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Franz Kafka
Das Schloß

IntraText - Konkordanzen

sagte

1-500 | 501-814

    Kapitel
1 1 | Schloßkastellans vor und sagte dann: »Dieses Dorf ist Besitz 2 1 | Leute von unten her an und sagte: »In welches Dorf habe ich 3 1 | ein Schloß?«~»Allerdings«, sagte der junge Mann langsam, 4 1 | Erlaubnis holen müssen«, sagte K. gähnend und schob die 5 1 | Mann.~»Vom Herrn Grafen«, sagte K., »es wird nichts anderes 6 1 | müssen.«~»Genug der Komödie«, sagte K. auffallend leise, legte 7 1 | Mann faßte sich bald und sagte zum Wirt in einem Ton, der 8 1 | längere Erklärung ab und sagte dann leise: »Ein Irrtum 9 1 | den Grafen noch nicht«, sagte K., »er soll gute Arbeit 10 1 | man keine Klage.« - »Nun«, sagte K., »ich gehöre ja nicht 11 1 | blickte auf die Uhr und sagte: »Nun werden bald meine 12 1 | können?«~»Gewiß, Herr«, sagte er, »werden sie aber nicht 13 1 | ist noch nicht sicher«, sagte K., »erst muß ich erfahren, 14 1 | kennst das Schloß nicht«, sagte der Wirt leise.~»Freilich«, 15 1 | Wirt leise.~»Freilich«, sagte K., »man soll nicht verfrüht 16 1 | nach dem Wirt um. »Nein«, sagte der Wirt, »der Kastellan.« - » 17 1 | im Schloß, das ist wahr«, sagte K., »schade, daß er einen 18 1 | mißratenen Sohn hat.« - »Nein«, sagte der Wirt, zog K. ein wenig 19 1 | ein Kind vor. »Der Lump!« sagte K. lachend, aber der Wirt 20 1 | lachte nicht mit, sondern sagte: »Auch sein Vater ist mächtig.« - » 21 1 | Vater ist mächtig.« - »Geh!« sagte K. »Du hältst jeden für 22 1 | Mich etwa auch?« - »Dich«, sagte er schüchtern, aber ernsthaft, » 23 1 | recht gut zu beobachten«, sagte K., »mächtig bin ich nämlich, 24 1 | Guten Tag, Herr Lehrer«, sagte er. Mit einem Schlag verstummten 25 1 | nicht das, was K. tue. »Ja«, sagte K., »ich bin hier fremd, 26 1 | Keinem Fremden gefällt es«, sagte der Lehrer. Um hier nichts 27 1 | wohl den Grafen?« - »Nein«, sagte der Lehrer und wollte sich 28 1 | sollte ich ihn kennensagte der Lehrer leise und fügte 29 1 | kein großer Unterschied«, sagte der Lehrer. »Mag sein«, 30 1 | der Lehrer. »Mag sein«, sagte K., »das ändert an meiner 31 1 | eine Einladung, dennoch sagte K.: »Gut, ich werde kommen.« 32 1 | ein wenig zu Euch kommensagte K., »ich bin sehr müde.« 33 1 | gar nicht, was der Alte sagte, dankbar nahm er es an, 34 1 | Er ist ja betrunken«, sagte jemand. »Wer seid Ihr?« 35 1 | gräfliche Landvermessen«, sagte K. und suchte sich so vor 36 1 | ist der Landvermesser«, sagte eine weibliche Stimme, und 37 1 | mich?« fragte K. »Gewiß«, sagte noch kurz die gleiche Stimme. 38 1 | Bauern fein.~»Setzt Euchsagte der eine der Männer, ein 39 1 | gesenkt. »Herr Landvermesser«, sagte er, »hier könnt Ihr nicht 40 1 | wollte auch nicht bleiben«, sagte K., »nur ein wenig mich 41 1 | geringe Gastfreundlichkeit«, sagte der Mann, »aber Gastfreundlichkeit 42 1 | Größte im Zimmer.~»Gewiß«, sagte K., »wozu brauchtet ihr 43 1 | Das weiß ich nicht«, sagte der Mann langsam, »hat man 44 1 | verdenken.« - »Nein, nein«, sagte K., »ich habe Euch nur zu 45 1 | ihrer eigenen Antwort galt - sagte sie: »Ein Mädchen aus dem 46 1 | der Umgänglichere schien, sagte er: »Wer seid Ihr? Wem habe 47 1 | aber niemandem.« - »Gut«, sagte K., »vielleicht werden wir 48 1 | Ich glaube nicht«, sagte der Mann. In diesem Augenblick 49 1 | ist der Landvermesser«, sagte eine Männerstimme. Dann 50 1 | Schlitten, der mich mitnimmt«, sagte K. »Hier kommt kein Schlitten«, 51 1 | Hier kommt kein Schlitten«, sagte der Mann, »hier ist kein 52 1 | ein. »Trotzdem, trotzdem«, sagte der Mann mit einer gewissen 53 1 | offen. »Ein schlechter Weg«, sagte K., um ihm nachzuhelfen.~ 54 1 | ihm nachzuhelfen.~Er aber sagte nur: »Ja freilich.«~Nach 55 1 | freilich.«~Nach einem Weilchen sagte er aber doch: »Wenn Ihr 56 1 | Schlitten.« - »Tut das, bitte«, sagte K. erfreut, »wieviel verlangt 57 1 | Ihr dafür?« - »Nichts«, sagte der Mann. K. wunderte sich 58 1 | doch der Landvermesser«, sagte der Mann erklärend, »und 59 1 | fahren?