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| Franz Kafka Das Schloß IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Kapitel
1511 17| es gewagt hätte, mich zu entführen? Dann verkennst du die hiesige 1512 10| schrie K. »Wenn ihr mir schon entgegengekommen seid, warum habt ihr nicht 1513 1 | es an, daß ihm ein Brett entgegengeschoben wurde, das ihn gleich aus 1514 9 | wieder, nur diesmal nach der entgegengesetzten Richtung. Eine derartige 1515 13| entgegenkamst, so wie ich dir entgegenkam und wir uns fanden, selbstvergessen 1516 5 | bisher nicht gehandelt - weit entgegenkamen, nahmen sie ihm die Möglichkeit 1517 13| gerissen hat, sondern du mir entgegenkamst, so wie ich dir entgegenkam 1518 16| Erlangers, der vielmehr sehr entgegenkommend war, davon kaum wußte und 1519 18| aller seiner Bestrebungen entgegensah. Über ihn hinweg gingen 1520 10| wie hatte Frieda sie ihm entgegenschicken können, da er doch befohlen 1521 10| die ihm auch ihrerseits entgegenschwebten. Er wußte nicht, warum er 1522 17| ist, ja, welcher sie sich entgegenstreckt, das alles muß man zeigen; 1523 14| Aug in Aug, der Behörde entgegentrat, soweit dies bei ihr überhaupt 1524 17| von vornherein an, ihnen entgegenzuarbeiten und glauben schließlich, 1525 15| bestimmter Stunde ein Stück Weges entgegenzugehen - früher als sonst nach 1526 7 | ärgern. Der Herr Vorsteher entgegnete, daß es aber doch sehr schmutzig 1527 15| man leisten konnte, und so entging uns Sortini, den wir ja 1528 15| Andeutungen der Wahrheit enthalten sein mochten. Ich aber erzählte 1529 18| Wägelchen, welches Akten enthielt. Ein zweiter Diener ging 1530 15| strafen, sich selbst zu entkleiden, aber obwohl er bei dem 1531 18| wohl entzückt darüber, so entlastet zu sein, statt des Schreiens 1532 5 | entlegener, unsichtbarer Herren entlegene, unsichtbare Dinge zu verteidigen, 1533 5 | mochten, immer nur im Namen entlegener, unsichtbarer Herren entlegene, 1534 1 | Hausbewohner, der gerechterweise im entlegensten Zimmer des Hauses sich hätte 1535 10| übrigen seien Sie getrost, die Entlohnungsfrage wird nächstens entschieden 1536 2 | wenigsten, aber die Gewalt der entmutigenden Umgebung, der Gewöhnung 1537 11| hatte der Lehrer, der eine Entnahme des Holzes nur für das Heizen 1538 2 | weit den Herren vom Schloß entrückt, war er imstande, etwas 1539 15| glaube ich, kommst du zu dem Entscheidenden«, sagte K. »Das ist es. 1540 19| gekommen, das wäre Pepis entscheidendste Erprobung gewesen, eine 1541 13| besonders schlimmen oder entscheidungsreichen Stunde anwenden würdest. 1542 15| wenn heute jener Tag, jener Entscheidungstag wäre und ich die Not des 1543 5 | daher inzwischen über längst entschiedene Angelegenheiten noch immer 1544 15| uns nicht alles! Wer sich entschließt, uns zu verachten, kommt 1545 8 | wandte er sich mit einer entschlossenen, kurzen, endgültigen Bewegung 1546 19| der Beobachtung und des Entschlusses sind Friedas unnachahmbare 1547 19| ihre Beobachtungsgabe, ihre Entschlußkraft, ihren Einfluß auf Menschen, 1548 5 | zustande bringen und warf sich, entschuldigend auf die Beine zeigend, wieder 1549 17| aber gar nicht wohl, das entschuldigt doch. Ich glaube, ich fiebere, 1550 15| vielleicht, daß er gleich nach Entsendung des Boten weggefahren sei, 1551 7 | schlug in die Hände, »die entsetzlichen Gehilfen! Wo bleiben sie 1552 19| Es war doch im Grunde ein entsetzliches Unglück, das sie betroffen 1553 19| Kleidung, vor denen du dich entsetzt hättest, störten ihn gar 1554 18| Blättchen - in solchen Fällen entspann sich ein kleines Gespräch 1555 5 | Verfahren, eine gewisse Entspannung, nur direkt gegenüber den 1556 7 | solchen Eingabe würde nur entsprochen werden, wenn ich es empfehle, 1557 13| Aus diesem Widerspruch entstand in ihm der Glaube, jetzt 1558 15| ich bei dir erreicht habe, enttäuschst du mich. Du darfst ins Schloß, 1559 1 | ihn. Aber im Näherkommen enttäuschte ihn das Schloß, es war doch 1560 19| und Drohungen seitens der enttäuschten Kommission. Und niemals 1561 15| Erklärungen beim Adressaten entwerteten. Und die Mitte zwischen 1562 6 | zurückzudrängen, aber einer entwischte gleich dem anderen, und 1563 15| nur etwa beschämend oder entwürdigend, das könnte man ertragen, 1564 15| unrechten Ort, solche Ehrfurcht entwürdigt ihren Gegenstand. Ist es 1565 15| Gegenteil, es war noch die Entwürdigung des Sortinischen Briefes 1566 17| mühseligen Wanderung einem entzückenden Aussichtspunkt, »wo ist 1567 10| einer etwa als notwendig erachteten Festsetzung der Zahl der 1568 1 | immerfort um ihn herumdrehte, erbarmte er sich seiner und ließ 1569 15| niemand sonst, nur er, erbarmungswürdig