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Franz Kafka
Das Schloß

IntraText - Konkordanzen

(Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen)


abbet-aufzu | augen-betup | beuge-entfl | entfu-gefor | gefre-herei | herga-lange | langs-oswal | otto-schwe | schwi-umgin | umgit-versc | verse-zarte | zarth-zwolf

     Kapitel
2513 5 | und dabei bleibt es -, den Hergang offen erzählen. Vor langer 2514 17| von hoch her, vom Schloß hergeblasene Jungen, ein wenig Kindheitserinnerung 2515 15| die wir gleich anfangs hergebracht hatten, empfing uns, auf 2516 7 | ja vom Vorsteher geradezu hergejagt worden sein. Als der Lehrer 2517 13| erstrebte, und er war nicht hergekommen, um ein Leben in Ehren und 2518 5 | allerdings zu bösem Ende, hergelockt wurde und man mir mit dem 2519 7 | hast du das Zimmer so schön hergerichtet, und nun sollen wir ausziehen! 2520 8 | doch lieber seine Gehilfen hergeschickt; sich so zu benehmen, wie 2521 2 | dir eine andere Verbindung hergestellt werden soll als durch mich?« - » 2522 13| wenn man von tief unten herkommt? Wie alles benützt werden 2523 17| immerfort hinter Geschäften herlaufe, die dir nicht ganz verständlich, 2524 5 | handelt. Was Sie dann aber vom Herlocken sagten, ist mir unbegreiflich. 2525 16| wäre. Es war die Schuld der Herrenhofwirtin, die in ihrem schon krankhaften 2526 15| gegolten, aber Amalia sei so herrisch, daß sie sich nicht nur 2527 1 | Wer seid Ihr?« rief eine herrische Stimme und wohl zu dem Alten 2528 15| nicht lockenden, nicht herrischen, sondern schüchtern ruhenden, 2529 19| nicht kam. Frieda hätte eine herrliche Unterhaltung gehabt, wenn 2530 5 | Feinde des Angegriffenen ein herrlicher Anblick. Nur weil ich in 2531 11| sehr, und er wollte die Herrschaft dazu bringen, sich das dumme 2532 17| als alle die advokatischen Herrschaften -, es fehlt ihm einfach 2533 5 | für den Fall, daß Sie in herrschaftliche Dienste aufgenommen werden.«~» 2534 19| Fleiß, sondern aus Geiz, aus Herrschsucht, aus Angst, jemanden etwas 2535 15| es klingt ironisch. Oder herrscht sie etwa durch ihre Schönheit, 2536 18| Verhältnissen, die hier herrschten, konnte der Diener nicht 2537 13| es geradewegs von Klamm herrührt, macht es wertvoll.« - » 2538 4 | Unsinn trieben oder auch nur herüberblinzelten und hauptsächlich mit der 2539 4 | Beobachter waren, immer zu K. herüberstarrten, sei es auch, daß sie in 2540 5 | Vorsicht nötig war, ein Herumblicken nach allen Seiten, vor jedem 2541 1 | Bitte sich immerfort um ihn herumdrehte, erbarmte er sich seiner 2542 1 | einige hatten ihre Sessel herumgedreht, um besser zu sehen und 2543 17| bin ich noch in der Nacht herumgelaufen. Man opfert, ohne es gleich 2544 14| sich in der Nachbarschaft herumgesprochen, wahrscheinlich hätte er 2545 14| Schwarzer schlaflos in der Nacht herumgestrichen war, um sich dann an K. 2546 19| dieses schmutzige Pack, drin herumhantieren, und das Zimmer, wenn es 2547 13| mich wiederzusehen, ihr Herumhüpfen von Kindern und ihr Armausstrecken 2548 14| melden. Er kann nicht so viel herumlaufen, der arme Junge, er verzehrt 2549 19| großen, fremden Menschen mich herumschlagen müsse, zu keinem anderen 2550 1 | hereinlassen, was auf den Gassen herumschleicht?« - »Ich bin der gräfliche 2551 13| Schnee konnten sie nicht herumspringen, wie es ihre Unruhe verlangte. 2552 6 | durch Jahre immer bei sich herumträgt, wird es so. Aber wenn Sie 2553 18| wie hätte er sich dort herumtreiben können wie ein Tier auf 2554 4 | hört ihr, wo sich der Herr herumtreibt, in der Familie des Barnabas! 2555 18| dessen Tür sich K. jetzt herumtrieb, weil er gern verstanden 2556 1 | blonden Frau beaufsichtigt, herumtrieben, und standen angezogen vor 2557 19| K. nichts; wenn er nicht herumwandert, liegt er ahnungslos zu 2558 1 | eigene Verantwortung mich herumzufahren wagst, darfst du denn das?« 2559 19| der Tür der Zimmermädchen herumzuschleichen anfängt. Dann steigen die 2560 13| in dem zu baden und sich herumzutreiben den kleinen Kindern, zu 2561 19| sich streckte, das Kissen herunterfiel und Bett und Fässer knarrten, 2562 8 | dauerte es so lange, ehe Klamm herunterkam? Wie betäubt von der Wärme 2563 5 | zu sehen, er kann nicht herunterkommen, er ist zu sehr mit Arbeit 2564 13| als K. die Fenstervorhänge herunterließ, um sich von ihrem Anblick 2565 15| Ich aber will weder Amalia heruntersetzen noch Frieda verteidigen, 2566 8 | mußte nun doch im Pelz heruntersteigen und begann, sehr zögernd, 2567 6 | man verstand nicht, ihn herunterzuholen.«~»Was hat man denn versäumt?