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Kapitel
1 1 | Es war spät abends, als K. ankam. Das Dorf lag in 2 1 | große Schloß an. Lange stand K. auf der Holzbrücke, die 3 1 | überrascht und verwirrt, K. in der Wirtsstube auf einem 4 1 | Strohsack schlafen lassen. K. war damit einverstanden. 5 1 | entschuldigte sich sehr höflich, K. geweckt zu haben, stellte 6 1 | wenigstens nicht vorgezeigt.«~K. hatte sich halb aufgerichtet, 7 1 | dort einer den Kopf über K. schüttelte, »das Schloß 8 1 | Übernachten haben?« fragte K., als wolle er sich davon 9 1 | darin ein großer Spott für K., als der junge Mann mit 10 1 | Erlaubnis holen müssen«, sagte K. gähnend und schob die Decke 11 1 | Vom Herrn Grafen«, sagte K., »es wird nichts anderes 12 1 | das nicht möglich?« fragte K. gleichmütig. »Warum haben 13 1 | Genug der Komödie«, sagte K. auffallend leise, legte 14 1 | Nacht, meine Herren.« Und K. drehte sich zum Ofen hin.~» 15 1 | um als Rücksichtnahme auf K.s Schlaf zu gelten, und 16 1 | einzelnen überraschte es K., im ganzen hatte er es 17 1 | konnte er beim besten Willen K.s Schlaf nicht schonen, 18 1 | handelte sich nur darum, ob K. ihn telefonieren lassen 19 1 | vorstellte, erzählte, wie er K. gefunden, einen Mann in 20 1 | aus der Grafschaft habe K. sehr ungnädig aufgenommen, 21 1 | wartete man auf die Antwort. K. blieb wie bisher, drehte 22 1 | Einen Augenblick dachte K., alle, Schwarzer, Bauern, 23 1 | Telefon nochmals, und, wie es K. schien, besonders stark. 24 1 | unwahrscheinlich war, daß es wieder K. betraf, stockten alle, 25 1 | Landvermesser erklären?«~K. horchte auf. Das Schloß 26 1 | nähernden Schwarzer winkte K. ab; ins Zimmer des Wirtes 27 1 | Frühstück, das, wie überhaupt K.s ganze Verpflegung, nach 28 1 | Grafen noch nicht«, sagte K., »er soll gute Arbeit gut 29 1 | keine Klage.« - »Nun«, sagte K., »ich gehöre ja nicht zu 30 1 | weit besser.«~Der Wirt saß K. gegenüber am Rand der Fensterbank, 31 1 | nicht zu setzen, und sah K. die ganze Zeit über mit 32 1 | Zuerst hatte er sich an K. herangedrängt, und nun 33 1 | des »Herrn«, für den er K. hielt? K. mußte ihn ablenken. 34 1 | Herrn«, für den er K. hielt? K. mußte ihn ablenken. Er 35 1 | gern auf die Gäste und auf K. besonders, den er unbedingt 36 1 | noch nicht sicher«, sagte K., »erst muß ich erfahren, 37 1 | leise.~»Freilich«, sagte K., »man soll nicht verfrüht 38 1 | gewinnen.~Im Fortgehen fiel K. an der Wand ein dunkles 39 1 | heben. »Wer ist das?« fragte K. »Der Graf?« K. stand vor 40 1 | fragte K. »Der Graf?« K. stand vor dem Bild und 41 1 | Schloß, das ist wahr«, sagte K., »schade, daß er einen 42 1 | Nein«, sagte der Wirt, zog K. ein wenig zu sich herunter 43 1 | Augenblick kam der Wirt K. wie ein Kind vor. »Der 44 1 | Kind vor. »Der Lump!« sagte K. lachend, aber der Wirt 45 1 | mächtig.« - »Geh!« sagte K. »Du hältst jeden für mächtig. 46 1 | gut zu beobachten«, sagte K., »mächtig bin ich nämlich, 47 1 | immer eingestehen.« Und K. klopfte dem Wirt, um ihn 48 1 | der Küche hantieren sah? K. wollte aber jetzt nicht 49 1 | als hier im Dorf, wo sich K. nicht weniger mühsam vorwärts 50 1 | hier von der Ferne zeigte, K.s Erwartungen. Es war weder 51 1 | können. Nur einen Turm sah K., ob er zu einem Wohngebäude 52 1 | das Schloß gerichtet, ging K. weiter, nichts sonst kümmerte 53 1 | Flüchtig erinnerte sich K. an sein Heimatstädtchen; 54 1 | Schlosse kaum nach. Wäre es K. nur auf die Besichtigung 55 1 | zu zeigen.~Wieder stand K. still, als hätte er im 56 1 | schwatzten sie von allen Seiten, K. verstand ihr schnelles 57 1 | wurde, sehr aufrecht, hatte K. schon von der Ferne ins 58 1 | war außer seiner Gruppe K. der einzige Mensch weit 59 1 | einzige Mensch weit und breit. K., als Fremder, grüßte zuerst, 60 1 | fragte er sanftmütiger, als K. erwartet hatte, aber in 61 1 | billige er nicht das, was K. tue. »Ja«, sagte K., »ich 62 1 | was K. tue. »Ja«, sagte K., »ich bin hier fremd, erst 63 1 | Lehrer schnell. »Wie?