allein, zuviel Ehre noch 1570 1 | Augenblick lang das Herz erbeben ließ, so, als drohe ihm - 1571 15| habe euch nicht von ihm erbeten. Und da ich euch nicht verlangt 1572 13| er der Mutter Zustimmung erbitten, dann erst konnte er K. 1573 10| unterbrechen, nicht einmal die Erbitterung des Herrn kann ich erregen, 1574 10| Landvermesser weiß, wieviel er damit erbittet, aber er wird sich anstrengen, 1575 17| eine Ahnung dessen berühre, erbot er sich, aus dem Handgelenk 1576 17| niemanden im Himmel und auf Erden, der sie dir mißgönnt. Der 1577 12| die Gehilfen, die von den Ereignissen wie benommen waren, nicht 1578 13| schärfer den Sinn der Worte zu erfassen angefangen habe und wie 1579 18| und leicht und fehlerlos erfolge? Und sei denn K. wirklich 1580 17| Untersuchung, dann aber sofort zu erfolgen habe, alles dieses und anderes 1581 19| aufregende, arbeitsvolle, aber erfolgreiche Tage. Wären sie nicht so 1582 5 | sorgfältigsten Erhebungen zu erforschen suchte, zum Teil durch die 1583 18| konnte es aber lange nicht erfragen, weil die Schuld den beiden 1584 7 | den Lehrer. Das Zimmer war erfreulicherweise kaum wiederzuerkennen, so 1585 12| ich hier mit meinen Leuten erfriere, sondern - wie Sie selbst 1586 13| allerdings hinzufügen, »man erfriert mit ihr am Gitter.« Äußerlich 1587 15| unterstützen, also etwa ihn zu erfrischen - denn nach den Erzählungen 1588 15| Wahrscheinlichem Zorn, denn wir erfuhren nichts mehr von Sortini; 1589 3 | nicht, sie hatten einen Tanz erfunden, dessen Mittelpunkt Olga 1590 15| übernommenes oder meist selbst erfundenes Gerücht, und jeder denkt 1591 9 | K. zugehört hatte, sagte ergänzend zur Wirtin. »Die meisten 1592 15| Hause, atemlos, den endlich ergatterten Brief unter dem Hemd am 1593 8 | leiser, schon ausatmend, sich ergebend in das Unabänderliche. Was 1594 5 | Genugtuung und die aus ihr sich ergebende, gut begründete Sicherheit 1595 15| Briefe zu behandeln.‹ So ergebnislos aber diese ganze Zeit sonst 1596 15| sinnlos dadurch, daß ihre Ergebnisse gar nicht bis zu Amalia 1597 15| zittert jahrelang wegen des Ergebnisses, von allen Seiten fragt 1598 2 | auf, ließ sie über sich ergehen, wie ein wohlerzogener Diener 1599 1 | schien ihm zwar nicht sehr ergiebig, aber gute, aufmunternde 1600 5 | mehr und freilich auch viel ergiebigere Arbeit. Übrigens wissen 1601 8 | entfiel K.s Hand, der Kognak ergoß sich über einen Pelz, K. 1602 17| bei den Schultern, so, als ergreife er wieder von ihr Besitz, 1603 18| K. aber, die Gelegenheit ergreifend, und nun völlig, fast bis 1604 15| Amalia willst du sie hoch erhaben über alle Frauen hinstellen, 1605 5 | Wer darf denn Anspruch erheben, wegen seiner privaten kleinen 1606 15| aber, daß ihr ihn ein wenig erheitert. Wie man mir berichtet, 1607 14| obwohl es traurig war, erhellte das düster zusammengezogene 1608 9 | mit aufgerissenen Augen, erhitztem Gesicht, winkte sie mit 1609 5 | schon gesiegt, denn nun erhöht sich noch seine Aufmerksamkeit, 1610 19| Ohr zu flüstern. Und es erhöhte noch seine Tat in ihren 1611 19| allernächster Zeit, Friedas Erhöhung kommen wird, das alles macht 1612 19| Wahl haben, entweder K. zu erhören und die Stelle zu verlieren 1613 6 | Verwandtschaft so viel von der Heirat erhoffte und daß diese Hoffnungen 1614 18| bald hatte er sich wieder erholt, glitt vom Wägelchen herunter 1615 15| stürzen - noch eine kleine Erholungszeit gegeben, die wollen wir 1616 15| einzelne Kleinigkeit selbst erkämpfen mußt; ein Grund mehr, um 1617 8 | habe sich diese Freiheit erkämpft, wie kaum ein anderer es 1618 11| kochte, und verfolgte, an dem erkaltenden Ofen lehnend, ihre flinken, 1619 5 | geehrter Herr!‹ deutlich erkennbar. Außerdem ist darin mit 1620 15| erkennen, und hat doch - wie erklärst du es dir? -, als er im 1621 1 | Zeichen gegeben werden, erklang dort ein Glockenton, fröhlich 1622 2 | Jungen hatten diese Mauer erklettert, auch K. war es noch nicht 1623 2 | oft abgewiesen worden war, erkletterte er, eine kleine Fahne zwischen 1624 11| glaubte, daß sie vor Klamm erklingen werde. Daneben aber freute 1625 5 | Verzweiflung darüber schwer erkrankt, und die ersten Kontrollämter, 1626 19| Frieda. Erst am zweiten Tag erkundigten sich manche Gäste, wo denn 1627 17| du warst an sie verloren, erlagst der Täuschung, daß das, 1628 13| anders als durch mich zu erlangen. Das alles wäre genügender 1629 2 | Sie liefen zum Apparat, erlangten die Verbindung - wie sie 1630 15| Verfügung nennen, die gegen ihn erlassen worden sei? Das konnte der 1631 18| schien ihm ein alles bisher Erlebte übersteigendes Unglück zu 1632 17| einen großen Teil des Tages, erledige darin alle Korrespondenzen, 1633 16| zu verlieren. Am liebsten erledigten ja die Beamten die Amtssachen 1634 19| besinnungslosen Stunde ihm erlegen sei. Und wenn es auch ein 1635 14| Botschaften vorschützen. Ich erleichtere es dir noch dadurch, daß 1636 12| Es wird uns eine wahre Erleichterung sein, und der Unterricht 1637 15| Enttäuschungen durch ihn erlitten, die beide nur auf seinen 1638 15| hatte, zwischen Wahrem und Erlogenem zu unterscheiden und infolge 1639 15| nur Hinterhältiges oder Erlogenes oder Irrsinniges, blieb 1640 19| Glühlampe über den Bierhähnen erloschen, auch vor den Fenstern Nacht. 