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| Franz Kafka Der Gruftwächter IntraText - Konkordanzen (Hapax - Wörter, die nur einmal vorkommen) |
Absatz
502 11| Hals unterm Kinn vorbei und pflegt zu sagen: »Die andern nicht, 503 6 | Jede Nacht nahe bis zum Platzen der Halsadern.~FÜRST: Ist 504 4 | wie Sie sich ausdrücken, polizeiliche Notwendigkeit dessen, können 505 4 | meiner Meinung nach einen polizeilichen Nebensinn, sie wäre wirkliche 506 12| sucht zugegebenermaßen sehr präzis nach Verstärkung ihres Fundaments. 507 8 | herum um das Haus, und schon pralle ich mit dem Herzog zusammen 508 6 | sehe nach der Uhr. Immer pünktlich. Noch zweimal klopft es, 509 12| lange bleibt er aus. Der Puls ist so schwach. Das nicht 510 4 | weinend hin.~FÜRST: Wir quälen ihn.~KAMMERHERR: Womit?~ 511 6 | und rühre mich nicht. Dann räuspert es sich draußen, es wundert 512 12| ist weg?~KAMMERHERR: Ihrem Rat gemäß hat ihn die Frau Fürstin 513 6 | verzeihe mir - im Bett und rauche die Pfeife. Im Bett nebenan 514 6 | Parkes höre ich sie dann rauschen. Aber bald sammeln sie sich 515 4 | bewähren sich schlecht und recht -, und habe gefunden: Der 516 12| Volk, mißachtet die eigenen Rechte. Die andere sucht zugegebenermaßen 517 12| Kammerherr, dann durch Tür rechts Obersthofmeister (jüngerer 518 6 | Euer Wächter, aber von dem regierenden Fürsten angestellt.« Er: » 519 5 | Er ist ein Graf, frei und reich.~WÄCHTER: Doch nur ein Diener, 520 4 | der Schloßpark selbst ist reichlich, sogar militärisch bewacht. 521 6 | schwenke sie hoch und sie reißen sich, unverständliche Wesen, 522 | richtig 523 4 | also von diesen - diesen Ringkämpfen.~WÄCHTER schweigt.~FÜRST 524 12| fühlende Herz. Das jämmerliche Rippenwerk. Wie abgebraucht das alles 525 5 | Hier! Hebt die Medaille vom Rock.~FÜRST: Nein, das ist eine 526 4 | geht. Pause. Nur leises Röcheln des Wächters.~FÜRST wieder 527 4 | er zusammenstürzen. Alte, rote, weit ihn umschlotternde 528 6 | ich kenne das alles und rühre mich nicht. Dann räuspert 529 6 | immer. Bis Mitternacht ist Ruhe. Ich liege - verzeihe mir - 530 4 | Setzt sich auf den Rand des Ruhebettes.~Pause.~ 531 2 | anführe: Man soll die Toten ruhen lassen.~FÜRST: Das ist auch 532 12| dient etwa dreißig Jahre ruhig dem Hofe, ohne vielleicht 533 3 | Einzige, was Sie in der Sache beirrt, ist vielleicht nur 534 12| für eine Verkennung der Sachlage! Eine Verkennung, die nicht 535 10| erschrickt, laut: Heute!~WÄCHTER sachverständig: Ja, heute.~FÜRST: Und du 536 6 | aneinanderdrängen, fahren sie nicht sämtlich mit allem, was sie sind, 537 10| FÜRST steht auf. Aber sag, weißt du nicht, was sie 538 12| Hofluft. Ich kann kein Korn Salz herausschmecken. Also einen 539 6 | dann rauschen. Aber bald sammeln sie sich wieder.~FÜRST: 540 12| Aufladen.~FÜRST: Faßt ihn sanft an. Ach, mit eueren Tatzen! 541 4 | Wächter, nimmt dessen kleinen Schädel zwischen die Hände. Mußt 542 12| Behandle ihn schonend, aber schaff ihn schon endlich hinaus! 543 12| sie genügen, um alles zu schaffen, was die höchstgespannte 544 8 | Herzog zusammen und schon schaukeln wir im Kampf. Er so groß, 545 4 | Sie doch, Hoheit, er hat Schaum vor dem Mund, ist schwerkrank.