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| Franz Kafka Das Schloß IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Kapitel
1 15| ablenkten, jedes Wort sich abbetteln ließen, dann aber freilich, 2 12| einmal bei einem ungerechten abbüßen. Aber auch sonst wäre es 3 8 | den ich gemacht habe. Viel Abend- und Nachtarbeit ist hier, 4 11| strich sie, als hätte sie das Abendgespräch vergessen, dem zusammengekauert 5 19| Männern in einem so schönen Abendkleid erscheinen zu sehen, nichts 6 19| Kleider sind oder unpassende Abendkleider und dergleichen... Überhaupt« - 7 14| alles durch einen kleinen Abendspaziergang erreichen zu können, und 8 15| warum fragst du so?« - »Aus Aberglauben«, sagte Olga. »Du wirst 9 1 | verschwanden bald in einem jäh abfallenden Gäßchen.~K. aber war zerstreut, 10 15| Wort die brummigen Diener abfertigten, die, in solchen Augenblicken 11 19| möglich, daß nach Friedas Abgang niemand von den hohen Gästen 12 19| Änderung; wenn sich die abgearbeiteten Herren endlich ein Weilchen 13 19| ganz niedrigem Volk sich abgeben, zum Beispiel mit mir; ich 14 4 | durch Ihre Erklärungen davon abgebracht bin, so ist damit noch nicht 15 15| Bett verkroch und mir den abgebrochenen Schlußsatz wiederholte: › 16 1 | der Anstrich war längst abgefallen, und der Stein schien abzubröckeln. 17 12| sie wohl beim Holzholen abgefangen, denn mit mächtiger Stimme 18 4 | rief die Wirtin. »Die abgefeimten Lumpen! Bei Barnabas! Hört 19 15| schon gefunden hat, sie ihn abgefertigt haben und wegschicken. Man 20 19| sich mit dem Erreichten abgefunden. Und nun verschwand Frieda 21 4 | Mädchen, das sich mit Ihnen abgegeben hat. Und nur eines, nur 22 17| gelegen war, war im Schlaf abgeglitten und hing nun frei, langsam 23 8 | getüncht, scharf und gerade abgegrenzt.~Das Warten dauerte länger, 24 2 | Plätzen zurück. Einer sagte im Abgehen zur Erklärung, leichthin, 25 1 | leider einigemal vom Weg abgeirrt und deshalb erst so spät 26 5 | Sie seien von der Sache abgekommen. Nun aber, da Sie so freundlich 27 17| worden, und es wurde nicht abgelassen, ihn zu feiern, weil der 28 9 | geschehen. Sie aber haben es abgelehnt, und doch wird Ihnen jetzt 29 15| wurde ihm ja in den Ämtern abgeleugnet. Er verfiel auf den Gedanken - 30 1 | schwachen, eintönigen Glöckchen abgelöst, vielleicht noch oben, vielleicht 31 19| überladen, oft überarbeitet, abgenützt und passen weder für deine 32 2 | umdrehte, welche in sonderbar abgenutzten, veralteten, mit Rüschen 33 13| lieber die hübsche Larve abgerissen, würde doch lieber mein 34 8 | jemanden, der Geruch von abgestandenem Bier war noch schlimmer 35 5 | kleinen Wirtschaften sind abgesteckt, alles ist ordentlich eingetragen. 36 5 | fast allen dieses Läutewerk abgestellt wäre. Hier und da aber hat 37 19| durchgebrochen und war von ihnen abgetrennt. Freilich, ich habe sie 38 6 | Bretterwand von der Küche abgetrennten, fensterlosen Verschlag. 39 1 | denn alles drängte mit abgewendeten Gesichtern hinaus, um nicht 40 1 | die Kräfteverhältnisse abgewogen hatte und den Kampf lächelnd 41 15| der Schuld unserer Familie abgezogen würde, aber äußere Zeichen 42 18| waren, wie K. merkte, viele Abgrenzungen, von denen er bisher kaum 43 13| macht, was mich von dir abhält, während ich doch kein größeres 44 17| spielten miteinander auf dem Abhang des Schloßberges, schöne 45 13| ihn von den Schloßbehörden abhielten und in die Schuldienerstellung 46 11| schon für den nächsten Tag Abhilfe und bat K., nur bis dahin 47 15| und seine Frau, die uns abholen kamen.« - »Lasemann?« fragte 48 15| abends im Dunkel die Aufträge abholte und wieder im Dunkel die 49 6 | sogar dem Herrenhof Gäste abjagte. Sie waren zu Mittag noch 50 17| im Schloß, ihre schwere Abkömmlichkeit, die Vorschrift, daß das 51 15| nicht frei, abschmeicheln, abküssen muß ich ihm seine Zweifel, 52 15| Beurteilung handelt, das ist bloß Ablegen von Irrtümern.« - »Nein, 53 6 | auszuführen versuchen, wenn eine ablehnende Antwort käme. Wenn ich aber 54 12| gestrigen Nachmittag, als Sie es ablehnten, verhört zu werden.« - » 55 15| als Greis, erfährt er die Ablehnung, erfährt, daß alles verloren 56 19| gerichtet, als brauche sie eine Ablenkung, selbst während sie erzählte, 57 15| welchem einer den anderen ablöste, dort im dunklen Stalle 58 12| Lehrerin reinzuwaschen sich abmühte, sah nach K. hin, so, als 59 15| die zu dem Fest auch eine Abordnung geschickt hatte, mit der 60 9 | aufrichtigem Herzen davon abraten konnte, überhaupt zu Klamm 61 17| dagegen! Du hast gar nicht in Abrede gestellt, daß sie dich verfolgen, 62 4 | können damit nur dieses abscheuliche Loch meinen -, so ist es 63 15| Beamtenschrift einen allerdings abscheulichen Brief schreibt? Und wenn 64 12| die gegenwärtigen kleinen Abscheulichkeiten, er aber an Barnabas und 65 19| Entfernung könnte sie sie nicht abschießen. Und eigensüchtig? Eher 66 5 | doch immerhin willkürlich abschließt. Es ist, als hätte der behördliche 67 15| hatten uns gezahlt, die Abschlüsse waren vorteilhaft gewesen, 68 15| gegenüber spricht er nicht frei, abschmeicheln, abküssen muß ich ihm seine 69 17| nicht durch Enttäuschungen abschrecken lassen. Es scheint hier 70 13| zwar K. noch niedrig und abschreckend, aber in einer allerdings 71 13| Gehilfen damit mehr lockte, als abschreckte? K. sah aber nicht mehr 72 18| doch darauf hin.