« - »Ins Schloß«, sagte K. schnell. »Dann fahre 60 1 | Dann fahre ich nicht«, sagte der Mann sofort. »Ich gehöre 61 1 | gehöre doch zum Schloß«, sagte K., des Mannes eigene Worte 62 1 | wiederholend. »Mag sein«, sagte der Mann abweisend. »Dann 63 1 | mich also zum Wirtshaus«, sagte K. »Gut«, sagte der Mann, » 64 1 | Wirtshaus«, sagte K. »Gut«, sagte der Mann, »ich komme gleich 65 1 | gebraucht hätte. »Setzt Euch«, sagte er und zeigte mit der Peitsche 66 1 | mich neben Euch setzen«, sagte K. »Ich werde gehen«, sagte 67 1 | sagte K. »Ich werde gehen«, sagte Gerstäcker. »Warum denn?« 68 1 | Schlittenrand halten mußte. K. sagte nichts weiter, setzte sich 69 2 | Kurze Tage, kurze Tagesagte er zu sich, glitt vom Schlitten 70 2 | bejahten es. »Das ist gut«, sagte K. nach einem Weilchen, » 71 2 | gekommen seid.« - »Übrigens«, sagte K. nach einem weiteren Weilchen, » 72 2 | Es war ein weiter Weg«, sagte der eine. »Ein weiter Weg«, 73 2 | ich euch anvertraut habe«, sagte K. »Wir haben keine«, wiederholten 74 2 | Ach, seid ihr Leutesagte K., »versteht ihr etwas 75 2 | ihr doch das verstehen«, sagte K. und schob sie vor sich 76 2 | Es ist schwer mit euch«, sagte K. und verglich wie schon 77 2 | Rechtfertigung. »Ich glaube es«, sagte K., »ich war ja selbst Zeuge 78 2 | fragte K. den einen. »Nein«, sagte dieser, »ich heiße Jeremias.« - » 79 2 | Es ist ja gleichgültig«, sagte K., »ich werde euch beide 80 2 | unangenehm.« - »Wie denn nicht«, sagte K., »natürlich muß euch 81 2 | zuflüstern. »Verzeiht«, sagte K., schlug mit der Hand 82 2 | O bitte, o bitte«, sagte der Bauer ängstlich und 83 2 | ihr vor allem beachten«, sagte K. dann wieder sitzend. » 84 2 | Laßt euch die Pratzen«, sagte er, »mein Befehl aber gilt. 85 2 | bereitstehen.« - »Gut«, sagte der eine. Der andere aber 86 2 | unmöglich ist.« - »Ruhe«, sagte K., »ihr wollt wohl anfangen, 87 2 | unterscheiden.« Doch nun sagte auch schon der erste: »Er 88 2 | werde selbst telefonieren«, sagte K. und stand auf. Während 89 2 | ein. »Fragen Sie Fritz«, sagte er kurz. Es half, zu seinem 90 2 | Welcher Gehilfe?« »Josef«, sagte K. Ein wenig störte ihn 91 2 | sind die neuen Gehilfen«, sagte K. »Nein, das sind die alten.« - » 92 2 | bisher. Und nach einer Pause sagte die gleiche Stimme mit dem 93 2 | war die Antwort. »Gut«, sagte K. und hing den Hörer an.~ 94 2 | K. »Barnabas heiße ich«, sagte er. »Ein Bote bin ich.« 95 2 | der X. Kanzlei. »Wartesagte K. zu dem sich verbeugenden 96 2 | Tischchen. »Ach, da bist du«, sagte K. ohne Anlaß, nur weil 97 2 | ihren Plätzen zurück. Einer sagte im Abgehen zur Erklärung, 98 2 | das Neue eine Speise. K. sagte nichts Versöhnliches, es 99 2 | im Nacken; er kam, wie er sagte, das Salzfaß zu holen, aber 100 2 | du den Inhalt?« - »Nein«, sagte Barnabas, sein Blick schien 101 2 | kennst.« - »Ich bekam«, sagte Barnabas, »nur den Auftrag, 102 2 | zurückzubringen.« - »Gut«, sagte K., »es bedarf keines Schreibens, 103 2 | Unterschrift nicht lesen.« »Klamm«, sagte Barnabas. »Richte also Herrn 104 2 | galt, die Stube umfaßt -, sagte K. zu den Gehilfen: »Ich 105 2 | wollten mitgehen. »Bleibtsagte K. Sie wollten noch immer 106 2 | mehr zu sehen.~»Barnabas«, sagte K. und konnte ein Zittern 107 2 | müssen.« »Du kannst ja«, sagte Barnabas, »den Vorstand 108 2 | das würde nicht genügen«, sagte K., »vielleicht will ich 109 2 | Unaufschiebbares.« - »Soll ich also«, sagte Barnabas, »dem Vorstand 110 2 | durch mich?« - »Nein, nein«, sagte K., »ganz und gar nicht, 111 2 | erreicht.« - »Wollen wir«, sagte Barnabas, »ins Wirtshaus 112 2 | hin gemacht. »Barnabas«, sagte K., »es ist nicht nötig, 113 2 | Leute stören mich dort«, sagte K., »die Zudringlichkeit 114 2 | können in dein Zimmer gehen«, sagte Barnabas. »Es ist das Zimmer 115 2 | ist das Zimmer der Mägde«, sagte K., »schmutzig und dumpf; 116 2 | sich als ihn. »Zu Hause«, sagte Barnabas ebenso. »Zu Hause?« - » 117 2 | Mädchen. »Der Landvermesser«, sagte er. »Der Landvermesser«, 118 2 | er K. nicht. »Barnabas«, sagte K., »du wolltest doch aus 119 2 | gehen.« - »Nein, Herr«, sagte Barnabas, »Ich wollte nach 120 2 | schlafe niemals dort.« - »So«, sagte K., »du wolltest nicht ins 121 2 | mich nicht gefragt, Herr«, sagte Barnabas, »du wolltest mir 122 2 | K. »Aus dem Wirtshaus«, sagte sie. Das war K. sehr willkommen. 123 2 | nickte bereitwillig und sagte: »Wenn der Herr es wünscht.« 124 2 | im Vorübergehen an und sagte: »Der Herr Landvermesser 125 2 | Ausschank gehen.