~ 546 2 | richtig verstanden.~FÜRST: So scheint es. ~Pause.~ 547 10| Warum?~WÄCHTER: Ich habe Scheu davor. Wenn du es aber willst, 548 12| von ihm fordern kann. Er scheut aber das Gleichgewicht des 549 6 | Pfeife. Im Bett nebenan schläft mein Tochterkind. Um Mitternacht 550 4 | WÄCHTER: Keine Träume - schlafe ja keine Nacht.~FÜRST: Dann 551 6 | zeigt sich gleich. Mit einem Schlage öffnen sich Fenster und 552 12| gehn. Ich bin doch nichts Schlechtes, sondern der Gruftwächter.~ 553 12| besser. Es wird nicht so schlimm, ein gesunder Stamm, noch 554 12| ohne vielleicht jemals im Schlosse gewesen zu sein.~OBERSTHOFMEISTER: 555 4 | von ihm ganz umfaßt, der Schloßpark selbst ist reichlich, sogar 556 4 | Friedrichspark ist ein Teil des Schloßparkes, ist von ihm ganz umfaßt, 557 8 | klein, er so breit, ich so schmal, ich kämpfe nur mit seinen 558 6 | und du bleibst in deinem Schmutzbett.« Gegen Betten haben sie 559 8 | mich. Einer, zum Beispiel, schneidet hinten meine Hose auf und 560 6 | heute eingeladen.«~FÜRST schnell: Ich?~WÄCHTER: Du.~Pause.~ 561 12| transportabel.~FÜRST Mit schnellem Schritt, hinter ihm die 562 12| Hofverhältnissen gleich den Schnitt auf Gut und Böse hin führen?~ 563 12| zeigend. Und du, der du so schön still sitzen kannst, hast 564 12| immer zurück, um Sie zu schonen. Nur dieses: Der Fürst bedarf 565 12| zur Tür mit einem kleinen Schrei nieder.~OBERSTHOFMEISTER 566 1 | kahler Baumwipfel. Fürst (am Schreibtisch, im Stuhl zurückgelehnt, 567 7 | ich schwach. »Bettvieh«, schreit er, »du zweifelst an meinem 568 11| höre nicht auf, den Kopf zu schütteln. »Aber mich, aber mich«, 569 11| aber mich laß hinaus.« Ich schüttle den Kopf so viel ich kann. » 570 6 | Uhrenschlägen vom Turm und ist nicht schwächer. Das sind nicht menschliche 571 12| sich mit der Regierung und schwankt geistesabwesend vor dem 572 6 | Laterne unter dem Bett heraus, schwenke sie hoch und sie reißen 573 12| aber es sollte niemals schwer sein.~OBERSTHOFMEISTER: 574 4 | verstehe ich nicht. Hast du schwere Träume?~WÄCHTER: Keine Träume - 575 4 | Schaum vor dem Mund, ist schwerkrank.~FÜRST zerstreut: ja, gehen 576 | sechzig 577 6 | erste Mal ans Fenster. Ich sehe nach der Uhr. Immer pünktlich. 578 | seid 579 | seines 580 12| sondern ganz ehrenhaft selbständiger Arbeiter im Schlechten ist.~ 581 4 | Ringkämpfe denn?~WÄCHTER: Mit den seligen Vorfahren.~FÜRST: Das verstehe 582 4 | genug Verstand entgegen zu setzen.~FÜRST sieht immerfort nach 583 9 | niemals zweifle ich an meinem Sieg. Nur manchmal fürchte ich, 584 4 | sechzig Jahre alt. Allerdings siehst du sehr schwach aus.~WÄCHTER: 585 4 | Festlivree, blankgeputzte Silberknöpfe, verschiedene Ehrenzeichen. 586 7 | allein aufrecht hält. Draußen singen alle deinen Namen. »Wo ist 587 4 | nicht, ist zu erschöpft, sinkt wieder zurück.~FÜRST: Suche 588 12| du, der du so schön still sitzen kannst, hast du alles verstanden, 589 6 | Ein Faulenzerposten. Man sitzt vor der Haustür und hält 590 12| Ich bin so müde.