~Von allen abseitigen Beobachtungen kehrte dann 73 14| Schwester. Sie stand ein wenig abseits, die Hände im Schoß, nun 74 2 | ärgerlichen Blick hinab. Beim Absprung verletzte sich K. am Knie, 75 1 | besonderen Schwärze dennoch abstach. Sie gingen bei diesen Straßenverhältnissen 76 15| Aufregung, die unzähligen Abstufungen der Hoffnung oder Verzweiflung, 77 15| ist nicht Gewöhnung, so abstumpfen kann man durch Gewöhnung 78 15| das Gitter nach dem Vater absuchte und kopfschüttelnd und ärgerlich 79 7 | sagte K., während er sich abtrocknete, »daß ich aber an anderes 80 7 | bliebest, könnte man es abwarten und dem Lehrer nur eine 81 12| unterrichtet werden. Diese Abwechslung freute alle, gleich war 82 7 | irgendein unangenehmes Gefühl abwehrend, nahm Kleider und Stiefel, 83 17| ausreichende, aber doch starke Abwehrwaffen. Das bezieht sich allerdings 84 4 | dürfen mich nicht einfach abweisen, weil Sie mir, der einzigen, 85 7 | und überdies unaufrichtige Abweisung, sei entschlossen, K. nicht 86 15| Lügen konnten Frieda mir abwendig machen.« - »Diese Drohungen 87 13| werde ich es glückselig abwerfen und dich auf den Knien um 88 18| bekommen. Wenn dir Erlanger abwinkt, was willst du tun; und 89 18| du tun; und wenn er nicht abwinkte, was könntest du ihm sagen? 90 15| aus dem Haus. Ein kleines Abzeichen der Feuerwehr, das er eigentlich 91 3 | mich vielleicht von Klamm abziehen? Du lieber Himmel!« und 92 1 | abgefallen, und der Stein schien abzubröckeln. Flüchtig erinnerte sich 93 17| unzuständige Sekretäre abzugeben, auch sind ja die Parteien 94 4 | keinen Grund, von diesem Wort abzugehen -, können mir gewiß leicht 95 18| bei Tag unerträglich wäre, abzuhören, schnell, in der Nacht, 96 13| daß du jetzt von Klamm abzukommen scheinst, ist viel schlimmer, 97 13| hierbei von ihrer Arbeit abzulassen, was sie nicht aus Fleiß 98 17| K. gut, Frieda ein wenig abzulenken, und er bat sie, ihm etwas 99 17| unmöglich wird, eine Bitte abzuschlagen. Genaugenommen ist man verzweifelt; 100 15| keine Weise gelingen, sie abzustreifen; er mußte es unter heiserem 101 19| etwas von ihren Rechten abzutreten, auch die Knechte, zum Teil 102 19| gebeten haben -, darüber abzuurteilen, was kostbare Kleider sind 103 18| Aufforderung, sich zu setzen, abzuwarten, sank K. gleich auf einem 104 19| Stelle zu verlieren oder ihn abzuweisen und weiter zu steigen. Und 105 13| ohne den Blick von draußen abzuwenden. »Deine allzufreundliche 106 15| die Rute einigemal an dir abzuziehen. Nun, nimm mir das nicht 107 8 | Das achte Kapitel~Zunächst war K. 108 17| flohen hierher, der Wirt achtet ihn, auch kann den Gästen 109 4 | Frau Wirtin, eine so kluge, achtungeinflößende Frau, und doch erschreckt 110 3 | sprach er in einer besonders achtungsvollen Art, das fiel vor allem 111 14| um mehr lächerliche als achtungswerte Dinge handelte, auch Gisa 112 2 | wie eine andere tiefere, achtungswertere Stimme: »Du bist der alte 113 17| Das achtzehnte Kapitel~Da sah K., wie er 114 13| sich an ihn wenden, die Adresse habe er ja. Dagegen könne 115 1 | Das war nun zwar mehr eine Adressenangabe als eine Einladung, dennoch 116 15| Der Brief war von Sortini, adressiert war er an das Mädchen mit 117 17| als irgendein beliebiger Advokat, oder im Grunde viel weniger, 118 17| besser kennt als alle die advokatischen Herrschaften -, es fehlt 119 15| zumindest nicht in den der advokatorischen Öffentlichkeit zugänglichen 120 4 | Fernrohre verwendeten und ähnlichen Unsinn trieben oder auch 121 15| sich anstrengt, ihm noch ähnlicher zu werden, und sich dann 122 19| wirkte, aber es sind meist ältere Herren, schwerfällig in 123 15| abhängig, so, wie wenn sie die Älteste wäre, und wenn sie uns in 124 19| ein wenig mager, ein wenig ältlich war, daß man sich reineres 125 1 | war er zu seiner breiten, ältlichen Frau gekommen, die man nebenan 126 17| ein nicht sehr gesunder, ältlicher Bursche, die Keckheit gehabt 127 19| Frieda, ein unhübsches, ältliches, mageres Mädchen mit kurzem, 128 15| aber die Lampe anderswohin, änderte sich doch nichts an ihrem 129 15| Aber alle Besprechungen änderten auch nach der Übersiedlung 130 3 | Händen zu halten, allzu ängstlich-glücklich auch, denn es schien ihm, 131 1 | unregelmäßig, brüchig, wie von ängstlicher oder nachlässiger Kinderhand 132 15| hast, war nur gedankenlose Ängstlichkeit der Leute, Freude am Schaden 133 4 | es kamen aber noch viel ärgere, Klamms Dienerschaft war 134 1 | Landstreicher, wahrscheinlich aber Ärgeres.