« 2568 15| das, die wildesten Töne hervorbringen konnte; wenn man das hörte, 2569 15| Wie froh war Seemann, das hervorgebracht zu haben, aus Zuversicht 2570 15| unglückliches Bestreben hervorgehen konnte, wie es das des Barnabas 2571 4 | Landvermesser, haben Sie doch selbst hervorgehoben, wieviel Frieda durch die 2572 18| hatte sie es in der Eile hervorgeholt? -, den Kopf wie geknickt 2573 13| durch Zufall und Absicht hervorgeholten Geständnissen merkte man 2574 15| genauso wertloser Briefe hervorgezogen wurden, wahllos und mit 2575 7 | wohlbekannten schmutzigen Fetzen hervorhängen sah. »Ihr habt wohl euere 2576 13| daß du deine Nichtigkeit hervorhebst und ihn durch die Tatsache 2577 18| aus ihren Zimmern nicht hervorkommen können, da sie am Morgen, 2578 5 | auffindbaren Stelle eine Erledigung hervorkommt, welche die Angelegenheit, 2579 17| sondern sie sogar noch hervorruft, eine jede solche kann Stubenmädchen 2580 16| unter dem die Nachtwäsche hervorsah; wahrscheinlich war es ihm 2581 1 | gerade bereitstand und das Hervorziehen eines anderen zuviel Zeit 2582 15| darin. Es ist schwer, es hervorzubringen, selbst dir gegenüber, K., 2583 19| lag darin, daß er, um Pepi hervorzuholen, Frieda zu seiner Geliebten 2584 13| damals, um dein Mitleid hervorzulocken, Arm in Arm mit Olga vor 2585 15| Barnabas dieses einförmige, herzbeklemmende Leben. Die Knechte versagten 2586 6 | durch den Einsatz Ihres Herzens, Ihrer Gesundheit. Der Gedanke 2587 19| wenn sie in der Nische vor Herzklopfen halb erstickte. Es war sinnlos, 2588 7 | zusammengesunken, die arme, herzleidende Frau! Aber wie könnte sie 2589 15| Und er drückte ihr noch herzlich die Hand, während er sich 2590 3 | gab eine unverständlich herzliche Begrüßung mit Küssen und 2591 3 | gemeinsamen Atems, gemeinsamen Herzschlags, Stunden, in denen K. immerfort 2592 15| brauchte, um mich von der Hetze zu erholen. Ich bin doch 2593 2 | nur die Bauern gegen ihn hetzen, ihre hartnäckige Teilnahme 2594 19| K. gefangengehalten ist, hetzt, gegen Pepi, verkündet ihre 2595 13| erwähnte etwas Derartiges. »Heuchelei«, sagte Frieda, »das hast 2596 15| Ernstliches gegen uns, die heutige Verachtung bestand noch 2597 12| Lehrer hätte die Katze gern hiergelassen, aber eine darauf bezügliche 2598 5 | wissen, daß die Frage Ihrer Hierherberufung viel zu schwierig ist, als 2599 18| inmitten des Getriebes, sah hierhin und dorthin und folgte - 2600 15| anders im Gespräch und, was hiernach verständlich ist, fast grundverschieden 2601 3 | um damit den Leuten sein Hiersein zu erklären. In einer Ecke 2602 13| können, als das Verlangen hierzubleiben?« Dann sagte er: »Aber auch 2603 17| Verwicklungen, welche während K.s hiesigem Aufenthalt sich schon ergeben 2604 13| ganz in Gedanken und doch hilfesuchend, sah er mit unruhig zwinkernden 2605 15| geschah, weil die Mutter noch hilfloser war als er -, versuchte, 2606 15| überall hätten wir die alte Hilfsbereitschaft gefunden, selbst wenn wir 2607 13| einen schweren Fall ein Hilfsmittel zu finden. Mit diesem Vorschlag 2608 15| genug Rühmenswertes findest, hilfst du dir damit, daß du andere 2609 19| für dich aber ist sie das Himmelreich, infolgedessen faßt du alles 2610 16| zu sagen, »dann, um des Himmels willen, nur immer einer 2611 17| nur Fragen und Antworten hin- und widergingen, scheint 2612 4 | und Ungeschick die Treppen hinab- und herauflaufen zu lassen, 2613 11| verständlich, daß sich K. zu ihr hinabbeugen mußte, sie wisse aber kein 2614 3 | unten versteckt«, sich zu K. hinabbeugte, ihn flüchtig küßte und 2615 4 | nach, wie er die Treppe hinabeilte und die Gehilfen ihm folgten.~ 2616 6 | Bart, stand zu den Kindern hinabgebeugt und gab mit einem Messer 2617 1 | lastende Stirn und die starke, hinabgekrümmte Nase. Der Vollbart, infolge 2618 15| hielt ihn in der schlaff hinabhängenden Hand; wie liebte ich sie, 2619 19| tiefen Ausschnitt der Bluse hinabhing. Als K. in der Zufriedenheit, 2620 13| natürlich, die sich nicht mit hinabstoßen läßt), daß du nicht mehr 2621 19| verzichten und sich zu ihm hinabwenden und ihn wahre Liebe lehren, 2622 18| mit allen Kräften darauf hinarbeiten müßte, daß die Aktenverteilung, 2623 19| auch nicht zu einer solchen hinaufgelogen, aber sie hätte zumindest 2624 15| des Familienvaters selbst hinaufgerückt ist. Und nun, um das letzte 2625 19| machen, wolle sich irgendwie hinaufhaspeln, verzichte deshalb vorläufig 2626 17| gefaßt sein, ins Schloß hinaufzufahren. Sie sehen die Reisetasche, 2627 14| zu ihrem Dachzimmerchen hinaufzusteigen, an der immer versperrten 2628 13| hereinkommen. Daß ich sie hinausgebracht habe, beweist doch, daß 2629 15| Umkreis des Dorfes nicht hinausgekommen ist, plötzlich ins Schloß 2630 1 | zufrieden damit, K. endgültig hinausgeschafft zu haben, schoben sich langsam, 2631 16| schließlich auf die Gasse hinausgeschoben worden waren. Und