« »Gewiß«, sagte Olga, die sich K.s gleich 126 2 | hier gerne übernachten«, sagte K. »Das ist leider unmöglich«, 127 2 | Das ist leider unmöglich«, sagte der Wirt. »Sie scheinen 128 2 | Das mag Vorschrift sein«, sagte K., »aber mich irgendwo 129 2 | außerordentlich gern entgegenkommen«, sagte der Wirt, »aber auch abgesehen 130 2 | glaube Ihnen vollkommen«, sagte K., »und auch die Bedeutung 131 2 | zu danken.« - »Ich weiß«, sagte der Wirt und wiederholte 132 2 | ist es heute vorteilhaft«, sagte der Wirt gewissermaßen lockend. » 133 2 | Namen des Herrn. »Klamm«, sagte der Wirt nebenbei, während 134 2 | zerbiß sich die Lippen und sagte nichts. Noch einmal, ehe 135 2 | wollte hier übernachten«, sagte K. »Du wirst doch bei uns 136 2 | doch bei uns übernachten«, sagte Olga verwundert. »Ja, gewiß«, 137 2 | verwundert. »Ja, gewiß«, sagte K. und überließ ihr die 138 3 | Ich lache doch nicht«, sagte sie, lachte aber weiter. » 139 3 | recht kindisches Mädchen«, sagte K. und beugte sich weit 140 3 | aber hielt ihn gesenkt und sagte leise: »Wollen Sie Herrn 141 3 | weggehen müsse, sie aber sagte, er könne hindurchschauen, 142 3 | mit den Füßen. »Frieda«, sagte K. flüsternd, »kennen Sie 143 3 | Klamm sehr gut?« - »Ach ja«, sagte sie. »Sehr gut.« Sie lehnte 144 3 | ihrem armen Körper lag. Dann sagte sie: »Erinnern Sie sich 145 3 | Ja, die Unartige«, sagte K. »Nun«, sagte sie versöhnlich, » 146 3 | Unartige«, sagte K. »Nun«, sagte sie versöhnlich, »es war 147 3 | Geliebte.« - »Klamms Geliebte«, sagte K. Sie nickte. »Dann sind 148 3 | nickte. »Dann sind Sie«, sagte K. lächelnd, um nicht allzuviel 149 3 | Nicht nur für Sie«, sagte Frieda freundlich, aber 150 3 | ihn sättigen. »Freilich«, sagte K., »hier im Ausschank, 151 3 | Wirtes.« - »So ist es«, sagte sie, »und begonnen habe 152 3 | Mit diesen zarten Händensagte K. halb fragend, und wußte 153 3 | damals niemand geachtet«, sagte sie, »und selbst jetzt -« 154 3 | Sie haben natürlich«, sagte K., »Ihre Geheimnisse, und 155 3 | verstopfte damit das Guckloch, sagte zu K., sichtbar sich bezwingend, 156 3 | noch, Fräulein Frieda«, sagte er, »es ist außerordentlich 157 3 | nicht, was Sie wollen«, sagte sie, und in ihrem Ton schienen 158 3 | haben mich durchschaut«, sagte K., wie ermüdet von soviel 159 3 | umringenden Freunden los. Da sagte Frieda leise, drohend K. 160 3 | übernachtenfragte K. »Ja«, sagte Frieda. »Kann ich gleich 161 3 | Sie dann kommen.« - »Gut«, sagte K. und wartete ungeduldig 162 3 | Leute schickt man mir her«, sagte Frieda und biß im Zorn an 163 3 | Klamms Dienerschaft«, sagte Frieda. »Immer wieder bringt 164 3 | nicht?« fragte K. »Nein«, sagte Frieda. »Er schläft.« - » 165 3 | So sitzt er noch immer«, sagte Frieda, »auch als Sie ihn 166 3 | habe ich ganz vergessen«, sagte Frieda und setzte K. ihren 167 3 | ihn aber nicht gesehensagte der Wirt, »und war fast 168 3 | Hier ist er aber nicht«, sagte Frieda kühl. »Vielleicht 169 3 | hat er sich versteckt«, sagte der Wirt, »nach dem Eindruck, 170 3 | doch wohl nicht haben,« sagte Frieda und drückte stärker 171 3 | wieder aufsprang und betrübt sagte: »Nein, er ist nicht hier.« 172 3 | zum Erstaunen, als er nun sagte - »Es ist mir sehr unangenehm, 173 3 | gerufen wurde. »Frieda«, sagte K. in Friedas Ohr und gab 174 3 | streckte sich, lachte still und sagte: »Ich werde doch nicht etwa 175 3 | war. »Was hast du getansagte er vor sich hin. »Wir beide 176 3 | sind verloren.« - »Nein,« sagte Frieda, »nur ich bin verloren, 177 3 | Tag, nicht in der Nacht«, sagte K., »fort mit euch.« - » 178 3 | mir nach Hause gegangensagte sie, fast unter Tränen. » 179 3 | solchen Frauenzimmers!« sagte sie dann und wiederholte 180 3 | Nun können wir gehen«, sagte Frieda; es war selbstverständlich, 181 4 | Befehlens und Bedientwerdens sagte K., mehr aus behaglicher 182 4 | auf ihren Gesichtern sah, sagte er noch, um sie zu entschädigen: » 183 4 | auf seinen Schoß setzte, sagte: »Was hast du, Liebling, 184 4 | sind treu.« - »Ach, treu«, sagte K., »sie lauern mir fortwährend 185 4 | glaube dich zu verstehen«, sagte sie und hing sich an seinen 186 4 | Sieh, wie die hier liegen«, sagte eine und warf aus Mitleid 187 4 | Ich warte schon lange«, sagte sie und hob ihr breites, 188 4 | Könnte nicht, Frau Wirtin«, sagte K. zerstreut, »das, was 189 4 | mir, Herr Landvermesser«, sagte die Wirtin, »dort handelt 190 4 | liebe Magd.