1641 4 | Gehilfen wieder in ihrer Ecke, ermahnten, mit dem Finger auf K. zeigend, 1642 18| ermattete zwar - wer wäre nicht ermattet? -, aber bald hatte er sich 1643 18| der Diener nicht nach. Er ermattete zwar - wer wäre nicht ermattet? -, 1644 17| losgerissen; ich kann nicht ermessen, was das bedeutet, aber 1645 15| dem Beleidigten es so zu ermöglichen, ruhig in der Ferne zu bleiben, 1646 19| und dadurch Pepis Aufstieg ermöglicht. Es ist sonst nichts anderes 1647 11| von Tag zu Tag, so, als ermutige sie eigentlich erst Friedas 1648 4 | solchen Sache sich dazu erniedrigen, mich zu bitten. Wenn es, 1649 7 | Unterredung Klamms mit K. erniedrigt und nichts damit erreicht 1650 14| Kerzen flackern. Es war eine ernste, schweigsame Liebe, welche 1651 13| um ein Spiel, aber desto ernsthafter war er im übrigen bei der 1652 17| nicht mehr benötigte, jetzt erntet er die Früchte seiner Arbeit 1653 15| denn öfters begegneten wir Erntewagen, deren Begleitung vor uns 1654 15| leicht, es war ja in der Erntezeit, allerdings Felder hatten 1655 18| Zähnen wieder gegen die zu erobernde Tür los. Und es geschah, 1656 13| mir eine Geliebte Klamms erobert zu haben und dadurch ein 1657 15| In der Erzählung Olgas eröffnete sich ihm eine so große, 1658 18| in die geringste weitere Erörterung der Sache ein. Ich tue schon 1659 17| günstiges Zeichen. »Hast du es erprobt oder willst du andere dadurch 1660 10| Erbitterung des Herrn kann ich erregen, wie sollte ich seine Anerkennung 1661 2 | wenig beachtet worden waren, erregte seine letzte Bemerkung allgemeine 1662 15| weinte. Sagen konnte ich vor Erregung nichts, auch hatten wir 1663 6 | durch meine Verbindungen es erreiche, daß Ihre Bitte um eine 1664 15| ersehnter und so selten erreichter Mann, wie es Klamm ist, 1665 15| verstehen geben wollte, wie die Errettung Amalias, die niemanden mehr 1666 16| Dagegen schien die Frage der Errichtung eines Wartegebäudes einer 1667 15| aus dem Zusammenhang halb erriet. Wer Amalia nicht kannte 1668 19| Kleidern. In seiner Lage erscheine ihm schon jedes ungeflickte 1669 15| so fort, aber das waren Erscheinungen des täglichen Lebens, Handwerks- 1670 13| können, dieser plötzlich erschienene und nun von der Mutter sogar 1671 15| Faust auf der Matratze fast erschlagen hast oder wie du mich am 1672 2 | davon hing alles ab -, dann erschlossen sich ihm gewiß mit einem 1673 15| ihn an; ohne sichtlich zu erschrecken, ließ er von dem Ausspionieren 1674 4 | sagte die Wirtin und war erschreckend, wie sie jetzt aufrechter 1675 9 | schneller Sieg über Frieda erschreckte mich, ich wußte nicht, wessen 1676 15| fast keinen Schlaf, sie erschrickt nie, fürchtet nichts, hat 1677 18| auf andere Weise nicht zu erschütternden K. zu vertreiben! Sie, die 1678 15| die Finger. Und ein so oft ersehnter und so selten erreichter 1679 4 | ich Frieda dadurch nicht ersetzen können, was sie durch mich 1680 14| eine empfindliche, nicht zu ersetzende Störung seines Glückes. 1681 14| ein schlimmes Geschenk, es ersparte zwar K. viel Lüge und Heimlichtuerei, 1682 6 | im Anblick K.s förmlich erstarrten. Schon in der Küche hörte 1683 15| sondern die Plätze, am erstaunlichsten ist es Barnabas, wie sie 1684 15| Kapitel~ ~K. blieb mit etwas erstauntem Gesicht zurück, Olga lachte 1685 19| wenig, und erst durch K.s erstauntes Gesicht wurde sie gewissermaßen 1686 5 | nicht glauben kann. Für das erstere gilt wahrscheinlich das, 1687 6 | aber es ist nicht mein erstes Ziel.«~»Gut«, sagte die 1688 3 | zerren: »Komm, hier unten erstickt man ja!