selbst 2632 19| Unterhaltungen über die Scherze hinausgingen, wie sie zwischen Gästen 2633 12| Unterrock, aus der Umzäunung hinauslief, um wenigstens die Decke 2634 1 | nicht das ganze Gesicht des Hinausschauenden zu sehen war, sondern nur 2635 19| schlafenden Küchenjungen, das Hinausstellen der Tasse mit den bestellten 2636 15| und mein Vater mußte ihn hinaustragen, obwohl schon das Feuer 2637 17| versteckt und nicht wagt hinauszuschauen. Und selbst wenn die vollkommene 2638 15| Grund, über ihre Wirtschaft hinauszustreben, aber auch ohne zu vergleichen 2639 5 | Wer wollte wagen, Sie hinauszuwerfen, Herr Landvermessersagte 2640 15| müßten wir ihn im Handkarren hinbringen. Aber ich ließ nicht ab, 2641 17| allgemeinen völlig ausreichenden Hindernissen dennoch mitten in der Nacht 2642 4 | auch scherzte und lachte, hinderten ihn daran durch ihre bloße, 2643 15| aufgerissenen Augen auf Amalia hindeutend, uns zu verstehen geben 2644 9 | sah noch immer angestrengt hindurch, tief gebückt, fast kniend, 2645 3 | sie aber sagte, er könne hindurchschauen, solange er Lust habe. K. 2646 6 | Mühe gebe, kann ich mich ja hineindenken in Ihre Gedanken, in Ihre 2647 19| früher nicht in den Tag hineingelebt, und wenn sie auch niemals 2648 18| gemacht -, wurden ins Zimmer hineingereicht. Blieb die Tür geschlossen, 2649 5 | Boden gelegt, alle Akten hineingestopft, hatten sich dann mit Mizzi 2650 17| Partei fähig sein kann, hineingetappt ist, wie sie aber jetzt, 2651 3 | Hätte ich Sie denn sonst hineinsehen lassen? Das war seine Schlafstellung, 2652 18| sie doch nur einen Blick hineintun in das fröhliche Treiben 2653 15| warum du Frieda in die Sache hineinziehst, der Fall wäre doch gänzlich 2654 17| Zimmer, ich verbiete dir, mit hineinzugehen. Du verfolgst mich, ach 2655 5 | vor sich gehenden Arbeiten hineinzuläuten? Ich begreife auch nicht, 2656 18| öffnete, um die Akten zu sich hineinzuziehen, war der Diener mit ein 2657 6 | großen Risikos, wie es die Hingabe des Wirtshauses war, zur 2658 19| beschäftigte, sich ihm nicht ganz hingeben, denn das ginge über ihre 2659 17| die Beurteilung gar nicht hingehörige Erwägungen der sonstigen 2660 18| wo er eigentlich nicht hingehörte, wohin ihn nur ein Herr, 2661 15| Amalia kamen und, wenn sie hingekommen wären, nichts anderes angetroffen 2662 6 | mit einigen gleichgültig hingesprochenen Worten, niemand machte ihr 2663 15| damit aber, daß sie nicht hinging, war der Fluch über unsere 2664 15| schwacher, kleiner Herr, er hinkt ein wenig. Er erkannte mich 2665 11| sogar Unarten freundlich hinnehme. Auf diese Weise werde man 2666 8 | ruhig dasitze und vor sich hinsehe, nicht etwa in Gedanken 2667 13| Ich muß immer zu ihnen hinsehen. Wenn man sich über sie 2668 19| ist sie, wenn man genau hinsieht, etwas ehrenvoller als deine 2669 15| erhaben über alle Frauen hinstellen, und da du in Amalia selbst 2670 11| eine geblümte Kaffeetasse hinstellte, daneben Brot und Speck 2671 13| unbewußt verschlossen, fast hinterhältig war der Junge. Es war bisher 2672 19| Zur Keckheit gehört dann hinterher die FeigheitK. entschuldigte 2673 9 | dem Hof tiefe Fußspuren hinterlassen, mehr aber nicht.« - »Ganz 2674 12| das hat mir eine böse, hinterlistige Katze gemacht.« Er sagte 2675 10| sondern damit du sie gleich hinträgst zum Herrn.« Ein wenig beruhigte 2676 12| Kinder auf, in seine Klasse hinüberzugehen, sie würden dort mit den 2677 19| keinen Fall in den Ausschank hinuntergelassen werden. Was sie dem einen 2678 15| wenigstens soweit sie ins Dorf hinunterkommen, es ist keine eigentliche 2679 19| Diktieren der Bestellung, das Hinunterlaufen in die Küche, das Aufrütteln 2680 19| Armen in das Gastzimmer hinuntertragen könnte. Unter dieser Last 2681 19| sondern nur die ganze Pracht hinunterwirft und sie sich für immer unerreichbar 2682 13| Frieda veranlaßte, zu ihm hinunterzuspringen und ihm einen Kuß zu geben. 2683 8 | des Pelzes zu beschwerlich hinunterzusteigen.« Es verdroß K., solche 2684 13| dir hätte mir über alles hinweggeholfen, sie hätte schließlich auch 2685 15| über die er noch nicht hinweggekommen ist, und es ist auch deshalb 2686 12| nicht mehr, aber über sie hinweggekrochen, war über die Anwesenheit 2687 18| Gleichgültigkeit und Verschlafenheit hinwegsetzt, dem nichts daran liegt, 2688 12| wehrte die Lehrerin mit dem Hinweis auf die Grausamkeit K.s 2689 14| erst langsam die Gesichter hinwendeten und daß schließlich Amalia 2690 5 | bei einer so lange sich hinziehenden Angelegenheit; Sordini: 2691 17| wenn es dich gar so sehr hinzieht. Ich habe dich immer von 2692 15| würde er es nicht wagen hinzugeben.« - »Aber du hast doch auch 2693 18| nervösem Kopfrücken nach K. hinzusehen. Erst jetzt, nach beendigter 2694 18| Hand, K. irgendein Kissen hinzuwerfen.