwiderleglichen Gefühl dieser Gefahr! Demgegenüber 1954 49| Unfähigsten und jedenfalls Unwissendsten gelungen war, mich bis hinauf 1955 48| weiter, das steigerte sich in unzählbaren Abstufungen, schließlich 1956 65| Schwerblütigkeit und Pedanterie unzählige Sorgen mit, aber sie sind 1957 48| meine kalte, kaum verhüllte, unzerstörbare, kindlich hilflose, bis 1958 21| warst gewiß mit ihnen nicht unzufriedener als mit mir. Und auch hier 1959 72| Unzulänglichkeit, Selbstvertrauen und Unzufriedenheit mit jedem anderen, Weltüberlegenheit 1960 11| jetzigen Alter schon fast unzugänglich bin, was würde sie mir auch 1961 72| Maßlosigkeit, Redebegabung und Unzulänglichkeit, Selbstvertrauen und Unzufriedenheit 1962 48| in meinem eigentlichen, unzweifelhaften, alleinigen, nur durch mich 1963 29| Wirrwarr der Kindheit das Urbild der Vernunft), durch Fürbitte 1964 9 | daher frischer, wilder, ursprünglicher, noch unbekümmerter warst 1965 34| Gefühl als im Verstand, Deine Urteile und Verurteilungen hinsichtlich 1966 15| Du mit Deinen Worten und Urteilen mir zufügen konntest, es 1967 56| niederwerfend Offenes, gewissermaßen Urzeitliches, andererseits ist sie allerdings, 1968 35| geliebt haben. Das Verhältnis Vallis zu Dir wäre sogar vielleicht 1969 48| mich nämlich seit jeher aus Vaterstolz, aus Unkenntnis meines eigentlichen 1970 45| einer kleinen Stelle über Vegetarianismus, sondern wegen des Verhältnisses 1971 24| mußtest Du doch eigentlich verachten, wie uns selbst so oft. 1972 36| wie Du eigentlich diese Veränderung gar nicht bemerkt und jedenfalls 1973 37| der Kräfte, die sich da verbanden. Ich weiß nicht, was Euch 1974 51| Mißverstehn ein wenig zu verbessern, scheint nicht übermäßig 1975 74| würde, Dir diese Heirat verbiete. Das fiel mir nun aber gar 1976 27| tiefsten Respekt nicht nur sich verbinden lassen, sondern sogar zu 1977 37| was übrigblieb war Flucht, Verbitterung, Trauer, innerer Kampf. 1978 37| können) ebenso schwache und verblendete Partei bist wie wir.~ 1979 17| Donnerstimme vielleicht verblüffen, aber nicht für die Dauer 1980 19| aber schon früh das Wort verboten. Deine Drohung: »kein Wort 1981 33| sagtest, selbst die Deinigen verbrauchte. Du suchtest dann (für mich 1982 27| sie über Götter und Könige verbreitet, Scherze, die mit dem tiefsten 1983 37| hätte dadurch zwar einen Verbündeten verloren, aber der Anblick 1984 34| Jahren immer noch enger verbunden; während sie immer, was 1985 46| hättest, gerade dadurch hätten verdächtig werden können. Es fällt 1986 62| der Ängstliche, Zögernde, Verdächtigende entschließe mich mit einem 1987 36| und jedenfalls nicht nach Verdienst bewertet hast, so geblendet 1988 30| gezeigten Meinung nach Prügel verdient hätte, ihnen aber aus Deiner 1989 16| Vieh« (die Köchin) hatte es verdorben. Weil Du entsprechend Deinem 1990 36| schwerfälliges, müdes, furchtsames, verdrossenes, schuldbewußtes, überdemütiges, 1991 38| auch eine Blutsverwandte, verehrte in Dir den Bruder ihres 1992 72| wie es organisch in Dir vereinigt ist, also Stärke und Verhöhnung 1993 45| Das Ganze ist ja keine vereinzelte Erscheinung, ähnlich verhielt 1994 74| ab, darin ist also unser Verfahren das gleiche. Während ich 1995 70| stummer, dumpfer, trockener, verfallener Sohn unerträglich wäre, 1996 48| mehr Zeit auf dem Kanapee verfaulenzt habe, als Du in Deinem ganzen 1997 9 | sich kaum je zur Gewöhnung verflachte.~ 1998 48| alles, worüber ich noch verfügte, als Wunder an, etwa meine 1999 43| von Judentum, über das Du verfügtest, mir Vorwürfe deshalb machen 2000 51| an positiven Kräften zur Verfügung hatte, andererseits sammelten 2001 16| geradezu Himmelsgebot, ich vergaß es nie, es blieb mir das 2002 38| tiefere Leid des Kindes) Vergeßlichkeit, Nachlässigkeit, Galgenhumor, 2003 17| ich sie mit der von Felix vergleiche. Auch ihn behandelst Du 2004 7 | Philipp, Ludwig, Heinrich vergleichen kann. Das ist merkwürdig, 2005 72| Unerschrockenheit. Von alledem hatte ich vergleichsweise fast nichts oder nur sehr 2006 32| allerdings die Grundanlagen nicht verglichen sind), nur darin sind wir 2007 15| büßen. Ohne ihn zu kennen, verglichst Du ihn in einer schrecklichen


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