« Sie umfaßten einander, 1689 19| Nische vor Herzklopfen halb erstickte. Es war sinnlos, aber wenn 1690 9 | Nähe an sich war ihm das Erstrebenswerte, sondern daß er, K., nur 1691 13| Vergleich zu dem, was K. erstrebte, und er war nicht hergekommen, 1692 15| nur, um den Abschied zu ersuchen, werde man den Ernst der 1693 13| daß der Vater ihn im Hause ertappen werde; und wenn schon dies 1694 12| Familienwirtschaft Unterricht erteilt. Sie bleiben also allein 1695 18| Anblick der ihnen so schwer erträglichen Parteien, wollen sie nicht 1696 15| den Vater kann keiner Zeit erübrigen. Und außerdem: Es gibt mehrere 1697 19| viel besser taugen. Dadurch erübrigte sie mehr Zeit für die Herrenzimmer, 1698 18| Übereinstimmung mit dem erwachenden Tag zu sein, irgendwo ahmte 1699 13| ihren Gesichtern, die auf Erwachsene, ja fast auf Studenten schließen 1700 12| zwölfte Kapitel~Am Morgen erwachten alle erst, als schon die 1701 19| neuen Liebe? Nun, diese Erwägung schied aus. Was war es aber 1702 15| sein«, sagte K., »aber du erwähntest doch, daß er ihn nicht befriedigt.« - » 1703 7 | schlug, um sich ein wenig zu erwärmen, sagte: »Dann bleibt nichts 1704 15| liebst und was du von ihm erwartest. Es muß aber geschehen, 1705 15| lag, daß es den Eindruck erwecken konnte, als ob wir der Behörde 1706 19| Wanderungen den Anschein erweckt, daß er für sie kämpft? 1707 19| sich seiner nicht habe erwehren können und in einer besinnungslosen 1708 18| durch keine Ehrfurcht zu erweichende Herzen gibt. Sucht nicht 1709 1 | eine Kapelle, scheunenartig erweitert, um die Gemeinde aufnehmen 1710 7 | schmutzig in der Schule sei. Ich erwiderte, der Wahrheit gemäß, daß 1711 19| bedauerten sie; so richtig erwies sich schon am Anfang ihre 1712 13| Besitz, der sich als wertlos erwiesen hat und den du entsprechend 1713 5 | getäuscht durch die ihm erwiesene scheinbare Gunst, sein sonstiges 1714 19| viel lockender als früher, erwiesenermaßen begehrt von den Niedrigsten 1715 4 | mir unmöglich ist, es zu erwirken, mußt du es tun.« - »Ich 1716 19| Tagen Gönner und Freunde erworben, hätte sie allen Blicken 1717 13| läppische Jungen, die zu ihrer Erziehung noch Prügel brauchen. Was 1718 3 | weit Höhergestellten fein erzogener Mann, aber mit Frieda sprach 1719 6 | einmischen wollte, und sah ihn erzürnt von der Seite an.~»Nicht 1720 15| tatsächlichen Verhältnisse erzwingen es. Aber wer verachtet uns 1721 9 | ein Kind alles gleich in eßbarer Form dargeboten haben wollten! 1722 2 | er fortgegangen, und kein Essenbedürfnis hatte er gehabt, und bis 1723 19| zu tun, auch während der Essenszeit darf man sich nicht auf 1724 11| wieder erhoben, teils um die Eßvorräte zu revidieren, teils um 1725 9 | Bleibt mir vom Leibe mit eueren Protokollen!‹ pflegt er 1726 15| vertraust du die Geschichte euerer Familie an? Von wem erhoffst 1727 | eure 1728 | eurem 1729 7 | für die Gewährung eines eventuellen Gehaltes machen natürlich 1730 2 | war: »Ich weiß schon. Der ewige Landvermesser. Ja, ja. Was 1731 18| schämen sie sich, diese ewigen Arbeiter, nur deshalb, weil 1732 15| sagte K. zögernd, »solche Exemplare findet man unter ihnen. 1733 17| daß er von meiner Untreue fabelte, sein Anschlag ist ihm gelungen, 1734 15| nur einseitig, in seinem Fach durchschaut ein Beamter 1735 17| gewiß nicht so, daß man eine fachliche Kraft unausgenützt lassen 1736 15| sich nämlich geradewegs fächerartig über die Stirn zur Nasenwurzel 1737 19| großer Schrank mit drei Fächern -, horchen an der Tür, knien 1738 19| Netz, hatte überall ihre Fäden, die nur sie kannte; sie 1739 8 | nicht dort«, sagte Pepi, »er fährt ja gleich weg, der Schlitten 1740 12| ruhig zugibt, daß man andere fälschlich seiner eigenen Lumpereien 1741 15| Gerüchten und auch manchen fälschlichen Nebenabsichten ein Bild 1742 9 | Sekretär, so ist er immer. Fälscht die Auskünfte, die man ihm 1743 15| schwer diese Strafe ist, das fängst du wohl an zu erkennen. 1744 13| lächerlichen, kindischen, fahrigen, unbeherrschten Wesen der 1745 5 | bestimmt nicht den Rang des Falles, Sie sind noch weit entfernt 1746 5 | Vorzüglichkeit der Organisation den falschen Weg förmlich mit Eifer suchen, 1747 19| Klamm wird doch ein derartig falsches Gerücht nicht lange dulden 1748 5 | sie in den Brief geblickt, faltete sie leicht die Hände. »Von 1749 15| Er schien älter, müder, faltiger, aber voller im Gesicht, 1750 2 | kleinen Maskerade, in ihre Familien führten, lenkten ihn ab, 1751 13| über das unschuldige Kind Familiengeheimnisse ausforschen zu wollen, doppelt 1752 13| blieben alle Fragen über das Familienleben, wie immer man auch heranzukommen 1753 15| wie von Menschen, unser Familienname wurde nicht mehr genannt; 1754 2 | Einen einladenden Zuruf vom Familientisch beachtete er gar nicht, 1755 15| und für die ganze Ecke des Familientisches dort kein Mitleid, nur Widerwillen. » 1756 15| verantwortungsschweren Stellung des Familienvaters selbst hinaufgerückt ist. 1757 12| inmitten Ihrer schmutzigen Familienwirtschaft Unterricht erteilt. Sie 1758 2 | Fahne mit den gräflichen Farben. Im Flur begegnete ihnen 1759 19| und K. bei den Schultern fassend, »wir sind beide die Betrogenen, 1760 17| jemand kommt, dich abzuholen, fauchen sie ihn an. Wohl bist du 1761 11| führten, und selbst das Faulenzen, das sie bisher genossen 1762 17| Gott! Reiß ihn doch aus den Federn. »Es gibt aber«, sagte Bürgel, 1763 6 | worauf Sie zielen und wie fehl Sie dabei gehen. Von Klamm 1764 5 | leider in Wirklichkeit aber fehlende Akt von der Berufung eines 1765 5 | sich um Ausforschung einer Fehlermöglichkeit handle.