~ 2695 10| drückten und die Laternen hoben. K. mußte den großen Briefbogen 2696 18| Pelzmantel mit knappem, hochgeknöpftem Kragen. Ein Diener reichte 2697 14| beiden Seiten des Weges hochgeschichtet und festgeschlagen und war 2698 17| aufgeschreckt wurde und etwa den hochgestreckten Arm und die geballte Faust 2699 2 | rief es, eine strenge, hochmütige Stimme, mit einem kleinen 2700 8 | glaubte auf diese Weise den Hochmütigen am besten zum Reden zu bringen. 2701 14| wiedererwachten amtlichen Hochmuts, der freilich gerade zu 2702 15| Sortinis sein, der ihn sehr hochschätzt, und soll ihm gefolgt sein, 2703 6 | der junge Mann macht einen Hochsprung.« - »Nun also«, sagte die 2704 18| des Läutens schien er kurz hochzuspringen und sich noch mehr zu beeilen. 2705 15| halbe Nacht. Oder manchmal hockten wir uns zusammen, ich und 2706 14| Ordnung zu bringen ist mein höchster, eigentlich mein einziger 2707 9 | Wirt, aber es war nur eine höfliche, keine überzeugte Zustimmung. » 2708 3 | Er war wohl überhaupt ein höflicher, durch den dauernden und 2709 4 | anderen bin ich bereit, höflichst über Ihre Meinungen zumindest 2710 5 | Vorfragen verbürgt Ihnen die höflichste Behandlung, nur sind Sie 2711 19| nach Frieda sehnte und kein höheres Verlangen hatte, als - du 2712 3 | freien Verkehr mit weit Höhergestellten fein erzogener Mann, aber 2713 13| zu mir, dann wird meine Hölle beginnen, denn dann werde 2714 3 | Gürtel hängen hatte, ein Hölzchen, verstopfte damit das Guckloch, 2715 8 | Ansehen, denn er war von einer hölzernen, bis auf einen kleinen Spalt 2716 15| besonders ich, die alles nur vom Hörensagen kennt und es als Mädchen 2717 15| Amalia, die unvermerkt vom Hofe her eingetreten war, die 2718 8 | umging K. zwei Seiten des Hofes, bis er beim Schlitten war. 2719 15| sein Gesicht so jung und hoffnungsfreudig; niemals mehr sollte ich 2720 15| Vater in einer gewissen Hoffnungsfreudigkeit erhalten wurde. Dieses aber 2721 2 | unmöglich, war ein lächerlich hoffnungsloser Versuch.~K. setzte sich 2722 13| Dorf gekommen, aber nicht hoffnungsvoll, wie ich damals in Wirklichkeit 2723 15| wußten auch, daß die einzige hoffnungsvolle Verbindung, die wir mit 2724 15| sie sah in den Grund, wir hofften auf irgendwelche kleinen 2725 8 | begrenzt. Hier, auf der Hofseite, schien das Haus höher als 2726 1 | Hause wegzuschaffen. Das Hoftor öffnete sich, und ein kleiner 2727 3 | Es war wirklich Tag, die Hoftüre wurde geöffnet, die Bauern 2728 14| sonst ihre Rede, eine Art Hoheit war darin, die nicht nur 2729 4 | desto mehr aber von Haß und Hohn und Hausverweisung. Sollten 2730 13| Gekündigt oder nicht gekündigt, hol mir das Gabelfrühstück«, 2731 2 | K. zu den Gehilfen: »Ich hole aus dem Zimmer meine Aufzeichnungen, 2732 13| euch!« Und nur zu K.: »Du holst mir jetzt das Gabelfrühstück 2733 17| sich Lob und neue Aufträge holt, aber es muß doch auch jemand 2734 1 | Lange stand K. auf der Holzbrücke, die von der Landstraße 2735 8 | noch oben der Spalt in der Holzgalerie hell blieb und den irrenden 2736 12| er hatte sie wohl beim Holzholen abgefangen, denn mit mächtiger 2737 1 | Ecke gekommen, wo in einem Holzschaff, so groß, wie K. noch nie 2738 11| Es war zwar ein großer Holzvorrat in einem Schuppen vorhanden, 2739 3 | Jacken waren gebauscht, die Hosen anliegend. Es waren kleine, 2740 17| Zimmereinrichtung mit einem schmalen Hotelbett zu bekommen oder dieses 2741 2 | gestemmt, die andere in die Hüfte, die Beine gekreuzt, ein 2742 3 | mit einer Hand fest um die Hüften und wirbelte sie einige 2743 18| andermal wie der Aufbruch im Hühnerstall, wie die Freude, in völliger 2744 6 | Tuch«, sagte Gardena und hüllte sich ein. Sie lag nun friedlich 2745 15| von den wildgewordenen, hündisch lüsternen Gehilfen zu befreien; 2746 19| denn Frieda zum Beispiel hüpft zu ihm hinein, wann sie 2747 18| das Wägelchen vor ihnen hüpfte. Nur einmal zuckten sie 2748 6 | standen draußen im Hof, hüpften im Schnee von einem Fuß 2749 9 | sich die Wirtin ein, »ich hüte mich, Ihnen noch weiter 2750 17| Spiel, so wie ein hungriger Hund spielt und es doch nicht 2751 4 | Pflicht, zu suchen; wie Hunde verzweifelt im Boden scharren, 2752 4 | finden, und sei es in einer Hundehütte.