« - »Ach so«, sagte K., »dann freilich; nur 191 4 | Aus Liebe, aus Sorge«, sagte die Wirtin und zog Friedas 192 4 | solches Vertrauen hat«, sagte K., »kann auch ich nicht 193 4 | verwirrt, das arme Kind«, sagte die Wirtin, »verwirrt vom 194 4 | Sie sind ein Ehrenmann«, sagte die Wirtin, auch sie hatte 195 4 | Sicherungen, natürlich«, sagte K., »die werden am besten 196 4 | Das ist unmöglich«, sagte Frieda, erhob sich ein wenig 197 4 | Gedanke!« - »Es muß sein«, sagte K. »Wenn es mir unmöglich 198 4 | nicht, K., ich kann nicht«, sagte Frieda, »niemals wird Klamm 199 4 | fragte K. »Auch nicht«, sagte Frieda, »nicht mit dir, 200 4 | eigentümlich, Herr Landvermesser«, sagte die Wirtin und war erschreckend, 201 4 | werde ich Ihnen erklären«, sagte die Wirtin in einem Ton, 202 4 | beschwichtigen. »Was willst du«, sagte die Wirtin mit rascher Wendung 203 4 | ein Mädchen, von dem man sagte, es sei Klamms Geliebte - 204 4 | Gewiß, das ist merkwürdig«, sagte K., und nahm Frieda, die 205 4 | dort.«~»Es ist unmöglich«, sagte die Wirtin, »und ich sehe, 206 4 | Über Frieda natürlich«, sagte K.~»Über Friedafragte 207 4 | Klamm sprechen.« »Ach«, sagte K., »Sie sind, Frau Wirtin, 208 4 | die Wange an K.s Brust, sagte Frieda: »Es ist gewiß so, 209 4 | Stunde.« - »Wenn es so ist«, sagte K. langsam, denn süß waren 210 4 | fürchten.«~»Wahrhaftig«, sagte die Wirtin und sah K. von 211 4 | damals meinem Mann über Sie sagte, war: Halte dich von ihm 212 4 | einer Hundehütte.«~»Danke«, sagte K., »das sind offene Worte, 213 4 | zu nennen.«~»Gut, gut«, sagte K., »ich gebe Ihnen auch 214 4 | Frage. - »Bei Barnabas«, sagte K.~»Die Lumpenrief die 215 4 | denn ihr?«~»Frau Wirtin«, sagte K., noch ehe die Gehilfen 216 4 | nicht mit euch sprechen«, sagte die Wirtin, und alle drei 217 4 | Werde nur nicht böse«, sagte Frieda, »du mußt unsere 218 4 | Barnabasschen Familie nicht«, sagte K., während er Frieda, die 219 4 | an die Gehilfen. »Kommtsagte er, nahm den Klammschen 220 4 | auf der Türklinke hatte, sagte sie: »Herr Landvermesser, 221 4 | bittend an. »Frau Wirtin«, sagte K., »ich verstehe nicht, 222 5 | Anfällen des Behagens schnell sagte, daß gerade darin die Gefahr 223 5 | unser Herr Landvermesser«, sagte er, wollte sich zur Begrüßung 224 5 | sich, Herr Landvermesser«, sagte der Vorsteher, »und sagen 225 5 | unbehaglich im Bett. Schließlich sagte er: »Ich habe, Herr Landvermesser, 226 5 | vorliegt.« - »Leider nicht,« sagte der Vorsteher, »es ist so, 227 5 | ist eine andere Frage«, sagte der Vorsteher, »die ich 228 5 | genug hätte.« - »Mizzi«, sagte er, plötzlich seinen Bericht 229 5 | Erlaß.« - »Er ist nämlich«, sagte er erklärend zu K., »aus 230 5 | dürfte es sein, unten«, sagte der Vorsteher, vom Bett 231 5 | Arbeit ist geleistet worden«, sagte der Vorsteher nickend, » 232 5 | Es ist zu dunkel hier«, sagte die Frau, »ich werde eine 233 5 | mir eine große Stütze«, sagte der Vorsteher, »in dieser 234 5 | bin, nimmt es überhand«, sagte er und legte sich müde, 235 5 | zurück. »Könnte ich nicht«, sagte K., als die Frau mit der 236 5 | den Kopf: »Wie ich schon sagte, ich habe keine Amtsgeheimnisse 237 5 | sind nur meine Gehilfen« sagte K., »ich weiß nicht, wo 238 5 | Mich stören sie nicht«, sagte der Vorsteher freundlich. » 239 5 | Mir aber sind sie lästig«, sagte K. offen, ließ den Blick 240 5 | aber nun schon hier seid«, sagte er dann versuchsweise, » 241 5 | von ihr. »Die Gehilfen«, sagte der Vorsteher mit einem 242 5 | eigenen Gehilfen.« - »Nein«, sagte K. kühl, »sie sind mir erst 243 5 | Wie denn, zugelaufen«, sagte der Vorsteher, »zugeteilt 244 5 | denn, zugeteilt worden«, sagte K. »Sie könnten aber ebensogut 245 5 | geschieht hier nichts«, sagte der Vorsteher, vergaß sogar 246 5 | sich aufrecht. »Nichts«, sagte K., »und wie verhält es 247 5 | Berufung war wohl erwogen«, sagte der Vorsteher, »nur Nebenumstände 248 5 | nicht gefunden werden«, sagte K. »Nicht gefundenrief 249 5 | Geschichte nicht?«~»Nein«, sagte K. »Sie unterhält mich.