~FÜRST: Sobald ich mit dem Arzt gesprochen 591 | solche 592 6 | wundert sich, daß ich trotz solchen Klopfens das Fenster nicht 593 5 | erzählen, die nur du erfahren sollst. Habe ich nicht schon zu 594 3 | ist vielleicht nur die Sonderbarkeit, daß ich die Anordnung nicht 595 6 | der Haustür und hält im Sonnenschein den Mund offen. Manchmal 596 | sonst 597 9 | Dann wirft er mich hin und speit mir nach, das ist sein Bekenntnis 598 8 | hinten meine Hose auf und nun spielen alle mit meinem Hemdzipfel, 599 6 | nämlich immer Zorn. Und nun sprechen wir jede Nacht fast dasselbe. 600 2 | den allgemein menschlichen Spruch anführe: Man soll die Toten 601 12| so schlimm, ein gesunder Stamm, noch im letzten Elend versagt 602 12| nieder.~OBERSTHOFMEISTER stampft auf.- Ist es unmöglich, 603 4 | kräftig - verhältnismäßig - stelle noch meinen Mann.~FÜRST: 604 12| Die Hand mir zu reichen. Stellt sich zum Fenster, blickt 605 4 | Formalität? Ein freundliches Sterbelager für den armseligen Greis, 606 6 | mich jetzt auch für dich sterben! Laß nicht vor mir das Grab 607 6 | Grab vermauern, zu dem ich strebe. Ich diene gern und habe 608 12| der Wächter die Hand und streichelt einmal des Fürsten Wange.~ 609 12| sie nicht. Ich fühle die Strömungen, aber ich tauche mich nicht 610 6 | Hoheit, ich habe nicht studiert. Ich weiß nur, wie er beginnt. » 611 1 | Fürst (am Schreibtisch, im Stuhl zurückgelehnt, aus dem Fenster 612 6 | über das Gesicht zu werfen. Sturm bläst herein, verlöscht 613 4 | sinkt wieder zurück.~FÜRST: Suche dich zu fassen. Wir warten.~ 614 12| Kunstschützen zu treffen. Aber bei Tage duckt er sich auf einen 615 12| sich aber schon in diesen Tagen einer hoffentlich guten 616 6 | den Mund offen. Manchmal tappt dir der Wächterhund mit 617 12| sanft an. Ach, mit eueren Tatzen! Den Kopf ein wenig heben. 618 12| die Strömungen, aber ich tauche mich nicht ein. Ich komme 619 4 | Der Friedrichspark ist ein Teil des Schloßparkes, ist von 620 12| gelegen.~WÄCHTER verbeugt sich tief vor dem Kammerherrn.~OBERSTHOFMEISTER: 621 4 | Ende sein.~FÜRST steht beim Tisch.~WÄCHTER als ihn der Kammerherr 622 12| würden ihn bis zum Ende tragen.~OBERSTHOFMEISTER: Aber 623 12| sollen, Gespenster sind nicht transportabel.~FÜRST Mit schnellem Schritt, 624 12| Klare. Hier allerdings das traurig Klare, das sich aber schon 625 12| diesmal ein über alle Maßen trauriger Herbst.~ 626 12| keinem Kunstschützen zu treffen. Aber bei Tage duckt er 627 12| Will zugreifen.~KAMMERHERR tritt dazwischen: Nein, es muß 628 6 | es wundert sich, daß ich trotz solchen Klopfens das Fenster 629 | trotzdem 630 5 | dich auszeichnen.~WÄCHTER: Tue, wie es dir gefällt und 631 12| er ist auf dem Wege zum Tyrannen.~KAMMERHERR: Und sein bescheidenes 632 12| OBERSTHOFMEISTER: Dem Wächter wurde übel, ich wollte ihn wegschaffen 633 12| herausschmecken. Also einen Wagen. Du überführst die Kostbarkeit in einem 634 6 | Arbeitsverteilung. Du warst überlastet.~WÄCHTER niederkniend: Nicht 635 6 | Fenster. Ich sehe nach der Uhr. Immer pünktlich. Noch zweimal 636 6 | es mischt sich mit den Uhrenschlägen vom Turm und ist nicht schwächer. 637 4 | Schloßparkes, ist von ihm ganz umfaßt, der Schloßpark selbst ist 638 6 | Aber er ist in Nachtdienst umgewandelt worden.~FÜRST: Von wem denn?~ 639 4 | zusammenstürzen. Alte, rote, weit ihn umschlotternde Festlivree, blankgeputzte 640 8 | Hemdzipfel, während ich kämpfe. Unbegreiflich, warum sie lachen, da ich 641 11| gutes Mädchen.