«~»Danke«, sagte K., »das 2753 15| mögen sie es auch im Stall hundertmal beschworen haben, daß sie 2754 15| klimpern konnte. Wir freilich hungerten den Tag über, während das 2755 3 | schneller, die Schreie, hungrig, röchelnd, wurden allmählich 2756 17| nur ein Spiel, so wie ein hungriger Hund spielt und es doch 2757 19| Tagesparteien, die hin und her huschen und nicht aufzuschauen wagen, 2758 1 | Gerstäcker und bekam einen Hustenanfall, der ihn so schüttelte, 2759 9 | die so abschließend und inappellabel hatte klingen wollen. »Vielleicht 2760 8 | der Tasche, welche auf der Innenseite der Tür angebracht war, 2761 5 | darüber nachgedacht hätte, im Innersten davon überzeugt, eine ähnliche 2762 9 | nachträglichen, den eigenen Worten innewohnenden Feierlichkeit sich flüchten, 2763 17| Gelegenheiten doch wieder insofern mit der Gesamtlage überein, 2764 15| Schloßfeuerwehr gesprochen, dazu waren Instruktoren aus dem Dorf nötig, es kamen 2765 15| Trompeten geschenkt, besondere Instrumente, auf denen man mit der kleinsten 2766 5 | auch kaum jemanden noch interessieren. Nun sind, wie gesagt, gerade 2767 15| das Aussichtslose seiner Interventionen einzusehen, aber müde war 2768 10| nachgegeben hatte. Eine intrigante Natur, scheinbar sinnlos 2769 16| umherstreichen und ihre Intrigen, für die sie eine besondere 2770 5 | Erschöpfung gearbeitet, Brunswick intrigiert, und ich wäre von beiden 2771 1 | abschließend mit roten Ziegeln, ein irdisches Gebäude - was können wir 2772 5 | der Vorsteher mit einem ironischen und doch dankbaren Lächeln. » 2773 19| acht? -, ist von ihr gleich irregeführt. Niemand weiß genauer als 2774 15| gesagt.« - »Aber es ist irregeleitete Ehrfurcht«, sagte K. »Ehrfurcht 2775 8 | Holzgalerie hell blieb und den irrenden Blick ein wenig festhielt, 2776 17| eben gelungen, K. ein wenig irrezuführen. Doch war er bereit, ihn 2777 6 | sagte die Wirtin, »so irrig sehen Sie hier alles an. 2778 19| Pepi sehen, was gar keine irrsinnige Einbildung Pepis sein mußte, 2779 2 | nicht zusahen, denn manchmal irrte ihr Blick ab und blieb, 2780 15| sie nicht sichtlich auf Irrtümer zurückginge. Ich kann dir 2781 5 | zurückgelangt zu sein, sondern irrtümlicherweise an eine andere Abteilung 2782 5 | Referenten, Sordini heißt er, ein Italiener; es ist selbst mir einem 2783 3 | groben Stoff gekleidet, die Jacken waren gebauscht, die Hosen 2784 15| gleiche Kleid, ein schwarzes Jackettkleid mit langen Schößen. Nun 2785 1 | verschwanden bald in einem jäh abfallenden Gäßchen.~K. 2786 19| Gehilfenwirtschaft aus dem Hause zu jagen; man denke, nicht einmal 2787 11| noch nicht erlebt, einander jagend und stoßend, begannen die 2788 15| und quer durch den Schnee jagtest, daß ich dann eine Stunde 2789 2 | vielleicht will ich ein Jahr lang gar nichts sagen lassen, 2790 5 | Apparat die Spannung, die jahrelange Aufreizung durch die gleiche, 2791 7 | machen und in der wärmeren Jahreszeit alle Gartenarbeit zu besorgen. 2792 15| die Kanarienvögel auf den Jahrmärkten aufwenden, um das Lebenslos 2793 15| sitzend, immer mit leisem Jammern. Aber ich erinnere mich, 2794 1 | hier.« Und unerwartet für jedermann kehrte sich K. förmlich 2795 15| Eifersucht und daher auch von jeglicher Strenge tat K. wohl; gern 2796 6 | Schmied, und Hans, mein jetziger Mann, der Pferdeknecht bei 2797 17| dieses noch dein wirkliches jetziges Leben sei. Ein Irrtum, Frieda, 2798 18| Einmal klang es wie der Jubel von Kindern, die sich zu 2799 15| doch empfangen wurde - wie jubelten wir bei solcher Nachricht 2800 13| herabsah wie auf einen Jüngeren, dessen Zukunft sich weiter 2801 15| nicht einen unbelehrten Jüngling wie Barnabas, der über den 2802 1 | beim Waschtrog, blond, in jugendlicher Fülle, sang leise bei der 2803 8 | saß zusammengeduckt ein junges Mädchen und starrte ihn 2804 19| es, als überliefe sie ein Kälteschauer - »sollst du dir nichts 2805 3 | einflußlosen, aber ebenso kämpfenden Mannes zu sichern. Vielleicht 2806 19| erweckt, daß er für sie kämpft? Es sah ja aus, als habe 2807 13| wenn du um deine Lebensluft kämpftest.« - »Du hast mein Gespräch 2808 13| und jenem; mir war, als kämst du gerade in den Ausschank, 2809 13| K. Sie legte gleich die Kaffeemühle fort und kam zu K. in die 2810 12| daß das Sardinenöl und die Kaffeereste ausflossen und der Kaffeetopf 2811 11| ausbreitete, eine geblümte Kaffeetasse hinstellte, daneben Brot 2812 12| natürlich der Verlust des Kaffeetopfes; erst als K., um sie zu 2813 15| zuerst empört sein, auch die Kaltblütigste, dann aber hätte bei einer 2814 14| frisch und gebeizt von der kalten Luft, lebhaft und kräftig, 2815 7 | und Fenster, scharf von kalter Luft durchzogen wurde, » 2816 19| ihrer winzigen, dunklen Kammer gesessen und war vorbereitet, 2817 17| allein in einem großen Raum, kampfbereit drehte er sich um und suchte 2818 14| völliger Freiheit auf dem Kanapee ausstrecken konnte, neben 2819 15| Platz war der Winkel eines Kanapees - wir haben es längst nicht 2820 15| nicht mehr Verstand, als die Kanarienvögel auf den Jahrmärkten aufwenden, 2821 2 | erschien über der mächtigen, kantigen Brust eines Knechtes. Und 2822 15| für sich, den