«~»Erlauben Sie, 1766 5 | Arbeitsgrundsatz der Behörde, daß mit Fehlermöglichkeiten überhaupt nicht gerechnet 1767 5 | denen wir die Aufdeckung der Fehlerquelle verdanken, erkennen hier 1768 13| Nicht Klamm, sondern du fehlst mir, deinetwegen will ich 1769 10| er lesenden Gehilfen zur Feier der guten Nachrichten dreimal 1770 15| kaum wiedererkennen würde, feierlich zusicherte, meinem Bruder 1771 3 | entsprechend der Größe des Feindes und des Zieles, vorwärtszugehen, 1772 13| unwahr ist es nicht, nur feindselig ist es. Es sind Gedanken 1773 5 | freundschaftlichem oder feindseligem Sinne sehr groß, meist größer, 1774 15| aber wieder gar nicht aus Feindseligkeit gegen uns, sondern einfach 1775 19| kein elegantes Kleid, keine feine Wäsche, keine brauchbaren 1776 7 | denken hatte als an ein feines Benehmen, ist richtig, denn 1777 17| einem ganz außerordentlichen Feingefühl für solche Dinge begabt 1778 16| zeitweilig mit Tischlerei, Feinmechanik und dergleichen beschäftigen. 1779 15| der Erntezeit, allerdings Felder hatten wir keine, und mitarbeiten 1780 6 | der Küche abgetrennten, fensterlosen Verschlag. Er hatte nur 1781 6 | wie bittende Klirren der Fensterscheibe verfolgte ihn auch dort 1782 1 | kleinen Häuschen und vereisten Fensterscheiben und Schnee und Menschenleere - 1783 13| auch nicht auf, als K. die Fenstervorhänge herunterließ, um sich von 1784 17| mich nur irgendwie von ihr fernhalten kann, tue ich es, und sie 1785 4 | Spiel etwa ihre Hände als Fernrohre verwendeten und ähnlichen 1786 15| getrübt. Und gerade dieses Fernsein von Eifersucht und daher 1787 2 | keines, sondern war Gesang fernster, allerfernster Stimmen -, 1788 15| sich auf das sorgfältigste fernzuhalten hatte. Nicht wir kamen hier 1789 19| und reichten einander die fertigen Teile und das Zubehör hinauf 1790 14| öfters abzuholen kamen, fertigte er so empört ab, als sei 1791 15| aufgenommen, Küsse, Umarmungen, Feste hätte es gegeben, ich habe 1792 15| nicht nur wie es sonst bei Festen ist. Das Schloß hatte nämlich 1793 15| dieser Halt war nicht der festeste, nicht der Eingriff eines 1794 15| Willen habe ich mich hier festgehakt, aber alles, was seither 1795 19| Blick wurde K. auch länger festgehalten, als er wollte. Nun lächelte 1796 14| Weges hochgeschichtet und festgeschlagen und war nun mit der Arbeit 1797 15| bisher nämlich immer nur die festgesetzten Gebühren, die, wenigstens 1798 1 | riß er sich los von dieser festhaltenden Straße, ein schmales Gäßchen 1799 2 | dunkles Kleid nur bäuerisch festlich aussah. »Ich glaube Ihnen 1800 10| als notwendig erachteten Festsetzung der Zahl der Worte, die 1801 3 | Olga hatte, wie er flüchtig feststellte, doch den Weg zu ihrem Bekannten 1802 13| dann noch, an ihrer Meinung festzuhalten. Dann aber, plötzlich, ich 1803 15| dabeigewesen, es war zwar keine Feuergefahr, nur das trockene Holz neben 1804 15| gar nicht kennen. Auch als Feuerwehrfachmann verwechselt man ihn wahrscheinlich 1805 15| vernachlässigen, ich bin kein Feuerwehrmann, was kümmert mich Sortini. 1806 15| abzuholen. Nicht einmal zu den Feuerwehrübungen ging er, bei denen der Vater 1807 15| Juli bei einem Fest des Feuerwehrvereins, das Schloß hatte sich auch 1808 17| entschuldigt doch. Ich glaube, ich fiebere, ich muß einen Tee haben 1809 15| trostlos, in einer leichten Fieberphantasie glaubte er zu sehen, wie 1810 17| zerrte an seinem Arm. »Er fiebert und weiß nicht, was er spricht. 1811 15| empfänglicher, aber aufmerksamer und findiger gemacht. Und er lachte mit 1812 17| sagte Bürgel, mit zwei Fingern an der Unterlippe spielend, 1813 3 | sehr ähnliche Männer mit flachen, knochigen und doch rundwangigen 1814 14| man dort nur zwei Kerzen flackern. Es war eine ernste, schweigsame 1815 17| des Rückwegs und trank das Fläschchen leer.~Nun fühlte er sich 1816 6 | zusammengekniffen, und das Haar flattert.« - »Sehr gut«, sagte die 1817 2 | befestigt. Als sie eintraten, flatterte ein Tuch über ihren Köpfen, 1818 10| dessen freie Enden im Wind flatterten und einigemal gegen das 1819 13| wieder stehen und streckten flehend die gefalteten Hände gegen 1820 13| gegenüber dem Gehilfen und flehender Hilflosigkeit zu K. hin, 1821 1 | in der Schwanengasse beim Fleischhauer.