«~ 250 5 | unterhält mich nur dadurch«, sagte K., »daß ich einen Einblick 251 5 | keinen Einblick bekommen«, sagte ernst der Vorsteher, »und 252 5 | einer Frage unterbreche«, sagte K., »erwähnten Sie nicht 253 5 | Sie sind sehr streng«, sagte der Vorsteher. »Aber vertausendfachen 254 5 | ist es etwas sehr Altes«, sagte der Vorsteher. »Ich bin 255 5 | die anderen?«~»Mag sein«, sagte K., »in solche Überlegungen 256 5 | Ich komme auch dazu«, sagte der Vorsteher, »doch könnten 257 5 | nennen, Herr Vorsteher«, sagte K., »meinen Fall immer einen 258 5 | ruhig zu arbeiten.~»Nein«, sagte der Vorsteher, »es ist kein 259 5 | hatte.~»Ja, das ist er«, sagte der Vorsteher.~»Ich kenne 260 5 | kenne auch seine Frau«, sagte K., ein wenig aufs Geratewohl.~» 261 5 | Geratewohl.~»Das ist möglich«, sagte der Vorsteher und verstummte.~» 262 5 | verstummte.~»Sie ist schön«, sagte K., »aber ein wenig bleich 263 5 | fragte K. grob.~»Ja«, sagte der Vorsteher mit einem 264 5 | wohl verstehen?«~»Gewiß«, sagte K., »noch besser aber verstehe 265 5 | kann ich nicht verraten«, sagte K.~»Ich will mich nicht 266 5 | mich nicht aufdrängen«, sagte der Vorsteher, »nur gebe 267 5 | Sie sprechen immer davon«, sagte K., »daß ich als Landvermesser 268 5 | Brief.«~»Klamms Brief«, sagte der Vorsteher. »Er ist wertvoll 269 5 | ist also nicht gefunden«, sagte der Vorsteher. »Schade, 270 5 | die Hände. »Von Klamm«, sagte sie. Sie lasen dann gemeinsam 271 5 | still dankbar zu ihnen hin, sagte der Vorsteher:~»Mizzi ist 272 5 | deuten, Herr Vorsteher«, sagte K., »den Brief so gut, daß 273 5 | ist ein Mißverständnis«, sagte der Vorsteher. »Ich verkenne 274 5 | Schwarzerfragte K.~»Nein«, sagte der Vorsteher, »du vielleicht, 275 5 | Das ist merkwürdig«, sagte K., »er ist der Sohn eines 276 5 | Lieber Herr Landvermesser«, sagte der Vorsteher, »wie soll 277 5 | Unterkastellane kennen?«~»Gut«, sagte K., »dann müssen Sie mir 278 5 | Vorsteher?«~»Sehr einfachsagte der Vorsteher. »Sie sind 279 5 | allerdings nicht angesehen«, sagte K., »diese Einzelheiten 280 5 | oder erreicht.«~»Nein«, sagte der Vorsteher, an einem 281 5 | bedeutungslos sein? Ich sagte es schon gelegentlich des 282 5 | jemals sein könnte.«~»Gut«, sagte K., »angenommen, daß sich 283 5 | Wahrheit in Ihrer Auffassung«, sagte der Vorsteher, »Sie haben 284 5 | bleibt dann das Ergebnis«, sagte K., »daß alles sehr unklar 285 5 | hinauszuwerfen, Herr Landvermessersagte der Vorsteher »Eben die 286 5 | Oh, Herr Vorsteher«, sagte K., »nun sind wieder Sie 287 5 | Hiesige ist.«~»Ach, Frieda«, sagte der Vorsteher ohne jede 288 5 | einverstanden?«~»Nein, gar nicht«, sagte K., »ich will keine Gnadengeschenke 289 5 | sondern mein Recht.«~»Mizzi«, sagte der Vorsteher zu seiner 290 5 | ich mich also empfehlen«, sagte er.~»Ja«, sagte Mizzi, die 291 5 | empfehlen«, sagte er.~»Ja«, sagte Mizzi, die schon eine Salbe 292 6 | im Auftrage deiner Frau«, sagte K., »du bist wohl sehr abhängig 293 6 | abhängig von ihr?« - »Nein«, sagte der Wirt, »ich frage nicht 294 6 | Ich bitte dich darum«, sagte der Wirt, »ich wollte dich 295 6 | Dann komm also schnell«, sagte K., »ich werde sie bald 296 6 | es nur gelingen wollte«, sagte der Wirt.~Sie gingen durch 297 6 | Einzelheiten.~»Endlich kommen Sie«, sagte die Wirtin schwach. Sie 298 6 | hätte ich kommen sollensagte K. sanft. »Sie haben mich 299 6 | lange warten lassen sollen«, sagte die Wirtin mit dem Eigensinn 300 6 | Kranken. »Setzen Sie sich«, sagte sie und zeigte auf den Bettrand, » 301 6 | auch fortgehen, Gardena«, sagte der Wirt. K. hörte zum erstenmal 302 6 | Namen der Frau. »Natürlich«, sagte sie langsam und, als sei 303 6 | geschah sofort.~»Bitte«, sagte dann Gardena, »Herr Landvermesser, 304 6 | das Tuch gebracht hatte, sagte sie: »Sehen Sie, das ist 305 6 | Gefälligkeit noch einmal, sagte aber nichts. »Ja, es ist 306 6 | es ist ein schönes Tuch«, sagte Gardena und hüllte sich 307 6 | K. wurde ungeduldig und sagte: »Sie ließen mich, Frau 308 6 | Ich ließ Sie fragensagte die Wirtin. »Nein, das ist 309 6 | gefragt.« - »Das glaube ich«, sagte die Wirtin, »ich bin mit 310 6 | immer« »Sie haben also«, sagte K., »Ihre Meinung über mich 311 6 | Meinung nicht geändert«, sagte die Wirtin, wieder schwächer, » 312 6 | gegenüber sein.« - »Gut«, sagte K., »wer wird aber anfangen?« - » 313 6 | aber anfangen?