künftigen Kanzleiangestellten, zu schmutzig fand; ja, 2823 15| als Fremder, sondern als Kanzleikollege, allerdings untergeordneter 2824 15| wird Barnabas in ein großes Kanzleizimmer geführt, aber es ist nicht 2825 1 | war eigentlich nur eine Kapelle, scheunenartig erweitert, 2826 17| liegengelassen hatte, war eine kleine Karaffe Rum gewesen. K. scheute 2827 14| Schwarzer war der Sohn eines Kastellans, und äußerlich hatte er 2828 15| ein Beamter niedrigster Kategorie, ist natürlich Barnabas 2829 5 | Herren dort eigentümlichen kategorischen Art mitgeteilt war, daß 2830 13| erschreckt mich - ach, ich kenne Katzen und ich kenne auch das unruhige, 2831 4 | verschränkten Arme und Beine, kauerten sich gemeinsam zusammen, 2832 13| den gegenwärtigen K. in Kauf nehmen. Das besonders Kindlich-Altkluge 2833 6 | einigen Jahren das Ganze kauften und es heute fast schuldenfrei 2834 19| vielleicht bist du gar nicht keck, du bist nur wie ein Kind, 2835 3 | sein, gegenüber einer recht kecken Angestellten überdies. » 2836 15| etwas besonders Dummes oder Keckes, man sprach von anderem, 2837 5 | erwähnte, war verfrüht. Ich kehre also zu den Unstimmigkeiten 2838 17| kurz vor der Hochzeit sind, kehrst du wieder in ihn zurück?« - » 2839 16| wohl hier in dem tiefen, kellerartigen Gang keine Fenster. Der 2840 13| seinen Befehl hin wie einen Kellner ebenso eilig wieder wenden 2841 19| sie zwischen Gästen und Kellnerinnen üblich sind und das Ziel 2842 6 | hat, kann man ja wieder kennenlernen. Bei Klamm ist das nicht 2843 16| so daß manche Gesichter kenntlich waren. K. fand nur einen 2844 9 | Ihres Lebens wortwörtlich Kenntnis bekommt; wollen Sie nicht 2845 12| einzubrechen? Wo ist der Kerl, daß ich ihn zermalme?« 2846 19| übermäßig viel Arbeit, aber kernige. Und niemals ein gutes Wort, 2847 5 | kleines Gesicht fiel jetzt im Kerzenlicht auf, mit klaren, strengen, 2848 4 | freilich unter Lispeln und Kichern, verschiedene Versuche, 2849 15| ich muß zu Frieda, das Kindchen wartet auf mich, sie hat 2850 14| zugesehen, wie K. die kleine Kinderbadewanne vom Dachboden gebracht hatte, 2851 1 | Aus einer Ecke kam viel Kindergeschrei. Aus einer anderen Ecke 2852 1 | ängstlicher oder nachlässiger Kinderhand gezeichnet, sich in den 2853 1 | gleich wieder losschreienden Kinderhaufen weiter. Sie verschwanden 2854 15| sah wie ein schreckliches Kinderspiel aus, als Lasemann sich flüchtete 2855 18| Herr, wie ununterbrochenes Kinderweinen allmählich in immer vereinzelteres 2856 17| beim Anblick eines kleinen Kindes, das noch nicht gut gehen 2857 17| hergeblasene Jungen, ein wenig Kindheitserinnerung auch dabei, das ist doch 2858 13| schließen lassen, und ihrem kindisch-närrischen Benehmen! Glaubst du, daß 2859 13| dem ganzen lächerlichen, kindischen, fahrigen, unbeherrschten 2860 3 | Olga ist noch ein recht kindisches Mädchen«, sagte K. und beugte 2861 13| Kauf nehmen. Das besonders Kindlich-Altkluge dieses Wunsches bestand 2862 13| offenherzig, und suchtest so kindlich-eifrig meinen Blick. Es war kein 2863 4 | auch, daß sie in scheinbar kindlichem Spiel etwa ihre Hände als 2864 8 | Überhebung. Und doch, trotz ihrem kindlichen Unverstand hatte auch sie 2865 19| darüber lachen, es wird ja ein kindliches Geschwätz sein. Wie sind 2866 7 | gewesen sei; die Frau des Kirchendieners räumt von Zeit zu Zeit auf, 2867 7 | vor ein paar Tagen auf dem Kirchplatz gesprochen habe.« - »Ja«, 2868 1 | verglich in Gedanken den Kirchturm der Heimat mit dem Turm 2869 15| empfing uns, auf einer Kiste sitzend, immer mit leisem 2870 13| Lehrer, übernimmst du diesen kläglichen Posten, bewirbst dich mühevoll 2871 11| weinen anfing. Das Ganze klärte sich übrigens gleich auf. 2872 13| selbst durch die tränenvolle, klagende Stimme mehr gereizt als 2873 18| stundenlang dauern müsse, niemals klaglos geschehen kann, eine dauernde 2874 19| Solange du über Betrogenwerden klagst«, sagte K., »kann ich mich 2875 9 | sich nur darum, für die Klammsche Dorfregistratur eine genaue 2876 4 | schönes Gesicht. Die Worte klangen wie ein Vorwurf, ein unpassender, 2877 17| klappere, dachte er, du klapperst nur für mich. »Wo ist nun 2878 15| fortwährenden Lachen endlich das klare Wort loslösen werde. Worüber 2879 1 | niedrige Häusermenge und mit klarerem Ausdruck, als ihn der trübe 2880 14| Dämmerzustande saßen, sich noch nicht klargemacht hatten, was bei der Tür 2881 13| die Ursache des Leidens so klargestellt sei, wie Hans sagte, die 2882 13| mit ernsten Worten völlige Klarheit. »Schon öfters«, begann 2883 15| verteidigen, sondern dir nur klarmachen, wie ich mich zu Frieda 2884 12| letzte. Die Lehrerin trug das Klassenbuch und auf ihm die in ihrer 2885 15| kann es nachprüfen, für