~FÜRST: Ein unbekannter Name, Isabella. ~Pause.~ 642 12| sich blickt. Man ist so unbeweglich. Kniet gleich wieder nieder, 643 12| Worin sehen Sie denn das Unerträgliche?~OBERSTHOFMEISTER: Gerade 644 12| OBERSTHOFMEISTER stampft auf.- Ist es unmöglich, ihn loszuwerden. So nimm 645 12| fürchte, Sie mißverstehen unseren Fürsten, den Hof und alles 646 4 | vielmehr auch ein Wächter unten in der Gruft wachen. Es 647 11| ihrer Gänze mir am Hals unterm Kinn vorbei und pflegt zu 648 6 | hoch und sie reißen sich, unverständliche Wesen, mit Lachen und Jammern 649 4 | wäre wirkliche Bewachung unwirklicher, dem Menschlichen entrückter 650 12| Sinn liegt. Ich halte das Urteil noch immer zurück, um Sie 651 12| an ihm gelegen.~WÄCHTER verbeugt sich tief vor dem Kammerherrn.~ 652 4 | leicht. Gewiß hast du dir Verdienste um mein Haus erworben. Also 653 12| Fundaments. Sucht sie in der Vergangenheit und dort immerfort tiefer. 654 12| ab, auch wenn sie heute vergeblich war. Es geht um alles. Sie 655 4 | Bett - bin noch kräftig - verhältnismäßig - stelle noch meinen Mann.~ 656 12| beiden. Zum Kammerherrn: Ihr Verhalten sagt mir -~WÄCHTER fällt 657 4 | können wir den Wächter selbst verhören. Ich habe ihn kommen lassen. 658 8 | seine Genossen im Kreis und verlachen mich. Einer, zum Beispiel, 659 5 | die Medaille >Feuerrot< verliehen hast. Hier! Hebt die Medaille 660 7 | Wenn ich deinen Namen höre, verliere ich meine Festigkeit. Deshalb 661 9 | zwischen seinen Fingern verlieren könnte und er nicht mehr 662 6 | Ich: »Nein.« Er: »Narr, du verlierst deinen Posten. Herzog Leo 663 6 | werfen. Sturm bläst herein, verlöscht das Licht im Nu. Herzog 664 6 | Laß nicht vor mir das Grab vermauern, zu dem ich strebe. Ich 665 12| OBERSTHOFMEISTER: Sehr vernünftig. Nur zeigt die eigene Nase - 666 12| Stamm, noch im letzten Elend versagt er nicht. Aber der Arzt, 667 6 | Grabesstimmen um mein Haus versammelt sehn. Ich glaube, nur weil 668 6 | ein allgemeines Lachen des versammelten Adels. Dann sagt der Herzog 669 4 | blankgeputzte Silberknöpfe, verschiedene Ehrenzeichen. Kappe in der 670 6 | Du drohst mir?~WÄCHTER versteht nicht gleich: Nicht dir. 671 12| OBERSTHOFMEISTER: Immerhin. Und nun ein vertrauliches Wort. Absichtlich vor dem 672 5 | gesagt?~FÜRST: Wir sind also Vertraute und ich habe dich doch heute 673 4 | Bemerkung erlauben darf, ein verwirrter Greis, schon außer Rand 674 6 | Mitternacht ist Ruhe. Ich liege - verzeihe mir - im Bett und rauche 675 11| Isabella. Sie betastet mich an vielen Stellen, greift in den Bart, 676 4 | Park genügt nicht, es muß vielmehr auch ein Wächter unten in 677 4 | nicht. Die Gruft ist über vierhundert Jahre alt und so lange wird 678 12| geistesabwesend vor dem Volk, mißachtet die eigenen Rechte. 679 1 | blickend), Kammerherr (weißer Vollbart, jugendlich in ein enges 680 11| mir am Hals unterm Kinn vorbei und pflegt zu sagen: »Die 681 6 | der Wächterhund mit den Vorderpfoten aufs Knie und legt sich 682 4 | WÄCHTER: Mit den seligen Vorfahren.~FÜRST: Das verstehe ich 683 4 | Der Weg ins Schloß, die Vorführung, der Anblick Eurer Hoheit, 684 3 | weiters getroffen, sondern vorher Ihnen angekündigt habe.