« Einen Augenblick dachte 135 13| dann waren allerdings die ärgerliche Begrüßung am ersten Tag 136 17| Gehen Sie gleich zu ihm, er ärgert sich schon, suchen Sie ihn 137 19| Gerstäcker hielt ihn wieder am Ärmel fest, als die Wirtin ihm 138 13| Krankenbehandlung. Manches, was Ärzten nicht gelungen sei, sei 139 2 | etwas im Dorf zu tun hätten, äßen und sogar manchmal übernachteten. 140 2 | sie sich dort drängten! Im Äußerlichen waren sie lächerlich folgsam - 141 15| einlassen, er mußte schon im Äußerlichsten die Unmöglichkeit klar erkennen. 142 9 | hierbei von der Annahme einer äußersten Empfindlichkeit Klamms aus. 143 10| In tiefer Ehrfurcht und äußerster Ungeduld erwartet er die 144 18| angesammelte Unruhe ausbrechen, und äußerte sie sich nur im Zerreißen 145 5 | nötiger, je wichtiger die Äußerung ist, um die es sich handelt. 146 18| erwachenden Tag zu sein, irgendwo ahmte sogar ein Herr den Ruf eines 147 4 | gegen mich werden und zu ahnen beginnen, was für einen 148 5 | eine besonders vollkommene ahnte. K. war, wenn er manchmal 149 15| wahrnehmen, die, wie wir ahnten, unserer ganzen Familie 150 19| nicht herumwandert, liegt er ahnungslos zu ihren Füßen, während 151 5 | Öffnen rollten zwei große Aktenbündel heraus, welche rund gebunden 152 5 | aufeinandergestapelten Aktenbündeln verdeckt sind, es sind dies 153 5 | Antwort; sei es, daß der Akteninhalt bei uns zurückgeblieben 154 18| immer wieder eine bestimmte Aktennummer in den Gang hinaus. Dann 155 5 | große, mich betreffende Aktensäulen entstehen und zusammenkrachen 156 10| wieder nur den endlosen Aktenweg gehen.« So kritzelte es 157 15| Zweck mußte man allerdings allabendlich im Herrenhof sein, und man 158 17| ich etwa das Gegenteil von alledem bin, dafür immerfort hinter 159 14| Bequemlichkeit und deshalb das Alleinsein über alles liebte und wahrscheinlich 160 19| ihn das Allernächste, das Allerbeste, das Allerschönste vergessen 161 12| Entschlüsse sind nicht immer die allerbesten; denken Sie zum Beispiel 162 15| verabschiedeten sich am allereiligsten. Lasemann, immer sonst langsam 163 15| es nicht, sondern meine allerernstesten Sorgen. Doch erzähle ich 164 2 | sondern war Gesang fernster, allerfernster Stimmen -, wie wenn sich 165 19| sei. Und wenn es auch ein Allergeringster sein sollte, so mußte es 166 18| das Gesetz sowie über die allergewöhnlichste menschliche Rücksichtnahme, 167 15| in der Zerstreutheit das Allergröbste, nicht alle, aber viele. 168 15| verachten, kommt gleich in die allergrößte Gesellschaft. Kennst du 169 15| Herrenhof vorgezogen hat. Das allerhäßlichste an der Geschichte ist ja 170 9 | herauszuhören, daß doch irgendeine allerkleinste Hoffnung für mich besteht.« - » 171 18| hatte ja immer von diesem allerkleinsten Fall gesprochen. Und K. 172 15| vergessen, dieses, wie das allermeiste. Er hatte sich den Plan 173 19| beschäftigen und die ihn das Allernächste, das Allerbeste, das Allerschönste 174 19| einmal, vielleicht schon in allernächster Zeit, Friedas Erhöhung kommen 175 18| denn sonst verstehe er das Allernotwendigste nicht. Nun also, da es gesagt 176 4 | mir, daß Sie im Nu, aber allerschleunigst, mein Haus verlassen müßten.«~» 177 19| diesen Tagen, auch durch den allerschönsten Tag, fällt dann noch manchmal 178 17| einschlafe, wenn aber doch dieses Allerunwahrscheinlichste geschehen und ich noch, 179 19| sich nur auf das ohnehin allgemein Bekannte. Nicht auf alles, 180 1 | zurechtfinden. Es schien ein allgemeiner Waschtag zu sein. In der 181 15| man fürchtete für seinen Alltagsverstand, weil sein ganzer Verstand 182 13| draußen abzuwenden. »Deine allzufreundliche Behandlung der Gehilfen«, 183 19| er nun allerdings gehen, allzulange habe er die Schule, wo er 184 13| Einflüsterungen nur vor allzuschlimmen Selbstvorwürfen bewahren 185 3 | sagte K. lächelnd, um nicht allzuviel Ernst zwischen ihnen aufkommen 186 10| Barnabas. »Mein guter Vater ist alt, du hast ja gesehen, und 187 15| ihrem Äußeren, sie hat das alterlose Aussehen der Frauen, die 188 4 | ihr breites, von vielen Altersfalten durchzogenes, aber in seiner 189 6 | holen -, bei dieser Arbeit altert man nicht.