« - »Ich«, sagte die Wirtin. Es machte nicht 314 6 | Sehen Sie dieses Bild an«, sagte sie bittend. Um es besser 315 6 | keinem sehr guten Zustand«, sagte K. »Leider, leider«, sagte 316 6 | sagte K. »Leider, leider«, sagte die Wirtin, »wenn man es 317 6 | Einen jungen Mann«, sagte K. »Richtig«, sagte die 318 6 | Mann«, sagte K. »Richtig«, sagte die Wirtin, »und was macht 319 6 | Das ist ganz falsch«, sagte sie. »Aber hier ist doch 320 6 | Sehen Sie doch genauer hin«, sagte die Wirtin ärgerlich, »liegt 321 6 | er wirklich?« - »Nein«, sagte nun K., »er liegt nicht, 322 6 | Hochsprung.« - »Nun also«, sagte die Wirtin erfreut, »er 323 6 | sehe ich nur sehr wenig«, sagte K., »er strengt sich offenbar 324 6 | flattert.« - »Sehr gut«, sagte die Wirtin anerkennend. » 325 6 | dennfragte K. »Es war«, sagte die Wirtin, »der Bote, durch 326 6 | Wieder einmal die Gehilfen«, sagte er der Wirtin zu seiner 327 6 | Hand über die Augen und sagte: »Auch dieses Tuch ist von 328 6 | seufzend.~»Über zwanzig Jahre«, sagte die Wirtin. »Weit über zwanzig 329 6 | hält man Klamm die Treue«, sagte K. »Sind Sie sich aber, 330 6 | Nicht so böse, Frau Wirtin«, sagte K. »Ich sagte ja kein Wort 331 6 | Frau Wirtin«, sagte K. »Ich sagte ja kein Wort gegen Klamm, 332 6 | wollen.«~»Sie haben recht«, sagte die Wirtin und beugte den 333 6 | gleichzeitig auch die meine«, sagte K., »ich aber werde mich 334 6 | fragen wagt?«~»Frau Wirtin«, sagte K. warnend.~»Ich weiß«, 335 6 | K. warnend.~»Ich weiß«, sagte die Wirtin, sich fügend, » 336 6 | weiter.«~»Nun werde ich«, sagte K., »wenn Sie erlauben, 337 6 | darf also nicht fragen«, sagte K., »auch das genügt mir.«~» 338 6 | genügt mir.«~»Freilich«, sagte die Wirtin, »auch das genügt 339 6 | Wenn ich alles mißdeute«, sagte K., »mißdeute ich vielleicht 340 6 | Wirtin runzelte die Stirn, sagte aber gleichmütig: »Das ist 341 6 | ein Weilchen still, dann sagte K.: »Die Handlungsweise 342 6 | Er kannte Hans gut«, sagte die Wirtin, »er war Hansens 343 6 | Onkel.«~»Dann freilich«, sagte K. »Hansens Familie war 344 6 | gelegen?«~»Vielleicht«, sagte die Wirtin, »ich weiß es 345 6 | doch aber so gewesen sein«, sagte K., »wenn die Familie bereit 346 6 | sich später gezeigt hat«, sagte die Wirtin. »Ich warf mich 347 6 | Leistungen sind bewundernswert«, sagte K., »daran ist kein Zweifel, 348 6 | erfahren haben mußte.~»Nun ja«, sagte die Wirtin müde, »ich weiß 349 6 | Unsinn spielt.«~»Nein«, sagte K, »verwirren wollen wir 350 6 | die Wirtin.~»Im Ernst«, sagte K. schnell, »nur glaube 351 6 | empor.~»Klamm zu fragen«, sagte K.~»So wären wir also wieder 352 6 | also wieder bei Ihnen«, sagte die Wirtin.~»Oder bei Ihnen«, 353 6 | Wirtin.~»Oder bei Ihnen«, sagte K. »Unsere Angelegenheiten 354 6 | habe nichts zu verbergen«, sagte K. »Zunächst aber will ich 355 6 | Es ist keine Legende«, sagte die Wirtin, »es ist vielmehr 356 6 | Erfindung zu widerlegen«, sagte K. »Dann gibt es aber auch 357 6 | auf und ab gehen. Dann sagte sie: »Ich will allem, was 358 6 | nicht beim Namen.«~»Gern«, sagte K., »aber was ich von ihm 359 6 | mein erstes Ziel.«~»Gut«, sagte die Wirtin und drückte ihr 360 6 | ich nicht versprechen«, sagte K., »so gerne ich Ihre Bitte 361 6 | Dieser Einwand entfällt«, sagte die Wirtin, »der Vorsteher 362 6 | nickte. »Sie war dabei«, sagte K.~»Hat sie sich geäußert?« 363 6 | fragte die Wirtin.~»Nein«, sagte K., »ich hatte aber auch 364 6 | sie das könnte.«~»Nun ja«, sagte die Wirtin, »so irrig sehen 365 6 | ist nicht entscheidend«, sagte K. »Mein Entschluß steht 366 6 | schlimmer.«~»Schlimmersagte die Wirtin. »Widersetzlichkeit 367 7 | ja, Herr Landvermesser«, sagte er langsam, »der Fremde, 368 7 | gesprochen habe.« - »Ja«, sagte K. kurz; was er damals in 369 7 | Herrn Gemeindevorstehers«, sagte er. K. war bereit, den Auftrag 370 7 | ging darüber hinweg und sagte: »Sie waren unhöflich gegenüber 371 7 | gewesen wäre, weiß ich nicht«, sagte K., während er sich abtrocknete, » 372 7 | er sich beklagen sollensagte der Lehrer. »Und selbst, 373 7 | eingeordnet haben mußte, sagte er: »Wie? Ein Protokoll? 374 7 | amtliche Handlung?« - »Nein«, sagte der Lehrer, »eine halbamtliche, 375 7 | endlich gefunden hatte, sagte ruhiger: »Mag es vorliegen. 376 7 | das zu melden?