~ 685 12| Beschuldigung?~OBERSTHOFMEISTFR: Vorläufig eine Befürchtung.~KAMMERHERR: 686 7 | habe ich mich gleich aus Vorsicht an die Tür gelehnt, die 687 7 | der Herzog draußen, »also vorwärts, alle, die ganze Dynastie, 688 4 | erholt.~FÜRST: Es war kein Vorwurf. Ich bedauere nur, daß es 689 4 | Wächter unten in der Gruft wachen. Es wird vielleicht kein 690 12| FÜRSTIN: Immer. Für Ihre Wachsamkeit danke ich Ihnen. Lassen 691 6 | Manchmal tappt dir der Wächterhund mit den Vorderpfoten aufs 692 12| Und du, elendes Gespenst, wagst dich wahrhaftig hierher 693 12| um ihn zu erkennen. Nicht wahr, mein junge, altes Käuzchen 694 12| elendes Gespenst, wagst dich wahrhaftig hierher ins fürstliche Schloß. 695 12| Offenherzigkeit macht mich, um die Wahrheit zu sagen, vor der angekündigten 696 12| Der Gruftwächter. Man muß wahrscheinlich aus der Fremde kommen, um 697 12| streichelt einmal des Fürsten Wange.~FÜRSTIN wendet den Blick 698 | wann 699 4 | bisher Fremden anvertraut waren - sie bewähren sich schlecht 700 6 | der Arbeitsverteilung. Du warst überlastet.~WÄCHTER niederkniend: 701 11| Decken, wickelt mich ein und wartet bei mir, bis ich selbst 702 12| plötzlich auf, holt ein Wasserglas, wobei er um sich blickt. 703 12| des Lebens, er ist auf dem Wege zum Tyrannen.~KAMMERHERR: 704 12| wurde übel, ich wollte ihn wegschaffen lassen.~FÜRST: Man hätte 705 12| Fürsten bis zur eigenen Wehrlosigkeit treu zu sein.~OBERSTHOFMEISTER: 706 6 | den Mund zum Reden öffnet, weht ihm der Wind den alten Bart 707 4 | mein Haus erworben. Also weine nicht mehr und erzähle.~ 708 4 | zwischen die Hände. Mußt nicht weinen. Warum weinst du denn? Wir 709 4 | Mußt nicht weinen. Warum weinst du denn? Wir sind dir wohlgesinnt. 710 4 | wird sie auch in dieser Weise bewacht.~FÜRST: Es könnte 711 1 | Fenster blickend), Kammerherr (weißer Vollbart, jugendlich in 712 7 | Ich sage: »Ich habe keine Weisung und deshalb öffne ich nicht, 713 4 | zusammenstürzen. Alte, rote, weit ihn umschlotternde Festlivree, 714 2 | formulieren. Es ist bei weitem nicht alles, was ich sagen 715 4 | dann wäre dies nur ein weiterer Beweis für die Notwendigkeit 716 3 | die Anordnung nicht ohne weiters getroffen, sondern vorher 717 12| für die zweite braucht, welche das Fundament zusammenscharrt, 718 6 | sagst Herzog Friedrich. Welcher Friedrich?~WÄCHTER: Herzog 719 | wem 720 12| nur gegen die Beurteilung wende ich mich.~OBERSTHOFMEISTER: 721 | wenig 722 12| einmal auch so müde sein werdet, wie dieser auf der Bahre. - 723 6 | Decke über das Gesicht zu werfen. Sturm bläst herein, verlöscht 724 12| Aberglauben - daß er nicht nur ein Werkzeug des Schlechten, sondern 725 4 | und gar glaubwürdige oder wichtige Auskunft. Man sollte ihn 726 5 | das gehobener Zeigefinger wichtigste Hofamt habe. Du hast es 727 11| Tochterkind kommt mit Decken, wickelt mich ein und wartet bei 728 6 | Reden öffnet, weht ihm der Wind den alten Bart zwischen 729 12| duckt er sich auf einen Wink.