« fragte K. zurück, ein wenig verblüfft, 64 1 | Unwillkommenes zu sagen, wendete K. das Gespräch und fragte: » 65 1 | und wollte sich abwenden. K. gab aber nicht nach und 66 1 | Anwesenheit unschuldiger Kinder.« K. holte daraus das Recht 67 1 | Lehrer. »Mag sein«, sagte K., »das ändert an meiner 68 1 | Einladung, dennoch sagte K.: »Gut, ich werde kommen.« 69 1 | jäh abfallenden Gäßchen.~K. aber war zerstreut, durch 70 1 | nicht näher. Immer erwartete K., daß nun endlich die Straße 71 1 | wenig zu Euch kommen?« sagte K., »ich bin sehr müde.« Er 72 1 | Kommende sah zuerst gar nichts. K. taumelte gegen einen Waschtrog, 73 1 | dem Halblicht Finsternis. K. stand wie in Wolken. »Er 74 1 | gräfliche Landvermessen«, sagte K. und suchte sich so vor 75 1 | Ihr kennt mich?« fragte K. »Gewiß«, sagte noch kurz 76 1 | gleiche Stimme. Daß man K. kannte, schien ihn nicht 77 1 | ein wenig der Rauch, und K. konnte sich langsam zurechtfinden. 78 1 | Holzschaff, so groß, wie K. noch nie eines gesehen 79 1 | hin und bespritzte dabei K. mit warmem Wasser das ganze 80 1 | dämmernd, der Alte, der K. eingelassen hatte. K. war 81 1 | der K. eingelassen hatte. K. war dankbar, sich endlich 82 1 | Wasserspritzer, die auch K. nicht verschonten, immer 83 1 | unbestimmt in die Höhe.~K. hatte sie wohl lange angesehen, 84 1 | und standen angezogen vor K. Es zeigte sich, daß der 85 1 | auch nicht bleiben«, sagte K., »nur ein wenig mich ausruhen. 86 1 | als früher, freute sich K. über die offenen Worte. 87 1 | im Zimmer.~»Gewiß«, sagte K., »wozu brauchtet ihr Gäste. 88 1 | Nein, nein«, sagte K., »ich habe Euch nur zu 89 1 | für jedermann kehrte sich K. förmlich in einem Sprunge 90 1 | blauen Augen blickte sie K. an, ein seidenes, durchsichtiges 91 1 | Brust. »Wer bist du?« fragte K. Wegwerfend - es war undeutlich, 92 1 | ob die Verächtlichkeit K. oder ihrer eigenen Antwort 93 1 | Augenblick gedauert, schon hatte K. rechts und links einen 94 1 | toll lärmenden Kindern.~K. aber stand bald auf der 95 1 | zum Dorf.« Ihm antwortete K. nicht, aber zu dem anderen, 96 1 | niemandem.« - »Gut«, sagte K., »vielleicht werden wir 97 1 | Artur, guten Tag, Jeremias!« K. wandte sich um, es zeigten 98 1 | Dorthin gehe auch ich!« schrie K. auf einmal mehr als alle 99 1 | sie offenbar. Sie hörten K.s Worte, nickten jedoch 100 1 | und waren schon vorüber.~K. stand noch immer im Schnee, 101 1 | Genosse, zufrieden damit, K. endgültig hinausgeschafft 102 1 | sich langsam, immer nach K. zurückblickend, durch die 103 1 | geöffnete Tür ins Haus, und K. war mit dem ihn einhüllenden 104 1 | Dort steht er«, hörte K. eine zittrige Frauenstimme 105 1 | der mich mitnimmt«, sagte K. »Hier kommt kein Schlitten«, 106 1 | zum Schloß führt«, wendete K. ein. »Trotzdem, trotzdem«, 107 1 | Ein schlechter Weg«, sagte K., um ihm nachzuhelfen.~Er 108 1 | Tut das, bitte«, sagte K. erfreut, »wieviel verlangt 109 1 | Nichts«, sagte der Mann. K. wunderte sich sehr. »Ihr 110 1 | Ins Schloß«, sagte K. schnell. »Dann fahre ich 111 1 | doch zum Schloß«, sagte K., des Mannes eigene Worte 112 1 | also zum Wirtshaus«, sagte K. »Gut«, sagte der Mann, » 113 1 | pedantischen Bestrebens, K. von dem Platz vor dem Hause 114 1 | sichtlich krank und nur, um K. wegbefördern zu können, 115 1 | er doch hervorgekommen. K. erwähnte etwas Derartiges, 116 1 | Fuhrmann Gerstäcker war, erfuhr K., und daß er diesen unbequemen 117 1 | neben Euch setzen«, sagte K. »Ich werde gehen«, sagte 118 1 | Gerstäcker. »Warum denn?« fragte K. »Ich werde gehen«, wiederholte 119 1 | Schlittenrand halten mußte. K. sagte nichts weiter, setzte 120 1 | merkwürdig dunkel schon, das K. heute noch zu erreichen 121 1 | unerbittlichen Fuhrmann.~»Du«, rief K. plötzlich - sie waren schon 122 1 | Wirtshaus nicht mehr weit, K. durfte schon etwas wagen -, » 123 1 | dem Pferdchen. »He!« rief K., ballte etwas Schnee vom 124 1 | drehte sich um; als ihn K. aber nun so nahe bei sich 125 1 | Gerstäcker nicht dafür, daß er K. transportierte, gestraft 126 2 | zweite Kapitel~Als sie - K. erkannte es an einer Wegbiegung - 127 2 | Fuhrmann sich erinnernd, blieb K. stehen, irgendwo hustete 128 2 | der Wirt. »Wie?