« Das war nun zwar mehr 1822 12| gemacht?« Eine große, alte fleischige Katze lag träg ausgebreitet 1823 6 | gleichzeitig meinte, selbständiger, fleißiger, männlicher geworden wäre. 1824 15| sehr bekannt, einer der fleißigsten Beamten, von dem viel gesprochen 1825 2 | gekleidet, auch so gelenkig und flink wie sie, aber doch ganz 1826 15| war ganz anders als der flinke, in den Gelenken wie elektrisierte 1827 11| erkaltenden Ofen lehnend, ihre flinken, vielerfahrenen Bewegungen, 1828 19| ja ein schöner Anfang der Flitterwochen. Nun, Pepi ist gewiß die 1829 12| alles mit dem Lineal, alles flog auf die Erde; daß das Sardinenöl 1830 18| Bindfäden lösten und die Blätter flogen und die Diener viel Mühe 1831 17| und zog mich hinaus. Wir flohen hierher, der Wirt achtet 1832 15| sie nicht hinging, war der Fluch über unsere Familie ausgesprochen, 1833 17| Gehilfen endgültig in die Flucht geschlagen sind - ich unterschätzte 1834 13| Leute des Barnabas.« - »Du flüchtetest vor ihnen? Nicht wahr? Liebster!« 1835 18| vereinzelten Schrei oder ein flüchtiges Öffnen und Zuschlagen jener 1836 15| Der späte Besucher stellte flüsternde Fragen und bekam geflüsterte 1837 13| Turngeräte zurechtschob, im Fluge auskehrte, während Frieda 1838 2 | unterdessen geduldig am Ende des Flurs. »Ich möchte hier gerne 1839 13| Land und sie daran, in der Flut zu versinken. Aber K. hatte 1840 18| es schien sie vielmehr zu fördern. Daraus war zu schließen, 1841 17| Verzeih, wenn ich es mir auf folgende Weise erkläre: Seit du nicht 1842 14| Empfang vielleicht allem Folgenden die Richtung gegeben hatte. 1843 5 | mir gegenüber, und in der Folgezeit reihte sich dann einer an 1844 17| Nacht ist berückend. Man folgt ihr und hat nun eigentlich 1845 8 | ohne den Kognak von ihm zu fordern. Das war rücksichtsvoll, 1846 17| verteidigen zu müssen, aber du forderst es heraus -, die dunkle 1847 7 | wahrheitsgemäßesten wäre es, die Forderung nur auf den Tisch zu werfen 1848 17| unter ihren vergeblichen Forderungen mitzuleiden. Diese Einladung 1849 1 | Natürlich sei es zumindest formale Pflicht, die Behauptung 1850 5 | Beispiel die bis jetzt nur formelle Macht, welche Klamm über 1851 6 | in denen durfte ich nicht forschen, aber unglücklich hätte 1852 11| möglich, zu schlafen. Er forschte nach irgendeiner Axt, die 1853 17| wenn jemand dich von mir fortbringen wollte, ohne Gewalt, aber 1854 15| in seiner bisherigen Art fortfahren soll, aber eben auf diese 1855 9 | jetzt: »Ist also Klamm schon fortgefahren?« Die Wirtin ging stumm 1856 15| Und Frieda hast du zwar fortgeführt, wovon dir ganz besonders 1857 18| er eigentlich nur schon fortgetaumelt. Es sei fast eine Art Trunkenheit 1858 13| warum hast du sie denn fortgetrieben, wenn nicht aus diesen Gründen?« 1859 10| gleichzeitig vom Protokoll fortgezerrt; schließlich wußte man nicht, 1860 17| nach K. umdrehte, endgültig fortgezogen. Man sah unten eine kleine 1861 18| mit ihm aus diesem Lärm fortging, der sich immerfort noch 1862 19| immer sie verfolgenden, fortjagt und unter dem nachhelfenden 1863 18| bewähren, dies in Ihrem Fortkommen gelegentlich nützlich sein 1864 18| Sie ging, je weiter sie fortschritt, immer weniger glatt vonstatten, 1865 15| die Bemühungen des Vaters fortsetze. Wenn man es so ansieht, 1866 19| Augenblick verfallend, bald ihn fortstoßend, wie es sich gehört, und 1867 18| grenzenlos. Keiner werde K. etwa forttreiben oder auch nur das allerdings 1868 18| damit, daß dieser Gegenstand fortwährender Reizung endlich beseitigt 1869 2 | Stelle, bis Olga kam und ihn fortzog. »Was wolltest du vom Wirt?« 1870 13| Zimmer im Brückenhof nicht fortzubringen waren, wie sie unsere Beziehungen 1871 17| nicht dazu bewegen können, fortzugehen, nur ein Gefühl der völligen 1872 6 | erste zu reden.~Sie zog eine Fotografie unter dem Polster hervor 1873 2 | paar Heiligenbilder und Fotografien von Soldaten. Nicht einmal 1874 19| nachprüfen; geh zu Klamm und frag ihn. Wie schlau, wie schlau. 1875 15| selbst dieser doch recht fragwürdigen Beamten war, in deren Zimmer 1876 13| Wirtin endete mein Glück, fragwürdiges und doch sehr wirkliches 1877 15| ist. Hindernisse sind da, Fragwürdigkeiten, Enttäuschungen, aber das 1878 1 | leise und fügte laut auf französisch hinzu: »Nehmen Sie Rücksicht 1879 16| unermüdlichen und dabei frauenhaft zarten Eifers eine Art kleiner 1880 1 | gegen einen Waschtrog, eine Frauenhand hielt ihn zurück. Aus einer 1881 4 | dem Boden auf zwei alten Frauenröcken eingerichtet. Es war, wie 1882 19| Vornehmheit und Wirkung der Frauenschönheit vereinen kannst, es ist 1883 1 | hörte K. eine zittrige Frauenstimme sagen. »Es ist der Landvermesser«, 1884 3 | Tränen. »Wegen eines solchen Frauenzimmers!