«~»Ihre Leistungen 190 15| nennen will, daß er vorzeitig alterte, vorzeitig ein Mann wurde; 191 5 | Mir ist es etwas sehr Altes«, sagte der Vorsteher. » 192 4 | Vorschriften und gegen das Althergebrachte zu erreichen; ich habe etwas 193 15| Vater lachte nur über ihre Altklugheit und Vielerfahrenheit, dann 194 16| Auffassung, die er von seinem Amte habe, die ihn dazu bewegten, 195 5 | auferlegt. Endlich werden Sie in amtlicher Hinsicht ausschließlich 196 5 | doch die erste Anregung von Amts wegen ausgegangen sei (daß 197 16| weigerten sich, im Dorfe in Amtsangelegenheiten den Herrenhof zu verlassen. 198 15| seine Hoffnung auf einen Amtsanzug steigt, binnen zwei Stunden 199 5 | Vorsteher, »in dieser schweren Amtsarbeit, die doch nur nebenbei geleistet 200 15| enganliegenden Hose des Amtskleides wenigstens ähnlich ist und 201 17| uns gewissermaßen auch die Amtskräfte, wir verpflichten uns zu 202 17| wehrlos im Angesicht unseres Amtsmißbrauches - das ist gar nicht auszudenken! 203 17| selbst übersehen kann, die Amtsorganisation förmlich zerreißt: das ist 204 17| nun eigentlich aufgehört, Amtsperson zu sein. Es ist eine Lage, 205 15| auch war er müde, nur seine Amtspflicht hielt ihn hier unten; es 206 16| Nächte opfern, denn in seinem Amtsplan sei keine Zeit für Dorfreisen 207 17| vergeben, aber das ist kein Amtsplatz und nur für nächtliche Unterhaltungen 208 16| erledigten ja die Beamten die Amtssachen im Ausschank oder in ihrem 209 14| am nächsten Tag in den Amtsstunden beim Gemeindevorsteher anklopfte 210 15| Zweck wieder nur auf den Amtsweg verweisen, aber auf diesem 211 14| beschäftigt, aber ruhig, im Amtswege, ungestört von der ihr wahrscheinlich 212 13| worin er denn zu helfen sich anbiete, wunderte er sich nicht 213 3 | Frieda leise, drohend K. anblickend: »Wann kann ich mit Ihnen 214 13| ihm auch der Jammer ihres Anblicks -, »in Wirklichkeit aber 215 13| betonte und nur unwillkürlich andeutete, daß es nur die Hilfe gegenüber 216 18| sehen dürfen. Wovon sie nur andeutungsweise haben erzählen hören, wie 217 1 | Verhör, die pflichtgemäße Androhung der Verweisung aus der Grafschaft 218 17| uns stärkt und zwingt und aneifert und alles noch halb besinnungslos 219 15| sie sich nicht nur alles aneigne, was in ihrer Gegenwart 220 3 | Begrüßung mit Küssen und langem Aneinanderdrücken. Ruhe war in dem Zimmerchen 221 15| dort zusammengesunken und aneinanderlehnend auf ihrem schmalen Sitz, 222 17| geringsten. Auch machte das Anerbieten Bürgels wenig Eindruck auf 223 17| freilich nicht - völlig anerkannt; ja, es sind zum Beispiel 224 15| mit Klamm, bist öffentlich anerkannter Bote, hast ein Amtskleid 225 6 | Sehr gut«, sagte die Wirtin anerkennend. »Mehr kann einer, der ihn 226 11| ein einziger Strohsack, anerkennenswert reinlich mit einem wollenen 227 2 | dessen eigenen Willen man anerkennt, so war die Überschrift, 228 5 | sich immer nach solchen Anfällen des Behagens schnell sagte, 229 13| sprach, was er tat. Nur anfänglich hatte ihn Schüchternheit 230 6 | Zweck, um mich wieder einmal anfahren zu können, weil Ihnen das 231 9 | Herrn Sekretär mit der Frage anfallen können: ›Werde ich zu Klamm 232 12| als sie sich anzuziehen anfingen, erschien Gisa, die Lehrerin, 233 15| nach ihnen bemißt du deine Anforderungen. Aber im Schloß hat man 234 17| gerade den unter der Decke anfragenden Fuß Bürgels ergriff. Bürgel 235 15| einzunehmen. Was ich selbst dafür anführte, wirkte auf ihn weniger, 236 15| und wollten uns alle unter Anführung des Vaters ihm nähern, aber 237 19| nachprüfen kann, etwa ihr angebliches Verhältnis zu Klamm. Und 238 17| Verkühlung, sondern war ihm angeboren und durch keinen Gesundheitstee 239 2 | immer zu bestimmten, von dir angegebenen Zeiten komme.« - »Auch das 240 1 | ihn ursprünglich gar nicht angegriffen zu haben, wie war er durch 241 15| und die Beamten persönlich angehen. Es gab unter ihnen gewiß 242 15| möglich, daß du, wenn du es angehört hast, weggehst und nichts 243 17| sich schon ergeben oder angekündigt hatten, ohne von dem allen 244 15| werde ich es mir diesmal angelegen sein lassen, dich allein, 245 4 | Hausverweisung. Sollten Sie es darauf angelegt haben, Frieda von mir oder 246 8 | war K. sehr willkommen. Angelehnt an die Mauer, packte er 247 15| vielleicht hatte sie Amalia angelockt, waren einige solcher Bläser; 248 9 | vorgestellt hatte, nicht mehr für angemessen hielt, solche Erklärungen 249 3 | durchsuchen. Gute Nacht! Angenehme Ruhe!« Er konnte das Zimmer 250 18| sich für das, was er hier angerichtet habe, gewiß zu verantworten 251 8 | verstehen. Niemals hätte K. Pepi angerührt. Aber doch mußte er jetzt 252 2 | und die Artur und Jeremias angerufen worden waren. Sie salutierten 253 11| Verbrauch fast des ganzen angesammelten Holzes, schon überheiß geworden.~ 254 18| hinein läuteten, immer wieder angeschlagen, die Glocken, wie um einen 255 17| bequem sitzen und dabei angeschnauzt werden. Dann habe ich nur 256 5 | protokollarische Verhöre angesehener Gemeindemitglieder im Herrenhof 257 17| unzuständigen auf der anderen und angesichts der Masse der voll beschäftigten 258 3 | nicht von so vielen Augen angestarrt.