« fragte K. »Ihr seid meine alten Gehilfen, 129 2 | es. »Das ist gut«, sagte K. nach einem Weilchen, »es 130 2 | seid.« - »Übrigens«, sagte K. nach einem weiteren Weilchen, » 131 2 | weiter Weg«, wiederholte K., »aber ich habe euch getroffen, 132 2 | ihr die Apparate?« fragte K. »Wir haben keine«, sagten 133 2 | anvertraut habe«, sagte K. »Wir haben keine«, wiederholten 134 2 | seid ihr Leute!« sagte K., »versteht ihr etwas von 135 2 | doch das verstehen«, sagte K. und schob sie vor sich 136 2 | einem kleinen Tischchen, K. in der Mitte, rechts und 137 2 | schwer mit euch«, sagte K. und verglich wie schon 138 2 | Ich glaube es«, sagte K., »ich war ja selbst Zeuge 139 2 | euch. Du etwa?« - fragte K. den einen. »Nein«, sagte 140 2 | ja gleichgültig«, sagte K., »ich werde euch beide 141 2 | Wie denn nicht«, sagte K., »natürlich muß euch das 142 2 | ein Weilchen lang hatte K. einen der Bauern den Tisch 143 2 | zuflüstern. »Verzeiht«, sagte K., schlug mit der Hand auf 144 2 | vor allem beachten«, sagte K. dann wieder sitzend. »Ihr 145 2 | bereitwillig streckten sie sie K. entgegen. »Laßt euch die 146 2 | unmöglich ist.« - »Ruhe«, sagte K., »ihr wollt wohl anfangen, 147 2 | folgsam - und fragten, ob K. mit ihnen morgen ins Schloß 148 2 | Nein!« der Antwort hörte K. bis zu seinem Tisch. Die 149 2 | selbst telefonieren«, sagte K. und stand auf. Während 150 2 | und stand auf. Während K. und seine Gehilfen bisher, 151 2 | Aufmerksamkeit. Alle erhoben sich mit K., und obwohl sie der Wirt 152 2 | bei ihnen die Meinung, daß K. gar keine Antwort bekommen 153 2 | Antwort bekommen werde. K. mußte sie bitten, ruhig 154 2 | Hörmuschel kam ein Summen, wie K. es sonst beim Telefonieren 155 2 | in das armselige Gehör. K. horchte, ohne zu telefonieren, 156 2 | gekommen. »Weg!« schrie K. unbeherrscht vielleicht 157 2 | kleinen Sprachfehler, wie es K. schien, den sie über sich 158 2 | auszugleichen versuchte. K. zögerte, sich zu nennen, 159 2 | Hörmuschel weglegen, und K. hatte sich einen vielleicht 160 2 | unwichtigen Weg versperrt. K.s Zögern machte den Mann 161 2 | ist telefoniert worden.« K. ging auf diese Bemerkung 162 2 | Welcher Landvermesser?« K. fiel das gestrige Telefongespräch 163 2 | Gehilfe?« »Josef«, sagte K. Ein wenig störte ihn hinter 164 2 | sich nicht richtig meldete. K. hatte aber keine Zeit, 165 2 | die neuen Gehilfen«, sagte K. »Nein, das sind die alten.« - » 166 2 | Wer bin ich also?« fragte K., ruhig wie bisher. Und 167 2 | bist der alte Gehilfe.«~K. horchte dem Stimmklang 168 2 | die Antwort. »Gut«, sagte K. und hing den Hörer an.~ 169 2 | Mann geteilt, der sich vor K. verneigte und ihm einen 170 2 | ihm einen Brief übergab. K. behielt den Brief in der 171 2 | doch ganz anders. Hätte K. doch lieber ihn als Gehilfen 172 2 | nicht. »Wer bist du?« fragte K. »Barnabas heiße ich«, sagte 173 2 | Gefällt es dir hier?« fragte K. und zeigte auf die Bauern, 174 2 | haften, und dann zeigte K. auch auf die Gehilfen, 175 2 | Vertraulichkeit, auf die kam es K. an -, daß Barnabas ständig 176 2 | mit ihnen zu vermischen. K. kehrte - abgewiesen, aber 177 2 | Kanzlei. »Warte!« sagte K. zu dem sich verbeugenden 178 2 | trank sogleich. Dann ging K. mit dem Wirt. In dem Häuschen 179 2 | dem Häuschen hatte man für K. nichts als ein kleines 180 2 | nichts dazu, ihn zu halten. K. war aber mit allem einverstanden, 181 2 | mitgewirkt habe, streifte K. kaum. Vielmehr sah er darin 182 2 | Barnabas bestimmen ließ. K. zögerte nicht zu wählen, 183 2 | Gesichtspunkt aus gesagt. Wollte K. Arbeiter werden, so konnte 184 2 | jeden Ausblick anderswohin. K. wußte, daß nicht mit wirklichem 185 2 | verschwieg ja auch nicht, daß K., wenn es zu Kämpfen kommen 186 2 | Aufnahme in den Dienst. K. hatte sich gemeldet, und 187 2 | daß er aufgenommen war.