Klatsch ist kein Raum. Ich aber 2886 19| darauf ab, mich schön zu kleiden, und du bist entweder ein 2887 15| Bartes, nur hinsichtlich des Kleides sind die Berichte glücklicherweise 2888 5 | stille, im Dämmerlicht des kleinfenstrigen, durch Vorhänge noch verdunkelten 2889 15| Zaun des Nachbargartens klettern und durch diesen Garten 2890 15| einigen Münzen in der Tasche klimpern konnte. Wir freilich hungerten 2891 1 | schnell Antwort, denn schon klingelte Fritz. Dieser Bericht schien 2892 9 | abschließend und inappellabel hatte klingen wollen. »Vielleicht war 2893 15| diesem Fall mißlang, weil es klipp und klar gesagt und völlig 2894 13| fragen, wer denn eigentlich klopfe. Und mußte dann zusehen, 2895 15| Seemann kann nichts sagen, klopft nur immerfort dem Vater 2896 15| Jeremias. »Sie ist ein gutes, kluges Mädchen, eine gewesene Geliebte 2897 15| Tapferkeit, ihre Umsicht, ihre Klugheit, ihre Aufopferung für die 2898 13| die Zukunft eines kleinen Knaben. Und es war auch ein fast 2899 13| mochten vor allem solche knabenhaften Vorstellungen sein, die 2900 4 | ihrer Ecke nur ein großes Knäuel. Trotzdem aber wußte man 2901 18| schwarzen Pelzmantel mit knappem, hochgeknöpftem Kragen. 2902 19| herunterfiel und Bett und Fässer knarrten, kam gleich Pepi, und nun 2903 2 | mächtigen, kantigen Brust eines Knechtes. Und alles ringsum entsprach 2904 17| sie sich allerdings mit knechtischer Pfiffigkeit auszusuchen 2905 13| vor der offenen Ofentür kniet und heizt, und ich muß mich 2906 13| Nacht, wie du neben mir knietest mit einem Blick, als sei 2907 19| Geld, sie kam mit Lügen und Kniffen aus, dieses Beispiel wollte 2908 18| Wirtin, die ein seidenartig knisterndes, breitröckiges, braunes, 2909 3 | ähnliche Männer mit flachen, knochigen und doch rundwangigen Gesichtern. 2910 18| fand, wahrscheinlich den Knopf einer elektrischen Glocke 2911 5 | den Brief Klamms vor und knüpfte einige Bemerkungen daran. 2912 17| die sich nur unter der Knute duckten, wäre nicht sehr 2913 10| ins Schloß bringen? Oder könntet ihr nicht beide gehen und 2914 2 | flatterte ein Tuch über ihren Köpfen, es war eine Fahne mit den 2915 17| kleines und geschicktes Körnchen müßte eine solche Partei 2916 1 | Lehnstuhl, war übrigens auch der körperlich Größte im Zimmer.~»Gewiß«, 2917 4 | so scharrten sie an ihren Körpern; und hilflos, enttäuscht, 2918 15| zu kommen, überwand seine Körperschwäche und suchte, die Suppe bald 2919 17| guten Schläfer wahrhaft köstlich sein. Aber auch mir, der 2920 2 | schuldig war, sein einziger Kollege war vielleicht der Dorfpolizist. 2921 19| war Hilfe da. Ihre beiden Kolleginnen hielten treu zu ihr, es 2922 15| Klamm ist doch wie ein Kommandant über den Frauen, befiehlt 2923 13| nun wieder neue Lust zum Kommandieren bekam und es ihn freute, 2924 1 | Dämmerlicht. Der von draußen Kommende sah zuerst gar nichts. K. 2925 15| Wir fürchteten nichts Kommendes, wir litten schon nur unter 2926 7 | ihn nach dem Grund seines Kommens. »Ich komme im Auftrag des 2927 19| Mädchen. Und dann kommen Kommissionen, und die Mädchen müssen 2928 19| ausnehmen. Mit solchen Gedanken konntest du dich hier nicht behaupten, 2929 5 | zum erstenmal von diesen Kontrollämtern und kann sie natürlich noch 2930 5 | nicht früher einmal eine Kontrollbehörde? Die Wirtschaft ist ja nach 2931 1 | Der Vollbart, infolge der Kopfhaltung am Kinn eingedrückt, stand 2932 1 | einem winzigen Rucksack als Kopfkissen, einen Knotenstock in Reichweite. 2933 19| und Wangen und sah dann K. kopfnickend an, so, als wolle sie sagen, 2934 18| ungeduldig mit nervösem Kopfrücken nach K. hinzusehen. Erst 2935 15| nach dem Vater absuchte und kopfschüttelnd und ärgerlich wieder in 2936 1 | seidenes, durchsichtiges Kopftuch reichte ihr bis in die Mitte 2937 13| deutete dies die stolze Kopfwendung Hansens an, welche Frieda 2938 5 | damals noch nicht zugeteilt, Kopien bewahrten wir nur in den 2939 5 | entwickelte sich nun eine große Korrespondenz. Sordini fragte, warum es 2940 17| Tages, erledige darin alle Korrespondenzen, führe hier die Parteieinvernahmen 2941 5 | weiter über die Sache mit uns korrespondieren würde. Infolgedessen vernachlässigte 2942 15| Männer langsam durch die Korridore gehen zu sehen, Barnabas 2943 15| ich, wie aus den tieferen Korridoren ein Herr langsam herankommt, 2944 14| sitzen und Schulhefte zu korrigieren. Auch heute waren sie damit 2945 17| dafür kann niemand. So korrigiert sich selbst die Welt in 2946 19| darüber abzuurteilen, was kostbare Kleider sind oder unpassende 2947 12| darauf erfolgte ein großer Krach, unglücklicherweise hatte 2948 5 | kurz aufeinanderfolgende Krachen ist für Sordinis Arbeitszimmer 2949 1 | Nötige über ihn wußte, die Kräfteverhältnisse abgewogen hatte und den 2950 11| durch eine gewissermaßen kräftige, ihrem Benehmen auch wirklich 2951 17| schien ihn schon ein wenig kräftiger zu machen; es war, als erkenne 2952 1 | zu erkennen. Schwärme von Krähen umkreisten ihn.