« - »Ich weiß nicht, was 259 15| nötig sind, um dort dauernd angestellt zu werden. Man mag nur zuhören, 260 9 | die Wirtin sah noch immer angestrengt hindurch, tief gebückt, 261 15| hat den Dienst noch nicht angetreten, der Wirt hat ihr auf mein 262 15| hingekommen wären, nichts anderes angetroffen hätten als Schweigen. Nun, 263 9 | hin. »Ja, eine schlechte Angewohnheit«, sagte der Herr und lachte 264 19| Nacht, unter allen den kaum angezogenen Männern in einem so schönen 265 15| von Barnabas immer fort angezweifelte Ähnlichkeit. Und alles spricht 266 5 | Willen, denn er war der Angreifer; und nicht nur er kämpfte 267 19| Verschlag in der Küche ruhig und angstlos verschläft. Wozu sich also 268 15| Mannigfaltigkeit irgendwelche Anhaltspunkte, Vergleichspunkte ergeben. 269 18| geknöpftes und gebundenes Kleid anhatte - wo hatte sie es in der 270 5 | auf den Umfang der Arbeit ankäme, wäre Ihr Fall einer der 271 10| Widerstand, gegen den man nicht ankämpfen konnte, denn er selbst war 272 1 | war spät abends, als K. ankam. Das Dorf lag in tiefem 273 15| großes Gedränge, als wir ankamen, auch aus den Nachbardörfern 274 14| Amtsstunden beim Gemeindevorsteher anklopfte und, wie es sich gehörte, 275 2 | starke Mägde, umstanden die Ankömmlinge und erwarteten von K. irgendein 276 17| sagte K., erfreut von dieser Ankündigung, »ich werde dann, wenn Sie 277 12| wenn sie bei zehn gerechten Anlässen geschont worden sind, können 278 12| daß es keines weiteren Anlasses oder Anreizes bedurfte und 279 2 | Zähnen, die Mauer im ersten Anlauf. Noch rieselte Gerölle unter 280 6 | geschüttelt, um sitzend sich anlehnen zu können, und sah K. voll 281 3 | waren gebauscht, die Hosen anliegend. Es waren kleine, auf den 282 19| sollst dir aber auch keines anmaßen. Komm hinüber in das Kontor, 283 4 | glauben. Ich fühle gut, daß es anmaßend von mir ist, Sie in dieser 284 15| Bescheidenheit dieses Planes auch Anmaßung lag, daß es den Eindruck 285 15| und etwas, was ihn dem annähern könnte, wagt Barnabas nicht 286 15| unentwirrbaren Größe - ich glaubte, annähernde Vorstellungen von ihr zu 287 2 | Olga, die sich K.s gleich annahm, »er begleitet mich nur.« 288 15| ich von den Dienern Geld annehme und für unsere Familie verwende. 289 15| Überbringer dieser Nachrichten dir anpriesen, unsere Zwecke, nicht deine 290 15| Bescheidenheit als Verdienst anrechne. Aber was mir allein mißlungen 291 18| Vorhergegangenen wohl kaum zur Schuld anrechnen könne. Leider hätten nur 292 5 | Gedächtnis, daß doch die erste Anregung von Amts wegen ausgegangen 293 12| keines weiteren Anlasses oder Anreizes bedurfte und daß kein Wort 294 15| Es kommt vor, daß gerade anrüchige Leute schließlich aufgenommen 295 15| Mitglied einer irgendwie anrüchigen Familie von vornherein verworfen 296 8 | könnte, und niemand dürfe ihn anrühren oder vertreiben, ja kaum 297 5 | Zentralstelle, welche unsere Anrufe weiterleitet; wenn man von 298 17| meiner Untreue fabelte, sein Anschlag ist ihm gelungen, irgendeine 299 8 | gegenüberliegende Seitenflügel anschloß, war ein Eingang ins Haus, 300 13| rückte ängstlich noch ein ansehnliches Stück zurück. Eben öffnete 301 16| auszuwählen.« Als K. auf diese Ansprache hin stehenbleiben wollte, 302 17| wenn sie mich nur öfters anspräche, es nicht über mich bringen 303 4 | aufdringliche Gegenwart. Anspruchsvoll waren sie allerdings nicht, 304 19| allen diesen besonderen Ansprüchen plumpst er gleich am ersten 305 12| ungestört durch den Widerwillen anständiger Zuschauer, hier so breitmachen, 306 8 | Ausschank, wandte sich im Flur anstatt zum Ausgang gegen das Innere 307 2 | Barnabas einen so unmerklich ansteigenden Weg geführt? »Wo sind wir?« 308 19| von allem Anfang an anders anstellen müssen. Er ist doch gar 309 13| gleiche Benehmen dumm und anstößig wäre, bei ihnen ist es nicht 310 13| daß ich, so sehr ich mich anstrengte, dir nicht half, sondern 311 15| zerbrechen sie sich wütend anstrengten, kein einziges vertrauliches 312 13| täuschen, selbst wenn du dich anstrengtest, deine Absichten zu verbergen. 