« - »Nein«, sagte der Lehrer, »aber ich bin 377 7 | verbesserte er sich und sagte: »Sie wollten mir etwas 378 7 | ausrichten.« - »Nun ja«, sagte der Lehrer mit einem Achselzucken, 379 7 | Gunsten vorbringen, lachte und sagte nur, Sie seien doch Landvermesser 380 7 | unnütze Sorgen, Herr Lehrer«, sagte K. »Es fällt mir nicht ein, 381 7 | anzunehmen.« - »Vorzüglich«, sagte der Lehrer, »vorzüglich, 382 7 | erreicht hatte als, wie sie sagte, kalte und überdies unaufrichtige 383 7 | Schule."~»Das ist schlimm«, sagte K., ohne es aber ganz ernsthaft 384 7 | Hand den Mund. »Das nicht«, sagte sie ängstlich, »bitte, sage 385 7 | sich ein wenig zu erwärmen, sagte: »Dann bleibt nichts übrig, 386 7 | zog die Uhr hervor und sagte: »Es ist spät geworden.« - » 387 7 | völlig einig, Herr Lehrer«, sagte Frieda. »Wir nehmen die 388 7 | nehmen die Stelle an.« »Gut«, sagte der Lehrer, »aber die Stelle 389 7 | K. zu Hilfe. »Freilich«, sagte sie, »er nimmt die Stelle 390 7 | Frieda gerichtet war. »Dann«, sagte der Lehrer, »bleibt mir 391 7 | Lehrers reizte ihn, und er sagte leichthin: »Nun ja, es sind 392 7 | Ob Gehalt gezahlt wird«, sagte der Lehrer, »wird erst nach 393 7 | ist aber hart für uns«, sagte Frieda. »Wir sollen fast 394 7 | Sie dazu raten?« - »Nein«, sagte der Lehrer, der seine Worte 395 7 | betrifft, Herr Lehrer«, sagte er, »glaube ich, daß Sie 396 7 | meiner Seite.« - »Nein«, sagte der Lehrer lächelnd, nun 397 7 | So meine ich es ja«, sagte K., »gegen Ihren Willen 398 7 | gefällig ist. « - »Sonderbar«, sagte der Lehrer, »was sollte 399 7 | einziehen würden. »Heute«, sagte Frieda. »Dann komme ich 400 7 | morgen früh revidieren«, sagte der Lehrer, grüßte durch 401 7 | Ihr habt es aber eilig«, sagte K., der diesmal sehr zufrieden 402 7 | noch niemals gewaschen«, sagte K., es war nicht böse, sondern 403 7 | lachten lautlos. »Nun kommt«, sagte K., »richtet euch ein, es 404 7 | lange genug angesehen«, sagte K., irgendein unangenehmes 405 7 | Übersiedlung zu helfen«, sagte K. Sie waren allerdings 406 7 | gemacht. Erst als Frieda sagte: »Gewiß, ihr bleibt hier«, 407 7 | ich gehefragte K. »Ja«, sagte Frieda. »Und du hältst mich 408 7 | viele Hindernisse finden«, sagte sie, »was würde da mein 409 8 | der Herr Landvermesser«, sagte sie lächelnd, reichte ihm 410 8 | Boshaftigkeit grenzte. »Ich bin«, sagte sie dann, »gleich nach Friedas 411 8 | war hier sehr zufrieden«, sagte K., um Pepi endlich auf 412 8 | Glauben Sie ihr nicht«, sagte Pepi. ,»Frieda kann sich 413 8 | Frieda ist meine Braut«, sagte K. und suchte nebenbei die 414 8 | in der Tür. »Ich weiß«, sagte Pepi, »deshalb erzähle ich 415 8 | Bedeutung.« - »Ich verstehe«, sagte K. »Sie meinen, daß ich 416 8 | gewonnen zu haben.« - »Ja«, sagte sie und lachte zufrieden, 417 8 | nicht angezündet sein«, sagte Pepi und drehte das Licht 418 8 | etwas vergessen?« - »Ja«, sagte K. und zeigte auf die Tür, » 419 8 | Ja, ihre Tischdecke«, sagte Pepi, »ich erinnere mich, 420 8 | hier?« fragte K. »Niemand«, sagte Pepi. »Es ist das Herrenzimmer, 421 8 | Zimmern.« - »Wenn ich wüßte«, sagte K., »daß jetzt nebenan niemand 422 8 | jetzt gewiß nicht dort«, sagte Pepi, »er fährt ja gleich 423 8 | noch sehr lange dauern«, sagte plötzlich eine rauhe Stimme 424 8 | Ehe Sie weggehen werden«, sagte der Kutscher. K. verstand 425 8 | Wollen Sie Kognak?« - »Ja«, sagte K. unüberlegt, durch das 426 8 | Sie den Schlitten auf«, sagte der Kutscher, »in der Seitentasche 427 8 | Das ist ja entsetzlich«, sagte er dann und schob seinen 428 8 | Ende.~»Kommen Sie mit mir«, sagte der Herr, nicht eigentlich 429 8 | warte hier auf jemanden«, sagte K., nicht mehr in Hoffnung 430 8 | grundsätzlich. »Kommen Sie«, sagte der Herr nochmals ganz unbeirrt, 431 8 | den, auf den ich warte«, sagte K. mit einem Zucken des 432 8 | Sie warten oder gehen«, sagte der Herr, zwar schroff in 433 8 | beim Warten verfehlen«, sagte K. trotzig, durch bloße 434 8 | wenig geöffneten Mundes und sagte dann zum Kutscher: »Spannen 435 9 | Landvermesser, endlich«, sagte der Herr bei K.s Eintritt 436 9 | Alle Herren trinken ihn«, sagte Pepi kurz, goß den Rest 437 9 | Herren haben auch besseren«, sagte K. »Möglich«, sagte Pepi, » 438 9 | besseren«, sagte K. »Möglich«, sagte Pepi, »ich aber nicht.