~K. nahm ein Bild von der Wand 188 2 | Ach, da bist du«, sagte K. ohne Anlaß, nur weil er 189 2 | sprang gleich auf. Kaum war K. eingetreten, erhoben sich 190 2 | immerfort von mir?« rief K. Sie nahmen es nicht übel 191 2 | sei das Neue eine Speise. K. sagte nichts Versöhnliches, 192 2 | das Salzfaß zu holen, aber K. stampfte vor Ärger auf, 193 2 | Es war wirklich leicht, K. beizukommen, man mußte 194 2 | Verschlossenheit, denn hätte K. sich zu ihrem Tisch gesetzt, 195 2 | hielt, stillstand, nach K. sah und einen Zuruf der 196 2 | hatte?~Ruhiger wandte sich K. an Barnabas, die Gehilfen 197 2 | Bier. »Den Brief«, begann K., »habe ich gelesen. Kennst 198 2 | Vielleicht täuschte sich K. hier im Guten, wie bei 199 2 | zurückzubringen.« - »Gut«, sagte K., »es bedarf keines Schreibens, 200 2 | hatte, bat, den Auftrag vor K. wiederholen zu dürfen. 201 2 | wiederholen zu dürfen. K. erlaubte es, Barnabas wiederholte 202 2 | Die ganze Zeit über hatte K. sein Gesicht geprüft, nun 203 2 | Barnabas war etwa so groß wie K., trotzdem schien sein Blick 204 2 | schien sein Blick sich zu K. zu senken, aber fast demütig 205 2 | dieser nichts wissen. Und K. reichte ihm die Hand, was 206 2 | die Stube umfaßt -, sagte K. zu den Gehilfen: »Ich hole 207 2 | mitgehen. »Bleibt!« sagte K. Sie wollten noch immer 208 2 | mitgehen. Noch strenger mußte K. den Befehl wiederholen. 209 2 | neuer Schnee fiel - sah K. ihn nicht. Er rief: »Barnabas!« 210 2 | zu geben. Trotzdem schrie K. noch aus aller Kraft den 211 2 | war also Barnabas schon. K. rief ihn zurück und ging 212 2 | sehen.~»Barnabas«, sagte K. und konnte ein Zittern 213 2 | würde nicht genügen«, sagte K., »vielleicht will ich ein 214 2 | Nein, nein«, sagte K., »ganz und gar nicht, ich 215 2 | gemacht. »Barnabas«, sagte K., »es ist nicht nötig, ich 216 2 | stören mich dort«, sagte K., »die Zudringlichkeit der 217 2 | Zimmer der Mägde«, sagte K., »schmutzig und dumpf; 218 2 | gehen; du mußt nur«, fügte K. hinzu, um sein Zögern endgültig 219 2 | du gehst sicherer.« Und K. hing sich an seinen Arm. 220 2 | finster, sein Gesicht sah K. gar nicht, seine Gestalt 221 2 | Wirtshaus. Freilich fühlte K., daß er trotz größter Anstrengung 222 2 | Seitengassen wie jener, wo K. am Vormittag im Schnee 223 2 | bilden.~Sie gingen, aber K. wußte nicht, wohin; nichts 224 2 | diese Mauer erklettert, auch K. war es noch nicht gelungen. 225 2 | Licht überflutet, wann hatte K. ihn je früher oder später 226 2 | der Lehrer vorüber, trieb K. mit einem ärgerlichen Blick 227 2 | Absprung verletzte sich K. am Knie, nur mit Mühe kam 228 2 | unterbrochen. Von dem Weg wußte K. nur, daß sie, nach dem 229 2 | mehr weiter? Würde Barnabas K. verabschieden? Es würde 230 2 | würde ihm nicht gelingen. K. hielt Barnabas' Arm fest, 231 2 | Aber sie waren ja, soweit K. wußte, gar nicht gestiegen. 232 2 | geführt? »Wo sind wir?« fragte K. leise, mehr sich als ihn. » 233 2 | ein Mädchen. Man begrüßte K. Barnabas stellte ihm alle 234 2 | Schwestern Olga und Amalia. K. sah sie kaum an, man nahm 235 2 | ihn beim Ofen zu trocknen. K. ließ es geschehen.~Also 236 2 | Aber warum waren sie hier? K. nahm Barnabas zur Seite 237 2 | Barnabas, als verstehe er K. nicht. »Barnabas«, sagte 238 2 | nicht. »Barnabas«, sagte K., »du wolltest doch aus 239 2 | niemals dort.« - »So«, sagte K., »du wolltest nicht ins 240 2 | ich nicht recht getan?« K. konnte nicht antworten. 241 2 | niedriges Mißverständnis, und K. hatte sich ihm ganz hingegeben. 242 2 | Mutter, gingen schon, seitdem K. eingetreten war, aus ihrer 243 2 | Ankömmlinge und erwarteten von K. irgendein Begrüßungswort. 244 2 | hoffnungsloser Versuch.~K. setzte sich auf eine Fensterbank, 245 2 | Verlegenheit zeigte sie, kam zu K. und bat ihn, zum Tisch 246 2 | holen. »Von wo?« fragte K. »Aus dem Wirtshaus«, sagte 247 2 | Wirtshaus«, sagte sie. Das war K. sehr willkommen. Er bat 248 2 | Herrenhof. Trotzdem bat K., sie begleiten zu dürfen, 249 2 | es wünscht.