313 13| die Nutzlosigkeit ihrer Anstrengungen; sie waren wie verblendet, 314 1 | Stein gebaut war; aber der Anstrich war längst abgefallen, und 315 1 | Um wenigstens dem ersten Ansturm auszuweichen, verkroch er 316 9 | Wirtin blieb zwar der größte Anteil, aber auch Pepi wurde immer 317 7 | du willst, lehnen wir den Antrag ab, so unrichtig das meiner 318 15| doch auch dir kein Leid antue, der du mit den verfluchten 319 15| gleich austrägt und ihm anvertraute Botschaften nicht gleich 320 15| Knechte kommt es vor, daß Anwärter für Stellungen während der 321 13| entscheidungsreichen Stunde anwenden würdest. Mißbrauche ich 322 5 | Behörde gegen sich selbst anwendet. Nur ein völlig Fremder 323 15| besprochen worden war, die anwesenden Herren aus dem Schloß hatten 324 19| urteilsfähiges Mädchen einmal etwas Anziehendes finden könnte. Wo findet 325 15| Barnabas einen neuen Boten anzubieten, durch Barnabas die Arbeit 326 19| aber wenn man nichts damit anzufangen weiß, ist es doch auch wieder 327 17| überraschend in der Nacht anzugehen, stünde doch noch jedem 328 15| Umweg über Amalia immerfort anzugreifen und mir verdächtig zu machen 329 10| wissen sie gut zur Arbeit anzuhalten. Lassen Sie nicht nach in 330 17| gegen deine Liebe zu ihm anzukämpfen. Wäre es nötig und wäre 331 15| Behörde aus eigenem das Beste anzuordnen fähig war und es sogar schon 332 15| es außerhalb des Dorfes anzustecken, im Dorf selbst fürchtet 333 15| Freundschaft, Dinge, die überall anzutreffen sind, und auf seiten deines 334 17| gebeten, ihr nicht die Schande anzutun, sofort den Ausschank verlassen 335 15| aber ebensowenig, dir etwas anzuvertrauen. Bei mir ist es nämlich 336 19| hätte, den ganzen Herrenhof anzuzünden und zu verbrennen, aber 337 5 | Eigenschaft unseres behördlichen Apparates zu sprechen. Entsprechend 338 17| und machte sich mit gutem Appetit ans Essen. »Du warst in 339 15| gewissermaßen ungeheuer appetitanreizend zu sein, und sie müssen 340 15| genügte auch dieser nicht sehr appetitliche Gehilfe, dieses Fleisch, 341 10| Natur, scheinbar sinnlos arbeitend wie der Wind, nach fernen, 342 17| Einschlafen offenbar vergeblich arbeitende Stimme Bürgels hatte er 343 18| anderen, immer nur mechanisch arbeitenden Diener, eine recht wertlose 344 13| einer Welle schweigenden Arbeitens fragte Frieda, warum sich 345 2 | unentrinnbar. Es war das Arbeitersein. Dienst, Vorgesetzter, Arbeit, 346 2 | Untergeordnetseins, des Arbeiterseins, zeigten und daß er nicht 347 16| der im Schloß gegen ihn arbeitete. Vielleicht war es sogar 348 2 | nun wollten oder nicht, arbeiteten an der Zerstörung seiner 349 3 | Gespräch nicht aufhörte, Arbeitgeber gegenüber einer Angestellten 350 5 | Makel bleibt. Es ist ein Arbeitsgrundsatz der Behörde, daß mit Fehlermöglichkeiten 351 17| Kleinlichkeit aufgeladene Arbeitslast, aber gegenüber den Parteien 352 15| betrat, die sozusagen sein Arbeitsraum geworden ist. Dieser Erfolg 353 2 | tun. Heute haben wir einen Arbeitstag versäumt, morgen muß die 354 2 | Wirklichkeit sein ganzes Arbeitsverhältnis von den Nachrichten des 355 19| So verflogen aufregende, arbeitsvolle, aber erfolgreiche Tage. 356 17| zwischen gewöhnlicher Zeit und Arbeitszeit. Solche Unterscheidungen 357 5 | Krachen ist für Sordinis Arbeitszimmer bezeichnend geworden. Nun 358 13| Wenn es aber nicht der arge Fall ist und nicht ein schlaues 359 13| Herumhüpfen von Kindern und ihr Armausstrecken von Männern, das alles würde 360 13| belebt, sofort wilder mit dem Armeausstrecken und dem sehnsüchtigen Augenverdrehen 361 2 | einzudringen als nur in das armselige Gehör. K. horchte, ohne 362 15| jetzt allmählich auch die Armut zu fühlen bekamen. Die Zuschüsse 363 15| auf die verschiedensten Arten und von allen Seiten eingeflößt, 364 17| er wäre lieber an Stelle Arturs, der gar nicht klagt, sondern 365 13| wie man es gegenüber einem Arzte tut, der in Nachdenken versunken 366 3 | Stunden, Stunden gemeinsamen Atems, gemeinsamen Herzschlags, 367 6 | das Federbett nicht, ich atme so schwer.« Und als ihr 368 15| schwere, manchmal röchelnde Atmen der Eltern. K. sagte nur 369 15| solchen Augenblicken schwer atmend, glücklich lächelten, oder 370 4 | werden Sie wohl befreit aufatmen, ich aber noch tiefer. Und 371 19| geendet. Sie wischte sich aufatmend ein paar Tränen von den 372 17| andere besorgen; jede, die aufbetten und ein freundliches Gesicht 373 5 | habe ich in der Scheune aufbewahrt, und der größte Teil ist 374 19| angeblich gänzlich für Klamm aufbewahrte und jedes Wort, jede Annäherung 375 13| antwortete, langsam zu ihm aufblickend, es sei nichts Bestimmtes; 376 18| bereitmachen, ein andermal wie der Aufbruch im Hühnerstall, wie die 377 3 | sondern ein tröstliches Aufdämmern, als aus Klamms Zimmer mit 378 5 | Kontrollämter, denen wir die Aufdeckung der Fehlerquelle verdanken, 379 5 | K.~»Ich will mich nicht aufdrängen«, sagte der Vorsteher, » 380 13| mich auf, und wem ich mich aufdrängte, der verabschiedete mich 381 4 | daran durch ihre bloße, aufdringliche Gegenwart. Anspruchsvoll 382 19| stellen gewußt, ohne Friedas Aufdringlichkeiten hübsch gegrüßt und hübsch 383 5 | dieses fortwährende, kurz aufeinanderfolgende Krachen ist für Sordinis 384 5 | Wände mit Säulen von großen, aufeinandergestapelten Aktenbündeln verdeckt sind, 385 17| Nutzlosigkeit jeden weiteren Aufenthaltes in diesem Zimmer brachte 386 3 | schon der vierte Tag seines Aufenthalts im Dorf.