~KAMMERHERR: Ich verstehe 730 6 | einer vor dem Gitter stehen, winke ich mit der Hand aus dem 731 12| still - und hierher in den Winkel gesetzt! Zum Kammerherrn: 732 12| milder geurteilt, als es wirklich in meinem Sinn liegt. Ich 733 4 | polizeilichen Nebensinn, sie wäre wirkliche Bewachung unwirklicher, 734 12| dieses: Der Fürst bedarf in Wirklichkeit keiner Verstärkung seines 735 6 | Wächter bestimmen und du wirst Oberwächter werden.~WÄCHTER: 736 | Wo 737 12| auf, holt ein Wasserglas, wobei er um sich blickt. Man ist 738 4 | weinst du denn? Wir sind dir wohlgesinnt. Ich selbst halte dein Amt 739 4 | Häuschen hat, in dem er wohnt. War an diesem Ganzen etwas 740 12| Wächter wurde übel, ich wollte ihn wegschaffen lassen.~ 741 | Womit 742 6 | Nachtdienst umgewandelt worden.~FÜRST: Von wem denn?~WÄCHTER: 743 12| halten, nicht.~KAMMERHERR: Worin sehen Sie denn das Unerträgliche?~ 744 4 | KAMMERHERR zum Fürsten gebeugt: Worüber könnte dieser Mann Auskunft 745 | Wozu 746 4 | unter dem Arm fest, sonst würde er zusammenstürzen. Alte, 747 12| Wesen der Dinge hier und wir würden ihn bis zum Ende tragen.~ 748 6 | sich die fürstliche Hoheit wundern! Noch immer ist der alte 749 6 | räuspert es sich draußen, es wundert sich, daß ich trotz solchen 750 12| WÄCHTER fast weinend: Ihr zankt mit mir, Herr, und ich weiß 751 11| die Augen zu öffnen, ein zartes, feucht und haarig anzufühlendes 752 | zehn 753 6 | Dienstordnung.« Und ich zeige mit dem Pfeifenstock auf 754 5 | du, daß ich das gehobener Zeigefinger wichtigste Hofamt habe. 755 12| dachte dir ihn anders zu zeigen. Nach einem weiteren Schritt: 756 12| nicht mehr auf den Wächter zeigend. Und du, der du so schön 757 12| Aber nun endlich aus dem Zimmer mit euch beiden. Zum Kammerherrn: 758 12| als ich. Ich bin in meinen Zimmern. Aber ich weiß, es wird 759 12| angekündigten Entscheidung zittern. Und ich bedauere es, wie 760 4 | Unter den Blicken der Herren zittert er.~FÜRST: Auf das Ruhebett!~ 761 6 | haben sie nämlich immer Zorn. Und nun sprechen wir jede 762 6 | sagen ihre Bitte?~WÄCHTER: Zuerst befehlen sie. Herzog Friedrich 763 12| Rechte. Die andere sucht zugegebenermaßen sehr präzis nach Verstärkung 764 12| hinaus! Flink!~DIENER Will zugreifen.~KAMMERHERR tritt dazwischen: 765 6 | der Bemerkung des Fürsten zurückfindend: Nächte dauern dort Jahre.~ 766 1 | am Schreibtisch, im Stuhl zurückgelehnt, aus dem Fenster blickend), 767 8 | pralle ich mit dem Herzog zusammen und schon schaukeln wir 768 12| dunkle junge Frau, Zähne zusammengebissen, bleibt an der Tür stehen.~ 769 12| braucht, welche das Fundament zusammenscharrt, das etwa für den Babylonischen 770 4 | Arm fest, sonst würde er zusammenstürzen. Alte, rote, weit ihn umschlotternde 771 12| mißverstanden, der gegenwärtige Zustand ist unerträglich.~KAMMERHERR: 772 12| in der Hoffnung auf Ihre Zustimmung noch milder geurteilt, als 773 6 | Friedrich vor allen. So zuversichtlich sind keine Lebendigen. Seit 774 | zwar 775 12| Ergebenheit - zurückjagt? Ohne Zweifel, indem man ihn zurückjagt.~ 776 7 | Bettvieh«, schreit er, »du zweifelst an meinem herzoglichen Wort?« 777 9 | WÄCHTER: Aber niemals zweifle ich an meinem Sieg. Nur 778 6 | Uhr. Immer pünktlich. Noch zweimal klopft es, es mischt sich 779 12| weil er alle Kräfte für die zweite braucht, welche das Fundament