« Fast hätte K. diese Zustimmung dazu bewegen 250 2 | besprochen wurde, ob man K. in das Wirtshaus einlassen 251 2 | kurzen Weg ins Wirtshaus - K. hatte sich in Olga eingehängt 252 2 | übernachteten. Olga sprach mit K. leise und wie vertraut, 253 2 | fast so wie mit dem Bruder. K. wehrte sich gegen das Wohlgefühl, 254 2 | ähnlich dem Wirtshaus, in dem K. wohnte. Es gab im Dorf 255 2 | prüfend oder schläfrig, sah er K. im Vorübergehen an und 256 2 | Gewiß«, sagte Olga, die sich K.s gleich annahm, »er begleitet 257 2 | er begleitet mich nur.« K. aber, undankbar, machte 258 2 | gerne übernachten«, sagte K. »Das ist leider unmöglich«, 259 2 | Vorschrift sein«, sagte K., »aber mich irgendwo in 260 2 | Beine gekreuzt, ein wenig zu K. herabgeneigt, vertraulich 261 2 | Ihnen vollkommen«, sagte K., »und auch die Bedeutung 262 2 | Das weiß ich.« Nun hätte K. sein Verlangen nachdrücklich 263 2 | geblieben.« Noch immer konnte K. nicht drängen, hoffte nun 264 2 | wandte er sich noch an K., als habe nicht mehr er 265 2 | mehr er selbst, sondern K. wegen des Übernachtens 266 2 | Übernachtens zu entscheiden. K. konnte aber nichts sagen, 267 2 | ertappt zu werden, wäre für K. zwar kein Schrecken im 268 2 | Tür verschwand, sah er zu K. zurück. Dieser sah ihm 269 2 | hier übernachten«, sagte K. »Du wirst doch bei uns 270 2 | verwundert. »Ja, gewiß«, sagte K. und überließ ihr die Deutung 271 3 | aussahen als die Leute in K.s Wirtshaus. Sie waren reinlicher 272 3 | eine gewisse Wirkung auf K. aus. Er nahm wieder Olgas 273 3 | wollte auf sie zugehen, aber K. drehte sie mit dem eingehängten 274 3 | Überlegenheit. Als dieser Blick auf K. fiel, schien es ihm, daß 275 3 | daß dieser Blick schon K. betreffende Dinge erledigt 276 3 | der Blick ihn überzeugte. K. hörte nicht auf, Frieda 277 3 | nur wenige kalte Worte. K. wollte nachhelfen und fragte 278 3 | Warum lachst du?« fragte K. ärgerlich. »Ich lache doch 279 3 | kindisches Mädchen«, sagte K. und beugte sich weit über 280 3 | Sie Herrn Klamm sehen?« K. bat darum. Sie zeigte auf 281 3 | die Leute hier?« fragte K. Sie warf die Unterlippe 282 3 | die Unterlippe auf und zog K. mit einer ungemein weichen 283 3 | beim Tisch gesessen, hätte K. nur sein Profil gesehen; 284 3 | Tisches hoch war, konnte K. nicht genau sehen, ob dort 285 3 | gewesen war, konnte sie K. ohne weiteres bestätigen, 286 3 | dort keine Schriften lagen. K. fragte Frieda, ob er schon 287 3 | hindurchschauen, solange er Lust habe. K. war jetzt mit Frieda allein, 288 3 | den Füßen. »Frieda«, sagte K. flüsternd, »kennen Sie 289 3 | Sehr gut.« Sie lehnte neben K. und ordnete spielerisch, 290 3 | ordnete spielerisch, wie K. jetzt erst auffiel, ihre 291 3 | Ja, die Unartige«, sagte K. »Nun«, sagte sie versöhnlich, » 292 3 | zusammenhängender Blick über K. hin -, »ich bin doch seine 293 3 | Klamms Geliebte«, sagte K. Sie nickte. »Dann sind 294 3 | Dann sind Sie«, sagte K. lächelnd, um nicht allzuviel 295 3 | sein Lächeln aufzunehmen. K. hatte ein Mittel gegen 296 3 | offenbar toll, und gerade an K., so schien es, wollte sie 297 3 | sättigen. »Freilich«, sagte K., »hier im Ausschank, Sie 298 3 | diesen zarten Händen?« sagte K. halb fragend, und wußte 299 3 | sie, »und selbst jetzt -« K. sah sie fragend an. Sie 300 3 | haben natürlich«, sagte K., »Ihre Geheimnisse, und 301 3 | damit das Guckloch, sagte zu K., sichtbar sich bezwingend, 302 3 | von ihr füllen zu lassen. K. wollte noch einmal unauffällig 303 3 | mich durchschaut«, sagte K., wie ermüdet von soviel 304 3 | ich ja gehen. Olga!« rief K. »Wir gehen nach Hause.« 305 3 | sagte Frieda leise, drohend K. anblickend: »Wann kann 306 3 | hier übernachten?« fragte K. »Ja«, sagte Frieda. »Kann 307 3 | kommen.« - »Gut«, sagte K. und wartete ungeduldig 308 3 | Lippen. »Wer ist es?« fragte K. »Klamms Dienerschaft«, 309 3 | sie denn nicht?« fragte K. »Nein«, sagte Frieda. » 310 3 | schläft.« - »Wie!