~ 387 5 | alles konnte man ihnen auferlegen, und selbst blieb man unberührt 388 18| dieser Unruhe war es K. auffällig, daß Bürgels Tür die ganze 389 18| uns als mögliche Störungen auffallen. Nicht seinetwegen, nicht 390 13| gesehen, aber eben ihre auffallende Blässe und Schwäche habe 391 15| im Herrenhof gesehen. Das auffallendste an den Kleidern ist, daß 392 15| aufspringen, das Diktierte auffangen, schnell sich setzen und 393 15| wollen, wie du es jetzt auffaßt. Irgend etwas Besonderes 394 5 | und auch später nicht mehr auffindbaren Stelle eine Erledigung hervorkommt, 395 13| Und wenn du mich jetzt aufforderst, zwischen dir und den Gehilfen 396 17| hatte, von Zeit zu Zeit aufforderte, Bürgel nicht zu unterschätzen, 397 19| Art der Zimmermädchen hier aufführen wollte! Als Zimmermädchen 398 9 | Freilich, nach Ihrer heutigen Aufführung, nach dem versuchten Überfall 399 5 | so hätten wir wohl alle aufgeatmet, ich glaube, sogar Sordini 400 15| die weiße Bluse vorn hoch aufgebauscht, eine Spitzenreihe über 401 13| Schuldienerstellung zwängten, konnte aufgedeckt werden; kam es neuerlich 402 15| Brief schon einige Male aufgedrängt worden war, ihn zusammenknüllte 403 11| Lampe nicht stark genug aufgedreht werden, denn es war nur 404 14| Schrecken über K.s Erscheinen aufgefahren war und die Hand an die 405 15| ganzen Tag über, ohne dazu aufgefordert zu sein, so nahe am Pult, 406 16| dem Herrenhof ein Gebäude aufgeführt werde, in welchem die Parteien 407 19| Kleider, alle sorgfältig aufgehängt und ausgebreitet. »Das sind 408 15| nur ein inzwischen völlig aufgeklärtes Mißverständnis gewesen sei 409 15| Kopfes oder auch nur die aufgeknöpfte Weste -, daß man sie unmöglich 410 17| ohne jede Kleinlichkeit aufgeladene Arbeitslast, aber gegenüber 411 3 | wollen, taumelte nur noch mit aufgelöstem Haar von einem zum anderen. » 412 2 | nicht.« Barnabas, der genau aufgemerkt hatte, bat, den Auftrag 413 13| wann wird endlich hier aufgeräumt sein? Wir müssen drüben 414 1 | vorgezeigt.«~K. hatte sich halb aufgerichtet, hatte die Haare zurechtgestrichen, 415 17| bittend und vorwurfsvoll aufgerissen, die dunklen Wangen gerötet, 416 14| beim Telefon gewesen war, aufgerüttelt wurde, eine augenblickliche 417 15| hat im Schloß den Dienst aufgesagt, oder es ist zumindest das 418 14| drückte, und sie bitten, die aufgescheuchten Eltern vor irgendwelchen 419 15| Boten. Auf dem Pult liegen aufgeschlagen große Bücher, eines neben 420 4 | was Sie mir sagen wollen, aufgeschoben werden, bis ich vom Gemeindevorsteher 421 3 | lang ausgezogen. Ein schief aufgesetzter, spiegelnder Zwicker verdeckte 422 17| habe das Schultor nicht aufgesperrt, er zerschlug das Fenster 423 13| hinten auf einer Gitterstange aufgespießt.~»Die Armen! Die Armen!« 424 17| verbracht, nun war er wieder aufgestört. Warum dies alles? Warum 425 6 | Gehilfen hatten es einmal aufgestoßen und hereingerufen, daß sie 426 9 | überblickte still, mit ein wenig aufgestülpten Lippen, wie ausruhend, den 427 15| plötzlich eine ganz neue Welt aufgetan, und das Glück und die Sorgen 428 18| von der Ferne die Ahnung aufgetaucht, daß die Hauptursache aller 429 8 | war der Kutscher, der, wie aufgewacht, sich streckte und laut 430 18| strengem Blick, gesenktem Kopf, aufgeworfenen Lippen nach ihm umgewandt 431 13| Körper, gesenktem Kopf, aufgeworfener Unterlippe. Frieda gefiel 432 15| immer sehr kräftig, und der aufgezwungene Müßiggang gab ihm reichlich 433 15| du nicht ein vom Amt mir aufgezwungener Diener, sondern einfach 434 2 | durch besondere Umstände aufgezwungenes Gefolge vor und erwartete - 435 19| gar nicht anderswo mich aufhalten als eben hier im Ausschank, 436 4 | wie leblos war, vorsichtig aufhob, langsam auf das Bett setzte 437 1 | eingefallen, den offenen, aufhorchenden Mund, in dem nur ein paar 438 2 | Jacke, die dieser jetzt aufknöpfte und unter der ein grobes, 439 8 | Mädchen und starrte ihn in dem Aufleuchten des Streichholzes mit mühsam 440 19| zum erstenmal ihre Haare auflösen sieht, schlägt man vor Mitleid 441 18| ausgeschlossen, daß er sich plötzlich aufmache und versuche, wieder in 442 8 | mußte das schwere Stalltor aufmachen, durch Rückwärtsfahren den 443 4 | Tageslicht, daß es sehr aufmerksame Beobachter waren, immer 444 2 | Sein Lächeln war ungemein aufmunternd; er fuhr mit der Hand über 445 1 | sehr ergiebig, aber gute, aufmunternde Wegbegleiter waren sie offenbar. 446 18| berechtigtem, die Kollegen aufmunterndem Stolz vorläufig liegengelassen 447 15| erfüllen, sondern um den aufmunternden oder ärgerlichen Zurufen 448 18| durch Zurufe und Kopfnicken aufmunterten, bei der Sache zu bleiben. 