« 439 9 | es mit Widerwillen tat, sagte K., nicht um sich etwas 440 9 | ihm vorüber, aber der Herr sagte von seinem Tischchen her: » 441 9 | Wirtin hat nichts bemerkt«, sagte K., aber er sagte es nicht 442 9 | bemerkt«, sagte K., aber er sagte es nicht aus irgendeiner 443 9 | nicht beim Schlüsselloch«, sagte die Wirtin, zunächst um 444 9 | Grunde auch meine Meinung«, sagte er, »habe ich mich ein wenig 445 9 | Vielleicht hat er mich gesucht «, sagte K. »Möglich«, sagte der 446 9 | gesucht «, sagte K. »Möglich«, sagte der Herr, »darauf bin ich 447 9 | fröhlich beisammen sind«, sagte dann der Herr, »würde ich 448 9 | hier viel geschrieben«, sagte K. und blickte von der Ferne 449 9 | schlechte Angewohnheit«, sagte der Herr und lachte wieder, » 450 9 | Erklärungen selbst zu geben, sagte die Wirtin: »Herr Momus 451 9 | aufmerksamer als K. zugehört hatte, sagte ergänzend zur Wirtin. »Die 452 9 | für Vallabene.« - »Ja«, sagte die Wirtin, sich nun ihrerseits 453 9 | Dorfsekretär.« - »Zweifacher gar«, sagte K. und nickte Momus, der 454 9 | er sah auf seine Uhr und sagte: »Nun muß ich aber nach 455 9 | Gunsten. »Ja, freilich«, sagte dieser, »die Schuldienerpflichten 456 9 | Ich habe keine Lust dazu«, sagte K. und wollte zur Tür gehen. 457 9 | meine Dinge?« - »Darüber«, sagte Momus, »habe ich kein Urteil 458 9 | Ach, Frau Wirtin«, sagte K., »es ist weder der einzige 459 9 | oder nicht?« »Allerdings«, sagte Momus und blickte mit stolz 460 9 | sehen Sie, Frau Wirtin«, sagte K., »nicht zu Klamm brauche 461 9 | wollte ich Ihnen öffnen«, sagte die Wirtin. »Habe ich Ihnen 462 9 | kommt es, Frau Wirtin«, sagte K., »daß Sie ursprünglich 463 9 | ich Sie denn vorwärtssagte die Wirtin. »Heißt es vorwärts 464 9 | nicht aufgeklärt zu sein«, sagte K., »doch ich gebe mich 465 9 | allem bereit.« - »Nein«, sagte Momus, »solche Zusammenhänge 466 9 | Auskunft bekommen zu haben. Ich sagte ihm seit jeher, heute und 467 9 | es so ist, Frau Wirtin«, sagte K., »dann bitte ich Sie 468 9 | mich besteht.« - »Gewiß«, sagte die Wirtin, »das ist allerdings 469 9 | Protokoll lesen?« - »Nein«, sagte Momus, »warum denn? Klamm 470 9 | der Ordnung halber, wie er sagte. Bedenken Sie aber, daß 471 9 | überstreute.~»Gute Nacht«, sagte K., »ich habe eine Abneigung 472 9 | Tür. »Er geht also doch«, sagte Momus fast ängstlich zur 473 9 | Er wird es nicht wagen«, sagte diese, mehr hörte K. nicht, 474 9 | schon, Herr Landvermessersagte er. »Sie wundern sich darüber?« 475 9 | darüberfragte K. »Ja«, sagte der Wirt. »Werden Sie denn 476 9 | nicht verhört?« - »Nein«, sagte K. »Ich ließ mich nicht 477 9 | Wirt. »Ich weiß nicht«, sagte K., »warum ich mich verhören 478 9 | nicht.« - »Nun ja, gewiß«, sagte der Wirt, aber es war nur 479 9 | in den Ausschank lassen«, sagte er dann, »es ist schon längst 480 9 | Sie es?« fragte K. »O ja«, sagte der Wirt. »Ich hätte es 481 9 | nicht ablehnen sollen«, sagte K. »Nein«, sagte der Wirt, » 482 9 | sollen«, sagte K. »Nein«, sagte der Wirt, »das hätten Sie 483 9 | Himmel regnen.« - »Nein«, sagte K., »danach sieht das Wetter 484 10| verursacht hatte. »Zu dir«, sagte Barnabas unverändert freundlich 485 10| Ein Brief von Klammsagte K., den Kopf zurückwerfend, 486 10| Barnabas Hand. »Leuchtet!« sagte er zu den Gehilfen, die 487 10| schwenkten. »Seid ruhig«, sagte er und zu Barnabas: »Es 488 10| freilich gleich ab. »Barnabas«, sagte K., und es legte sich ihm 489 10| mir der Herr schreibt«, sagte K. und hielt ihm den Brief 490 10| Ich werde es ausrichten«, sagte Barnabas, der die ganze 491 10| vor dem Gesicht. »Ach«, sagte K., »du versprichst mir, 492 10| Lippen vor Ungeduld. »Herr«, sagte Barnabas mit einer weichen 493 10| Tag im Schloß?« - »Nein«, sagte Barnabas. »Mein guter Vater 494 10| Mein Vater ist Schuster«, sagte Barnabas unbeirrt«, er hatte 495 10| ich will nichts wissen«, sagte K. »Sei mir nicht böse, 496 10| Sei mir nicht böse, Herr«, sagte Barnabas und, wie wenn er 497 10| Ich bin dir nicht böse«, sagte K., und seine Unruhe wandte 498 10| wichtigsten Dinge.«~»Sieh«, sagte Barnabas, und es schien, 499 10| Wieder neue Nachrichtensagte er einmal, und meistens 500 10| geschieht es freiwillig.«~»Gut«, sagte K., Barnabas beobachtend


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