« rief K. »Er schläft? Als ich ins 311 3 | ernst war; in einer für K. unverständlichen Angst 312 3 | eingetretenen Stille aber hörte K. Schritte vom Flur. Um sich 313 3 | Frieda bald und erwähnte K. nicht, klagte nur über 314 3 | und ging, in dem Bestreben K. zu suchen, hinter das Pult. 315 3 | hinter das Pult. Dort konnte K. ihren Fuß berühren und 316 3 | jetzt an sicher. Da Frieda K. nicht erwähnte, mußte es 317 3 | sagte Frieda und setzte K. ihren kleinen Fuß auf die 318 3 | drückte stärker ihren Fuß auf K. Etwas Fröhliches, Freies 319 3 | war in ihrem Wesen, was K. früher gar nicht bemerkt 320 3 | unten versteckt«, sich zu K. hinabbeugte, ihn flüchtig 321 3 | Licht ausgedreht und war bei K. unter dem Pult. »Mein Liebling! 322 3 | flüsterte sie, aber rührte K. gar nicht an, wie ohnmächtig 323 3 | Dann schrak sie auf, da K. still in Gedanken blieb, 324 3 | kleine Körper brannte in K.s Händen, sie rollten in 325 3 | Besinnungslosigkeit, aus der sich K. fortwährend, aber vergeblich, 326 3 | Herzschlags, Stunden, in denen K. immerfort das Gefühl hatte, 327 3 | gerufen wurde. »Frieda«, sagte K. in Friedas Ohr und gab 328 3 | werde ich zu ihm gehen«. K. wollte dagegensprechen, 329 3 | sei Frieda gestärkt durch K.s Zustimmung, ballte sie 330 3 | Klamm allerdings still. Aber K. erhob sich, kniete neben 331 3 | lachen.« - »Wer?« fragte K. und wandte sich um. Auf 332 3 | wollt ihr hier?« schrie K., als seien sie an allem 333 3 | nicht in der Nacht«, sagte K., »fort mit euch.« - »Jetzt 334 3 | die Bauern mit Olga, die K. ganz vergessen hatte, strömten 335 3 | der Tür suchten ihre Augen K. »Warum bist du nicht mit 336 3 | in das sie gehen sollten. K. mit Frieda, hinter ihnen 337 3 | Draußen im Schnee atmete K. ein wenig auf. Das Glück, 338 3 | erträglich machte; wäre K. allein gewesen, wäre er 339 3 | durchs Fenster wieder herein. K. war zu müde, um sie nochmals 340 3 | sie es rücksichtslos unter K. hervor. Frieda begrüßten 341 3 | dieser Unruhe blieb doch K. im Bett, den ganzen Tag 342 4 | Beobachter waren, immer zu K. herüberstarrten, sei es 343 4 | beurteilen ließen.~Oft sah K. von seinem Bett aus dem 344 4 | bringen und schließlich, weil K. einen leisen, dahin deutbaren 345 4 | und Bedientwerdens sagte K., mehr aus behaglicher Laune 346 4 | könnten auch hier warten.« Und K. antwortete: »Ich weiß es, 347 4 | doch auch willkommen war es K., als Frieda, die sich gleich 348 4 | treu.« - »Ach, treu«, sagte K., »sie lauern mir fortwährend 349 4 | über sie.~Als sich später K. aus dem Tuch freimachte 350 4 | ermahnten, mit dem Finger auf K. zeigend, einer den anderen 351 4 | Vorwurf, ein unpassender, denn K. hatte ja nicht verlangt, 352 4 | stand auf, verließ aber K. und lehnte sich an den 353 4 | nicht, Frau Wirtin«, sagte K. zerstreut, »das, was Sie 354 4 | Magd.« - »Ach so«, sagte K., »dann freilich; nur weiß 355 4 | solches Vertrauen hat«, sagte K., »kann auch ich nicht anders. 356 4 | ausersehen?« - »Wie?« fragten K. und die Wirtin gleichzeitig. » 357 4 | stürzte sich Frieda jetzt auf K., küßte ihn wild, als sei 358 4 | ihm in die Knie. Während K. mit beiden Händen Friedas 359 4 | Sicherungen, natürlich«, sagte K., »die werden am besten 360 4 | wenig und drückte sich an K., »was für ein Gedanke!« - » 361 4 | Es muß sein«, sagte K. »Wenn es mir unmöglich 362 4 | tun.« - »Ich kann nicht, K., ich kann nicht«, sagte 363 4 | würde er reden?« fragte K. »Auch nicht«, sagte Frieda, » 364 4 | ist es unmöglich?« fragte K. »Das werde ich Ihnen erklären«, 365 4 | sitzen.« - »Wie?« fragte K., aus einer gewissen Zerstreutheit 366 4 | Wirtin nochmals, mit gegen K. ausgestrecktem Zeigefinger. 367 4 | das ist merkwürdig«, sagte K., und nahm Frieda, die sich, 368 4 | Frieda natürlich«, sagte K.~»Über Frieda?« fragte die 369 4 | sprechen.« »Ach«, sagte K., »Sie sind, Frau Wirtin, 370 4 | schweifendem Blick, die Wange an K.s Brust, sagte Frieda: » 371 4 | Wenn es so ist«, sagte K. langsam, denn süß waren 372 4 | sagte die Wirtin und sah K. von hoch herab an, »Sie 373 4 | Hundehütte.«~»Danke«, sagte K., »das sind offene Worte, 374 4 | nennen.«~»Gut, gut«, sagte K., »ich gebe Ihnen auch darin 375 4 | Bei Barnabas«, sagte K.~»Die Lumpen!