« sagte sie dann und wiederholte 1885 11| nicht auch, daß die Gehilfen frecher würden von Tag zu Tag, so, 1886 3 | auf K. Etwas Fröhliches, Freies war in ihrem Wesen, was 1887 19| endlich dem Zimmermädchen freigegeben ist, in einem solchen Zustand 1888 15| nötig gewesen; wenn wir nur freigekommen wären und uns angeboten, 1889 14| hatte K. den Gartenweg freigelegt, den Schnee zu beiden Seiten 1890 13| längst schon hätte der Weg freigeschaufelt sein sollen, merkwürdig, 1891 4 | sich später K. aus dem Tuch freimachte und umhersah, waren - das 1892 4 | mögen Sie sich dann das Herz freischwätzen, hier können Sie uns dann 1893 4 | guten Nachtlager, das mir freisteht.«~»Wo denn? Wo denn?« riefen 1894 10| Kapitel~Auf die wild umwehte Freitreppe trat K. hinaus und blickte 1895 16| zurückfahren mußte. Es ist ja freiwillige Arbeit, die er hier leistet.« - » 1896 5 | unübersichtliche, trübe, fremdartige Leben. Auf diese Weise konnte 1897 18| gehabt, er hätte sie mit Freuden benutzt und gern auf alle 1898 13| Gesicht war gequält, nicht freudig, »nur wissen wir nicht, 1899 17| jede, die aufbetten und ein freundliches Gesicht machen kann und 1900 19| könnten, durch übergroße Freundlichkeiten zu gewinnen, störst sie 1901 18| Hinsicht sich nicht sehr freundschaftlich zueinander verhielten, schienen 1902 5 | ihre private Bedeutung in freundschaftlichem oder feindseligem Sinne 1903 5 | Landvermesser kommen lassen, ein Freundschaftsakt mir gegenüber, und in der 1904 6 | Sie mir, was Sie sehen, es freut mich sehr, von dem Bild 1905 19| K.! Wie sich damals alle freuten über das Kleid, es schien 1906 15| konnte, aber es war ein friedliches Glück, von Eifersucht war 1907 15| mit der du uns am Gitter frieren ließest, oder wie du Artur, 1908 13| des Klammschen Schlittens frierend, einen langen Nachmittag 1909 14| voll Holz eben hereinkam, frisch und gebeizt von der kalten 1910 19| es gelang zum Teil. Fürs Frisieren hat sie eine besondere Anlage, 1911 19| Zweck, als um das Leben zu fristen, was mir doch auch in der 1912 13| K.s Versprechen und nahm fröhlichen Abschied, nicht ohne K. 1913 13| des Nachdenkens befreit, fröhlicher, plauderte noch ein Weilchen 1914 17| sich draußen verkühlt, er fröstelt, er hat kaum gegessen. Im 1915 8 | allzusehr verlockt, denn ihn fröstelte. »Dann machen Sie den Schlitten 1916 17| benötigte, jetzt erntet er die Früchte seiner Arbeit und zieht 1917 8 | noch verstärkt durch das frühe Dunkel; je länger er hinsah, 1918 13| Ist aber denn dein ganzes früheres Leben für dich so versunken ( 1919 19| halbe Nacht und Lärm vom frühesten Morgen. Wenn man dort wenigstens 1920 12| sonst Ordnung machen; ans Frühstücken war vorläufig nicht zu denken. 1921 2 | morgen muß die Arbeit sehr frühzeitig beginnen. Ihr müßt einen 1922 6 | sagte die Wirtin, sich fügend, »aber mein Mann hat solche 1923 10| Vorstand möglichst wenig fühlbar zu machen, jeder zeitlichen 1924 14| bedrängt und sich unruhig fühlend unter Amalias Blick, zögerte 1925 19| zitterst für die Stelle, fühlst dich immerfort verfolgt, 1926 15| damals an jenem Morgen die Führung der Familie an sich gerissen 1927 15| Ich wohne im Zimmer Nummer fünfzehn. Doch müßte er gleich jetzt 1928 15| Das fünfzehnte Kapitel~ ~K. blieb mit etwas 1929 1 | das Brustbild eines etwa fünfzigjährigen Mannes. Den Kopf hielt er 1930 17| die keine Schwierigkeit fürchtende Leidenschaft des Jeremias, 1931 19| Nun, es gelang zum Teil. Fürs Frisieren hat sie eine besondere 1932 15| hatten ja früher auch keine Fürsorge des Schlosses gemerkt, wie 1933 15| zu ihm kommen, um ihn zu füttern. Doch hatte sie mit ihrer 1934 15| beim Tisch der Eltern, sie fütterte dort die Mutter, welche 1935 15| herüber.« Amalia hatte die Fütterung der Eltern beendet und war 1936 13| diese einfältigen und doch funkelnden Augen, erinnern mich irgendwie 1937 5 | vielleicht verstehen. Im Schloß funktioniert das Telefon offenbar ausgezeichnet; 1938 2 | werden, aber dann in allem furchtbaren Ernst, ohne jeden Ausblick 1939 15| fortlassen; er, wahrscheinlich furchtsam geworden infolge der nicht 1940 5 | Vorsteher, vergaß sogar den Fußschmerz und setzte sich aufrecht. » 1941 19| die Erklärung machte sie gähnen. »Du sagst nicht die Wahrheit. 1942 6 | Brett, streckt sich und gähnt.« Die Wirtin lachte. »Das 1943 16| Besprechungen nötig machte und die Gänge des Hauses kaum leer wurden.