449 1 | hatte und den Kampf lächelnd aufnahm. Es war aber andererseits 450 9 | als habe er für die eigene Aufnahmefähigkeit zuviel gesagt und als wolle 451 2 | Lächeln, das einige andere aufnahmen: »Man hört immer etwas Neues«, 452 15| solchen Wildes lieben, bei den Aufnahmeprüfungen schnuppern sie in der Luft, 453 15| endlosen Ausdehnung des Aufnahmeverfahrens, das dann überhaupt nicht 454 17| irgendwohin, wo man mich aufnimmt. Wenn ich nun trotzdem zögere, 455 15| denn Barnabas muß immerfort aufpassen - erinnert sich der Schreiber 456 13| Und als ich mich dann noch aufraffte und Hans fragte, was er 457 13| lange Zeit stillsitzen mit aufrechtem Körper, gesenktem Kopf, 458 4 | erschreckend, wie sie jetzt aufrechter dasaß, die Beine auseinandergestellt, 459 14| er sie aber leider nicht aufrechterhalten könne, da eine große, ihm 460 13| und müde sei, nicht unnütz aufregen, und so habe er nur einfach 461 19| gedankenlose K. So verflogen aufregende, arbeitsvolle, aber erfolgreiche 462 3 | würde ich die Tür hier aufreißen, und Klamm selbst müßte 463 5 | Spannung, die jahrelange Aufreizung durch die gleiche, vielleicht 464 5 | wollte sich zur Begrüßung aufrichten, konnte es aber nicht zustande 465 15| sich in Habachtstellung aufrichtet, ist noch nichts entschieden, 466 9 | Wenn man mir einmal aus aufrichtigem Herzen davon abraten konnte, 467 15| verführen lassen, auch an die Aufrichtigkeit des Barnabas zu glauben. » 468 19| Hinunterlaufen in die Küche, das Aufrütteln der schlafenden Küchenjungen, 469 10| und es schülerhaft genau aufsagte, ohne sich um das falsche 470 17| brachte bald einen Teller mit Aufschnitt und eine Flasche Wein, aber 471 5 | es?« fragte der Vorsteher aufschreckend. »Es sind nur meine Gehilfen« 472 1 | einer lauten Stimme gerufen, aufschreckte, lag sein Kopf an der Schulter 473 19| Allergeringsten, hin. Das wird Aufsehen machen, davon wird man lange 474 9 | Guckloch den Flur unter Aufsicht gehalten zu haben. Die Schöße 475 3 | flüchtig küßte und wieder aufsprang und betrübt sagte: »Nein, 476 12| den Eimer, daß das Wasser aufspritzte, und lief hinter den Barren, 477 13| man gegenüber der Mutter aufstellte, er kam gleich ins Unrecht, 478 10| aus der Versenkung langsam aufstiegen und schnell mit einem leichten, 479 1 | die jetzt in der Sonne aufstrahlten - etwas Irrsinniges hatte 480 13| komme; ja, er habe damals K. aufsuchen wollen, um ihn wegen seines 481 8 | wegen des aus dem Dunkel auftauchenden Mannes, blieb er gänzlich 482 18| ihren Ruf hin aus dem Dunkel auftauchte, zerrauft, müde, einen Besen 483 2 | untereinander die Arbeit aufteilt, ist mir gleichgültig, nur 484 10| Wind, nach fernen, fremden Aufträgen, in die man nie Einsicht 485 15| den Leuten beim Suchen, im Auftragsbuch wurde Zeile für Zeile gestrichen, 486 4 | dem Augenblick an, wo ich auftrat, für Klamm bedeutungslos 487 2 | einmal hier, wo sie deutlich auftraten, imstande war, sie niederzukämpfen. 488 5 | Ankunft einen ärgerlichen Auftritt. Er erkundigte sich dann 489 4 | einer gewissen Zerstreutheit aufwachend, aufgeregt mehr von der 490 13| an, damit du nur schnell aufwachst und mich beschützen kannst.« - » 491 16| werden warten müssen. Wenn er aufwacht, wird er läuten. Es ist 492 15| sondern nur die Tochter einer Aufwaschfrau in den Kanzleien gemeint 493 7 | Gemeinde selbst gewisse Aufwendungen rechtfertigte. Und wie wichtig 494 4 | Umarmungen und ihre sich aufwerfenden Körper machten sie nicht 495 5 | werde Ihnen einiges davon aufzählen, was mich hier zurückhält: 496 14| versteckt, war nicht mehr aufzufinden gewesen und auch seitdem 497 19| bewegen können, ihren Posten aufzugeben, sie saß dort im Ausschank 498 18| verschlossenen Tür Akten aufzuhäufen, so, als habe er seine Meinung 499 11| befahl er, mit dem Heizen aufzuhören, denn es war, unter Verbrauch 500 8 | dessen Umrisse sich schon aufzulösen begannen, lag still wie 501 19| wie ist es möglich, leise aufzuräumen, wenn die Herren mehrere 502 19| bat die Wirtin, sich nicht aufzuregen. Natürlich sei die Bemerkung 503 10| sie gut behalten hatte, aufzusagen begann. »Genug, ich will 504 19| und her huschen und nicht aufzuschauen wagen, keinen Menschen außer 505 15| Beamten vorüberfuhren, sich aufzustellen und, wenn es irgendwie ging, 506 5 | freundlich sind, selbst mich aufzusuchen, muß ich Ihnen freilich 507 15| darin, als wirklicher Bote aufzutreten, so wie seiner Vorstellung 508 15| bald gleich vom Teller aufzutrinken, und brummte böse, als ihm 509 15| unschuldigen Frage den Mund aufzutun wagt. Wenn ich das überlege, 510 15| Besonderheiten des Beamten im Schloß aufzuzählen beginnt, die er aber mehr