« rief die 376 4 | ihr?«~»Frau Wirtin«, sagte K., noch ehe die Gehilfen 377 4 | aber viel sanfter, als K. es erwartet hatte, die 378 4 | Barnabasschen Familie nicht«, sagte K., während er Frieda, die 379 4 | schwankend vor Aufregung, ging zu K., faßte seine Hand und sah 380 4 | an. »Frau Wirtin«, sagte K., »ich verstehe nicht, warum 381 4 | alles möglich«, hier öffnete K. schon die Tür -, »Sie fürchten 382 5 | mit dem Vorsteher machte K. fast zu seiner eigenen 383 5 | besonders vollkommene ahnte. K. war, wenn er manchmal nur 384 5 | zu verteidigen, während K. für etwas lebendigst Nahes 385 5 | nun aber, daß die Behörden K. von vornherein in unwesentlichen 386 5 | Statt dessen ließen sie K., allerdings nur innerhalb 387 5 | Leben? Nirgends noch hatte K. Amt und Leben so verflochten 388 5 | Macht, welche Klamm über K.s Dienst ausübte, verglichen 389 5 | der Macht, die Klamm in K.s Schlafkammer in aller 390 5 | der hiesigen Behörden fand K. zunächst beim Vorsteher 391 5 | Gichtanfall und empfing K. im Bett. »Das ist also 392 5 | schattenhafte Frau brachte K. einen Sessel und stellte 393 5 | sagen Sie mir Ihre Wünsche.« K. las den Brief Klamms vor 394 5 | also ein Landvermesser?« K. war, ohne daß er allerdings 395 5 | wie ist das möglich!« rief K. »Ich habe doch diese endlose 396 5 | sagte er erklärend zu K., »aus meiner ersten Zeit, 397 5 | öffnete gleich den Schrank, K. und der Vorsteher sahen 398 5 | Könnte ich nicht«, sagte K., als die Frau mit der Kerze 399 5 | Klopfen an der Tür ließ K. sich umdrehen. Es waren 400 5 | nur meine Gehilfen« sagte K., »ich weiß nicht, wo ich 401 5 | sind sie lästig«, sagte K. offen, ließ den Blick von 402 5 | keinen Widerspruch. Was K. nicht durfte, die Gehilfen 403 5 | Gehilfen.« - »Nein«, sagte K. kühl, »sie sind mir erst 404 5 | zugeteilt worden«, sagte K. »Sie könnten aber ebensogut 405 5 | aufrecht. »Nichts«, sagte K., »und wie verhält es sich 406 5 | gefunden werden«, sagte K. »Nicht gefunden?« rief 407 5 | Geschichte nicht?«~»Nein«, sagte K. »Sie unterhält mich.«~Darauf 408 5 | mich nur dadurch«, sagte K., »daß ich einen Einblick 409 5 | Frage unterbreche«, sagte K., »erwähnten Sie nicht früher 410 5 | etwas völlig Neues!« rief K.~»Mir ist es etwas sehr 411 5 | anderen?«~»Mag sein«, sagte K., »in solche Überlegungen 412 5 | Herr Vorsteher«, sagte K., »meinen Fall immer einen 413 5 | Vom Gerbermeister?« fragte K. und beschrieb den Vollbärtigen, 414 5 | auch seine Frau«, sagte K., ein wenig aufs Geratewohl.~» 415 5 | Sie ist schön«, sagte K., »aber ein wenig bleich 416 5 | Büroeinrichtungen?« fragte K. grob.~»Ja«, sagte der Vorsteher 417 5 | verstehen?«~»Gewiß«, sagte K., »noch besser aber verstehe 418 5 | ich nicht verraten«, sagte K.~»Ich will mich nicht aufdrängen«, 419 5 | sprechen immer davon«, sagte K., »daß ich als Landvermesser 420 5 | Herr Vorsteher«, sagte K., »den Brief so gut, daß 421 5 | Kennen Sie Schwarzer?« fragte K.~»Nein«, sagte der Vorsteher, » 422 5 | Das ist merkwürdig«, sagte K., »er ist der Sohn eines 423 5 | Unterkastellane kennen?«~»Gut«, sagte K., »dann müssen Sie mir also 424 5 | nicht angesehen«, sagte K., »diese Einzelheiten konnte 425 5 | sein könnte.«~»Gut«, sagte K., »angenommen, daß sich 426 5 | dann das Ergebnis«, sagte K., »daß alles sehr unklar 427 5 | Herr Vorsteher«, sagte K., »nun sind wieder Sie es, 428 5 | Nein, gar nicht«, sagte K., »ich will keine Gnadengeschenke 429 5 | erschrocken nahm es ihr K. jetzt fort. »Mizzi, das 430 5 | Umschlag erneuern müssen.«~K. erhob sich. »Dann werde 431 5 | es zieht auch zu stark.« K. wandte sich um; die Gehilfen 432 5 | Diensteifer, gleich auf K.s Bemerkung hin beide Türflügel 433 5 | beide Türflügel geöffnet. K. konnte, um das Krankenzimmer 434 6 | gewagt, deshalb fragte ihn K., was er wolle. »Hast du 435 6 | Auftrage deiner Frau«, sagte K., »du bist wohl sehr abhängig 436 6 | ich zu ihr gehen?« fragte K. »Ich bitte dich darum«, 437 6 | komm also schnell«, sagte K., »ich werde sie bald beruhigen.