~ 1944 15| plagte sich bald auf seinen Gängen, und was ohne das Geld sehr 1945 8 | Augenhöhe geschlossenen Galerie umlaufen. K. schief gegenüber, 1946 15| solche Beamte lassen dann Galopp fahren. Jedenfalls, für 1947 19| ihre Tränen beim Abschied galten am meisten der Trauer darüber, 1948 15| Alltagsverstand, weil sein ganzer Verstand oben im Schloß 1949 7 | wärmeren Jahreszeit alle Gartenarbeit zu besorgen. Dafür haben 1950 15| schmalen Steinpostament des Gartengitters wählte sich der Vater einen 1951 14| Tages fertig. Er stand am Gartentor, im weiten Umkreis allein. 1952 14| Nachmittag - hatte K. den Gartenweg freigelegt, den Schnee zu 1953 1 | hereinlassen, was auf den Gassen herumschleicht?« - »Ich 1954 13| die Hand ausstreckenden Gastes hältst. Außerdem wolltest 1955 6 | Die Handlungsweise des Gastwirts war schön, aber unvorsichtig, 1956 3 | Darauf hat damals niemand geachtet«, sagte sie, »und selbst 1957 15| der Vater, der arme, müde, gealterte Mann, ihm vormurmelt, sich 1958 13| nur zu Besuch gewesen, um gebadet zu werden, weil Lasemann 1959 17| hochgestreckten Arm und die geballte Faust schnell dazu verwenden 1960 3 | gekleidet, die Jacken waren gebauscht, die Hosen anliegend. Es 1961 14| eben hereinkam, frisch und gebeizt von der kalten Luft, lebhaft 1962 13| letzten Zeit vielleicht gebessert haben, ein solches Leiden 1963 15| und stark, aber ein wenig gebeugt und lungenkrank, immer ernst, 1964 14| breitbeinigen, ein wenig gebeugten Haltung, die Augen hatte 1965 1 | Sie sofort das gräfliche Gebiet verlassen müssen.«~»Genug 1966 7 | ich nur nebenbei, denn als gebildeter Mann müssen Sie das wissen. 1967 15| weil er Amalias Vorgehen gebilligt hätte; wie hätte er, ein 1968 19| welchem K. im Augenblick geblendet worden war. Und da hatte 1969 5 | Kaum hatte sie in den Brief geblickt, faltete sie leicht die 1970 11| Decke ausbreitete, eine geblümte Kaffeetasse hinstellte, 1971 3 | offenbar zu Beobachtungszwecken gebohrt worden war, übersah er fast 1972 14| aus dem Dorf? Bist du hier geboren?« Amalia bejahte es, so, 1973 15| hatte alle ihre Spitzen dazu geborgt, ich war damals neidisch 1974 15| nun auch noch, nach dem Gebot des Vaters, Aufmerksamkeit 1975 19| waren die Haare sorgfältig gebrannt, und um den Hals hatte sie 1976 8 | Hauses. Eine rechtwinklig gebrochene Treppe führte herab und 1977 1 | weitergeschoben -, diese gebückte, gewissermaßen mißhandelte 1978 15| schien, als werde er täglich gebückter - völlig durchnäßt zurück 1979 13| sie über K.s Verrat und so gebühre ihm auch der Jammer ihres 1980 15| immer nur die festgesetzten Gebühren, die, wenigstens für unsere 1981 9 | Benehmen und Ihren Absichten gebührend zu verständigen und mich 1982 15| ja nur Frieda auf den ihr gebührenden Platz gestellt, aber nicht 1983 19| haben wollen, wie es sich gebührt, sonst wenden sie sich ab. 1984 14| wie sie einem Schuldiener gebührte, begrüßt und hatte sich 1985 18| unordentlich geknöpftes und gebundenes Kleid anhatte - wo hatte 1986 17| nur durch die dienstliche Gebundenheit der Gehilfen bedingt, dann 1987 8 | packte er sein Essen aus, gedachte dankbar Friedas, die ihn 1988 15| ist berühmt wegen seines Gedächtnisses und seiner Menschenkenntnis, 1989 17| Bürgels vom Traum her der Gedanke- Hier hast du ja deinen griechischen 1990 9 | ihm, wenn man in seinem Gedankengange bleibt, nur die einzige 1991 15| ein Wort hin gleich ganze Gedankenreihen, aber Dinge aus einer anderen 1992 13| alle auch viel unschuldiger gedeutet werden, aus dem ganzen lächerlichen, 1993 2 | nicht mit wirklichem Zwang gedroht war, den fürchtete er nicht 1994 15| dunklen Winkel der Kanzleien geduckt bleibt.« - »Glaube nicht, 1995 15| des Essens noch ein wenig gedulden, gleich werde sie auch zu 1996 15| hätten, uns entsprechend hoch geehrt, da es uns aber nicht gelungen 1997 19| Schwer war es nur, den geeigneten Mann zu finden, mit dem 1998 17| und wäre Verleumdung ein geeignetes Mittel, ich würde nicht 1999 15| Gelegenheiten gern etwas Gefälliges zu sagen, aber Bedeutung 2000 7 | Gefälligkeit Ihnen gegenüber, und Gefälligkeiten muß man, wenn man sich seiner 2001 4 | Kopf, die Hände hielt sie gefaltet im Schoß.~»Sehen Sie«, rief 2002 19| sie von einem Mann wie K. gefangengehalten ist, hetzt, gegen Pepi, 2003 17| statt und war schon früher gefeiert worden, und es wurde nicht 2004 15| haben, von Klamm eigenhändig gefertigt und haben, wiederum nach 2005 2 | grobes, grauschmutziges, viel geflicktes Hemd erschien über der mächtigen, 2006 10| Barnabas beobachtend und geflissentlich wegsehend von den Gehilfen, 2007 6 | der Lage wohl schon längst geflüchtet hatte. Dann ging sie langsam 2008 15| flüsternde Fragen und bekam geflüsterte Antwort, wollte sich aber 2009 2 | Umstände aufgezwungenes Gefolge vor und erwartete - darin 2010 17| sonderbar und ganz bestimmt geformtes, kleines und geschicktes