~Die Augen 2953 15| stellen und dich damit zu kränken. Und die Botschaften, die 2954 17| auch für Sie muß es doch kränkend sein; leiden Sie denn nicht 2955 13| leid, daß Hansens Mutter kränkle und offenbar niemand hier 2956 19| Annäherung eines anderen als eine Kränkung Klamms ansah. Das war freilich 2957 13| Bade- und Waschraumes die kranke Frau gelassen und sich auch 2958 6 | Wirtin mit dem Eigensinn des Kranken. »Setzen Sie sich«, sagte 2959 13| wert sei, Erfahrung in der Krankenbehandlung. Manches, was Ärzten nicht 2960 17| herein, machen Sie einen Krankenbesuch und sagen Sie dabei Frieda, 2961 5 | geöffnet. K. konnte, um das Krankenzimmer vor der mächtig eindringenden 2962 17| aus dem Spital entflohener Kranker, demgegenüber man an nichts 2963 17| Welt. Jedenfalls ist es krankhaft, wenn man sich aus Angst 2964 16| Herrenhofwirtin, die in ihrem schon krankhaften Streben nach Feinheit es 2965 19| ist, durch Weinen, durch Kratzen, durch Zerren zu bekommen - 2966 8 | Zopf geflochten, außerdem krauste es sich rund um das Gesicht, 2967 13| Heilwirkung immer »das bittere Kraut« genannt. Jedenfalls würde 2968 8 | Winkel zwischen Tür und Kredenztisch, nahe beim Ofen, saß zusammengeduckt 2969 17| wurde schon oft in unseren Kreisen besprochen - merken während 2970 2 | in der Erde versinkenden Kreuze; niemand war jetzt und hier 2971 15| und fast unter die Spritze kriechen; Barnabas, der sich damals 2972 8 | Pferde ausspannen, zu ihrer Krippe führen, das alles machte 2973 10| endlosen Aktenweg gehen.« So kritzelte es K. nur für Barnabas auf 2974 19| während sie Kaffee und Kuchen brachte. Aber sie fragte 2975 1 | der Hand über den Rand des Kübels auf eine Truhe hin und bespritzte 2976 6 | tippten dabei immerfort an das Küchenfenster. Auf eine drohende Bewegung 2977 2 | überhörte, die sich aus dem Küchenfensterchen vorgebeugt hatte?~Ruhiger 2978 19| Aufrütteln der schlafenden Küchenjungen, das Hinausstellen der Tasse 2979 19| Schicksalsschlag, die kleinen Küchenmädchen die natürlich jedes Ausschankmädchen 2980 12| wieder einer empfindlichen Kühle gewichen war, hatten sich 2981 18| paßte wenig zu Erlangers kühlem, weitläufigem Wesen, aber 2982 6 | die Bitte vielleicht ein kühner, aber doch gutgläubiger 2983 19| wenn sie auch niemals in kühnsten Gedanken diese Stelle für 2984 9 | alle Papiere mit Salz und Kümmel überstreute.~»Gute Nacht«, 2985 15| Bruders Angelegenheiten nicht kümmere, Olga dagegen alles darüber 2986 19| nicht einmal die Knechte kümmerten sich mehr um sie, die hielten 2987 15| aufgab; Brunswick kam und kündigte dem Vater; er wolle sich 2988 15| nach viel Vorbereitungen kündigten wir dem Vater die Einstellung 2989 7 | für das ich mich als deine künftige Frau nicht schämen müßte. 2990 15| Schusterarbeit für sich, den künftigen Kanzleiangestellten, zu 2991 4 | so sind Sie doch Friedas künftiger Mann. Nur deshalb sage ich 2992 18| schnell, in der Nacht, bei künstlichem Licht, mit der Möglichkeit, 2993 19| Verschwendung ist. Und immer in dem künstlichen Licht und in der dumpfen 2994 6 | doch wie in Vorahnung der Kürze meiner Zeit diese Andenken 2995 15| beschwert, wenn er nicht den kürzeren und sicheren Weg in den 2996 2 | der Bote kannte gewiß den kürzesten Weg.~Da blieb Barnabas stehen. 2997 15| offenen Armen aufgenommen, Küsse, Umarmungen, Feste hätte 2998 3 | herzliche Begrüßung mit Küssen und langem Aneinanderdrücken. 2999 15| ausschicken, und sollten diese den Kunden des Vaters nachlaufen und 3000 15| er war verarmt, hatte die Kundschaft verloren und so fort, aber 3001 15| ihr wegen ihrer kleinen Kunstgriffe in der Erzählung gar nicht 3002 6 | blieb er stehen und bot uns kurzerhand das Wirtshaus zur Pacht 3003 8 | süßen Duftes war, in ein kutschermäßiges Getränk! »Ist es möglich?« 3004 8 | durch das Verhalten des Kutschers, der doch wissen mußte, 3005 3 | fragte K. ärgerlich. »Ich lache doch nicht«, sagte sie, 3006 3 | Olga lachte auf. »Warum lachst du?« fragte K. ärgerlich. » 3007 3 | sie duldete es mit einem lächelnden Seitenblick.~Das Bier wurde 3008 5 | wäre und im Bett über die lächerlichsten Dinge nachzudenken Zeit 3009 17| ihre stumme Anwesenheit lädt sie ein, in ihr armes Leben 3010 18| noch immer auf der Schwelle lägen und ob also noch immer für 3011 7 | hätten putzen sollen, nach längerem Suchen friedlich unten beim 3012 6 | in die Küche. Schon seit längerer Zeit hörte man Unruhe von


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