« - » 438 6 | zufälligen Arbeit im Anblick K.s förmlich erstarrten. Schon 439 6 | ich kommen sollen?« sagte K. sanft. »Sie haben mich 440 6 | Gardena«, sagte der Wirt. K. hörte zum erstenmal den 441 6 | so schwer.« Und als ihr K. das Tuch gebracht hatte, 442 6 | schönes Tuch, nicht wahr?« K. schien es ein gewöhnliches 443 6 | Sie hatte reiches Haar.~K. wurde ungeduldig und sagte: » 444 6 | Sie haben also«, sagte K., »Ihre Meinung über mich 445 6 | gegenüber sein.« - »Gut«, sagte K., »wer wird aber anfangen?« - » 446 6 | Eindruck, als wolle sie K. damit entgegenkommen, sondern 447 6 | Polster hervor und reichte sie K. »Sehen Sie dieses Bild 448 6 | besser zu sehen, machte K. einen Schritt in die Küche, 449 6 | sehr guten Zustand«, sagte K. »Leider, leider«, sagte 450 6 | Einen jungen Mann«, sagte K. »Richtig«, sagte die Wirtin, » 451 6 | hier liegt er«, beharrte K. auf seinem Standpunkt. » 452 6 | wirklich?« - »Nein«, sagte nun K., »er liegt nicht, er schwebt 453 6 | ich nur sehr wenig«, sagte K., »er strengt sich offenbar 454 6 | Wer war es denn?« fragte K. »Es war«, sagte die Wirtin, » 455 6 | ersten Male zu sich berief.«~K. konnte nicht genau zuhören, 456 6 | als wären sie glücklich, K. wiederzusehen; vor Glück 457 6 | Auf eine drohende Bewegung K.s ließen sie sofort davon 458 6 | sie wieder beim Fenster. K. eilte in den Verschlag, 459 6 | der Erinnerung. Sie hatte K. erzählen wollen und hatte 460 6 | man es sich ausbitten.«~K. fühlte sich unbehaglich 461 6 | Klamm die Treue«, sagte K. »Sind Sie sich aber, Frau 462 6 | es ungebührlich, daß sich K. mit seinen Angelegenheiten 463 6 | böse, Frau Wirtin«, sagte K. »Ich sagte ja kein Wort 464 6 | Frau Wirtin« - hier faßte K. ihre zögernde Hand -, » 465 6 | gleichzeitig auch die meine«, sagte K., »ich aber werde mich gewiß 466 6 | wagt?«~»Frau Wirtin«, sagte K. warnend.~»Ich weiß«, sagte 467 6 | Nun werde ich«, sagte K., »wenn Sie erlauben, eine 468 6 | also nicht fragen«, sagte K., »auch das genügt mir.«~» 469 6 | ich alles mißdeute«, sagte K., »mißdeute ich vielleicht 470 6 | Weilchen still, dann sagte K.: »Die Handlungsweise des 471 6 | Dann freilich«, sagte K. »Hansens Familie war also 472 6 | so gewesen sein«, sagte K., »wenn die Familie bereit 473 6 | sind bewundernswert«, sagte K., »daran ist kein Zweifel, 474 6 | Unsinn spielt.«~»Nein«, sagte K, »verwirren wollen wir uns 475 6 | Wirtin.~»Im Ernst«, sagte K. schnell, »nur glaube ich, 476 6 | Klamm zu fragen«, sagte K.~»So wären wir also wieder 477 6 | Oder bei Ihnen«, sagte K. »Unsere Angelegenheiten 478 6 | anlehnen zu können, und sah K. voll in die Augen. »Ich 479 6 | nichts zu verbergen«, sagte K. »Zunächst aber will ich 480 6 | Erfindung zu widerlegen«, sagte K. »Dann gibt es aber auch 481 6 | ihren Blick beobachtend an K. auf und ab gehen. Dann 482 6 | beim Namen.«~»Gern«, sagte K., »aber was ich von ihm 483 6 | nicht versprechen«, sagte K., »so gerne ich Ihre Bitte 484 6 | führt.«~»Mizzi?« fragte K. Die Wirtin nickte. »Sie 485 6 | Sie war dabei«, sagte K.~»Hat sie sich geäußert?« 486 6 | die Wirtin.~»Nein«, sagte K., »ich hatte aber auch nicht 487 6 | nicht entscheidend«, sagte K. »Mein Entschluß steht fest 488 6 | Rock.«~Ohne Rücksicht auf K. zog sie sich den Rock an 489 6 | Gesang hörte man.~Freilich, K.s Gespräch mit der Wirtin 490 6 | gleich in die Küche, und als K. die Wirtsstube betrat, 491 6 | langsam in die Küche; für K., der zu Frieda in sein 492 7 | siebente Kapitel~Oben traf K. den Lehrer. Das Zimmer 493 7 | schon Gäste empfangen; daß K.s kleiner Wäschevorrat, 494 7 | gesessen, sie erhoben sich bei K.s Eintritt. Frieda begrüßte 495 7 | Eintritt. Frieda begrüßte K. mit einem Kuß, der Lehrer 496 7 | verbeugte sich ein wenig. K., zerstreut und noch in 497 7 | hätte, ungeduldig wegen K.s Ausbleiben, nun selbst 498 7 | einmal zwischen ihm und K. eine Art Besuch verabredet 499 7 | gesprochen habe.« - »Ja«, sagte K. kurz; was er damals in 500 7 | Frieda rief sofort, ohne K. weiter auszufragen, die